Kristina Ohlsson Bruderlüge

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Inhaltsangabe zu „Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson

Wer Schwesterherz gelesen hat, darf Bruderlüge nicht verpassen. Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Ein sehr schöner zweiter und abschließender Teil zu der Geschichte um Martin Benner. Jedoch mir am Ende zu abwegig. Schade.

— Steffinitiv
Steffinitiv

Wieder sehr spannend und empfehlenswert, wenn man Martin Benner mag

— Joeysbooks
Joeysbooks

Immer wieder zwingt sie den Leser zu einer gedanklichen Kehrtwende.

— detlef_knut
detlef_knut

etwas spannender als schwesterherz,wenn auch hochkomplex konstruiert. das Motiv "viel Lärm um nichts" das liegt aber im Auge des Betrachters

— Gwendolina
Gwendolina

Die Geschichte ist durchaus interessant und packend, kann aber nicht mit Band 1 mithalten und ist teils zu konstruiert.

— Jisbon
Jisbon

Spannender und wendungsreicher Band 2 mit Martin Benner ...

— MissNorge
MissNorge

Kommt nicht an Band 1 heran. Bis zur Hälfte gut geschrieben dann leider ziemlich absurd geworden. Schade.

— Janina84
Janina84

Wieder fesselnd geschrieben, aber Ende und Grundgedanke der Geschichte zu überkonstruiert und zu abstrus.

— Julia2610
Julia2610

Ein toller Abschluss voller Spannung!

— BuecherweltUndRezirampe
BuecherweltUndRezirampe

Absolut packend und spannend - unbedingt lesen!

— Marion2505
Marion2505

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  • Bruderlüge

    Bruderlüge
    Steffinitiv

    Steffinitiv

    21. July 2017 um 15:52

    Kurze Meinung: Ein sehr schöner zweiter und abschließender Teil zu der Geschichte um Martin Benner. Jedoch mir am Ende zu abwegig. Schade. Klappentext: Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt. Mein Fazit Warum wollte ich dieses Buch lesen? Schwesterherz hatte mich sofort total in den Bann gezogen und so wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Martin und der Suche nach Mio weitergeht. Was ist mir besonders positiv aufgefallen: Die Charaktere sind immer noch genauso wie sie im ersten Band waren. Man kann sich wieder sehr schnell in die Geschichte finden und ist bei den Namen auch sofort im Bilde, wer nun wer war und ist. Auch die Interviews sind weiterhin im neuen Band enthalten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Was ist mir negativ aufgefallen: Die Geschichte war am Ende so verzwickt. Es war so durcheinander und so viele Hände, die am selben Strang ziehen, dass mir das Szenario dann doch viel zu unrealistisch und auch ein wenig zu hanebüchen vorkam. Zu den Charakteren: Martin: Wie bereits im ersten Band handelt er selten wohlüberlegt und begibt damit sich und sein Umfeld öfter als notwendig in Gefahr. Auch ist er immer noch der Draufgänger aus dem ersten Buch, keine Beziehung, nur Sex und ab und zu Geborgenheit. Die Interviews verlaufen wieder ähnlich zu “Schwesterherz” nur macht Martin diesmal bei Weitem mehr Andeutungen und gerät deutlich häufiger in große Schwierigkeiten. Lucy: Als fester Bestandteil von Belles Leben, ist sie auch weiterhin Teil von Martins Leben. Und so kommt es irgendwann, dass sie alles mit ausbaden muss, was er anzettelt. Sie leidet sehr darunter und man merkt, dass sie anfängt an dem zu zweifeln, was zwischen Martin und ihr ist. Didrick: Als Polizist ist er natürlich gewillt, dass Recht geschieht. Doch wenn man nun bedenkt, dass er zu großen Teilen persönlich und auch emotional eingebunden ist, so verzeiht man ihm doch manche Schritte, doch einige sind auch unter den Aspekten unverzeihlich, sodass er mir am Ende sehr zuwider war. Lucifer: Wie nachtragend und wie unmenschlich kann ein Mensch nur sein. Lucifer verkörpert für mich all das, was ich hoffe niemals persönlich an einem Menschen zu erkennen. Ich glaube ich hätte an Martins Stelle versucht ihm ein für alle Mal wirklich die Lichter auszuschalten, nachdem er dafür sorgte, dass die Mutter seines Sohnes so bestraft wird für etwas, das sie gar nicht zu verantworten hatte. Zusammengefasst: Als Abschluss des Zweiteilers ist das Buch auf jeden Fall gelungen. Schade nur, dass Kristina das Niveau des ersten Bandes nicht gehalten hat. Am Ende war die Sache dann doch verwickelter, als für mich schön gewesen wäre. Dennoch werde ich die Bücher gerne nochmal in die Hand nehmen – vielleicht nicht morgen, aber bestimmt in ein paar Monaten  Bewertung Handlung * * * * / 5 Spannung * * * * * / 5 Charaktere * * * * / 5 Schreibstil * * * * / 5 Gestaltung * * */ 5 Gesamt * * * */ 5

