Kristina Ohlsson Schwesterherz

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Inhaltsangabe zu „Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson

Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

Eine zwar spannende, aber unrealistische und übertrieben Story, die nicht an die Qualität anderer skandinavischer Krimiautoren heranreicht.

— Bonbosai

Ein offener, leider unorigineller erster Band

— Ayleen256

An manchen Stellen etwas zu klischeehaft und zu unrealistisch. Insgesamt aber spannend und undurchsichtig bis zum Schluss!

— Lucciola

hat sich gezogen

— kidcat283

Super spannend mit einem auf sympathische Weise unsympathischen Protagonisten - auf jeden Fall den Nachfolger („Bruderlüge“) lesen!

— bellast01

Ein wirklich spannender erster Teil, der Lust auf mehr macht!

— c_awards_ya_sin

Spannend und mal was ganz anderes, wenn auch mit ein paar Längen. Bin auf den zweiten Band gespannt.

— Bluebell2004

langatmig

— zbaubf

Spannende Geschichte mit noch besserem cliffhanger am Ende. Der Protagonist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber annehmbar.

— KrisTina

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  • ich war enttäuscht

    Schwesterherz

    Bonbosai

    Klappentext Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer? Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …  Meine Beschreibung Da mir die fünf Bücher der Fredrika Bergmann Reihe von Kristina Ohlsson so gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diese neue Reihe gefreut.  Wobei das wahrscheinlich keine Reihe wird, die beiden Bücher gehören eigentlich zusammen und mir hätte es besser gefallen wenn die Bücher zu einem Buch zusammen gestrichen worden wären.  Dieses Buch hat mich jedenfalls nicht überzeugt, obschon es durchaus spannend ist. Ich weiß nicht was ich von der Geschichte halten soll. Einerseits habe ich sie als spannend empfunden, aber es sind einfach zu viele Zufälle, die sich ereigneten, die nicht passen, und die alles nur noch mehr verwirren. So wurde die Handlung immer unglaublicher und unglaubwürdiger.  Es passiert zu viel auf einmal und der Leser bekommt keinen richtigen Bezug zu dem Fall. Es ist viele sehr unrealistisch an dem Plot. Ich habe am Ende immer noch keinen Überblick wer was und warum getan hat, nichts ergibt einen Sinn. Ständige Wiederholungen der Gedankengänge empfand ich als strapazierend.  Wer ist Lucifer, das ist wohl die große Frage in dem Buch, und der Autorin scheint es zu gefallen, dass der Leser in jedem Kapitel eine andere Person für Lucifer hält.  Gestört haben mich auch die kurzen Passagen aus den Gesprächen zwischen einem Reporter und Benner, die immer wieder die eigentliche Erzählung unterbrechen.  Der Cliffhanger am Ende hat mir abslolut nicht gefallen, obschon ich das zweite Buch schon hatte, der Kaufzwang für mich also nicht erforderlich war, finde ich es nicht gut, wenn ein Buch ein offenes Ende hat.  Fazit: Eine zwar spannende, aber unrealistische und übertrieben Story, die nicht an die Qualität anderer skandinavischer Krimiautoren heranreicht. 

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    • 4
  • Etwas komplizierte verstrickte Geschichte

    Schwesterherz

    kidcat283

    04. March 2018 um 12:35

    Michael Benner hat eine Anwaltskanzlei die ganz gut läuft. Eines Tages erscheint ein Fremder in seinem Büro, der doch tatsächlich möchte, dass er eine Tote verteidigt. Sara Tell, auch genannt Sara Texas, da sie dort gemordet hat, ist eine verurteilte Serienmörderin, die sich lieber selbst gerichtet hat, als jahreland im Gefängnis zu sitzen. Nun behauptet dieser Mann, der sich Bobby nennt und die Schwester von Sara ist, dass sie unschuldig ist. Martin nimmt dazu auch Beweismaterial in Augenschein. Erst völlig gleichgültig, denn schließlich ist sie nicht mehr am Leben, verwirft er den Gedanken sich des Falls anzunehmen. Doch mit der Zeit wird er unsicher, ob an der Sache doch was dran ist, ihn weckt die Neugier herauszufinden, was passiert ist und zieht sich damit unwissend in die Sache rein. Meine Meinung: Ehrlich gesagt, hat mich der Klappentext zu "Bruderlüge" interessiert und ich fragte dieses Buch an. Bekam dann mit, dass es Band 2 war und wollte zunächst Band 1 lesen. Damit kam ich zu "Schwesterherz". Das Buch find relativ interessant an, doch es wurde leider meiner Meinung nach viel in die Länge gezogen. Man bekommt viel Detektivarbeit mit und kann sich aber trotz dessen immer noch kein Bild machen. Es wird außerdem viel Zeit mit der "Familiengeschichte" Martin Benners zugebracht. Natürlich soll hier die Tragik etwas rausstechen. Auch Lucy ist ein großer Teil der Geschichte, da sie mit Martin "gut befreundet" ist. Leider konnte ich mir kein Bild vom Aussehen der Protagonisten machen, auch wenn eventuell was dazu geschrieben wurde, weiß ich nur, dass Martin dunkelhäutig ist. Manche Leser bemängeln ja immer, dass die Geschichte von Anfang an durchschaubar war, was bei diesem Buch ganz und gar nicht der Fall ist. Es ist alles total verwirrend und man rätselt wirklich von Seite zu Seite. Ich bin gespannt auf Band 2.

