Wie Blüten im Wind

von Kristin Hannah 
4,5 Sterne bei132 Bewertungen
Wie Blüten im Wind
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Jenis avatar

Eine berührende Geschichte.

R

Traurig, schön geschrieben, fesselnd

Alle 132 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wie Blüten im Wind"

Trotz ihrer Unterschiede sind Mia und Lexi unzertrennlich. Ihre Freundschaft kann auch nicht dadurch erschüttert werden, dass sich Lexi in Mias Zwillingsbruder Zach verliebt. Bis Mia bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt. Denn Lexi, die ebenfalls im Wagen saß, verliert nicht nur ihre beste Freundin, ihre ganze Zukunft ist zerstört. Nur einer hält all die Jahre zu ihr – doch hat die Liebe zu Zach eine Chance?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548284774
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.01.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Gisevor 2 Monaten
    Kitsch as Kitsch can

    Lexi findet als Waise ein neues Zuhause bei ihrer Tante, und am ersten Schultag auch noch eine gute Freundin, Mia. Die beiden werden unzertrennlich und überstehen auch schwierigere Momente wie z.B. dass Lexi und Mias Zwillingsbruder Zach sich ineinander verlieben. Dann aber stirbt Mia bei einem tragischen Autounfall. Wie werden Lexi und Zach und ihre Familien damit leben können?
    Mit diesem Buch habe ich mich eher schwer getan. Die Geschichte schlittert immer wieder knapp an der Trivialität vorbei und erscheint mir sehr unglaubwürdig. Da die Erzählung sich fast nur in der Jugendzeit der Protagonisten aufhält, kommt sie mir wie ein Jugendbuch für amerikanische Kids vor, mit meiner Lebenswelt hat sie sehr wenig zu tun. Zuviel Herz-Schmerz, zuviel Kitsch, zuviel Druck auf die Tränendrüse, die handelnden Personen ohne besondere Tiefe… Und wer hat denn nur den Covertext geschrieben und das Ende des Buches gleich vorneweg verraten?!
    Frauenliteratur mit Kitsch as Kitsch can. Kann man lesen, muss man nicht…

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    Federzaubers avatar
    Federzaubervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich berührt, mich zur Weißglut gebracht, mich verzweifeln lassen und mich in den letzten Seiten fast zu Tränen gebracht :-)
    Ein Wechselbad der Gefühle

    Der Klappentext verrät nur ein Bruchteil davon,  was in der Geschichte passiert. 
    Die Geschichte ist in zwei Teilen unterteilt.  

    Die Protagonisten Lexi, Mia und Zach mochte ich sehr gerne. Dafür war mir die Mutter Jude von der ersten bis fast zur letzten Seite ein Dorn im Auge. Sie hat mich sehr zum verzweifeln und zur Weißglut gebracht. Mutter hin oder her,  man kann es übertreiben.  Sie schwebte nur in Extremen, die ich nicht nachvollziehen konnte (obwohl ich auch Mutter bin). 
    Lexi war meine Lieblingsprotagonistin, die mich im Laufe der Geschichte immer mehr berührt hat und etwas in mir ausgelöst hat.  Ich fand sie nur wundervoll.  

    Der Verlauf der Geschichte nahm überraschende Wendungen,  die mir nicht immer gefielen,  aber immer wieder die richtige Bahn nahmen und in mir dadurch auch Emotionen und Gefühle geweckt haben. 

    Das Buch hatte leicht etwas von Jodi Picoults Bücher und doch das Erkennungsmerkmal von Kristin Hannah durch die berührenden Art, die Geschichte zu erzählen und den Leser im Kern anzustupsen.  

    Fand ich sehr gelungen und lesenswert :-)

    Note:4/5

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    daydreamins avatar
    daydreaminvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Herzzerreißend schön und traurig zugleich!
    Wie Blüten im Wind


    Geschrieben im März 2014:
    Tatsächlich hat es ein Weihnachtsgeschenk geschafft, bis März ungelesen zu bleiben. Wie Blüten im Wind wanderte letzte Woche von meinem SuB auf meinen Nachttisch und dann direkt in mein Herz.

    Die Geschichte spielt sich auf Pine Island ab. Lexi hatte bis dato kein besonderes Glück im Leben und wurde von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht, bis sie ihre Großtante Eva kennenlernt. Die lebt zwar selbst nur in einem kleinen Wohnwagen und rackert sich in ihren Schichten bei Walmart ab, doch zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sich Lexi zuhause, geborgen und geliebt. Auf der neuen Schule lernt sie dann Mia Farraday kennen, ein ebenso verschüchtertes und einsames Mädchen, welches im Gegensatz zu Lexi aber alles andere zu haben scheint: Eine liebende Familie, viel Geld und ihren Zwillingsbruder Zach, auf den sie sich immer verlassen kann. Schnell freunden sich die beiden an und lassen einander nicht mehr los.

