Kristina Ohlsson Schwesterherz

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Inhaltsangabe zu „Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson

Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

hat sich gezogen

— kidcat283

Super spannend mit einem auf sympathische Weise unsympathischen Protagonisten - auf jeden Fall den Nachfolger („Bruderlüge“) lesen!

— bellast01

Ein wirklich spannender erster Teil, der Lust auf mehr macht!

— c_awards_ya_sin

Spannend und mal was ganz anderes, wenn auch mit ein paar Längen. Bin auf den zweiten Band gespannt.

— Bluebell2004

langatmig

— zbaubf

Spannende Geschichte mit noch besserem cliffhanger am Ende. Der Protagonist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber annehmbar.

— KrisTina

Band 2 ist wohl ein Muss!

— Stups

sehr interessanter und rasanter Krimi an dessen Ende man unbedingt Band 2 anschließen muss

— Inge78

Super spannend, toller Schreibstil, tolle Charaktere. Was will man mehr? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

— hans-bubi

Superspannend - mit dem Anfang habe ich mich ein bisschen schwer getan, dafür las sich der Rest wie im Flug

— Kelo24

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    Schwesterherz

    c_awards_ya_sin

    24. October 2017 um 12:16

    Martin Benner ist erfolgreicher Anwalt in Stockholm. Sein Leben ist gut, er liebt seine Nichte, die bei ihm aufwächst und er hat eine Partnerin, die ihm nicht nur beruflich zur Seite steht.All das gerät ins Wanken als ein Mann in sein Büro kommt und ihn beaufträgt den Fall seiner toten Schwester wieder aufzurollen. Doch Sara war nicht das Opfer, sondern die Täterin! Oder etwa nicht? Obwohl Martin nicht so recht will steckt er schon mittendrin und es bleibt im gar nichts anderes übrig als selbst mit Ermittlungen zu beginnen.Denn plötzlich steht er unter Mordverdacht.In diesem spannenden ersten Teil erfährt der Leser wie leicht es ist ein Leben zu manipulieren und wie ein Kartenhaus zusammenbrechen zu lassen. Stockholm und Houston spielen eine Rolle, doch wer soll Martin das schon glauben?Obwohl ich es eigentlich nicht mag eine Geschichte in zwei Bücher zu packen ist es hier einfach nur klasse gemacht. Man hat nicht das Gefühl die Handlung ist zwanghaft getrent worden, denn hier geht es ganz klar um die Abwertsspirale von Martin Benner. Seine Geschichte ist mit der von Sara Texas verwoben und nur wenn die eine Geschichte gelöst wird, kann auch das Leben des charismatischen Stockholmers wieder Fuß fassen. Ich bin wahnsinnig auf das zweite Buch gespannt und werde es sicher lesen, in der Hoffnung, dass es dann mit den sympatischen Charakteren wieder bergauf geht.

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  • Leserunde zu "Niemand verschwindet einfach so" von Catherine Lacey

    Niemand verschwindet einfach so

    aufbauverlag

    »Da ist ein wildes Biest im Herzen dieses Romans, und Sie werden es treffen.« The New Yorker International gefeiert als eines der eindrücklichsten Debüts der letzten Jahre: Niemand verschwindet einfach so beschreibt den gewagten Versuch einer Frau, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Elyria begibt sich in die Ferne, nur um festzustellen, dass man vor sich selbst niemals flüchten kann. Ein intimes Abenteuer – und die Geschichte einer Selbstfindung. »Als wir an jenem Abend nach Hause gingen, beide nach dem Bourbon riechend, der uns auf die Knie getröpfelt war, wusste ich, dass mein Mann ein Song war, dessen Text ich vergessen hatte, und ich ein verwackeltes Foto von jemandem, den er mal geliebt hatte.« Elyria löst ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. In Neuseeland angekommen, setzt sie sich immer riskanteren und surrealer werdenden Begegnungen mit den Einwohnern und der Tierwelt aus. Doch ihre eigentliche Reise ist die Reise in ihr eigenes Herz der Finsternis. Verfolgt vom Tod der Schwester, ausgestoßen von der Mutter, zermürbt von der Eintönigkeit ihrer Ehe, droht Elyria an ihren eigenen Gedanken verlorenzugehen. Auf fast hypnotische Weise beschreibt Catherine Lacey eine Frau, die verrückt wird, allein durch sich selbst. Doch niemand verschwindet einfach so, egal wie sehr er es versucht. Zur LeseprobeÜber Catherine LaceyCatherine Lacey wurde in Mississippi geboren und lebt in Chicago. Für ihren ersten Roman »Niemand verschwindet einfach so« wurde sie mit dem Whiting Award 2016 ausgezeichnet. Demnächst erscheint in den USA ihr zweiter Roman »The Answers«.Jetzt bewerben!Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 369
  • Spannender Fall

