Wie ein Stern in der Nacht

von Kristin Hannah 
4,1 Sterne bei62 Bewertungen
Wie ein Stern in der Nacht
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Positiv (46):
Y

Toller Roman, sehr zu empfehlen!

Kritisch (7):
tinstamps avatar

Leider konnte mich Teil 2 nicht wirklich erreichen. Mir war das Ganze zu negativ, konnte keine Verbindung mehr zu den Protagonisten aufbauen

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Inhaltsangabe zu "Wie ein Stern in der Nacht"

Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert - Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt für Tully lebendig und gibt ihr Kraft weiterzuleben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548286082
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.07.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Teewursts avatar
    Teewurstvor 2 Monaten
    Tragisch schön

    Der Roman „Wie ein Stern in der Nacht“ von Kristin Hannah hat mich berührt, weil es um die ganz großen Gefühle geht: Liebe, Vertrauen, Hingabe auf der einen Seite, aber auch Trauer, Wut, Ohnmacht, Angst, Verletztsein und Einsamkeit auf der anderen. Nach dem Tod von Kate ist nichts mehr, wie es war: TV-Journalistin Tully Hart fühlt sich ohne ihre beste Freundin haltlos. Sie hat nicht nur ihre beste Freundin verloren, sondern auch ihren Job, der ihr Lebensinhalt war. Sie trinkt zu viel, leidet unter Panikattacken und rutscht mehr und mehr in die Tablettensucht ab. Kates Witwer Johnny ist gelähmt vor Trauer über den Verlust seiner Frau, kaum fähig, seinen Kindern Trost zu spenden und wütend auf Tully, die sich auf Kates letztem Weg rar gemacht hat. Kates Tochter Marah verliert komplett den Boden unter den Füßen und verschließt sich vor allen, die es eigentlich gut mit ihr meinen. Dann hat Tully einen Unfall und liegt im Koma. In diesem Zustand zwischen Leben und Tod trifft sie Kate wieder... 


    Das Buch hat mir gefallen, weil es den Leser schonungslos tief in die Seele der Protagonisten blicken lässt, mit allen Abgründen, Verletzungen und Hoffnungen. Es geht um Verlust, große Tragik und kleines Glück, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Am meisten überrascht hat mich die Entwicklung zwischen Tully und ihrer Mutter, die zeigt: Scheinbar gefühlloses Verhalten hat eine Vorgeschichte, die unter die Haut geht, wenn sie endlich zum Vorschein kommt. Die Geschichte ist gut geschrieben und gut aufgebaut. Es gibt viele Zeitsprünge, die mich aber nicht gestört haben, im Gegenteil, sie haben Spannung aufgebaut und für Aha-Erlebnisse gesorgt.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch voller Trauer und Personen, die sich in ihrem Selbstmitleid ertrinken – anstrengend, aber dennoch auch emotional berührend.
    Die Trauer ist allgegenwärtig

    Inhalt: Nachdem im Vorgänger ihre beste Freundin Kate gestorben ist, verliert Tully den Boden unter den Füßen. Ihr Job als Moderatorin beim Fernsehen ist weg, Kates Familie, die ihr stets Halt gegeben hat, möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben und mit ihrer Mutter hatte sie noch nie einen guten Kontakt. Es kommt so weit, dass Tully betrunken einen Autounfall baut und schwer verletzt wird. Während sie im Koma liegt, merken die Leute, die ihr einst wichtig waren erst, was für sie im Leben wirklich zählt. An Tullys Bett kommt es zu der ein oder anderen Aussprache und Versöhnung.

