Kristina Jones , Juliana Buhring Nicht ohne meine Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Nicht ohne meine Schwestern“ von Kristina Jones

Kristinas, Celestes und Julianas Familie ist die Sekte "Kinder Gottes", in der sie den Misshandlungen und dem Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder hilflos ausgesetzt sind. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt und leben in verschiedenen Missionsstationen der Gemeinschaft. Sie träumen von einem Wiedersehen, fürchten aber den Zorn Gottes, wenn sie sich dem Willen der "Familie" widersetzen. Schonungslos offen erzählen die Schwestern von den seelischen Grausamkeiten und der Gewalt unter dem Deckmantel des Glaubens. Ihre Geschichte ist voller schmerzlicher Erinnerungen, aber auch das Zeugnis einer mutigen Befreiung und dem Weg in ein neues Leben.

Es war ein sehr mitfühlendes und erschreckendes Buch. Ich hätte nie gedacht, das Eltern dies als normal ansehen. Mir taten die Kinder leid!

— annsbookworld
annsbookworld

Unfassbar, was in all den Sekten passiert... hinter verschlossenen Türen. Naivität hat hier nichts verloren!

— WriteReadPassion
WriteReadPassion

Schockierend grausam - wie krank ist unsere Welt? Bin ein wenig fassungslos ...

— dieFlo
dieFlo

Sehr bewegende Geschichte, drei Schwestern lebten jahrelang in der Sekte " Kinder Gottes ", ihnen wurde gesagt, was sie zu tun und zu lassen hatten....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein lesenswertes buch rund umj die Graumsankeiten in einer Sekte

    Nicht ohne meine Schwestern
    NiJo

    NiJo

    09. May 2014 um 12:41

    Wieder ein Buch, was mich sehr mitgenommen hat. Manchmal frage ich mich echt, was alles in Namen Gottes für Unrecht passiert. Gut nun zu dem Buch: Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und bereitet keine Schwirigkeiten. Das buch selbst ist so fesselnd, das man es nicht aus der Hand leben möchte, bevor man nicht weiss, was aus den 3 Mädchen geworden ist. Es gibt zunächst ein Vorwort und eine Einleitung. Dann wird der 1. Abschnitt aus der sicht von Celeste erzählt. Der 2. Abschnitt ist von Juliana und der 3. von Kristina. Im 4. Abschnitt wird immer im Wechsel erzhält. Aber jedes neue Kapitel ist den jeweilige Name vorangestellt, sodass man gut mitkommt und nicht verwirrt ist. Zu Guter Letzt gibt es noch ein Nachwort Die "Kinder Gottes" sind eine Sekte die von David Berg in den 60-ziger Jahren gegründet wurde. Zunächst schlossen sich viele Hieppiy dieser Sekte an. Auch Christopher Jones, der Vater von Celeste, Kristina und Juliana (und weiteren 12 Kindern) wurde Mitglied. Er heiratete zunächst Rebecca Jones, mit der er 3 Kinder bekam (u. a. Celeste und Kristina.). die ehe zerbricht nach kurzer Zeit und Rebecca gründete mit Joshua eine neue Familie und bekam weitere Kinder. Kristina durfte sie mitnehmen, Celeste musste beim Vater bleiben. Dieser kam dann mit Serena Buhring zusammen und bekam mit ihr weitere Kinder u. a. Juliana. In der Sekte wird die freie Liebe propagiert. Allerdings nicht ganz so, wie es eigentlich sollte. Denn die Sekte heißt auch Sex mit Kindern gut, solange er aus Liebe geschieht. Auch die Kinder untereinander dürfen Sex haben. So kommt es zu massiven sexuellen Missbrauch, den alle 3 Mädchen hilflos ausgeliefert sind. Danaben sind Verhütungsmittel komplett verboten, sodass viele Kinder geboren werden und viele Teenagerschwangerschaften entstehen. Der Alltag besteht aus beten, Bibel lesen, Spenden sammeln, Mitglieder anwerben, putzen. Danaben bekommen gerade die Kinder massive Gewalt zu spüren, für jede Kleinigkeit werden sie verprügelt, bekommen Schweigegeboten, werden isoliert ect. Zunächst erzeählt celste, was ihr alles in der Sekte widerfahren ist, dann Juliana und zuletzt Kristina. alle 3 Mädchen erleben ähnliche Schicksale. Kristina schafft den Ausstieg als 1., weil ihre Mutter die Sekte verlässt und sich in England ein neues Leben aufbaut. Im 4. Abschnitt wird dann immer abwechselnd erzählt, wie die anderen beiden den Austieg schaffen und wie lang und hart dieser Weg ist. Insgesamt finde ich das Buch sehr lesenswert, da es über Sektenarbeit und Mitgliederfang aufklärt. Jeder der darüber aufgeklärt ist, kann nicht in die fänger einer solchen Sekte geraten. Und jedes Mitglied in einer Sekte ist eins zuviel. Ich bin aber auch sehr schokiert, was alles hinter den Mauern und under dem Deckmantel von "Gottes Liebe" mit unschuldigen Kindern gemacht wird

