Kristin Hannah Die Nachtigall

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Inhaltsangabe zu „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

Zwei Schwestern. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe. Der Weltbestseller – die Nr. 1 aus den USA. Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern. In den USA begeisterte „Die Nachtigall“ Millionen von Lesern und steht seit über einem Jahr auf der Bestsellerliste. „Ich liebe dieses Buch – große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle." Isabel Allende.

Ein Epos - 18 Stunden Hörgenuss pur. Eine Zeitreise zu den Frauen, die im Krieg ihren Mann standen. Großartig, berührend.

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Frankreich von Résistance bis Kollaboration: miterlebbar, nur zum Ende kitschig, kleinere Unstimmigkeiten - sonst überraschend gut

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Ein wunderbarer Roman gegen das Vergessen. Berührend, spannend, intensiv, fesselnd und schockierend. Hervorragend gelesen. Top.

— chuma
chuma

Tolle bewegende, zum Nachdenken anregende Geschichte!

— Nelebooks
Nelebooks

Unglaublich spannend, berührend, tiefgründig und wundervoll gelesen. Ein Buch gegen das Vergessen, das erschüttert und Mut macht.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Atemberaubend wundervoll. Sollte jeder lesen.

— Cathy28
Cathy28

Ein überwältigendes Buch! Ein absoluter Glücksgriff und ein Lesehighlight. Zurecht gehypt! Historisch, romantisch, abgründig, traurig, schön

— monerl
monerl

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monikaburmeister

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    Die Nachtigall
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    Wer (wie ich) in der „alten“ Bundesrepublik in den 70ern und 80ern sozialisiert wurde, tat dies zwingend auch in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. „Damals war es Friedrich“, Anne Frank, „Sophies Entscheidung“, „Napola“. Ein Einblick in andere Länder zu der Zeit? Aus der genannten Sicht gab es dort Besatzung und Widerstand, Kollaboration dabei eher ein „blinder Fleck“. „Die Nachtigall“ bringt hier diverses an die Oberfläche mit Verortung mitten im Vichy-Régime: von Vertrauen in bisherige Politiker und Ordnungsorgane über Anpassung, Widerstand und Kollaboration werden alle Reaktion auf die Situation umfasst. Was Krieg, Bezugsscheine, Schlangestehen, Hunger usw. bedeuten – die meisten von uns können es sich doch nicht mehr vorstellen und im Buch wird das alles sehr plastisch, eine große Leistung der Autorin, und bewegend geschrieben. Dass die Umsetzung der Maßnahmen der Besatzer dabei eine derart weitgehende Teilhabe auch der französischen Polizei mit sich zog, ist zwar eigentlich sachlich zwingend, war mir aber bisher nicht bewusst – beispielhaft wird der Dorfpolizist fett, während die anderen hungern. Generell ist die Darstellung differenziert; da gibt es keine Besatzer als Witzfiguren wie in „Ein Käfig voller Helden/Hogan’s Heroes“ oder dämonisiert wie bei „Indiana Jones“, sondern genauso komplexe Persönlichkeiten wie bei den Besetzten. Der Einblick in das damalige Frankreich gelingt bedrückend und beeindruckte mich. Die beiden Hauptpersonen sind zwei Schwestern, Vianne und Isabelle – das Buch wechselt zwischen beiden über den Verlauf des Krieges zur Perspektive von einer von ihnen als alter Frau. Während Vianne früh ihre erste Liebe heiratete, Mutter ist und zu Beginn Probleme ausblendet, dabei mit ihrer übergroßen Bescheidenheit und Duldsamkeit jedoch (eher) nicht unglaubwürdig wirkt – das dürfte immerhin dem damaligen Frauenbild entsprechen - nervte mich die jüngere Schwester Isabelle – kindisch, rücksichtslos, unvorsichtig, dumm, zickig, verzogen. Ja, sie soll die „jugendliche Rebellin“ darstellen, doch Nazi-Besatzer ohne Sinn und Verstand unbedingt provozieren zu wollen, wirkt gewollt und schlicht dümmlich -unglaubwürdig, vor allem, da sie damit Schwester und Nichte gefährdet, bei denen sie wohnt. Insgesamt bleibt sie mit ihrer kompletten Wandlung im Roman für mich die schwächere Figur, zu sehr geläutert „allein durch die Liebe“ zum Ende. Etwas weniger verzogene Göre mit Vernachlässigungskomplex zu Beginn hätte gut getan. Immerhin fehlen bei beiden peinliche Schmachtszenen (wirklich fast). US-typisch ist leider die „Macke“, bei der Annahme eines rein französischsprachigen Umfelds gerne Fetzen einzustreuen wie „oui Madame“, „merci“ – das wirkt lächerlich, ebenso wie das permanente Bestellen von „Café au lait“ und Espresso, während gleichzeitig betont wird, dass es weder Kaffee noch Milch gebe, wie eine Puppen-Tee-Party mit der Dreijährigen, auch wenn die Ersatzprodukte genannt werden. Und natürlich wird der letzte Lippenstift gehütet – es muss ja glaubhaft für Frankreich sein. Bis auf vielleicht das letzte Zehntel meidet die Autorin weitgehend Kitsch, dann wurde es doch etwas viel Pathos und sehr versöhnliches „Gruppenkuscheln“ (ja, die Tränendrüse wirkt bei mir – leider, ich hätte ihr doch lieber nachgegeben, wenn die Autorin dem Stoff durchgängig vertraut hätte). Ein kleineres Manko ebenso: es bleiben einige lose Handlungsfäden in der Luft flattern wie Viannes Gedenkbänder. Isabelle versteckt die zwei Kinder der jüdischen Nachbarn im Versteck in ihrem Zimmer – was wird später mit ihnen? Das Haus von Viannes Freundin und Nachbarin Rachel steht jetzt leer – nutzt das wirklich niemand, bei ihr selbst sind ja Besatzer wegen der günstigen Lage einquartiert. Die Buchhandlung wurde gestürmt und missliebige Bücher wurden geholt – die Druckerei selbst allerdings nicht? Das Ärgerliche: viele dieser „losen Enden“ wären sehr einfach entwirrbar gewesen. Rachels Haus wird auch besetzt, die Kinder der Nachbarn in Paris fliehen mit der Mutter oder werden versteckt oder später entdeckt, … Insgesamt bleibt jedoch ein positiver Eindruck zurück (gute vier Sterne – wer dem Genre Frauenroman mehr zuneigt als ich, wird es schlicht lieben). Die Erzählung fand ich als Hörbuch sehr gut geeignet.

