Kristina Ohlsson Bruderlüge

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Inhaltsangabe zu „Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson

Wer Schwesterherz gelesen hat, darf Bruderlüge nicht verpassen.
Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Wahnsinnig gut!! Mehr davon!

— Tina21

Zu viele Baustellen, wilde Verfolgungsjagden und oberflächliche Charaktere. Flotter Schreibstil aber nur Durchschnittslektüre.

— jenvo82

Spannend aber doch ziemlich konstruiert.

— Bluebell2004

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

— Caillean79

Unglaublich spannend!

— faanie

Fesselnd, wenn auch zeitweise etwas eintönig aufgrund der einseitigen Erzählperspektive...

— Pippo121

Spannend und verworren. Zu verworren? Zu konstruiert? Egal, das Buch war gut. Hat mir sehr gefallen.

— hans-bubi

sehr spannend und verworren

— Vucha

Was für eine unsägliche konstruierte total verworrene Geschichte. Total an den Haaren herbeigezogen. Von dieser Autorin lese ich nichts mehr

— Winterzauber

Noch ein bisschen spannender als Schwesterherz und mit einem überraschenden Ende

— Kelo24

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    Bruderlüge

    Vucha

    02. November 2017 um 15:46

    Zum Inhalt:Bei "Bruderlüge" handelt es sich um die Fortsetzung von "Schwesterlüge"; einem sehr packenden Thriller von Kristina Ohlsson.Der Anwalt Martin Benner kämpft gegen und gleichzeitig für Lucifer, den Boss der Unterwelt. In seinem Auftrag soll er Mio, Lucifers Sohn ausfindig machen. Allerdings lässt Benner sich nicht ohne Weiteres auf diesen Deal ein sondern verfolgt auch weiter seine eigenen Ziele, und bringt dabei sich selbst und seine Nächsten immer wieder in Gefahr.Meine Meinung:Es scheint etwas ungewöhnlich, eine Story dieser Art auf zwei Bände aufzuteilen, da es sich bei "Schwesterherz" und "Bruderlüge" um eine fortlaufende Handlung und nicht um in sich selbst abgeschlossene Fälle handelt. Welches die Beweggründe der Autorin hinsichtlich dieser Entscheidung waren, konnte sich mir nicht ganz erschließen: reines Marketing, Schüren der Spannung und der Neugierde, ... ?!? Zumindest scheint die Rechnung aufzugehen.Ich muss allerdings gestehen, dass bei mir zwischen der Lektüre des ersten und des zweiten Bandes ein wenig Zeit vergangen ist. Aus diesem Grund wusste ich es sehr zu schätzen, dass zu Beginn von "Bruderlüge" die Handlung aus "Schwesterherz" noch einmal kurz umrissen wurde. Gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass die einzelnen Kapitel jeweils mit einem Interview eingeleitet wurden, das Benner einer Journalisten gibt. Dieses Stilmittel schürt ebenfalls die Neugierde beim Leser, lässt einen Vermutungen aufstellen und einige Dinge noch einmal reflektieren.Dennoch gab es auch kleine Kritikpunkte: Die Auflösung des ganzen Falls wirkte auf mich etwas zu sehr konstruiert und ließ sich dennoch (auch aufgrund des Titels) zumindest teilweise schon erahnen.Generell mag ich auch Ermittler sehr gerne, die ihre Ecken und Kanten haben und nicht nur genau nach der Gesetzgebung handeln sondern auch mal rein nach Bauchgefühl und Menschenverstand. Trotzdem war Benners Handeln für mich nicht immer nachzuvollziehen, zumal er seine Mitmenschen immer wieder in Lebensgefahr bringt.Fazit:Sehr spannender Thriller, der jedoch sehr gut in einem einzelnen Buch hätte abgehandelt werden können und dessen Schluss ein bisschen überzogen wirkt.

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  • Konnte mich nicht wirklich überzeugen ...