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    martina400

    martina400

    22. November 2012 um 18:43

    Celeste, Kristina und Juliana wachsen in der Sekte "Kinder Gottes" auf. Ihr Vater ist sehr engagiert, voll überzeugt und setzt sich und sein Leben ganz für die Sekte ein. Mit sieben Frauen hat er fünfzehn Kinder, die auch in einer Beliebtheitsskala ihres Vaters einen mehr oder weniger wichtigen Platz haben. Die Schwestern werden früh getrennt und treffen sich immer wieder in verschiedenen Komunen. In diesen Komunen werden die Kinder erzogen, d.h. gelehrt zu spuren, zu putzen und andere sexuell zu befriedigen. Die Bezugspersonen wechseln ständig. Zu den Grundsätzen der Sekte gehört die freie Sexualität und die Liebe als oberstes Gebot. So werden die Kinder von klein auf missbraucht, auch Gewalt und psychischer Druck wirken auf die Kinder ein. Jahrelang kennen die Schwestern nur dieses Leben und lassen sich von Exmitgliedern nur schwer beeinflussen bzw. werden der ständigen Gehirnwäsche unterzogen. Ich bin regelrecht schockiert wie diese Sekte existieren kann. Verstärkt wurden zwar die Kommunen durchsucht und offiziell wurde viel entschärft, doch innerhalb der Sekte änderte sich nichts. Was hier eine Kinderseele aushalten muss, erscheint einem fast unmöglich, dann ein "normales" erwachsenes Leben zu führen. Der Ausbruch gestaltete sich als schwierig, da alle Briefe und Gespräche kontrolliert wurden und man extre Genehmigungen braucht für einen bestimmten Zweck die Komune zu verlassen. So schrecklich die Schilderungen der Drei sind, kämpfte ich mich durch das Buch. Die Erlebnisse sind der Hammer, den Dreien hat es bestimmt geholfen ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und den Lesern macht es deutlich wie verkehrt die Welt doch läuft. Wahnsinn, dass der Sekte lange nichts nachgewisen werden konnte und es sie auch heute noch gibt. Trotz der schrecklichen Erlebnisse war das buch sehr langatmig. Im ersten Teil erzählte jede Schwester von ihrem Leben. sie wuchsen zwar getrennt voneinander auf, aber im Großen und Ganzen berichteten doch alle das Gleiche. Ein bisschen Spannung brachte dann der zweite Teil, wo berichtet wird, wie der ausbruch gelang. Hier erzählt auch jede Schwester Zeitspannen, die sich dann teilweise überschreiten und man als Leser nicht mehr genau weiß, wann was war. Dadurch, dass jeder mit jedem schlief, die Bezugspersonen oft wechselten und die Geschwister von mehreren Elternteilen stammten, waren viele Namen im Spiel, die man mit der Zeit nicht mehr richtig zuordnen konnte. Bei dem Inhalt dieses Buches erscheinen diese Kritikpunkte als lächerlich, doch leider steigert oder mindert das die Lesemotivation.

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    13. March 2012 um 13:21

    Mühsam Dies ist wieder so ein Buch, wo einem die Bewertung schwer fällt. Generell interessant. Die drei Schwestern kommen alle zu Wort und hier liegt auch das Problem. Wiederholungen. Wiederhulungen .. Eine Wiederholung reiht sich an die Nächste. Das ist nicht nur mühsam, sondern mit der Zeit echt nervig. Einen "richtigen" Absprung von der Sekte ist auch nicht zu erlesen. Das ganze wirkt manchmal verwirrend oder schwammig. Eigentlich sehr schade!

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    Lale2004

    Lale2004

    09. January 2012 um 15:45

    Ein sehr bewegendes Buch. Unglaublich mutig, über so eine Vergangenheit zu schrreiben !

