Kristina Günak Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

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Inhaltsangabe zu „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak

Wenn es darum geht, im Chaos den Überblick zu behalten, kann Pressereferentin Bea Weidemann gewöhnlich niemand das Wasser reichen. Doch jetzt steckt der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten, und selbst Bea kommt an ihre Grenzen: Denn der einzige Ausweg aus der Krise ist Bestseller-Autor Tim Bergmann. Um den Verlag zu retten, muss Tim unbedingt einen wichtigen Leserpreis gewinnen - einziges Problem: Tim hält nichts von Plänen und tut eigentlich vor allem das, was er will. Bea wird für die kommende Lesereise als seine persönliche "Anstandsdame" abgestellt. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - fernzuhalten, stellt sie fest, dass es vielleicht doch das Unvorhersehbare im Leben ist, das glücklich macht ...

Sehr schöne, nicht zu kitschige, trotzdem romantische und vor allem etwas andere Liebesgeschichte :)

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

Einen schönes leichtes Buch.

— HanniinnaH
HanniinnaH

Humorvoll, traurig, ehrlich, herrlich - schön!

— Judiko
Judiko

Leichte Lektüre, die mit den herrlich sympathischen, lebensnahen Protagonisten besticht und dem lockerern, sarkastischen Schreibstil siegt!

— MissSternchen
MissSternchen

Süß und über den erwarteten Kitsch hinaus, hat mir das Buch über Bea, die Verlagsmitarbeiterin, und Tim, den Chaosautor, gut gefallen!

— HamsterHerkules
HamsterHerkules

Ganz schön für zwischendurch :)

— Mrsloewenherz
Mrsloewenherz

Locker, flockig und witzig geschriebenes Buch. Rezension folgt. ;)

— deidree
deidree

Wer eine herrlich leichte Liebesgeschichte wünscht, ist hier genau richtig. Innerhalb von kürzester Zeit verschlungen und jetzt glücklich!

— aria_dz
aria_dz

Tolle Liebesgeschichte zwischen Gefühlschaos und Vergangenheitsbewältigung, herrlich ironisch aber auch gefühlvoll.

— TheUjulala
TheUjulala

Ein berührender Roman mit viel Witz geschrieben. Perfekt als Sommerlektüre.

— Sanny
Sanny

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  • Leserunde zu "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Feier mit bei der großen LYX-Geburtstagsparty! LYX feiert Geburtstag und ihr bekommt die Geschenke! Seit 10 Jahren versorgt uns LYX mit großen Gefühlen und prickelnder Erotik. Bei unserer großen Geburtstagsparty habt ihr nun die Gelegenheit die Vielfalt des LYX-Programms in zahlreichen Aktionen zu entdecken und dabei insgesamt 10 Tortenstücke zu sammeln, um euch euer persönliches LYX-Fanset zu sichern. Bei unserer zweiten Aktion zur LYX-Geburtstagsparty wird es herrlich romantisch und auch ein wenig chaotisch! Gemeinsam lesen wir "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak und werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt ... und in die turbulente Gefühlswelt der Pressereferetin Bea. Und aufgepasst! Selbstverständlich gibt es wieder ein Tortenstück für euch! Wie ihr es euch verdienen könnt, erfahrt ihr weiter unten. Mehr zum BuchWenn es darum geht, im Chaos den Überblick zu behalten, kann Pressereferentin Bea Weidemann gewöhnlich niemand das Wasser reichen. Doch jetzt steckt der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten, und selbst Bea kommt an ihre Grenzen: Denn der einzige Ausweg aus der Krise ist Bestseller-Autor Tim Bergmann. Um den Verlag zu retten, muss Tim unbedingt einen wichtigen Leserpreis gewinnen – einziges Problem: Tim hält nichts von Plänen und tut eigentlich vor allem das, was er will. Bea wird für die kommende Lesereise als seine persönliche "Anstandsdame" abgestellt. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim – und sich – fernzuhalten, stellt sie fest, dass es vielleicht doch das Unvorhersehbare im Leben ist, das glücklich macht ...>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Gemeinsam mit LYX verlosen wir 50 Exemplare von "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak unter allen, die sich bis einschließlich 14.05.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Aufgabe lösen: Um ihren Verlag zu retten, muss Bea Weidemann ganz schön kreativ werden. Das könnt ihr sicherlich auch! Denkt euch einen tollen Werbespruch für "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" aus, der dafür sorgt, dass das Buch viele begeisterte Leser bekommt!Auch in unserer zweiten Aktion könnt ihr ein Tortenstück für die LYX-Geburtstagsparty gewinnen. Löst dafür einfach die Bewerbungsaufgabe und schon bald vergrößert sich die Torte auf eurem Tortenteller. Wenn ihr nur das Tortenstück erspielen und nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, bearbeitet die Aufgabe bitte im dafür vorgesehenen Unterthema! Für die Bearbeitung habt ihr Zeit bis zum 23. Juli 2017. Alle weiteren Informationen zur LYX-Geburtstagsparty findet ihr hier. Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!

