Kristina Gehrmann Im Eisland - Die Franklin-Expedition

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Inhaltsangabe zu „Im Eisland - Die Franklin-Expedition“ von Kristina Gehrmann

Frühjahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen zwei Schiffe der Royal Navy, die HMS Erebus und die HMS Terror, in die Arktis auf. Die auf drei Jahre ange- legte Mission lautet: Sie sollen als Erste die legendäre Nordwestpassage vom Atlantik in den Pazifik durchsegeln.§Die gesamte Mannschaft ist davon überzeugt, dass die ambitionierteste Expedition ihrer Zeit ein großer Erfolg wird. Schon bald erschüttert der erste Todesfall den Optimismus der Besat- zung. Doch auf sie wartet ein noch viel größeres Desaster in der grenzenlosen, eiskalten Hölle. Kristina Gehrmann erzählt die Geschichte um das Rätsel der legendären Franklin-Expedition in einer packenden Graphic Novel. Band 2 ("Gefangen") und 3 ("Verschollen") werden im Herbst 2015 bzw. Frühjahr 2016 erscheinen.

Spannende und durch die Zeichnungen sehr eindrückliche Graphic Novel.

— Rubine
Rubine

Toller und sehr klarer Zeichenstil und eine gute Erzählweise

— Nooki
Nooki

Schön gezeichnet und toll erzählt!

— MrsFoxx
MrsFoxx

Für Kinder ein guter Einstieg in das Genre Graphic Novel. Der erste Teil erzählt den optimistischen Beginn der tödlichen Expedition ins Eis.

— derlorenz
derlorenz

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  • Allein in der Arktis

    Im Eisland - Die Franklin-Expedition
    Rubine

    Rubine

    29. July 2017 um 10:47

    Die Trilogie "Im Eisland" beschäftigt sich mit der Franklin-Expedition im späten 19. Jahrhundert. Damals wollte der englische Kapitän Franklin mit den zwei Schiffen "Terror" und "Erebor" die Nordwestpassage durch die Arktis entdecken. Doch die Fahrt stand unter keinem guten Stern. Krankheiten, Hunger und das arktische Eis setzten der Mannschaft zu. Kristina Gehrmann hat mit dieser Graphic Novel ein sehr eindrückliches Bild der Reise gezeichnet. Es ist erschreckend, wie sich die Mannschaft im Laufe der Zeit verändert. Die Gesichter und Augen der Männer spiegeln das Elend wieder, dem sie ausgesetzt sind. Ich konnte mir die Kälte und den Verfall von Körper und Moral durch die Zeichnungen sehr gut vorstellen.Auch die Erzählung konnte mich überzeugen. Die Geschichte ist durchweg spannend und nervenaufreibend. Toll fand ich auch die historischen Details im Anhang der Bände.Die Trilogie besteht aus den drei Teilen "Die Franklin-Expedition", "Gefangen" und "Verschollen". Ich kann sie allen ans Herz legen, die Abenteuer mögen und vielleicht noch nie etwas von der Franklin-Expedition gehört haben. 

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  • Im Eisland - Die Franklin Expedition

    Im Eisland - Die Franklin-Expedition
    Nooki

    Nooki

    15. February 2017 um 13:13

    Dieses Comic kommt mit einem tollen und sehr klarem, reduziertem Zeichenstil daher und behandelt in drei Bänden das Geheimnis um die Expedition Franklins, die vergeblich nach der Nordwestpassage suchten. Im ersten Band der Trilogie wird der Weg vom hoffnungsvollen und enthusiastischen Start der Flotte bis hin zur ersten Überwinterung im Eis gezeigt. Desweitern werden die Figuren sehr detailiert vorgestellt, so das ziemlich schnell eine Verbindung zu diesen entsteht. Diese sollte man allerdings nicht zu tief werden lassen, denn bereits im ersten Teil der Serie wird die erste Hauptfigur zu Grabe getragen, der Heizer john Terrington, der an Schwindsucht und Lungenentzündung stirbt. Hiernach verschiebt sich der Fokus auf Kapitän Grozier, der nun mehr in den Vordergrund rückt und der bereits seit Start der Reise seine Zweifel an dem naiven Vorhaben durchsickern lässt. Denn nur wenige der Verantwortlichen auf dem Schiffen habe bereits Erfahrung mit dem gnadenlosen ewigen Eis gemacht. Durch die Reduktion auf Schwarz und Weiß wird der Leser/Betrachter nicht von den sehr gut ausgearbeitetn Figuren abgelenkt. So stehen die Figuren wirklich im Vordergrund. Für jeden Comicliebhaber und Interessierten an maritimen Inhalten, aber auch für jeden der einfach nur eine spannende Geschichte mit authentischen Charakteren sucht eine absolute Empfehlung

