Haremsblut: Kriminalroman (Rosenberg & Neubauer ermitteln 2)

von Kristina Herzog 
3,6 Sterne bei8 Bewertungen
Haremsblut: Kriminalroman (Rosenberg & Neubauer ermitteln 2)
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Twin_Katis avatar

Krimi mit einem interessanten Handlungsort...

danielamariaursulas avatar

Konnte mich leider nicht so begeistern wir Band 1, da die Autorin aber schreiben kann, bin ich gespannt auf Band 3. Für mich zu viel Naivitä

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Inhaltsangabe zu "Haremsblut: Kriminalroman (Rosenberg & Neubauer ermitteln 2)"

Das ungewöhnliche Berliner Polizisten-Duo Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer ermittelt in einem ominösen Vermisstenfall in der orientalisch-geheimnisvollen Umgebung Marokkos!

Kurz vor seinem geplanten Urlaub an der Nordsee bekommt Alexander Rosenberg einen seltsamen Vermisstenfall auf den Schreibtisch: Die junge Malerin Vera Schwarze ist in Marokko verschwunden - man vermutet sie im prunkvollen Palast des wohlhabenden, aber auch gefährlichen Oman Mokthari. Alexander stößt auf Ungereimtheiten und Widersprüche - Grund genug für ihn, die geplante Nordsee-Reise nach Marokko umzubuchen, wovon seine Reisebegleitung und Verlobte gar nicht begeistert ist - und nicht nur das: Was sie in Marokko und Kathleen in Berlin nach und nach herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492984249
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:306 Seiten
Verlag:Piper Spannungsvoll
Erscheinungsdatum:03.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Twin_Katis avatar
    Twin_Kativor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi mit einem interessanten Handlungsort...
    Unterhaltsam... manchmal etwas unrealistisch...

    Wenn man sich den Klappentext durchliest, merkt man schnell wie gut das Cover zum Buchinhalt passt, auch farblich gefällt es mir gut.

    Das Ermittlerduo, Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer, fand ich von Beginn an wirklich interessant/kompetent, allerdings war ich doch überrascht wie schnell sie sich auf den Fall einlassen und zum Teil auch auf eigene Faust versuchen ihn zu lösen. Manche Handlungen, grad von Alexander, fand ich nicht ganz so nachvollziehbar - aber ich find das hat dem Unterhaltungswert nicht geschadet.
    Des Weiteren war ja Vera, eine der Hauptprotagonisten im Buch, bei ihr fand ich die Gutgläubigkeit und Naivität seltsam, wie man sich als junge Frau auf so ein Abenteuer einlassen kann fand ich erstaunlich. Wirklich gut gefallen haben mir von den Nebencharakteren vor allem Susa, Minhat und ein stückweit auch Ella.

    Interessant, unterhaltsam - Hin und Wieder etwas unrealistisch empfand ich die Handlungen, manche Zufälle kann ich mir, so wie sie geschehen sind, nicht vorstellen, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht, finde ich. Handlungsort und Ambiente find ich echt mal was anderes. Einige Fragen bleiben, meiner Meinung nach, zum Ende hin auch offen.

    Der Schreibstil der Autorin ist aber flüssig und angenehm zu lesen.

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    S
    staronevor 4 Monaten
    Veras Liebesabenteuer

    Zum Inhalt:

    Vera, eine junge Malerin und Martin sind schon länger ein Paar. Und so  fahren sie auch gemeinsam mit einem befreundetem Paar jedes Jahr nach Marokko. Eines Abend sind beide Frauen, Doris und Vera alleine unterwegs und begegnen dann in einem Restaurant dem attraktiven Marokkaner Oman. Vera ziehen die schwarzen Haare und die blauen Augen des Mannes magisch an. Man tauscht ein paar Blicke und Visitenkarten aus. Das war es. Zuhause muss Vera erfahren, dass ihr
     Martin sie betrügt und fällt dann in ein seelisches Loch. Und so kann Vera ihr Glück gar nicht fassen, als Oman ihr plötzlich ein One-Way-Ticket und somit eine Einladung in seine Land/Palast und Harem ermöglicht. Doch bald wird Vera leider klar, dass es kein Märchen aus Tausendundeiner Nacht geben wird und besonders dumm niemand weiß wo Vera steckt und so landet auf dem Tisch von Kommissar Alexander Rosenberg eine Vermisstenanzeige ihrer Freundin Doris. Plötzlich entdeckt Alexander Rosenberg auch noch ähnlich gelagerte Fälle. In Kürze geht es zusammen mit Freundin Susa  dann in den Urlaub an die Nordsee. Alexanders Freude darüber hält sich in Grenzen. Denn die liebe Susa will an die Nordsee. Alexander kann die Frauen und seine Fälle nicht vergessen und bucht kurzfristig um. Was für mächtigen Ärger sorgt bei Freundin Susa. Kollegin  Kathleen Neubauer hält derweil die Stellung in Berlin, erst einmal. Wird Alexander trotzdem mit Susa einen schönen Urlaub verbringen und vielleicht sogar die vermisste Vera finden. Das Abenteuer beginn...
     
     
    Meine Meinung:
     
    Ein neuer Fall für das Ermittlerteam Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer, der sie ins ferne Marokko führt. Geschickt verbindet die Autorin Kristina Herzog hier die privaten Befindlichkeiten mit dem Beruf ihrer Progotanisten. Vera, wiederum ist durch den Seitensprung des Partners in einer seelischen Schieflage geraten und meint in Marokko ihr Glück in der Liebe zu finden. 
     
    Dieser Roman ist ein Abtauchen in eine uns, Europäer fremde Welt/Befindlichkeit/Kultur und ihrer Spielregeln.
    Unermesslicher Prunk und Reichtum und Macht gepaart mit für unsere Vorstellungen mittelalterlichen Vorstellung von der Bestimmung der Frau. 
    Und so prallen hier Welten aufeinander.
     
    Vielleicht mag man Vera und auch in der Folge Alexander Rosenberg und seiner Kollegin Neubauer eine gewisse Naivität bescheinigen. Aber letztendlich gebe ich hier gerne zu bedenken. Die Liebe kann schon blind machen, aber auch Vera wacht auf....
    Ebenso wie man manchmal einfach auch Glück haben muss. 

    Gut, finde ich es, dass die Autorin keine Wertung des Geschehnisse vornimmt.  Und so kann eine Geschichte entstehen mit viele Gefühl und Liebe zu den Besonderheiten Marokkos. Interessant auch die Tatsache, dass die Grundlage des Romanes auf der Basis einer guten Freundin der Autorin beruht.
    Ein Krimi ohne größeres Blutvergießen oder gar Morde, abgezielt eher auf die  zwischenmenschliche, Probleme der Liebe und mit dem exotischen Tatsch den diese Land sicherlich auch noch heute auf Besucher aus anderen Ländern ausübt und man damit verbinden mag. 

    Und der Frage, wie weit geht man für die Liebe? 

     

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    lisams avatar
    lisamvor 4 Monaten
    exotischer Schauplatz beim zweiten Fall des Berliner Ermittlerduos

    Haremsblut ist der zweite Fall des Berliner Polizisten-Duos Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer. Auch ohne Vorkenntnisse kann man mit dem aktuellen Fall starten.

    Kurz vor seinem Urlaub an der Nordsee stößt Alexander Rosenberg auf den Vermisstenfall der jungen Malerin Vera Schwarze. Vor ein paar Wochen ist sie plötzlich von der Bildfläche verschwunden und niemand hat einen Anhaltspunkt, was passiert sein könnte. Alexander findet heraus, dass sie auf einen Flug nach Marokko gebucht war, und hegt den Verdacht, dass sie sich im Palast des Waffenhändlers Oman Mokthari aufhält. Spontan entschließt er sich seinen lang geplanten Urlaub nach Marokko umzubuchen und seine Verlobte Susa damit zu überraschen.