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  • schön gefühlsvoll

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Sweetheart_90

    Sweetheart_90

    24. May 2017 um 08:00

    Eine wirklich zuckersüße Geschichte für zwischendurch. Trotzdem mit Gänsehautfaktor.Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, denn man konnte es einfach nicht weglegen. Es war so super flüssig geschrieben und das Lesen ist einem total leicht gefallen und es ging Schlag auf Schlag. Also der Schreibstil der Autorin hat mir unheimlich gut gefallen. Sie hat es super auf den Punkt gebracht, Emotionen entstehen lassen bis hin zur Gänsehaut. Zwischendurch war man stellenweise leicht genervt durch Tim, aber irgendwann war selbst das nur noch witzig. Das Buchcover ist auch super gelungen und passt gut zum Rest des Buches. Das Buch wurde in der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Bea. Bea die sich unheimlich liebevoll für alles und jeden aufopfert, eigentlich viel zu viel tut und aber keinen Dank erhaltet, den sie aber auch nicht erwartet. Da sie ja noch nicht genug um die Ohren hat, hat sie auch noch die große „Ehre“, mit dem ultrakomplizierten und launenhaften Autor ihres Verlages Tim Bergmann zusammenarbeiten zu müssen. Das entpuppt sich leider alles andere als nur leicht. Aber Tim ist die einzige Möglichkeit den Verlag noch retten zu können. Die Vergangenheit der beiden hat mich echt berührt und erst durch diese sind sie die Menschen geworden, die sie heute sind. Dadurch versteht man dann auch gewisse Reaktionen von beiden. Ich fand es wunderschön mit auf Lesereise zu gehen, denn so hat man auch mal die andere Seite eines Buches bzw. eine Verlages kennengelernt. Es steckt wahnsinnig viel Arbeit dahinter und das dauert natürlich auch oft. Doch trotzdem warten die Leser ungeduldig auf den nächsten Band ihres Lieblingsautors. Das wird sich bestimmt auch bei mir nie ändern, selbst mit dem bisschen mehr Wissen darüber.

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  • Humorvoll, traurig, ehrlich, herrlich - schön!

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Judiko

    Judiko

    23. May 2017 um 14:14

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt?„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“, ist mein erstes Buch der Autorin, aber ich kann verraten, es wird nicht mein Letztes sein.Wie bringe ich nun aber die Euphorie, die ich beim Lesen des Buches empfunden habe, am besten rüber? Erst einmal……es geht um Bea, die sehr organisiert ist, To-do Listen schreibt, einen Freundschaft-Plus-Freund hat und in einem Verlag, Abteilung Liebesromane, arbeitet. Sie müsste somit eigentlich wissen, wie man Liebe schreibt. Eines Tages wird sie dazu verdonnert, den übellaunigen und unzuverlässigen Autor Tim Bergmann, der einen erfolgreichen Fantasy-Roman geschrieben hat oder nennen wir es richtigerweiseDYS-TO-PIIIIIE, auf einer Lesungstour zu begleiten.Ihr Leben könnte fast nicht schlimmer sein, würde Tim nicht eine Aura umgeben, deren selbst Bea sich kaum entziehen kann.Klingt alles ganz einfach – schüchterne Frau trifft auf selbstbewussten Mann, der dazu noch ziemlich gutaussieht. Sie verbringen einen Monat zusammen, verlieben sich und so schreibt man eben Liebe.Nein, so einfach ist es dann eben doch nicht, denn hier geschieht viel mehr. Beide haben ein Geheimnis, das es kaum zulässt, dass sie einander näher kommen können und Beide ahnen nicht, dass dieses Geheimnis sie auch irgendwie verbindet.Bei dieser Geschichte hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht, welches mir aber auch manches Mal entglitten ist, durch die provokant, ehrliche Art von Tim und durch die Geheimnisse, die Beide verbinden. Dadurch bekommt die Geschichte sogar auch Tiefgang. Tim war mein absoluter Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Nicht so ein aalglatter Typ, der keine Ecken und Kanten hat. Und ich gebe zu, weil die Autorin genug Platz für eigene Kreativität gelassen hat, bei Tim gingen bei mir, gedanklich, echt die Pferde durch. Vielleicht ergeht es euch auch so, beim Lesen, dieses tollen Buches.Ich möchte euch diese Geschichte nämlich sehr ans Herz legen, wenn ihr auch Geschichten mögt, wo man herzhaft lachen kann und im nächsten Augenblick traurig ist. Wo ihr weiter lesen könnt, obwohl man Fremdschämen hat. Dann jedenfalls, ist dieses Buch genau richtig für euch.Ob die Beiden es aber herausfinden, wie man denn nun Liebe schreibt, müsst ihr selbst erlesen, ich weiß es jetzt…So ------> LIEBE <3Ich möchte mich bei der Lesejury und dem LYX Verlag, bzw. Bastei Lübbe Verlag bedanken, für das zur Verfügung gestellte Manuskript/Buch. Ganz besonders aber bei Kristina Günak, für diese wunderbare Geschichte und, dass sie uns so nett begleitet hat, in der Leserunde.

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  • Süße Geschichte, mit mehr als dem erwarteten Kitsch