    Wie im Klappentext erwähnt, kommt es bald zu einem Unfall, bei dem Mia stirbt. Gut die erste Hälfte des Buches dreht sich aber um die Freundschaft von Mia und Lexi vor diesem tragischen Ereignis. Außerdem geht es um Jude, die Mutter von Mia und Zach, welche sich aufopferungsvoll um alle drei Kinder kümmert und dadurch viele glückliche Momente erst möglich macht. Die besten Freundinnen erzählen sich alles, verlieben sich und erleben Herzschmerz, gehen auf Partys, bereiten sich auf ihren Abschluss und das College vor. Obwohl man immer wieder ganz klar merkt, dass Lexi aus einer anderen Welt als Mia stammt und sie verdammt hart für ihr glückliches Leben kämpfen muss, ist diese Freundschaft echt. Die beiden bedeuten sich die Welt und finden für jedes Problem eine Lösung. Selbst als Mia und Zach sich verlieben, schaffen es die drei sich so zu arrangieren, dass keiner sich wie das fünfte Rad am Wagen fühlt. Die ersten gut 200 Seiten verbringt man mit den aufwachsenden und lebensfrohen Kindern zusammen am Strand, vor dem Fernseher oder in der Schule. Dieser Teil des Buches war so wunderschön leicht geschrieben, dass man fast vergessen hat, dass dieses Leben nicht von Dauer ist.

    Dann kommt es zu dem Unfall, bei dem natürlich Alkohol am Steuer im Spiel war. Es passiert nach einer der zahlreichen Abschlussfeiern, bei der alle drei getrunken haben und sich dann nicht trauen, einen Erwachsenen anzurufen und sich abholen zu lassen. Während Zach und Lexi mit mehr oder weniger schlimmen Verletzungen überleben, wacht Mia nicht mehr auf. Zu diesem Zeitpunkt verändert sich natürlich alles. Jude wird in eine tiefe Depression gestürzt, Zach weiß nichts mehr mit seiner Familie anzufangen und will am liebsten sofort ganz weit weg aufs College und auch wenn er Lexi immer noch liebt, muss diese mit ganz anderen Problemen kämpfen.

    Ich will hier nicht zu viel vorwegnehmen, doch es wird alles andere als einfach. So wunderschön die ersten 200 Seiten waren, so furchtbar werden die 200 nachfolgenden, bis es endlich wieder ein bisschen bergauf geht. Es passieren wirklich nicht vorhersehbare Dinge, die mich mehr als einmal aus der Bahn geworfen haben. Insgesamt war die Handlung gut durchdacht, spannend und herzzerreißend, von der ersten bis zur letzten Seite.

    "Dies hatte sie in den vergangenen Wochen gelernt. Im tiefen Meer der Trauer gab es Inseln der Gnade, Augenblicke, in denen man nicht daran dachte, was man verloren hatte, sondern daran, was einem geblieben war."


    Die Charakter waren fast alle angenehm und durchweg gut platziert. Lexi ist ein wirklich sehr liebes Mädchen und viel zu streng mit sich selbst. Wir begleiten sie vom ersten Tag der High School bis sie eine erwachsene Frau ist und dabei merkt man ihr immer an, dass sie wirklich kein leichtes Leben hatte. Ohne Familie aufzuwachsen und ihre drogensüchtige und kriminelle Mutter immer wieder scheitern zu sehen, hat sie allerdings stärker gemacht, als sie selbst glaubt. Was sie nach Mias Tod alles durchmacht und wie selbstständig, positiv und willensstark sie am Ende des Buches ist, das hat mich nachhaltig beeindruckt. Lexis Charakter hat mir sehr gut gefallen!