    Mir haben die Beschreibungen von Marokko, das Leben im Harem und des dortigen Gesellschaftssystems gut gefallen. Alexanders Nachbarin Frau Wolf und ihre Einmischungen in sein Leben haben mich auch wieder sehr amüsiert. Besonders realistisch fand ich Alexanders Verhalten in Marokko nicht wirklich, aber es war dadurch natürlich spannender, als wenn er im eher korrupten Polizeiapparat als Urlauber mit Sprachbarrieren herumgesessen wäre. Auch wenn ich Veras Verhalten als naiv empfunden habe und die Ermittlungen des Polizisten-Duos eher unrealistisch waren vergebe ich trotzdem 4 Sterne. Spannende Ermittlungen und ein exotischer Schauplatz haben mich gut unterhalten. Den nächsten Fall der beiden werde ich sicher auch wieder lesen.

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    irismarias avatar
    irismariavor 4 Monaten
    ein orientalisches Märchen wird zum Alptraum

    Eine Frau sitzt mit ihrer Freundin in Marokko in einem Restaurant und flirtet mit dem attraktiven Marokkaner am Nebentisch. Sie ist fasziniert von seinen blauen Augen zu den dunklen Haaren und ganz begeistert, als er sie nach dem Essen um ihre Visitenkarte bittet. Zurück in Deutschland erhält sie nach einiger Zeit ein Flugticket von ihm und wagt es, sich auf das Abenteuer einzulassen. Sie gelangt zu einem wundervollen orientalischen Palast, in dem sie von Dienern umsorgt wird und auch das erste Zusammentreffen mit dem attraktiven Marokkaner ist wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht. Doch dann merkt sie immer mehr, dass er sie wie ein Besitzstück behandelt und sie nur Teil seines großen Harems geworden ist. Diese Geschichte kaum zu glauben, aber tatsächlich einer Freundin der Autorin Kristina Herzog passiert. Die Autorin hat auf dieser wahren Geschichte basierend einen Kriminalroman geschrieben, den zweiten Teil rund um das Berliner Polizisten Duo Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer. Es ist eine spannende Geschichte, die im Wechsel von den Haremserfahrungen der Künstlerin Vera und den Ermittlungen nach ihrem Verschwinden in Berlin und Marokko berichtet. Neben dem Eintauchen in eine faszinierende fremdländische orientalische Welt und den sehr schönen Beschreibungen von Palästen und Basaren wird auch die Schattenseite dieses Lebens deutlich, mit patriarchalischen Strukturen und organisierter Kriminalität. Die beiden Ermittler handeln für mich für Polizisten ungewohnt impulsiv und unüberlegt denn sie ermitteln immer wieder auf eigene Faust und alleine in gefährlichen Situationen was aber zu spannenden Szenen führt.
    Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es allen weiter empfehlen, die Krimis in exotischer Umgebung mögen.

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht so begeistern wir Band 1, da die Autorin aber schreiben kann, bin ich gespannt auf Band 3. Für mich zu viel Naivitä
    Gefährliche Naivität

    Die blonde, sehr attraktive Malerin Vera ist mit ihrem erfolgreichen Freund Martin und einem befreundeten Paar im alljährlichen Marokko-Urlaub. Bei einem gemeinsamen Mädelsabend mit Freundin Doris, ist sie völlig hingerissen von dem charismatischen einheimischen Geschäftsmann mit den strahlend blauen Augen. Sie wechseln kein Wort, aber sie gibt ihm ihre Visitenkarte. Kurze Zeit später, zurück in Deutschland, erwischt sie Martin beim Seitensprung mit seiner Sekretärin. In der Post findet sie ein One-Way-Ticket nach Fés Marokko, ohne Absender. Völlig überstürzt, packt sie ihre Tasche und reist in den Orient, ohne jemanden zu verständigen.
    Kurz vor seinem Versöhnungsurlaub an der Nordsee, mit Langzeitfreundin Susa, bearbeitet der abgebrochene Jurastudent Alexander Rosenbauer, nun bei der Berliner Kripo Vermisstenfälle. Dabei stößt er auf die Akte Vera Schwarze und beißt sich an dieser fest, er wird völlig fixiert auf diesen Fall und bucht sogar eigenmächtig, den Nordsee-Urlaub in einen zweiwöchigen Marokko-Trip um.
    Kathleen Neubauer, seine alleinerziehende Kollegin, kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Während sie gegen einen marokkanischen Familienclan ermittelt, der scheinbar unangreifbar ist, aber in jeder erdenklichen Art der organisierten Kriminalität mit drin zustecken scheint, erlebt sie einen persönlichen Schock: Nur zwei Monate nach der Scheidung verschickt ihr Ex Hochzeitseinladungen. Seine neue Geliebte ist schwanger und er springt.

