Kristina Herzog Abschiedskonzert

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Inhaltsangabe zu „Abschiedskonzert“ von Kristina Herzog

Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?

Berlin steht Kopf, weil ein Dirigent selbigen verliert. Solide, aber nicht herausragend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mord im Konzerthaus - spannend und durchaus gelungen

— Ayleen256
Ayleen256

Ein solider Krimi im Musikmilieu mit einem sehr sympathischen Ermittlerpaar, von dem ich noch gerne mehr lesen möchte!

— tinstamp
tinstamp

Gelungener Krimi im Musikermilieu!

— mabuerele
mabuerele

EIn Newcomer im LKA1, ein abgetrennter Kopf und viele verschiedene Mordmotive - das sind die Zutaten zu einem spannenden Krimi.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Kurzweiliger Krimi aus dem Bereich der Klassik mit einem sympathischen Ermittlerduo

— danielamariaursula
danielamariaursula

Es mag subjektiv sein, aber ich mag es sehr!

— KristinaHerzog
KristinaHerzog

Alles, was ein Krimi haben muss: spannende Ermittlungen, eine Prise Humor, interessante Protagonisten - sehr gute Unterhaltung

— gaby2707
gaby2707

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  • Ein spannender Krimi mit tollen Charakteren. Ein „Muss“ für Krimifans!

    Abschiedskonzert
    mordsbuch

    mordsbuch

    20. May 2016 um 09:51

    BuchinfoAbschiedskonzert - Kristina HerzogBroschiert - 250 Seiten - ISBN-13: 978-3958130258Verlag: edition oberkassel - Erschienen: 18. November 2015 - EUR 11,99KurzbeschreibungDie Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?BewertungKristina Herzog hat mit Kathleen Neubauer und Alexander Rosenberg ein tolles Ermittlerteam geschaffen. Beide sind sehr sympathisch und durch die vielen Details könnte man meinen, man kennt die beiden persönlich. Man erfährt jede Menge aus dem Privatleben der beiden, wobei das der Geschichte nicht an Spannung fehlen lässt und der Fall dadurch nicht in den Hintergrund rückt.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Spannung reißt nicht ab, sondern steigert sich, was es einem schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Durch so manch eine überraschende Wendung hat es Kristina Herzog geschafft, mich des öfteren auf eine falsche Fährte zu schicken um mich dann mit dem Ende wirklich zu überraschen. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung mit dem tollen Ermittlerteam geben wird.Fazit: Ein spannender Krimi mit tollen Charakteren. Ein „Muss“ für Krimifans!

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  • Abschiedskonzert - Krimi von Kristina Herzog

    Abschiedskonzert
    Nele75

    Nele75

    Noch nicht lange ist der Ermittler Alexander Rosenberg an seinem neuen Arbeitsplatz in Berlin angekommen, als es auch schon den ersten Mordfall gibt - der Kopf des berühmten Dirigenten Kolja Fechner wird im Foyer des Konzerthauses gefunden - vom restlichen Körper fehlt jede Spur. Alexander wird zusammen mit Kathleen Neubauer mit diesem Fall beauftragt und die beiden sind zunächst nicht gerade davon begeistert, von nun an als Team zusammenarbeiten zu müssen. Auch gibt es in ihrem Fall mehr als einen Verdächtigen und so beginnt keine einfache Zeit für die beiden Ermittler. Die Autorin Kristina Herzog hat es von Beginn an geschafft, den Leser mitten im Geschehen ankommen zu lassen. Der Spannungsbogen in der Geschichte wird langsam gesteigert und - auch wenn man zwischenzeitlich den ein oder anderen Verdächtigen hat - dauert es fast bis zum Ende hin, bis der Fall endgültig aufgeklärt wird. Auch wird nach und nach immer mehr aus dem Privatleben von Alexander Rosenberg und auch der alleinerziehenden Kathleen Neubauer mit in die Handlung eingeflochten, aber genau im richtigen Maß, um die eigentliche Spannung der Krimihandlung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Mir hat diese Mischung jedenfalls sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Kristina Herzog ist wunderbar zu lesen und sorgt dafür, dass man - einmal mit "Abschiedskonzert" angefangen - das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch fällt es fast schon ein wenig schwer, sich am Ende der Geschichte wieder vom Ermittlerduo Rosenberg/Neubauer zu verabschieden und ich könnte mir gut vorstellen, noch mehr von den beiden zu lesen - würde mich jedenfalls sehr freuen. Erschienen im Verlag EditionOberkassel.