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  • Fortsetzung von Schwesterherz

    Bruderlüge
    sinsa

    sinsa

    19. July 2017 um 19:16

    Die beiden Thriller „Schwesterherz“ und „Bruderlüge“ wurden von der Autorin als Doppelband angelegt. Wer also die ganze Geschichte erfahren möchte, muss beide Bücher lesen.Ich habe beide Bücher im Rahmen einer Leserunde erhalten. Leider hat mich schon der erste Band „Schwesterherz“ nicht wirklich in den Bann geschlagen und so war „Bruderlüge“ für mich eher eine Qual als ein Genuss.Der Protagonist Martin Benner vermag durch seine machohafte, egoistische Haltung nicht wirklich zu überzeugen, daran ändert auch sein liebevoller, jedoch in gewisser Weise distanzierter Umgang mit seiner Adoptivtocher Belle nichts. Belle tritt insgesamt in diesem Buch auch weiter in den Hintergrund. Auch Benners Beziehung zu Lucy, seiner Partner im Anwaltsbüro, ist sehr zäh. Die liebe Lucy, die total in Benner verliebt sein muss, um ihm seine ständigen Seitensprünge zu verzeihen, schafft es nur schwer, zu überzeugen.Auch die Geschichte selbst, von der man nun glaubt, dass sie endlich Fahrt aufnimmt, wird zunehmend konstruierter. Benner sucht weiterhin nach dem verschwundenen Mio. Dabei wird er zusätzlich von einer weiteren unbekannten Person immer weiter in die Defensive gedrängt, indem man ihm immer mehr und immer absurdere Morde zur Last legt. Trotzdem darf er sich weiterhin frei bewegen und seiner Suche nach Mio weiter nachgehen.Am Ende des Buches nimmt die Geschichte aufeinmal rasant Fahrt auf und schließt mit einem Ende ab, bei dem keine Fragen mehr offen bleiben – zumindest oberflächlich. Die Handlungsstränge werden ordentlich zusammengeführt und verknotet, aber in der Schicht darunter bleiben doch einige Fragen offen – insbesondere die Frage nach dem „Warum!“ denn das erschließt sich mir noch immer nicht so richtig. Benner wiederholt es ja regelmäßig: Sein Leben ist total aus den Fugen geraden und es wird sicher länger dauern, bis es wieder einigermaßen so wird wie vorher. Insgesamt ist Benner eine sehr unsympathische Hauptperson. Den Erzählstil aus seiner Sicht konnte mich nicht wirklich überzeugen, bzw. empfand ich stellenweise als zäh. Das Ende war für mich wenig überzeugend, eher wie eine To-Do-List, wer alles an der Verschwörung gegen Benner beteiligt war und nun abgehakt werden musste. Das Motiv für die ganze Geschichte empfand ich als schwach. Insgesamt gab es für mich ein paar sehr gute Elemente – zum Beispiel Lucifer und seine Organisation. Leider wurden diese für mich zu sehr in den Hintergrund gedrängt. Sie wurden zwar aufgebaut, spielten aber in der Geschichte selbst nur eine Nebenrolle. Für mich leider zu konstruiert und zu wenig unter die Haut gehend für einen Thriller.

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  • Alles gut, bis auf den Schluss

    Bruderlüge
    Havers

    Havers

    17. July 2017 um 17:01

    „Bruderlüge“ führt die Geschichte weiter, die die schwedische Autorin Kristina Ohlsson mit „Schwesterherz“ begonnen hat. Im Zentrum der Handlung steht wiederum der Anwalt Martin Benner, der den Fall Sara Texas noch nicht ad acta legen kann. Er ist auf der Suche nach Mio, ihrem verschwundenen Sohn, steckt aber nun in einer richtigen Zwickmühle. Ausgerechnet Lucifer, der skrupellose und gewalttätige Gangster, der letztendlich für den Tod von Mios Mutter Sara verantwortlich ist, möchte das Kind auch in die Finger bekommen. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Für Benner selbst wird es zunehmend problematischer, wird er doch von der Polizei wegen Mordes gesucht. Und dann ist da auch noch der nicht wieder gut zu machende Fehler, den er als Berufsanfänger begangen hat und mit dem er nun konfrontiert wird. Die Vergangenheit streckt ihre Krallen aus, und zunehmend wird es Benner immer klarer, dass das kein Zufall sein kann. Wie bereits in „Schwesterherz“ arbeitet Ohlsson mit sehr vielen unterschiedlichen Handlungssträngen, deren Relevanz sich dem Leser auf den ersten Blick nicht gleich erschließt.  Zwar gibt es eine kurze Zusammenfassung, aber da „Bruderlüge“ unmittelbar an den Vorgängerband anschließt, empfehle ich nachdrücklich die zeitnahe Lektüre  von „Schwesterherz“. Die Zusammenhänge werden somit für den Leser klarer, sodass nachfolgende Ereignisse besser eingeordnet werden können.  Kristina Ohlsson gehört zu besseren skandinavischen Krimiautoren, was sie bereits mit den fünf Bänden ihrer Frederika Bergmann Reihe hinreichend bewiesen hat. Und auch die beiden Martin Benner Thriller überzeugen durch einen spannenden Handlungsaufbau mit vielen unerwarteten Wendungen. So weit, so gut. Aber das Vergnügen wird leider durch die Auflösung – sprich: die Motivation des Bösewichts - getrübt, die dann doch etwas trivial daherkommt und eher in einem dieser unsäglichen Ladythriller zu vermuten  wäre. Schade!