    Wie im ersten Band der zwei Ermittler „Abschiedskonzert“ fand ich Alex eigensinnige alte Nachbarin, die Hobbykirmiautorin Frau Wolf mein persönliches Highlight. Auch wenn sie nicht mit auf den Versöhnungsurlaub nach Marokko kommt, ist sie via Smartphone vor allem in den ungelegensten Momenten immer wieder mit dabei.
    Auch Kathleen mit ihren privaten Sorgen, die manchmal unüberwindbar erscheinen, mag ich, diese Blondine hat Herz und ist beherzt. Anders als Vera Schwarze, deren Naivität gerade bei einer Leistungs- und Kampfsportlerin mich wirklich fassungslos machte. Na gut, als Malerin hat sie nicht wie ich jeden Tag mit dem Bösen auf der Welt zu tun, aber wer Kampfsport macht, wird schon von den Trainern vor bösen Buben gewarnt. Würde mir ein fremder Mann ein One-Way-Ticket schenken, ich würde es in die Mülltonne werfen oder umbuchen, aber sicher nicht in den Flieger steigen, ohne jemanden zu informieren. Ich würde auch die betreffende Person googlen, obwohl ich anders als Vera kein Smartphone besitzt und keinen Vblog betreibe.
    Die dritte Blondine im Bund ist mir ebenfalls nicht ans Herz gewachsen. Alex Freundin Susa, die ihre Beziehung in arge Schieflage brachte, als sie das Bett mit dem gemeinsamen Freund Marco teilte, aber jeder macht ja ihrer Meinung nach mal einen kleinen Fehler. Sorry, aber diese Einstellung teile ich nicht und ihren Hang zur Verharmlosung der eigenen Fehler und Dramatisierung der Fehler des Partners, mag ich auch nicht. Dabei halte ich ihr zu Gute, daß sie bisweilen in einigen Situationen relativ gelassen reagiert, in denen ich echt sauer wäre, dafür bei Kleinigkeiten aber echt rumzickt.
    Leider empfinde ich auch Alex in diesem Band als sehr übereifrig und naiv. Ohne groß nachzudenken, schenkt er Unbekannten sein Vertrauen, obwohl sämtliche Alarmglocken in seinem Kopf angehen sollten. Er bricht oft zu schlecht vorbereiteten Alleingängen auf und ist kurz davor eine diplomatische Krise herauf zubeschwören. Dennoch bleibt für ihn noch eine Restsympathie, auch wenn ich ihn nicht mehr ganz ernst nehmen kann.
    Das orientalische Setting, der Überfluss des goldenen Käfigs, in welchem Vera sich wiederfindet, ohne den Ernst der Lage auf Anhieb zu begreifen (Hallo! Man nimmt ihr ihr Gepäck, ihr Handy, ihre Papiere und ihren PC weg und sie genießt die Pracht ihrer Umgebung, welche sie nicht verlassen kann?!), ist allerdings reizvoll. Auch der Einblick in das Leben eines Oberhauptes eines Clans der organisierten Kriminalität ist interessant. Hatte man es in Band 1 noch mit der Mafia zu tun, sind es nun international renommierte Waffenhändler und heimliche Menschenhändler, die im Focus stehen. Oft geht beides einher, vielleicht dreht es sich dann in Band 3 um kriminelle Rockerbanden. Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor. Er ist klar und gut lesbar. Ich muß normalerweise Protagonisten nicht lieben, abstoßende Charaktere finde ich bisweilen durchaus reizvoll, aber vorliegend hat die Naivität der Hauptpersonen meine persönliche Schmerzgrenze überschritten. Es ist nicht, mein Unglaube an dem Setting, der verschleppten blonden Deutschen, das mich nicht in dieses Buch eintauchen lässt, aber ich denke, daß die Opfer durchaus subtiler in ihren goldenen Käfig hineinrutschen. Es geht unauffälliger, nach und nach. Die Autorin berichtet, durch die traumatisierenden Erlebnisse einer blonden Freundin zu diesem Krimi inspiriert worden zu sein, was die plastischen Schilderungen des Lebens im Harem verdeutlichen. Bisweilen kam auch durchaus Spannung auf. Allerdings nie ohne Kopfschütteln meinerseits, denn immerhin gehen die 3 Deutschen gegen einen Waffenhändler vor, der von Berufswegen bis an die Zähne bewaffnet ist und über ein Heer von Sicherheitskräften verfügt. Sie riskieren ihr Leben, für eine Frau, die sie nicht kennen und die sich selbst in ihre lebensgefährliche Lage gebracht hat. Soviel Heldenmut würde ich in meinem Urlaub nicht aufbringen.
    Aufgrund der zeitweisen Spannung, dem orientalischen Setting und der unverwüstlichen Frau Wolf vergebe ich 3 von 5 Sternen.

