Kristina Ohlsson Aschenputtel

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Inhaltsangabe zu „Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

Das Grauen beginnt, als eine Fahrt zu Ende geht … Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …

Märchen

— alanrick
alanrick

Dafür, dass ich kaum Thriller lese, hat mich dieser umgehauen!

— Nachas
Nachas

beim Stöbern zufällig entdeckt und mitgenommen, der Anfang war etwas schwerfällig, aber dann macht das Buch süchtig, schnellstens durchlesen

— katharina27
katharina27

Ich fand die Geschichte nicht wirklich spannend, es war vieles vorhersehbar, aber die Charaktere waren interessant und symphatisch. 3 Sterne

— DarkTranquillity
DarkTranquillity

Etwas vorhersehbar, aber durchaus spannend! Sehr guter Einstieg in eine spannende Reihe.

— worldwanderer
worldwanderer

Als Debüt sehr gut gelungen. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber ich finde gut, dass nicht alle Charaktere perfekt sind

— Miia
Miia

Manchmal ein bißchen ausschweifend und langatmig, aber trotzdem gutes Debüt.

— paschsolo
paschsolo

Sehr spannender und gut geschriebener Thriller der mir sehr gut gefallen hat. Einige Stellen fand ich jedoch ein wenig langatmig.

— Lueni
Lueni

Ein sehr gelungenes Debüt! Spannender und sehr klarer Schreibstil!

— Pippo121
Pippo121

Ein sehr spannendes Debüt! Hat aber auch noch etwas Luft nach oben!! Peder mochte ich so überhaupt nicht.

— Sammel
Sammel

Stöbern in Krimi & Thriller

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  • Aschenputtel

    Aschenputtel
    alanrick

    alanrick

    27. April 2017 um 12:38

    Neue Märchenlektüre

  • Aschenputtel

    Aschenputtel
    Nachas

    Nachas

    01. February 2017 um 13:04

    Das Thrillergenre ist in meinem Bücherregal nicht oft vertreten, doch das eine oder andere Exemplar verläuft sich doch mal zu mir. Dieses Buch habe ich vor einer ganzen Weile ertauscht, ich weiß schon gar nicht mehr, gegen welches Buch. Das Buch ist in allen gängigen Onlineshops zu erwerben, auch direkt auf der Verlagsseite für € 9.99. Titel: Aschenputtel Autor: Kristina Ohlsson Verlag: blanvalet Seitenanzahl: 478 Erster Satz: „Aus irgendeinem Grund musste er, wenn er seinen Gedanken freien Lauf ließ, früher oder später immer wieder an die Krankenakte denken.“ Klappentext: „Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …“  Es kommt immer mal wieder vor, dass ich ein Buch aus einem Genre lesen, dem ich nicht sehr oft eine Chance gebe. Dazu gehören neben Historischen Romanen oder High Fantasy eben auch Krimis und/oder Thriller. Dennoch bin ich in den meisten Fällen positiv überrascht und stelle mir selbst die Frage, warum ich nicht öfter zu Büchern aus diesem Genre greife. So auch bei diesem Thriller. Es ist ein schwedischer Thriller, die ja bekannterweise sehr beliebt sind. Warum eigentlich? Haben es die Schwedinnen und Schweden einfach am besten drauf, den Spannungsbogen ewig oben zu halten, ohne blutrünstig zu sein? Ich mag Blut nicht. Nicht sehen und auch nicht lesen, wobei lesen noch um einiges angenehmer ist, da schalte ich das Kopfkino eben einfach mal aus. Wenn ich mal zurückdenke, ist Aschenputtel kein wenig blutig. Es ist makaber, ekelhaft und macht einen ab und zu fassungslos. Blut kommt aber nicht vor. Psychospielchen, Schläge, Leichenschändung, Kindesmisshandlung. All dies ist Thema in diesem Buch. Wenn ich das hier so nun schreibe, fass ich mir gleichzeitig an den Kopf. Ein Buch das solche Themen beinhaltet fand ich tatsächlich sehr gut? Kristina Ohlsson hat einen absolut spannenden Thriller verfasst. Er ist immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben. Es gibt drei Hauptermittler, aus deren Sicht abwechselnd geschrieben wird, aber auch aus der Sicht des Opfers, des Mörders oder des Mördergehilfen. Die Kapitel sind durchschnittlich kurz, was ich super finde. So verliert man nicht den Faden, vor allem ist Kristina Ohlsson dadurch auch nicht abgeschwiffen. In der Story bleibt es leider nicht bei nur einem Opfer, das Motiv des Mörders wird allerdings bald klar, auch wenn man sich darüber erst in den letzten Kapiteln sicher sein kann. Das ist etwas vorhersehbar, hat die Spannung allerdings nicht geschmälert. Schauplätze sind mehrere Städte in Schweden, dessen Zusammenhänge schwer zu erkennen sind und auch dem Ermittlerteam Kopfzerbrechen bereiten. Außerdem hat jeder Ermittler noch an seiner ganz privaten Situation zu knabbern. Einer geht seiner depressiven Frau fremd, der andere hat seinen Sohn ewig nicht gesehen und noch eine andere hat das Gefühl sich jeden Tag aufs Neue behaupten zu müssen. Die Story spielt zwar im Sommer, da es aber nur regnet und verhältnismäßig kalt ist, wird die düstere Stimmung sehr gut unterstützt. Fazit: Dieser Thriller ist für jeden Thriller Fan ein absolutes Muss! Und auch wenn euch ein Thriller eher selten in die Tüte kommt, probiert diesen einfach! Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich verspreche: die Spannung bleibt bis zur letzten Seite ganz hoch. Ohne Frage, ich vergebe die volle Punktzahl: 5 von 5 Sterne