    Charaktere: Ich bin mit den Charakteren leider nicht sehr warm geworden. Da ist zum einen Tully selbst, die mir mit ihrem Selbstmitleid total auf den Keks gegangen ist. Dann haben wir Marah, von der ich mir ebenfalls mehr erhofft hatte. Auch sie ist in ihrer Wut und ihrem Selbstmitleid ertrunken. Ich hätte mir von ihr definitiv mehr Stärke gewünscht. Natürlich ist sie noch ein sehr junges Mädchen, das einen schweren Verlust hinzunehmen hatte. Und trotzdem wäre es einfach schön gewesen, wenn hier mehr gekommen wäre. Der dritte, der mir auf den Keks gegangen ist, war John. Argh. Ernsthaft, zu ihm fällt mir gar nichts mehr ein. In seiner Trauer gefangen zu sein – das kann ich ja sogar verstehen, aber wenn man drei Kinder hat, die einen brauchen, muss man doch einfach mal ein bisschen mehr Stärke an den Tag legen, oder?
    Gut gefallen hat mir einzig und allein Tullys Mutter. Auch wenn sie nicht so wirkt, war sie wirklich stark. Sie hatte ein schreckliches Schicksal, aber sie ist nicht daran gebrochen, sondern gewachsen und hat auch den Mut, ihre Fehler einzugestehen und zu versuchen, es wieder gut zu machen. Sie hat mich als Charakter wirklich überzeugt und es hat mir sehr gefallen, ihre Geschichte zu verfolgen.

    Das hat mir gut gefallen: Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Die Sprache war sehr einfach und klar. Die Beschreibungen waren nachvollziehbar und sehr bildhaft – man konnte sich die Ereignisse stets gut vorstellen. Gut gefallen hat mir zudem, dass es der Autorin gelungen ist, Emotionen zu wecken. Sie konnte mich emotional sehr ansprechen und mitnehmen.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Die Charaktere haben mir nicht so gut gefallen, um nicht zu sagen, so überhaupt gar nicht. Sie sind mir so sehr auf den Keks gegangen. Da ich dies aber schon bei den Charakterisierungen weiter ausgeführt habe, möchte ich an dieser Stelle nicht noch einmal darauf eingehen.

    Fazit: Ich stehe diesem Buch sehr zwiegespalten gegenüber. Die Charaktere sind mir die meiste Zeit eher auf den Keks gegangen. Ihr Selbstmitleid hat mich tierisch genervt und ich hätte mir viel mehr Stärke und Kampfgeist gewünscht. Die einzige Person, die mich hier überzeugen konnte, war Tullys Mutter. Nichtsdestotrotz gab es Situationen bei denen ich schlucken musste, denn das Buch konnte mich oft genug emotional sehr ansprechen. Insgesamt gebe ich daher drei Punkte.
    Wichtig ist noch zu betonen, dass das Buch ein zweiter Band ist. Ich selber habe den ersten Band nicht gelesen, was vielleicht auch dazu führte, dass ich mit dem Buch nicht allzu viel anfangen konnte. Die Vorgeschichte rund um Kates Tod wurde zwar erläutert, aber war für mich nicht so emotional nachvollziehbar wie der Rest des Buches. Entsprechend hatte ich ständig das Gefühl, dass mir der emotionale Hintergrund fehlt. Ich empfehle daher unbedingt, zuerst den ersten Teil der Geschichte zu lesen.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 2 Jahren
    emotionsgeladen

