Kristin Hannah Die Nachtigall

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Inhaltsangabe zu „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

„Ich liebe dieses Buch – große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle.“ Isabel Allende

Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

»Kristin Hannah ist es gelungen, historische Ereignisse so emotional aufzubereiten, dass einem beim Lesen die Tränen kommen.« Freundin

So. Da ist es. Mein absolutes Lieblingsbuch.

— insbucherverliebt

Ein großartiger Roman ! Zwei Schwestern kämpfen gegen die unmenschlichkeit des Krieges

— heidi_59

Kitschiges Rührstück voller Klischees

— 4petra

Man spürt beim Lesen den Schmerz, die Verzweiflung, aber auch den Mut und die Liebe!

— tina317852

Ein Buch das unter die Haut geht

— Paty

Sehr eindrucksvoll geschrieben

— Sassenach123

Extrem tiefgreifender Familienroman im besetzten Frankreich

— kadiya

Ging mir wirklich unter die Haut

— Fleur91

Eine berührende Geschichte vor dem Hintergrund der Schrecken und Grausamkeiten des 2. Weltkrieges.

— Dataha

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  • Die Schattenkriegerinnen

    Die Nachtigall

    heidi_59

    20. November 2017 um 11:40

    Die Nachtigall  Kristin Hannah     “In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen, im Krieg finden wir heraus, wer wir sind. Und manchmal wollen wir womöglich gar nicht wissen, was wir alles tun würden, um zu überleben”. * Zitat im eBook, Position 8804 *Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? Mit viel Feingefühl erzählt Kristin Hannah eine sehr emotionale und berührende Geschichte , über das Leben der zwei Schwestern , Vianne und Isabelle , von 1939 bis 1995 . Die in Frankreich geborenen  Mädchen , wachsen nach dem Tod der geliebten Mutter bei einer fremden , lieblosen Frau im Loiretal auf dem Land auf . Ihr Vater verkriecht sich allein in seinem Schmerz, unfähig die Mädchen zu trösten , geschweige denn sich um sie zu kümmern  .Vianne , die Ältere sucht bei ihrem Freund Antoine Ersatz für den Verlust der Mutter. Isabelle, die viele Jahre Jüngere, schreit lange ihren Schmerz einfach raus , wird unsichtbar, aufsässig und rebellisch , auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit .. Irgendwann verlieren sich die Schwestern nach der frühen Heirat von Vianne mit 16 Jahren , immer mehr aus den Augen , ohne es zu bemerken . Als 1939 die ersten Anzeichen eines Krieges zwischen Deutschland und Frankreich das Loiretal erreichen , ahnen Vianne und Isabelle nicht , dass jede für sich in dieser schweren Zeit über sich hinaus wachsen wird und als unvergessene Schatten Kriegerin, in die Geschichte Frankreichs eingehen wird . Zwei Schwestern , wie sie das Leben nicht unterschiedlicher hat machen können , vereint im Kampf gegen die unmenschlichkeit des Krieges.  * Zitat im eBook , Position 3371 * “Du bist mein Licht in der Dunkelheit, der Boden unter meinen Füßen. Weil es dich gibt, kann ich hier überleben.” Kristin Hannahs Roman , “Die Nachtigall” ist ein wunderbarer , sehr berührender Roman , der sich in der Zeit von 1939 bis 1945 abspielt . Der einfühlsame, bildhafte Erzählstil lässt mich am Anfang des Roman über die üppigen Wiesen des fruchtbaren Loiretal laufen , an der Seite von Vianne und ihrer Familie . Wunderschön muss es dort gewesen sein , bevor die grausamen Krallen des unseligen Zweiten Weltkrieges gewütet haben . Gleichzeitig erlebe ich aber auch die Angst und die pure Verzweiflung der Menschen in den Kriegsjahren , das Elend und die nie endende Hoffnung zu überleben. Zusammen mit Isabelle überquere ich die Pyrenäen , auf dem geheimen und gefährlichen Pfad der Nachtigall und bin gefesselt von der authentischen Geschichte . Von der ersten Seite an hat mich die Autorin mit der Geschichte von Vianne und Isabelle verzaubert , die mir abwechselnd ihre Geschichte erzählen. Eine sehr emotionale Reise , die auf Grund des herrschenden Krieges nicht immer schön ist aber trotzdem so viele positive Ereignisse und ganz viel Liebe, ein kostbares Gut in den dunklen Zeiten , hervor gebracht hat . Menschen , die gegen alle Vernunft hin ihr Leben riskieren ,um das Grauen aufzuhalten und Menschlichkeit ausüben , um wenigstens ein paar der verfolgten Seelen zu retten . * Zitat im eBook, Position 8191 * »Aber die Liebe muss stärker sein als der Hass, oder es gibt keine Zukunft für uns.« Ich muss ganz ehrlich sagen , ich weiß nicht wie ich dem Roman gerecht werden soll . Mir fehlen fast die Worte , um das zu beschreiben , was ich gelesen ,  oder beim Lesen  nach der letzten Seite des Roman empfunden habe .  Ich habe schon so einige Bücher aus dem Genre gelesen , aber noch keines , das mich so tief berührt hat . Die Reise mit Vianne und Isabelle war für mich ein sehr intensives und trotz des schwierigen Thema, ein wunderbares Leseerlebnis. Viele emotionale Momente haben mich beim Lesen begleitet , meine Sinne angesprochen  und mein Herz berührt . Ich  werde diesen großartigen Roman bestimmt nicht vergessen . Er hat  einen ganz besonderen Platz bei meinen Herzensbüchern . Sehr gerne vergebe ich für den Roman  “Die Nachtigall” , sehr gute 5 Sterne ☆☆☆☆☆ sowie eine ganz klare Leseempfehlung für alle die gerne Romane mit historischen Zeitgeschehen lesen . @heidi_59BuchdetailsErscheinungsdatum Erstausgabe : 19.09.2016Aktuelle Ausgabe : 09.10.2017Verlag : Aufbau TBISBN: 9783746633671Flexibler Einband 624 SeitenSprache: DeutschIch bedanke mich ganz herzlich bei dem Aufbau Verlag für das tolle Rezensionsexemplar und bei NetGalley für die Bereitstellung des Ebooks 

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  • Schmonzette während des zweiten Weltkriegs

    Die Nachtigall

    4petra

    07. November 2017 um 17:17

    So interessant ich die Thematik dieses Buches aufgrund des Klappentextes fand, so enttäuscht war ich dann über die Umsetzung. Vor allem im ersten Drittel des Buches fühlt man sich an eine Schmonzette im Stil von Rosamunde Pilcher erinnert. Doch gerade wenn es um so eine schwierige Zeit wie die während des Krieges geht, wirkt dieser romantische Schreibstil fehl am Platz.Mein zweiter Kritikpunkt ist die Klischeehaftigkeit im Buch: Da gibt es die mutige und starke Schwester und das schüchterne unselbstständige Heimchen am Herd, da wird Frankreich beschrieben mit Körben voller Baguette, Macarons und Lavendelfeldern. Auch die Handlungen der Figuren waren meist vorhersehbar. Nähere Informationen über die Resitance und den politischen Hintergrund waren mir zu dürftig.  Daher musste ich mich doch sehr durch das Buch kämpfen – es war einfach nicht meins.

