Schon wieder einen Fehler gemacht, in alte Muster verfallen, oder gar traumatische Erfahrungen gemacht - das Leben läuft nicht immer glatt, aber das ist kein Grund, sich selbst mit Verachtung zu strafen.
An vielen ganz persönlichen Beispielen der Autorin wird hier schön geschildert, wie man einen besseren, liebevolleren Umgang mit sich selbst pflegt. Gerade, wenn man schweres Leid erlebt hat, ist die erste Reaktion tatsächlich sehr wütend zu werden. Wütend auf den anderen, wütend auf sich selbst, weil man vielleicht etwas zu gelassen hat, was man eigentlich garnicht möchte, viel zu lange an jemandem/etwas gehangen hat, das einem nicht gut tut. Was auch immer. Nur sich selbst dafür zu knechten und "auszupeitschen" hilft nichts. Es gilt" die Peitsche aus der Hand zu legen und sich stattdessen in eine Kuscheldecke zu hüllen", schreibt es hier.
Durch Selbstmitgefühl gehen wir durch unseren Schmerz durch, um ihn zu heilen, uns selbst zu trösten und dadurch an Energie zu gewinnen, gemachte Fehler in einem neuen Licht zu sehen und etwas im Leben zu verändern und in der Persönlichkeit zu wachsen, statt uns selbst immer selbst zu demütigen, wie "blöd" wir eigentlich waren.
Ein Buch das mir half/hilft, erlebtes Trauma/berufliche und private Enttäuschungen zu überwinden, indem ich mich nicht mehr dafür fertig machte, sondern - mal wieder - zu üben, mich selbst in den Arm zu nehmen und zu trösten, weil es sonst niemand tut/tat und durch Vergebung und Selbstmitgefühl hoffentlich jetzt den Ausweg aus einer andauernden negativen Spirale zu finden.