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  • Zweiter Teil der Martin Benner Reihe

    Bruderlüge
    Joeysbooks

    Joeysbooks

    17. July 2017 um 08:11

    Worum geht es? Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.(amazon.de) Was ist meine Meinung über dieses Buch? Ich habe sehr auf die Fortsetzung von ‚Schwesterherz‘ gewartet und habe mich sehr gefreut als ich Mitte Juli dann das Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten habe. Vielen Dank dafür.Mir hat auch dieses Buch wieder gut gefallen. Es war ein flüssiger Schreibstil, der sich angenehm lesen ließ. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer Lucifer ist. Ich hatte die ganze Zeit schon eine Ahnung, und ich muss auch leider sagen, dass der deutsche Titel deutlich mehr verrät als der schwedische Originaltitel (‚Mios Blues‘). Ich glaube, der Verlag hätte sich einen Gefallen getan, wenn man es nicht so offensichtlich gemacht hätte oder vielleicht für beide Bände den Originaltitel verwendet hätte. Das ist ein kleiner Minuspunkt.Martin Benner kommt während der weiteren Entwicklung immer mehr an seine eigenen Grenzen und merkt zunehmend in was für eine Lage er gebracht wurde. Oder hat er sich selbst in diese Lage gebracht? Spielt seine Vergangenheit hier eine entscheidende Rolle? Was hat er angestellt, was Menschen dazu bringt solche Dinge zu tun? Oder steckt doch ein ganz anderer Grund hinter all diesen Taten?Wem kann Martin Benner noch vertrauen? Wo ist Mio?All diese Fragen machen dieses Buch für mich sehr spannend und eigentlich ist es schade, dass die Reihe nur auf zwei Bücher ausgelegt ist.Also mein Fazit ist:Schwesterherz und Brüderlüge sind zwei empfehlenswerte Bücher, wenn man 

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  • Auch der zweite Teil nicht überzeugend

    Bruderlüge
    Corazon

    Corazon

    16. July 2017 um 15:36

    Ich empfinde die Geshichte, kombiniert mit dem ersten Teil Schwesterherz, als sehr konstruiert.
    Der Autorin gelingt es nicht den Ansprüchen an Skandinavienkrimis zu genügen. Ich hatte den Eindruck, sie versucht den einfachen Schreibstil durch eine übertriebene Zahl von Erzählsträngen zu kompensieren. Schade!

  • gedankliche Kehrtwenden

    Bruderlüge
    detlef_knut

    detlef_knut

    16. July 2017 um 11:14

    Dieser Roman ist ein zweiter Teil zu dem vor wenigen Monaten erschienenen Teil „Schwesterherz". Aber keine Bange! Gute Nachricht für so manchen Leser: Man muss nicht zwangsläufig den ersten Teil gelesen haben. Alle zum Verständnis notwendigen Informationen gibt es in komprimierter Form auch in diesem Thriller. Die Struktur für die Übersichtlichkeit des Lesens entspricht der von „Schwesterherz". Zu Beginn jedes Kapitels gibt es ein Interview des Protagonisten Martin Benner mit einer Journalistin. Hiermit wird kurz, aber präzis die Spannung für das folgende Kapitel aufgebaut. Ein Stil, den ich bereits in meiner Besprechung zum Vorgänger positiv hervorhob. Ähnlich wie in anderen Serien (Roman und oder TV) wird der erste Teil zwar mit einer Auflösung abgeschlossen. Doch es gibt da noch einen winzigen Punkt, vielleicht ist er auch nur nebensächlich, der nicht aufgelöst wurde. Diese „winzige Nebensächlichkeit" ist der Ausgangspunkt für „Bruderlüge". Somit beginnt eine weitere Jagd. Den Auftrag dazu hat Martin Benner vom großen Unbekannten mit dem Spitznamen Lucifer. Zum Teufel aber auch, dass Martins Freundin Lucy heißt. Martin ist sich sicher: Den Auftrag Lucifer's kann er nur lösen, wenn er weiß, wer Lucifer ist. Ihm rennt aber offenbar die Zeit davon, während ein Unterstützer von ihm nach dem anderen umgebracht wird und er selbst immer wieder als Tatverdächtiger in den Fokus der Polizei gerät. Kristina Ohlsson hat auch in diesem zweiten Teil von Martin Benner auf Spannung gesetzt. Immer wieder zwingt sie den Leser zu einer gedanklichen Kehrtwende. Immer wieder scheinen die Spuren ins Nirgendwo zu führen. Das macht riesigen Spaß beim Lesen. Wer den ersten Roman nicht kennt, muss nicht unbedingt davor zurückschrecken, mit dem zweiten zu beginnen. Wer aber die Gelegenheit hat, beide Romane in der richtigen Reihenfolge nacheinander zu lesen, sollte auf dieses spannende Lesevergnügen nicht verzichten. © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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  • weniger enttäuschend als Schwesterherz für mich....