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    • 4
  • Die Nachtigall

    Die Nachtigall
    Nelebooks

    Nelebooks

    17. December 2016 um 12:52

    Allgemein: Das Cover finde ich total toll. Es ist recht schlicht und dennoch auffällig, schön und ansprechend. Die Sprecherin ist klasse. Sie hat eine tolle Stimme und ich habe ihre gerne zugehört.Meinung: Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, die Personen /Namen auseinander zu halten (was beim Buch sicher einfacher ist). Beide Schwestern sind mir auf ihre Art sympathisch. Sie sind beide auf eine Weise mutig. Die Charaktere und Schauplätze sind schön beschrieben. Die Geschichte ist beeindruckend. Sie hat mich gleich zu Anfang gefesselt und ich konnte gar nicht mehr aufhören sie zu hören. Da es um den 2. Weltkrieg geht ist es ein unschönes Thema. Die Autorin hat es geschafft, die Gefühle und Eindrücke dem Leser nahe zu bringen. Es ist erschreckend und grausam zu was Menschen fähig sind. Auch ist es durch die persönliche Geschichte der Frauen oft auch traurig und beklemmend. Durch das alles ist es keine seichte Geschichte, die man gerne liest und dann wieder vergisst. Diese Geschichte beschäftigt einen und man wird sie bestimmt nicht vergessen.Fazit: Eine beeindruckende Geschichte, die einen bewegt und zum Nachdenken anregt.(c) Nelebooks