    Schwesterherz

    Maki7

    23. July 2017 um 10:42

    Eines Tages taucht Bobby in Martin Banners Anwaltskanzlei auf und bittet ihn, nachzuweisen, dass seine Schwester Sara Texas, eine geständige Serienkillerin, die Morde gar nicht begangen hat. Die hat sich allerdings vor der Gerichtsverhandlung umgebracht und ihre Schuld ist eindeutig bewiesen.Aus Langeweile wohl, Martin hat nur einen Mandanten, und auch aus Neugier, sieht er sich den Fall etwas genauer an und merkt, dass an der ganzen Sache was faul ist und geht dem nach. Bis er selber plötzlich als Doppelmörder verdächtigt wird. Nun muss er die Wahrheit aufdecken, um sich selbst zu retten. *Die Geschichte wird aus Martins Ich-Perspektive erzählt. Ich bin immer noch der Meinung, das ist für die meisten Geschichten nur schädlich, weil die anderen Protagonisten und so viele Informationen verloren gehen. Die Beziehung zu Lucy und Belle wurde mir zu oft wiederholt, aber ansonsten liest es sich flüssig.Martin Banner ist reich, oberflächlich, eingebildet, dauergeil und egoistisch. Das fand ich erfrischend, mal kein aalglatter weisser Ritter sondern einfach ein Mensch, wie es wohl etliche solche auf der Erde hat. Und seine Eroberungen hat er ja auch zu nichts gezwungen. Er ist und bleibt so, weil er es kann.Eine Sache hat mich extrem gestört. Nach und nach wird Martin beschrieben, ein Detail hier, eins da. Ich habe mir mein Bild von ihm im Kopf erstellt und dann: Afroamerikaner. Ich kriegte es das ganze Buch hindurch, nicht mehr hin, mein erstes Bild zu ändern. Immer wieder musste ich meinen Kopfkinofilm anhalten, Moment, noch mal zurück, Martins aussehen korrigieren. Das ist extrem störend. Es ist ein Schwedenkrimi, wenn der Protagonist schwarz ist, sollte man das sehr früh in die Geschichte einbauen, bevor man einen weissen Mann gezeichnet hat und dann seine Hautfarbe ändert. Meinem Kopfkino hat das einfach immer wieder einen mächtigen Abbruch getan. Lucy. Obwohl sie fast durch die ganze Geschichte dabei ist, bleibt sie extrem blass und langweilig. Für die Geschichte ist sie nicht von Bedeutung ausser dass man sich denkt, Mädel leg dir ein Rückgrad zu. Von selbständiger, starker Frau, die Martin da beschreibt, hab ich nichts mitbekommen. Eher ein Anhängsel, dass einfach alles mitmacht und darauf wartet, dass er sich endlich für sie entscheidet und Kinder mit ihr will. Der Fall ist seit langem einer, der mich wirklich gepackt hat. Ich hab das Buch in einem Wisch gelesen, konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, Spannung aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Leider ist das Ende überhaupt kein Ende sondern eher einfach eine kurze Verschnaufpause. Im nächsten Buch geht es dann weiter.Trotz einiger Kritikpunkte, ist es ein spannender Krimi und ein Lesevergnügen.

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  • Auf der Suche nach Luzifer

    Schwesterherz

    rike84

    17. July 2017 um 19:43

    Martin Brenner ist ein erfolgreicher Anwalt, der um seine Wirkung auf Frauen weiß. Nebenbei hat er eine kleine Tochter, die eigentlich seine Nichte ist. Er hat sie adoptiert, nachdem seine Schwester und ihr Mann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Seine Ex und Affäre Lucy ist in seinem Leben auch allgegenwärtig, denn die beiden teilen sich auch eine Kanzlei. Als dann, wie in einem alten Detektivroman, ein merkwürdiger Kerl in sein Büro kommt und einen ebenso merkwürdigen Auftrag hat, geht es für Martin immer tiefer hinunter  in den persönlichen Abgrund.  Er soll die berühmte Serienkillerin Sarah Texas rehabilitieren  – aber die ist seit einigen Monaten tot. Entgegen aller Bedenken zieht der Fall ihn in seinen Bann und er beginnt zu ermitteln. Bis er selbst im Fokus einer aktuellen Ermittlung steht – als Mordverdächtiger. Die Reihe Dieses Buch ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie um Martin Brenner.  Um die Spannung in der Reihe auch nach Ende des ersten Buches aufrecht zu erhalten, werden natürlich nicht alle Fragen in diesem Buch geklärt – nein, am Ende stellen sich dann auch noch ein paar neue Fragen. Damit der Leser nach dem ersten Buch nicht enttäuscht ist, dass es mittendrin aufhört, hat die Autorin eine große Frage dann doch geklärt. Das finde ich für so eine Reihe einen guten Kompromiss. Ich hatte mal das erste Buch der zweiteiligen Reihe „Post Mortem“ gelesen, war da nach Band 1 allerdings nicht sehr motiviert, Band 2 überhaupt zu lesen. Bei diesem Buch hier ist der Cliffhanger einfach besser, eine Kleinigkeit wurde schon aufgeklärt, aber der Rest liegt noch im Dunkeln. Schwesterherz ist von der Handlung her auch wesentlich besser geeignet, weil Personen, Geschichten und Rätsel doch von anderer Qualität und Komplexität sind. Stil, Machart, Meinung Wie immer schreibt Kristina Ohlsson sehr spannend, fluffig und gut. Es holpert nicht, man langweilt sich nicht und sie beschränkt sich auf das Wesentliche, ohne knapp zu klingen und mit einigen wohlgewählten Details. Die Geschichte wird übrigens direkt von der Hauptperson Martin Brenner erzählt, und das eingebettet in ein Interview mit einem Journalisten. So hat man vor neuen Kapiteln ein kurzes Gespräch, in dem sich doch immer schon etwas Unheil ankündigt bzw. ein kleiner Hinweis auf die Zukunft auftaucht. Besonders gut finde ich die Hauptperson und die dazugehörige Familienkonstellation. Martin Brenner ist ein gutaussehender Anwalt, der schon etwas oberflächlich und arrogant klingt, wenn er so redet oder denkt. Aber wie es so ist im Leben, ist nicht alles schwarz – und weiß. Die Abneigung schwindet recht schnell, wenn der Leser davon erfährt, dass er seine Nichte adoptiert hat. Obwohl sie so überhaupt nicht in sein Leben passt, konnte er nach dem Tod seiner Schwester einfach nicht zulassen, dass die Kleine ins Heim kommt. Die Beziehung zwischen den Beiden ist sehr interessant und doch etwas unüblich.  Und wo das ganze eh schon ungewöhnlich ist, darf auch die Ex-Freundin Lucy nicht fehlen. Sie ist nämlich nicht nur die Ex, sondern auch der Mutterersatz für die adoptierte Tochter, die Arbeitskollegin und die aktuelle Affäre. Dann gibt’s da auch noch einen großen Gangster, der Martin einen Gefallen schuldet. Der Kriminelle ist allerdings auch ziemlich nett. Das ist mal was Neues. Irgendwie finde ich es auch sehr erfrischend, dass man nicht alle Gedanken und Aktionen der Hauptcharaktere nachvollziehen- oder mögen kann.  Ein Hoch auf kreative Graustufen! Um es mit den Worten der Hauptperson selbst zu sagen: „Sie haben noch nie so eine klischeehafte Geschichte gehört. (..) Sie enthält alle notwendigen Zutaten. Unaufgeklärte Morde. Einen übermächtigen Drogenboss. Einen erfolgreichen sexsüchtigen Anwalt. Und – Trommelwirbel! – ein süßes Kleinkind. Mit anderen Worten: großes Kino! Wenn da nicht dieses eine Detail wäre..“ (S. 8) Was mir auch gefällt, ist die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Gegenwart gibt es einen Auftrag, der Martin und Lucy in der Vergangenheit forschen lässt. Es passieren aber auch Verbrechen in der Gegenwart, die damit zu tun haben. Während des Buches gibt es keinerlei Gedanken von der Schlüsselperson, der verurteilten Mörderin Sarah Texas. Man liest eigentlich nur die Gedanken von Martin Brenner und in der Gegenwart –so macht sich nur durch seine Augen ein Bild der Lage. Ein paar Andeutungen führen den Leser auch gern mal in die Irre, trotzdem hat man genug Stoff für eigene Spekulationen, aber auch nicht zu viel davon. Die Handlung spielt übrigens nicht nur in Stockholm, sondern auch in Texas. So gibt’s gleich 2 Regionalthriller in Einem. Fazit Ich werde jetzt mit Teil 2 der Reihe anfangen. Schwesterherz ist nicht wirklich dafür gemacht, ohne den zweiten Teil „Bruderlüge“ konsumiert zu werden. Es bleiben einfach Fragen offen und die Neugier ist nach dem Ende des ersten Buches nach wie vor groß. Bruderlüge sollte man ebenso auf keinen Fall lesen, ohne Schwesterherz gelesen zu haben. Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass mich ein Thriller von Kristina Ohlsson immer gut unterhalten wird. Der Stil dieser Autorin ist einfach genau meins. Die besonderen Hauptpersonen mit ihrem Graustufen und die unheilvollen Andeutungen sind die besondere Würze des Buches, der Fall an sich erblasst daneben fast ein wenig – lässt aber viele Fragen für den zweiten Band offen. Ich vergebe 4 Sterne und mache mich jetzt an Band 2. Die Rezension folgt.