    Bruderlüge

    Pippo121

    01. November 2017 um 21:42

    Martin Benner befindet sich nach wie vor in seinem ganz persönlichen Albtraum. Der Unterweltboss „Luzifer“ setzt alles daran seine Existenz zu zerstören und Benner zu brechen. Um dies zu verhindern, muss Benner in dessen Auftrag nach Mio suchen und ihn übergeben. Ein schwieriges Unterfangen, da Benner immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und er sich seiner eigenen, schwierigen Vergangenheit stellen muss…  Meine Meinung: Nach „Schwesterherz“ folgt mit „Bruderlüge“ nun der zweite Teil dieser Geschichte. Unabhängig von der Handlung möchte ich betonen, dass ich es gar nicht schätze, dass hier zweimal kräftig an einer einzigen Geschichte verdient wurde. Der erste Teil war in meinen Augen nicht in sich abgeschlossen und für mich hatte dies doch den sehr üblen Nachgeschmack der Geldmacherei, frei nach dem Motto: „Warum mit dem Plot nur einmal Geld verdienen, wenn man auch zwei Mal zur Kasse bitten könnte?“. Ich habe deswegen in der Tat gezögert und wollte mir „Bruderlüge“ anfangs nicht kaufen. In meinen Augen waren dies nämlich keinesfalls Band 1 und Band 2 einer neuen Serie, sondern eine einzige Handlung die auf zwei Bücher aufgeteilt wurde. Ich mag solche plumpen Fortsetzungen schon bei Filmen nicht, aber bei Büchern finde ich es noch schlimmer. Schlussendlich siegte dann aber doch die Neugier, wohl wissend, dass ich mir einen dritten Aufguss dieser Geschichte sicherlich nicht mehr kaufen werde. Kristina Ohlsson ist eine Autorin, die ich sehr zu schätzen weiß, da sie mich auch schon mit anderen Büchern überzeugen konnte. Ihre Plots sind kurzweilig und sie weiß, wie man den Leser fesselt. Der Spannungsbogen ist wie immer gekonnt aufgebaut und führt dazu, dass man das Buch unbedingt weiterlesen will. Allerdings erschien mir vor allem der Schluss der Handlung ziemlich abstrus und konstruiert, fast so als hätte die Komplexität der Geschichte die Autorin am Ende ein bisschen überfordert.  Die Person Martin Benner erscheint mir sehr widersprüchlich. Draufgängerisch und machohaft auf der einen Seite, sehr unsicher und fast schon komplexiert auf der anderen Seite. Er ist nun wirklich nicht der sympathischste Artgenosse unter der Sonne, was in meinen Augen aber nicht der Störfaktor war. Allerdings fand ich seine Darstellung als einsamer Held, dem es schlussendlich im Alleingang gelingt die Welt vom großen, bösen Unbekannten zu befreien, ziemlich übertrieben und sie nervte mich zusehends im Verlauf der Handlung. Ich fand seine Beweggründe nicht immer nachvollziehbar und irgendwie kann ich seine Persönlichkeit nach wie vor nicht wirklich greifen. Er bleibt unnahbar und es fällt mir schwer, ihn als Protagonist zu akzeptieren. Ich bin es von Kristina Ohlsson einfach nicht gewohnt, dass ihr Protagonist derart blass bleibt. Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Ansicht nach die einseitige Erzählperspektive, vor allem bei einem derart schwachen Protagonisten wie Benner. Dem Leser entgeht dadurch ein differenzierterer Blick auf die handelnden Personen und das Geschehen gleitet recht schnell ins Eintönige. Die Figuren bleiben oberflächlich, denn man kann sich nicht wirklich in sie hineinversetzen und dies raubt dem Buch Tiefgründigkeit. Das finde ich sehr schade, da dieses einfach aber wirkungsvolle Stilmittel sich vor allem in Krimis und Thrillern immer wieder bewährt hat.  Fazit:  Ich schreibe diese Rezi nun einige Zeit nachdem ich das Buch gelesen habe und bin gerade ziemlich überrascht, dass ich sofort nach der Lektüre 4 Sterne vergeben habe. Da war ich wohl noch im Spannungsbogen gefangen… Da ich Spontanität grundsätzlich zu schätzen weiß, werde ich daran auch nicht rütteln, auch wenn ich zugeben muss, dass diese Bewertung doch sehr gnädig war! ;)

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  • Im Alleingang gegen Mr. Unbekannt