    Mia selbst habe ich ja schon als schüchternes Mädchen angedeutet, doch das lässt nach, sobald sie in Lexi eine Freundin findet. Man erlebt, wie sie sich langsam öffnet und endlich aus sich herauskommt. Natürlich wird sie nie die beliebteste Schülerin und hat im Gegensatz zu ihrem Bruder Zach immer nur einen kleinen Freundeskreis, bestehend aus ihm und Lexi, doch auch sie wirkt immer mehr zufrieden mit ihrem Leben und hat feste Pläne für die Zukunft. Zach hat von kleinauf immer alles für Mia getan und auch für Lexi empfindet er so viel, dass er mit seinen liebevollen Aktionen schnell einen Platz in ihrem und auch im Herzen des Lesers findet. Seine und Mias Mutter Jude wird zu Anfang des Buches als Übermutter dargestellt und kümmert sich wirklich wunderbar um ihre Zwillinge und Lexi, auch wenn sie ein Kontrollfreak ist. Sie muss ständig alles überwachen und würde ihre Kinder am liebsten einsperren, doch trotzdem kann sie es nicht verhindern, dass im Sommer 2004 dieser schreckliche Unfall passiert. Danach vernachlässigt sie all ihre Pflichten und auch ihre Familie. Was Trauer und Verlust anrichten können, war hier wirklich erschreckend gut dargestellt und hat leider dazu geführt, dass ich Jude nicht immer leiden konnte.

    Insgesamt haben es auch die eher kleineren Rollen total gebracht. Lexis Großtante Eva ist eine liebevolle Frau, die Lexi zwar erst im Jahr 2000 kennenlernt, aber sofort in ihr Herz schließt. Judes Ehemann Miles ist der ruhende Pol der Familie und sorgt dafür, dass nach Mias Tod nicht die gesamte Familie auseinander bricht. Judes Mutter Caroline, die ein Herz aus Stein zu haben scheint, aber ihrer Tochter trotzdem die wichtigste aller Lektionen beibringt, als diese in ihrer Trauer versunken ist. Die Anwälte, die nachher mit allen Mitteln um die Rechte ihrer Mandanten kämpfen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass Lexi, Mia und Zach zum Zeitpunkt des Unfalls 18 Jahre alt waren und damit eine Schuldfrage besteht. Sowieso ist die Suche nach der Schuld ein roter Faden im zweiten Teils des Buches und es ist bemerkenswert, wie die Charakter zu Anfang und zu Ende damit umgehen. Die Entwicklung war wirklich authentisch und gut umgesetzt. Auch wenn die Trauerarbeit mir als Leser stellenweise etwas zu langgezogen erschien, bin ich durchaus zufrieden mit den Ergebnissen und dem Ausgang der ganzen Geschichte. Das Ende selbst hat mich nämlich recht glücklich gestimmt, auch wenn es wirklich kitschig war.

    Der Schreibstil war insgesamt sehr flüssig und passend. Die Beschreibungen waren zwar detailliert, aber nicht überflüssig oder langweilig. Die Emotionen haben mich nicht vollkommen gepackt, aber ab und zu musste ich eine kleine Träne wegblinzeln. Besonders in der Zeit im Krankenhaus, in der Jude und Miles um ihre Kinder bangen, habe ich mitgelitten. Judes Zusammenbrüche waren ziemlich authentisch man merkt ihr wirklich an, wie sie von der einen Sekunde auf die andere ihre ganze Lebensfreude verliert. Sie steht total neben sich selbst und wirkt immerzu überwältigt von ihrer Angst. Trotzdem muss ich zugeben, dass sie mich zwischendurch etwas genervt hat. Ihre Trauer wird wirklich ausführlich ausgebreitet und als Leser waren die ständigen Tränenausbrüche irgendwann etwas langweilig.

    Fazit

    Vor allem in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte war durchweg spannend und die Protagonisten waren immer glaubhaft. Ich muss leider einen Stern abziehen, weil mir Jude zwischendurch wirklich auf die Nerven ging. Anfangs hat sie es in ihrem Kontrollwahn übertrieben und gegen Ende war sie so kaltherzig und stumpf, dass es mich wirklich wütend gemacht hat, weil sie damit bewusst ihre ganze Familie verletzt und sich trotzdem nicht für sie interessiert hat. Nichtsdestotrotz hat das Ende mich dann wieder sehr glücklich gemacht und Lexis starker und tapferer Charakter wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. Wer Bücher wie Ein Tag im Sommer mag, der wird auch dieses hier lieben. Dicke Leseempfehlung!

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    janinchens.buecherwelts avatar
    janinchens.buecherweltvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gefühlvolles Familiendrama mit Tiefgang und super ausgearbeiteten Charakteren - Taschentuchalarm!!!
    Wie Blüten im Wind - Familiendrama mit Tiefgang

    Mein erstes Buch von Kristin Hannah und gleich ein Volltreffer. Das Buch stand schon eine halbe Ewigkeit auf meiner Wunschliste und an Weihnachten durfte es dann dank eines Wichtelpakets bei mir einziehen. Pünktlich zur Leserunde, die im Januar zu diesem Buch stattfand. Je weiter ich im Buch kam, desto glücklicher war ich darüber, dass mir der Klappentext nicht mehr im Kopf war, sonst hätte ich mich selbst schon im Vorhinein gespoilert. Deshalb habe ich bei meiner Rezension bewusst darauf verzichtet, um euch vom Inhalt nichts vorweg zu nehmen. Wer trotzdem wissen möchte, auf was er sich einlässt, kommt mit einem Klick aufs Cover zum Klappentext.

