Der Zauberkaugummi

von Kristina Dunker und Pascal Nöldner
4,3 Sterne bei11 Bewertungen
Der Zauberkaugummi
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Großer Lesespaß durch Witz, Charme und viel Humor

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Ein Körpertauschabenteuer mit vielen Lachern und absolut turbulenter Handlung.

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Inhaltsangabe zu "Der Zauberkaugummi"

Was für ein verkorkster Tag: Zum Trost für ihr vergessenes Pausenbrot hat Mia einen Kaugummi (!) von ihrer Lehrerin (!!) bekommen und übt jetzt Blasenmachen mit Frau Strerup (!!!). Aber es kommt noch viel verrückter; denn eine geplatzte Kaugummiblase später steckt Mia plötzlich im Körper von Frau Strerup – und Frau Strerup steckt im Körper von Mia!

Was Mia nun in Lehrerinnengestalt alles erlebt, wie die fiesen Knallbonbon-Brüder zahm werden, was eine experimentierfreudige Chemielehrerin mit der Sache zu tun hat, wie Mia mit einem verliebten Hausmeister fertig wird und wie zum Schluss ein Hund namens Humbug das Schulorchester rettet, ist so spannend und lustig, dass selbst dem Direktor glatt die Spucke wegbleibt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783649669968
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Coppenrath
Erscheinungsdatum:04.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 8 Monaten
    Hilfe, ich bin plötzlich meine Lehrerin!?!

    Kurz zum Inhalt:
    Oh nein, Mia steckt plötzlich im Körper ihrer Lehrerin Frau Strerup. Und nur, weil sie die Pausenbrotdose mit ihrer Schwester vertauscht hat. Und weil Frau Strerup eine Freundin hat, die Zauberkaugummis herstellt.
    Nach der Pause wollen die beiden wieder tauschen, doch Frau Strerup in Mia-Gestalt hat den Kaugummi leider unabsichtlich verschluckt.
    Jetzt müssen beide in der Gestalt der anderen ausharren, bis sie eine Lösung finden! Und bis dahin passieren natürlich allerhand aufregende Erlebnisse, Verzwickungen und Abenteuer.


    Meine Meinung:
    Das Abenteuer ist in Ich-Form von Mia geschrieben, die ja die meiste Zeit der Geschichte im Körper ihrer Lehrerin, Jenny Strerup, steckt. Wenn sie dann über ihre Lehrerin in Mia-Gestalt spricht, nennt sie sie Jenny-Mia, was ich gut gelungen finde, und man so die beiden Vertauschten gut auseinander halten kann.

    Es geht in dieser turbulenten Geschichte aber auch sehr viel um Freundschaft, weil die beiden Freunde von Mia, Matti und Robbe, den beiden eine große Hilfe bei dem Vertausch-Drama sind! Und natürlich um die alltäglichen Schüler-Lehrer-Probleme.

    Und dann ist da noch der Hund Humbug, der zu einem Liebling von meiner Tochter und mir geworden ist. Und der gegen Ende auch noch eine wichtige Rolle spielt.

    Das Cover ist witzig und zeigt, wie Mia und Frau Strerup es geschafft haben, mittels des Zauberkaugummis in den Körper der anderen zu gelangen.


    Fazit:
    Ein Buch, prima abgestimmt auf die Zielgruppe, mit viel Humor und tollen schwarz-weiß Illustrationen, die das Gelesene nochmals untermalen.
    Turbulentes Vertausch-Abenteuer mit viel Witz, das sowohl Klein als auch Groß gut unterhält!

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großer Lesespaß durch Witz, Charme und viel Humor
    Großer Lesespaß durch Witz, Charme und viel Humor

    Klappentext

    Was für ein verkorkster Tag: Zum Trost für ihr vergessenes Pausenbrot hat Mia einen Kaugummi (!) von ihrer Lehrerin (!!) bekommen und übt jetzt Blasenmachen mit Frau Strerup (!!!). Aber es kommt noch viel verrückter; denn eine geplatzte Kaugummiblase später steckt Mia plötzlich im Körper von Frau Strerup – und Frau Strerup steckt im Körper von Mia! Was Mia nun in Lehrerinnengestalt alles erlebt, wie die fiesen Knallbonbon-Brüder zahm werden, was eine experimentierfreudige Chemielehrerin mit der Sache zu tun hat, wie Mia mit einem verliebten Hausmeister fertig wird und wie zum Schluss ein Hund namens Humbug das Schulorchester rettet, ist so spannend und lustig, dass selbst dem Direktor glatt die Spucke wegbleibt ...“