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  • Gelungener Start

    Aschenputtel
    Ritja

    Ritja

    17. October 2016 um 15:47

    Man kann sagen, was man will, die Schweden können Krimis und Thriller schreiben. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber bis jetzt haben mich die skandinavischen und die schwedischen im Besonderen am meisten begeistert. Vielliecht liegt es an der Biografie der Autoren? Kristian Ohlsson arbeitete beim schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde und als Terrorismus-Expertin bei der OSZE in Wien.  Geballtes Wissen, toller Schreibstil und eine Spannung vom Anfang bis zum Ende sorgen bei "Aschenputtel" für einen gelungenen Thriller. Ohlsson vermeidet die ganz harten und blutigen Details, aber sie lässt den Leser trotzdem spüren, wie kalt und grausam die Menschen sein können. Sie manipulieren, sie wenden Gewalt an, um ihre Macht zu sichern, sie lügen und betrügen und die Schwächsten (hier Kinder und Frauen) verlieren.  Aber nicht nur in der "Außenwelt" kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, auch innerhalb der Polizeieinheit stimmt die Chemie nicht. Alex Recht hat mit seinen Mitarbeitern zu kämpfen. Fredrika Bergman, eine Zivilangestellte, die noch ihren Weg sucht und Peder Rydh, ein stürmischer, impulsiver, aber guter Polizeibeamter finden keine Verbindung zueinander und sehen sich eher im Wettstreit um die Gunst von Alex Recht als ein Team, das schwere Fälle lösen soll. Das Buch legt man nicht so schnell aus der Hand. Es gibt viele kleine Details, kleine Wendungen und immer wieder die ganz eigenen Probleme der Hauptcharaktere, die mich an die Geschichte gebunden haben. In schwedischen Thrillern wird am Ende nicht immer alles gut und auch hier steht man vor Fragen, die nicht beantwortet werden (und sollen). Am Ende bleibt man mit einer traurigen Geschichte zurück, ist nachdenklich und hat Gänsehaut. Und trotzdem liegt schon jetzt der zweite Band im Regal und will gelesen werden, denn manche Wendung war überraschend und man möchte wissen, wie es weitergeht. Es bleibt spannend....  