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    HamsterHerkules

    HamsterHerkules

    23. May 2017 um 13:55

    Erster Eindruck Kristina Günaks Liebesroman "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt", klingt und sieht zunächst aus, wie ein typischer 0 8 15 Liebes-Kitsch-Roman. Dennoch sprechen einen das hübsche Cover und der Kladdentext an. Mit der Verspieltheit der goldenen Punkte, dem rosafarbenen Herz und den blauen Kritzelschnörkellinien, sowie dem Tintenklecks unten, kann man schon ahnen, dass der Roman keine der üblichen sexy Lovestory ist. Ich persönlich stempelte den LYX-Verlag immer ein bisschen als kitschigen Liebesschmökerverlag ab, womit ich ihm jedoch definitiv Unrecht tat! Kristina Günaks Buch hat mich hier eines Besseren belehrt - zum Glück! Nun werde ich mir die hübschen Schätzchen des LYX-Verlages mal genauer angucken. Danke hierfür an die Geburtstagsparty, die LYX derzeit am Laufen hat. Ohne die Tortenstückverlosungen, wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden und hätte dem LYX-Verlag weiterhin Unrecht getan. Aber nun zum eigentlichen Buch:   Inhalt In „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“, geht es – passend zum Titel – um die Verlagsmitarbeiterin Bea. Sie ist für das Marketing eines kleinen, niedlichen Verlages zuständig. Dort vor allem um die von ihr heiß geliebten Liebesromane, die oft von oben herab belächelt werden. Bis eines Tages der Verlag tief in der Tinte sitzt und fast vor dem Aus steht. Die Rettung ist der neue Starautor Tim, der mit seinem dysthopischen Roman für einen Preis nominiert ist. Leider ist der Starautor ein fieser, unkontrollierter und unkontollierbarer Idiot, der sich und sein Buch sehr ernst nimmt und von Marketing, so manchem Buchkritiker und Bea gar nichts hält. Da Bea nicht nein sagen kann, fällt ihr die undankbare Aufgabe zu, den gemeinen Chaosautoren durch eine marketingträchtge Leserunde und sein neues Buchschreiben zu delegieren und damit den Verlag zu retten. Die beiden stoßen natürlich herrlich gegeneinander, doch gemeinsame Erfahrungen schweißen die gegensätzlichen Charaktere zusammen…   Meinung Wie oben bereits gesagt, habe ich vom Buch und Verlag nicht so viel erwartet. Weshalb ich überhaupt an der Verlosung teil genommen habe, war der Aspekt, auf lockere, leichte Weise in eine Art Verlagswelt zu schnuppern. Das Thema triggert mich einfach. Ein Glück, dass ich das Buch gewonnen habe!!! Denn es ist viel mehr, als der Kitsch, den ich erwartet habe! Bea ist eine Protagonistin, in der so viel mehr steckt und deren Geschichte mich überzeugen konnte – und das auf spannende Weise – bereits ziemlich zu Beginn des Buches. Sie und Tim, die beiden Hauptcharaktere, sind gut und lebensnah getroffen. Durch ihrer beider Hintergrundgeschichten werden sie als Figuren vielschichtig und gewinnen sehr an Tiefe. Dadurch gewinnt das gesamte Buch deutlich. Gerade Tim dreht sich im Laufe des Buches regelrecht von einem aggressiven, kindischen, aufgesetzt rebellischen Nervkopf, zu einem mitfühlenden und liebevollen Mann, in den man sich als Leser direkt verknallen kann. Hier schafft es die Autorin die Gefühle beim Leser zu wecken, ohne groß auf sein gutes Aussehen einzugehen (das er dennoch selbstverständlich hat). Auch die zu erwartende Sex-Keule, lässt Kristina Günak weg. Das kommt dem Buch sehr zu Gute und hat mir gut gefallen. Das Buch ist mit einem enormen, beiläufig und natürlich eingestreuten Wortwitzt ausgestattet, der mich ernsthaft positiv überrascht hat! Der gesamte Schreibstil von Kristina Günak ist flüssig und sehr lesbar. Es ist aus der Sicht von Bea geschrieben, sodass der Witz der Autorin ihrer Protagonistin zugutekommt, was Bea wiederum sehr sympathisch macht.   Fazit Schöne Story, nette Charaktere mit tollen Entwicklungen, ein knapper Einblick in die Verlags-, bzw. Autorenwelt, Wortwitz und Humor und eine niemals verkehrte Massage! Das Buch gefiel mir gut und ist etwas Nettes für zwischendurch, das jedoch positiv überrascht!

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  • Liebesgeschichte mit Biss und Humor - Lesenswert bis zur letzten Seite

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    aria_dz

    aria_dz

    22. May 2017 um 10:57

    Diese Buch ist durch Zufall bei meinem normalen wöchentlichen Einkauf in den Einkaufswagen gewandert und ich habe es nicht bereut. Bea, die Protagonistin nimmt den Leser sofort herzlich in ihr Leben und ihre Gefühlswelt mit. Mich hat auf jeder Seite ihr Glück, ihre Hoffnung, ihe Leidenschaft und auch ihre Angst mitgerissen und nicht mehr los gelassen. Eine wunderbare Gesichte perfekt für die kommenden sonnigen Tage oder perfekt für relexte Strandttage.

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  • witzige Sommerlektüre

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Sanny

    Sanny

    22. May 2017 um 07:24

    Cover fiel mir gleich ins Auge. Es wirkt ansprechend, auch wenn ich hauptsächlich nur aus Text besteht. Die Mischung mit den goldenen Konfetti und den blauen Schreibkringel gefällt mir gut. Der Titel ist passend zum Buchinhalt.Der Schreibstil von Kristina Günak gefällt mir. Es ist das erste Buch von ihr, dass ich lese. Es las sich locker und leicht. Die ganze Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Bea erzählt, der Protagonistin. Es ist mit Humor und Gefühl geschrieben, weshalb es mir auch sehr gefiel.Die Charaktere sind wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Bea und Tim mochte ich von Beginn an obwohl sie beide so unterschiedlich sind ist da doch etwas anziehendes zwischen den beiden. Denn er ist Schriftsteller, in dem das Leben vom Chaos beherrscht wird und Bea ist die strukturierte, die immer alles geplant haben muss. Beide haben eine ähnliche schwere Kindheit erlebt, was es ihnen beiden nicht leicht macht.Auch die anderen Charaktere, wie Bea's Arbeitskollegen, ihre Freundin Britta oder auch ihr bester Kumpel Norman kamen alle authentisch rüber. Hier kommen auch Themen, wie Freundschaft und Familie ganz gut hervor.Ein Roman, der in Deutschland spielt, überwiegend in Braunschweig - auch wenn die Lesereise Bea und Tim durch ganz Deutschland ziehen. Ich finde es immer sehr ansprechend, wenn Romane in Deutschland spielen - das wirkt auf mich näher bzw. verbundener.Ein berührender Roman mit viel Witz geschrieben. Perfekt als Sommerlektüre.P.S.: Bea - ich hasse auch Ritter Sport Traube-Nuss. *lach*

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  • Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Freakajules