     

    Gestaltung

    Was mir an dem Cover sehr gefällt ist, dass sich der Kaugummi auf der Covermitte rauer anfühlt und so ein haptisches Erlebnis entsteht. Der linierte Hintergrund mit den kleinen Kullikritzeleien passt auch klasse zum Schulthema. Zudem gefällt mir der Zeichenstil sehr gut, da ich ihn sehr süß finde und ich es mag, dass die Figuren aussehen, als seien sie mit Buntstift ausgemalt.

     

    Meine Meinung

    Die Idee des Buches, dass die Schülerin mit ihrer Lehrerin den Körper tauscht, fand ich schon beim Lesen des Klappentextes ansprechend und dieser Eindruck hat sich während der Lektüre nur noch weiter bestärkt. Die Idee ist super witzig und Autorin Kristina Dunker erzählt die Geschichte dabei auch sehr humorvoll. So tauscht Protagonistin Mia mit ihrer Lehrerin Frau Strerup direkt zu Beginn des Buches durch einen Zauberkaugummi den Körper. Dies hat natürlich weitreichende Folgen, denn das junge Mädchen muss nun den nicht ganz so einfachen Alltag ihrer Lehrerin managen und dabei kommt es zu einigen witzigen Erlebnissen…

     

    Als Leser verfolgt man Mias Erlebnisse im Körper ihrer Lehrerin weiter und so ist Mia mit einigen Dingen konfrontiert, für die sie als Kind eigentlich noch nicht bereit ist. So muss sie beispielsweise unterrichten, Streit zwischen anderen Kindern schlichten oder sich einem verliebten Hausmeister gegenüberstellen. Alles Situationen, die für ihre Lehrerin eigentlich alltäglich sind, für Mia aber große Herausforderungen darstellen, die sie auf lustige Weise überwindet. Mir gefiel sehr, dass das Buch so  humorvoll erzählt und unterhaltsam war. Ich hatte stets ein breites Grinsen im Gesicht und hatte großen Spaß beim Lesen des Buches.

     

    Gleichzeitig bringt es auch das Lehrerleben näher und verdeutlicht, dass diese auch nur Menschen sind, die mit Problemen wie Ängsten oder Unsicherheit zu kämpfen haben (was Kinder oftmals gar nicht sofort sehen oder woran sie nicht sofort denken würden). Mia und somit auch der Leser lernt, dass es für jeden Menschen normal ist, sich auch mal vor bestimmten Dingen zu fürchten und diese Botschaft gefiel mir gut. Auch ist das Buch mit wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen versehen, die bestimmte Szenen immer wieder veranschaulichen und so den Lesespaß vergrößern.

     

    Ich muss aber auch sagen, dass ich Frau Strerup etwas zwiegespalten gegenüberstehe. Einerseits ist sie nicht die typische Lehrerin, denn sie ist locker und leicht verrückt. Dieses Nicht-entsprechen des Lehrerklischees gefiel mir gut. Andererseits wirkte sie dadurch auf mich auch etwas unrealistisch. Welche Lehrerin fordert ihre Schüler schon zu einem Kaugummiblasen-Wettbewerb heraus? Sie ist immerhin noch immer eine Respektperson mit Vorbildfunktion und sollte sich auch als eine solche verhalten. Die Balance zwischen Nähe und Distanz der Lehrerin zu Mia hat mich hier doch des Öfteren beschäftigt und mich so ein wenig beim Lesen abgelenkt, was vermutlich jedoch auch meinem Alter und meinem Beruf geschuldet sein kann.

     

    Fazit

    „Der Zauberkaugummi“ ist eine super lustige Geschichte für Kinder, die vor Humor nur so sprüht und viele lustige Geschehnisse bereithält. Zudem finden sich in dem Buch viele tolle Illustrationen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch manch eine Szene visualisieren und so für noch mehr Lesespaß sorgen. Mir gefiel besonders die Botschaft, dass auch Lehrer manchmal unsicher sind oder Ängste haben, da das doch recht steife Rollenbild des Lehrers so für Kinder etwas aufgelockert wird.