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  • Als Debüt sehr gut gelungen

    Aschenputtel
    Miia

    Miia

    12. September 2016 um 10:52

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt:  Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum … Meine Meinung:  Ich hätte wohl selbst nie zu diesem Buch gegriffen, weil ich die Inhaltsangabe zwar spannend finde, aber es einfach zu viele Krimis gibt, die eben doch ähnliche Themen behandeln. Ich habe aber irgendwann den Band "Papierjunge" ertauscht und wusste bis dato nicht, dass das erst der 5. Teil der Reihe ist. Deshalb beginne ich jetzt mit der Reihe von vorne und wurde bisher nicht enttäuscht. "Aschenputtel" ist das Debüt der Autorin. Wir lernen hier das Ermittlerteam kennen und lösen gemeinsam mit ihnen den ersten Fall, der direkt mit Kindesentführungen startet. Alleine die Thematik ist schon sehr ergreifend und spannend und hat deshalb definitiv Potential einen zu fesseln. Ich muss aber sagen, dass ich die Auflösung des Falls schon recht zu Beginn vorher gesehen habe. Ich weiß nicht, ob ich einfach schon zu viele Krimis gelesen habe, aber das war mir doch einfach zu vorhersehbar und deutlich. Dennoch erhält das Buch von mir 4 Sterne, weil ich das Ermittlertrio cool finde. Frederika Bergmann ist Akademikerin und keine Polizistin. Dennoch hat sie dort einen Posten und soll quasi neuen Wind in die Abteilung bringen. Das führt dazu, dass sie nicht wirklich akzeptiert wird, aber auch selbst nicht richtig warm mit dem Job wird. Alex Recht ist der Chef der Bande - er ist ein sehr ruhiger und gefasster Typ, ist aber durch seine vielen Jahre bei der Polizei auch etwas stur und engstirnig geworden. Er lässt nicht gerne Neues zu, kann somit mit Frederika nicht viel anfangen, aber bleibt trotzdem immer ein sehr sympathischer Charakter. Peder ist ebenfalls schon ewig bei der Polizei. Er vereint eigentlich alles Negative und ist damit der unsympathischste Charakter in der Geschichte. Er hat ekelhafte sexistische Ansichten, er ist oft eigensinnig und arrogant. Aber ich finde gerade durch seine negativen Eigenschaften hat er seine Daseinsberechtigung in der Geschichte. Ich finde total gut, dass es auch einen Charakter gibt, den wahrscheinlich niemand wirklich mag. Er eckt beim Leser an, aber er gewinnt auch Pluspunkte, wenn er mal was richtig macht. Spannend finde ich auch Frederikas Liebesbeziehung mit einem verheirateten Mann. Man muss halt einfach sagen, dass die Geschichte Tabus anspricht, aber mit diesen sehr offen umgeht. Es wird vieles gesagt und getan, was man selbst als sehr unsympathisch einstufen würde, andererseits wird aber indirekt auch kritisiert. Das ist wirklich echt gut gemacht und ist mal was ganz anderes ;)Ich freue mich auf weitere Fälle mit den Ermittlern! Fazit: Das Debüt der Autorin überzeugt mit einem einzigartigen Ermittlertrio. Gerade Peder ist ein sehr unsympathischer Charakter, aber gerade das macht das Trio so spannend. Die Autorin bringt Tabus in ihre Geschichte ein und lässt damit ein einzigartiges Ermittlerteam enstehen. Die Auflösung des Falls war für mich aber schon sehr früh sehr deutlich. Da gibt es definitiv Verbesserungspotential. Dieser erste Band der Reihe bekommt daher 4 Sterne von mir :)

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  • Ein eigenwilliges ERmittlerteam

    Aschenputtel
    Federfee

    Federfee

    31. August 2016 um 11:28

    Heutzutage erwartet man von einer guten Thriller- oder Krimiserie, dass die Hauptpersonen eine Geschichte haben, um nicht zu sagen: ein Schicksal. Das ist bei der Fredrika-Bergman-Reihe der Fall. Die Ermittler entwickeln sich, der Fortgang des Falles ist spannend, die Sprache unauffällig, so dass der Fokus auf dem Inhaltlichen liegt.Das Ermittlerteam besteht aus Axel Recht, dem Chef, Peder Rydh, der sehr unsympathisch daher kommt. Aber Menschen sind eben nicht nur schwarz-böse oder weiß-gut, sondern eher etwas dazwischen. Vielleicht ist er nach Fredrika die interessanteste Figur, weil er auch gute Seiten hat, z.B. die Fürsorge für seinen behinderten Bruder oder Einsicht in seine Fehler. Und dann ist da noch Fredrika Bergman, nicht aus der kriminalistischen Praxis, zuerst nur vorläufig in diesem Team und deshalb wenig anerkannt. Das ändert sich ziemlich schnell ...Ein Kind verschwindet aus einem außerplanmäßig haltenden Zug ... Zuerst wird der Vater verdächtigt, der mit seiner Ehefrau in Trennung lebt. Fredrika hat andere Vorstellungen und lässt nicht locker ...Dieser spannende Thriller mit dem interessanten Ermittlerteam macht Lust auf weitere Bände dieser Reihe.