    Kristin Hannah erschafft mit "Wie Blüten im Wind" ein wunderbares Buch, in dem Freundschaft und Loyalität an aller erste Stelle stehen. Ebenso geht es um Trauer, Verlust und Vergebung.
    Die Autorin erschafft Charaktere, mit denen wir uns als Leser mitfreuen, mitleiden und die uns zur Weißglut bringen. Der Facettenreichtum und die Ausarbeitung der einzelnen Personen sind sehr realitätsnah, wobei ich nicht immer alle Gedanken und Handlungen nachvollziehen konnte. Das ist aber völlig in Ordnung gewesen, da hier Situationen auftreten, die ich selbst noch nicht erlebt habe und mir somit kein Urteil bilden kann und darf.

    Ich möchte nicht all zu viel über den Inhalt verraten, da das für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben, wirklich unfair wäre. Ohne Spoiler kann ich dieses Buch einfach nicht rezensieren, da alle Handlungen auf einer Ausgangssituation aufbauen.
    Was ich aber sagen kann, ist, dass es hier um eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Mädchen
    geht, und um eine Liebe, die keine Aussicht auf Beständigkeit hat.
    Kristin Hannah besitzt die Kunst, mich als Leser mit ihren Worten zu Tränen zu rühren. Ich habe größte Hochachtung vor Menschen, mit solch einer Macht über ihre Leser. Ihr Schreibstil verleitet dazu, immer weiterlesen zu wollen, bis man merkt, dass man am Ende angekommen ist. Respekt dafür :)

    Wer sich bei all den vagen Andeutungen entschließt, zu dem Buch zu greifen, dem rate ich, den Klappentext dieses eine Mal zu missachten, ihr werdet dann verstehen, warum. Euch erwartet eine tolle, gefühlvolle und tragische Geschichte voller Tiefgang, die auch noch Wochen später nachklingt. Ich bin froh, Kristin Hannah als neue Autorin für mich entdeckt zu haben und freue mich auf all die weiteren Bücher von ihr, die ich dieses Jahr noch lesen darf.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert von dieser berührenden und packenden Geschichte, die mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat.
    Eine Achterbahn voller Emotionen

    Darum geht's:
    Die 14jährige Lexi Baill  hat ihre Kindheit größtenteils bei verschiedenen Pflegefamilien verbracht. Ihre drogensüchtige Mutter holte sie dazwischen immer wieder zu sich, bis sie wieder ins Heim und anschließend bei einer weiteren Pflegefamilie untergebracht wurde. Als ihre Mutter stirbt, findet man doch noch eine lebende Verwandte: Eva, die Schwester von Lexis Großmutter. So zieht Lexi vom sonnigen Südkalifornien nach Port George, im Staate Washington, wo ihre Großtante in einem Wohnwagen lebt. Geld ist kaum welches da, doch endlich findet Lexi einen Fixpunkt in ihrem Leben und eine liebende Ersatzmutter. Gleich am ersten Schultag lernt sie Mia kennen. Sie ist genauso eine Außenseiterin wie Lexi  und die beiden freunden sich sehr schnell an. Doch Mia hat einen ganz anderen Hintergrund. Ihr Vater ist Arzt, die Großmutter hat eine erfolgreiche Galerie, die Mutter widmet sich einschließlich ihren Kindern. Denn Mia hat einen Zwillingsbruder, Zach, der im Gegensatz zu Mia weder schüchtern, noch unauffällig ist, sondern der beliebteste Junge der Schule. Und er gibt Mia das Selbstvertrauen, das ihr fehlt.
    Lexi wird von der Familie der Farradays liebevoll aufgenommen und diese werden zu ihrem zweiten Zuhause - bis Jahre später bei der Highschool-Abschlussfeier ein Unglück passiert....