    Bruderlüge

    jenvo82

    29. October 2017 um 17:37

    „Aber das hier war so weit von der Normalität entfernt, dass man es dem Uneingeweihten nicht erklären konnte. Nichts war mehr, was es zu sein schien.“   Inhalt Martin Benner, der eigentlich als Anwalt arbeitet ist mittlerweile ein Gejagter. Obwohl er seine Nichte wohlbehalten von einer Entführung zurückbekommen hat, steht vor ihm die schier unlösbare Aufgabe, den ebenfalls entführten Sohn seines Gegners aufzuspüren. Sollte ihm das nicht gelingen, dann ist das Mädchen erneut in Gefahr. Doch Banner findet eine Spur und stellt Parallelen zu seinem Leben fest, die Ursache, warum er ins Visier des unberechenbaren Lucifers geraten ist, scheint in seiner Vergangenheit zu liegen. Als Martin den Jungen Mio endlich aufspürt, wird ihm aber schlagartig klar, dass er das Opfer einer Verschwörung wurde, die ihn weit ins Abseits befördert hat. Lebend wird er möglicherweise nur dann aus der Sache herauskommen, wenn er alle Sozialkontakte kappt und sich dem Duell mit seinem Widersacher stellt, doch dazu müsste er herauszufinden, wer es ist und was ihm eigentlich zu Lasten gelegt wird … Meinung Von der schwedischen Kriminalautorin Kristina Ohlsson habe ich bereits ihren Debütroman „Aschenputtel“ gelesen, der mich nicht ganz überzeugen konnte aber auch nicht schlecht war. „Bruderlüge“ habe ich nun als zweites ihrer Bücher kennengelernt, doch auch hier wirkte die Handlung sehr aufgesetzt und damit auch konstruiert. Hinzu kommt zwar ein hohes Erzähltempo und eine kurzweilige Unterhaltung, doch das Gesamtkonzept weist zahlreiche Lücken auf und präsentiert sich als wenig einprägsam. Obwohl „Bruderlüge“ der zweite Band der Reihe um Martin Benner ist, kann man ihn auch problemlos isoliert lesen, die Berührungspunkte zum ersten Fall sind nicht so gravierend und das fehlende Insiderwissen habe ich ebenfalls nicht vermisst. Schwieriger wird es mit dem Hauptprotagonisten selbst, der einerseits wie ein vollkommen verstörter und verängstigter Mensch wirkt, und dann wieder voller Tatendrang allein gegen die Übermacht von Mr. Unbekannt auftritt. Irgendwo zwischen Choleriker und Draufgänger angesiedelt, führt er fragliche Beziehungen, die ihn dann wieder zum Typ einsamen Wolf machen. Dieses On-Off in der Hauptperson dieses Thrillers hat mich definitiv verstört. Und dann kommen da noch die vielen Opfer hinzu, die irgendwann die Lebenslinie von Martin Benner gekreuzt haben und nun konsequent ermordet werden, natürlich nicht von ihm, doch der Täter im Hintergrund ist auch nicht allein und seine Marionetten führen ein gar spektakuläres Affentheater auf. Inhaltlich fehlte es nicht nur an Stimmung und Hintergrundwissen, sondern vor allem an einer geradlinigen Erzählstruktur. Positiv hingegen ist mir das hohe Erzähltempo und damit einhergehend das hohe Spannungsniveau aufgefallen. Die Szenen könnte ich mir in einer Verfilmung fast noch besser vorstellen und auch der Text könnte gängig in ein Drehbuch umgeschrieben werden. Um sich die einzelnen Schauplätze vorstellen zu können und auch die Rückblenden besser vor Augen zu haben, würde mir hier das Bildmaterial definitiv weiterhelfen, vor allem weil ich nach dem Lesen das Gefühl habe, keine der Personen wirklich kennengelernt zu haben. Das finde ich ausgesprochen schade und es hinterlässt bei mir eine unzureichende Befriedigung. Fazit Ich vergebe 2,5 (aufgerundet 3) Lesesterne für diesen schnellen, kurzweiligen Unterhaltungsthriller mit einer scheinbar temporeichen Handlungsebene, der mir jedoch kaum im Gedächtnis bleiben wird. Es gab einfach zu wenig Bezugspunkte, zu viele ungenaue Beschreibungen, zu viele blasse Figuren und eine derart konstruierte Auflösung, die fast schon wieder humorvoll war, denn wer bitteschön verpasst schon den entscheidenden Moment seiner Hinrichtung auf so profane Weise?  

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    • 5
  • Sehr konstruierte Auflösung

    Bruderlüge

    Caillean79

    19. October 2017 um 21:03

    Nach dem ersten Teil („Schwesterherz“) war ich noch recht euphorisch und hab gespannt auf den zweiten Band und damit Abschluss dieser Reihe gewartet. Jetzt ist meine Euphorie einer gewissen Unzufriedenheit gewichen. Nicht, weil das Buch nicht spannend gewesen wäre – nein, daran lag es überhaupt nicht, ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Aber die Auflösung dieses riesigen Berges an Verstrickungen, mafiaähnlichen Strukturen und ominösen Beziehungen wirkte auf mich sehr konstruiert und unnatürlich. Eben genau so, als hätte sich vorher jemand hingesetzt und einen komplizierten Plot entworfen, der möglichst viele Twists enthält. Wirklich lebensnah war davon aus meiner Sicht leider kaum was. Nun kann ich das aber hier nicht weiter ausbreiten, denn ich will potentiellen Lesern nicht zu viel verraten. Wer Fragen hat kann mir gern eine Mail schreiben ;) Am Schreibstil der Autorin gibt es nach wie vor nix zu meckern. Die Story war mitreißend erzählt und das Tempo rasant – definitiv ein Buch, über dem man „drüberbleibt“. Die Figur des Martin Benner hat mich allerdings nicht mehr ganz so überzeugt wie im ersten Teil. Da war noch viel mehr von dem rotzfrechen Anwalt zwischen den Zeilen zu lesen. Hier im zweiten Teil gings dann ans Eingemachte und Benner wurde vorsichtiger, reflektierter, ängstlicher. Vom Verlauf der Story her verständlich und logisch, fürs Lesevergnügen ein wenig schade. Ich weiß nun auch nicht so recht – soll ich die Benner-Bücher weiterempfehlen oder nicht? Wer rasante Thriller mit außergewöhnlichen Ideen mag und sich an der Lebensnähe eines Kriminalfalls nicht hochzieht, findet die Romane bestimmt super. Wem es wichtig ist, dass die Handlung lebensnah und nachvollziehbar ist, wird wohl – ähnlich wie ich - nicht  so zufrieden sein (insbesondere mit Band 2).