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  • Regensommer

    Aschenputtel
    walli007

    walli007

    17. July 2016 um 11:42

    Auf dem Weg von Göteborg nach Stockholm verschwindet ein sechsjähriges Mädchen aus dem Zug. Nur kurz war seine Mutter bei einem außerplanmäßigen Halt auf den Bahnsteig gegangen und doch hat sie die Abfahrt des Zuges verpasst. Und der Schaffner, den sie dann telefonisch bat, auf ihr Kind aufzupassen, hat das Abteil auch nur kurz verlassen. Trotzdem ist die Kleine nicht auffindbar. Schnellstens versuchen Kommissar Alex Recht und seine Kollegen, das Kind zu finden. Doch es ist wie verhext, viele Zeugen haben das Bahnhofsgelände schon verlassen und die von den Verbleibenden hat niemand etwas gesehen oder gehört.  In diesem ersten Fall von Alex Recht und seinem Team geht es gleich sehr zur Sache. Bei vermutlichen Kindesentführung oder auch bei jedem Verschwinden eines Kindes kommt es auf jede Sekunde an. Je länger die Suche dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Ausgangs. Da müssen die Ermittler zusammen arbeiten. Es darf der Bearbeitung des Falles nicht entgegenstehen, dass ihnen die Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman zugeteilt wurde. Sie hat als Quereinsteigerin nicht die übliche Ausbildung durchlaufen und wirkt wie ein Fremdkörper im Team. Und doch muss Axel Recht mit der Zeit anerkennen, dass die neuen Impulse, die ihre Art der Herangehensweise bringt, hilfreich für die Ermittlungen sind. Ein Fall, der einen im doppelten Sinne des Wortes mitnimmt. Zum einen, weil man, wenn es um Kinder geht, einfach nicht unberührt bleiben kann. Und zum anderen, weil man sich auf die Weg begibt, den die Nachforschungen nun einmal einschlagen. Man ist ergrimmt über die Engstirnigkeit des Peder Rydh, man wünscht sich die Ruhe und Übersicht von Alex Recht und hofft letztlich auf eine wohlwollendere Aufnahme Fredrikas im Team. Gefesselt jedoch ist man von dem Fall. Geschickt lässt die Autorin die Abläufe immer mehr an Geschwindigkeit aufnehmen, so dass es einem schließlich fast den Atem raubt. Ein sehr gelungenes Erstlingswerk, dem die Autorin inzwischen einige Weitere folgen ließ.

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  • Aschenputtel

    Aschenputtel
    Helene2014

    Helene2014

    10. July 2016 um 16:15

    Aschenputtel von Kristina Ohlsson habe ich als Hörbuch gehört und ich kannte auch die Autorin vorher nicht. Der Sprecher, Uve Teschner, hat das Buch fantastisch gelesen, mit der genau richtigen Intensität und Betonung. Die Geschichte fand ich sehr spannend und gut aufgebaut. Die Autorin nahm sich viel Zeit, die einzelnen Figuren vorzustellen. Man lernte ihren Hintergrund kennen und konnte die einzelnen Personen gut in das Geschehen einordnen. Auch die weniger wichtigen Personen bekamen so ein Gesicht und eine Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen, besonders die Schilderung des persönlichen Hintergrunds der ermittelnden Polizisten. Interessant war auch die Polizeiarbeit an sich. Man war hautnah bei den Ermittlungen dabei und auch die Fehler, die gemacht wurden, wurden thematisiert. Die Polizisten um Alex Recht, den Leiter, wurden nicht als strahlende Helden dargestellt, sondern als Menschen, die sich auch mal verrannt haben. Am Anfang wurde auch Franziska, die einzige Frau im Team und Zivilistin, nicht richtig ernst genommen von ihren Kollegen. Fazit: ein spannender Psychothriller mit sympathischen Ermittlern und einer spannenden Story, die manchmal ganz schön an die Nieren ging. Ich werde die anderen Bücher der Autorin auf jeden Fall noch anhören, besonders mit dem tollen Sprecher Uve Teschner. Von mir 5 Sterne und eine Hör- bzw. Leseempfehlung.