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  • Nordwestpassage - Der Aufbruch

    Im Eisland - Die Franklin-Expedition
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    11. February 2016 um 19:08

    Im Frühjahr 1845 starten die HMS Erebus und die HMS Terror, beides Schiffe der Royal Navy, auf eine Reise in die Arktis. Die Schiffe unter dem Kommando Sir John Franklins sollen als erste die legendäre Nordwestpassage vom Atlantik zum Pazifik durchsegeln. Doch nichts hat die Crew in ihrem bisherigen Leben darauf vorbereitet, was sie in der eisigen Hölle Arktis erleben werden... Kristina Gehrmann erzählt die bekannte Geschichte der Franklin-Expedition in drei Graphic Novels. Dieser Auftakt der Trilogie ist sehr schön und detailreich gezeichnet und die Dialoge der Protagonisten geben ihr übriges aus diesem Geschichts-Comic eine kurzweilige und interessante Lektüre zu machen, die auch noch mit ganz viel Hintergrundwissen zu der Arktis-Mission aufwartet. Vorwissen zu den Ereignissen auf der HMS Erebus und HMS Terror ist also nicht notwendig. Außerdem erlaubt der Comic dem Leser gute Einblicke in das zwischenmenschliche Leben an Bord der Schiffe. Ich sage nur: Theater-Aufführung :) Fazit: Charmant erzählte geschichtsträchtige Story, die ich gerne weiterempfehle. Reihenfolge: 01. Die Franklin-Expedition 02. Gefangen 03. Verschollen

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  • Aufbruch ins ewige Eis

    Im Eisland - Die Franklin-Expedition
    derlorenz

    derlorenz

    24. March 2015 um 13:08

    Die Einordnung als Kinderbuch bei LB scheint mir passend, gut geeignet als Einstieg in das Genre Graphic Novel. Der erste Teil (von 3) erzählt den optimistischen Beginn der tödlichen Expedition von Kommandant John Franklin ins ewige Eis der Nordwestpassage. Die "Terror" und die "Erebus" starten von England zuerst nach Grönland, dann durch die Baffin-Bucht bis zu einer kleinen Insel, in deren Nähe erst 2014 die Überreste eines Schiffes gefunden wurden. Die meisten Matrosen und Offiziere sind sicher, bald den Ruhm für eine große Entdeckung einheimsen zu können. nur Kapitän Francis Crozier, der einzige mit Erfahrung in der zu durchsegelnden Region, ist skeptisch, ob es tatsächlich irgendwo im höchsten Norden eine freie Passage gibt. Dieser Teil endet mit der ersten Überwinterung im Eis. Es gibt ausreichend und abwechslungsreiches Essen, die Mannschaften und Offiziere sorgen für Unterhaltung. Gute Laune strahlen die Bilder von Kristina Gehrmann aus. Nichts deutet daraufhin, dass alle 129 Männer den Tod finden werden. In den ersten Panels deutet das Buch allerdings schon drastisch an, was sich bald für Dramen abspielen werden. Insgesamt akribisch recherchiert, alle bekannten Quellen scheinen verwendet worden zu sein. Für erwachsene Leser mag der Zeichenstil etwas naiv wirken. Große Augen und helle Gesichter mit wenig Kontur, viele Wusch-Effekte. Das düstere Potenziel wird bisher nicht ausgeschöpft, aber vielleicht kommt das noch? Und es ist eben ein Kinderbuch! Für junge Leser wird allein die kommende Geschichte noch hart genug!

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