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    • 2
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    12. April 2016 um 15:36
  • Ein kopfloser Dirigent gibt Berlin Rätsel auf

    Abschiedskonzert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2016 um 22:29

    Die Putzfrau des Berliner Konzerthauses findet den Kopf des Stardirigenten Kolja Fechner. Und nur diesen! Die Ermittler Alexander Rosenberg, der gerade frisch nach Berlin gezogen ist, und Kathleen Neubauer sind ratlos. Wo ist der Rest der Leiche? Und wer tötet einen Künstler? Ihre Ermittlungen lassen die beiden Polizisten in einen Sumpf aus Geld, Macht und Korruption eintauchen. "Abschiedskonzert" war mein erster Krimi von Kristina Herzog und er lässt mich zwiegespalten zurück. Die Autorin hat eine tolle Art zu erzählen und hat mich so auch gepackt, jedoch ist die Story um Alex und Kathleen gespickt mit Klischees und altbekannten Mustern, so dass mich hier nichts neues erwartet hat. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man sowohl Alexander, der sich gerade in Berlin und seinem Job bei der Kripo einlebt, als auch Kathleen, die als alleinerziehende Mutter wahrlich zu kämpfen hat. Kristina Herzog ließ in meinem Hirn durch ihre Beschreibungen Berlin lebendig werden und ich erkannte viele erwähnte Orte wieder. Das war echt toll beim Lesen. Die beiden Ermittler habe ich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ins Herz geschlossen. Während Alex im Laufe des Krimis immer selbstsicherer wird, öffnet sich Kathleen und zeigt sich ihrem Kollegen gegenüber nicht nur biestig, sondern sogar mitfühlend. Diese Entwicklungen fand ich gelungen und authentisch. Toll! Die Story hat mich zwar von Seite 1 mitgenommen, jedoch lag das eher an der Erzählweise der Autorin als am Inhalt. Denn dieser ist altbekannt und wird zum Ende hin auch mit Klischees angefühlt. Ob nun Kathleen ihrem Ex mega hinterher trauert, die Kollegen im Revier sich aufführen wie im Kindergarten oder die Verdächtigen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören. All das fügte sich zwar sehr gut in den Krimi ein, war mir persönlich aber zu viel an aalglatten und vorhersehbaren Fakten. Schade! Der Stil von Kristina Herzog ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist direkt, manchmal einfach, aber nie langweilig. So konnte sie mich zum Weiterlesen animieren. Eine klasse Sache. Fazit: Ein Krimi für zwischendurch, aber für Vielleser des Genres zu einfach.  

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  • Mord im Konzerthaus - spannend und durchaus gelungen