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  • Berührt!

    Die Nachtigall

    tina317852

    06. November 2017 um 18:04

    Der Roman beschreibt das Leben zweier Schwestern im Zweiten Weltkrieg, ihren Mut, ihre Angst, den Schmerz, den Verlust, aber auch die kleinen Glücksmomente, die Begegnungen voller Liebe und Hoffnung. Die beiden Schwestern sind sehr unterschiedlich, Vianne sucht die Liebe, lässt sich von ihr tragen und beschützen. Isabelle ist wild, unberechenbar, impulsiv, sie glaubt nicht an die Liebe, auch wenn sie sich im innersten danach sehnt. So sind die beiden auch schon in ihrer Kindheit oft aneinandergeraten, doch erst der Krieg lässt ihre wahren Charaktere offenbaren und so zieht jede der Frauen auf ihre Art in den Kampf. Die Stärke, die Frauen im Zweiten Weltkrieg besitzen mussten um zu überleben, um Hilfe zu leisten, ist eine die es heutzutage nicht mehr gibt. Der Roman ist beängstigend, da er eine Welt aufzeichnet, die es gab und die es wieder geben kann, und gleichzeitig so bewundernswert, da er Offenbart was in manchen Menschen an Kräften stecken. Das Menschen so grausam sein können, so sehr nach Macht gieren, dass sie vergessen was es heißt Mensch zu sein, ist erschütternd und doch nicht wirklich überraschend. Umso schöner ist es, wenn man sieht, dass es eben auch gute Menschen gibt, die sich einsetzen, auch wenn sie Angst haben, wie Vianne, sie rettet so viele Kinder und tut alles um ihre eigenen zu beschützen. Das Buch ist so gefühlvoll geschrieben, dass man beim Lesen mit den Charakteren mitfühlt. Es ist eine Reise, eine die sehr viel Verlust mit sich bringt und Kräfte freisetzt, die niemand zu glauben wagte, aber eine die es möglich macht, dass am Ende eine junge Frau steht, die hunderte von Menschen gerettet hat, indem sie einen Weg über die Pyrenäen geht und so als Nachtigall unvergessen bleibt.

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  • Eine sehr emotionale Geschichte zweier Schwestern zur Zeit des Krieges

    Die Nachtigall

    Sassenach123

    31. October 2017 um 08:22

    Eine sehr emotionale Geschichte zweier Schwestern zur Zeit des Krieges Vianne und Isabelle sind Schwestern und wachsen in Frankreich zur Zeit der Kriegswirren auf. Die Mädchen haben es nicht leicht, da sie ihre Mütter schon sehr früh verlieren. Ihr Vater schiebt sie kurzerhand ab, sie müssen auf einem Gehöft aufwachsen,werden aber glücklicherweise nicht getrennt. Der Leser merkt sehr schnell, dass die Schwestern sehr unterschiedliche Charaktere haben. Dies ist eigentlich der zentrale Kern der Handlung, der das Leben der beiden Geschwister und die Art wie sie damit umgehen beschreibt. Zu erst die Kindheit, weiter dann bis ins hohe Alter. Gut gefallen haben mir vor allem die Erlebnisse der beiden als Erwachsene. Vianne muss sich und ihre Tochter schon früh allein versorgen, da ihr Mann in deutscher Gefangenschaft ist. Sie hadert sehr mit ihrem Schicksal, wünscht sich nichts sehnlicher als ihren Mann zurück. Schön ist, dass sie irgendwann aus ihren eigenen Schwächen lernt und sich allem mutig entgegenstellt. Isabelle hingegen ist eine Kämpferin. Daher kaum verwunderlich, dass sie sich der Freiheitsbewegung anschließt. Die Nachtigall wird geboren. Eine sehr mutige und gefährliche Aktion, aber dazu möchte ich nicht mehr schreiben, das sollte man selbst lesen. Aber ihre rebellische Art bringt natürlich auch Schattenseiten mit sich. Dieser Roman hat mich sehr bewegt. Er spiegelt eine schwere Zeit aus einer interessanten Perspektive. Habe schon viele Romane über den Krieg gelesen, allerdings spielten sie immer aus deutscher Sicht. Ein kleines Juwel, dass wachrüttelt, aber auch Mut macht. Sehr emotional!Das E-Book wurde mir freundlicherweise von Netgalley zur Verfügung gestellt

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  • Die Schattenkriegerinnen , die den Leser nicht mehr loslassen

    Die Nachtigall

    kadiya

    25. October 2017 um 19:32

    Ein absolut bewegender Roman um das Leben zweier Schwestern in den Zeiten des zweiten Weltkrieges in Frankreich.Vianne lebt mit Mann und Tochter in einem gemütlichen Häuschen in Frankreich- nach einer unschönen Kindheit, in der sie und ihre Schwester Isabelle den Verlust der Mutter und das Desinteresse des Vaters verkraften mussten- und von Pensionat zu Pensionat geschickt wurden.Vianne war augenscheinlich schon immer die überlegtere,erwachsenere Schwester, während Isabelle aufbrausend, direkt und geradeheraus handelte.Und doch sehnten sich beide Mädchen nach Liebe und Anerkennung, nach Familie- während Vianne schon sehr jung schwanger wurde und heiratete kämpfte Isabelle gegen Gewalt in Internaten und Einsamkeit, indem sie immer wieder weglief.In zwei Erzählsträngen erfährt der Leser die Geschichten der ungleichen Schwestern, die auf ihre eigene Art und Weise mit der Besatzung durch die Deutschen umgehen- und doch so ähnlich fühlen und handeln.Ein bewegendes, aufrüttelndes Buch, hochspannend und extrem emotional-ein wirklicher Pageturner!Danke an netgalley.de und den atb Verlag für die Bereitstellung des kostenloses Leseeexemplares.