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  • Bruderlüge (Martin Benner Band 2)

    Bruderlüge

    PoldisHoerspielseite

    29. August 2017 um 09:16

    Eigentlich wollte Martin Benner eine angebliche Mörderin rehabilitieren, doch in der Gewalt des Unterweltbosses Lucifer hat er nun komplett die Seiten gewechselt und sucht deren Sohn. Doch bei seiner Suche kommt er einem Geheimnis auf der Spur, und er beginnt zu ahnen, wie tief er mittlerweile in die Ereignisse verstrickt ist...Kristina Ohlsson hat die Geschichte um Martin Benner in zwei Bänden erzählt, doch nur zusammen können sie ihren vollen Reiz entfalten. In „Bruderlüge“ werden die Ereignisse aus „Schwesterherz“ dabei nahtlos fortgesetzt, man sollte sich also noch recht genau an die dortigen Ereignisse erinnern. Denn die Handlung ist ziemlich komplex und fordert die Aufmerksamkeit des Lesers, um alle Zusammenhänge erfassen zu können. Die Handlung entwickelt sich dabei auch schnell weiter, sodass kaum langwierige Passagen auftauchen, Ohlsson hat hier alles an die richtige Stelle gebracht. Auch die Charaktere kommen gut zur Geltung, wirken geheimnisvoll und undurchsichtig, was der Handlung viel zusätzlichen Reiz verleiht. Nie ist ganz klar, wem Martin trauen kann und wer ein falsches Spiel mit ihm treibt. Er selbst ist eben auch nicht der heldenhafte Strahlemann, sondern hat sogar mehr Ecken und Kanten als liebenswerte Eigenschaften, nur im Umgang mit seiner Nichte kommt sein weicher Kern zum Vorschein. Doch er entwickelt sich im Laufe dieses zweiten Bandes auch noch einmal weiter und kann noch weitere Seiten zeigen, lässt den Leser noch tiefer in seine Gedankenwelt einsteigen.Der Verlauf der Handlung selbst wirkt in Teilen leider doch etwas zu konstruiert. Gerade die beiden Morde, die Martin angehangen werden sollen, wirken dann doch weit hergeholt. Doch abgesehen davon entwickelt sich eine atmosphärisch sehr dichte und vielschichtige Handlung, deren Intensität sich immer weiter steigert und so wirklich spannende Momente entwickelt. Gerade das Finale ist dann sehr gekonnt erzählt und führt die aufgebauten Handlungsstränge sinnvoll zusammen, sodass sich ein gelungenes Gesamtbild ergibt.Wer mit „Schwesterherz“ nichts anfangen konnte, wird auch an „Bruderlüge“ keine Freude haben, zu ähnlich ist der Schreibstil. Ich mag diese exzentrische Hauptfigur sehr und kann wegen dem sehr gelungenen Plot jedoch auch über einige Schwächen hinwegsehen. Mir hat dieser Band gut gefallen, da alle offenen Stränge gekonnt zusammengehalten werden.

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  • Grandioser zweiter Teil

    Bruderlüge

    eulenmatz

    22. August 2017 um 13:08

    INHALT:Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt. MEINUNG: Bruderlüge ist der zweite Teil der Martin Benner Dilogie. Schwesterherz hatte ich bereits gelesen und fand es ganz in Ordnung. Allerdings macht es wenig Sinn, wenn man diesen zweiten Teil nicht liest, denn hier wird alles aufgeklärt. Bruderlüge hat mir um Längen besser gefallen. Der Einstieg in diesen Teil hat die Autorin sehr clever gemacht, denn es gibt am Anfang nochmals eine gut verpackte Zusammenfassung des ersten Teils. Auch wenn ich diesen vor nicht so langer Zeite gelesen habe, hatte ich nicht mehr jedes Detail parat, obwohl das wirklich ratsam ist. Dieser zweite Teil fordert den Leser enorm heraus. Man muss hier wirklich aufmerksam lesen und in der Lage sein Infos abzuspeichern, denn sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wichtig. Trotz der Komplexität lässt es sich aber flüssig lesen und hält den Leser mit einem hohen Spanungsbogen immer am Ball. Im ersten Teil hatte ich noch kritisiert, dass es sehr viele Dialoge gibt. Hier ist das nicht mehr der Fall. Die Autorin streut extrem viele Spuren und ich hatte eigentlich selten den Eindruck, dass ich weiß wer der Täter ist und wo die Wahrheit liegt. Denn diese beiden entscheidenden Faktoren sind eben nicht so eindimensional wie bei manch anderen Thriller. Gegen Ende hatte ich eine Ahnung, aber es war dann doch noch etwas anders. Die Geschichte ist fast wie ein klassisches Drama. Ein Ereignis führt dazu, dass viele Menschen sterben und leiden müssen. Ein Ereignis, was sich erst am Ende offenbart. Martin Benner bleibt sich auch in diesem Teil selbst treu und wirft nicht plötzlich alles, was ihn ausmacht über Bord. Er ist sehr ist weiterhin sehr ich-bezogen, aber erkennt auch den Ernst der Lage. Jede Person, die er mit reinzieht oder die ihm etwas bedeutet, kann zu Schaden kommen. Martin Benner habe ich mir immer als Idris Elba in der Serie „Luther“ vorgestellt. Sollte diese Dilogie mal verfilmt werden, wäre er meine erste Wahl. ;-) FAZIT: Mit diesem zweiten und abschließenden Teil hat Kristina Ohlsson einen hochkomplexen Thriller geschaffen, der seines Gleichen sucht und den Leser herausfordert. Martin Benner kann man mögen, muss man aber nicht. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Gänsehautfeeling