    4 von 5 Sternen!

     

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    simone_richters avatar
    simone_richtervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Körpertauschabenteuer mit vielen Lachern und absolut turbulenter Handlung.
    Ein turbulentes Körpertausch-Abenteuer

    Ein Zauberkaugummi der Chemielehrerin ist der Auslöser für den Körpertausch der Schülerin Mia Sahne mit ihrer Lehrerin Jenny Strerup, und das nur, weil Mia mit ihrer Schwester Nora die Brotdosen vertauscht haben und Mia solchen Hunger hatte. Als ihre Lehrerin muss sie sich gleich im Lehrerzimmer und im Unterricht behaupten. Dazu kommt ein herrenloser Hund und ein Brand im Chemielabor sowie die fiesen Brüder Ekel-Elmar und Ingo.

    Was nun Mia im Körpertausch als ihre Lehrerin erlebt ist ein Durcheinander par excellence mit Tempo und Witz. Dabei muss man aber schon genau die Protagonisten auseinanderhalten und immer am Ball bleiben bei diesem turbulenten Plot. Die Charaktere sind aber gut beschrieben und man erkennt darin als auch als Kind, dass die Erwachsenen nicht immer fehlerfrei sind. Das ist mega-lustig und flüssig schnell gelesen und wartet mit einem Countdown zum Schluss auf, worin der Hund als Lehrerin sogar das Schulorchester rettet. Dabei wird klar, dass Freundschaft unter Kindern wichtig ist und das man so auch über sich hinauswachsen kann. Ein sehr unterhaltsames Kinderbuch aus einer 24-Stunden-Sicht, dass Lehrer auch nur Menschen sind und Kinder ebenso Erwachsenen helfen können.

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    HibiscusFlowers avatar
    HibiscusFlowervor einem Jahr
    Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das gut zu unterhalten vermag

    Klappentext des Verlages:
    Was für ein verkorkster Tag: Zum Trost für ihr vergessenes Pausenbrot hat Mia einen Kaugummi (!) von ihrer Lehrerin (!!) bekommen und übt jetzt Blasenmachen mit Frau Strerup (!!!). Aber es kommt noch viel verrückter; denn eine geplatzte Kaugummiblase später steckt Mia plötzlich im Körper von Frau Strerup – und Frau Strerup steckt im Körper von Mia! Was Mia nun in Lehrerinnengestalt alles erlebt, wie die fiesen Knallbonbon-Brüder zahm werden, was eine experimentierfreudige Chemielehrerin mit der Sache zu tun hat, wie Mia mit einem verliebten Hausmeister fertig wird und wie zum Schluss ein Hund namens Humbug das Schulorchester rettet, ist so spannend und lustig, dass selbst dem Direktor glatt die Spucke wegbleibt ...

    "Ein Kaugummi war wohl besser als nichts.
    Da wusste ich noch nicht, dass die idiotischsten Fehler von Menschen mit leerem Magen begangen werden."
    (S. 18)

    Das hat man davon, wenn eine gute Freundin der Lehrerin mit der Wirkung von Lebensmitteln experimentiert und dabei Zauberkaugummis herauskommen, die Herzenswünsche erfüllen können. Mia kann gar nicht verstehen, warum sich Frau Strerup wünscht, sie zu sein. Doch als sie sich wenig später im Körper ihrer Lehrerin durch die Schule bewegt, mit verschrobenen Kollegen oder Kindern, die es anderen Kinder schwer machen, konfrontiert wird, ahnt sie so langsam, dass das Leben von Frau Strerup alles andere als einfach ist UND dass in vierundzwanzig Stunden ganz schön viel passieren kann.

    Vier Kinderohren lauschten Abend für Abend dem total verrückten Geschehen, in dem sowohl Mia Sahne wie auch ihre - manchmal etwas merkwürdige - Lehrerin Frau Strerup das eine oder andere Abenteuer erleben. Sie waren amüsiert über die Darstellung einzelner Figuren, sich aber auch einig, wenn sie eine Person nicht so toll fanden. Natürlich wollten sie gleich einen Hund wie Humbug, weigerten sich jedoch im Gegenzug, sich solch einen Tausch mit einem ihrer Lehrer erleben zu wollen. Zwischen all den lustigen Begebenheiten waren so einige authentische Situationen zu finden, durch die Kinder eine Parallele zu eigenen Erlebnissen ziehen könnten.

    Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das durch seinen Witz, etwas Magie sowie die mit Ecken und Kanten versehenen Charaktere gut zu unterhalten vermag. Empfohlen ab 9 Jahren.

    Kommentare: 1
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    Mamaofhannah07s avatar
    Mamaofhannah07vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter Start und gute Idee hinter der Geschichte, die absolut ausbaufähig ist!
    Verhexte Zauberkaugummiblasen...

    Der Zauberkaugummi von Kristina Dunker aus dem Coppenrath Verlag mit fabelhaften, hinreißenden Illustrationen von Pascal Nöldner besticht durch das wunderbar farbenfrohe Cover, welches auf mich, als Leser ungemein lustig wirkt und neugierig auf die Geschichte hinter dem Kaugummi macht.

    Die Idee ist toll, die Sprache rasant und anspruchsvoll. Anfangs waren meine Kinder und ich auch begeistert und es gab viele Lacher. Der Rollentausch zwischen Mia und ihrer Lehrerin Frau Strerup ist mit viel Fantasie und Humor beschrieben. Missverständnisse und kuriose Situationen sind vorprogrammiert, wenn man in der Haut von jemand anderen steckt. Mia ist besonders sympatisch, authentisch und liebenswert. Frau Strerup, lustig, chaotisch, quirlig und manchmal ängstlich und verträumt. Die Lehrer und Kinder sind aus dem täglichen Leben gegriffen. Der Hund Humbug lockert die Situationen auf und bekommt am Ende noch eine tragende Rolle.

    Leider konnten sich meine beiden Kinder mit den Geschwisterkindern Mia und Nora nicht identifizieren. Für uns zu viele Negativansätze der Protagonistin Nele, die man in einer Geschichte für Kinder charakterlich und verbal positiver hätte gestalten können. Die Reaktionen der Erwachsenen sind teilweise recht barsch.

    Fazit: Freundschaft ist wichtig unter Kindern, wie auch unter Erwachsenen. Zusammen ist man besser und cooler als jeder für sich allein.

    Für uns leider nur 3 Punkte, da die Geschichte einige Schwächen aufweist und uns nach einem lebendigen amüsanten Start nicht gänzlich mitreißen und fesseln konnte.

    Die Bilder sind gekonnt und passend, ein lustiger Augenschmaus.

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    SunnyCassiopeias avatar
    SunnyCassiopeiavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Verwechslungs-Abenteuer ...Für alle jüngeren und junggebliebenen Leser....absoluter Lesespaß!!
    "Plötzlich Lehrerin "

    Inhalt 


    Durch ein verzaubertes Kaugummi wechselt Mia mit ihrer Lehrerin Frau Sterup den Körper und daran ist nur Mias fehlendes Pausenbrot schuld. Wenn das mal gut geht...
    Plötzlich muss Mia als Erwachsene durchs Leben gehen. Und das gefällt ihr gar nicht! Eine Lehrerin zu sein ist nicht so einfach, wie gedacht, denn wie es scheint haben auch Lehrerinnen so ihre Schwierigkeiten zu bewältigen. Mia muss einiges auf sich nehmen..Schüler, Kollegen und ein verliebter Hausmeister ist da noch längst nicht alles.....


    Unsere Meinung


    Meine Tochter fast 10j. und ich haben uns köstlich amüsiert und sehr viel Spaß und Freude am lesen gehabt. Mia im Körper ihrer Lehrerin Jenny Sterup denkt und handelt wie ein Kind und das bedeutet für beide viele Hürden zu meistern ....Denn es kommen knifflige und witziges auf sie beide zu. Erzählt aus Mias Sicht, begleitet von tollen Illustrationen. ..erfahren Leser und Mia selbst, das auch Lehrerinnen nur Menschen sind😉 
    Mia lernt dazu und wächst über sich hinaus und sieht vieles plötzlich mit ganz anderen Augen.
    Besonders hat es Humbug meiner Tochter angetan. 
    Sie hatte das Buch mit auf Klassenreise u d es kam super an. 
    Wir werden es direkt nochmal, als Abendlektüre lesen...Denn auch mein Sohn 11j. möchte jetzt die Geschichte um Mia und ihre Lehrerin entdecken.


