Kristina Dunker Die Angst der Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Angst der Bösen“ von Kristina Dunker

Auch DU stehst auf der Liste!Falscher Spruch, falsches Gesicht – schon bist du tot. Natürlich hat es keiner gewollt. Sie sind doch keine Mörder. Aber einer sieht das anders: Der Vater des Toten. Er macht eine Liste. Eine Rache-Liste. Auch Lilly steht darauf, weil sie zu der Clique gehört. Aber Lilly war an dem Abend nicht dabei. Sie sieht nur, wie ihre Freunde ums Leben kommen. Und sie spürt, dass jemand hinter ihr her ist.

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  • Titel und Cover vielversprechend - Inhalt sehr enttäuschend!

    Die Angst der Bösen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2014 um 18:04

     Die Klasse 10a befindet sich auf Abschlussfahrt in Bremerhaven. Eine Gruppe, bestehend aus fünf Jugendlichen, macht sich am letzten Abend auf den Weg in die nahegelegene Ortschaft, um ungestört ein paar Bier trinken und Spaß haben zu können. Schon bevor sie ankommen, sind einige der Gruppe stark angetrunken. Sven, bekannt für sein aufbrausendes und gewaltbereites Gemüt, hat es schon eine Weile auf den Außenseiter Paul abgesehen und nutzt die Gelegenheit, um ihm offen anzugreifen, als das einzige Mädchen der Gruppe, Tatjana, aufschreit und vor einem Obdachlosen flüchtet, der sie angesprochen und nach einigen Euro gebeten hat. Die vier Jungs nutzen die angestaute Aggression, bedrohen den jungen Mann und schlagen ihn brutal zusammen. Anschließend werfen sie den Bewusstlosen in eine Mülltonne und verlassen den Tatort, ohne sich weitere Gedanken über ihre Tat zu machen. Der Obdachlose stirbt wenige Tage darauf. Keiner der fünf erzählt einem Außenstehenden von dem Geschehenen und nach drei Wochen ist es schon fast wieder vergessen, bis Sven von einem Unbekannten vor einen Zug gestoßen wird und stirbt. Kurz darauf erhält ein weiterer Beteiligter Drohanrufe, ein anderer wird niedergestochen und stirbt im Krankenhaus. Als Paul entführt wird, machen sich Lily und Levent auf die Suche nach ihm und geraten in die Hände des Mörders.   Das Cover und der Klappentext hatten mich schon eine ganze Weile neugierig gemacht und das Buch landete schließlich in meinem Bücherregal. Leider hielt es in keinem Fall seine Versprechen. Die Sprache ist platt und oft vulgär, die Autorin hat unbeholfen versucht, Jugendsprache in den Text mit einspielen zu lassen, was dem Geschriebenen viel von seinem Niveau nimmt. Der Klappentext lässt darauf schließen, dass das Buch aus der Sicht von Lily erzählt wird. Dies ist jedoch nicht der Fall. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Beteiligten, wenige Kapitel auch aus der Sicht einer Lehrerin, dem Vater des Opfers und dem Obdachlosen selbst erzählt. Hierbei konnte aber bei keinem der Charakter die gewünschte Tiefe geschaffen werden, zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen, ob positiv oder negativ. Besonders Lily empfand ich dabei als sehr schwierige Person. Einmal spielt sie die toughe Freundin, ein anderes mal kreischt sie hysterisch jeden an. Immer wieder werden Andeutungen gemacht, dass eventuell ein Missbrauch ihr gegenüber durch den Exfreund ihrer Mutter stattfand, wirklich aufgeklärt wird es allerdings nie. Dies ist auch die einzige Gelegenheit, bei welcher einmal etwas mehr als Brutalität oder überschwängliche Liebe einem Charakter als Wesensmerkmal zugesprochen wurden. Die Lehrerin glänzt durch unglaubliche Naivität, als sie einem Wildfremden (dem Mörder) von ihren „bösen Schülern“ erzählt und dem Täter damit die letzten fehlenden Namen liefert. Durch vorhersehbare Handlungen und dem schon gleich am Anfang erkennbaren Mörder kann keinerlei Spannung aufgebaut werden. Ich habe bisher keine weiteren Titel der Autorin gelesen. „Sommergewitter“ hatte ich zwar mal im Blick, nach diesem Reinfall werde ich von einem Kauf allerdings Abstand nehmen.