    Bruderlüge

    pipi1904

    22. August 2017 um 11:40

    Nachdem ich den ersten Teil "Schwesterherz" innerhalb weniger Stunden fertig gelesen hatte, war ich natürlich drauf und dran den zweiten Teil in die Hände zu bekommen.Der zweite Teil hat mich umso weniger enttäuscht, ich war von Anfang an mitten in der Geschichte drinnen und rätselte bis zum Schluss wer den nun der besagte Lucifer nun sei.  Ich wurde aber nicht enttäuscht, denn das Ende war wirklich wirklich gut - vielleicht etwas dramatisch an den Haaren herbeigezogen, aber heutzutage auch nicht wirklich undenkbar. Bin seitdem ein großer Fan von schwedischen Autoren :)

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  • Trotz kleiner Schwächen: Spannender Abschluss einer ungewöhnlichen Geschichte

    Bruderlüge

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    17. August 2017 um 16:21

    Trotz kleiner Schwächen: Spannender Abschluss einer ungewöhnlichen Geschichte „Bruderlüge“ ist ein Thriller der im schwedischen Kristianstad geborenen Bestsellerautorin Kristina Ohlsson und der Abschluss des Falles um Rechtsanwalt Martin Benner und die vermeintliche Serienmörderin  Sara Texas. Das Buch erschien im Juni 2017 als Klappenbroschur (14,99 Euro) und E-Book (9,99 Euro) im Limes-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört. Rein optisch passt sich der zweite Band - natürlich - dem ersten an, der Wiedererkennungswert ist dementsprechend hoch. Das Titelbild ist reduziert gehalten, aber trotzdem ausdrucksstark. Besonders gefällt mir der glänzend-erhabene Schriftzug des Titels. Auch von der Haptik ist das Buch angenehm. Darum geht es: Band zwei beginnt dort, wo Band 1 aufhört. Logisch. Clever gemacht, denn wer den wirklich handwerklich gut gelungenen Opener gelesen hat, möchte natürlich wissen, wie es weitergeht. Wo ist Mio, Saras verschwundener Sohn? Wer ist Lucifer? Um diese zentralen Fragen dreht sich alles. Hier der Klappentext des Verlages: Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt. Meine Meinung: Ich halte viel von der Autorin Kristina Ohlsson, die Mehrzahl ihrer Bücher aus anderen Reihen hat mich angesprochen und überzeugt. So war es auch bei „Schwesterherz“. Obwohl die Thematik jetzt das Rad nicht neu erfindet, die Story, die handelnden Personen und der Schreibstil sind finde ich außergewöhnlich. Natürlich war klar, dass ich auch „Bruderlüge“ lesen würde. Das Buch hat mich im Großen und Ganzen nicht enttäuscht, auch dieses Buch ist überaus fesselnd und lässt sich kaum aus der Hand legen. Die Story nimmt schnell Fahrt auf, ständig prasseln neue Ereignisse und Erkenntnisse auf den Leser ein. Und das genau das ist mein kleiner Kritikpunkt. Irgendwie wirken einige Passagen, einige Irrungen und Wirrungen, für mich zu überladen und konstruiert. Natürlich ist das spannend, natürlich packt das den Leser… und trotz allem ist es selbst mir manchmal hier  tatsächlich etwas zu viel. Dieses oftmals total realitätsferne Gefühl hatte ich beim Auftaktband nicht. Der Schluss des Buches hat mich einerseits wirklich überrascht, andererseits aber auch etwas enttäuscht zurückgelassen. Ich kann allerdings nicht wirklich sagen, woran ich das festmache… Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Martin Benner als Charakter wirklich mag, aber ich schätze seinen „Biss“, wie er an dem Fall dranbleibt. Seine Partnerin Lucy ist mir eigentlich sogar sympathischer als er selbst. Deren Part finde ich wirklich gut durchdacht und auch glaubwürdig. Letzteres kann ich Martin Benner leider nicht bescheinigen. Nichtsdestotrotz haben mir beide Bücher gefallen und ich empfehle sie gerne weiter.  Fans von hochwertiger, temporeicher  Spannungsliteratur kommen voll auf ihre Kosten. Ich bin schon sehr gespannt, ob es weitere Bände mit den Protagonisten geben wird. Ich vergebe für „Bruderlüge“ 4 von 5 Sternen.