    Abschiedskonzert
    Ayleen256

    Ayleen256

    31. January 2016 um 18:45

    Im Berliner Konzerthaus wird der renommierte Dirigent Kolja Fechner ermordet aufgefunden, zumindest sein Kopf, denn von seinem Körper fehlt jegliche Spur. Alexander Rosenberg, der noch ganz neu in der Großstadt ist und auch ein Neuling in der Mordermittlung, soll nun das erste Mal mit Kathleen Neubauer zusammenarbeiten, die stark von ihrem Familienproblemen eingebunden ist. Offensichtlich war der Dirigent kein Unschuldslamm und so ist die Liste der Motive und Täter sehr komplex. Engagierte Ermittlungen können der einzige Schlüssel zum Erfolg werden… Das Cover des Buches ist doch sehr unscheinbar und hat nicht unbedingt mein Interesse geweckt. Aber gut, man soll sich ja nicht vom Äußerem blenden lassen. Dieser Krimi wartet auf jeden Fall mit zwei äußerst sympathischen Ermittlern auf. Alexander Rosenberg hat mit der neuen Stadt noch so seine Probleme und muss sich im Team erst einmal beweisen. Auch die Haushaltsführung ist nicht so seine Stärke, aber zum Glück hat er eine gutmütige ältere Dame als Nachbarin, die mit ihrer Neugier und ihrem Hang zu ACDC gerne mal Alexander zur Hilfe kommt. Die zweite Ermittlerin ist Kathleen Neubauer. Sie ist alleinerziehende Mutter und hat mit alltäglichen Sorgen zu kämpfen, was das Erziehen eines Jungen angeht, der seinen Vater braucht, sowie die Zeitorganisation von Job und Familie. Das ist etwas, was mir an diesem Fall richtig gut gefallen hat. Man erfährt neben dem Fall eine Menge über die beiden Ermittler. Die Probleme der beiden Ermittler sind sehr realistisch und nachvollziehbar und eben nicht so konstruiert. So macht es die Autorin einem sehr leicht, sich in beide hineinzuversetzen. Die Hauptermittlung findet in der Oper und bei der Familie des Opfers statt. Diverse Befragungen machen das Buch aus. Da aber der zwischenmenschliche Part in dem Buch eine sehr große Rolle spielt, empfand ich die eher ruhigen und gediegenen Ermittlungen nicht als negativ. Im Laufe des Buches gibt es dann nochmal ein paar neue Spannungspunkte, was das Buch unterhaltsam und spannend macht. Wer einen schönen Krimi mit einem angenehmen Ermittlerpaar lesen möchte, wird hier unterhalten werden. Eine gute Atmosphäre, diverse Motive und Verdächtige runden den Krimi „Abschiedskonzert“ ab. Ich könnte mir sehr gut einen weiteren Band mit Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer vorstellen und vergebe 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Abschiedskonzert" von Kristina Herzog

    Abschiedskonzert
    KristinaHerzog

    KristinaHerzog

    Krimizeit! Wer hat Lust, sich in das Berliner Konzerthaus entführen zu lassen? Denn hier wurde der Kopf des bekannten Dirigenten Kolja Fechner gefunden, während sein Körper nach wie vor verschwunden ist. Alex Rosenberg, gerade neu in Berlin und schwer liebeskummernd und Kathleen Neubauer, alleinerziehend und ein wenig unnahbar, müssen den Fall lösen. Leider ist das gar nicht so einfach, denn es gibt verschiedene Spuren und Ungereimtheiten. Wenn ihr herausfinden wollt, ob es den beiden gelingt, den Mörder zu finden, dann bewerbt euch doch einfach. Der Verlag stellt netterweise 10 Printexemplare zur Verfügung und ich begleite die Leserunde natürlich, so dass Ihr mich gerne mit Fragen löchern könnt. Bewerben könnt Ihr euch ab sofort. Zum Einstieg würde ich Euch gerne folgende Frage stellen: Was erwartest du von einem Krimi und welchen Krimi hast du zuletzt gelesen? Und das bin ich: Kristina Herzog wurde 1972 in Berlin geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Heidelberg sowie Mediation an der Fernuniversität Hagen. Neben ihrem Rechtsreferendariat am Landgericht Berlin machte sie ihren Abschluss an einer Schreibschule. Heute konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben von Krimis und Kindergeschichten. Ihre Kurzgeschichte „Weit draußen“ wurde 2011 für den NordMordAward nominiert, „Schlaf Lubo“ für den Candela-Kurzgeschichtenpreis. 2013 erschien ihr erster Thriller „Führers Vermächtnis“. Sie ist Mitglied im SYNDIKAT und bei den Mörderischen Schwestern. Kristina Herzog lebt mit ihrer Familie im grünen Norden Berlins. Mehr über mich findet ihr hier: www.kristinaherzog.de www.krimimama.de https://de-de.facebook.com/kristina.herzog.73 Wer mitlesen möchte, hat bis zum 29. November Zeit, sich um ein Taschenbuch zu bewerben. Die Gewinner verpflichten sich, sich aktiv an der Leserunde zu beteiligen und abschließend eine Rezension zu schreiben. Selbstverständlich könnt ihr auch gerne an der Leserunde teilnehmen, wenn ihr kein Freiexemplar gewonnen habt. Ich freue mich auf euch und einen regen Austausch in der Leserunde. P.S.:Eine Leseprobe findet ihr hier.