  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    svanni89

    svanni89

    05. October 2011 um 20:39

    Eine unglaubliche Geschichte!!! Die drei Geschwister Celest,Julina und Kristina wachsen in einer Sekte auf die sich die"Familie" nennt. Doch der Name trügt, die drei erzählen von Sexuellem Missbrauch und anderen schweren Misshandlungen. Sie werde alle von ihren Eltern getrennt und auch von ihren weiteren Geschwister und jede für sich muss eine schreckliche Kindheit durchleben. Und alles nur weil der Sektenführer kein eigenes Denken duldet und Sex als Glaubensbeweis für Gott sieht und das auch schon bei Kleinkindern. Eine mitreißende und erschreckende Geschichte von drei Mädchen die es geschafft haben aus den fängen einer Sekte zu befreien.

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2011 um 22:50

    Sehr bewegende Geschichte. Drei Schwestern lebten jahrlang in der Sekte " Kinder Gottes ". Ihnen wurde gesagt, was sie zu tun, und zu lassen hatten.

  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    WildRose

    WildRose

    15. October 2009 um 14:59

    Celeste Jones, Kristina Jones und Juliana Buhring wuchsen in der religiösen Sekte "Kinder Gottes" auf. Der "Prophet" David Berg schrieb den Sektenmitgliedern alles vor. Die Sekte gibt es bis heute. Sowohl Celeste als auch Juliana und Kristina wurden innerhalb der Sekte von erwachsenen Mitgliedern missbraucht; diese Taten wurden innerhalb der Sekte sogar noch gebilligt und gewünscht! Während der Vater der Mädchen und Julianas Mutter Serena der Sekte den Rücken nicht kehrten, stieg die Mutter von Kristina und Celeste aus. Kristina war damals zwölf; gemeinsam mit ihrer Mutter kämpfte sie jahrelang darum, Celeste aus der Sekte holen zu können, was jedoch erst gelang, als diese schon über zwanzig war. Auch Juliana verließ die Sekte erst, als sie bereits erwachsen war, nach einer schlimmen Essstörung und mehreren Selbstmordversuchen. Dieses Buch ist wahnsinnig aufrichtig geschrieben, beeindruckend, berührend und traurig.

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    LilStar

    LilStar

    11. September 2009 um 15:34

    Bislang konnte ich nie nachvollziehen, wie es Menschen so schwer fallen kann, sich aus den Klauen solcher Organisationen zu befreien, doch dieses Buch beschreibt sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar, wie schwer es sein kann, die normale Realität von einer Scheinwelt zu unterscheiden, in die man hineingeboren wurde und die sehr überzeugend sein kann, wenn man sonst nichts anderes kennt. Aber die Schwestern beschreiben auch, wie schwer es ist, sich vom bekannten und gewohnten Umfeld zu trennen, wenn man bereits festgestellt hat, dass das Umfeld der Sekte nicht das Leben bietet, welches man führen könnte und auch eigentlich will. Man erlangt einen recht detailierten Einblick darin, wie solche Sekten funktionieren und agieren und dass es hinter den Kulissen selten um religiöse Überzeugungen geht, sondern ebenfalls hauptsächlich um Macht und Geld. Dieses Buch beschreibt sehr emotional, und oftmals auch erschreckend offen, die Geschichte der drei Schwestern Celeste, Kristina und Juliana, die jahrelang in den Fängen der Sekte "Kinder Gottes" waren. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich war oftmals sehr ergriffen, aber auch schockiert über die Dinge, die den Schwestern tatsächlich wiederfahren sind.

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    trinity315

    trinity315

    12. April 2009 um 13:53

    Kristinas, Celestes und Julianas Familie ist die Sekte »Kinder Gottes«, in der sie den Misshandlungen und dem Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder hilflos ausgesetzt sind. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt und leben in verschiedenen Missionsstationen der Gemeinschaft. Sie träumen von einem Wiedersehen, fürchten aber den Zorn Gottes, wenn sie sich dem Willen der »Familie« widersetzen. Schonungslos offen erzählen die Schwestern von den seelischen Grausamkeiten und der Gewalt unter dem Deckmantel des Glaubens. Ihre Geschichte ist voller schmerzlicher Erinnerungen, aber auch das Zeugnis einer mutigen Befreiung und dem Weg in ein neues Lebe. Dies ist eine cht schockierende Geschichte. Ich kann gar nicht glauben das so viele Menschen nach der Pfeife eines Mannes getanz haben. Zum Glück haben es alle 3 geschafft dort rauszukommen. Das geht echt an die Nieren.

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  • Rezension zu "Nicht ohne meine Schwestern" von Kristina Jones

    Nicht ohne meine Schwestern
    verena83

    verena83

    08. June 2008 um 21:32

    erschütternder bericht über die vorgänge in einer sekte