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  • Spannend und tiefgründig. Das Beziehungsgeflecht vom Menschen und Mord

    Aschenputtel
    AnnMan

    AnnMan

    13. June 2016 um 12:02

    Ich mag sehr gerne skandinavische Thriller, spätestens seit Stieg Larsson und dieses Buch hörte sich nach Gänsehaut an. Denn was gibt es schlimmeres, als wenn Kinder entführt werden und man weiß schon vor dem Lesen, dass ihnen Gewalt angetan wird? Der Thriller liest sich meiner Meinung nach sehr gut, ein gelungenes Debüt der Autorin.Sie versteht es falsche Fährten zu legen und ein Puzzle dem Leser zu präsentieren, das er nur zu gerne versucht wieder zusammen zu legen. So ging es mir jedenfalls so. Sehr beeindruckt hat mich, dass die Autorin bei jedem Charakter in die Tiefe gegangen ist, jeder hat eigene Merkmale und strahlende und dunkle Seiten. Ebenfalls als besonders fand ich die Idee mal drei Ermittler in den Fokus zu rücken und nicht nur eine Person. Die drei zeichneten sich auch durch große Individualität aus, was in dieser Konstellation zu spannenden Begegnungen und Konflikten führte, die ich gerne gelesen habe.Der Mordfall war so brutal wie vermutet und hat quasi, auch wenn es makaber klingt, meine Erwartungen erfüllt. Wieso dann nur 4 Sterne? Es ist einer der wenigen Thriller wo ich gegen Ende noch "vor den Ermittlern" erraten konnte, was die Mütter sich zu Schulden haben kommen lassen. Und bei der Auflösung verlor die Story etwas an Spannung und Kraft, leider. Dafür hat mich der Cliff-Hänger am Ende sehr neugierig auf die weiteren Bände gemacht :-)

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  • Die Rache eines Psychopathen ...