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    • 134
    KristinaHerzog

    KristinaHerzog

    12. January 2016 um 17:43
  • Abschiedskonzert

    Abschiedskonzert
    AmberStClair

    AmberStClair

    12. January 2016 um 15:29

    Klappentext: Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen? Meine Meinung: Spannung pur, bis zu letzten Seite ist dieser Krimi von Kristina Herzog. Eine sehr gut durchdachte Geschichte, die voller unerwarteter Ereignisse und interessante Szenen ist. Nicht nur der Mord des Dirigenten Kolja Fechner, auch die privaten Ereignisse der beiden Ermittler Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer werden hier geschickt miteinander verwoben. Die beiden sind sympathisch weil sie genauso voller Fehler sind wie andere auch und ihr Privates und Berufliches auseinander halten müßen. Nach einiger Zeit wurde mir klar wer der Mörder ist und ich sollte Recht haben. Aber das da noch einige andere mit Verwickelt waren, darauf kam ich nicht. Die Autorin hat es verdammt geschickt geschrieben das man nicht darauf kam. Auf alle Fälle ein wirklich toller Krimi mit genau der richtigen Dosis Nervenkitzel. Ein sehr guter Schreibstil und alles nachvollziehbar. Lieben Dank an Kristina Herzog das ich dieses Buch lesen durfte!

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  • Abschiedskonzert

    Abschiedskonzert
    abetterway

    abetterway

    10. January 2016 um 09:05

    Inhalt. "Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?" Meinung: Alexander und Kathleen sind ein ungleiches Paar aber im Zuge des Falles arbeiten sie zusammen und wachsen auch zusammen. Jeder hat seine persönlichen Probleme was die beiden sympatisch erscheinen lässt. Sie machen sich an die Aufklärung des Mordfalles und können am Ende den Täter erfolgreich finden. Sie Szenen sind sehr gut beschrieben und wenn man schon mal in Verlin war ist das ganze noch spannender zu lesen. Die Autorin hat einen wirklich guten und soliden Krimi aufs Papier gebracht. Absolute Leseempfehlung! Fazit: Toller Krimi in Berlin!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • tolles Team und interessanter Fall

    Abschiedskonzert
    lisam

    lisam

    28. December 2015 um 15:36

    Der Kopf des Dirigenten Kolja Fechner wurde im Foyer des Konzerthauses aufgefunden, aber vom Rest der Leiche fehlt jede Spur. Alexander Rosenberg ist neu in Berlin und muss mit seiner alleinerziehenden Kollegin Kathleen Neubauer den Mordfall übernehmen, da die anderen Kollegen an einem Serienmord arbeiten. Je länger die beiden im Privat- und Berufsleben des Dirigenten graben desto komplexer wird der Fall.  Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, da der Fall und das Privatleben von Alexander und Kathleen ausgewogen beschrieben werden. Das Privatleben der beiden, das Zusammenwachsen des Teams und die beiden Fälle haben mir gut gefallen. Beim Krimi konnte ich gut mitfiebern und ich war ein wenig am falschen Dampfer. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, da mir das Buch sehr gut gefallen hat und von mir 5 wohlverdiente Sterne erhält. 

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  • Abgründe im Leben eines Dirigenten