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  • Hat mich nicht überzeugt...

    Schwesterherz

    Corazon

    16. July 2017 um 15:30

    Als Freund von Skandinavienkrimis hat mich dieses Buch nicht überzeugt.
    Die Story fesselte mich nicht, zudem empfand ich den Erzählstil als sehr einfach- insgesamt alles ohne psychologische Raffinesse.

  • Tandem-Leserunde zu "Schwesterherz" & "Bruderlüge" von Kristina Ohlsson

    Schwesterherz

    TanjaMaFi

    Schweden hat einen neuen Ermittler! Hochspannung, Nervenkitzel und Gänsehaut erwarten dich, wenn Anwalt Martin Benner seine Ermittlungen aufnimmt. Egal, ob in Schweden oder Texas, Krimifans kommen garantiert auf ihre Kosten!In unserer großen Tandem-Leserunde kannst du direkt zwei Fälle aus der Feder der schwedischen Erfolgsautorin Kristina Ohlsson entdecken, denn wir lesen gemeinsam Band 1 "Schwesterherz" und Band 2 "Bruderlüge"!Mehr zu "Schwesterherz"Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer? Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zu "Bruderlüge"Martin Benners brisanter Fall um Sara Texas geht weiter! Welche Geheimnisse und Wendungen euch erwarten, erfahrt ihr in "Bruderlüge". Neugierig? Dann lest hier die Leseprobe ... auf eigene Gefahr!Mehr zur AutorinKristina Ohlsson wurde 1979 in schwedischen Kristianstad in Skåne geboren. Heute lebt und schreibt die Schriftstellerin jedoch in Stockholm. Sie studierte Staatswissenschaft und war nach ihrem Abschluss im Außenministerium, bei der militärischen Hochschule und der schwedischen Sicherheitspolizei SÄPO tätig. Ihre Kriminalromane sind weltweit erfolgreich.Gemeinsam mit Limes vergeben wir 25 Buchpakete bestehend aus "Schwesterherz" und "Bruderlüge" unter allen, die sich bis zum 25.05.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten.Schweden oder Texas – was würdest du als Wohn- oder Urlaubsort vorziehen und warum?Ich drücke euch die Daumen.* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen.

