Kristina Jones

 4.1 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Nicht ohne meine Schwestern, Jamais sans mes soeurs und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kristina Jones

Kristina JonesNicht ohne meine Schwestern
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Nicht ohne meine Schwestern
Nicht ohne meine Schwestern
 (55)
Erschienen am 13.01.2009
Kristina JonesJamais sans mes soeurs
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Jamais sans mes soeurs
Jamais sans mes soeurs
 (1)
Erschienen am 16.10.2008
Kristina JonesNOT WITHOUT MY SISTER
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NOT WITHOUT MY SISTER
NOT WITHOUT MY SISTER
 (0)
Erschienen am 02.07.2007

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Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

Ein lesenswertes buch rund umj die Graumsankeiten in einer Sekte
NiJovor 4 Jahren

Wieder ein Buch, was mich sehr mitgenommen hat. Manchmal frage ich mich echt, was alles in Namen Gottes für Unrecht passiert.

Gut nun zu dem Buch: Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und bereitet keine Schwirigkeiten. Das buch selbst ist so fesselnd, das man es nicht aus der Hand leben möchte, bevor man nicht weiss, was aus den 3 Mädchen geworden ist. Es gibt zunächst ein Vorwort und eine Einleitung. Dann wird der 1. Abschnitt aus der sicht von Celeste erzählt. Der 2. Abschnitt ist von Juliana und der 3. von Kristina. Im 4. Abschnitt wird immer im Wechsel erzhält. Aber jedes neue Kapitel ist den jeweilige Name vorangestellt, sodass man gut mitkommt und nicht verwirrt ist. Zu Guter Letzt gibt es noch ein Nachwort

Die "Kinder Gottes" sind eine Sekte die von David Berg in den 60-ziger Jahren gegründet wurde. Zunächst schlossen sich viele Hieppiy dieser Sekte an. Auch Christopher Jones, der Vater von Celeste, Kristina und Juliana (und weiteren 12 Kindern) wurde Mitglied. Er heiratete zunächst Rebecca Jones, mit der er 3 Kinder bekam (u. a. Celeste und Kristina.). die ehe zerbricht nach kurzer Zeit und Rebecca gründete mit Joshua eine neue Familie und bekam weitere Kinder. Kristina durfte sie mitnehmen, Celeste musste beim Vater bleiben. Dieser kam dann mit Serena Buhring zusammen und bekam mit ihr weitere Kinder u. a. Juliana.

In der Sekte wird die freie Liebe propagiert. Allerdings nicht ganz so, wie es eigentlich sollte. Denn die Sekte heißt auch Sex mit Kindern gut, solange er aus Liebe geschieht. Auch die Kinder untereinander dürfen Sex haben. So kommt es zu massiven sexuellen Missbrauch, den alle 3 Mädchen hilflos ausgeliefert sind. Danaben sind Verhütungsmittel komplett verboten, sodass viele Kinder geboren werden und viele Teenagerschwangerschaften entstehen.

Der Alltag besteht aus beten, Bibel lesen, Spenden sammeln, Mitglieder anwerben, putzen. Danaben bekommen gerade die Kinder massive Gewalt zu spüren, für jede Kleinigkeit werden sie verprügelt, bekommen Schweigegeboten, werden isoliert ect.

Zunächst erzeählt celste, was ihr alles in der Sekte widerfahren ist, dann Juliana und zuletzt Kristina. alle 3 Mädchen erleben ähnliche Schicksale.

Kristina schafft den Ausstieg als 1., weil ihre Mutter die Sekte verlässt und sich in England ein neues Leben aufbaut. Im 4. Abschnitt wird dann immer abwechselnd erzählt, wie die anderen beiden den Austieg schaffen und wie lang und hart dieser Weg ist.

Insgesamt finde ich das Buch sehr lesenswert, da es über Sektenarbeit und Mitgliederfang aufklärt. Jeder der darüber aufgeklärt ist, kann nicht in die fänger einer solchen Sekte geraten. Und jedes Mitglied in einer Sekte ist eins zuviel.