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  • Die Geschichte dieser beiden mutigen Schwestern ist sehr bewegend

    Die Nachtigall

    Gelis

    18. October 2017 um 19:05

    Die Schwestern Vianne und Isabelle scheinen sehr verschieden zu sein. Während Vianne versucht, unauffällig zu sein, ist Isabelle eine Rebellin, die schon aus so manchem Internat weggelaufen ist. Aber als der 2. Weltkrieg Frankreich im Griff hat, zeigt sich, wie mutig die beiden Schwestern sind, um zu überleben und um andere zu retten. Die Erzählung der Vergangenheit ist eingebettet in einen Rahmen 50 Jahre nach Kriegsende, in die Gedanken einer der Schwestern.Über die französische Geschichte während des 2. Weltkrieges war ich bisher kaum informiert. Umso mehr hat es mich erschüttert zu lesen, wie sehr die Menschen dort unter der deutschen Herrschaft leiden mussten. Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte der beiden Schwestern erzählt. Die rebellische Isabelle ist zehn Jahre jünger als ihre Schwester Vianne, die mit ihrer Tochter allein zurückbleibt, als ihr Mann in den Krieg ziehen muss. Durch den Altersunterschied ist die unterschiedliche Denkweise der beiden Schwestern besonders überzeugend. Ich konnte mich in beide hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Durch das, was sie erleben, wird sehr deutlich, wie grausam Krieg ist, wie sehr die Bevölkerung unter Hunger und Unterdrückung leidet, wie mutig die Frauen im Krieg um ihr Überleben und vor allem dem ihrer Kinder kämpfen. Das Schicksal von Isabelle und Vianne hat mich sehr berührt. Am Ende der Geschichte brauchte ich Taschentücher und dies ist auch eines der Bücher, das man nicht mit der letzten Seite beendet hat, sondern das nachhallt.

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  • Großartiger Roman über die Frauen Frankreichs im 2. Weltkrieg

    Die Nachtigall

    Fleur91

    08. October 2017 um 16:51

    Isabelle und Vianne sind zwar Schwestern, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Vianne versucht das Überleben ihrer Tochter zu sichern, schließt sich ihre Schwester den Freiheitskämpfern an. Beide werden auf ihre Art zu Heldinnen im Krieg.Eigentlich lese ich nicht gerne Bücher, die während des Krieges spielen. Vor allem dem zweiten Weltkrieg. Es ist immer grausam darüber zu lesen. Aber dieser Roman beschäftigt sich mit einer anderen Sicht, als ich bisher in Büchern hatte. Das Buch beschäftigt sich mit der Situation der Frauen im besetzten Frankreich. Ich weiß gar nicht, was ich alles schreiben soll und kann nur sagen, dass das Buch mir wirklich unter die Haut ging. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich kam gut rein ins Buch und die Seiten flogen nur so dahin.Die Charaktere wurden dem Leser sehr gut nahe gebracht und das Buch war so lebendig, dass mir die Geschichte unheimlich nahe ging.Ich kann diesen Roman nur empfehlen. Er hat mich wahnsinnig mitgenommen, unglaublich gefesselt und die verschiedensten Emotionen ausgeöst. Klare Leseempfehlung!

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  • Zwei Schwestern, die im besetzten Frankreich jede auf ihre Weise zu Heldinnen werden

    Die Nachtigall

    meppe76

    24. June 2017 um 18:16

    Oregon/USA im Jahr 1995. Eine alte Dame sucht und findet auf dem Dachboden ihres Hauses einen zerschlissenen Koffer, in dem sich Erinnerungsstücke befinden, die sie in die Zeit des 2. Weltkrieges nach Frankreich zurückführen. Und damit beginnt die eigentliche Geschichte um die beiden sehr ungleichen Schwestern Vianne und Isabelle Rossignol. Die Mutter stirbt früh, und der Vater ist mit der Erziehung der beiden Mädchen überfordert. Sie wachsen bei einer wildfremden Frau auf und alle Versuche, dem Vater näher zu kommen, scheitern an seiner Lieblosigkeit. Während Vianne, die Ältere, schon bald die Liebe ihres Lebens trifft, schwanger wird und eine eigene Familie gründet, findet Isabelle nirgendwo ein Zuhause. Sie rebelliert, ist aufbrausend, fliegt von mehreren Schulen, ist unfähig, Kompromisse einzugehen. Mehrfach erlebt sie, dass sie bei ihrem Vater nicht erwünscht ist und auch die Schwester begegnet ihr mit wenig Verständnis. Dann bricht der 2. Weltkrieg aus. Das Leben aller verändert sich dramatisch, als Frankreich von den Deutschen besetzt wird. Antoine, der Mann von Vianne, wird als Soldat eingezogen, Isabelle gelingt unter großen Mühen die Flucht zu ihrer Schwester auf’s Land, und so lebt Vianne mit ihrer Tochter Sophie und ihrer rebellischen Schwester in ihrem großen Haus, das schon bald von den Deutschen beschlagnahmt wird und als Hauptquartier für einen deutschen Offizier dient. Während sich Vianne mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren versucht, um ihre Tochter zu schützen und selbst zu überleben, kann Isabelle ihre Wut und ihren Hass auf die Besatzer kaum zügeln und wird damit immer mehr zur Gefahr für ihre Schwester und ihre Nichte. Alle sind deshalb irgendwie erleichtert, als Isabelle nach Paris abreist, um sich angeblich dort um ihren kranken Vater zu kümmern. In Wirklichkeit schließt sie sich einer Widerstandsgruppe an, verteilt zunächst Flugblätter, erarbeitet sich mit ihrem Mut und ihrer Kaltblütigkeit das Vertrauen der Gruppe. Isabelle wird ‚die Nachtigall‘, die abgeschossene englische und amerikanische Piloten über die Pyrenäen außer Landes bringt und auf diese Weise zahlreichen Männern das Leben rettet. Aber auch Vianne gelingt es bald nicht mehr, sich möglichst unauffällig zu verhalten, um nicht ins Visier der Deutschen zu geraten. Spätestens als ihre Nachbarin und Freundin Rachel deportiert wird und Vianne bittet, sich um ihren kleinen Sohn zu kümmern, muss sie sich entscheiden. Es beginnt auch für sie ein Leben voller Gefahren, Leiden und Demütigungen. Beide Frauen sind auf ihre Art Heldinnen, die am Ende zwar wieder für einige Zeit zueinander finden, aber beide schwer gezeichnet sind von den Erlebnissen des Krieges. Nur eine der Schwestern überlebt und schafft es, sich im fernen Amerika ein neues Leben aufzubauen. Als alte Dame, bereits von einer Krebserkrankung gezeichnet, fährt sie noch ein letztes Mal zurück nach Europa. Das Buch ist wunderbar klar und schnörkellos geschrieben. Es ist mitreißend, bewegend und das Schicksal der beiden Frauen und ihrer Familie und Freunde geht richtig unter die Haut. Es gibt Passagen im Buch, die so grausam und spannungsgeladen waren, dass ich das Buch kurzzeitig zur Seite legen musste, um einige Male tief durchzuatmen. Dennoch empfehle ich jedem, das Buch zu lesen. Es ist eines von den Büchern, die in Erinnerung bleiben werden.