    Freakajules

    21. May 2017 um 15:12

    Das Problem bei Liebesgeschichten ist ja oft, dass dort nichts außergewöhnlich Neues oder Innovatives geschieht. Es gibt zwei Menschen, die sich anfangs gar nicht so sehr leiden können (oder sich direkt auf den ersten Blick ineinander verlieben), dann schleichen sie eine Weile umeinander herum, man entwickelt ernsthafte Gefühle und schließlich kommen die beiden Hauptprotagonisten zusammen; entweder durch einen wirklichen dummen Zufall oder weil es sie es schließlich nicht mehr aushalten können. Deswegen ist es mir persönlich auch immer wichtig, wie sich die Zeitspanne zwischen Kennenlernen und Zusammenkommen gestaltet, was dort geschieht, wie diese Spanne gefüllt wird und wie interessant sie aufbereitet ist.Bei "Wer weiß schon wie man Liebe schreibt" hatte ich gerade mit dieser Spanne ziemlich zu kämpfen. Im Grunde hat mir die Liebesgeschichte zwischen einem unnahbaren, mürrischen Autor und seiner sehr engagierten, engstirnigen Marketing-Referentin sehr gut gefallen. Es gibt einiges an Geheimnissen, die Tim Bergmann nicht immer freiwillig von sich preisgibt, es gibt auch einige private Dilemma, mit denen Bea zu kämpfen und insgesamt passiert auch wahnsinnig viel während der Kennenlern-Phase der beiden.Da ich selbst im Marketing arbeite und mich ja auch durch meinen Blog sehr für die Buchbranche interessiere, waren die Einblicke in Beas Arbeit für mich sehr toll geschildert. Ich würde genau so eine Arbeit irgendwann auch mal gerne machen, weswegen ich mich natürlich sofort mit Bea identifizieren konnte. Ich habe auch weitere Gemeinsamkeiten entdeckt, zum Beispiel bin ich ebenso zielstrebig und engstirnig, ich kann sehr schwer Nein sagen, mache viel Arbeit für andere mit und bin teilweise (vielleicht deswegen) auch ein wirklicher Kontrollfreak. Und auch Tim Bergmann hat mir gut gefallen, weil er als Autor so authentisch wirkte. Er ist einfach ein Mann, der aus den verschiedensten, ganz persönlichen Gründen schreibt und dem es auf den Keks geht, wenn andere alles über ihn wissen wollen und ihn wegen seines Talents anhimmeln. Es waren also schließlich nicht die Charaktere, die mich nicht so hundertprozentig überzeugen konnten – es war die Chemie zwischen den beiden sich Liebenden.Man merkt zwar im Laufe der Geschichte, dass die beiden Hauptprotagonisten einiges gemeinsam haben, vor allem im Bezug darauf, wie sie aufgewachsen sind und dass sie sich in ihren Leben hochkämpfen mussten, aber mir das für ein Zusammenkommen einfach nicht genug. Ebenso die Tatsache, wie sie zusammengekommen sind. Der unnahbare, kalte, abweisende Tim. Und Bea, die immer wieder aufs neue auf ihn zugeht und ihn zur Vernunft bringen will, er aber meist mit noch mehr Genervt- und Gereiztheit reagiert. Diese Geschichte dreht sich andauernd im Kreis, wiederholt sich ständig und hinterließ bei mir immer mehr und mehr das Gefühl: "Kommt doch endlich zusammen, damit endlich Ruhe ist und nicht nochmal alles von vorne beginnt!". Letztlich ist die Geschichte doch ganz schön zu lesen und auch am Ende konnte ich mich mit ihnen als Paar anfreunden, aber trotzdem hat mir das gewisse Extra gefehlt, das Etwas, das Besondere, dieser "Oh, wie schön"-Moment.Vom Schreibstil der Autorin Kristina Günak her, könnte ich mir definitiv vorstellen, noch weitere Bücher von ihr zu lesen. Ich mochte ihre flapsige Art zu schreiben, teilweise mit Humor, teilweise mit Emotionen, aber durchweg doch unterhaltend. Ich hoffe, dass ich doch nochmal in den Genuss komme, ein Buch von ihr zu lesen – diesmal vielleicht mit einem, für mich persönlich, ansprechenderem Paar.Auch das Cover gefällt mir gut, da ich absolut auf verspielte Gestaltung stehe. Es passt vielleicht nicht so hundertprozentig zum Buch, weil weder Bea, noch Tim sehr verspielt sind (auch nicht als Paar), aber es ist definitiv ein Eyecatcher, der den ein oder anderen sicher auch zum Kaufen gebracht hat.Fazit"Wer weiß schon wie man Liebe schreibt" ist eine gute Liebesgeschichte, von der ich mir allerdings mehr versprochen hatte. Das ganz "nette" Paar, Tim und Bea, konnte mich leider nicht richtig mitnehmen, dafür mochte ich allerdings die Hintergründe der Geschichte und den Schreibstil der Autorin sehr gerne.[3,5 Sterne]

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  • Zwei so unterschiedliche Welten prallen aufeinander

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    bienesbuecher

    bienesbuecher

    20. May 2017 um 14:22

    Bea arbeitet in einem Verlag und ist eigentlich für die Liebesromane zuständig. Doch als schwierige Zeiten bevorstehen, muss sie mit dem Bestseller Autor auf eine Lesereise gehen. Bea ist ein so großherziger Mensch, dass sie zu nichts und niemanden Nein sagen kann. Vor allem bei ihrer Familie setze sie alle Hebel in Bewegung um sie in jeder Lebenslage zu unterstützen. Aber auch alle anderen, die sie um Hilfe bitten, können sich auf sie verlassen.  Ganz im Gegensatz dazu steht Tim Bergmann, der sehr menschenscheue Autor, der sich in der Öffentlichkeit kaum benehmen kann. In diesem Buch konnte ich mich richtig mit Tim identifizieren, denn er gibt sehr wenig von sich preis. Durch seine Vergangenheit ist er eher zurückgezogen und fasst nur schwer Vertrauen zu Menschen. Doch er hat so viele Facetten an sich, die man während der Lesereise von ihm kennen lernen darf. Die einen sind eher amüsant, die anderen sehr tiefgründig und erklären das ein oder andere Verhalten. Tim und Bea gaben zusammen schon ein sehr interessantes Team, was unglaublich viel Spaß gebracht hat. Bea mit der perfekt organisatorischen Art und Tim, der gerne mal Termine vergisst oder einfach ignoriert. Die Vergangenheit der beiden fand ich besonders spannend zu lesen. Beide hatten ihre Schwierigkeiten, die im Laufe des Buches langsam aufgedeckt wurden. Ich fand, dass dieser Teil der Geschichte irgendwann im Vordergrund stand. Auch die Flirterei und Streiterei hätte ich gerne noch ausführlicher gelesen. Die vielen kleinen Szenen haben so viel Spaß gemacht, dass ich auf eine große Explosion gehofft hatte. Sprachlich kann das Buch absolut überzeugen. Es liest sich so leicht, dass man kaum aufhören möchte. Ab und zu wäre es mir allerdings lieber gewesen, dass man ein wenig mehr auf die Gefühle der beiden eingegangen wäre. Schade war, dass das Buch so stark begonnen hat und das Ende dann etwas zu schnell abgearbeitet wurde. Fazit: In diesem Buch prallen zwei Welten aufeinander, die doch viel gemeinsam haben.