    Da ich Band 1 aber toll fand, würde ich einem dritten Band durchaus noch eine Chance geben.

    Kommentare: 2
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Dieser Krimi hat mich leider nicht überzeugt.
    Wie aus einem Traumurlaub ein Albtraum wird ...

    Dem zweiten Krimi des Berliner Ermittler-Duos Kathleen Neubauer und Alexander Rosenberg liegt ein wahrer Kriminalfall zugrunde.  

    Worum geht’s? 

    Vera Schwarze, eine junge Malerin trifft während eines Marokko-Urlaubs mit Freunden auf einen attraktiven, charismatischen Marokkaner. Sie überreicht ihm eine ihrer Visitenkarten. Wenig später erhält sie ein Flugticket ohne Rückflug. Völlig hingerissen tritt sie die Reise an und weiß noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. 

    Alexander hat nach wie vor Beziehungsstress mit Freundin Susa und will auf einer Urlaubsreise in den Norden einen neuen Anfang wagen.

    Noch bevor er den Urlaub antritt, entdeckt er das Protokoll die vermisste Malerin betreffend. Seine Neugier erwacht und kurz entschlossen bucht er seinen Urlaub nach Marokko um, ohne mit Susa darüber zu sprechen.  

    Streitigkeiten sind daher vorprogrammiert. Doch das werden nicht die einzigen Schwierigkeiten sein, denen die beiden begegnen. Bei ihren Versuchen Vera zu finden, werden sie anfangs von einem einheimischen Taxifahrer unterstützt. Sie stechen in ein Hornissennest von Waffenschmuggel, Korruption, Mord und nehmen es mit einem Gegner auf, der seine Verbündeten auch in Deutschland hat. 

    Meine Meinung: 

    Ich kenne ja bereits den ersten Fall für Neubauer & Roseneberg und muss feststellen, dass mir “Abschiedskonzert” besser gefallen hat.  

    Hier in “Haremsblut” plätschert die Handlung manchmal nur so dahin. Die Querelen in der Dienststelle mit dem unfähigen Chef gehen weiter. Wieder stellt er die beiden Ermittler als Versager hin und zieht ausgerechnet während Alex auf Urlaub ist, den dritten im Team ab. Führungsqualität sieht anders aus. 

    Auch das Privatleben von Kathleen ist nach wie vor unrund.