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  • Bruderlüge. Kristina Ohlsson (Martin Brenner 2)

    Bruderlüge

    miissbuch

    15. August 2017 um 12:44

    Infos zum Buch Titel: Bruderlüge Autor: Kristina Ohlsson Seiten: 446 Verlag: Limes Handlungsort: Stockholm, Schweden; Houston, Texas, USA; Dänemark Erstveröffentlichung: 10. April 2017 Infos zum Autor „Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in Schwesterherz und Bruderlüge einen aufsehenerregenden Fall löst.“ (Quelle) Aussehen DIm Mittepunkt des Covers, wieder eine Person, diesmal ist das Cover dunkler gestaltet. Es scheint als würde der Mann über einen Steg ans Wasser gehen. Vielleicht möchte er sich umbringen? Ich persönlich finde dieses Cover noch düsterer, als das von Schwesterherz. Dort wurde die Verzweiflung deutlich hier die Bedrohung. Das dunkle lila lässt das Cover sehr düster erscheinen und auch die Person, die komplett schwarz gekleidet ist strahlt keine Freundlichkeit aus, sondern eher Entschlossenheit. Ich interpretiere: Martin Brenner ist fest entschlossen Mio zu finden und seine Liebsten in Sicherheit zu bringen. Inhalt des Buches Martin Brenner ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy Miller betreibt er eine Kanzlei und verbringt auch die ein oder andere Nacht mit ihr. Die Beziehung der beiden ist schwer zu beschreiben, aber sehr interessant. Neben Lucy gibt es noch eine weitere „Frau“ in seinem Leben, Belle, seine kleine vollwaise Nichte, die bei ihm groß wird. Nachdem Brenner in Schwesterherz versucht hat die Unschuld von Sarah Tell, einer Serienmörderin, die sich vor ihrem Prozess umgebracht hat, zu beweisen, versucht er in Bruderlüge aus den Fängen von Lucifer zu kommen. Der Unterweltboss ist der Vater von Sarahs Sohn Mio, der am gleichen Tag verschwand, wie Sarah, nur das Lucifer glaubt, dass Mio noch lebt. Brenner hat keine Wahl, denn Lucifer ist skrupellos und wenn Brenner sich nicht auf die Suche macht werden Belle und Lucy schreckliche Dinge angetan. Meine Meinung Dies Nachdem ich von Schwesterherz restlos begeistert war, hatte ich schon Angst, dass Bruderlüge meine Erwartungen nicht erfüllen kann. Aber da habe ich mich geirrt. Dieses Buch beginnt für mich leicht verwirrend, als Brenner einer anderer Interviewpartnerin seine Geschichte erzählt, aber ansonsten ist alles beim Alten. Die Charaktere weiterhin sympathisch und realistisch gestaltet, die Geschichte noch etwas ernster und flotter geschrieben als die Letzte. Ich finde es sehr schwer eine Rezension zu schreiben, da ich euch nicht spoilern möchte, weder zu diesem, noch zu dem ersten Band. Aber eine Frage habe ich: Ist es jetzt wirklich vorbei? Es waren nur diese beiden Teile geplant und ich bin tottraurig, dass es zu 99% keinen weiteren Teil geben wird, dabei sind die Charaktere so toll und realistisch gestaltet. Ich würde mich über ein weiteres Buch, mit einem weiteren Fall mit Martin und Lucy auf jeden Fall sehr freuen.  Fazit Wem noch irgendwelhe Informationen zu meiner Bewertung fehlen, der darf sich sehr gerne melden. Natürlich kann ich meine Meinung tiefgreifender Begründen, aber eben nicht ohne zu spoilern. Deswegen nur diese kurze Rezi. Aber ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass mir dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde und kann es wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Von mir bekommt auch der 2. Teil 5 Sterne.

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  • Ein mega Ende

    Bruderlüge

    Rori03

    10. August 2017 um 09:47

    Rezension zu "Bruderlüge" 👥👦👪 ! FORTSETZUNG ! von Schwesterherz Autor: Kristina Ohlsson Seiten: 445 Verlag: Limes  Gerne: Thriller Flexibler Einband Mio wird immer noch vermisst. Martin Benner muss sich auf die Suche nach ihm machen, sonst sieht er seine Adoptivtochter nie mehr. Lucifer, der Vater von Mio, möchte ihn wieder haben. Es geschehen zwei Morde, die Martin angehängt werden. Unter ständiger Beobachtung versucht er weiterhin Mio zu finden, ohne etwas von Lucifer preis zu geben. Es geschehen noch weitere Morde. Martin fliegt wieder nach Amerika. Dort verändert sich sein ganzes Leben. Die ganze Geschichte hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Besonders gut hat mir der Schluss gefallen, als er erfahren hat, dass Lucifer, also Vincent, sein Bruder ist. Ein, für mich nicht, vorhersehbarer Schluss. Mir war zwar klar, dass ein Polizist etwas mit Lucifer zutun hatte, war aber doch überrascht, als Didrik es zugab. Der Pass von Sebbe, der Mio übernommen hat, ist in der heutigen Welt fast schon alltäglich. Dass Lucy, trotz den Umständen, immer bei Martin blieb, muss wahre Liebe sein, wobei es immer wieder kleine Ausseinandersetzungen gab. Eine Geschichte zum knobeln und mitraten. Der Schreibstil ist, wie schon beim ersten Band, super zu lesen. Besonders durch die letzten 100 Seiten, flog man nur so. Die Kapitel wurden sinnvoll geschrieben. Es hatte einen Roten Faden durch das ganze Buch. Ein gelungener Abschluss der Diologie. Fazit: Ein mega gutes Ende dem man einfach nur 5/5 Sternen geben kann.