    Fazit 


    Gelungener Lesespaß, Körpertausch mit der Lehrerin. Eine wirklich aufregende und unterhaltsame Geschichte. Die für alle beteiligten Lehrreich ist. Ein schönes Buch, das allein schon durch das tolle Cover heraus sticht! 🌟


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    Anteks avatar
    Antekvor einem Jahr
    einmal Lehrerin spielen oder wieder mal so richtig Kind sein

    Ich bin der absolute Kaugummi-Kauer und deshalb haben mich der Titel und auch das witzige Cover natürlich nicht an diesem Buch vorbeigehen lassen. Ein Verwechslungsabenteuer, zudem noch ein Tausch zwischen Lehrer und Schüler, da muss Spaß vorprogrammiert sein.

    Regenwetter und die Pausenbrotbox vertauscht und so jetzt nichts zum Hunger stillen, welch ein schlechter Tag. Aber es geht noch viel verkorkster, wie Mia schon wenig später sehen muss. Zum Trost lässt sie sich nämlich von ihrer Lehrerin Frau Strerup einen Kaugummi andrehen und beim Wettbewerb, wer die besseren Blasen machen kann, kommen sich die beiden in die Quere. Zack und schon steckt Mia im Körper ihrer Lehrerin und diese in dem von Mia. Einmal Lehrerin spielen und noch einmal wie eine Schülerin in der Pause toben, ein verlockender Gedanke für die beiden und deshalb beschließen sie erst nach der Pause wieder mithilfe der Kaugummiblasen zu tauschen. Was aber, wenn die tollpatschige Lehrerin das Ding beim Toben verschluckt?

    Als Leser darf man mit Mia turbulente 24 Stunden verbringen und dabei ganz viel lachen und schmunzeln. Welche Farbe hat die Unterwäsche von Frau Strerup, ihhh wie furchtbar ist ihr Freund und wie bekommt man nur eine Klasse wieder in den Griff, sind nur einige Dinge die man mit Mia im Körper von Frau Strerup erforscht. Die tollpatschige Lehrerin hingegen hat alle Hände voll damit zu tun einen neuen Zauberkaugummi aufzutreiben, sorgt dabei für reichlich Chaos und ihr sowieso schon schlechter Ruf bekommt noch einige Gründe geliefert. Gut gefällt mir, dass man zwischen den Zeilen auch noch hinter die Fassade von Klassenekeln blicken darf oder auch erfährt, wie Vorurteile entstehen und dass Lehrer Fehler machen dürfen.

    Mia war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein versetzten. Zu Beginn ist sie logischerweise hoffnungslos überfordert. Das fängt schon beim Stöckelschuhlaufen an, geht bei der Tatsache weiter, dass sie Lehrer Siezt, weil sie eben für sie keine Kollegen sind, und endet mit der großen Angst, nie wieder sie selbst sein zu können. Gut haben mir vor allem auch ihre beiden guten Freunde Matti und der tierliebe Robbe gefallen, der sich um Hund Humbug annimmt, der ebenfalls noch eine witzige Rolle spielen darf. Ingo und Ekel-Elmar haben den Spitznamen „Bescheuert Brüder“ auf jeden Fall verdient und die Lehrer sind mit netten, gutmütigen, aber auch ständig schlecht gelaunten, strengen in breiter Vielfalt vertreten.

    Der Sprachstil der Autorin liest sich leicht. Ich persönlich kann mir Namen schlecht merken und da es hier eher viele Mitspieler gibt, die auch alle recht kreative Namen und Spitznamen haben, musste ich schon sehr konzentriert lesen, damit ich den Überblick nicht verliere. Da hätten mir persönlich ein paar weniger genügt. Einige Stellen waren für mich nicht ganz logisch und auch nicht so nachvollziehbar, aber das waren eher Kleinigkeiten, die den Lesespaß nicht wirklich trübten.