    Bruderlüge
    Gwendolina

    Gwendolina

    14. July 2017 um 16:05

    Man kann Bruderlüge auch lesen ohne Schwesterherz zu kennen, da das Buch mit einer Zusammenfassung beginnt und die Autorin sowieso gerne Details wiederholt, aber es empfiehlt sich doch sehr die Bücher im Doppelpack zu lesen.Während es in Schwesterherz um die Aufklärung des Falles von Sara Texas geht, wird es in Bruderlüge durchaus persönlicher und der Strick um Martin Brenners Hals zieht sich immer weiter zu. Zwar hat er seine Tochter/Nichte Belle wohlbehalten zurück, aber er und Lucy stecken nun auch persönlich sehr tief in dem Fall drin und legen alles daran Saras Sohn Mio zu finden. Wenn sie diesen nicht finden hat Lucifer erschütternde Konsequenzen für Brenner angekündigt. Die Polizei und weitere Morde machen dem Juristen diese Aufgabe sehr schwer und sowohl er als auch Lucy und Belle befinden sich in großer Gefahr und über allem schwebt der allmächtige Drogenboss Lucifer.Hmm was soll ich sagen... nachdem mir der erste Band Schwesterherz leider gar nicht gefallen hat, fand ich diesen hier etwas spannender und stärker. Das Beziehungsdrama und die Passagen rund um Belle sind immer mehr in den Hintergrund gerückt. Der Fall wurde spannender, wenn auch überkonstruiert und teilweise natürlich auch übertrieben fadenscheinig aber es kam Schwung rein. Sprachlich überzeugt der Thriller immer noch nicht, wenngleich man anscheinend abhärtet, denn ich empfand es weniger störend als im ersten Teil. Auch das Interview, das auch hier wieder den Rahmen spannt, war nicht so anstrengend wie beim Vorgängerband. Die Kombination Texas Schweden fand ich ganz interessant, aber mir war es etwas zu wenig Lokalkolorit. Die Autorin hat sich durchaus bemüht, aber so richtig Atmosphäre ist bei mir nicht aufgekommen, vielleicht etwas mehr in den Texaspassagen.Alles in allem fand ich die Auflösung rund, auch wenn man über das Motiv streiten kann... was aus meiner Sicht dem Zweiteiler gut getan hätte... KÜRZEN ohne Ende und einen Band daraus machen.... sollte die Autorin eine Reihe daraus machen, würde ich das nächste Buch voraussichtlich nicht lesen.

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  • Enttäuschendes Ende.

    Bruderlüge
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    09. July 2017 um 17:09