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    „Wie ein Stern in der Nacht“ von Kristin Hannah ist die Fortsetzung der Geschichte von „Immer für dich da“. Im zweiten Teil Tully Hart und Kate Ryan, die seit ihrer Kindheit beste Freundinnen sind, bereits erwachsen und leben völlig unterschiedlich, sind aber dennoch tief miteinander verbunden. Tully Hart ist eine erfolgreiche TV-Moderatorin geworden, die immer im Rampenlicht steht und trotzdem nie zufrieden damit ist, sie möchte sich immer weiter steigern. Ihre Freundin Kate Ryan ist verheiratet und kümmert sich um ihren Ehemann und die gemeinsamen drei Kinder. Nachdem Kate tragischer Weise an Krebs erkrankt und stirbt, löst Tully ihr Versprechen ein und kümmert sich um ihre Patentochter Marah, die bereits im Teenageralter ist. Doch auch Tully geht der Tod ihrer Freundin zusammen mit der Ablehnung durch ihre eigene Mutter so nahe, dass auch sie ihr Leben nicht mehr meistern kann und zunehmend abhängig von Tabletten und Alkohol wird, sodass sie nach einem Autounfall selbst im Koma liegt. Dieses weitere tragische Ereignis führt die Familien wieder enger zusammen.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Kristin Hannah schreibt sehr emotional und die Beziehung der beiden Freundinnen wirkt durch ihre Höhen und Tiefen sehr authentisch. Ich glaube, dass es von Vorteil ist, wenn man den ersten Teil „Immer für dich da“ schon gelesen hat, denn obwohl die Autorin schon auch den Inhalt des ersten Teiles aufgreift und öfters darauf hinweist, was vorher geschehen ist, so ist es doch noch berührender, wenn man die Lebensgeschichten der beiden Freundinnen samt Familie von Anbeginn an kennt. Ich habe die beiden Teile hintereinander gelesen und fand die Fortsetzung sehr spannend und gefühlvoll und an keiner Stelle langweilig. Ein bedeutender Aspekt im zweiten Teil, ist auch die fehlende Bindung von Tully zu ihrer eigenen Mutter, die sie bereits ein Leben lang beeinflusst und die sie dann aufzuarbeiten versucht. Zugleich erlebt man Tully auch vom TV-Star bis hin zu ihrem Karriereende, was ihre unterschiedlichen Seiten aufzeigt. Ein zweites Thema, das auch sehr zentral ist, behandelt den Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen und wie sich dadurch nicht nur das eigene Leben verändert, sondern auch die Beziehung zur Familie und Freunden wieder eine andere Gewichtung bekommt.

     

    Titel und Cover:

    Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend gestaltet und es passt stilistisch auch zum ersten Teil und auch der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

     

    Mein Fazit:

    Ich habe mir den ersten Teil „Immer für dich da“ noch vorher besorgt und gelesen, da ich die beiden Teile als eine Einheit lesen wollte um die gefühlvolle Geschichte noch besser nachvollziehen zu können. Ich würde allen LeserInnen auch empfehlen, zuerst den ersten Teil zu lesen, denn obwohl die Autorin im zweiten Teil auch immer wieder auf Geschehnisse aus dem ersten Teil eingeht, ist es doch besser für das Nachvollziehen von bestimmten Reaktionen der Personen, von bestimmten Situationen, Handlungen und Emotionen.

     

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    Y
    YH110BYvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Roman, sehr zu empfehlen!
    Toller Roman, sehr zu empfehlen!

    Kate Ryan stirbt mit Anfang Vierzig an Krebs und hinterläßt eine trauernde Familie, bestehend aus ihrem Mann Johnny, ihrer 16jährigen Tochter Marah und den 8jährigen Zwillingen Lucas und Wills. Außerdem gibt es noch Tully, ihre beste Freundin, eine bekannte Fernsehmoderatorin. Diese wird nicht mit dem Tod ihrer Freundin fertig und stürzt in eine Alkohol- und Tablettenabhängigkeit. Dadurch verliert sie auch ihren Job und letztendlich auch den Kontakt zu Kates Familie. Nachdem sie eines Abends ein Interview ihrer Patentochter Marah über sie gelesen hat, in dem Marah von ihrer Sucht berichtet, verursacht sie einen schweren Autounfall. Seitdem liegt sie im Koma und blickt immer wieder - zusammen mit Kate - auf ihr bisheriges Leben zurück.....Obwohl ich den vorhergehenden Band nicht gelesen habe, kam ich von diesem Roman nicht mehr los. Nur selten findet man ein Buch, das so gefühlvoll und emotional geschrieben ist. Es hat mich wirklich berührt und auch oft zu Tränen gerührt. Kristin Hannah ist eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen und ihr ist diesmal wieder ein Meisterwerk gelungen. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde mir auch noch den vorhergehenden Band besorgen.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider konnte mich Teil 2 nicht wirklich erreichen. Mir war das Ganze zu negativ, konnte keine Verbindung mehr zu den Protagonisten aufbauen
    Der Stern ist leider verglüht....