    Abschiedskonzert
    ChrischiD

    ChrischiD

    25. December 2015 um 19:41

    Ein toter Dirigent ist eine Sache, dass bisher nur sein Kopf gefunden wurde, eine andere. Die Ermittlungen von Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer laufen schleppend an. Nicht nur, dass ihnen aus diversen Richtungen Steine in den Weg gelegt werden, auch in ihrer Eigenschaft als neues Team gibt es noch die ein oder andere Differenz auszumerzen. Je tiefer sie Einblick in das Leben des Opfers erhalten, desto mehr Abgründe entdecken sie, die zu ebenso vielen Tatverdächtigen führen. Eile ist geboten, denn schon bald gibt es den nächsten Toten im Konzerthaus... Kristina Herzog schickt mit Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer ein Team ins Rennen, dass sich erst noch aneinander gewöhnen muss. Betrachtet man allerdings den Hintergrund, dass es einen Mord aufzuklären gilt, sollten zwischenmenschliche Differenzen keine Rolle spielen. Es ist Professionalität gefragt, schließlich ist es kein Wunschkonzert mit wem man zusammen arbeitet. Auf Grund kleinerer Streitereien verlieren die Ermittler manchmal das Ziel aus den Augen, wodurch die ein oder andere Chance vertan wird in dem Fall weiter zu kommen. Je tiefer in das Leben des Opfers eingedrungen wird, desto verworrener wird die Geschichte, die zunächst recht unscheinbar aussah. Doch plötzlich ergeben sich zahlreiche Motive und mit ihnen ebenso viele mögliche Täter, was bedeutet, dass nicht nur die Ermittler, sondern auch der Leser einen kühlen Kopf bewahren muss, um die richtige Spur herauszufiltern. Die Spannung, die von Anfang an kontinuierlich aufgebaut wird, steigt stetig an und bietet somit eine Grundlage für die ein oder andere Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten taucht man ins Geschehen ein, das sich ob des flüssigen Schreibstils der Autorin gut verfolgen lässt. Mit der Zeit zeichnet sich für den Leser eine Person ab, die durchaus als Hauptverdächtiger in Frage kommt, doch handelt es sich dabei mehr um ein Bauchgefühl als um handfeste Beweise. Dennoch möchte man von seinem Verdacht nicht so leicht ablassen, sondern sucht fieberhaft nach konkreten Hinweisen, um denjenigen zu überführen. Ob dies gelingt wird sich allerdings erst am Schluss herausstellen. Da Alexander und Kathleen inzwischen ihre Differenzen beseitigt haben, kann man sich gut vorstellen sie in dem ein oder anderen Fall wieder zu treffen und während der Ermittlungen zu unterstützen.

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  • Mord im Konzerthaus

    Abschiedskonzert
    tinstamp

    tinstamp

    Darum geht's: Im Berliner Konzerthaus findet die rumänische Putzfrau den abgetrennten Kopf des Star-Dirigenten Kolja Fechner. Vom Rest der Leiche fehlt jede Spur. Der Heidelberger Neuzugang bei der Kripo, Alexander Rosenberg, wird vom Chef als Teamleiter mit dem Mordfall beauftragt. Das schmeckt den Kollegen natürlich gar nicht. Gemeinsam mit seiner Kollegin Kathleen Neubauer soll er den Mörder überführen. Die Alleinerzieherin ist alles andere als erfreut mit dem Grünschnabel zusammenzuarbeiten und Kollege Lukas Meister ist sauer, da er sich übergangen fühlt. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für den Neuling, der in Berlin sein Referendariat als Jurist abgebrochen und seine untreue Ex-Verlobte zurückgelassen hat. Auch sein Vater, Professor für Strafrecht und seine Mutter, Ärztin, sind von seiner Entscheidung alles andere als begeistert. Doch Alexander will es allen beweisen. Meine Meinung: Die Ermittler in Kristina Herzog's Kriminalroman wachsen dem Leser schnell ans Herz. Alexander und Kathleen sind zwei sympathische und lebensechte Charaktere, die sich zwischen Job und Privatleben aufreiben. Während Kathleen, wie jede berufstätige alleinerziehende Frau Schwierigkeiten hat, Beruf und Privatleben unter einem Hut zu bringen, und ihr Chef ihr immer wieder Steine in den Weg legt, versucht Alexander in Berlin und im neuen Job Fuß zu fassen. Die Untreue seiner langjährigen Verlobten hat ihn außerdem ziemlich aus der Bahn geworfen. Trotz der in die Handlung eingebauten privaten Probleme der Ermittler nehmen diese nicht Überhand und der Fokus bleibt bei den Ermittlungen im Konzerthaus. Diese laufen allerdings alles andere als gut! Nicht nur der Chef des LKA unterstützt die Beiden in keinster Weise, sondern auch die Presse teilt heftig aus und die Pressesprecherin des Konzerthauses versucht ebenfalls alles, um die Ermittlungen zu stören.... Während sich Alexander in der Welt der klassischen Musik wie zuhause fühlt, bleibt Kathleen bei den Verhören am Ball und so ergänzen sich die beiden im Laufe des Krimis immer mehr und werden ein eingespieltes Team. Doch das dauert mehr als 200 Seiten und bis dahin haben beide alle Hände voll zu tun: Der ermordete Dirigent hatte nämlich nicht nur zahlreiche Affären, sondern war auch in dubiose Geschäfte verwickelt. So sind die Tatverdächtigen zahlreich. Doch dann findet man eine weitere Leiche...... Schreibstil: Der Krimi lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen steigt kontinuierlich. Sehr gefallen haben mir die Dialoge und Gedankengänge der Ermittler. So bemerkt man als Leser, wie Kathleen und Alex langsam zu einem Team zusammenwachsen und hat nebenbei auch einiges zum schmunzeln. Die Beiden haben Persönlichkeit und sind äußerst lebendig beschrieben. Gerne würde ich noch mehr Krimis mit diesem sympatischen Ermittlerpaar lesen! Cover: Das Cover ist mit dem Bild von einem Cello und einem blutbefleckten Tuch absolut passend. Auch die rote Farbe des Einbandes lässt auf einen Krimi schließen. Fazit: Ein solider Krimi im Musikmilieu mit einem sehr sympathischen Ermittlerpaar, von dem ich noch gerne mehr lesen möchte! Interessante Wendungen erhalten die Spannung auf den rund 250 Seiten. Für Krimifans zu empfehlen!