    Der Beziehung Alexander und Susa habe ich ursprünglich keine Hoffnung auf Wiederbelebung gegeben. Ob das nach diesem Abenteuer noch etwas wird? Oder birgt die Schwangerschaft Konfliktstoff in einem dritten Fall?  

    Nicht verstehen kann ich die naïve Vera, wegen der sich Alex, Susa und letztendlich dann auch noch Kathleen in Gefahr begeben. Aber, die Autorin hat glaubhaft versichert einer Freundin wäre genau ähnliches passiert. Einem verliebten Teenager könnte man eine solche Aktion gerade noch durchgehen lassen, aber eine erwachsenen Frau? Ihre Handlungen sind für mich nicht nachvollziehbar. Daran ändert auch der häufige Perspektivenwechsel, der uns Veras Sichtweise näherbringen soll, nichts. 

    Frau Wolf, Alexanders Nachbarin ist wieder mit dabei und sorgt für die eine oder andere humoristische Einlage.   

    Fazit: 

    Dieser Krimi hat mich leider nicht vollends überzeugt. Daher kann ich diesmal nur drei Sterne vergeben.

    Kommentare: 2
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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Roman der einer wahren Geschichte nachempfunden wurde., allerdings kein Krimi in klassischem Sinn.
    Naivität führt zu einem bitteren Abenteuer

    Kathleen und Alex sind Ermittler bei einer Berliner Polizeiinspektion und ein gutes Duo, allerdings leiden sie ein wenig unter einem cholerischen Vorgesetzten.

    Auch das Privatleben läuft nicht ganz so rund, Kathleen ist gerade frisch geschieden und alleinerziehende Mutter, aber einer tollen Freundin, und Alex steckt im Beziehungsstress mit seiner Freundin Susa.

    Nun wollen die beiden in Urlaub fahren, um einander wieder etwas näher zu kommen, aber es kommt anders, als erwartet.

    Alex stößt bei der Durcharbeitung von Protokollen auf eine verschwundene Frau, angeblich in Marokko seit einigen Wochen verschollen. Irgend etwas kommt ihm daran verdächtig vor und er beschließt kurzerhand, den Urlaubsort zu ändern – er bucht um – es geht nach Marokko.

    Dass er mit seinen Nachforschungen in ein Hornissennest stößt und internationale Verwicklungen auslöst, die ihn und seine Freundin sogar in Lebensgefahr bringen hatte er nicht vorausgesehen.

    Der Roman beginnt wie ein Märchen. Die etwas naive Vera folgt einem geheimnisvollen Mann, den sie nur einen Abend gesehen hat, nach Fés, und landet in einem Harem. Was anfangs als wunderbares Abenteuer anmutet, entwickelt sich nach und nach zu einem Albtraum.

    Der Roman ist einer wahren Geschichte nachempfunden, hat durchaus spannende Passagen und ist in einem leicht zu lesenden, flüssigen Sprachstil geschrieben. Abwechselnd kommen Vera und beiden Verlobten zu Wort, deren Erlebnissen wir folgen.

    Die handelnden Personen und ihre Aktionen kann man gut nachvollziehen, obwohl sie alle manchmal etwas blauäugig agieren, vor allen Dingen kann man Veras Motivationen nicht so ganz begreifen, in ihrer unglaublichen Naivität.

    Die Handlung  allerdings plätschert manchmal so dahin, wobei zum Schluss noch einmal richtig Spannung und Tempo aufkommen.

    Dennoch ist das Buch lesenswert und hat mich gut unterhalten, wobei ich mich immer fragte, was ist Wahrheit, was ist Fiktion.