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  • Krieg als Rührstück

    Die Nachtigall
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    Es tut mir Leid. Ich trete jetzt der Hälfte meiner Freundinnen und vielen anderen Fans auf die Füße, aber dieses Buch war zu viel für mich. Zu viel Drama, zu viel große Gefühle und zu viel entsagungsvolles Heldentum. Es ist 1942, Frankreich ist von den Deutschen besetzt und zwei Schwestern kämpfen sich durch das Chaos. Während Isabel dem französischen Widerstand beitritt, sogar als die berüchtigte Nachtigall Flüchtlinge über die Pyrenäen führt, schlägt Vianne die Schlacht ums Überleben am heimischen Herd, erträgt Einquartierungen von Nazioffizieren, hilft jüdischen Freunden wo sie kann. Das ist schrecklich, eine traurige Geschichte, die einen Querschnitt durch alle Gräuel des zweiten Weltkrieges plastisch und gefühlvoll darstellt. Man leidet mit und watet durch den tiefsten Sumpf. Leid wird hier großgeschrieben. Vianne und Isabel widerfährt wirklich alles, was man sich so vorstellen kann. Und an dieser Stelle kann man schon den ein oder anderen logischen Schnitzer bemerken. Wenn beispielsweise die zurückhaltende Vianne ihre jüdische Freundin persönlich zum Bus bringt, wenn sie deportiert werden soll und dann Nazisoldaten bei der Arbeit beobachtet, kann man tief bestürzt sein, oder sich fragen, warum sie denn nicht zu Hause in Sicherheit geblieben ist. Wenn Isabel sich mit blutenden Füßen durch die Berge schleppt und dabei die gestandenen Soldaten aufrichtet, die sie führt, kann man ihren Mut bewundern oder sich fragen, was genau sie da tut, wo sie doch explizit einen Bergführer aufgetrieben hat. Unternimmt sie diese qualvolle Tour nur, um die Moral zu heben? Ist das selbstlos und heroisch oder dumm? Diese Geschichte ist mitreißend, aber immer wieder stürzt sich eine der Schwestern in größte Gefahr, was nüchtern betrachtet unnötig ist. Ich denke an solchen Stellen: Warum tut sie das? Nur damit wir life bei einer Judendeportation dabei sind und keinen neuen Handlungsstrang verkraften müssen? Auch der Erzählstil ist gefühlvoll und eindringlich, schießt aber immer wieder über das Ziel hinaus. „Es war unwichtig, dass sie gebrochen und hässlich und krank war. Er liebte sie und sie liebte ihn. Ihr ganzes Leben hatte sie gewartet, sich gesehnt, nach Menschen, die sie liebten und jetzt erkannte sie, worauf es wirklich ankam. Sie hatte die Liebe erlebt, war gesegnet mit ihr. Papa, Maman, Sophie…“ Nichts gegen große Gefühle, aber hier werden sie so plakativ zur Schau gestellt, dass weniger sensible Gemüter augenrollend weiterblättern. In einem simplen historischen Roman würde man die Kitschfrage diskutieren. Hier liegt ein schweres Thema auf dem Tisch, da wagt man es nicht. Dennoch suhlt man sich in riesengroßem Leid, mal eindringlich, dann wieder wirklich blumig erzählt. Dieses Buch lässt einen eindrucksvoll den Krieg erleben und entwickelt eine Art Sogwirkung. Nur leider wird hier für meinen Geschmack so dick aufgetragen, dass das schreckliche Geschehen bisweilen lächerliche Züge trägt und die Tragik in Rührseligkeit untergeht.

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    • 7
  • Die Nachtigall / Kristin Hannah

    Die Nachtigall
    Lenny

    Lenny

    04. November 2016 um 13:06

    Ich wollte erst einen Stern abziehen, weil es mir oft etwas zu ausführlich war, doch dieses Buch hat die 5 Sterne total verdient!Ich bin eigentlich nicht so für Bücher, die vom Krieg erzählen, aber auch die Bücherdiebin hat mich damals überzeugt, genau wie dieses unglaublich emotionale Buch. Was diese beiden Schwestern im Krieg erleben ist so ergreifend....ich brauchte Taschentücher...ein unbedingtes Hörerlebnis!!!

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  • GANZ, GANZ großes LESE-Kino!