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    • 2
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    24. December 2015 um 07:56
  • Warum musste Fechner sterben?

    Abschiedskonzert
    mabuerele

    mabuerele

    „...Er würde sich das Kennzeichen merken. Man sah sich schließlich immer zweimal im Leben...“ Ein Schrei der Reinigungskraft erschüttert das Konzerthaus in Berlin. Sie findet im Foyer den Kopf des Dirigenten Kolja Fechner. Ein schwarzer BMW zwingt Kriminalkommissar Alexander Rosenberg, der mit dem Fahrrad auf den Weg zur Arbeit ist, zum Ausweichen. Alexander stürzt, der BMW hält kurz und fährt dann weiter. Im Kommissariat trifft Alex auf Kathleen und Lukas. Das Team ist dabei, eine Reihe von Prostituiertenmorden aufzuklären. Da erscheint Michael Varenke, ihr Chef, und beordert Kathleen und Alex als gemeinsames Team ins Konzerthaus. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und spannenden Berlinkrimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Gründe dafür sind neben dem eigentlichen Mordfall die Ermittler, die alle ihre Ecken und Kanten haben, und deren Beziehungen sehr diffizil sind. Alex ist neu im Team. Nach der Untreue seiner Freundin Susi hat er Heidelberg verlassen und sein Referendariat als Jurist abgebrochen. Dadurch entzog er sich auch dem Ehrgeiz seiner Eltern. Momentan denkt er darüber nach, ob er es erneut mit Susi versuchen will. Kathleen hat die Trennung von ihrem Mann noch nicht verkraftet. Als alleinerziehende Mutter fällt es ihr schwer, Beruf und Privatleben unter einem Hut zu bringen. Hinzu kommt, dass das Verhalten ihres Chefs nicht gerade hilfreich ist. Anstatt sie aufzubauen, lässt er sie spüren, dass er ihr nichts zutraut. Rücksichtnahme auf private Belange kennt er nicht. Lukas ist sauer, weil er sich übergangen fühlt. Deshalb wirft er den beiden gern Steine in den Weg und seien es nur bissige Kommentare. Der Kriminalfall entwickelt schnell ein Eigenleben. Fechner hatte nicht nur ein bewegtes Privatleben. Er war auch in dubiose Geldgeschäfte verstrickt. Entsprechend zahlreich sind mögliche Täter und ihre Motive. Der Schriftstil ist dem Genre angemessen und über weite Teile sachlich. Besonderen Wert legt die Autorin darauf, durch gekonnte Dialoge und kurze Episoden aufzuzeigen, wie Kathleen und Alex langsam zu einem Team zusammenwachsen. Dazu nutzt sie vor allem die Stärken der Protagonisten. Da beide aus unterschiedlichen Verhältnissen kommen, fällt Alex die Kommunikation und der Umgang mit den Musikern und ihrer Welt wesentlich leichter. Auch die Emotionen der Protagonisten werden gut herausgearbeitet. Kathleens Gefühl, als Mutter versagt zu haben, und Alex` Zwiespalt, sich auf neue Beziehung einzulassen, sind zwei Beispiele dafür. Obiges Zitat stammt von Alex und bezieht sich auf den Fahrradunfall. Er sollte Recht behalten. Das Buch lädt zum Mitdenken und Mitraten ein. Da ich als Leser immer genauso viel oder wenig wie die Kriminalisten weiß, gehe ich logischerweise ihre Irrwege mit. Das rote Cover ist typisch für den Verlag. Geige und blutbeflecktes Tuch passen zur Geschichte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Alex und Kathleen haben einen unsympathischen Chef, der dringend eine Seminar zum Thema Menschenführung und Motivation brauchen würde, bewiesen, wozu sie in der Lage sind. Aus zwei Einzelkämpfern wurde ein Paar. Überraschende Wendungen haben die Spannung hoch gehalten.