    Das Lesealter wird ab neun angegeben. Die 173 Seiten sind in 28 relativ kurze, überschaubare Kapitel unterteilt, die mit Sicherheit auch ungeübtere Leser nicht überfordern und sich auch gut zum Vorlesen eignen.

    Gut gefallen haben mir die Schwarz-Weiß Illustrationen. Zu Kapitelbeginn finden sich immer einige Blasen mit Sternchen und der Text wird immer wieder perfekt durch zum Inhalt passenden Zeichnungen ergänzt. Besonders witzig fand ich z.B. die Illustration zu den Käfer-Lehrernamen, die sich Mia als Lehrerin mit der Klasse ausgedacht hat.

    Alles in allem eine witzigem, turbulente Verwechslungsgeschichte, die Schüler auch einmal einen Blick ins Lehrerzimmer werfen lässt und sicher Spaß beim Lesen bereiten wird.

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    Kumosbuchwolkes avatar
    Kumosbuchwolkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine lustige Körpertauschgeschichte, die zeigt, dass auch Erwachsene ihre Päckchen zu tragen haben.
    Der Zauberkaugummi

    Zwischen den Seiten

    Beim Durchblättern des Verlagskatalogs bin ich optisch an "Der Zauberkaugummi, Hilfe ich bin meine Lehrerin" hängen geblieben. Mir haben die Illustrationen von Mia und Frau Sterup sofort gefallen. Außerdem mag ich Verwechslungszauber Geschichten und ist die Idee sich plötzlich als Schülerin im Körper der Lehrerin wieder zu finden, nicht lustig? Ich finde schon.

    Autorin Kristina Dunker schickt Mia und Jenny Sterup unmittelbar in ihr Abenteuer, dabei bleiben wir als Leser stets an der Seite von Mia. Die ganz klar, überhaupt nicht begeistert davon ist plötzlich im Körper einer erwachsenen Frau zu stecken, denn im Kopf und in ihrem Herzen bleibt Mia eben ein Kind.

    Vor allem für Mia sorgt diese Verwechslung für einige peinlich unangenehme Situationen, so muss sie plötzlich liebestolle Hausmeister abwehren, unterrichten oder als Streitschlichter funktionieren. Das alles geschieht mit ihrem kindlichen Charme und wird von herzlichen, liebevollen Illustrationen von Pascal Nöldner begleitet.

    Mia lernt jedoch auch ihre Klassenlehrerin Jenny Sterup besser kennen, dabei stellt sie fest, dass auch Lehrerinnen in Schwierigkeiten stecken können oder sich vor Dingen fürchten können.

    Diese Eindrücke sind gut für Mia, die daraus den notwendigen Mut bezieht, sich ihren eigenen Ängsten zu stellen.

    Das Charakter-Design ist äußerst detailliert und teilweise mit Humor ausgearbeitet, gerade das Lehrerkollegium wird jüngeren Lesern im Gedächtnis bleiben.

    Lese Spaß

    In letzter Zeit greife ich gerne zu Kinderbücher, weil ich mich nicht in komplexen Welten verlieren, auf stimmige Handlungsstränge konzentrieren oder meine Figur analysieren möchte. Nein ich möchte einfach unbeschwert Abenteuer erleben und dafür sind viele Kinderbücher die perfekten Begleiter.


    Mia jedenfalls analysiert nicht jedes Detail bis ins Kleinste durch. Sie agiert vielmehr aus dem Herzen heraus und das hat mir gefallen. Insgesamt habe ich oft geschmunzelt, weil Mia und Frau Sterup doch in so einigen Momenten ganz schön ins Schlingern gekommen sind.

    Für mich eine lustige Geschichte, die mir ein paar tolle Lesemomente geschenkt hat.

    Fazit

    "Der Zauberkaugummi, Hilfe ich bin meine Lehrerin" ist eine Verwechslungsgeschichte, welche sich an jüngere Leser richtet, den großen aber dank den knuffigen Illustrationen auch Spaß machen dürfte. Von mir aus darf Mia gemeinsam mit ihren Freunden weitere Abenteuer erleben. 5 Sterne.
    ____________________________________________________
    © Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
    © Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Lustiges und turbulentes Verwechslungsabenteuer

    Verwechslungsabenteuer sind ein großer Spaß für Kinder. Es gibt viele Bücher, aber auch Filme zu diesem Thema. Spielt die Geschichte dann auch noch während der Schulzeit, und wird die Rolle mit einer erwachsenen (Respekts)-Person getauscht, ist Lesespaß vorprogrammiert. In "Der Zauberkaugummi: Hilfe, ich bin meine Lehrerin!" tauscht Mia unfreiwillig den Körper mit ihrer Lehrerin Frau Strerup. Man kann sich vorstellen, zu was das führt. Was für ein Schlamassel!