    Meine Meinung:
    Im Rahmen einer Blogger-Leserunde habe ich gemeinsam mit Steffi, Andrea, Yunika, Janine und Tanja "Wie Blüten im Wind" gelesen - ein Buch, welches ich schon eine ganze Weile in meinem SuB-Regal stehen hatte. Und dieser Roman hat mich wirklich sehr berührt. Es schon eine Weile her, dass mich ein Buch so emotional aufgewühlt hat! Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt! Ich war wütend, traurig, verzweifelt und hilflos....alles Emotionen, die mich mit den Charakteren in dieser Geschichte richtig mitleben hat lassen.
    Zuerst jedoch begann die Erzählung nach Lexis Ankunft in Port George wie ein Jugendroman, rund um eine wundervolle Freundschaft und die erste große Liebe. Doch nach cirka 200 Seiten wendet sich das Blatt gewaltig. Von der Thematik her erinnerte es mich danach sogar etwas an Jodie Picoults Vorliebe Themen anszusprechen, die nur sie auf ihre einzigartige Weise darstellen kann. Denn üblicher Weise ist sie die einzige Autorin, die aus unterschiedlichen Sichtweisen ihrer Protagonisten auf die gleichen Ereignisse ihre Romane zu etwas besonderem macht - und Kristina Hannah hat hier genauso ins Volle gegriffen! 
    Denn der Roman zeigt nicht nur auf, wie ein unbedachter Moment alles zerstören kann, sondern auch den moralischen Zwiespalt und die verchiedene Verarbeitung von Trauer, die die Ehe von Miles und Jude fast zerstört.
    Hatte man zuerst einige Charaktere liebgewonnen, findet man sie danach nur mehr herzlos. Besonders bei Jude, der Mutter von Zach und Mia, hat sich dieses Phänomen langsam bei mir eingeschlichen. Die Übermutter kontrolliert ihre Zwillinge und dirigiert ihre Leben in die von ihr gewünschte Richtung. Der Unterschied zwischen Lexie, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, und Mia und Zach, beginnt schon bei den Überlegungen welches College die drei nach dem Highschool-Abschluss belegen werden oder sollen. Stehen Mia und Zach anfangs alle Türen offen, kann sich Lexi trotz Stipendium kein Studium leisten. Doch besonders tragisch kristallisiert sich die Herkunft bzw. ob arm oder reich, nach dem Unglück bei der Highschool-Abschlussfeier heraus. Das hat mich so unglaublich wütend gemacht, denn Lexi hat sowohl das Herz auf den rechten Fleck, als auch Mut und Stärke. Trotzdem will ich natürlich die Geschehnisse nicht verharmlosen, aber die Amis haben natürlich dazu auch wieder eine etwas andere Sichtweise, als wir.

    Charaktere:
    Die Charaktere hat Kristin Hannah sehr authentisch und lebendig beschrieben. Die Gefühlswelt der einzelnen Personen wurde hervorragend ausgearbeitet. Jede im Roman dargestellte Person konnte ich mir bildlich vorstellen und auch deren Sichtweisen teilweise verstehen.
    Die zarten Gefühle, die Lexi für Mias Zwillingsbruder empfindet, werden genauso glaubhaft dargestellt, wie die Liebe der Zwillingsmutter zu ihren Kindern. Lexie, unsere Hauptprotaginistin,  ist dabei ein unglaublich zerbrechlicher Mensch, aber immer hoffnungsvoll und trotzallem mutig und stark. Sie denkt nie zuerst an sich, sondern an die Menschen, die sie liebt. 
    Ihre Großtante Eva ist ebenso ein starker Charakter, der schon viel im Leben gesehen hat. Miles ist der Fels in der Brandung; Mia unglaublich zerbrechlich und trotzdem willensstark und Zach der allseits beliebte Junge, der oft an seiner Vorbildrolle zu knabbern hat. Alle Charaktere machen im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch und entwickeln sich weiter, allen voran Jude und Lexi.
    Schreibstil:
    Kristina Hannah hat mich mit diesem Buch bezaubert und berührt. Ihr Schreibstil ist flüssig und unglaublich emotional. Die Zeitsprünge sind gut zu vollziehen und Die große Stärke des Romans liegt sicherlich auch bei den unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten. Man durchlebt die Geschichte aus der Sicht von Lexi und aus der Perspektive der Farradays.
    Fazit:
    Ich bin begeistert von dieser berührenden und packenden Geschichte, die mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat. Wunderbar zu lesen mit ausdrucksstarken Charakteren und der Frage nach Recht und Gerechtigkeit.

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    Yunikas avatar
    Yunikavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super emotionales Buch mit packender Geschichte - absolut empfehlenswert
    Nur zu empfehlen

    Was für ein Buch. Noch immer bin ich total geflashed von diesem Buch und kann nur sagen, dass dieses Buch einen absolut umhaut. Es hat mich nicht nur zu Tränen gerührt, sondern wirklich zum Weinen gebracht. Dieser Roman ist eine Achterbahn der Gefühle.