    Meine Meinung:
    Nachdem wir im Februar in einer gemeinsamen Blogger Leserunde Band 1 "Immer für dich da" von Kristin Hannah gelesen haben, stand im März der 2. Band der Dilogie an.

    *****VORSICHT SPOILER!******** Nach Kate's Tod verliert Tully den Halt in ihrem Leben. Als sie nach sechs Monaten Auszeit, die sie sich genommen hat, wieder in ihrem Beruf zurückkehren möchte, muss sie feststellen, dass es für sie keinen Platz mehr in der Branche gibt.
    *****SPOILER ENDE!********
    Durch die Kurzlebigkeit der Medien gibt es nicht einmal für einen Fernsehstar wie Tully die Gewissheit zurückkehren zu können, als sie wieder zurück in ihren Job möchte. Nachdem es für sie, neben ihre Freundschaft zu Kate, keinen anderen Lebensinhalt als ihren Beruf in ihrem Leben gab, fällt sie nun in ein tiefes Loch. Mit Xanax und Alkohol versucht sie diesem zu entkommen und verliert total den Boden unter den Füßen. Eine nicht enden wollende Spirale beginnt sich zu drehen.... Doch nicht nur Tully verliert jeglichen Halt, sondern auch Marah. Und als Tully schwer verunglückt, scheint letztendlich alles verloren....

    Im Gegenteil zu Teil 1 konnte ich diesmal zu keinen der Protagonisten eine Verbindung aufbauen. Tully verliert sich im Selbstmitleid und Marah in Selbstzerstörung. So hat der Roman die ganze Zeit über einen sehr negativen Touch, der den Leser richtig runterzieht. Vom Versprechen, dass sich Tully um Marah kümmern soll, bleibt nicht viel übrig, denn sie verliert sich selbst vollkommen in ihrer Trauer und ihrem Selbstmitleid. Bis sich Tully in ihr Auto setzt und einen schweren Unfall baut. Die Chancen, dass sie überlebt stehen schlecht, doch auch für Tully gibt noch immer Menschen, die sie lieben und ihr beistehen wollen.

    Mit Rückblenden erfährt der Leser was sich zwischen Kates Tod und Tullys Autounfall zugetragen hat. Während Tully im Koma liegt, gibt es immer wieder Rückblenden in die letzten sechs Jahre. Die Zeitsprünge sind jedoch etwas willkürlich und nicht gekenntzeichnet, was manchmal etwas verwirrt. Was mir ebenso nicht gefallen hat, waren die fantastischen Elemente im Buch. Als Tully im Koma liegt erscheint ihr immer wieder Kate. In ihrer Wahrnehmung sprechen die Beiden miteinander und Kate versucht Tully eine Hilfestellung zu geben um zu entscheiden, welcher Seite sie sich zuwenden möchte: die des Lebens oder des Todes. Hier fand ich den übersinnlichen Teil einfach "too much".

    Auch die Auflösung um die Vergangenheit zu Tullys Mutter kommt meiner Meinung nach zu spät. Diese hätten im ersten Teil mehr Sinn ergeben und einige wichtige Fragen von damals beantwortet. Generell hätte ein Buch mit einer gerafften Geschichte mehr Sinn gehabt, als die Aufteilung in zwei Bücher.

    Cover:
    Kommen wir zum Positiven....
    Auch bei Teil 2 wurde das englische Cover übernommen, was ich sehr gut finde. Nur die Anordnung des Autorennamens ist abgeändert.
    Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und könnte hier Kate und Tully bei ihrem Wettrennen auf dem Fahrrad zeigen, das immer wieder in beiden Büchern erwähnt wird. Gelungen!

    Fazit:
    Leider konnte mich Teil 2 nicht wirklich erreichen. Mir war das Ganze zu negativ, ich konnte keine Verbindung mehr zu den Protagonisten aufbauen und im Endeffekt finde ich, dass hier ein Buch mit einem gerafften Inhalt wesentlich besser gewesen wäre. Schade!