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  • Rasante Story

    Bruderlüge

    Eori

    09. August 2017 um 16:28

    Bruderlüge von Kristina Ohlsson ist ein sehr unterhaltsames Buch! Ganz zu Beginn des Buches wir ein kurzer Überblick über den Inhalt des ersten Bands „Schwesterherz“ gegeben. Sehr hilfreich, da ich diesen noch nicht gelesen habe. Dennoch finde ich erfährt man nicht alles und ich werde den ersten Band ziemlich sicher noch lesen.„Bruderlüge“ beinhaltet viele angenehm kurze Kapitel und zwischen drin immer wieder Interviewausschnitte, die zusammengenommen Lust auf den weiteren Verlauf der Geschichten machen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und auf gewisse Weise angenehm selbstironisch, das Lesen macht Spaß.Martin Brenner werden mehrere Morde angehängt, und er muss immer noch Mio finden. Er leidet unter Verfolgungswahn und es gibt immer mehr Tote. Was hat es damit auf sich? Der Titel des Buchs gab mir bis kurz vor Schluss Rätsel auf, passt aber nun im Nachhinein wie die Faust aus Auge.Nur leider häufen sich gegen Ende der Geschichte die „Zufälle“ schon sehr stark und ich hätte ein bisschen mehr Spannung erwartet. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

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  • Tolle Fortsetzung

    Bruderlüge

    Bjjordison

    08. August 2017 um 12:00

    Das Buch ist die Fortsetzung zu „Schwesterherz“ und endlich erfahren wir ob Mio gefunden wird oder nicht. Die Handlung hier setzt genau am Ende von Teil eins an und es geht rasant weiter, denn Martin will man weitere Morde anhängen, was er sich aber nicht gefallen lässt und so weiter rumstöbert und den Sachen auf den Grund geht. Mir hat auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen, denn ich fand es sehr spannend und stellenweise nervenaufreibend, wie uns die Autorin die Geschichte hier erzählt. Sie hat mich mit Ortswechseln, Plottwists und auch Szenenwechseln überrascht, denn es geht alles sehr flott voran, was ich aber hier sehr passend fand. Generell hat mir die eher düstere Stimmung in diesem Buch sehr gut gefallen, denn es war stellenweise echt brutal, wie Martin mittlerweile schon an Verfolgungswahn leidet. Das Finale und auch die dazugehörenden Hintergründe der betreffenden Personen hat mich echt umgehauen. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet. Klar man könnte jetzt sagen, manche Dinge oder Abschnitte waren von der Autorin doch vielleicht etwas weit hergeholt, dennoch haben mich auch diese Sachen eigentlich nicht gestört, denn ich konnte alles gut nachvollziehen. Benner empfand ich einen wirklich authentischen Hauptcharakter. Ich fand ihn sympathisch und ich konnte seine Taten sehr gut verstehen. Besonders gefallen hat mir, dass er sich nicht hat unterkriegen lassen, sondern für seine Freiheit und Glaubwürdigkeit gekämpft hat. Die Nebencharaktere fand ich ebenso sehr gut beschrieben und ich konnte mir auch die Bösewichte der Handlung sehr gut vorstellen. Diese wirkten ebenso glaubwürdig. Der Schreibstil ist ebenso rasant, wie im Vorgänger. Mich konnte es definitiv begeistern, wie schnell die Autorin Orte und Szenen wechseln kann, und dennoch verständlich bleibt, sodass man als Leser nicht verwirrt ist. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Das Cover passt wunderbar zum Vorgänger. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Man sollte allerdings die Vorgeschichte kennen. Außerdem bin ich richtig gespannt, ob Benner noch ein Buch bekommen wird.

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  • Wer ist Lucifer?

    Bruderlüge

    leserattebremen

    07. August 2017 um 11:01

    Der Fall Sara Texas geht für Martin Benner weiter! Doch jetzt steht nicht mehr Sara, sondern ihr verschwundener Sohn Mio im Vordergrund. Lucifer hat Benner beauftragt, ihn zu finden, sonst droht er seiner Adoptivtochter Belle etwas anzutun. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy macht sich Benner auf die Suche nach Mio, während ihm gleichzeitig mehrere Morde angehängt werden sollen. Wer zieht hier nur die Fäden im Hintergrund und versucht, Martin Benners Leben zu zerstören? „Bruderlüge“ ist der zweite Band von Kristina Ohlsson um den Anwalt Martin Benner, der in den Selbstmord von Sara Texas hineingezogen wird, die zuvor fünf Morde gestanden hat. Benner gerät ohne eigenes Zutun in dieses Durcheinander und hat nur Lucy an seiner Seite, um den Fall zu lösen. Die Polizei wendet sich gegen ihn und wer ihm helfen will, ist kurz danach tot. Die Autorin treibt die Spannung in diesem Band auf die Spitze, scheint sich doch die ganze Welt gegen den Anwalt verschworen zu haben, ohne dass er die geringste Idee hat, warum. Das Ende ist dafür umso fulminanter und unvorhersehbarer. Benner ist nicht unbedingt eine sympathische Figur, trotzdem fühlt und leidet man mit ihm und wird angesichts seiner Hilflosigkeit immer wütender. Ich konnte irgendwann gar nicht mehr aufhören weiterzulesen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter dieser Verschwörung eigentlich steckt und vor allem, wer der geheimnisvolle Lucifer ist. Kristina Ohlsson hat mit „Bruderlüge“ einen großartigen Thriller geschrieben, mitreißend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite, der mir noch besser gefallen hat als der erste Band „Schwesterherz“. 