Ich bin aber auch sehr schokiert, was alles hinter den Mauern und under dem Deckmantel von "Gottes Liebe" mit unschuldigen Kindern gemacht wird

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martina400s avatar

Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones
martina400vor 6 Jahren

Celeste, Kristina und Juliana wachsen in der Sekte "Kinder Gottes" auf. Ihr Vater ist sehr engagiert, voll überzeugt und setzt sich und sein Leben ganz für die Sekte ein. Mit sieben Frauen hat er fünfzehn Kinder, die auch in einer Beliebtheitsskala ihres Vaters einen mehr oder weniger wichtigen Platz haben. Die Schwestern werden früh getrennt und treffen sich immer wieder in verschiedenen Komunen. In diesen Komunen werden die Kinder erzogen, d.h. gelehrt zu spuren, zu putzen und andere sexuell zu befriedigen. Die Bezugspersonen wechseln ständig. Zu den Grundsätzen der Sekte gehört die freie Sexualität und die Liebe als oberstes Gebot. So werden die Kinder von klein auf missbraucht, auch Gewalt und psychischer Druck wirken auf die Kinder ein. Jahrelang kennen die Schwestern nur dieses Leben und lassen sich von Exmitgliedern nur schwer beeinflussen bzw. werden der ständigen Gehirnwäsche unterzogen.
Ich bin regelrecht schockiert wie diese Sekte existieren kann. Verstärkt wurden zwar die Kommunen durchsucht und offiziell wurde viel entschärft, doch innerhalb der Sekte änderte sich nichts. Was hier eine Kinderseele aushalten muss, erscheint einem fast unmöglich, dann ein "normales" erwachsenes Leben zu führen. Der Ausbruch gestaltete sich als schwierig, da alle Briefe und Gespräche kontrolliert wurden und man extre Genehmigungen braucht für einen bestimmten Zweck die Komune zu verlassen.
So schrecklich die Schilderungen der Drei sind, kämpfte ich mich durch das Buch. Die Erlebnisse sind der Hammer, den Dreien hat es bestimmt geholfen ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und den Lesern macht es deutlich wie verkehrt die Welt doch läuft. Wahnsinn, dass der Sekte lange nichts nachgewisen werden konnte und es sie auch heute noch gibt. Trotz der schrecklichen Erlebnisse war das buch sehr langatmig. Im ersten Teil erzählte jede Schwester von ihrem Leben. sie wuchsen zwar getrennt voneinander auf, aber im Großen und Ganzen berichteten doch alle das Gleiche. Ein bisschen Spannung brachte dann der zweite Teil, wo berichtet wird, wie der ausbruch gelang. Hier erzählt auch jede Schwester Zeitspannen, die sich dann teilweise überschreiten und man als Leser nicht mehr genau weiß, wann was war. Dadurch, dass jeder mit jedem schlief, die Bezugspersonen oft wechselten und die Geschwister von mehreren Elternteilen stammten, waren viele Namen im Spiel, die man mit der Zeit nicht mehr richtig zuordnen konnte. Bei dem Inhalt dieses Buches erscheinen diese Kritikpunkte als lächerlich, doch leider steigert oder mindert das die Lesemotivation.

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buchfeemelanies avatar

Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones
buchfeemelanievor 7 Jahren

Mühsam

Dies ist wieder so ein Buch, wo einem die Bewertung schwer fällt.
Generell interessant.
Die drei Schwestern kommen alle zu Wort und hier liegt auch das Problem.
Wiederholungen. Wiederhulungen ..
Eine Wiederholung reiht sich an die Nächste.
Das ist nicht nur mühsam, sondern mit der Zeit echt nervig.
Einen "richtigen" Absprung von der Sekte ist auch nicht zu erlesen.
Das ganze wirkt manchmal verwirrend oder schwammig.
Eigentlich sehr schade!

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