    Frau Strerup ist zwar eine Lehrerin, aber sie ist auch etwas verrückt und lustig. Darum lässt sich Mia von ihr zu einer Kaugummi-Challenge überreden. Etwas widerwillig, aber doch positiv überrascht. Wer schafft die größten Kaugummiblasen? Als diese platzen ist es jedoch geschehen: Mia steckt im Körper von Frau Strerup und diese hat plötzlich den Kinderkörper von Mia. Nach der Schulhofpause wollen sie wieder tauschen, doch das ist nicht mehr so ohne weiteres möglich. Der rettende Zauberkaugummi ist nämlich verschwunden.
    Es folgt ein Tag voller Verwirrungen und lustigen Situationen. Manche Szenen empfand ich zum Brüllen komisch oder sehr witzig, anderes war wiederum einfach nur spannend. Eine tolle Mischung, die Kinder mit viel Spaß ans Buch fesselt. Das Lesealter wird ab 9 Jahren empfohlen, doch auch ältere Kinder werden mit der Geschichte ihren Spaß haben. Denn die Geschichte hat recht viele Charaktere und Namen. Manchmal gilt es einen guten Überblick zu behalten, wer jetzt gerade wer ist. Das verlangt ein wenig Konzentration beim Lesen.

    Sehr gut empfinde ich, dass viele Personen im Buch nicht klischeehaft oder fehlerlos dargestellt sind. Auch Lehrer machen Fehler, sind unsicher oder haben Ängste. Und manche Kinder haben einen anderen Hintergrund als vermutet. Das wirkt zwischen aller Komik und dem ganzen Spaß sehr authentisch.
    "Der Zauberkaugummi" ist mit vielen schwarz-weiß Illustrationen verschönert. Das wertet die Geschichte nicht nur optisch auf, die Bilder sind sehr passend und lustig gestaltet. Manche Situation ist damit für junge Leser noch deutlicher verständlich. Mias und Frau Strerups Verwechslungsabenteuer ist abgeschlossen. Am Ende wäre jedoch eine weitere spaßige Mia-Geschichte denkbar.

    Fazit ...
    "Der Zauberkaugummi: Hilfe, ich bin meine Lehrerin!" ist ein sehr lustiges und turbulentes Verwechslungsabenteuer, mit dem junge Leser enorm viel Spaß haben werden. Neben der ganzen Fantasy, mit viel Komik und Witz, kommt die Geschichte überraschend authentisch daher. Mit Charakteren, die nicht glatt und sorglos sind, sondern Einblick in ihr Gefühlsleben geben. Ein Kinderbuch zum mehrmals Lesen.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Ferienlektüre (oder um die Zeit bis zu den Ferien zu überbrücken ;-)).
    Hilfe, ich bin meine Leherin!

    Das bunte Cover lädt zum Betrachten und Fühlen ein, denn der „Kaugummi“ hat eine raue Oberfläche, während das restliche Cover glatt ist. (Ich ertappte mich dabei, daran zu rubbeln, in der Hoffnung dass ein Duftstoff beigesetzt wurde. Scheint jedoch nicht der Fall. ;-))

    Mia und ihre Schwester sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und ausgerechnet heute hat ihre Mutter die Pausenbrotboxen der beiden vertauscht. - Es regnet wie verrückt, doch das hindert den Direktor nicht, seine Schüler auf den Pausenhof zu scheuchen, doch Mia versucht sich zu drücken und wird von Frau Strerup entdeckt. Da der Schülerin der Magen knurrt, bietet ihre Lehrerin ihr einen Kaugummi an. Besser als nichts!? Blöd nur, wenn es sich um einen Zauberkaugummi handelt. Mia’s Bewusstsein findet sich plötzlich im Körper ihrer Lehrerin. Während Frau Strerup sich darüber freut wieder ein Kind zu sein, ist ihr Gegenüber völlig aufgelöst. Doch mit der Rückverwandlung gibt es ein Problem und so muss Mia so tun, als sei sie Lehrerin. – Ob sie es dabei schafft ihre Vorteile auszuspielen und die Lehrer und ihre Familie zu täuschen? …

    Für diese Geschichte braucht der/die Leser/in zumindest einen kleinen Hang zur Fantastik. (Es sein denn natürlich selbiger hat bereits Zauberkaugummi genascht ;-)) Wem das gelingt, erwartet eine heitere und spannende Geschichte.