    Aschenputtel
    Pippo121

    Pippo121

    24. May 2016 um 21:46

    Ein grausames Verbrechen erschüttert Stockholm: Unter dubiosen Umständen wird ein kleines Mädchen aus einem Zug entführt! Doch schnell glaubt die Polizei in dem flüchtigen, gewaltbereiten Vater des verschwundenen Kindes den Täter ausgemacht zu haben. Lediglich Frederika Bergmann, Neuzugang im Ermittlerteam um Alex Recht, glaubt nicht an diese „einfache“ Klärung des Falles. Da sie aber von ihren Kollegen kaum respektiert wird, schenkt niemand ihren Gedankengängen Glauben. Die Ermittlungen kommen nur sehr langsam voran und erst nach einiger Zeit, wird der Tatverdacht der Entführung gegen den Vater fallengelassen. Erst jetzt rückt Frederikas anfängliche Theorie in den Mittelpunkt der Ermittlung. Doch es ist zu spät! Ein weiteres Kind wurde entführt und tot aufgefunden. Der Polizei läuft die Zeit davon! Mit „Aschenputtel“ ist Kristina Ohlsson ein gelungenes Debüt und der spannende Auftakt zu einer vielversprechenden Krimi-Reihe gelungen. Sie zeichnet sich durch einen schnörkellosen, klaren Schreibstil aus und die wechselnde Erzählperspektive erhöht die Spannung und den Lesefluss. Interessant fand ich es, dass die Ermittlertruppe erst im Laufe der Ermittlungen zu einer Einheit zusammenwächst. Zwar arbeiten Recht und Rydh schon länger zusammen, doch die neue Kollegin Bergmann ist anfangs eine unbeliebte Kollegin, der man kaum etwas zutraut. Sie gilt als reine Analytikerin, ohne Intuition und Leidenschaft. Nur langsam erarbeitet sie sich die Achtung und den Respekt ihrer männlichen Arbeitskollegen und wird schließlich als vollwertiges Teammitglied angesehen. Die Einblicke in die gestörte Psyche des Täters und seiner „Puppe“ Jelena gefallen mir gut, da es dem Fall Tiefgang verleiht. Man merkt sehr früh, dass der Täter ein gestörter Psychopath ist, der mit eine ungeheure Macht über seine „Puppe“ verfügt. Er belohnt sie solange sie ihm gehorcht, misshandelt sie brutal sobald sie Schwäche zeigt oder einen Fehler begeht. „Vorsichtig strich er ihr über den Rücken. Aus Versehen – oder vielleicht weil er die Verletzungen, die er ihr zugefügt hatte, wirklich nicht sah – strich er über einen der ganz frischen Blutergüsse.“ (S.13) Die verstörte junge Frau, genannt „Puppe“, hilft dem Täter in seinem Kampf gegen Mütter, die es nicht verdienen ein Kind zu haben, da sie seiner Ansicht nach Schuld auf sich geladen haben. Als Strafe entführt das ungleiche Verbrecherpärchen die Kinder und tötet sie. Dabei nimmt Jelena eine aktive Rolle ein und man weiß nicht, ob sie von diesem Kampf überzeugt ist, oder ob ihr Handeln auf einer Art Gehirnwäsche durch den Täter basiert. „Das Geschöpf abwerfen, dachte sie.“ (S.151) Sie stellt ihr Tun zu keiner Sekunde in Frage, doch ihr Wille wurde schon vor langer Zeit gebrochen, ihre Persönlichkeit durch die vielen, schweren Misshandlungen zerstört. Ist sie, zumindest der Mittäterschaft, schuldig? Oder ist sie „nur“ Opfer? „Ich hätte jede nehmen können, Puppe […] Jede, Puppe. Aber ich habe dich auserwählt. Und wenn du mich enttäuschst, dann nehme ich eine andere!“ (S.187) Es störte mich allerdings, dass die Ermittler so lange brauchten, um hinter das Geheimnis der Mütter zu kommen. Bereits als die Rede von dieser geheimnisvollen, verlängerten Reise von Lilians Mutter war, keimte in mir der Verdacht auf, dass die junge Frau eine Abtreibung vornehmen ließ. Zudem stand auf Lilians Stirn „Unerwünscht“. Ab diesem Zeitpunkt hegte ich keinen Zweifel mehr daran, dass der Mörder in diesem Fall Frauen bestraft, die eine Abtreibung hatten. Warum gelang es den Ermittlern nicht, diese relativ leicht nachvollziehbare Schlussfolgerung zu ziehen? Die Vorgehensweise des Täters wurde plausibel erläutert und ergab in dessen Augen auch Sinn. Die schwierige Kindheit des Täters soll aber auf keinen Fall als Entschuldigung für seine Taten herhalten, denn absolut nichts kann einen Mord rechtfertigen. Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen und ich habe mir auch schon die weiteren Bücher der Reihe gekauft!

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  • Aschenputtel

    Aschenputtel
    Engelchen07

    Engelchen07

    24. May 2016 um 18:13

    Während eine Mutter bei einem außerplanmäßigen Halt des Zuges aussteigt um zu telefonieren, fährt der Zug plötzlich ohne sie weiter nach Stockholm. Zu ihrem Entsetzen sieht sie den Zug noch von hinten und versucht diesen aufzuhalten, da dort ihre kleine schlafende Tochter noch im Waggon sitzt. Sie rast mit einem herbeigerufenen Taxi hinterher und läßt über die Leitstelle dem Schaffner ausrichten, er solle sich um das Kind kümmern. Der Schaffner sieht umgehend nach dem Kind, welches noch friedlich schläft. Als ein Gerangel im Nachbarwaggon beginnt, muß der Schaffner einschreiten. Zwischenzeitlich am Bahnhof in Stockholm angekommen, geht das Gedrängel der Leute los, alle verlassen hastig den Zug. Als der Schaffner am Waggon des schlafenden Kindes ankommt sind nur noch die Schuhe des Kindes da. Die erste Suche nach dem Kind bleibt erfolglos. Kurze Zeit später wird die Polizei eingeschaltet. Die Kommissare sind erst gar nicht davon überzeugt, dass dem Kind was passiert sein soll, es ist vermutlich nur weggelaufen. Doch das private Umfeld der Frau läßt nicht ausschließen, dass der gewalttätige Noch-Ehemann das Kind evtl. entführt hat, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, bis das Kind tot vor einem Krankenhaus aufgefunden wird. Ein sehr spannend und mitreißender Schweden-Thriller.