    4 Sterne von mir 

    Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei NetGallery.com und dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    littlecalimeros avatar
    littlecalimerovor 6 Monaten
    Kurzmeinung: nicht ganz überzeugend, fehlende anhaltende Spannung,merkwürdige Reaktionen, trockener Schreibstil
    Ermittlerduo Rosenberg/Neubauer 2.Teil

    Inhalt: Die junge Malerin Vera Schwarze wird vermisst und alles deutet darauf hin, dass sie sich im Palast des berühmt berüchtigten Oman Mokthari befindet, dem man nachsagt, dass viele, die seinen prunkvollen Palast betreten haben, nicht wieder aufgetaucht sind. Das ist für den Ermittler Alexander Rosenberg Grund genug, dass er die geplante Versönungsreise mit seiner Verlobten Susa von der Nordsee nach Marokko umbucht. Natürlich unterstützt ihn seine Kollegin Kathleen Neubauer wieder und es wird ereignisreicher als geplant. 

    Spannung: Die Geschichte startet anders als erwartet, fast wie in tausend und einer Nacht, doch im Folgendem versteht man immer mehr, was hinter dem anfangs merkwürdigen Titel steckt. Es gibt zwischendurch immer mal spannende Teile, die aber insgesamt gesehen schnell wieder an Spannung verlieren. Man hofft auf eine gewisse Steigerung, aber es plätschert ein wenig dahin mit der Spannung und die Abwicklung ist viel zu schnell erledigt, dass man sagen kann, es gab Gänsehautmomente. 

    Humor: Am lustigsten finde ich zum einen Rosenbergs Nachbarin, Frau Wolf- eine süsse lustige, teilweise garstige Frau im Rollstuhl, die aber das Herz auf dem richtigen Fleck hat und man immer wieder lachen muss, weil sie meist immer zum merkwürdigsten Zeitpunkt einen Knaller loslässt. Einerseits nervt sie, andererseits muss man sie aber auch ins Herz schließen.  Genauso wie Kathleens Nachbarin und Freundin, Nora, die trotz ihrer Berufswahl, bei der sie auch keine Hemmungen gegenüber ihren Kindern oder Kathleen hat, als echte Helferin in der Not zeigt, aber auch lustige Sprüche parat hat. 

    Romantik: Je nachdem wie man die Romantik zwischen Alexander und Susa sieht, es war für mich eher eine Stolperbeziehung, die erst zum Ende durch ein zusätzliches Ereignis ein bißchen Romantik schimmern lässt. Bedingt durch die Situation vorweg, aber auch jetzt im Urlaub ist es aber auch schwierig, romantische Gefühle aufkommen zu lassen. 

    Autor und Umsetzung: Es ist mein erstes Buch von Kristina Herzog, den ersten Teil habe ich leider noch nicht gelesen. Man kommt aber trotzdem gut ins Buch rein, auch wenn es eine Fortsetzung des Ermittlerduos ist. Leider finde ich die vielen Rechtschreib- u.Grammatikfehler teilweise zu häufig und störend, das hat den Lesefluss leider oft unterbrochen. Der Schreibstil ist sehr trocken, fast schon wie eine Auflistung an Abläufen, das finde ich etwas schade. Die Geschichte klingt einfach nicht richtig rund und flüssig. 

    Personen: Alexander ist ein liebendwerter Chaot, der seiner Verlobten trotz ihres Fehltritts eine zweite Chance gibt, aber sich durch seine Art auch öfter mal ihren Unmut zuzieht. Einerseits tut es einem oft leid, weil Susa gern mal zickt, dann aber erstaunt sie wieder durch ihre tapfere Art, ok, wir ziehen das jetzt zusammen durch. Dennoch hat sie mich oft genervt mit ihrer Maulerei und was ihr alles nicht gepasst hat und auch, dass sie der Meinung ist, er müsste ihr doch eine Chance geben. 
    Vera ist zwar zum Schluss hin schon mutig, dennoch hab ich mich teilweise gefragt, wie man so unbedarft und unüberlegt an so eine Entscheidung rangehen kann, ohne nachzudenken, ohne zu überlegen. Auch im Palast kam sie mir oft vor, wie ein kleines Kind, was unbeholfen wirkte. Ich musste beim Lesen oft den Kopf schütteln. 