    Martin Benner hat seine kleine Ziehtochter wieder, das Drama nimmt allerdings kein Ende. Denn jetzt hat er einen neuen Auftrag, vom Unterweltkönig persönlich. Lucifers Sohn, Mio, soll er finden. Und sich dabei möglichst aus allem anderen raushalten. Schwierig, wenn man von der Polizei immer noch diverser Morde verdächtigt wird. Und immer wenn Benner denkt, es könnte nicht mehr schlimmer werden, wird es das doch..Bruderlüge schließt nahtlos an Schwesterherz an, kein Zeitsprung, kein nichts. Es ist also durchaus empfehlenswert zwischen beiden Bänden nicht allzu viel verstreichen zu lassen um sich in den unzähligen Handlungssträngen, die Ohlsson bereits im Vorgänger gesponnen hat weiter folgen zu können. Am Anfang war ich von Band 2 ähnlich begeistert wie von Band 1. Ich hatte wirklich schon verdammt lange keinen derart spannenden Thriller mehr gelesen. Also bin ich auch hier schon fast gestresst durch die Seiten gehetzt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Sache ändert. Ich hab mit Benner gehofft, geflucht und gefiebert. Tjoa. Und irgendwann wurd's dann Schritt für Schritt schlechter. Dass mir die Protagonisten langsam unsympathisch wurden - allen voran Lucy, die sich als erwachsene Frau mehr und mehr benommen hat wie ein zickiger Teenager - war da wirklich noch das kleinste Problem.Irgendwann wurde die Geschichte unglaubwürdig und abstrus. Klar, die Sache war von Anfang an konstruiert bis ins letzte, aber eigentlich noch glaubhaft. Motive und auch das wie waren klar ersichtlich und machten Sinn. Hier legen allerdings auf einmal geistig gesunde Menschen ein Benehmen wie die labilsten Personen, die man sich vorstellen kann an den Tag. Wer soll das schon glaubhaft finden? Ich nicht.Na gut, ich kann mich zusammenreißen, vor allen Dingen, wenn ich bedenke wie gut die Sache bis dahin lief. Ein gutes Ende hätte das alles noch retten können. Eine schlüssige Erklärung für den grenzenlosen Hass, den Lucifer zu haben scheint.Aber.. ACHTUNG SPOILER!!!Letztendlich bekommen wir eine pseudosentimentale Geschichte über einen verlassenen Bruder, der ein bisschen schmollt, weil Martin seiner Familie den Rücken zugewandt hat. Also ganz viel Mimimi im Angesicht von einem Haufen geladener Knarren. WIRKLICH??! Nur weil der sich in seinem verletzten Herzelein eine Geschichte zusammen gesponnen hat die noch nicht mal der Wahrheit entspricht setzt der Kerl Himmel und Hölle in Bewegung (wir erinnern uns - über mehrere Kontinente hinweg) um seinen Halbbruder zu kriegen? Logo. Ich fühlte mich verarscht. Ich hab auf etwas großes gewartet. Und bekam unglaubwürdigen Schmarrn.Schade, wirklich. Das hätte etwas großartiges werden können, schneidet sich allerdings ins eigene Fleisch.

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  • Interessant und fesselnd, aber teils zu konstruiert

    Bruderlüge
    Jisbon

    Jisbon

    07. July 2017 um 20:18

    "Schwesterherz" war eines meiner Highlights im ersten Halbjahr. Das Buch war spannend, die Charaktere interessant, die Handlung wendungsreich und es sehr viel offen geblieben, sodass ich neugierig darauf war, wie es in "Bruderlüge" weitergehen würde. Leider kann der zweite und abschließende Band meiner Meinung nach nicht mit dem ersten mithalten.Auch "Bruderlüge" ist voller Wendungen und überraschender Enthüllungen. Man weiß nicht mehr, wem Benner vertrauen kann und wer noch alles in die Verschwörung verwickelt ist; zudem passieren in schneller Folge immer neue Dinge und die Schlinge um den Hals des Protagonisten zieht sich langsam zu, da es einen sehr einflussreichen Gegner zu haben scheint, der genau weiß, wie er ihm die Schuld für Morde und weitere Verbrechen in die Schuhe schieben kann. Die Bedrohung für Lucy und Belle, quasi seine Familie, war dauerhaft präsent und sehr real. Mir hat gefallen, wie Benner fast schon verzweifelt versucht hat, einen Überblick zu bekommen und zu durchschauen, was passiert ist; allerdings muss ich sagen, dass es für meinen Geschmack zu viele Wendungen gab. Es ging immer weiter, eine Überraschung nach der anderen, sodass schließlich nicht nur der Protagonist nicht mehr wusste, was hinter all dem stecken könnte, sondern auch mir fast schon der Kopf schwirrte. Es tauchen immer mehr Personen auf, die in einem Zusammenhang zu den Ereignissen stehen, neue Fragen entstehen... natürlich ist es klar, dass Lucifer problemlos in der Lage ist, alles zu manipulieren und es deshalb nicht einfach für Martin sein sollte, die Wahrheit zu erfahren. Ein paar ruhigere Momente zwischendurch hätten dem Buch allerdings nicht geschadet. Trotzdem fand ich die Handlung durchaus interessant und ich war gespannt zu erfahren, wo Mio war und was hinter all dem steckte.Richtig spannend wurde "Bruderlüge" erst im letzten Drittel, da sich der Konflikt hier sehr zugespitzt hat und man der Auflösung endlich nahe kam. Ich fand gut, wie alle Fäden zusammen gelaufen sind und dass Martin langsam begriffen hat, welche Rolle seine eigene Vergangenheit für die Ereignisse spielt. Die Motivation Lucifers konnte ich dann aus seiner Sicht nachvollziehen, wenn auch nicht gutheißen, aber sein Vorgehen... meiner Meinung nach war sein Plan unnötig kompliziert und verworren, er hätte sein Ziel um einiges einfacher erreichen können, vor allem mit dem Netzwerk, das ihm zur Verfügung stand. Generell wirkte die Geschichte am Ende zu konstruiert, gerade durch die zahlreichen Wendungen, die ich bereit erwähnt habe. Die Aufklärung aller Ereignisse war überzeugend und hat zu dem Rest der Handlung gepasst, der Weg dahin hätte meiner Meinung nach gekürzt und vereinfacht werden können.FazitTrotz aller Kritik ist "Bruderlüge" kein schlechtes Buch. Es ist fesselnd, lässt sich sehr gut lesen und ich mochte, wie sehr die Ereignisse Benner zugesetzt haben und dass er langsam in die Enge getrieben wurde. Die Charaktere waren wieder gut ausgearbeitet und es war interessant, das Geheimnis nach und nach aufzudecken. Wäre die Geschichte weniger verworren gewesen und hätte das Ende für mich nicht so konstruiert gewirkt, hätte ich das Buch besser bewertet. So gibt es 'nur' 3,5/5 Sternen._______________________Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House für das Leseexemplar.