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  • Verlosung: "Die Angst der Bösen" - Kristina Dunker

    Die Angst der Bösen

    kristina_dunker

    Wer von diesen Jugendlichen ist wirklich böse? Ist es Sven, der gleich zuschlägt, wenn ihn jemand blöd anguckt? Oder Leon, der manchmal so viel trinkt, dass er nachher nicht mehr weiß, was er getan hat? Und was ist mit Paul, der nur feige dabeigestanden hat? Fünf Jugendliche sind indirekt für den Tod eines Menschen verantwortlich, scheinbar grundlos haben sie den obdachlosen Martin attackiert. Martins Vater schwört Rache. Einer nach dem anderen soll für seine Tat büßen - und tut es. Auch Lilly gerät in Gefahr Opfer der Selbstjustiz von Martins Vater zu werden. Dabei war sie an der Tat nicht beteiligt, weiß nicht einmal davon. Allein ihr auffälliges Aussehen, ihre Art, überall anzuecken und die Tatsache, dass sie ausgerechnet Sven, den Schläger, liebt, macht sie in den Augen des Rächers zu einer "der Bösen".  --> Leseprobe Mein in diesem Herbst erschienener Krimi für Jugendliche und Erwachsene "Die Angst der Bösen" stellt die ein oder andere unbequeme Frage. Wer hat nicht schon einmal spontan daran gedacht, sich für eine Ungerechtigkeit direkt zu revanchieren, Auge um Auge, zahn um Zahn. Wer hat sich nicht selbst schon einmal dabei ertappt, Menschen vorzuverurteilen oder alle über einen Kamm zu scheren? Zur Verlosung steht ein Buch aus dem Hier und Jetzt, ein Buch direkt von der Straße und nichts für schwache Nerven, aber hoffentlich gleichermaßen guter Krimispannungsspaß. Ich verlose zusammen mit dtv 5 Exemplare! Bewerbungsschluss ist der 21.12.! Die Preisfrage: Ist in euren Augen auch das Mädchen schuldig, das nur dabei gestanden und zugesehen hat?

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  • Rezension zu "Die Angst der Bösen" von Kristina Dunker