    Seitenanzahl/Länge: 268 Seiten- eine normale ausreichende Geschichte, in der man gut alles unterbringen konnte ohne es unnötig in die Länge zu ziehen. Für eine Fortsetzung finde ich es vollkommen ausreichend.

    Cover: Cover und Titel sind gut ausgewählt, man sieht die Bedrohung im Hintergrund des Tempels, auch gerade der rote Himmel und der Titel passt genau zum Inhalt, obwohl man da noch ein bißchen mehr erhofft hat. 

    Preis: Der Preis ist für ein Taschenbuch für 14,99€ etwas happig, dafür dass es nur verhältnismäßig wenig Buchseiten sind und auch 4,99€ als Ebook finde ich schon etwas viel. Ich persönlich würde etwas enttäuscht sein, gerade nach der nicht ganz überzeugenden Story.

    Gesamtbewertung: Die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht, deswegen geht man auch mit gewissen Erwartungen an eine Geschichte ran. Es liest sich zwar schnell durch,zwischendurch hat man auch mal was zu schmunzeln, es wird auch ab und zu mal spannend, doch die Spannung verfliegt mir für meinen Geschmack zu schnell und ich bin leider nicht mit allen Protagonisten warm geworden, weil ich mich gefragt habe, warum sie sich so verhalten und was das soll. Ich hab von Seite zu Seite auf mehr gehofft, was dem Titel gerecht wird, aber wahrscheinlich kommt es mehr auf das Ermittlerduo an und nicht auf den Fall als solches, der auch zu schnell und zu einfach abgewickelt wurde. Einige Fragen blieben zum Schluss offen, was zum Beispiel aus Ahmed dem Taxifahrer geworden ist usw. Mal sehen, wie die weiteren Teile werden!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    KristinaHerzogs avatar

    Liebe Krimifreunde!.

     

    Endlich ist es soweit: Mein neuer Krimi „Haremsblut“ ist erschienen. Wieder ermittelt das sympathische Ermittler-Duo Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer, dieses Mal allerdings in Marokko. Dieses Buch ist für mich etwas ganz Besonderes, denn Grundlage ist die wahre Geschichte einer Freundin.

    Autoren oder Titel-Cover

     










    Gemeinsam mit dem Piper Verlag veranstalte ich eine Leserunde.

    Ich suche für die Leserunde zu "Haremsblut" Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten.

     

    Hierfür werden 15 E-Books zur Verfügung gestellt.

    Wenn ihr mein Buch "Haremsblut" kennenlernen wollt, dann macht mit & bewerbt Euch direkt für eines der 15 Rezensionsexemplare (E-Books). Ich bin natürlich auch dabei und freue mich auf euch 😊

    Klappentext:

    Das ungewöhnliche Berliner Polizisten-Duo Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer ermittelt in einem ominösen Vermisstenfall in der orientalisch-geheimnisvollen Umgebung Marokkos!

    Kurz vor seinem geplanten Urlaub an der Nordsee bekommt Alexander Rosenberg einen seltsamen Vermisstenfall auf den Schreibtisch: Die junge Malerin Vera Schwarze ist in Marokko verschwunden - man vermutet sie im prunkvollen Palast des wohlhabenden, aber auch gefährlichen Oman Mokthari. Alexander stößt auf Ungereimtheiten und Widersprüche - Grund genug für ihn, die geplante Nordsee-Reise nach Marokko umzubuchen, wovon seine Reisebegleitung und Verlobte gar nicht begeistert ist - und nicht nur das: Was sie in Marokko und Kathleen in Berlin nach und nach herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren...

     

    Bewerbungsfrage:  Wie stellst du dir einen Harem vor?

     

    *** Wichtig ***
    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben und der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Aber natürlich könnt ihr auch gerne mitmachen, wenn ihr nicht zu den glücklichen Gewinnern zählt.

     

     

    KristinaHerzogs avatar
    Letzter Beitrag von  KristinaHerzogvor 4 Monaten
    Super! Vielen Dank fürs Mitlesen und rezensieren!
    Zur Leserunde

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