    Die Nachtigall
    monerl

    monerl

    19. October 2016 um 12:49

    Manchmal ist es gut, wenn man auf einen Bücher-Hype aufspringt, so wie in diesem Fall. Denn ansonsten wäre mir dieses wunderbare Buch durch die Lappen gegangen. Und das wäre richtig niederschmetternd gewesen! Ich beziehe mich auf den Download der ungekürzten Fassung von Audible, da ich grundsätzlich das ganze Buch hören möchte, welches ich gedruckt auch vollständig gelesen hätte. Ich möchte alles wissen, was ein Autor zu seiner Geschichte zu Papier gebracht hat. (Für diejenigen, denen 18 Hörstunden zu lange erscheinen, gibt es dankenswerter Weise auch gekürzte Ausgaben.) Der Autorin ist ein historischer Pageturner gelungen! Einer, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, bzw. aus den Ohren. Ich kämpfte mit dem Gefühl, das Buch pausenlos durchzuhören und wieder stoppen zu wollen, damit es nicht so schnell endet und ich es loslassen muss. Ersteres Gefühl siegte, da ich der Lesestimme von Luise Helm nicht widerstehen konnte und mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hatte. Selten habe ich einen Roman gehört (gelesen), in dem wirklich alles stimmt: Eine tolle Geschichte eingebunden in historische Begebenheiten, einnehmende Haupt- und Nebencharaktere, nachvollziehbare Entwicklung aller Figuren, sprachlich gelungen erzählt, wundervoll als Hörbuch eingelesen, eindringlich vereinnahmend und Gefühle hervorrufend und ein (für mich) überraschendes Ende runden dieses Werk ab. Vor allem berührte mich die kraftvolle, angenehme, ausdrucksstarke und treffende Sprache, die sich durch das ganze Buch zieht und ließ mich die Geschichte hautnah erleben. Ich hatte ein wundervolles Kopfkino und fühlte mich sehr oft nicht nur als Zuhörer sondern durchaus als ein Teil der Geschichte. Die Schwestern Vianne und Isabelle, die nicht nur viele Jahre von einander trennen, sondern auch ihre Einstellung und der Umgang mit dem Krieg, sind fantastisch ausgearbeitete Hauptcharaktere. Am Anfang, geprägt durch ihr Alter und ihre Lebensumstände, sind sie typische Frauen, jeweils ihrem Status entsprechend, gezeichnet. Vianne, glückliche Ehefrau und Mutter, hat wenig Verständnis für die turbulente und hitzköpfige jüngere Schwester Isabelle. Isabells Herz liegt auf ihrer Zunge, wodurch sie sich immer in Schwierigkeiten bringt, da sie selten darüber nachdenkt, was sie sagt. Sie möchte keine feine Dame werden, die es kümmert, wie sie sich bei Tisch benimmt und sprengt das ihr auferlegte Korsett aller Benimm-Schulen, auf die sie gegangen ist. Jung, schön und klug, erkennt sie, dass die Welt sich verändert im Jahre 1940. Frankreich ergibt sich und wird von den Deutschen besetzt. Isabelle, durch und durch eine patriotische Französin, will das nicht akzeptieren und möchte für die Befreiung Frankreichs kämpfen. Frankreich darf sich dem Nazi-Deutschland nicht einfach so ergeben. Sie folgt dem Ruf General de Gaulles und schließt sich dem Widerstand an. Als Leser / Hörer begleitet man im Wechsel das Leben der Schwestern zur Zeit des 2. Weltkrieges. Diese schweren, schlimmen und dunklen Zeiten prägen beide und reißen sie aus ihrem Alltag heraus. Jede kämpft auf unterschiedliche Weise um ihr Leben und wuchs mir mit der Zeit so sehr ans Herz, dass ich mich am Ende des Buches allein zurückgelassen vorkam. Ich wollte einfach noch mehr von der Geschichte haben. Mehr haben von Vianne, Isabelle, Sofie, den Nachbarn, den Verschwundenen, den Starken, den Schwachen, den Kindern... und denen, die überlebten, haben! Und wieder war ich verstört und fassungslos als der allerdunkelste Teil der Geschichte, als die Deportation der Juden Frankreichs im Buch ihren Lauf nahm. Die Autorin meisterte sprachlich diese Kapitel sehr eindrucksvoll, sodass ich die Schrecken deutlich vor Augen hatte und mich das Credo vorsagen hörte: "Nie wieder, nie wieder darf so etwas passieren!". Dieses Buch vereint menschliche Abgründe als auch die Kraft der Liebe; die Liebe von Eltern und Kindern, die Liebe zwischen Liebenden, die Liebe, die alles aushalten und überstehen kann. "Wenn ich in meinem langen Leben eines gelernt habe, dann ist es Folgendes: In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; im Krieg finden wir heraus, wer wir sind." Dieses Zitat aus dem Buch hat mich sehr berührt. Ich wünsche mir für uns alle, dass wir immer nur herausfinden, wer wir sein wollen und dieses wunderschöne Bild unser selbst mit uns tragen und es nicht dadurch revidiert / zerstört wird, dass wir durch Krieg herausfinden müssen, wer wir sind. Das Ende hat mich auch noch überrascht und das fand ich großartig! Es zeichnete das Gesamtbild einer meisterhaft erzählten und geschriebenen Geschichte auf allen Ebenen. Wer eine tief berührende Geschichte lesen will, sich historisch weiterbilden möchte und ein Lesehighlight sucht, das ihn evtl. aus einem Lesetief herausholen soll, wird mit diesem Buch glücklich werden. Ein HOCH auf den Hype für ein hype-würdiges Buch, ein Buch, das nun auch als Print in mein Regal wandern wird. _____________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2016/10/buchvorstellung-die-nachtigall.html

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