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  • Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt - eindeutig Kristina Günak

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Kitsune87

    Kitsune87

    19. May 2017 um 20:00

    Rezension zu Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt Titel: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt Autor: Kristina Günak Verlag: Lyx (Bastei Lübbe) Seiten: 288 Genre: Liebesroman / ChicLit  Preis: TB 10,00 € / ebook 8,99 € Erscheinungsdatum: 24.04.2017 Isbn: 978-3736304659 Ich habe das Buch als Leseexemplar für eine Leserunde auf Lesejury erhalten. Vielen Dank an Lyx, Bastei und Lesejury für die Übersendung und meine Teilnahme an der Leserunde.  Klappentext: Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält. Meinung: Um sich auf Lesejury für Leserunden bewerben zu können, muss man zunächst einen Blick in die Leseprobe werfen und im Anschluss daran, einen Eindruck dazu verfassen. In diesem Fall musste ich mich mit dem auf „Bewerben“ Drücken begnügen, denn ich hätte am liebsten direkt weitergelesen (was leider nicht ging, da das Buch zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen war). Dies lag in diesem Anfangsstadium vor allem am Schreibstil der Autorin, der auch im weiteren Verlauf seine Qualität halten konnte. Günak schreibt, umgangssprachlich gesagt, „frei von der Leber weg“. Dies schafft sie, ohne dass sich Unterhaltungen oder auch die Gedankengänge der Protagonistin, gekünstelt wirken. Den Roman über begleitet eine Atmosphäre, die zu gleichen teilen komisch bis sarkastisch, aber auch bedrückend mit einem gewissen Hauch an Gefühl daher kommt.  Wer meine Rezensionen verfolgt weiß, dass ich zum Genre „Liebesroman“ eine Art Hassliebe pflege. Instalove auf Seite 2 und Heirat sowie das ewige Glück 30 Seiten später ist eher etwas, was ich bei den Sims erwarte und nicht in einem Roman. Umso schöner, wenn sich zwischen dem ganzen Mainstreammüll solche Schätze finden lassen (Ohja, Tim und ich wären sicher gute Freunde). Durch das Thema „New Adult“ bin ich leider auch vorbelastet, was die altbekannte „dunkle Vergangenheit“ von mindestens einer der Figur betrifft. Es ist immer eine Frage, ob sie nur eingeführt wird, um das schwulstige Liebesgetolle spannender zu gestaltet oder eben, ob es dazu beiträgt, Charaktere und deren Verhaltensweisen zu begründen und zu beschreiben. Zum Glück ist bei „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ das Letztere der Fall. Bea und Tim weisen erstaunlich viel Tiefgang auf, lernt man sie erst einmal richtig kennen. Für einen Roman, den ich persönlich unter „ChicLit“ einordnen würde, ist das nicht selbstverständlich. Bea ist eine Protagonistin, mit der sich viele identifizieren können. Immer ein bisschen zu viel engagiert und auch ein wenig verbohrt, was gewisse Themen angeht, startet sie ihre Selbstfindungsreise und offenbart wahrscheinlich zum ersten Male einem anderen Mensch, wie es wirklich in ihr drin aussieht. Diese leicht düsteren Einschläge werden gekonnt durch den Witz, den beiden Charaktere versprühen, aufgefangen. Eine Figur wie Bea zu schaffen, die man auf der einen Seite selbst oder eben auch eine gute Freundin sein könnte, ist mit Sicherheit nicht so einfach, wie man es sich vorstellen mag. In diesem Fall hat die Autorin alles richtig gemacht. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, lässt es doch genug Raum für eigene Spekulationen. Sicher ist es für eingefleischte Romantiker womöglich nicht blumig genug, aber meinen Geschmack konnte es genau treffen.  Negatives findet sich sicherlich auch. Zum Beispiel, dass der Roman lediglich 288 Seiten lang ist, wo ich doch Bea und Tim gerne ein Stückchen länger begleitet hätte. Einige Stellen hätten demnach auch etwas ausführlicher ausfallen können. Wenn ein Buch gut ist, ist es einfach immer viel zu schnell ausgelesen.  Was ich wohl mittlerweile immer erwähnen muss: Ich freue mich, dass hier das „alte“ Format des Verlags, welches noch aus den Zeiten unter Egmont stammt, gewählt wurde. Die Toptitel werden seit der Übernahme durch Bastei als broschierte Ausgaben herausgegeben, was dazu führt, dass meine Lyxtitel nicht mehr alle in das selbe Regal passen. Generell mag ich broschierte Ausgaben nicht so sehr. Umso besser, dass es sich hierbei um ein Taschenbuch handelt.  Gut zu wissen: Die Autorin schreibt sowohl unter dem Namen Kristina Günak (erschienen bei Lyx, Bastei Lübbe), als auch unter dem Pseudonym Kristina Steffen, welche im Diana Verlag (Random House) rausgebracht werden.   Fazit: „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist eine kurzweilige und romantische Geschichte, die mich Tiefgang und wundervollen Charakteren überrascht. Ohne die Leserunde wäre ich wahrscheinlich nie auf das Buch und die Autorin aufmerksam geworden (und hätte mir nicht sofort weitere Bücher von ihr bestellt). Das Marketing „Leserunde“ hat also prima bei mir funktioniert. Die Story ist romantisch und dabei glücklicherweise komplett frei von Kitsch. Ich lege ich euch den Roman ans Herz, wenn ihr authentische Figuren und eine realistische und dennoch gefühlvolle Beziehungsenwicklung mögt.  Wenn ihr die Bücher von Kerstin Gier, Adriana Popescu oder Sarah Harvey liebt, werdet ihr auch hier eure Freude haben.