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  • hat mich echt enttäuscht und gelangweilt

    Schwesterherz

    Gwenliest

    12. July 2017 um 22:03

    Martin Brenner ein elitärer Snob von Anwalt, Weiberheld ohne Ende... führt eine offene Beziehung mit seiner Kanzleipartnerin Lucy, die einem wenn sie nicht eine selbstbewusste Frau wäre die ihre eigenen Entscheidungen treffen kann, echt leid tun könnte. Menschlich macht ihn, dass er sich um die vierjährige Tochter Belle, seiner verstorbenen Schwester kümmert, auch wenn diese quasi von Tagesstätte zu Kindermädchen und Marianne (Brenners Mutter) hin und hergereicht wird. Eines Abends kommt ein Mann zu Brenner in die Kanzlei und bittet ihn darum sich eines Falles anzunehmen der sehr viel Aufsehen erregt hat. Sara Texas, die Schwester des Mannes, hat 5 Morde gestanden und sich dann bevor sie verurteilt werden konnte das Leben genommen hat. Bloß glaubt der Mann nicht an die Schuld seiner Schwester und bittet Brenner darum den Fall noch einmal aufzurollen und Sara postum zu entlasten. Eine gefährliche Jagd nach der Wahrheit beginnt und nichts ist wie es zu sein scheint. Von Schweden nach Texas und zurück.... Hmm klingt eigentlich ganz gut, das dachte ich auch. Warum es letztendlich für mich leider nicht funktioniert hat. Bei mir ist trotz des interessanten Plots keine Spannung aufgekommen... das liegt an vielen Komponenten der Fall wird quasi von hinten aufgerollt, das Interview, das den Rahmen um die Handlung spannt gefällt mir gar nicht, das Buch strotzt vor Wiederholungen die langweilen, sprachlich ist es mir zu platt und plump, teilweise auch wirklich ordinär, was mich zusätzlich stört ist der große Raum den das Beziehung Hin-und-her zwischen Martin und Lucy einnimmt. Auch die Szenen die sich rund um Martin und seine Nichte/Tochter Belle drehen haben mich nicht überzeugt. Was man auch unbedingt wissen sollte, dass der Fall in zwei Bänden erzählt wird. An Schwesterherz schließt direkt Bruderlüge an, was bedeutet ein Teil der Fragen wird beantwortet aber es bleibt dennoch vieles im Dunklen. Ich hoffe, dass mich der Folgeband etwas entsöhnt.

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  • Schwesterherz

    Schwesterherz

    fraeulein_lovingbooks

    09. July 2017 um 15:47

    Inhalt Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …(Quelle: Randomhouse )  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Limes Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Martin Benner führte bisher ein ruhiges Leben als Rechtsanwalt, der die Tochter seiner verstorbenen Tochter großzieht und mit seiner Geschäftspartneranwältin Lucy eine kleine Bettgeschichte am laufen hat. Seine Mandanten sind meistens nicht gut betucht und er nimmt gerne kleinere Fälle an. Bis Bobby Tell in sein Büro stürmt und ihn bekniet die Verteidigung seiner verstorbenen Schwester zu übernehmen. Natürlich hat der Rechtsanwalt von dem Fall gehört und erbittet sich eine Woche Bedenkzeit.In der Woche beginnt er mit den ersten Nachforschungen, wird als Mörder verdächtigt und wird immer tiefer in den Fall rein gezogen, sodass ihm gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als die Verteidigung zu übernehmen…Ich fand den Rechtsanwalt von der ersten Seite an sympathisch, aber sein Verhalten gegenüber Lucy ist ja mal unter aller Sau. Bin mal gespannt, ob die zwei am Ende doch wieder ein Paar werden. Im Bezug auf seine Nichte, Bella, war ich mir zuerst nicht sicher, was ich davon halten soll. Das Kind wohnt bei ihm und wird von einem Kindermädchen aufgezogen. Er stellt nur ein Dach über dem Kopf und das Geld – das war mein erster Eindruck. Doch im Laufe der Geschichte merkt man, das ihm etwas an dem Mädchen liegt, die beiden feste Rituale haben und er sie tief im Inneren wie ein eigenes Kind liebt, nur, dass er dies nicht zeigen kann. Wie auch gegenüber Lucy. Lucy habe ich bewundert, weil sie an seiner Seite bleibt, obwohl er sie immer wieder mit seinen Worten und Handlungen verletzt. Sie mag Bella gerne und ist eine Art Ersatzmutter geworden, auch wenn Martin das verhindern wollte.Die anderen beteiligten Nebencharaktere haben mir durch die Bank weg gut gefallen, weil jeder einzelne seine Geschichte hatte, die zum Gesamtbild des Falles gehört. Jeder noch so kleine Hinweis und jeder noch so kleine Charakter hat seinen Anteil.Wirklich klasse – ich bin gespannt, wie es in „Bruderlüge“ damit weitergeht. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird aus der Sicht von Martin Benner, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt.Das Buch ist in sechs Teilabschnitte unterteilt, die mit einer Aufzeichnung eines Interviews zwischen Martin Benner und dem Journalisten Fredrik Ohlander starten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es war eine Art kleine Zusammenfassung von dem Kapitel davor, gespickt mit der Sichtweise des Journalisten. Ich hatte nicht erwartet, dass die Geschichte fast sofort ab Seite 1 an rasanter Fahrt aufnimmt und das sich das bis zum Ende nicht verändern wird. Mit jeder Seite tauchen neue Entwicklungen auf oder die alten Ergebnisse werden in einem anderen Licht betrachtet. Immer im Zentrum Martin Benner, um den sich alles dreht und der schnell zum Spielball eines Unbekannten wird. Ich habe die Hälfte des Buches in einem Zug gelesen und hätte vermutlich die ganze Nacht weitergelesen, wenn man mir das Buch nicht weggenommen hätte, damit ich endlich mal schlafe Für mich ist „Schwesterherz“ einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe – packend, unvorhersehbar und komplex.Für mich in einem Wort: perfekt. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Geständig, aber unschuldig?