    Die Handlung ist klar strukturiert und gut durchdacht. Die einzelnen Zeitsprünge in der Geschichte sind genau passend, sodass es absolut nicht langweilig wird. Einen Teil der Handlung erwartet man schon durch den Klappentext, aber der Rest der Handlung kommt teilweise etwas unerwartet und überraschend.

    Über den Schreibstil von Kristin Hannah muss ich jedes Mal aufs Neue staunen. Er ist bildlich und liebevoll.  Das Buch lässt sich flüssig lesen, sodass man kaum merkt, wie die Geschichte verfliegt. Ich war sofort von der Geschichte gebannt und fasziniert. Sie schreibt sehr emotional, sodass man einfach weinen muss.

    Die Freundschaft zwischen Lexi und Mia kommt mir sehr bekannt vor. Meine beste Freundin und ich haben uns ähnlich kennen gelernt. Die Beiden können unterschiedlicher nicht sein und doch ergänzen sie sich einfach perfekt. Lexi hat vieles durchgemacht, aber lässt sich deswegen nicht hängen. Ihre Art macht sie auf Anhieb sympathisch. Mia mochte ich auch sehr, auch wenn mich ihre ängstliche Art ein  wenig genervt hat. Zach mochte ich sehr und fand seine Veränderungen echt gut. Jude dagegen ging mir mit der Zeit echt auf die Nerven. Hätte sie vor mir gestanden, dann hätte ich sie gerne geschüttelt. Die Charaktere in diesem Roman fand ich sehr tiefgründig und vielschichtig. Bei den jüngeren Charakteren hat man richtig gemerkt, dass es Teenager sind.

    Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das man einfach gelesen haben muss. Es hat vielschichtige und individuelle Charaktere und es packt einen emotional. Mich hat das Buch total begeistert.

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    badwomans avatar
    badwomanvor 3 Jahren
    Taschentuch bereit legen!

    Lexi kommt nach Aufenthalten in verschiedenen Pflegefamilien zu ihrer Großtante Eva, von der sie vorher nichts wusste. Ihre Mutter ist nach jahrelanger Drogenabhängigkeit gestorben. Eva wird für Lexi zu der Familie, nach der sie sich immer gesehnt hat. Und nicht nur das: In ihrer neuen Schule findet sie wider Erwarten sofort eine Freundin: Mia. Mia kommt aus ganz anderen Verhältnissen als Lexi. Sie wächst wohlbehütet in einer vermögenden Familie auf. Und dann ist da noch Zach, Mias Zwillingsbruder, in den sich Lexi auf den ersten Blick verliebt. Um die Freundschaft zwischen Mia und Lexi nicht zu gefährden, verleugnen Zach und Lexi anfangs ihre Liebe, doch als sich dann doch outen, scheint die Familie ganz gut damit umgehen zu können. Bis dann das Schreckliche geschieht: Mia stirbt bei einem Autounfall, bei dem alle drei im Auto saßen. Danach verändert sich das Leben aller Beteiligten grundlegend. Dieses Buch ist in einem sehr flüssigen Stil geschrieben, der Leser oder wahrscheinlich eher die Leserin gerät förmlich in einen "Lesesog", man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Handlung fängt ganz nett und ruhig an, störend wirkt nur die Übermutter Jude. Dann entwickelt sich aber eine mitreißende, manchmal schon melodramatische Geschichte, die teilweise doch sehr auf die Tränendrüse drückt. Manche Wendungen, gerade zum Schluss, sind leicht vorhersehbar, die Charaktere sehr klar gezeichnet. Für meinen Geschmack ein wenig zuviel Gefühl und Drama, aber es ist ja gut geschrieben und damit unterhaltsam.

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    marcelloDs avatar
    marcelloDvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vieles überzeugt, vieles auch nicht. "Wie Blüten im Wind" lässt den Leser jedoch nicht kalt.
    Ein einziges Auf und Ab!

    „Wie Blüten im Wind“ handelt von Lexi, die nach dem Tod ihrer drogensüchtigen Mutter in die Obhut ihrer Tante Eva kommt. Neue Stadt bedeutet neue Schule und gleich am ersten Tag begegnet sie Mia, ebenfalls eine Einzelgängerin. Die beiden werden beste Freunde, darum weigert sich Lexi auch ihre Gefühle für Mias Zwillingsbruder, Zach, zuzulassen. Alles ändert sich jedoch, als es plötzlich zu einem Autounfall kommt, bei dem Mia stirbt.