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  • Das bewegende Schicksal zweier Schwestern im 2. Weltkrieg

    Die Nachtigall

    ConnyKathsBooks

    14. May 2017 um 15:16

    "In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; im Krieg finden wir heraus, wer wir sind." (S. 7)Frankreich, 1939: Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges ändert sich alles für Vianne Mauriac und ihre 8jährige Tochter Sophie. Ihr Mann Antoine wird sofort eingezogen und keiner weiß, wann und ob sie sich jemals wiedersehen. Auch Viannes jüdische Freundin Rachel benötigt bald ihre Hilfe und muss eine schwere Entscheidung treffen. Denn die Schrecken des Krieges rücken immer näher.Etwa zur gleichen Zeit macht sich Viannes jüngere Schwester Isabelle Rossignol auf den Weg vom besetzten Paris zu ihrer Schwester in den Süden. Dabei trifft sie auf den Widerstandskämpfer Gaëton, verliebt sich und hilft später abgeschossenen Piloten bei ihrer Flucht über die Pyrenäen. Der sogenannte Pfad der Nachtigall gerät aber schon bald ins Visier der Deutschen und für Isabelle und ihre Mitstreiter wird es immer gefährlicher."Die Nachtigall" stammt aus der Feder von Kristin Hannah. In ihrem Roman erzählt die amerikanische Autorin die bewegende Geschichte zweier starker französischer Frauen, die im kriegsgebeutelten und besetzten Frankreich um ihre Freiheit, ums Überleben und die Liebe kämpfen und dabei vor schwierigen Entscheidungen stehen."Wir müssen kämpfen, wo immer wir können. Für Frankreich, Vianne. Damit es Frankreich bleibt. " (S. 122)Die Schwestern und Hauptfiguren Vianne und Isabelle könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Vianne auf die baldige Rückkehr ihres Mannes hofft, ihre Tochter beschützen und um keinen Preis auffallen möchte, eckt Isabelle mit ihrer impulsiven, eigensinnigen und rebellischen Art schnell an. Was zunehmend riskanter wird, hat sich in Viannes Haus doch ein deutscher Hauptmann einquartiert. Und dann sind da auch noch familiäre Vorfälle aus der Vergangenheit, die das Verhältnis der Schwestern trüben. Doch der Krieg wird beide verändern, seine Spuren hinterlassen und sie wieder enger zusammenführen. Ich habe mit ihnen durchweg mitgefühlt, mitgelitten und ihren Mut bewundert. Besonders beeindruckt hat mich hier Isabelle, welche unter dem Decknamen Nachtigall (Rossignol = Nachtigall auf Französisch) über 100 Männern das Leben rettet und dabei viele Male bei waghalsigen Bergtouren ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt. Ob man selbst so mutig sein würde? Ich weiß es nicht. Doch auch Viannes beherztes Handeln als Mutter ist am Ende nicht umsonst. Denn Jahrzehnte später, im Jahr 1995 bei einem ganz besonderen Treffen in Paris, wird sich der Kreis schließen und zeigen, wie wichtig der Widerstand tatsächlich war. "Wir sind alle zerbrechlich, Isabelle. Das ist es, was wir im Krieg lernen." (S. 281)Das Ganze spielt auf zwei Zeitebenen (1995 sowie 1939-45) und ist wunderbar flüssig geschrieben. Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr eindringlich und schonungslos schildert die Autorin hier die Entbehrungen, das Leid und die Schrecken der Kriegszeit, besonders im letzten Drittel. Da spielen sich unfassbar grausame Szenen ab, die mich richtig schlucken ließen. Manches davon war kaum zu ertragen. Dazu kamen viele herzzerreißende Momente, die mir die Tränen in die Augen trieben. Bewegende Momente des Glücks, der Liebe und der Hoffnung, aber auch der Trauer und des Verlusts."Das bewahre ich in meinen Erinnerungen auf. Wunden heilen. Die Liebe bleibt. Wir bleiben." (S. 602)Insgesamt kann ich daher "Die Nachtigall" sehr empfehlen. Ein berührender Roman über das Schicksal zweier Schwestern während des 2. Weltkrieges und eine Hommage an die Heldenhaftigkeit aller Frauen, die damals das fast Unmögliche wagten, um andere zu retten. 5 Sterne von mir.

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  • Berührend, schockierend, mitreißend – Frauen im besetzten Frankreich

    Die Nachtigall

    Federfee

    11. May 2017 um 10:55

    Dieses Buch ist überwältigend. Es packt einen, lässt einen nicht mehr los und am Ende möchte man noch 'drin' bleiben, trotz all' der schrecklichen Dinge, die passieren und passiert sind. Die Autorin sagt in einem Nachwort selbst: "Manchmal kommt eine Geschichte einem nahe und überwältigt einen geradezu." (eBook 446) *Es ist die Geschichte zweier Schwestern im besetzten Frankreich. Diesmal stehen nicht die Männer 'an vorderster Front', sondern es geht um die Frauen, wie sie den Alltag meistern, wie sie alleine zurecht kommen, wie sie ihre Kinder schützen können. Mehr als dürre Worte in einem Geschichtsbuch werden hier am Schicksal realer Personen die Schrecken des Krieges gezeigt und deutlich gemacht. Es sind auch die Frauen und Kinder, die einiges aushalten müssen: Hunger, Kälte, keine richtigen Schuhe, Naziterror, Einquartierungen, Willkür, Vergewaltigungen. Es gibt französische Kollaborateure, die mit den deutschen Nazis zusammenarbeiten, so dass keiner mehr dem anderen trauen kann.Wie unterschiedlich die Menschen mit all' dem umgehen, wird am Schicksal zweier Schwestern gezeigt: Vianne, 'die die Regeln befolgt' und Isabelle, 'die Rebellin'. Ihr Familienname 'Rossignol' bedeutet 'Nachtigall'. Und so heißt auch das geheime Unternehmen, bei dem Isabelle unter einem Decknamen abgeschossene und abgestürzte alliierte Piloten über die Pyrenäen nach Spanien bring, in Sicherheit. Später sagt Vianne: "Ich bin eine Rossignol … eine Nachtigall auf meine Art." (445) Denn es gibt unterschiedliche Arten, sich zu wehren. Viannes Bestreben war es immer, ihre Kinder zu schützen, so dass sie Zugeständnisse macht, die sie eigentlich ablehnt.Im Nachwort der Autorin steht: "Und manchmal wollen wir womöglich gar nicht wissen, was wir alles tun würden, um zu überleben." (447)Das ist wohl eine der wichtigen Fragen in diesem Buch: Was darf man tun, wie weit darf man gehen, was MUSS man tun, um dem Bösen Einhalt zu gebieten?Kristin Hannah hat dies in einer so mitreißenden Art geschrieben, dass ich für dieses Buch eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen möchte, auch wenn es zum Ende hin vielleicht ein kleines bisschen zu melodramatisch wird.Die Autorin bezieht sich wahrscheinlich auf die Geschichte der Belgierin Andrée de Jongh:https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9e_de_Jongh