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    • 5
    NiWa

    NiWa

    22. December 2015 um 16:56
  • Rezension zu "Abschiedskonzert" von Kristina Herzog

    Abschiedskonzert
    dorli

    dorli

    21. December 2015 um 20:57

    Berlin. Mord im Konzerthaus! Im Foyer liegt der Kopf von Kolja Fechner. Von dem Rest des Hausdirigenten fehlt jede Spur. Alexander Rosenberg, Neuling im LKA 1, übernimmt seinen ersten Fall als Teamleiter und ermittelt gemeinsam mit seiner Kollegin Kathleen Neubauer. Schnell stoßen die beiden Ermittler auf pikante Details in Fechners Privatleben. Und auch in undurchsichtige Geldgeschäfte war der Dirigent verwickelt… „Abschiedskonzert“ von Kristina Herzog liest sich angenehm zügig und ist ein Krimi, wie ich ihn mag. Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend hoch. Ich konnte prima mit den Ermittlern miträtseln und mitgrübeln. Nicht nur der spannende Kriminalfall hat mich schnell gepackt, auch das Personal, das Kristina Herzog hier ins Rennen schickt, hat mich begeistert. Die Akteure werden allesamt interessant und vielschichtig präsentiert. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, ihren Figuren eine Persönlichkeit zu geben. Selbst kleine Nebenfiguren wirken echt und lebendig, haben ihre Eigenarten und handeln entsprechend. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die privaten Angelegenheiten der Ermittler ohne aufgesetzt zu wirken in die Krimihandlung einfügen. Die Ermittlungen sind für Alexander und Kathleen alles andere als einfach. Die Zusammenarbeit der beiden ist anfangs etwas holperig, weil sie als Team erst zusammenwachsen müssen. Nicht nur die verzwickte Spurensuche macht den Kommissaren zu schaffen, die beiden ärgern sich außerdem sowohl über ihren stinkstiefeligen Chef als auch über ihren neidischen und ständig stichelnden Kollegen Lukas. Hinzu kommt, dass es auch im Privatleben nicht besonders rund läuft. Während Alexander Liebeskummer hat und sich trotz Differenzen nach seiner Verlobten Susa sehnt, hat Kathleen mit den täglichen Herausforderungen als alleinerziehende Mutter zu kämpfen. Entgegen aller Unwegsamkeiten gelingt es dem Team Rosenberg/Neubauer, den Täter in einem dramatischen Finale dingfest zu machen. Das Lesen von „Abschiedskonzert“ hat mir großen Spaß gemacht - ein spannender, unterhaltsamer Krimi mit zwei sehr sympathischen Ermittlern. Bitte mehr davon.

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  • Wer hat Gründe den Stardirigenten um eine Kopf kürzer zu machen?