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  • Berührende Erzählung!

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Rebecca1493

    Rebecca1493

    16. May 2017 um 17:41

    Erschienen am 24.04.2017 bei LYX für 10,00€ Klappentext: Wenn es darum geht, im Chaos den Überblick zu behalten, kann Pressereferentin Bea Weidemann gewöhnlich niemand das Wasser reichen. Doch jetzt steckt der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten, und selbst Bea kommt an ihre Grenzen: Denn der einzige Ausweg aus der Krise ist Bestseller-Autor Tim Bergmann. Um den Verlag zu retten, muss Tim unbedingt einen wichtigen Leserpreis gewinnen - einziges Problem: Tim hält nichts von Plänen und tut eigentlich vor allem das, was er will. Bea wird für die kommende Lesereise als seine persönliche "Anstandsdame" abgestellt. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - fernzuhalten, stellt sie fest, dass es vielleicht doch das Unvorhersehbare im Leben ist, das glücklich macht ... Der komplette Umschlag des Buches gefällt mir hervorragend, zum einen ist die Schrift des Titels sehr gut gewählt und zum anderen ist es eine super die Idee durch die goldenen Punkte auch etwas für die Haptik und das Auge des Lesers zu tun. Hätte ich im Buchladen auf jeden Fall eines zweiten Blickes gewürdigt! Durch das vorherige Lesen der Inhaltsangabe war ich schon etwas auf den Schreibstil der Autorin Kristina Günak vorbereitet, allerdings konnte ich mich zunächst nicht so recht mit den doch eher kurzen Sätzen anfreunden. Es hat ein paar Seiten gebraucht bis ich mich völlig eingelesen hatte und ein Gefühl für das Buch entwickeln konnte. Ich kann allerdings jeder Leserin nur raten dran zu bleiben, denn im weiteren Verlauf entwickelt sich das Buch zu einem wahren Leseschatz. Mir haben vor allem die Wortwitze imponiert, die zeigen, dass die Autorin sehr gut mit der deutschen Sprache umgehen kann. Wenn man die Inhaltsangabe studiert, könnte man erwarten, dass es eher einer dieser typischen Liebesromane ist, die doch eher etwas seicht und einfallslos daherkommen und bei dem man die Handlung schon fast komplett voraussehen kann. Diese Geschichte jedoch ist irgendwie anders. Das liegt unter anderem daran, dass das Thema „Gewalt in der Kindheit“ sehr genau unter die Lupe genommen wird und der romantische Aspekt dadurch teilweise eher in den Hintergrund rückt. Allerdings empfand ich das als durchaus erfrischend, denn in diesem Fall wurde nicht nur gezeigt wie sich die Geschädigten fühlen und damit zurechtkommen, sondern auch ein Einblick in Beas Pflegefamilie gewährt, was mir wirklich gut gefallen hat. Das Buch ist durchweg aus Beas Sicht erzählt, mit der ich mich von Anfang an wunderbar identifizieren konnte. Die fleißige Arbeitsbiene hat es wirklich nicht leicht, da sie es allen um sich herum recht machen möchte und dafür ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzt, ganz zu schweigen von ihrem Kindheitstrauma, das sie leider auch eher schlecht verarbeitet hat. Aber man merkt, dass sie unterstützt durch Tim, einen Wandel durchmacht, der sie stärker macht. Aber auch Tim hat mir sehr gut gefallen. Der doch eher brummige Autor, war mir zunächst etwas suspekt mit seinem Bad Boy Gehabe, aber Hunde, die bellen, beißen in der Regel ja nicht und genauso ist es bei ihm. Seine Fassade ist so unglaublich dicht, dass er durch sein Verhalten alle auf Abstand hält und nur Bea scheint nach und nach zu ihm durchzudringen. Mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten! Fazit: Nach kleinen, anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich die Geschichte nach und nach für sich einnehmen und mich berühren. Klare Leseempfehlung!  

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  • Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    laraundluca

    laraundluca

    15. May 2017 um 12:49

    Inhalt: Wenn es darum geht, im Chaos den Überblick zu behalten, kann Pressereferentin Bea Weidemann gewöhnlich niemand das Wasser reichen. Doch jetzt steckt der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten, und selbst Bea kommt an ihre Grenzen: Denn der einzige Ausweg aus der Krise ist Bestseller-Autor Tim Bergmann. Um den Verlag zu retten, muss Tim unbedingt einen wichtigen Leserpreis gewinnen - einziges Problem: Tim hält nichts von Plänen und tut eigentlich vor allem das, was er will. Bea wird für die kommende Lesereise als seine persönliche "Anstandsdame" abgestellt. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - fernzuhalten, stellt sie fest, dass es vielleicht doch das Unvorhersehbare im Leben ist, das glücklich macht ... Meine Meinung: Der Schreibstil ist einfach, erfrischend, amüsant, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen. Die Handlung ist zauberhaft und süß, romantisch und amüsant, voller Charme und Esprit. Durch die Vergangenheit der beiden Protagnisten und ihr Handeln, erhält die Geschichte eine zuvor nicht geahnte Tiefe. Vor allem die Einblicke in das Verlagswesen und hinter die Kulissen eines Autors waren sehr interessant, amüsant und authentisch dargestellt. Die Liebesgeschichte entwickeln sich langsam, nicht übereilt, genau in dem richtigen Tempo. Dadurch wirkt sie sehr real. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Ich habe es sogar erwartet. Der Weg ist das Ziel und der hat sich allemal gelohnt. Die Charaktere sind sehr facettenreich gezeichnet. Sie wirken sehr lebendig und authentisch, durch ihre Fehler und Macken sehr natürlich und real. Sie handeln ihrem Charakter entsprechend nachvollziehbar. Beide haben ihre Vergangenheit, die sie bewältigen müssen und die sich immer noch auf ihr Tun und Handeln, Denken und Fühlen auswirkt. Doch diese drängen nicht in den Vordergrund und überdecken keineswegs die aktuelle Handlung. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne, habe sie gerne auf dieser Lesereise begleitet, habe mit ihnen gefiebert und gehofft. Tim wirkte zu Beginn noch sehr schroff und unterkühlt, doch mit der Zeit hat er sich Bea geöffnet Ich habe das Buch einfach nur genossen, es hat mich gut unterhalten und amüsiert, mir eine angenehme Lesezeit beschert, ein wunderschöner Roman zum Abschalten. Fazit: Spritzig und frisch, eine wunderschöne Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren. Leseempfehlung!  