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    • 3
  • Etwas tun, auf das es ankommt

    Die Nachtigall

    Janine2610

    08. May 2017 um 10:49

    Der Klappentext:Frankreich, 1939: Als ihr Mann einberufen wird und die Deutschen das Land besetzen, rücken die Schrecken des Krieges jeden Tag näher an Vianne und ihre kleine Tochter heran. Schon bald muss Vianne gemeinsam mit ihrer jüdischen Freundin die schwerste Entscheidung fällen, die man einer Mutter abverlangen kann: ob man das eigene Kind fortgeben soll, um es zu retten.Auf ihrer Flucht vor den Deutschen begegnet Viannes Schwester unterdessen Gäeton, einem Kämpfer der Résistance. Isabelle verliebt sich in ihn und beteiligt sich an einem waghalsigen Unternehmen: Über den Pfad der Nachtigall führt sie abgeschossene Piloten der Alliierten über die Pyrenäen. Doch schon bald erfahren die Deutschen von der Fluchtroute und setzen alles daran, sie aufzuspüren.Meine Meinung:Über den zweiten Weltkrieg haben wir alle vermutlich bereits sehr viel gelesen oder gelernt. Wie es den Männern an der Front ergangen ist, was sie durchmachen und erleben mussten, das wird einem in den unterschiedlichsten Situationen ja immer wieder mal ins Gedächtnis gerufen. Aber was ist eigentlich mit den Frauen, die den Krieg überstehen mussten? Haben die auch irgendetwas leisten müssen? Mussten sie Dinge entbehren, Opfer bringen, Hunger leiden? Kaum einer weiß viel über das Leben der Frauen während dem zweiten Weltkrieg. Dass diese es auch alles andere als leicht hatten und auf gewisse Weise ebenso einen großen Einfluss auf das Kriegsgeschehen hatten, ist vielen Menschen nicht bewusst. In diesem Roman, mit wahrem historischen Hintergrund, erzählt die Autorin Kristin Hannah von ebenjenen (französischen) Frauen und ihren erschreckend bewegenden Schicksalen.~ Für uns war es ein Schattenkrieg. Und nachdem er vorbei war, gab es keine Paraden für uns, keine Orden und keinen Platz in den Geschichtsbüchern. Im Krieg taten wir, was wir tun mussten, und nachdem er vorbei war, sammelten wir die Scherben ein und fingen noch einmal von vorn an. ~(S. 599)Im Mittelpunkt der Geschichte stehen also die beiden französischen Schwestern Vianne und Isabelle. Während Vianne, Mutter einer kleinen Tochter, auf die Rückkehr ihres Mannes von der Front wartet, erlebt sie ihre ganz persönliche Hölle in ihrem eigenen Zuhause, denn dort quartieren sich nacheinander zwei deutsche Offiziere ein, mit denen beiden ziemlich schlecht Kirschen essen ist.Isabelle hingegen, die einen wirklich ganz eigenen Kopf mit widerspenstigem Charakter besitzt, ist, im Gegensatz zu ihrer Schwester, kein brav und still gehorchendes Mädchen, sondern jemand der aktiv Widerstand leisten will. Jede Aktion, die schlecht für die Nazis ist, ist ihr willkommen. Ihr Wesen lässt sich demnach in etwa so beschreiben: Wurde ihr gesagt, dass sie etwas nicht tun sollte, tat sie es erst recht, jede Mauer verwandelt sie in eine Tür.Jedenfalls durchleben die beiden Schwestern, mal zusammen, mal länger voneinander getrennt, eine Menge unschöne Momente. Sowohl große Verluste, sich Verlassenfühlen und hochgefährliche Situationen, als auch Hunger, Kälte und die permanente Angst vor dem Feind im eigenen Land sind Themen, die in diesen Jahren allgegenwärtig und kaum auszuhalten waren ...~ »Denke nicht darüber nach, wer sie sind. Denk darüber nach, wer du bist, und darüber, mit welchen Opfern du leben kannst und welche dir den Halt nehmen würden.« ~(S. 180)Für mich war diese Lektüre sehr spannend und mitreißend. Bewegend war vor allem die Tatsache, dass mir bewusst war, dass dies wahre Schicksalsgeschichten sind, die so tatsächlich stattgefunden haben. All die entsetzlichen Szenen, all das Leid, der Hunger, die Kälte, die Vergewaltigungen, Gewalt im Allgemeinen, der Tod ... Es muss furchtbar gewesen sein, das mitzuerleben. Und ich ziehe meinen Hut vor all jenen Frauen, die in dieser Zeit die Kraft hatten, nicht aufzugeben, das überstanden haben und danach, auf welche Weise auch immer, mit ihren Verlusten zurechtgekommen sind.Ich kann euch allen dieses aufwühlende Stückchen Literatur nur ans Herz legen. Der Inhalt ist so gewaltig, so tiefberührend, dass er mich an manchen Stellen wirklich sprachlos zurückgelassen hat und das will schon was heißen. Aber von der Autorin habe ich glücklicherweise ja schon einmal ein derartig bewegendes Buch gelesen, deswegen steht fest: in naher Zukunft gerne Weiteres von Kristin Hannah!

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  • Rezension zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