    Schwesterherz

    MikkaG

    07. July 2017 um 16:32

    Die interessante Grundidee lässt den routinierten Thriller-Fan aufhorchen: Anwalt Martin Brenner soll nachweisen, dass eine geständige Mörderin die Morde gar nicht begangen hat – und zwar posthum, hat sie sich doch vor der Urteilsverkündung umgebracht. Aber damit sticht Brenner in ein Wespennest, denn es gibt direkt mehrere Menschen, die kein Interesse daran haben, dass die Wahrheit ans Licht kommt...Eine posthume Neuaufwicklung eines Falles, der schon als gelöst zu den Akten gelegt wurde, ist meines Erachtens eine unverbrauchte, interessante Idee! Damit hatte das Buch schon mal ein paar Pluspunkte gut – die es aber relativ schnell wieder abgeben musste, da sich meine Begeisterung leider in Grenzen hielt.Die Spannung kommt und geht: streckenweise zieht sich die Geschichte etwas, dann galoppiert sie wieder in rasantem Tempo davon und die Ereignisse überschlagen sich. Besonders in der zweiten Hälfte gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, und ich rechne der Autorin hoch an, dass der Kriminalfall sowohl komplex als auch solide konstruiert ist. So richtig bei der Stange halten konnte mich die Geschichte dennoch nicht; ich fand nicht alles glaubhaft und manche Entwicklungen wirkten auf mich sogar ein wenig konstruiert. Die größten Probleme hatte ich allerdings mit dem Protagonisten.Martin Brenner ist in meinen Augen vieles: selbstverliebt, sexistisch, egoistisch. Er kommt sich unglaublich toll dabei vor, jede Frau, die er haben will, mühelos ins Bett zu kriegen, und man hat den Eindruck, für ihn gibt es nur drei Arten von Frauen: will ich – will ich nicht – nehm' ich, wenn es gerade nichts Besseres gibt... Einteilung nach Beuteschema. Obwohl er durchaus auch die ein oder andere gute Eigenschaft hat, war er mir dermaßen unsympathisch, dass es mir das Buch etwas verleidet hat. Dabei kann ein schwieriger Protagonist durchaus interessant sein und einem Thriller zusätzliche Würze geben! Dann muss er jedoch etwas an sich haben, was ihn darüber hinaus besonders macht, und das geht Martin Brenner meiner Meinung nach ab. Er pflegt eine sehr oberflächliche Lebensweise: alles muss schick, edel und teuer sein, da ist eine Armbanduhr für umgerechnet etwa 8500 Euro ein echtes Schnäppchen. Diese Einstellung gibt er schon an seine kleine Ziehtochter Belle weiter (eigentlich seine Nichte, die er nach dem Tod seiner Schwester zu sich genommen hat), die öfter schick gekleidet im Nobelrestaurant mit ihm brunchen geht. Die Kleine kam mir manchmal vor wie ein Accessoire; er betont zwar öfter, wie wichtig sie ihm geworden ist, die Verantwortung und Betreuung delegiert er dann aber doch lieber an andere. Mit seiner Geschäftspartnerin Lucy verbindet ihn eine unverbindliche sexuelle Beziehung, wobei jedoch ein deutliches Ungleichgewicht besteht. Lucy tut alles für ihn, auch wenn sie nicht seiner Meinung ist, und ich fand sehr schade, dass sie sich ihm so unterordnet, denn eigentlich war sie für mich der interessantere, sympathischere Charakter! Mein Liebling ist auf jeden Fall der Ganove Boris, und der ist im Kontrast zu Martin das beste Beispiel dafür, dass auch ein schwieriger, zwiespältiger Charakter mit fragwürdiger Moral ein großartiger Charakter sein kann! Schade, dass der Autorin dieses Kunststück aus meiner Sicht bei ihrem Protagonisten nicht gelungen ist...Der Schreibstil ist für meinen Geschmack etwas zu anspruchslos für einen intelligent geschriebenen Thriller, mit einfach strukturierten Sätzen und schlichter Wortwahl. Das Buch liest sich vom Tonfall her sehr 'männlich', was natürlich gut dazu passt, dass Martin Brenner als Alphamännchen im Mittelpunkt steht. Von Krimi-Reihen oder -Mehrteilern bin ich es gewohnt, dass jedes Buch zumindest teilweise in sich abgeschlossen ist, hier wird indes tatsächlich nur sehr wenig aufgelöst, so dass die Geschichte wirklich nicht ohne den zweiten Band stehenbleiben kann. Schade, denn der erste Band hat mich nicht genug überzeugt, um auch den zweiten lesen zu wollen.  Fazit:Die Geschichte klingt sehr ansprechend: Eine junge Frau, die fünf Morde gestanden hat, bringt sich vor der Verhandlung um. Ihr Bruder ist jedoch überzeugt von ihrer Unschuld und wendet sich an Staranwalt Martin Brenner, um zu beweisen, dass sie ein falsches Geständnis abgegeben hat. Der will erst ablehnen, lässt sich aber dann doch hineinziehen in einen Fall, der für ihn zunehmend brisant wird. Ich wollte das Buch wirklich mögen, und der Kriminalfall ist eigentlich auch spannend und originell – leider fand ich Martin Brenner als Protagonisten jedoch furchtbar unsympathisch, und das nicht mal auf interessante Art. Auch die Spannung blieb für mich nicht durchgehend aufrecht erhalten, und dazu kommt noch ein eher einfacher Schreibstil. 

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  • Großartig!