    Kommentare: 3
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    Yunikas avatar
    Yunikavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich leider nichts
    Für mich oberflächlich und absolut nicht emotional

    Auch wenn mich Band 1 schon nicht berühren konnte,  habe ich trotzdem Band 2 zu lesen. Jedoch sagt mir diese Reihe absolut nicht zu. Diesen Band ich ehrlich gesagt noch schlimmer  als den ersten Band und konnte mich in der Geschichte absolut nicht zurecht finden. Erschwert wird dieses auch noch durch mehrere Zeitstränge.

    Den Schreibstil von Hannah mag ich sehr gerne. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Eigentlich ist dieser auch sehr emotional, jedoch kam bei mir davon in diesem Band nicht so viel an. Die Beschreibungen fand ich sehr bildlich und gelungen.

    Mit den Charakteren konnte ich im ersten Band schon nicht viel anfangen. Ich fand diese sehr oberflächlich und für mich passte es absolut nicht. Bei mir kam auch keine Sympathie oder ähnliches auf.

    Für mich war dieses Buch, bzw. diese Reihe absolut nichts. Mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden und der emotionale Part hat mir komplett gefehlt. Der Schreibstil der Autorin war jedoch klasse.

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie Band 1, aber gerade wegen der schönen Entwicklung und dem tröstlichen Ende in meinen Augen auf jeden Fall lesenswert!
    Die Dualität des Lebens

    Der Inhalt:

    Nach dem Tod ihrer engsten Freunin Kate Ryan gerät das Leben der erfolgreichen Fernsehmoderatorin Tully Hart aus den Fugen. Dennoch versucht sie mit allen Kräften, Kates letzten Wunsch zu erfüllen und sich um deren Familie zu kümmern. Doch weder ihr noch Kates Ehemann Johnny gelingt es, die 16-jährige Marah und ihre jüngeren Brüder aus ihrer Trauer zu holen. Missverständnisse reihen sich aneinander, die Patchwork-Familie zerbricht. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert. Tully liegt im Koma und begegnet in diesem Zustand dem Geist ihrer verstorbenen Freundin Kate, die ihr aus dem Jenseits neuen Lebensmut und Kraft zur Vergebung zuspricht. An Tullys Krankenbett sitzt auch ihre Mutter Dorothy, die Tully als kleines Kind verließ und sich dieser Vergangenheit stellen muss, um ihrer Tochter beizustehen.

    Meine Meinung:

    Es gibt die Dunkelheit und das Licht, den Sommer und den Winter, es gibt Schönes und Hässliches, Stress und Ruhe und wenn es gute Zeiten gibt, muss es genauso auch schlechte Zeiten geben ...
    Für Johnny, Marah und Tully, Ehemann, Tochter und beste Freundin der verstorbenen Kate, könnten die Zeiten momentan nicht schlimmer sein - denn die Trauer um Kate hat sie fest im Griff.

    ~ »Man ist nie gefasst auf den Scheiß, den einem das Leben beschert.« ~
    (S. 169)

    In diesem Buch dreht sich fast alles um den Umgang mit der Trauer über Kates Tod. Jeder Charakter hat seine eigene Methode, wie er damit umgeht. Leider sind diese Methoden allesamt nicht gerade förderlich - eher das Gegenteil ist der Fall: Es wird gesoffen, es werden Medikamente geschluckt, Drogen konsumiert, gehungert, geritzt, gestritten, von Zuhause ausgerissen und jähzornig herumgezetert. Und das nicht gerade phasenweise, sondern einige Monate bis hin zu Jahren. Als Leser muss man miterleben, wie für Tully, Marah und Johnny alles den Bach runtergeht ... und ich kann euch sagen, es ist wirklich deprimierend, wenn man das so liest.

    ~ Ich bin in meiner Depression gefangen wie eine Biene in einem Einmachglas und fühle mich von allen vollkommen isoliert. ~
    (S. 236)

    Auf so viel Dramatik war ich echt nicht gefasst gewesen. Ich meine: ja, der Tod einer nahestehenden Person ist fürchterlich und schwer zu verkraften, aber dass man nach beispielsweise zwei Jahren immer noch so tief drinsteckt in seiner Trauer, fand ich etwas übertrieben. Ich hatte das Gefühl, als würde es für die Charaktere gar nie leichter werden.