    Die Nachtigall

    LaDragonia

    26. April 2017 um 17:52

    Zum Buch: Isabelle und Vianne, zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide gezeichnet durch den frühen Tod der Mutter und einen Vater, der mit sich selber, auf Grund der traumatischen Erlebnisse des ersten Weltkrieges, nicht mehr klar kommt. Er gibt die beiden deshalb nach dem Tod seiner Frau zu einer für die beiden völlig fremden Frau, damit diese ihre Erziehung übernimmt. Isabelle wächst zu einem aufmüpfigen Teenager heran, der sich keinerlei Zwängen und Regeln unterwerfen möchte. Vianne hingegen wird früh schwanger und findet mit ihrem Mann Antoine und der gemeinsamen Tochter Sophie ein wenig Glück. Doch dann beginnt der 2. Weltkrieg. Während Antoine wie die meisten Männer Carriveaus in Gefangenschaft gerät, wird das Land von der französischen Regierung relativ schnell aufgegeben und die Deutschen besetzen die Häuser. Die Frauen kämpfen mit den Kindern ums nackte Überleben, so auch Vianne, die alles daran setzt ihre Tochter zu schützen und sich deshalb in alles fügt. Ganz anders ihre Schwester Isabelle, die sich der Résistance anschließt und als „Nachtigall“ britische und amerikanische Soldaten über die Pyrenäen führt. Doch als die ersten jüdischen Freunde deportiert werden, regt sich auch in Vianne der erste Widerstand. Meine Meinung: Eigentlich bin ich persönlich überhaupt kein Freund von Romanen über den ersten Weltkrieg, und so ging ich auch zuerst einmal mit äußerst gemischten Gefühlen an die Lektüre der Nachtigall heran. Und was soll ich sagen, trotz das es sich hier um Literatur aus der Kriegszeit handelt war ich doch mehr als nur angenehm überrascht. Obwohl dieser Roman die Schrecken des Krieges auf grausamste Art und Weise schildert, nahm er mich irgendwie doch von der ersten Seite an gefangen. Das ist mit Sicherheit zum einen dem unglaublich spannenden Schreib- und Erzählstil der Autorin Kristin Hannah geschuldet aber zum anderen auch den beiden unbeschreiblichen Schwestern und ihrer Geschichte. Man mag sich eigentlich gar nicht vorstellen wollen, wie schrecklich die Ereignisse zur damaligen Zeit waren, aber trotzdem kann man sich dem Geschehen des Romans einfach nicht entziehen. Man ist so darin gefangen, das man am liebsten immer weiterlesen möchte. Aber selbst das ist einem als Leser nicht immer vergönnt: So musste ich den Roman oft auch einfach mal zur Seite legen, weil mich die Geschichte einfach emotional so extrem berührt hatte, das ich dann doch erst mal nicht weiterlesen konnte. Was aber Gott sei Dank nie für lange war, weil man als Leser ja dann doch unbedingt wissen will, wie es weitergeht. „Die Nachtigall“ war für mich persönlich auf jedenfall sowohl geschichtlich wie auch emotional ein absoluter Lesegenuss, obwohl er in der Kriegszeit spielt hat mir dieser Roman ausnehmend gut gefallen. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher überhaupt, die dieses Thema behandeln.

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  • Ein Buch, das seine Topbewertungen wirklich verdient!

    Die Nachtigall

    Betsy

    12. April 2017 um 12:14

    „Wenn ich in meinem langen Leben eines gelernt habe, dann ist es Folgendes: In der Liebe finden wir heraus wer wir sein wollen: Im Krieg finden wir heraus, wer wir sind.“Selten begann ein Buch mit einem so eindringlichen und nur allzu wahren Satz.Frankreich 1939: Vianne und ihre jüngere Schwester Isabelle nehmen den Leser mit auf eine Reise in die Zeit als Frankreich von den Deutschen besetzt wird. Während Vianne mit ihrer Tochter auf dem Land versucht zu überleben ohne zuviel Aufmerksamkeit zu erregen und auf eine baldige Rückkehr ihres Mannes hofft, ist Isabelle voller Tatendrang etwas gegen die Nazis zu tun und bringt damit nicht nur sich selbst in Lebensgefahr. Obwohl sich die Wege der Schwestern alsbald trennen, da Isabelle sich der Résistance anschließt und sie zu ihrem Vater nach Paris geht, bleibt Vianne zurück mit einem deutschen Hauptmann, der sich bei ihnen zwangseinquartiert hat. Obwohl beide anfänglich so verschieden wirken und mit ihren gegenseitigen Ansichten oftmals in Streit ausbrechen, retten beide im Verlauf des Krieges Unschuldigen das Leben, jede auf ihre Art und müssen dabei unendlich viel Stärke beweisen.Eine Familie voller stiller Helden, Frauen und ihr Mut zu kämpfen, für ihr Land, für die Familie, für die Freiheit, für die Menschen und für die Liebe in ihrem Leben, während die Männer an der Front sind und dort zu Kriegshelden werden, haben die Frauen zu Hause nicht weniger zu kämpfen, nur tun sie es eher still vor sich hin. Besonders als Frankreich vom Feind besetzt wird beweisen sie dabei oftmals enormen Mut. Sie müssen für ihre Kinder sorgen, hoffen auf die Rückkehr ihrer Liebsten, leiden Hunger und müssen mit ansehen wie Freunde samt Kinder deportiert werden, weil sie Juden sind, während die Deutschen in Saus und Braus auf ihre Kosten leben.Dieses Buch stellt 2 Schwestern in den Mittelpunkt. Isabelle, jung, rebellisch und voller Tatendrang sowie Vianne, besonnen und vorsichtig, um ihre Tochter zu beschützen, sie gehen ihren Weg und obwohl anfänglich gespalten über ihr Verhalten gegenüber ihren feindlichen Besetzern, zeigen beide auf ihre Weise enormen Mut. Die eine indem sich der Résistance anschließt und abgeschossene Piloten der Alliiertenunter dem Decknamen Nachtigall über die Pyrenäen führt und die andere indem sie erst nach und nach über sich hinauswächst und nicht mehr untätig bleibt, weil auch sie den Taten der Nazis, trotz all ihrer Angst, nicht mehr still zusehen kann.Diese Geschichte zweier Schwestern zur Zeit des 2. Weltkrieges in Frankreich reißt einen einfach mit. Spannend, emotional und auch mit vielen geschichtlichen Fakten versehen, versinkt man in diese Geschichte und erlebt hautnah mit wie der Krieg Menschen verändert und ein jeder auf seine Art versucht zu überleben.Gebannt verfolgt man den Weg der Schwestern, die hier viel emotionalen Ballast aufgrund ihrer Vergangenheit und der fehlenden Liebe ihre Vaters mitschleppen, sowie dank ihrer verschiedenen Charaktere viel an Konflikten in diese Geschichte hineinbringen. Einerseits Vianne die natürlich Angst um ihre Familie hat und Isabelle vorwirft verantwortungslos und unüberlegt zu handeln, während Isabelle nicht verstehen kann, wie man einfach so zusehen kann wie die Nazis Frankreich übernehmen.Was hier alles so glaubhaft und authentisch wirken lässt, sind nicht nur die Figuren, die hier alle sehr menschlich, sprich nicht fehlerfrei, auftauchen, sondern auch die vielen kleinen Dinge die hier hineinspielen, wie die Umgebung, die Steigerung der Gräueltaten der Nazis, die bedrückte Atmosphäre, die leeren Straßen, die harten Bedingungen um Lebensmittel zu besorgen, die Wut der Nazis als es erste Rückschläge gibt, deren abwertende und auch respektlose Behandlung der französischen Einwohner, die Hunger leiden während sie selbst sich den Bauch vollschlagen und natürlich wie gefährlich es sein kann sich gegen sie zu stellen, sei es öffentlich oder heimlich. Ganz besonders gut ist im weiteren Verlauf die Angst, dass ein falscher Blick, ein falsches Wort zu jemanden, das Ende sein kann. Immer wieder ist es unglaublich sich vor Augen zu führen wieviele Opfer es gab und wie schlimm es für die Mitmenschen gewesen sein muss, zuzusehen wie die eigenen Freunde oder die Familie deportiert wird, ohne viel tun zu können.Umso mutiger und bewundernswerter finde ich die Schwestern, besonders Vianne, die natürlich alles tun würde um ihre Tochter zu beschützen und dennoch nicht zusehen kann, wenn es um Menschen geht die sie liebt oder unschuldige Kinder in Zwangslager oder schlimmeres abtransportiert werden. Man spürt hier richtig wie das anfänglich noch undefinierbare Grauen und die Fassungslosigkeit der Menschen in der Luft liegt und viele gar nicht glauben können was mit den Juden passiert, sogar sie selbst nicht, trotz all der Demütigungen die sie bislang erfahren mussten, wie den Judenstern oder ihre Entlassung aus ihren Berufen. Während Isabelle in ihrer Jugend und auch ihrer Art erst zu Handeln und dann zu denken, wenig an die Konsequenzen denkt und voller Tatendrang für ein freies Frankreich kämpft. Doch während sie anfänglich noch recht unbedarft ist, spürt sie als sie sich verliebt, wieviel Mut dies in dieser Zeit erfordert, weiß man doch nicht was passieren wird und ob man den anderen lebend wiedersieht.Klar es gab ein paar Handlungsstränge die hier zusätzlich für Gefühle beim Leser sorgen sollten, wie die Liebesgeschichten der 2 Schwestern, aber störte hier nicht wirklich, da die Liebe im Krieg eben auch ein wichtiges Thema ist. Was teilweise etwas schade war, ist das es hier doch einige größere Zeitsprünge gibt und dann wieder viel auf einmal passiert bzw. man sich wieder in einer neuen Ausgangslage befindet. Anders wäre es aber auch schwerlich möglich gewesen hier alles hineinzupacken und trotzdem leicht lesbar zu sein, da es dann wohl die doppelte Menge an Seitenzahlen gebraucht hätte, was mich zwar nicht gestört hätte, aber wohl doch einige andere vom Lesen vielleicht abgehalten hätte.Fazit: Einer der intensivsten Romane zum Thema 2. Weltkrieg, die ich je gelesen habe! Ein Buch mit viel Emotion, Fakten, aber auch Charakteren die sich hier im Laufe des Krieges entwickeln und versuchen ihren Weg in diesen wirren Zeiten zu finden. Teils erfolgreich, teils mit großen Opfern, mit Mut, Angst, Liebe und Hass sowie mit Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges. 2 scheinbar ungleiche Schwestern, die sich nicht gerade sehr nahe stehen, aber dennoch beide auf ihre Weise einen mutigen Weg gehen und versuchen zu überleben. Anhand dieser Geschichte sieht man, wie viel Kraft es erfordert sich nicht unterkriegen zu lassen, von Hunger, Angst und Gewalt und wie man über sich selbst hinauswachsen kann, wenn es um Leben und Tod geht. Die Autorin schreibt hier Faktenreich, aufrüttelnd, sowie mit unglaublichen Einfühlungsvermögen und vermittelt einen sehr realistischen Eindruck wie es damals wohl gewesen ist und wie langsam aber sicher alles außer Kontrolle geriet. Ein Buch, das meiner Meinung nach wirklich ein jeder gelesen haben sollte, damit man sich in Erinnerung ruft wie schlimm Krieg ist und was er mit den Menschen anstellt!