    Die Angst der Bösen

    irishlady

    20. January 2013 um 13:26

    Alkohol, Spaß und jede Menge Freizeit gehören für Lilly und ihre Mitschüler zu der Abschlussfahrt ihrer Klasse mit dazu. Vor allem Lillys' Cluque fiel in der Jahrgangsstufe durch ihre Verhalten auf. Sven als Schläger und als jemand, der seine Mitschüler tyrannisiert, Leon, der meist immer betrunken ist, Tatjana, Freundin von Leon, die als Tratschtante gilt, Ilkay und Levent ebenfalls als Mobber und als supercoole Jungs, Paul der als Opfer gilt, tyrannisiert wird und nur dazu gehört, weil Lilly seine beste Freundin und die Exfreundin von Sven ist. Diese Cluque zieht eines Nachts dann los, betrinkt sich und schlägt aus Langeweile und fadenscheinigen Gründen einen Obdachlosen zusammen...zur selben Zeit ruft Martins Vater aus Sorge um seinen Sohn auf dessen Handy an und bekommt die Stimmen von den Jugendlichen und das Wimmern seines Sohnes mit. "Wenn mein Sohn stirbt, dann finde ich euch und bringe euch um", ist der Satz, den Martins Vater noch sagen kann, bevor das Handy ausgeschaltet wird. 3 Wochen später und wieder zu Hause, ist Sven aus unerfindlichen Gründen tot und Ilkay erhält einen Drohanruf. Ist der Obdachlosen an den Schlägen etwa verstorben? Und wenn ja, steckt der Vater hinter diesem mysteriösen Telefonanruf und hat er Sven etwa ermordet? Die Jugendlichen bekommen es mit der Angst zu tun...wie kann er wissen, dass sie es waren und wie hat er sie dann ausfindig gemacht? Und...wer ist der Nächste? Die Angst der Bösen beginnt... Kristina Dunker hat mit ihrem Buch einen Jugendroman geschrieben, der über die Konsequenzen einer gewalttätigen Tat berichten möchte. In Jugendsprache verfasst, lässt sich der Roman gut und flüssig lesen. Um den sozialen Rahmen der Jugendlichen zu vermitteln und klar herauszustellen, wurde die Sprache der Jugendlichen diesem Rahmen angepasst, allerdings an einigen Stellen für mich etwas zu vulgär und zu grob. Der Plot der Geschichte ist interessant und stellt den Leser auf die Probe. Normalerweise sucht sich jeder Leser eines Buches einen Protagonisten aus, mit denen er sich identifizieren, zumindest sympathisieren kann, mitleidet und mitfiebert. Hier ist es allerdings schwierig, denn die Jugendlichen waren in irgendeiner Form an dem Gewaltverbrechen beteiligt. Darf man sich nun also um die Jugendlichen sorgen? Eine schwierige, aber auch spannende Frage für den Leser.... Leider konnte mich die Umsetzung des Plots nicht ganz so begeistern, wie ich es mir gewünscht habe. Die durchwegige Gewaltbereitschaft der Jugendlichen in ihrem ganzen Leben hindurch wurde nicht klar genug herausgestellt. Böse waren sie in meinen Augen für ein paar Minuten, aber danach fehlte mir die Veranschaulichung der Kaltherzigkeit dieser. Auch das Innenleben und die Gefühle jeder Person in diesem Buch kamen mir viel zu kurz. Martins Vater z.b. und seine Rachegfühle wurden nur am Rande erwähnt, auch wie er mit den Jugendlichen umgeht, was es für Auswirkungen auf ihn hat oder die Suche nach den Jugendlichen wäre für mich äußerst spannend gewesen. Manche erwähnte Lebensgeschichten werden nur angerissen und der Leser kann nur Vermutungen anstellen, erfährt aber keine Gewissheit darüber (z.b. Lilly). Die Jugendlichen und ihre Suche nach dem unbekannten Mann fand ich ebenfalls unspektakulär bzw. für mich gab es eigentlich keine wirkliche Suche, sondern eine reine Feststellung. Dazu kam das Ende. Für mich kaum spannungsgeladen oder überraschend, da man als Leser die ganze Zeit schon vorher wusste, wer für die ganzen Geschehnisse verantwortlich ist und somit am Ende auch nichts Neues erfährt. Dazu kam das Ende zu plötzlich und viele Lebensgeschichten sind einfach offen geblieben... Von der Angst der Bösen konnte ich leider nicht viel spüren. Dennoch hat mir das Buch nicht schlecht gefallen und ist sicherlich ein guter Roman für jüngere Leser, die sich zum ersten Mal mit solch einer Thematik auseinandersetzen möchten.

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  • Rezension zu "Die Angst der Bösen" von Kristina Dunker