    Kristina Dunker hat einen schönen Schreibstil, sehr weich, dennoch schafft sie es, die Sätze so zu formulieren, dass nicht nur Spannung aufgebaut wird, sondern auch ein Lacher nach dem anderen folgt. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und authentisch dargestellt. Es war beim Lesen ein wenig so, als würde ich selbst mit auf dem Schulhof stehen. Was ein klein wenig fehlt sind mehr bildlichere Beschreibungen, wie z.B. vom Lehrerzimmer oder eben auch der Schule an sich.  

    Empfohlen wird das Buch ab 9 Jahren. Für mich persönlich kommt das gut hin, denn die Geschichte ist einfach genug, um alles zu verstehen. In die Handlung kann sich wohl jeder hineinversetzen, der/ die bereits in die Schule geht (Erstklässler vielleicht noch ausgeschlossen ;-)).

    ~°~ Fazit ~°~

    Die Geschichte hat eine lustige Handlung und wird spannend erzähl. Ich hätte mir ein paar bildliche Beschreibungen mehr gewünscht, aber das ist nur ein minimales Manko. Die schwarz-weiß Bilder runden alles ab. Mir hat „Der Zauberkaugummi“ gut gefallen. Eine wunderbare Ferienlektüre (oder um die Zeit bis zu den Ferien zu überbrücken ;-)).

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Coppenrath_Verlags avatar
    Hilfe, ich bin meine Lehrerin!

    So ein Kaugummi kann schon sehr spaßig sein: Blasen platzen lassen, laut darauf rummschmatzen oder es anderen Leuten ins Haar kleben. Doch in dem Kinderbuch "Der Zauberkaugummi" von Kristina Dunker, ist das Kaugummi von Lehrerin Strerup in der Lage Körper zu tauschen. Genau das passiert Mia, als sie plötzlich im Körper von Frau Strerup steckt und umgekehrt!

    Zum Inhalt

    Was für ein verkorkster Tag! Erst hat Mia ihr Pausenbrot vergessen, dann hat sie sich von ihrer etwas verrückten Lehrerin zum Trost einen Kaugummi andrehen lassen und übt jetzt - das muss man sich mal vorstellen! - Blasenmachen mit Frau Strerup. Aber es kommt noch viel seltsamer: Nur eine geplatzte Kaugummiblase später nämlich steckt Mia plötzlich im Körper dieser durchgeknallten Frau Strerup - und Frau Strerup steckt im Körper von Mia!

    Mia will sofort eine neue Blase platzen lassen und ihren alten Körper zurück. Doch Frau Strerup (in Gestalt von Mia) überredet sie, damit bis nach der großen Pause zu warten. Denn Frau Strerup wünscht sich nichts sehnlicher, als ungestraft durch die dicken Pfützen auf dem Spielplatz zu springen. Nach der Pause tauschen sie ihre Körper mithilfe der Zauberkaugummis wieder zurück, verspricht Frau Strerup in Miagestalt. Nervös schleicht Mia (in Strerupgestalt) sich ins Lehrerzimmer, wo sie immerhin zwei Rosinenschnecken und die Aufgaben für die nächste Mathearbeit vorfindet.

    Am Ende der Pause aber kehrt Frau Strerup zurück – ohne Kaugummi. Nun ist guter Rat teuer …

    Zur Verlosung

    Wir möchten unter euch 10 x das Buch "Der Zauberkaugummi" verlosen und sind jetzt schon gespannt auf die daraus hervorgehenden Rezensionen. Schreibt uns einfach bis zum 19. September welche Kaugummi-Geschmacksrichtung ihr am liebsten kaut. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

    Zur Buchverlosung

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