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  • Leichte und witzige Liebesgeschichte

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Gwendolyn22

    Gwendolyn22

    13. May 2017 um 19:39

    Inhalt: PR-Referentin Bea wird dazu verdonnert, den kauzigen Autoren Tim zu betreuuen. Sie muss sogar mit ihm auf Lesereise. Was als furchtbarer Alptraum beginnt, wandelt sich vor dem Hintergrund von zahlreichen seltsamen Ereignissen in eine Lovestory. Meine Meinung: Kristina Günak leg hier einen Roman mit einer süßen Story vor, dessen locker-leichter Schreibstil mich angesprochen hat. Menschliche Charaktere mit Stärken und Schwächen werden dargestellt, wenn auch zunächst etwas klischeebehaftet. Die Überspitzungen dienen natürlich auch dazu, das Buch humorig und witzig zu machen. Tiefgründiger wird es bei der Beleuchtung der Kindheit der Protagonisten. Es gibt einige Einblicke ins Verlagswesen und in Lesereisen, es wird vom Umgang der Mitarbeiter mit Autoren erzählt usw. Positiv überrascht war ich von der Tatsache, dass tatsächlich ein etwas tiefgründigerer Hintergrund für Beas und Tims Verhalten in existiert. Diese Problematik wird aber nicht dramatisierend, sondern eher deskriptiv und erklärend behandelt. Beide Protagonisten machen im Laufe des Romans eine recht schöne, nachvollziehbare Entwicklung durch. Ich habe diese Lektüre genossen, geschmunzelt, mit Bea gezittert und war schließlich ganz ergriffen von der Liebesgeschichte. Das Ende ist eigentlich schon von Anfang an vorhersehbar, was aber dem Leservergnügen keinen Abbruch tut. Auch die Wortwahl gefällt mir gut, weil auch Fremdworte Verwendung finden und die Geschichte nicht in allzu einfacher Sprache erzählt wird. Als Sahnehäubchen ist das Cover zuckersüß gestaltet und der Roman im Taschenbuchformat handlich und leicht zum Mitnehmen. Fazit: Eine einfache & schöne Lektüre für den Sommerabend im Garten oder die Urlaubsreise. Lesen!

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  • Witzig, humorvoll und doch nicht 08/15

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    tootsy3000

    tootsy3000

    11. May 2017 um 13:26

    Endlich wieder einmal ein netter Roman, der ohne die üblichen 08/15 Liebesromanzen Klischees auskommt. Endlich wieder einmal eine Geschichte, die neben einer guten Portion Humor und Situationskomik, auch ein ernsthaftes Thema anschneidet. Bea Weidemann ist nicht nur PR-Referentin, sie ist auch keine Nein-Sagerin. Tritt jemand mit einer Bitte an sie heran oder fragt sie nach einem Gefallen, dann kann Bea einfach nicht Nein sagen. Egal wie stressig ihr eigenes Leben gerade ist, Bea hilft immer und überall. Ihre Familie und ihre Kollegen, denken sich vielleicht gar nichts böses dabei, irgendwann ist es wohl zur Selbstverständlichkeit für alle geworden und Bea kann auch nicht aus ihrer Haut. Erst Tim Bergmann, der ganz und gar nichts damit am Hut hat jedem alles Recht zu machen, begreift die junge Frau, dass man auch mal nur an sich denken soll und auch mal “nein” sagen darf. Mir waren beide Protagonisten gleich sympathisch. Bea, die mit ihrem Perfektionismus und ihrem Hang jedem alles Recht machen zu wollen oder zu müssen, auf der einen Seite und Tim, der sein Herz auf der Zunge trägt und so manchen vor den Kopf stößt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber gerade dieser Kontrast sorgt für den nötigen Wirbel und Witz in der Geschichte. So unterschiedlich die Beiden auch sind, so gut harmonierten diese Unterschiede auch. Es wäre doch langweilig, wenn gleich beim ersten Kennenlernen der Liebesblitz eingeschlagen hätte.  Sozialkritische Situationen kommen auch in der Handlung vor, spielen aber leider nur eine untergeordnete Rolle. Diese sorgten zwar dafür, dass der Roman kein oberflächlicher Liebesroman wurde, hätten aber durchaus noch etwas ausführlicher und intensivere Betrachtung verdient. Dies war mein erster Roman von Kristina Günak und er hat mich doch überrascht. Ihr Schreibstil ist sehr unterhaltsam. Sie kombiniert einen leichte lockere Situationen mit Ernsthaften. Witz, Humor und harte Realitäten wechseln sich geschickt ab. Mein Fazit: Ein Anti-Falten-Training für das Gesicht ist dieser Roman. So oft gelacht und gegrinst habe ich schon lange nicht mehr beim Lesen. Einfach herrlich, einfach nur mal ohne groß über gelesenes nachdenken zu müssen, einfach nur zum Entspannen schön

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  • Toller Roman mit Hintergrund!