    Die Angst der Bösen

    AusZeit-Mag

    18. September 2012 um 14:54

    Inhalt - Auf der Klassenfahrt der Abschlussklasse kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, bei dem die Clique um Sven, Ilkay und Lilly einen Obdachlosen aus Langeweile angreifen. Dieser stirbt unerwartet, was in der Clique Angst und Panik auslöst. Was, wenn jemand davon erfährt? - Zunächst wähnen sie sich alle noch in Sicherheit, doch dann passiert tatsächlich etwas: Sven stirbt auf mysteriöse Weise und niemand weiß, ob es Selbstmord war – oder war es doch Mord? Als dann auch die anderen Cliquen-Mitglieder in Gefahr geraten, stellt sich heraus, dass der Vater des Obdachlosen auf der Jagd nach den Jugendlichen ist, die seinem Sohn zugesetzt haben. Er plant bittere Rache an jedem Einzelnen von ihnen … - Einschätzung: - „Die Angst der Bösen“ ist ein Jugendroman, der zum Mitfiebern einlädt und unheimliche Töne anschlägt. Die Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat, besitzt einen lockeren, jugendlichen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. - Lilly und ihre Freunde wissen oft nicht, wohin mit ihrer Langeweile. Deshalb trinken sie Alkohol und verbreiten eine Menge Ärger, weil sie nun mal einfach so sind. Lustlos und auch gewalttätig und immer auf der Suche nach Spaß. Vor allem Sven, der Kopf der Clique, ist schräg drauf und äußerst brutal. Als die Clique auf ihrer Klassenfahrt rumlungert und ein „Penner“ sie anspricht, kommt es zu Auseinandersetzungen. Der Obdachlose wird von den Jugendlichen erniedrigt – auf derbste Weise. Sie nehmen ihm das Handy ab, wodurch der Vater des Obdachlosen später erfährt, dass etwas mit seinem Sohn – zu dem er eigentlich keinen guten Kontakt hat – nicht stimmt. Er ruft auf das Handy an und erreicht einen Jugendlichen, der seltsame Andeutungen macht. Haben sie Martin, seinem Sohn, etwa etwas Schlimmes angetan? Nachdem sich herausstellt, dass dem so ist, sinnt Martins Vater auf Rache – er will sie alle töten. Einen nach dem anderen! Die Clique gerät in Panik: wie sollen sie sich schützen? Und wer ist dieser Kerl, woher weiß er alles rund um die Tat und ist er ihnen vielleicht schon näher, als sie denken? - Während die Geschichte um den Mord an Martin erzählt wird, kommen auch noch einige andere Dinge zutage, die der Leser nach und nach über die Figuren informiert. So erfährt man über die Beziehungen zwischen den Figuren, von ihren Erlebnissen usw. Dies wurde zwar gut dargestellt, dennoch hatte ich mitunter das Gefühl, den Personen nicht „nahezukommen“. Ihnen wurde eine gelungene Charaktertiefe zugeschrieben, das schon, aber sie alle, die Clique, der Rächer, die Eltern usw. blieben für meinen Geschmack dann doch zu blass. Auch konnte ich mit keiner Figur so richtig mitfühlen. - Die Hauptfigur des Ganzen schien Lilly zu sein, obwohl immer wieder abwechselnd aus der Sicht der Cliquen-Mitglieder erzählt wird. Lilly stand meistens im Vordergrund. Sie ist ein launischer Charakter, aufgedreht, selbstgefällig und zynisch. Ich fand leider keinen wirklichen Zugang zu ihr. Auch ihre Freunde sind oft übellaunig und wirken oftmals ein wenig teilnahmslos, zum Beispiel, wenn einer von ihnen stirbt. Da fehlten mir mehr glaubwürdige Gefühle. Trauert man denn nicht, wenn ein Freund stirbt? Die Gefühle kamen mir definitiv zu kurz, was der Geschichte eine etwas „derbe“ Note verlieh … - Gut konzipiert jedoch fand ich die Suche nach dem Rächer. Der Leser weiß zwar von Anfang an, wer der Vater von Martin ist und das er es ist, der auf Rache sinnt, aber es gibt einige Überraschungsmomente, bei der man im Dunkeln tappt und nicht gleich weiß, ob da nun dieser Mann dahinter steckt oder nicht. - „Die Angst der Bösen“ beinhaltet eine lockere, raue, forsche Schreibweise, die teilweise zum Geschehen passt, manchmal aber doch etwas gefühlskalt und sprunghaft wirkt. Das Buch lässt sich dennoch leicht lesen und durch den stetigen Wechsel der Perspektive, liest sich alles spannender. Im Gesamten ein gutes Buch für jüngere Leser. - Fazit: - „Die Angst der Bösen“ erzählt in lockerleichter jugendlicher Sprache eine gut gestrickte Geschichte um einen mit überraschenden Momenten bestickten Rachefeldzug. Ich vergebe 3 von 5 Punkten, da ich leider keinen richtigen Zugang zu den Romenfiguren finden konnten. (DL)

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