    Zunächst muss ich sagen, dass ich von der Leseprobe begeistert war, vor allem von der Tatsache, dass man die Geschichte sowohl aus der Sicht von Lexi, als auch aus der Sicht von Jude, der Mutter der Zwillinge, präsentiert bekommt. Nach Abschluss des Romans bleibe ich dabei, dieser Aspekt ist mit einer der überzeugendsten dieser Geschichte.
    Zum Erzählstil an sich: In der Leseprobe war es mir noch nicht aufgefallen, aber es wurde schnell deutlich, dass die Autorin auf einen bestimmten Aspekt der Story kommen wollte. Dies hatte zur Folge, dass ab der ersten Begegnung von Lexi und Mia die Geschichte im immensen Tempo vorangebracht wurde. Dadurch kamen die entstehenden Beziehungen aber eindeutig zu kurz. Plötzlich gibt es einen Zeitsprung von drei Jahren, Mia und Lexi sind nun die allerallerbesten Freundinnen, aber warum genau wird viel zu wenig thematisiert. Auch die beginnende Beziehung von Lexi und Zach, die sich drei Jahre lang aus dem Weg gegangen sind, wird ruckzuck erzählt. Selbst entscheidende Momente, wie der erste Kuss, das erste Mal etc. wurden eher dahin geschludert. Dadurch war ich schnell an einem Punkt, wo mich all die anfängliche Begeisterung leider verließ. Stattdessen war es eine Quälerei bis zum Tod von Mia. Ab da merkte man nämlich wieder, dass die Autorin in diese Stelle all ihre Liebe gesteckt hat. All die Geschichten um ihren Tod herum waren grandios erzählt, mitreißend und in seiner Tragik fast schon wunderschön. Eindeutig der stärkste Teil dieses Romans. Irgendwann wurde es jedoch wieder mühselig, aber das lag er an der Thematik, die ich durchaus als folgerichtig empfand, die aber auch irgendwie an die Nieren ging. Jeder Charakter schlug sich nun mit seinen Schuldgefühlen rum und jeder geht anders damit um und dass wurde in der Masse dann einfach zu viel.
    Zu den Charakteren: Lexi habe ich direkt als sehr sympathisch empfunden. Ein junges Mädchen, das trotz ihrer schlimmen Kindheit, nett, gut erzogen und sehr moralisch ist. Sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. Dem Charakter vollkommen entsprechend plädiert sie auf der Anklagebank dann auch auf „schuldig“. Alles andere wäre widersinnig gewesen. Insgesamt kann man wirklich nur sagen, dass man mit Lexi einen wirklich starken Charakter hatte, mit dem man mitleiden konnte und der eine nachvollziehbare Entwicklung gemacht hat.
    Jude dagegen war schwerer zu ertragen. Am Anfang konnte ich sie gar nicht leiden. Ihr Schicksal mit mehreren Fehlgeburten war ergreifend und es ist sicherlich auch nachvollziehbar, dass sie deswegen umso mehr auf ihre Zwillinge achtet. Und dennoch konnte ich die Kapitel aus ihrer Sicht mit ihrer extremen Sorge kaum ertragen. Großartig war sie dann nach dem Tod ihrer Tochter. Natürlich nicht an sich großartig, aber durch sie wurden die Emotionen überzeugend und mitreißend transportiert. Mias Tod war eindeutig der stärkste Moment für den Charakter der Jude. Anschließend war sie mir zwar nicht mehr allzu sehr sympathisch, aber das finde ich für die Geschichte an sich auch gut so. Das ist ihre Art der Trauerbewältigung und Menschen sind nun mal keine Maschinen, deswegen konnte ich über einige Dinge, die Jude tat, sagte oder dachte hinweg sehen.
    Zu Zach muss ich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Da größte Problem dabei ist sicherlich, dass es keine Passagen aus seiner Sicht gab, so dass man zu keinem Zeitpunkt seine Motive erläutert bekam. Aber wie er Lexi nach dem Tod seiner Schwester fallen ließ, war schon enttäuschend. Es war natürlich kein komplettes Fallen lassen, aber für seine große Liebe hätte ich da mehr von ihm erwartet. Insgesamt fand ich ihn einfach für einen so starken Charakter wie Lexi nicht würdig.

    Mein Fazit ist demnach, dass „Wie Blüten im Wind“ meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Das größte Problem ist, dass die Geschichte ein einziges Auf und Ab war. Der stärkste Moment für die Handlung und die Charaktere war alles um Mias Tod herum und das war wirklich großartig gelungen. Die Handlung vor ihrem Tod wurde viel zu überhastet erzählt und die Handlung nach ihrem Tod vielleicht etwas zu langatmig, aber sicherlich besser. Lexi war ein toller Charakter, mit Jude musste man teilweise echt kämpfen und Zach war eine ziemliche Enttäuschung. Demnach gebe ich 3 Sterne!