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  • Die Suche nach Mio

    Bruderlüge

    makama

    05. August 2017 um 11:36

    Martin Benner, Anwalt und immer noch mit Lucy liert ist weiter auf der Suche nach Mio, dem kleinen Sohn, der angeblichen Serienmörderin Sara Texas.Martin Benner gerät bei seiner Suche nach dem Kind weiter in den Fokus der Ermittlungen. Irgendjemand versucht ihm zwei Morde anzuhängen und er hat keine Ahnung, wer es da auf ihn abgesehen hat.Die Suche nach der Wahrheit wird immer schwieriger und es gibt weitere Tote.Wer hat da ein Interesse, dass das Kind nicht gefunden wird?Fazit und Meinung:Genau  wie im ersten Teil ist das Buch in Ich-Form aus der Sicht von Martin Benner geschrieben.Weiter bilden Interviews um das Geschehen den Rahmen der Geschichte. Allerdings hat sich der Interviewpartner geändert, der erste Journalist gehört nämlich auch zu Toten.Ich fand den Bruderlüge etwas spannender und interessanter als Schwesterherz, aber leider auch etwas zu konstruiert und unglaubwürdig.Am Ende klärt sich zwar alles auf und Mios Schicksal wird geklärt und die Martin erfährt einiges Neues über seine Familie, aber ich fand zu konstruiert, deshalb gibt es auch hier nur knappe 4 Sterne.

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  • Bruderlüge

    Bruderlüge

    fraeulein_lovingbooks

    31. July 2017 um 13:52

    Inhalt Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.(Quelle: randomhouse )  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Limes Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. „Bruderlüge“ ist der Nachfolger von „Schwesterherz“ und erzählt die Geschichte weiter.Um alle Zusammenhänge zu verstehen, muss man den ersten Teil gelesen haben. Martin hat von Lucifer den Aufrag erhalten, nach Mio zu suchen, was im ersten Moment leichter aussieht als gedacht. Um Bella in Sicherheit zu haben, nimmt er den Auftrag an und stellt schnell fest, das in den Akten kein Bild von Mio existiert. Da er seinem Freund bei der Polizei nicht mehr vertraut und sie ihn wie den Hauptverdächtigen behandeln, wendet er sich an eine Freundin, die ihm in diesem Buch immer helfend zur Seite steht – auch wenn sie von der großen Gefahr weiß. Nach langer Ermittlungsarbeit kommt er der wahren Fährte auf die Spur und merkt, das er selbst eine Schlüsselfigur ist…Martin Benner habe ich im ersten Band ein wenig ins Herz geschlossen, auch wenn sein Verhalten gegenüber Lucy und Bella wirklich schlecht ist. Hier geht es nahtlos so weiter und zum ersten Mal wurde er mir unsympathisch. Er nervte mich und ich war unglaublich froh, als die Geschichte endlich zu Ende war. Ein guter Freund von Martin sät Zweifel bezüglich der Aufrichtigkeit von Lucy und sie muss darunter leiden, das Martin sie ihn Frage stellt. Er schließt sie aus und verliert wichtiges aus den Augen – etwas, das sie wieder ausbügeln muss. Trotzdem bleibt sie bei ihm, weil sie um Bella besorgt ist. Die Kleine hat die Entführung doch nicht so einfach verkraftet, wie alle gedacht haben.Lucy tat mir einfach nur leid – Martin belügt sie von vorne bis hinten und sie soll weiterhin die liebende Ersatzmutter von Bella spielen. Und ihm natürlich alles verzeihen und bedingungslos vertrauen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird nur aus der Sicht von Martin Benner, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber ab und zu hätte ich mir eine zweite Ansicht gewünscht. Im ersten Band hat mir das nicht gefehlt, aber hier hätte es die Geschichte vermutlich glaubhafter gemacht.Wie auch in „Schwesterherz“ gibt es hier vor jedem Kapitel eine Aufzeichnung in Form eines Interviews zwischen Martin und Karen Viking. Einer anderen Journalistin. „Schwesterherz“ ist einer Lieblingsthriller und dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an die Fortsetzung. Zu Beginn des Buches wurde ich nicht enttäuscht und ich habe die ersten Seiten verschlungen, aber je näher ich der Mitte des Buches kam, umso zäher wurde die Geschichte. Die Suche um Mio und seine Hintergründe, bzw. die Auflösung, zogen sich in die Länge und es nahm kein Ende. Die Teilgeschichte, die in Texas spielt und sich um die Familie von Martin dreht, konnten mich wieder mit dem Buch versöhnen, auch wenn ich sie etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen fand. Alles in allem fand ich „Bruderlüge“ deutlich schwächer als „Schwesterherz“, aber dennoch konnte mich die Autorin wieder von sich überzeugen und diese beiden Bücher werden mit Sicherheit nicht die letzten sein, die ich von ihr lesen werde. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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