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  • Kommt an seinen Vorgänger nicht heran.

    Bruderlüge
    ViEbner

    ViEbner

    06. July 2017 um 09:26

    Die Suche von Martin Benner nach dem großen Unbekannten Lucifer entwickelt sich zu einer Angelegenheit, die im Grunde auf einige wenige Seiten gepasst hätte und die in einem Bereich liegt, der am Ende nicht mehr wirklich überrascht. Keine Frage, die Autorin hat ihren leisen Tonfall und den komplexen Schreibstil beibehalten. Dass sie aber sehr oft Ereignisse und Details aus dem ersten Band Schwesterherz hier wieder zum Besten gibt, wenn auch in veränderter Wortwahl, ist nicht schön und erweckt eher den unguten Eindruck, dass ihr die Ideen ausgegangen sind, als dass es interessanten Lesestoff gab. Schade, aber von diesem Thriller hab ich mir eindeutig mehr erwartet.

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  • enttäuschend abstruse Fortsetzung von Schwesterherz

    Bruderlüge
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    05. July 2017 um 14:14

    „Bruderlüge“ ist die Fortsetzung des Krimis „Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson, er schließt unmittelbar an dessen Geschichte an und ist meiner Meinung nach nicht als eigenständiges Buch zu sehen. Es gibt zwar eine kurze Zusammenfassung am Anfang, aufgrund der verworrenen Ereignisse und Zusammenhänge werden Neueinsteiger aber kaum Zugang zu der Geschichte bekommen. Ich habe beide Bände in direkter Folge gelesen, bereits „Schwesterherz“ hat mir mit seinem Erzählstil, der stark an klassische Detektivfilme angelehnt ist, wenig gefallen. Ich hatte mit in „Bruderlüge“ eine schlüssige Auflösung der teils verworrenen Entwicklungen gewünscht, doch leider ist der zweite Band noch dürftiger ausgefallen als sein Vorgänger. Nachdem zu den Mordfällen, derer Sara Tell bezichtigt wurde, inzwschen das meiste aufgeklärt wurde, geht es diesmal um die Suche nach ihrem Sohn Mio, der seit Saras Flucht verschwunden ist. Die Begeisterung für diese Geschichte kann ich nicht teilen, das Ganze ist  in meinen Augen zu unglaubwürdig, an vielen Stellen nicht logisch und mühsam zurecht konstruiert. Leider ist auch die Hauptfigur Martin Benner derart unsympathisch und emotional inkompetent, dass mich sein Schicksal in keinster Weise berühren konnte. Nach dem ersten Drittel dieses Bandes war für mich die Identität Lucifers bereits klar, so dass mich diese Auflösung nicht mehr überraschen konnte, der Rest war zu abstrus und mühsam zurecht gebogen, um bei mir Spannung aufkommen zu lassen. ich habe schon viele Thriller und Krimis gelesen, dieser zählt zu den schwächsten auch aufgrund der eher hölzernen Charaktere und Dialoge. Mir fehlte es bei der Geschichte an Raffinesse. Als Krimi- und Skandinavien-Fan waren meine Erwartungen an diese hoch gelobten Krimis groß, wurden aber bitter enttäuscht.

