Kristin Lückel , Friederike Großekettler Ahoi, ihr Landratten!

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Inhaltsangabe zu „Ahoi, ihr Landratten!“ von Kristin Lückel

Oh nein, was soll Fred nur machen?! Er hat die Piratenschatzkarte verloren, die ihm sein Onkel, Kapitän Leo, anvertraut hat. Der Piratenpapagei Scharfschnabel möchte unbedingt eine Frau und Käpten Uno macht sich auf die Suche nach einer passenden Kandidatin. Und Trixi hat eine tolle Idee, wie man das Piratengeschäft ihres Vaters retten kann.

Abwechslungsreiche Abenteuer warten auf die kleinen Praten und Piratinnen.

— Chris_86

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    Ahoi, ihr Landratten!

    Chris_86

    18. October 2016 um 21:59

    Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.Aufmachung des BuchesAuf dem Hardcover-Einband sieht man ein Piratenschiff und einige Figuren, die in den kommenden Geschichten anzutreffen sind. Im hinteren Teil des Schiffs, halb vom Segel verdeckt, darf die Schatztruhe natürlich nicht fehlen und die Totenkopffahne sieht ein wenig anders aus – anstelle von Knochen kreuzen sich hier Gabel und Hähnchenkeule.InhaltDas Buch besteht aus insgesamt elf Piratengeschichten, die alle in sich abgeschlossen sind. Die Themen sind vielfältig und lassen Piratenherzen höher schlagen. Es gibt Schatzkarten und -suchen, Piratenüberfälle und natürlich auch eine Piratenschule für den Nachwuchs.UmsetzungDas Kinderbuch ist reich bebildert. Hakenhände, Holzbeine, Augenklappen und Papageien auf des Kapitäns Schulter dürfen da natürlich nicht fehlen. Mit vielen kleinen Details gibt es einiges für die Kinder zu entdecken. In einer der Geschichten geht es um einen Kapitän, der sich seit Monaten nicht gewaschen hat. Passend hierzu umschwirren ihn Fliegen und als er ein Bad nimmt, zieht er im Wasser eine lange schmutzige Spur hinter sich her.Keine Geschichte ist wie die andere. die Themen variieren deutlich, sodass keine Langeweile aufkommen sollte. Hier einige Themen der Geschichten:– Piraten suchen einen Schatz– Der Papagei des Kapitäns möchte eine Freundin haben– Penelope muss zur Piratenschule– Eine Entführung geht nicht so aus, wie von den Piraten erhofft– Wenn man als Pirat nichts mehr verdient, geht man ins ShowgeschäftEs sind auch einige Geschichten zum Schmunzeln dabei. In der ersten beispielsweise rackern sich die Piraten ab, aber der Kapitän krächzt immer neue Befehle. Das Schrubben des Decks will kein Ende nehmen. Erst durch Zufall finden die Piraten heraus, dass ihnen der Papagei Befehle gab und sie ihren Kapitän beim Badeurlaub auf einer Insel vergessen haben.In einer anderen Geschichte wollen Piraten Lösegeld für eine Frau. Ehe sie sich’s versehen, müssen sie das Deck schrubben, sich waschen und rasieren und am Ende zahlen sie freiwillig Gold, damit sie wieder von Bord geht.Einen Stern Abzug gibt es für die immer wiederkehrenden Schimpfwörter. Unter anderem fallen Begriffe wie „Sumpfschwein“, „verdammte, schlickfressende Quallengrundel“ oder „ihr verfluchten Klabautermänner“. Hier hätte ich mir „kindgerechte Schimpfwörter“ gewünscht, wie „beim Klabautermann“, „Potz Blitz“, etc. So aber finde ich manche Stellen sehr derb.FazitEine gelungene Zusammenstellung verschiedener Piratengeschichten. Die Länge ist angemessen und überfordert Kinder nicht. Andererseits sind die Geschichten so unterschiedlich, dass keine Langeweile aufkommen kann. Da es sich um kurze Texte handelt, sind sie auch gut als Gute-Nacht-Geschichte verwendbar. Einzig die Schimpfworte hätten „freundlicher“ ausfallen können.

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