    Abschiedskonzert
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Inhalt: Die rumänische Reinigungskraft findet den abgetrennten Kopf des Stardirigenten Kolja Fechner im Foyer des Konzerthauses. Bei den Ermittlungen durch die Berliner Kripo stellt sich heraus, dass der Maestro gar nicht so wohl gelitten war. Durch seine Angewohnheit jedem Rock hinterher zu laufen und die Frauen zu benutzen, hat er sich eine Menge Feinde gemacht. Aber ob die fähig sind, ihn zu köpfen? Oder sind es doch die Malversationen bei seiner Bewertung von alten Instrumenten, die ihn das Leben gekostet haben? Hier geht es um viel Geld. Kein leichter Fall für den Newcomer im LKA1 von Berlin, Alexander Rosenberg. Gemeinsam mit der allein erziehenden Mutter Kathleen Neubauer muss er den Fall aufklären. Nicht gerade hilfreich sind die Querelen innerhalb der Dienststelle. Lukas Meiser, bisher mit Kathleen ein Team, ist ziemlich aufgebracht und macht den beiden das (polizeiliche) Leben schwer. Die Ermittler dringen tief in das Leben des Toten ein und fördern Erstaunliches zu Tage, das noch mehr Mordmotive bietet. Schreibstil/Spannung: Die Autorin, sie war für mich bislang unbekannt, hat ihre Sache gut gemacht. Die Spannung ist gut spürbar. Die Figuren haben Ecken und Kanten. Der Krimi ist flüssig geschrieben. So richtig kurzweilig für einen langen grauen Winterabend. Charaktere: Alexander Rosenberg wird als Landei geschildert. So ganz scheint er sich noch nicht von seinem dominanten Vater abgenabelt zu haben, dessen Manipulationsversuche bis nach Berlin reichen. Er wächst im Laufe der Ermittlungen mit der Aufgabe. Kathleen Neubauer hat ihre eigenen Probleme. Mit ihrem Sohn allein lebend, vom Ex-Mann eher behindert als unterstützt versucht sie den Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern. Die Arbeit bei der Kripo ist ja alles anderes als familienfreundlich. Das macht ihr genauso wie Alex zu schaffen. Der Abteilungsleiter spielt eine unwürdige Rolle. Anstatt den beiden den Rücken frei zuhalten, stellt er sie als Versager vor versammelter Mannschaft bloß. Der Gute braucht wohl einen Managementkurs in Sachen Führungskompetenz. Ein sehr witziger Charakter ist Frau Wolf, die im Rollstuhl sitzende schreibende Nachbarin, die Alexander ein wenig unter ihre Fittiche nimmt. Fazit: Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Mein Verdacht hat sich bestätigt.

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    • 6
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    20. December 2015 um 21:57
  • Ein fesselnder Fall

    Abschiedskonzert
    esposa1969

    esposa1969

    14. December 2015 um 20:38

    Klappentext: Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen? Leseeindrücke: Mit "Abschiedskonzert" von Autorin Kristina Herzog ist es dem Verlag Edition Oberkassel wieder einmal gelungen einen spannenden und fesselnden Krimi an die Leser zu bringen. Das Ermittlerduo Alexander Rosenberg, sowie seine Kollegin Kathleen Neubauer haben es bekommen es hier mit einem äußerst skurrilen Fall zu tun: Gleich zu Beginn der Handlung wird im Konzerthaus am Gendarmenmarkt der klägliche Rest der Leiche des renommierten Dirigenten Kolja Fechter gefunden, nämlich lediglich sein abgetrennter Kopf ohne Hinweis auf die restliche Leiche. Dafür gibt es aber jede Menge Motive und mindestens ebenso viele Verdächtige und die Fall wird immer komplizierter….. Dieser Krimi las sich nicht nur fesselnd und packend, sondern stellenweise auch zum Schmunzeln und witzig. Die beiden Protagonisten Alex und Kathleen sind zwar noch nicht ganz zusammengewachsen, da Alex erst ganz frisch ins Morddezernat nach Berlin gewechselt ist, mir dafür aber sind beide schnell ans Herz gewachsen. Die Autorin Kristina Herzog  schaffte es uns die beiden auch privat und menschlich näher zu bringen. Bei der Fallfindung habe ich lange im Dunkeln gestochert, was diesen Fall nochmals interessanter machte. Die 29 Kapitel, die sich auf 238 Seiten verteilen lasen sich angenehm kurz und kurzweilig. Das Cover ist passend zur klassischen Musik gut gewählt und sticht mit dem roten Farbton sofort ins Auge, hat zudem bzgl. der Krimis vom Verlag Edition Oberkassel einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Gerne vergebe ich für den Fall, die Ermittler, die Spannung 5 Sterne. @ esposa1969

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