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    engelchen2211

    engelchen2211

    11. May 2017 um 10:36

    Cover:Ich finde es zwar hübsch aber jetzt nicht spektakulär, habe schon schönere gesehen. Der Klappentext hat mich jedoch überzeugt.Das ist mein erstes Buch von Kristina Günak, wird nicht mein letztes sein, mir hat es sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, locker, humorvoll und ausdrucksvoll, bei mir waren mal wieder alle Emotionen vorhanden. Wie immer war ich zu schnell durch das Buch. Die Geschichte bewegt und geht einen ans Herz, Eigentlich geht es um ein sehr trauriges Thema im Hintergrund. Um Kinder die in jungen Jahren in Pflegefamilien gekommen sind, da die leiblichen Eltern nicht fähig sind ihre Kinder liebevoll und geborgen aufwachsen zu lassen.Die Hauptprotagonistin Bea aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, kommt aus so einer Familie, sie ist eine sehr sympathische junge Frau und arbeitet in einem kleinen Verlag, sie ist immer für alle da, geht stehts über ihre Grenzen, plant und organisiert gerne, kann jedoch schlecht um Hilfe bitten. Bea arbeitet in einem kleinem Verlag, der hauptsächlich Liebesromane vertritt,doch der Verlag hat einen Bestseller Autor in einer anderen Sparte unter seine Fittiche genommen, es ist der Hauptprotagonist Tim Bergmann im ersten Moment kommt er eher unsympathisch rüber, er ist leicht aufbrausend und stur bei näherer Hinsicht jedoch auch sehr Empathie fähig und emotional. Ich fand ihn gut, den auf ihn passt der Spruch raue Schale weicher Kern. Bea wird beauftragt Tim auf seiner Lesereise zu begleiten, damit der Autor sich nicht daneben benimmt. Kommen die zwei sich bei der Lesereise näher!? Die Nebendarsteller sind auch gut beschrieben, besonders möchte ich da noch Beas Mutter hervorheben, eine tolle Frau die vielen Kinder trotz Schicksalsschlag,Geborgenheit und Halt für das weiter Leben gibt. Mehr möchte ich jetzt nicht spoilern mein Tipp lesen. Bei mir war am Ende auch noch Taschentuch Alarm angesagt, da es so rührend war.Fazit:Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich war begeistert, für mich war es Lesevergnügen pur mit allen Emotionen,daher bekommt das Buch von mir 5 Sterne. Ein herzliches Dankeschön der Autorin für die klasse Lesestunden. Lesetipp!

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  • Keine Schmetterling, keine Tränen ... oder etwa doch?

    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    10. May 2017 um 11:52

    Bea Weidemann arbeitet als Pressereferentin in einem kleinen Verlag in Braunschweig, der vornehmlich Liebesromane verlegt. Eine Ausnahme gibt es jedoch. Der Autor einer Dystopie, die der Verlag auf gut Glück verlegt hat, entwickelt sich zu einem Beststeller. Die Bücher gehen weg wie warme Semmeln und man munkelt schon, dass er den begehrten Roderich-Buchpreis gewinnen könnte. Da der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt, ruhen alle Hoffnungen auf diesem Autor. Also soll er nicht nur ein zweites Buch schreiben, sondern auch noch auf umfangreiche Lesereise gehen, um so Werbung für sich und sein Buch zu machen. Doch Tim Bergmann ist alles andere als umgänglich. Er ist sogar recht schwierig und rastet auch gerne mal auf, wie sein jüngster Fernsehauftritt bewies. Und mit diesem Autor soll Bea nun auf Lesereise gehen? Freiwillig? Wohl eher gezwungenermaßen, immerhin gilt es, einen Verlag zu retten. Und so fügt sich Bea in das Unabwendbare und muss dabei feststellen, nicht nur sie hat einen Panzer um sich herum errichtet … Alleine schon die Kurzbeschreibung verhieß einen unterhaltsamen Roman mit noch mehr Fettnäpfchen. Tatsächlich ist es so, dass Bea ein liebenswerter Charakter hat. Tim Bergmann ist zu Beginn noch sehr reserviert, eigenbrötlerisch und zurückgezogen. Er ist mehr genervt von Bea als dass er mit ihr kooperieren will. Erst eine Vertragsklausel zwingt ihn dazu, in die geplante Lesereise einzuwilligen. Nach und nach öffnen sich beide Protagonisten auf der Lesereise, zeigen, dass ihre Welt und vor allem ihre Vergangenheit alles andere als einfach und weichgespült ist. Beide haben ihre Kanten und Ecken, ihre kleinen Macken und Rituale, was sie mir sehr sympathisch machten. Aber auch die Nebenfiguren kommen nicht zu kurz, gerade die Mutter von Bea hat trotz ihrer Nebenrolle eine starke Präsenz in diesem Buch. Auch wenn ich an manchen Stellen mir etwas mehr Schwung im Text gewünscht hätte, hatten das Buch und die Geschichte dennoch einen gewissen Sog, der mich immer wieder zum Weiterlesen verführte. Bea neigt dazu, in Fettnäpfchen zu treten, alles unter Kontrolle haben zu wollen und mit ihrem unverwüstlichen Optimismus und ihrer Selbstironie zauberte sie nicht nur dem Leser das eine oder andere Lächeln auf die Lippen. Aber es gibt auch nachdenkliche Passagen, Stellen, an denen Bea nachdenkt und den Leser dabei abholt und ebenfalls zum Nachdenken anregt. Das Ende ist offen und aus meiner Sicht fehlte noch die eine oder andere Auflösung, so dass ich auf eine Fortsetzung hoffe.   Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, der sowohl Höhen als auch Tiefen zeigt, nicht nur im Verlagswesen oder in der Zusammenarbeit zwischen Autor und Verlag, sondern auch ganz persönlich aufzeigt, dass nicht jeder eine Bilderbuchvergangenheit besitzt, auf der er sein weiteres Leben aufbauen kann.  

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