    Schwesterherz

    LiberteToujours

    03. July 2017 um 16:55

    Martin Benner ist Anwalt, hat Bindungsprobleme und ist unfreiwilliger Ersatzpapa eines kleinen Mädchens. Man könnte also sagen, dass sein Leben schon turbulent genug ist, bevor er in den Mordprozess rund um Sarah Texas hereingezogen wird. Die Angeklagte ist längst tot, Suizid. Ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden. Doch ihr Bruder glaubt nicht an ihr Geständnis und will ihren Namen im Nachhinein reinwaschen. Zunächst nimmt Benner die Sache nicht ernst - Geständnis ist Geständnis, was soll er da ermitteln. Als er über eine Ungereimtheit nach der anderen stolpert ist es für ihn schon viel zu spät, seinen Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen..Ich bin normalerweise ein kleiner Skeptiker, was skandinavische Thriller angeht - meistens sind mir die zu konstruiert, als dass man sie angenehm und entspannt lesen könnte und die ganzen Orts- und Personennamen die sich für uns alle gleich anhören macht es meistens auch nicht leichter. Ohlsson sollte mich hier allerdings überraschen.Dem Leser geht es wie Benner. Am Anfang ist man vielleicht milde interessiert, denkt sich zwar, dass an der Sache irgendwas faul sein muss (wir haben im Gegensatz zu Benner schließlich einen Wissensorsprung, niemand schreibt Bücher über gänzlich unspektakuläre Kriminalfälle), ist aber eigentlich nur milde interessiert.In dem Maß in dem sich Benners Obsession entwickelt, entwickelt sich auch die Spannung für den Leser. Und das geht flink. Nach dem ersten Drittel des Buches will man es eigentlich schon nicht mehr absetzen. Die Spannungskurve bleibt mehr oder weniger konstant oben - Schwesterherz ist wie ein Marathon. Inklusive Schlusspurt, aber ohne erlösendes Gefühl am Ende. Nachdem es sich hier um einen Zweiteiler handelt möchte man nach dem Zuklappen des ersten Buches nämlich direkt mit dem zweiten weiter machen. Die Autorin schließt Teil 1 zwar bündig ab, einen klassischen Cliffhanger gibt es hier also nicht, dennoch bleiben noch genug fragen offen, um Nägelkauend in den zweiten Teil zu starten.Ohlsson hat hier alles richtig gemacht. Der Protagonist ist kaputt genug, um sympathisch zu sein, ohne in die Klischeeschiene des "Bad Boy Ermittlers" zu fallen. Seine etwas unbeholfene, aber dadurch umso schönere Beziehung zu seiner Ziehtochter geben ihm die nötige Portion Herz, die es braucht um mit ihm mit zu fühlen. Die Geschichte ist geschickt genug konstruiert, um spannend zu sein und klar genug strukturiert, um das Lesen angenehm zu gestalten.Die Handlung ist außergewöhnlich genug, um immer wieder Überraschungen zu bieten und gut genug durchdacht, um nicht ins Unrealistische abzudriften.Perfekte Mittelwege wo man auch hinschaut, besser hätte man es wirklich nicht lösen können.Für mich ist Schwesterherz bisher definitiv der beste Thriller, den ich 2017 lesen durfte!

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  • Schwesterherz | Rezension

    Schwesterherz

    eulenfee

    03. July 2017 um 16:42

    Titel: Schwesterherz Orginaltitel: Lotus Blues 1. Band der 2-teilige-Serie Martin Benner; 2.Band: Bruderlüge (bereits erschienen) Autorin: Kristina Ohlsson  Verlag: Limes Verlag (2016) Buch: broschierstes Taschenbuch - 14,99 €  480 Seiten empfohlen ab 15 Jahren INHALT: Wer war Sara Texas?  Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer? Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an … AUTORIN: Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman "Aschenputtel" gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner. MEINE MEINUNG: Schwesterherz ist als Thriller angelegt - hat jedoch einige Elemente des Krimis inbegriffen, was mir beim lesen des Klappentextes und auswählen des Buches bewusst war, mich der Inhalt jedoch so angesprochen hat, dass ich es trotz meiner kleinen Abneigung gegenüber Krimis gelesen habe.  Und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut, denn dieses Buch hat mir das Kriminalwesen noch ein wenig näher gebracht und die Abneigung gegenüber Detektivgeschichten ein wenig geschwächt. Die Hauptperson, aus der der Leser die Geschichte rund um den Fall Sara Texas, erzählt, ist Martin Benner, der durch und durch nicht einfach gestrickt ist - nicht nur seine unaufhörliche Neugier und der Ader, die ihn so symphatisch macht, oder auch wieder unsymphatisch, versetzen diesem Charakter Geschichte. Es ist seine eigene Vergangenheit, die ihn dazu bringt, weiter zu forschen wo anderen ihm sagen, dass schon längst Schluss sein sollte. Er und auch die anderen Charaktere haben etwas von einem Hollywoodfilm, man kennt sie, aber man kennt sie genau deswegen auch nicht, da sie verstrickter und gut durchdachter sind, als der Leser am Anfang denken mag. Der Schreibstil der Autorin ist grandios, da muss ich kein Blatt vor den Mund nehmen - das ist eine Mischung aus Selbstverständlichkeit, Umgangssprache und dem Wissen, mit Worten richtig zu handtieren, machen aus diesem Buch etwas ganz besonderes. Es ist einfach und schnell durchzulesen und trotzdem sind immer längere Phasen der Erklärung, die das ein oder andere Mal wieder zu lesen sind, um sie wirklich zu verstehen und sich seine eigenen Gedanken zu dem Fall zu machen. Optisch gesehen ist das Buch ein Hinkucker, denn die düstere Gestaltung hat mich sofort angesprochen - doch auch die Handlung hat meiner Meinung nach einen guten Spannungsbogen gehabt und war absolut nachvollziehbar. An einigen Stellen habe ich weiter gedacht als Martin, die Hauptfigur, an einigen Stellen haben sich meine Vermutungen jedoch nicht erfüllt. Um den Leser immer wieder stutzig zu machen, zieht die Autorin gut übergelgte Manöver - und das ist ein einzigartiges Talent. FAZIT: Spannung und Nervenkitzel hinter jeder Seite, dieses Buch hat es in sich. Empfehlenswert für alle, die gerne düstere Bücher und Thriller mit Krimielementen lesen!