    Die zweite große Thematik in dem Roman war Tullys zerrüttete Beziehung zu ihrer Mutter Cloud (alias Dorothy). Drogen, Alkohol und Schuld- und Versagensängste bei der einen und Medikamentenmissbrauch und die Angst, von niemanden geliebt zu werden, bei der anderen, sind der Grund, dass sie nie so richtig eine Beziehung zueinander aufbauen konnten, ja sie sich im Grunde überhaupt nie richtig kennengelernt haben. Hinzu kommen einige Geheimnisse, die Dorothy ihrer Tochter ihr Leben lang verschwiegen hat, was sie ebenfalls nicht gerade näher aneinander rücken hat lassen.

    ~ Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Menschen ohne einen nicht leben können? Wie fühlt es sich an, von so vielen Menschen so geliebt zu werden? ~
    (S. 90)

    Leider (oder Gott sei Dank?) macht einem dieses Buch mal wieder ganz deutlich bewusst, dass im Leben oftmals erst etwas Schlimmes passieren muss, bis man merkt, was man all die Jahre über für Fehler gemacht und was man an den Freunden und der Familie eigentlich Gutes hat. Nicht immer ist es in solchen Fällen dann überhaupt noch möglich, um Verzeihung zu bitten ...

    So negativ und schlimm hier alles ab dem Tod von Kate seinen Lauf genommen hat, desto positiver und schöner fand ich dann wenigstens die Entwicklung, die die Charaktere dem Ende entgegen durchgemacht haben. Bis zum Beginn des letzten Buchviertels dachte ich mir noch, dass ich selbst gleich Depressionen bekomme, wenn ich jetzt noch weiterlese, aber glücklicherweise habe ich es getan, sonst hätte ich dieses wundervolle, rührende Ende verpasst.

    Kommentare: 1
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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gefühlvolle Geschichte
    Lebenslange Freundschaft

    Nachdem ich das Vorgängerbuch fast verschlungen habe ,war ich sehr gespannt ,wie die Geschichte weitergeht. Kate ,Tullys beste Freundin seit ihrer Jugend,ist tot.Sie hinterlässt ihren Mann Johnny ,ihre 16 Jahre alte Tochter Marah und ihre 10 jährigen Zwillingssöhne. Ihre Familie versucht auf unterschiedliche Weise mit dem Verlust umzugehen. Tully hatte ,als sie von der Krebserkrankung ihrer besten Freundin erfuhr,ihren Job beim Fernsehen hingeworfen ,um für Kate dazusein. Nun will sie ,um sich von ihrer Trauer abzulenken,wieder arbeiten. Aber ihr Job ist längst wieder neu vergeben.Auch derVersuch sich um ihr Patenkind Marah zu kümmern mißlingt.Drogen und Alkohol scheinen die einzige Lösung. Nach einem schweren Unfall liegt sie lange Zeit im Koma.Während dieser Zeit gelingt es Kates Familie ihren Verlust zu verarbeiten und auch Tullys Mutter bekommt ihr Leben wieder in den Griff. Die Geschichte hat mich emotional genauso stark berührt wie das Vorgängerbuch. Ich gebe eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Wie ein Stern in der Nacht

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    Ekcnewvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft
    Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft


    Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die wunderbare Freundschaft zwischen Tully und Kate entsteht.

    Kate ist an ihrer Krebserkrankung verstorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann Johnny, die älteste Tochter Marah sowie zwei Zwillingsjungen. Die komplette Familie hat schwer mit dem Verlust von Kate zu kämpfen, denn sie haben einen sehr besonderen Menschen verloren.