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  • Gelungen

    Aschenputtel
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 21:18

    "Aschenputtel" ist ein sehr gut geschriebenes, spannendes Buch. Die ganze Zeit habe ich mitgefiebert und gehofft, dass sie den Entführer endlich schnappen, während ich mich zugleich gefragt habe, wieso irgendjemand so etwas schreckliches tun würde. Wir haben zwar einige Einblicke in die Gedankenwelt des Täters erhalten und haben seine 'Helfer' kennen gelernt, aber das alles konnte nicht erklären, wie man Kindern so etwas antun konnte. Das Team das an dem Fall arbeitet - Frederika, Alex und Peder - war interessant. Die drei sind sehr unterschiedlich, aber alle waren für die Ermittlungen wichtig und jeder hat etwas anderes beitragen können. Mich haben allerdings die Konflikte zwischen ihnen gestört. Ja, es ist realistisch dass es unter Kollegen Rivalitäten gibt und dass sich nicht alle gut verstehen, aber wenn ein Kind vermisst wird, ist das nicht der richtige Zeitpunkt um Ermittlungen zu behindern, nur weil das eigene Ego verletzt wurde. Und natürlich ist es irgendwie auch ein Klischee, dass männliche Cops Vorurteile gegen ihre weiblichen Kolleginnen (zivile Ermittlerin oder nicht) haben. Außerdem hat mich ein bisschen genervt, dass Frederika die ganze Zeit recht hatte und die Männer nicht, aber das lag eher daran, dass wir als Leser durch die Kapitel aus Sicht des Täters schon wussten, was passiert war, während die Ermittler noch im Dunkeln tappten. Das war teilweise wirklich frustrierend und deshalb hätte ich es besser gefunden, wenn diese Einschübe erst später gekommen wären. Allerdings war das nur ein kleines Problem, das mein Lesevergnügen nur minimal eingeschränkt hat. Der Fall war... interessant, wobei das nicht wirklich passt. Von Anfang an steht sehr viel auf dem Spiel und weil das Opfer ein Kind ist, haben mich die Ereignisse sehr betroffen gemacht. Teilweise war es deshalb ein bisschen schwer weiter zu lesen, was zeigt, dass Ohlsson eine gute, realistische, fesselnde Geschichte geschrieben hat. Dies liegt vor allem daran, dass der Täter gut ist - er weiß, was er tut und ist dabei sehr vorsichtig, was ihn gefährlich macht. Auch sein Motiv ergab Sinn, obwohl das natürlich keineswegs entschuldigt, was er getan hat. Wir haben auch einiges über das Team gelernt, das am Fall arbeitet. Hierbei hat die Autorin in meinen Augen eine gute Balance gefunden; wir erfahren genug, um zu wissen, wer die Figuren sind und welche Probleme sie haben, aber nicht zu viel. Die Ermittlungen waren immer der Fokus der Handlung, so wie es sein sollte. Ich weiß nicht, ob ich das Ende mag, es war irgendwie unbefriedigend. Allerdings weiß ich nicht, ob ein anderer Ausgang wirklich befriedigender gewesen wäre... Gut gefallen hat mir hingegen, dass wir die Auswirkungen der Ereignisse auf das Team gesehen haben. Das war ein guter Weg, um die Geschichte zu beenden. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, sodass ich 4 Sterne vergebe. Den zweiten Teil werde ich mir definitiv kaufen