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  • She's in love with the devil, she's in love with lucifer

    Schwesterherz

    Keksisbaby

    03. July 2017 um 10:27

    Es hätte so ein schöner Tag werden können, wenn nicht plötzlich ein Mann in sein Büro marschiert wäre und Gerechtigkeit für seine tote Schwester fordern würde. Martin Benner hat eigentlich so gar keine Lust der Serienmörderin Sara Texas, die ohnehin Selbstmord begangen hat, zu helfen. Viel lieber würde er sich mit Frauen vergnügen und sich weiterhin um seine kleine Adoptivtochter kümmern. Doch etwas an dem Fall zieht ihn magisch an und je tiefer er eintaucht, desto mehr wird er in die Geschichte verwickelt. Hätte er geahnt, in welches Wespennetz er da sticht. Korrupte Cops, Prostitution und Auftragsmorde, sind nur die Spitze des Eisberges. Bald schon gerät er selbst ins Visier der Polizei und wird des Mordes bezichtigt und mehr als einmal verflucht Martin sich den Fall übernommen zu haben. „Schwesterherz“ ist gerade ziemlich weit oben in den Bestsellerlisten und ich kann nicht verstehen warum. Ich hatte das Glück an einer Leserunde teilzunehmen, bei der ich das Buch gewonnen habe, ansonsten hätte ich mich glaube ich ein bisschen geärgert. Die Story begann vielversprechend. Finde den, der die Morde wirklich begangen hat, die meiner toten Schwester angehangen wurden. So mal völlig neu, weil sonst leben die Personen immer noch, deren Unschuld zu beweisen wäre. Mit Martin Benner hatte ich zwar so meine Probleme, aber manchmal werden auch die unliebsamsten Charaktere meine Freunde, dieser jedoch nicht. Er ist recht selbstherrlich, mit einer eigenen Vorstellung von Kindererziehung. Hinzu kommt seine On-Off-Beziehung mit seiner Partnerin Lucy, die meiner Meinung nach eigentlich nervt, ohne etwas zur Handlung beizutragen. Mit jeder Seite, die man liest, werden immer mehr Baustellen eröffnet, am Anfang sitzt man noch spannungsgeladen und staunend vor dem Buch und fragt sie wie das alles zusammenhängt, am Ende zweifelt man dann das die Autorin einen halbwegs realistischen Weg findet, dass Ganze zu einer Einheit zu verknüpfen. Leider gelingt ihr das nur sehr schlecht und am Ende, stand ich da und wusste nicht wie mir geschieht. Die Geschichte um Sara Texas war so unspektakulär, so konstruiert und über allem schwebt das allmächtige Phantom Lucifer. Der Superschurke. Noch blieb die Hoffnung, das „Bruderlüge“ mich für alles entschädigen würde. „Schwesterherz“ ließ mich ratlos zurück. Die Charaktere waren unsympathisch, die Handlung unglaubwürdig und die Auflösung unbefriedigend. Aber dennoch möchte ich mich bedanken, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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  • Schwester Herz. Kristina Ohlsson (Martin Brenner 1)

    Schwesterherz

    miissbuch

    02. July 2017 um 18:31

    Infos zum Buch Titel: Schwesterherz Autor: Kristina Ohlsson Seiten: 480 Verlag: Limes Handlungsort: Stockholm, Schweden; Texas, USA Erstveröffentlichung: 10. April 2017 Infos zum Autor „Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in Schwesterherz und Bruderlüge einen aufsehenerregenden Fall löst.“ (Quelle) Aussehen Die arme Frau – das war wohl das erste, was ich beim Anblick des Covers gedacht habe. Ich bin der Meinung, dass diese Frau äußerst traurig und verloren aussieht. Ich finde, dass das Cover zwei komplett unterschiedliche Stimmungen verbreitet. Schaut man sich den oberen Teil an, scheint es als würde, die Sonne am Himmel stehen und alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen. Schaut man sich aber den unteren Teil an, wirkt das Cover düster. Diese Stimmung wird zum einen durch den Regen, zum anderen aber auch durch die Frau, mit ihrem roten Regenmantel verdeutlicht. Inhalt des Buches Martin Brenner ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy Miller betreibt er eine Kanzlei und verbringt auch die ein oder andere Nacht mit ihr. Die Beziehung der beiden ist schwer zu beschreiben, aber sehr interessant. Neben Lucy gibt es noch eine weitere „Frau“ in seinem Leben, Belle, seine kleine vollwaise Nichte, die bei ihm groß wird. Eines Tages bekommt Brenner besuch von Bobby Tell. Er ist der Bruder von Sarah Texas (Tell) die 2 Morde in Texas und 3 Morde in Stockholm gestanden hat. Kurz vor der Gerichtsverhandlung bringt sie sich um. Doch Bobby ist davon überzeugt, dass seine Schwester unschuldig war und bittet Brenner darum herauszufinden, wieso sie die Morde gestanden hat. Und das schlimmste für Bobby ist, dass sein Neffe Mio am Tag des Selbstmordes verschwunden ist. Brenner hat zunächst keine Lust auf einen Fall, bei dem es keine Hoffnung gibt und am Ende auch niemandem geholfen ist. Aber durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Zufälle begibt er sich doch auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei wird er von Lucy in jeglicher Weise unterstützt und bringt somit nicht nur sich, sondern auch die Menschen die er liebt mehr als einmal in große Gefahr. Meine Meinung Dies ist mein erstes Buch von Kristina Ohlsson und ich bin wirklich sehr überrascht wie schnell mich dieses Buch fesseln konnte. Ich fand es war von Beginn an spannend geschrieben und war zu keiner Zeit langweilig. Besonders angenehm fand ich den Schreibstil, da dieser sehr flüssig und gut lesbar ist. Das Buch ist aus der Sicht von Martin Brenner geschrieben, sodass man sich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen konnte, wobei ich auch bei einigen anderen Charaktere damit keine Probleme hatte. Besonders angenehm fand ich die tiefen Einblicke in Brenners Privatleben, sodass man deut1ich gemerkt hat, dass es Ohlsson wichtig war, ihre Charaktere sehr natürlich und umfassend zu gestalten. Die Beschreibung der Handlung und auch der Handlungsorte war ausreichend und gut. Ich hatte die Möglichkeit meine eigene Fantasie zu benutzten und konnte mir Orte, trotz fehlender Kenntnis gut und in meinen Augen auch sinnvoll vorstellen. Fazit Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass mir dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde und kann es wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Von mir bekommt dieser erste Teil 5 Sterne.