    Tully ist seit der Kindheit die beste Freundin von Kate. Die beiden sind im Streit auseinandergegangen. In den letzten Wochen haben sich Kate und Tully doch noch versöhnen können. Tully ist die Patentante von Marah und sie will ihrem Versprechen, was sie Kate gegeben hat, dass sie sich um Marah kümmert, gerecht werden. Tully leidet selber sehr unter dem Verlust von Kate. Früher war sie ein erfolgreicher TV-Star, inzwischen ist sie in ein tiefes Loch gefallen und leidet an Depressionen. Um diese zu bewältigen nimmt sie Medikamente und Alkohol. Nach einem Autounfall liegt Tully im Koma. Es wird schön erzählt, wie nah Tully ihrer Freundin Kate in diesem Koma ist.

    Auch Marah leidet sehr unter dem Verlust der Mutter. In einer Therapiegruppe für trauernde Teenager lernt sie ihren ersten Freund kennen. Der allerdings hat mit seinen Drogen und seinem Grufti-Erscheinungsbild einen sehr schlechten Einfluss auf Marah. Sie bricht ihr Studium ab und hält Pax und sich mit Gelegenheits-Jobs über Wasser.

    Ein weiterer Erzählstrang gehört der Beziehung zwischen Tully und ihrer Mutter. In der Kindheit hat sich Tully nichts sehnlicher gewünscht, als dass ihre Mutter für sie da ist. In diesem Buch lesen wir, wie es dazu gekommen ist, dass Tully bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und warum sie nicht in einer klassischen Familie aufgewachsen ist.

    Ich hatte eine Liebesgeschichte zwischen Tully und Johnny erwartet, da lag ich allerdings ganz daneben. Dieses ist eine wunderschöne Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und eine ganz tolle Familie! Sehr beeindruckt haben mich die Passagen von Margie, die Mutter von Kate, sie hat immer die richtigen Ansichten und Antworten parat.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft
    Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft

    Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die wunderbare Freundschaft zwischen Tully und Kate entsteht.

    Kate ist an ihrer Krebserkrankung verstorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann Johnny, die älteste Tochter Marah sowie zwei Zwillingsjungen. Die komplette Familie hat schwer mit dem Verlust von Kate zu kämpfen, denn sie haben einen sehr besonderen Menschen verloren.

    Tully ist seit der Kindheit die beste Freundin von Kate. Die beiden sind im Streit auseinandergegangen. In den letzten Wochen haben sich Kate und Tully doch noch versöhnen können. Tully ist die Patentante von Marah und sie will ihrem Versprechen, was sie Kate gegeben hat, dass sie sich um Marah kümmert, gerecht werden. Tully leidet selber sehr unter dem Verlust von Kate. Früher war sie ein erfolgreicher TV-Star, inzwischen ist sie in ein tiefes Loch gefallen und leidet an Depressionen. Um diese zu bewältigen nimmt sie Medikamente und Alkohol. Nach einem Autounfall liegt Tully im Koma. Es wird schön erzählt, wie nah Tully ihrer Freundin Kate in diesem Koma ist.

    Auch Marah leidet sehr unter dem Verlust der Mutter. In einer Therapiegruppe für trauernde Teenager lernt sie ihren ersten Freund kennen. Der allerdings hat mit seinen Drogen und seinem Grufti-Erscheinungsbild einen sehr schlechten Einfluss auf Marah. Sie bricht ihr Studium ab und hält Pax und sich mit Gelegenheits-Jobs über Wasser.

    Ein weiterer Erzählstrang gehört der Beziehung zwischen Tully und ihrer Mutter. In der Kindheit hat sich Tully nichts sehnlicher gewünscht, als dass ihre Mutter für sie da ist. In diesem Buch lesen wir, wie es dazu gekommen ist, dass Tully bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und warum sie nicht in einer klassischen Familie aufgewachsen ist.

    Ich hatte eine Liebesgeschichte zwischen Tully und Johnny erwartet, da lag ich allerdings ganz daneben. Dieses ist eine wunderschöne Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und eine ganz tolle Familie! Sehr beeindruckt haben mich die Passagen von Margie, die Mutter von Kate, sie hat immer die richtigen Ansichten und Antworten parat.

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