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich zu Herzen gehendes Buch!
    Wie Blüten im Wind

    Zum Inhalt: Lexi hat es nicht leicht, ihr ganzes Leben hat sie bei verschiedenen Pflegeeltern verbracht, da ihre leibliche Mutter nicht für sie sorgen konnte. Nun - im Alter von 14 Jahren - hat das Jugendamt von Lexi eine Tante gefunden. Lexi soll fortan bei ihr wohnen. Wieder eine neue Familie, eine neue Schule. Doch Lexi hofft sehr, endlich ihre wahre Familie gefunden zu haben. Schon am ersten Tag in der Schule trifft sie auf Mia und ihren Zwillingsbruder Zach. Mia und sie werden die besten Freundinnen und die Jahre vergehen. Und dann eines Tages verlieben sich Zac und Lexie ineinander. Doch dann, kurz vor dem Abschluss aus der Highschool auf dem Heimweg von einer Party geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihrer aller Leben furchtbar verändert....

    Meine Meinung: Ein sehr berührender Roman über Freundschaft, Liebe und Familie, über Verzeihen und zweite Chancen im Leben. Ich habe den Roman regelrecht verschlungen und kann ich nur einen Rat geben: legt Euch Taschentücher daneben. Ergreifend und zu Herzen gehend. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!

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    B
    BimbolinaChiquitavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich empfehlenswert!
    Berührende Geschichte!

    Ich muss sagen, als ich zu Anfang gelesen habe, dass einige das Buch so in Einem weggelesen haben stieg in mir schon die Verwunderung auf.
    'So gut kann das Buch ja nun auch nicht sein..'

    Inhalt:
    Die unbeliebte Mia, Zwillingsschwester von dem Beliebten Zach, findet durch Zufall direkt zu Beginn der High School eine neue Freundin, nachdem sie von ihrer bisher einzigen vorigen Freundin tief verletzt wurde. Mia und Lexi sind fortan nicht mehr zu trennen und gehen durch dick und dünn, doch leider verliebte sich Lexi schon am ersten Schultag in Zach und kann seitdem ihre Gefühle nicht unterdrücken. Um ihrer Freundin nicht erneut das Herz zu brechen, indem sie eine Freundin an ihren Bruder Zach verliert, iognoriert sie ihre Gefühle zunächst.
    Nach einem Hin und Her gestehen die Beiden ihre Zuneigung und Mia akzeptiert dies.
    Das Glück der Drei wird dann nur durch einen Autounfall zerstört, der nach einer Party tödliche Folgen hat. Die Farraday Familie rund um Zach und Mia ist nicht mehr die Selbe und Lexi's Zukunft ist zerstört.
    Werden die Beiden trotz des Verlustes zueinander finden?

    Es ist aber tatsächlich ein wirklich wirklich gutes Buch.
    Der New York Times Bestseller hat ein nicht alltzu aufwendiges Design, sieht aber trotzdem schön aus. Matter Untergrund, glänzende Schrift wie so häufig.

    Vom Klappentext her, der ja bereits preisgibt, dass Mia bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, der aller Leben verändert, dachte ich persönlich an eine Geschichte die zum Großteil nach diesem Ereignis stattfindet und dessen Folgen schildert, doch dem ist nicht so.
    Das Buch ist sozusagen zweigeteilt, denn es handelt zur Hälfte von der Vorgeschichte der Charaktere und geht gegen Mitte des Buches in die Tragödie über und schildert die Auswirkungen dessen.
    Das Buch ist so detaillreich mit Hingabe geschrieben, dass man sich perfekt in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen kann, sodass ich bei keiner traurigen Stelle ein trockenes Auge bewahren konnte.
    Das Buch weist keineswegs nur die naive Sicht von Jugendlichen auf, sondern vermittelt auch moralische Zwiespalte und das Gefühlschaos von Miles und Jude, den Eltern der verstorbenen Mia, die eine große Lücke in der Familie der Farradays hinterlässt.

    Alles in allem eine wunderbare durchdachte Geschichte mit interessanten Einzelcharakteren und ganz großen Gefühlen.
    Man freut sich mit den Figuren, hat Liebeskummer mit Ihnen und trauert um Verstorbene und vertane Chancen.
    Berührender Roman mit Einwürfen der Jugendliebe, der Schulzeiterfahrungen und dem Umgang mit Trauer.

    Wirklich empfehlenswert!

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