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  • Bruderlüge

    Bruderlüge
    Kleine8310

    Kleine8310

    05. July 2017 um 00:49

     "Bruderlüge" ist der zweite und abschließende Band der "Martin Benner" - Dilogie der Autorin Kristina Ohlsson. Nachdem mir der Auftakt recht gut gefallen hat und ich neugierig auf die Fortsetzung war, ist Band 2 auch bald von mir gelesen worden.   In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Martin Benner. Nachdem Martin sich im Auftaktband näher mit dem Fall um Sara Texas befasst hat, passierte in seinem Leben einiges, was ihn erschüttert hat. Als auch noch seine Tochter Belle entführt wurde, wurde die Geschichte noch ein Stück persönlicher für ihn. Hinzu kommt, dass der Unterweltboss Lucifer Martin den Auftrag erteilt seinen Sohn Mio zu finden und er ihn mit einer Drohung gegen die Menschen, die er liebt, in der Hand hat. Nach und nach kommt Martin demjenigen auf die Spur, der versucht hat ihm zwei Morde anzuhängen, nichtsahnend, dass das Komplott viel tiefer reicht, als er zunächst vermutet hatte ...  Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Die Handlung setzt beinahe nahtlos an den Vorgängerband an, wodurch ich schnell wieder in der Geschichte rund um Martin Benner drin war. Der Schreibstil von Kristina Ohlsson ist flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Erzählt wird die Geschichte weiterhin aus der Sicht des Protagonisten. Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Mischung aus Haupt - und Nebencharakteren und auch wenn der Protagonist mir nicht durchgängig sympathisch war, war er, in meinen Augen, ein wirklich facettenreicher und interessanter Charakter. Den Spannungsbogen hat Kristina Ohlsson weitestgehend gut gehalten. In diesem Band setzt der Protagonist nach und nach die Puzzlestücke aus den vorherigen Geschehnissen zusammen und das habe ich gespannt mitverfolgt.    Gegen Ende wurde die Geschichte leider ein bisschen konstruierter, was ich schade fand. Das Finale ist dadurch traurigerweise nicht so spannend gewesen, wie es hätte sein können. Das Ende ist abgeschlossen, aber manche Handlungsinhalte wurden nicht ganz zuende erzählt, sodass wenige Fragen offengeblieben sind. Dieser Band hat mir ein bisschen besser gefallen als der Auftakt, aber auch hier war mehr Potenzial gegeben, welches nur teilweise genutzt wurde. Positiv:  * flüssiger und angenehm zu lesender Schreibstil * gute Ausarbeitung der Charaktere * raffinierte Verknüpfungen verschiedener Inhalte Negativ:  * gegen Ende war mir die Handlung etwas zu konstruiert * das Finale hätte noch ein bisschen spannender seien können   "Bruderlüge" punktete bei mir durch einen raffinierten Handlungsaufbau und interessante Wendungen. Leider war mir gegen Ende manches zu konstruiert, was ich echt schade fand.

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  • Die Vergangenheit holt einen immer ein

    Bruderlüge
    MissNorge

    MissNorge

    04. July 2017 um 21:42

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.Meine MeinungDieser Band knüpft nahtlos an Band 1 *Schwesterliebe* an.Zum besseren Verständnis gibt es noch eine kompakte Zusammenfassung, so das ich auch gleich wieder den Faden aufnehmen konnte und mich zurecht fand. Wieder begleitet man Martin Benner durch den Thriller und erlebt seine Jagd nach denen, die ihm mehrere Morde anhängen wollen. Zudem ist er auch immer noch auf der Suche nach Mio, dem kleinen Jungen von Sara Texas, die ja angeblich einige Morde auf sich genommen hatte und sich vor dem Prozess umgebracht hat. Die Story geht temporeich los, aber im mittleren Bereich des Buches warteten einige Längen und Wiederholungen auf den Leser. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn die weitere Jagd und die Tatsache, das als noch mehr Menschen sterben und Martin die Schuld in die Schuhe geschoben wurde, hat es doch recht spannend gemacht. Und da Martin nun wirklich niemanden mehr vertrauen konnte und er sogar selbst seine On & Off-Freundin Lucy kurzzeitig verdächtigte, wurde es noch sehr brisant. Der Schreibstil ist wieder gut zu lesen, aber Band 1 *Schwesterliebe* hat mir noch einen Ticken besser gefallen. Das Ende der Mini-Serie war dann sehr überraschend und gut geklärt.FazitKristian Ohlsson ist mit diesen beiden Büchern eine spannende und wendungsreiche Mini-Serie gelungen.

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  • Fortsetzung zu "Schwesterherz"