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  • Die Nachtigall

    Die Nachtigall

    Klusi

    01. April 2017 um 00:04

    Der Roman schildert das Schicksal zweier Schwestern während der Zeit des zweiten Weltkriegs. Vianne und Isabelle sind Französinnen und müssen miterleben, wie ihr Heimatland immer mehr von den Deutschen eingenommen wird. Die Mutter der Schwestern ist früh gestorben, und der Vater hat seine beiden Töchter abgeschoben, möchte nichts von ihnen Wissen. Isabelle und Vianne sind zwei gegensätzliche Charaktere, und so verschieden wie sie sind, so unterschiedlich gehen sie auch die Probleme ihrer Zeit an.Viannes Mann wird irgendwo in Deutschland in einem Kriegsgefangenenlager festgehalten. So ist sie auf sich allein gestellt und setzt ihre ganzen Bemühungen ein, die schwere Zeit zusammen mit ihrer Tochter zu überleben. Sie ist kein mutiger Mensch, sondern sehnt sich einfach nur nach Frieden und wünscht sich, ihr Mann möge zurück kommen. So versucht sie, sich anzupassen und möglichst unauffällig zu bleiben. Aber je länger der Krieg andauert, umso öfter gerät sie in brisante Situationen und macht auch Fehler im Umgang mit den deutschen Besatzern. Aber sie wächst letztendlich über sich selbst hinaus und beweist eine Stärke, von der sie selbst nicht gewusst hatte, dass sie in ihr steckt.Ihre jüngere Schwester Isabelle ist eine Rebellin. Als sie, auf der Flucht vor den Deutschen, Paris verlässt, um zu Vianne zu gelangen, lernt sie Gäeton kennen. Der junge Mann ist ein Kämpfer der Résistance. Ohne zu zögern schließt sich Isabell dieser Bewegung an. Später macht sie als die „Nachtigall“ von sich reden. Sie führt abgeschossene Piloten der Alliierten über die Pyrenäen in die Freiheit. Keiner weiß, wer sich hinter dem Namen verbirgt, aber die Deutschen setzen alles dran, die geheimnisvolle Nachtigall zu finden.Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und das Cover betrachtete, hatte ich noch eine völlig andere Vorstellung vom Inhalt. Der filigrane Zweig, auf dem die goldfarbene Nachtigall sitzt, deren Körper zugleich eine Ansicht von Paris im Sonnenuntergang zeigt, hat mich auf eine ganz andere Geschichte schließen lassen. Erhalten habe ich das Buch überraschend, im Zuge einer Lovelybooks-Aktion, von der ich hier berichtet habe: http://klusiliest.blogspot.de/2016/08/uberraschungspost-von-lovelybooks-die.htmlAuch das ganze Beiwerk, die Goldplättchen im Paket, die goldene Feder als Lesezeichen, das alles deutete für mich eigentlich eher auf eine romantische Geschichte hin. Aber von Romantik ist im Roman ganz und gar nichts zu spüren. Zu hart und grausam ist die geschilderte Zeit, in der für die Liebe und für alles Schöne kein Platz war. Anfangs hatte ich diverse Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zu kommen. Ungefähr das erste Drittel hat sich für mein Empfinden etwas gezogen. Aber dann passiert so viel, die Ereignisse überschlagen sich, und man möchte immer nur weiterlesen, wird völlig von der Handlung vereinnahmt. Die Charaktere der Schwestern haben mir beide sehr gut gefallen, obwohl (oder gerade weil) sie so unterschiedlich sind. Vianne ist eher zurückhaltend in ihrer Art. Sie versucht, ihre Tochter zu beschützen und schlägt sich durch, im täglichen Kampf um die notwendigsten Dinge zum Überleben. Ich konnte sie gut verstehen, und so wie ihr, ging es sicher vielen Frauen damals. Sie wagt nicht, aufzubegehren, als ein deutscher Hauptmann bei ihr einquartiert wird. Isabelle, die zu dieser Zeit gerade bei ihrer Schwester im Haus lebt, kann sich nicht damit abfinden und sucht ständig die Konfrontation. Ihr Benehmen macht Vianne Angst, denn sie befürchtet, ein falsches Wort könnte sie alle in Gefahr bringen.Bei Isabelle wusste ich teilweise nicht, ob ich ihren ungeheuren Mut bewundern oder über ihre draufgängerische Art den Kopf schütteln sollte.Zwar spielt auch die Liebe bei den Protagonisten eine Rolle, aber diese ist in Zeiten des Kriegs ungewiss. Besonders an Isabelles Beispiel zeigt sich das sehr deutlich. Gerade ihr Schicksal hat mich letztendlich tief berührt. Über die Zeit des zweiten Weltkriegs aus dieser Perspektive hatte ich vorher noch nicht viel erfahren Die meisten Berichte, die ich vorher gelesen hatte, spielten direkt in Deutschland oder waren aus dem Blickwinkel von Menschen, die einer damals verfolgten Bevölkerungsgruppe angehörten. Das Ausmaß des Leidens und der Einschränkungen der Bevölkerung Frankreichs während des Kriegs war mir bisher nie so bewusst geworden. Kristin Hannah hat in diesem Roman, der ihr eine Herzensangelegenheit war, wie sie selbst im Nachwort schreibt, all den Frauen ein literarisches Denkmal gesetzt, die sich damals für Frieden und Freiheit eingesetzt haben, jede auf ihre persönliche Art. Es gab sicher viele ähnliche Schicksale, denen dieser Roman ein Andenken setzt.Ich kann nicht sagen, dass mir der Roman „gefallen“ hat, zu schrecklich sind die damaligen Ereignisse, die geschildert werden und die leider einen nur allzu realen Hintergrund haben. Aber die Geschichte hat mich beeindruckt, erschüttert und mitgerissen, und sie klingt immer noch nach. 