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  • Wer war Sara Texas?

    Schwesterherz

    Julia2610

    30. June 2017 um 11:05

    In Schwestermord geht es um Sara Texas, die fünf Menschen ermordet haben soll und sich vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm. Ihr Bruder Bobby glaubt an ihre Unschuld und beauftragt den Staatsanwalt Martin Benner mit dem Fall. Dieser will erst nichts davon wissen, da Sara ja bereits tot ist, doch nachdem er erste Nachforschungen angestellt hat, wächst sein Interesse an dem Fall und es kommen immer mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht…Das Buch ist gut geschrieben. Die Autorin schafft es mit ihrem detaillierten, aber nicht zu ausschmückenden Schreibstil die Leser an das Buch zu fesseln. Nach jedem Kapitel stellt man sich weitere Fragen und will wissen wie es weitergeht und dann kommen immer mehr überraschende Wendungen zum Vorschein, dass man wirklich stets gezwungen ist weiterzulesen. So soll es ja auch sein. Der Protagonist Martin Benner, aus dessen Sicht die Story erzählt wird, ist ein erfolgreicher Anwalt und kümmert sich hinreißend um seine Nichte Belle, die ihre Eltern auf tragische Weise verloren hat. Ansonsten wird man nicht so richtig schlau aus ihm. Er führt seit Jahren eine Affäre zu seiner Partnerin Lucy, die er aber nicht sonderlich gut behandelt. Auf mich wirkt er nicht wirklich sympathisch. Für mich ist das Ende eines Buches immer sehr wichtig. Ich hatte das Glück hier an einer Tandem-Leserunde teilnehmen zu können, sodass ich gleich mit dem nächsten Band starten konnte. Hätte ich nur Schwesterherz gekauft, wäre ich richtig enttäuscht. Denn das Buch endet mit einem Cliffhanger und man ist gezwungen auch das zweite Buch zu lesen, wenn man wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Das hat mir wirklich überhaupt nicht gefallen. Man hätte einige Stellen abkürzen können und aus beiden Büchern ein Buch machen können. Das hätte mir besser gefallen. Eigentlich würde ich gerne 3,5 Sterne vergeben, da das hier aber nicht geht, runde ich großzügig auf 4 Sterne auf. Denn es ist ein gut gemachter Thriller, der den Leser fesselt, dessen Ende aber überhaupt nicht zufriedenstellend ist. 

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  • Überwältigend!

    Schwesterherz

    BuecherweltUndRezirampe

    27. June 2017 um 19:40

    Schwesterherz Von Kristina Ohlsson Verlag: Limes Verlag Genre: Thriller Überwältigend! Worum geht es? Martin Benner will eigentlich nur noch in den Urlaub mit Lucy nach Nizza. Sie müssen die letzten Tage nur noch rumkriegen, doch es kommt alles anders als gedacht. An einem regnerischen Tag stürmt ein verzweifelter Mann in die Kanzlei und bittet Martin Benner darum seiner Schwester zu helfen. Seine Schwester soll eine Serienkillerin sein die fünf Menschen auf dem Gewissen haben soll. Doch der Fall hat einen Haken. Sara Tell, überwiegend Sara Texas genannt, ist zu und niemand weiß was das alles mit ihrem verschwundenen Sohn zu tun hat. Um das Kind zu retten bleibt nur eine Möglichkeit. Den Fall neu aufrollen. Fazit: Das Cover ist absolut passend. Sei's zum Genre oder auch zur Geschichte. Mir gefällt es wahnsinnig gut und ich könnte das Buch stundenlang betrachten. Die Story selbst beginnt, ganz untypisch, mit einem Interview, jedoch ... sehr spannend. Sofort wollte ich weiterlesen und wissen worum es genau geht. Seite um Seite wurde diese Macht über mich Größer und unwiderstehlicher. In Rekordzeit habe ich das Buch gelesen, regelrecht verschlungen und kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Das Buch ist verwirrend und doch so logisch. Voller Gefühl. Martin Benner ist ein sehr sympathischer, aber auch zugleich arroganter Kerl, den man während des Buches immer näher kennenlernt und mitfiebert, mitdenkt, mitfühlt. Aber auch wenn er meist sehr ungeduldig ist, finde ich, dass die Autorin mit Lucy das passende Gegenstück zu ihm gefunden hat. Denn man merkt ihr an, dass sie eher mal den klareren Kopf behält. Und Belle ... oh Gott ... Ich hab sie sowas von in mein Herz geschlossen. Alles in allem - Protagonisten die einem so nah gebracht wurden, dass einem manche Wendungen in dem Buch sehr nah gehen (könnten). Das Ende ... Nein ich sag nichts. Spoilern mag ich nicht. Lest es einfach selbst. Volle 5 Sterne und meine absolute Kauf- und Leseempfehlung!

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