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Insgesamt ein guter Auftakt der Fredrika Bergmann Reihe mit Band 1

    Aschenputtel
    SerenaS

    SerenaS

    24. March 2016 um 23:25

    Der Fall war interessant zu verfolgen und das Ende überraschend und spektakulär. Allerdings finde ich den Titel sehr irritierend gewählt. Leider fehlt mir auch die Verbindung zwischen den Teammitgliedern. Kein Knistern, keine Liebelei... aber die Hintergründe der einzelnen Personen ist wiederum interessant und wird in den Folgebänden sicher fortgesetzt werden.Fazit: Insgesamt ein guter Auftakt der Fredrika Bergmann Reihe mit Band 1

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  • Fesselnder Auftakt einer schwedischen Thriller-Reihe

    Aschenputtel
    Lilli33

    Lilli33

    15. March 2016 um 22:17

    Taschenbuch: 496 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. September 2012) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3442375806 Originaltitel: Askungar Preis: 9,99 € auch als E-Book und gebundene Ausgabe erhältlich Fesselnder Auftakt einer schedischen Thriller-Reihe Inhalt: Aus einem Zug verschwindet ein kleines Mädchen spurlos. Kurze Zeit später ist es tot. Schnell legt sich die Polizei auf einen Verdächtigen fest. Nur die Zivilangestellte Fredrika Bergman verfolgt eine weitere Spur … Meine Meinung: Mit ihrem Debütroman kann Kristina Ohlsson durchaus überzeugen. Er ist logisch aufgebaut, fesselnd erzählt und flüssig geschrieben. Zwar kann man sich relativ bald denken, dass die Ermittlungen der Polizei zunächst in die falsche Richtung gehen, doch welches die richtige Richtung ist, weiß man auch als Leser bis zum Schluss nicht. Der Fall wird logisch aufgeklärt, nachdem die Autorin zuvor einige Irrwege für den Leser konstruiert hat. Die Handlung an sich hat mir also gut gefallen. Was mich nicht so ganz begeistern konnte, war das Personal. Alex Recht leitet die Truppe. Er ist ein hochgelobter Ermittler. Mir blieb allerdings verborgen, warum er so hochgelobt ist. Seine Denkweise ist ziemlich simpel und von Vorurteilen geprägt. Der fünfundzwanzigjährige Peder Rydh ist unangenehm ehrgeizig und auch privat nicht besonders sympathisch. Er sieht sich in Konkurrenz zu seiner neuen Zivilkollegin Fredrika Bergman. Sie wollte eigentlich gar nicht zur Polizei und ist nur aufgrund eines tragischen Geschehens dort gelandet. Anfangs ist sie nicht sehr glücklich mit ihrer Arbeit, aber zum Glück bessert sich das im Lauf der Zeit und sie erliegt dem Jagdfieber. Die Autorin konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Schon aufgrund der Tatsache, dass wir es hier mit einem Serientäter zu tun haben und ständig fürchten müssen, dass er sich bald ein neues Opfer holt, ist der Roman sehr spannend. Man fiebert mit, dabei weiß man sogar ein bisschen mehr als die Polizei, da immer wieder Passagen aus Sicht des Täters eingeschoben sind. Dessen Motive sind lange Zeit unklar bzw. unverständlich, doch am Ende kommt Licht ins Dunkel. Die Reihe: 1. Aschenputtel 2. Tausendschön 3. Sterntaler 4. Himmelschlüssel 5. Papierjunge ★★★★☆

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  • Sehr spannend, bin begeisterte Ohlsson Fan, gibt aber bessere yBücher von ihr

    Aschenputtel
    Missi1984

    Missi1984

    14. December 2015 um 10:16

    Als die Mutter Vor dem Zug Telefonniert,fährt der Zug los und die Tochter drin. Die Tochter wird tot vor dem Krankenhaus gefunden mit dem Text unerwünscht..... Wahnsinn wie jemand die Personen die eine Abtreibung durchgeführt hatten , hassen muss... Und alles nur wegen den Eltern. Das Buch ist wirklich sehr Spannend, aber zum Schluss hat es mich leider nicht umgehauen Sorry deshalb nur 3Sterne.

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