    Bruderlüge
    Janina84

    Janina84

    04. July 2017 um 19:16

    Nachdem ich Schwesterherz richtig gut fand, habe ich mich umgehend "Bruderlüge" gewidmet. Ich hoffte stark, dass hier die vielen offenen Fragen von Schwesterherz aufgeklärt werden.Schwestherz sollte aber auf jeden Fall vorher gelesen werden, es gibt zwar eine kurze Rückblende, aber diese ist nicht annähernd ausreichend um die verworrenen Fäden der Geschichte zu verstehen.Martin Benner ist hier also weiter auf der Suche nach dem verschwundenen Kind Mio und dem ominösen Lucifer. Auch in diesem Band wird man oft auf die Folter gespannt und muss lange auf Antworten warten. Bis zur Mitte ca. war dies auch noch gut verpackt mit tollen Wendungen und natürlch diversen weiteren Morden.Danach wurde es leider sehr an den Haaren herbei gezogen und die Geschichte dadurch ziemlich holprig. Die Charaktere finde ich nach wie vor gut gezeichnet, ob man Benner nun sympathisch findet oder nicht sei dahin gestellt, aber man kann ihn sich wirklich gut vorstellen mit seinem arroganten Machogehabe. Der geläuterte Martin vom Ende passt da so gar nicht hinein. Lucy gelangte zwischendurch ebenfalls ins Fadenkreuz der Ermittlungen, diese Anschuldigungen waren jedoch unbegründet.Ein weiteres Mal "floh" Martin Benner in die USA um dort Lucifer endgültig zu finden. Ein bisschen enttäuscht war ich hier schon, denn wenn Lucifer sich so ein großes Netzwerk aufgebaut hatte, habe ich mit einem weitaus klügeren und gerisseneren Gegner gerechnet als dies letztendlich der Fall war. Das Ende war mir zu kurz und abgehackt. Fühlte sich eher nach "so jetzt schnell zu Ende bringen" an.Hier hätte man mit etwas weniger füllendem Material und mehr zur Geschichte rund um Mio eigentlich einen besseren Abschluss kreieren können. Da mir aber die gesamte Story doch gut gefallen hat gibt es hier dennoch 4*. 

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  • We are Family

    Bruderlüge
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    03. July 2017 um 13:12

    Martin Benner hat es geschafft, er hat den Fall um Sara Texas gelöst, doch noch bleibt ihr kleiner Sohn Mio verschwunden. Von Lucifer hat er den Auftrag das Kind zu finden, ohne jedoch die Polizei einzuschalten. Das bringt Martin in arge Bedrängnis. Wozu Lucifer in der Lage ist, hat er am eigenen Leib erfahren müssen, als seine kleine Tochter entführt wurde. Zu allem Übel wurde auch noch der Journalist ermordet, dem er die Geschichte über Sara Texas in „Schwesterherz“ anvertraut hat und DNA-Spuren weisen ihn als Mörder aus. Als dann auch noch eine Leiche in seinem Kofferraum gefunden wird, hat die Geduld der Polizei ein Ende. Martin Benner läuft die Zeit davon und alle Spuren, den kleinen Mio zu finden, laufen bei seinem Kumpel Didrik dem Ermittler im Fall Sara Texas zusammen. Es gibt nur noch einen Weg die Wahrheit ans Licht zu bringen. Er muss Lucifer stellen, um endlich Ruhe zu finden. Nachdem „Schwesterherz“ mit einem Cliffhanger endet und weil die Leserunde als Tandem angelegt war, habe ich auch noch „Bruderlüge“ gelesen, obwohl ich mich schon mit dem ersten Buch unwohl gefühlt habe. Ich hatte auf eine Entwicklung des Hauptprotagonisten gehofft, auf eine Lektion die er gelernt hat, aber noch immer ist er ein Weiberheld, der trotz der Entführung seiner Tochter, sie zur Betreuung in fremde Hände gibt. Die On-Off-Beziehung mit Lucy wird noch nerviger. Er liefert ein Wechselbad der Gefühle, mal heiß mal kalt, mal lauwarm und Lucy lässt das alles wie ein Schäfchen über sich ergehen. Bis dann alles ausgestanden ist und sie keinen Bock mehr hat. Ich hätte ihm schon viel früher die Koffer vor die Tür gestellt. Vielleicht deswegen wirkt das Handeln der Personen so hölzern und unrealistisch. Es tauchen immer mehr Personen auf, die in irgendeiner Verbindung zu Mios Verschwinden stehen, so dass mehr Fragen aufgeworfen werden, als beantwortet werden. Das Ende war haarsträubend konstruiert und ließ mich daher kopfschüttelnd zurück. Was für eine hanebüchene Verstrickung, alles sei nur ein ausgeklügelter Racheplan, basierend auf einem Missverständnis. Die Verkettung unglücklicher Umstände, war dann doch zu viel des Guten und dann auch noch ein Samenraub um Martin Benner den Mord an dem schwulen Journalisten in die Schuhe zu schieben. Abstrus verworren und unlogisch. Mir fehlte zum Schluss der Spaß der verworrenen Geschichte zu folgen, wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich es glaube ich abgebrochen. Mir fiel es schon schwer mit den anderen zu diskutieren, was mir sehr leid tut für die Moderatoren der Leserunde, aber ich war einfach froh das Buch beendet zu haben. Das Einzig tolle ist ein leicht flüssiger Sprachstil, aber für mich war die Autorin zu überambitioniert, was Verstrickungen, Motive und die Durchführung anbelangt. Wahrscheinlich wird dies mein letzter Martin Benner Fall. Es gibt einfach bessere Ermittler da draußen in einem Buchuniversum.

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