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  • Im französischem Kriegsgebiet

    Die Nachtigall

    NiWa

    26. March 2017 um 15:44

    Frankreich im 2. Weltkrieg. Das Land wird von der Vichy-Regierung rasch aufgegeben und von den Nationalsozialisten besetzt. Die meisten Männer sind gefangen, die Frauen kämpfen daheim ums Überleben. Wie auch zwei Schwestern, die sich beide gegen die Besatzer stellen, jede auf ihre Weise.Der 2. Weltkrieg aus französischer Sicht ist einmal ein zeitlicher Rahmen, den man nur selten trifft. Genauso interessant ist auch die Perspektive der Frauen, die weitab der Front ihre eigene Version des Krieges kämpften. Im Mittelpunkt des Romans stehen die Schwestern Vianne und Isabelle und die Geschichte wird auch abwechselnd aus Viannes und Isabelles Sicht erzählt. Außerdem gibt es einen zarten Strang in der Gegenwart, der sich manchmal leise zu Wort meldet, und am Ende die Tragweite der Handlung begreifen hilft.Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein und sind sich in ihrem Wesen dennoch ähnlich. Vianne ist die Ältere, die nur an das Überleben ihrer Familie denkt. Sie will um jeden Preis ihre Tochter Sophie durch die Kriegszeiten bringen und hofft nach wie vor auf Besserung. Gleichauf steht die jüngere Schwester Isabelle. Eine Revolutionärin, die eine Vision vom Kampf für Frankreich in ihrem Herzen trägt, doch insgeheim durch ihre jugendliche Naivität ein spannendes Abenteuer im Widerstand gegen die Nazis sieht.„Vianne befolgte die Regeln, Isabelle war die Rebellin.“ (S. 129)Anhand dieser beiden Figuren steht man mittendrin im Kriegsgeschehen. Weitab der Front befindet man sich in Schlachten, die nur selten mit Waffen geschlagen werden, sondern mit Vorsicht, Mut und Würde oft böse für die Französinnen ausgegangen sind. Kristin Hannah zeigt, was Generationen lang jeder gewusst hat, aber kaum jemanden bewusst gewesen ist: auch die Frauen haben im 2. Weltkrieg gekämpft.Sei es nun, dass sie sich selbst und ihre Familien im Beisein der Nazis durchgebracht haben, in einem unvorsichtigen Moment einem bedrohten Mitbürger - weil er zum Beispiel jüdisch war - die Hand reichten oder sich gar in der Résistance gegen die Besatzer stellten. Die Frauen sind im Krieg genauso ihren Mann gestanden.„Männer erzählen Geschichten (…) Frauen machen mit dem Leben weiter.“ (S. 599)Kristin Hannah lässt anhand von Vianne und Isabelle eine Generation von Frauen ihre Geschichte erzählen. Sie berichtet von der Angst, vor den fremden Männern im Haus, wie es ist, um das Leben der Kinder zu fürchten, von der Kälte, die im Winter über den Boden kriecht, von der Hoffnung, die sich hegt, von der Wut, wenn man sich von jüdischen Freunden trennt, und von der Trauer, wenn einem ein Kind in den Armen stirbt.Dabei wird das Geschehen weder kitschig noch künstlich aufgebauscht, weil wohl in diesem Fall die Realität von keiner Geschichte übertroffen werden kann. Der einnehmende Schreibstil und der gelungene Aufbau runden diesen historischen Roman zu einem Meisterwerk ab, das hoffentlich noch von vielen Menschen gelesen werden will.Kristin Hannah hat mir eine berührende Geschichte erzählt, die mich tief in der Seele getroffen hat. Ich habe nicht nur mit den Figuren in diesem Roman, sondern um eine ganze Generation geweint, die - egal auf welcher Seite - den 2. Weltkrieg durchlitten hat.„Die Nachtigall“ hat mich mit einer interessanten Geschichte zweier Schwestern gefesselt, die dann einem realitätsnahen Drama weicht, und ein Bewusstsein für eine Generation von Frauen geschaffen, die im 2. Weltkrieg genauso ihren Mann gestanden ist. Absolut lesenswert!

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