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  • [Rezension] Schwesterherz

    Schwesterherz

    Mone80

    13. January 2018 um 16:26

    Ich habe ja schon das ein oder andere Buch von Kristina Ohlsson gelesen, und bei allen Büchern vorher konnte ich wenigstens direkt sagen, war Top oder Flop, allerdings macht es mir "Schwesternherz" nicht ganz so einfach. Da habe ich immer wieder gewartet, ob nicht doch noch was passiert, aber...Martin Benner ist Anwalt und hat es mit einem besonderen Fall zu tun, denn der Bruder der fünffachen Serienmörderin Sara Texas möchte, dass er die Unschuld seiner Schwester beweist. Doch Sara Texas ist längst tot und seitdem ist auch ihr kleiner Sohn verschwunden. Niemand weiß, wie viel Wahrheit in dem Fall steckt und niemand weiß, wo das verschwundene Kind steckt. Nur, wenn der Fall neu aufgerollt wird, besteht die Chance, das kleine Kind zu finden. Die Neugierde von Martin Benner ist geweckt...Martin Benner ist ein Charakter, den man ziemlich leicht einschätzen kann. Auf der einen Seite ist er arrogant und selbstherrlich, auf der anderen Seite ist er allerdings auch ein liebevoller Vater für seine Adoptivtochter, für die er alles machen würde. Mit den Frauen nimmt er es nicht ganz so ernst, und er ist oft auf Trophäenjagd. Doch der Fall ändert ihn so langsam, auch wenn er für mich trotzdem noch arrogant bleibt.Ich bin hin und her gerissen bei dem Buch. Das Martin Benner nicht gerade Everybodys Darling ist, ist für mich okay und mit seiner Art konnte ich auch noch ganz gut umgehen. Ich mag einfach Charaktere, die Ecken und Kanten haben und bei denen nicht alles perfekt ist. Allerdings fand ich das Buch, bis kurz vor Ende, ziemlich unspektakulär und vieles wiederholte sich. Gegen Ende wurden dann jede Menge Geschütze aufgefahren, doch zum Schluss bleibt die Geschichte offen, vieles wirkt sehr konstruiert. Da bin ich von Kristina Ohlsson eigentlich anderes gewohnt. Das Buch lässt sich recht zügig lesen, eine gewisse Spannung ist immer vorhanden, aber sie möchte nicht ganz in die Tiefe gehen. Es fehlt mir das gewisse Etwas an dem Buch und ob ich den zweiten Band lesen werde, steht noch nicht fest. Da der erste Band schon nicht das Superbuch war, habe ich eigentlich nicht gerade die große Hoffnung, dass das zweite Buch besser sein wird.:Fazit:Es hörte sich sehr spannend an, war auch gut zu lesen, doch bis etwas passiert, dauert es lange und dann ist es alles so konstruiert, dass es nur eine Möglichkeit gibt, wie das Buch weitergehen kann.

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  • Zufallsreich

    Schwesterherz

    Lesemietze

    05. January 2018 um 15:49

    Der erfolgreiche Anwalt Martin Benner wird von Bobby Tell aufgesucht, dessen Schwester hat 5 Menschen umgebracht und sich selber vor einen halben Jahr. Nur Bobby sagt dass Sara unschuldig ist. Er will das Benner ihr Unschuld noch beweist und ihr noch posthum einen Freispruch erwirkt. Benner erst gar nicht angetan von diesem Fall, findet aber bald heraus das einiges nicht stimmen kann. Denn die Beweislage hätte niemals gereicht dass Sara verurteilt wird. Umso erstaunlicher war die Aussage eines Geständnisses.So ganz recht weiss ich einfach nicht was ich von der Geschichte halten soll. Auf den ersten Blick habe ich sie erst als spannend empfunden, aber mir waren es einfach zu viele Zufälle gewesen, die sich dort aufeinander gereiht haben. So wurde das Ganze für mich etwas überspitz und unglaubwürdig und einfach zu viel.Andere skandinavische Geschichten haben mir besser gefallen, hier habe mich eher das Gefühl eines amerikanischen C-Movies gehabt.Mit Martin Benner konnte ich mich weder anfreunden oder anfeinden. Okay ein wenig arrogant aber nicht zu viel, dass paßte zu ihm. Dass er sich nie in der Rolle eines Familienmenschen gesehen hat und durch Belle bekommt er ein paar weiche Züge, doch trotz allem finde ich ihn irgendwie nichtssagend. Lucy ist für mich eine Begleiterscheinung.Einen wirklichen Spannungsbogen habe ich einfach vermisst. Ein wenig stört mich auch das man erst im Nachfolgeband „Bruderlüge“ eine Auflösung des Falls bekommt. Bei einem Thriller eher ungewöhnlich.

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  • Ein offener, leider unorigineller erster Band

    Schwesterherz

    Ayleen256

    20. December 2017 um 10:31

    Staatsanwalt Martin Benner erhält Besuch von einem potentiellen Mandanten, der seine Schwester posthum als unschuldig erklären lassen will. Das prekäre an der Situation: Der Mandant wirkt nicht sonderlich vertrauenswürdig und seine Schwester ist eine 5-fach Serienmörderin, die sich noch vor ihrer Verurteilung das Leben genommen hat. Nachweisen konnte man die Morde nicht, aber die Beschuldigte hatte ein umfangreiches Geständnis abgegeben. Nach ein paar Überzeugungsversuchen ist Martin Benners Neugier geweckt.Ich bin ein völliger Fan von Reihen und bin auf dieses Buch gestoßen, als der zweite Band erschien. Da man länger etwas von einer Geschichte hat, wenn es gleich zwei Teile gibt, habe ich mich entschlossen, „Schwesterherz“ zu lesen, und danach „Bruderlüge“, wenn ersteres mich überzeugt. Schon vorweg: Mich konnte dieser Thriller leider nicht so weit überzeugen, dass ich noch „Bruderlüge“ lesen werde. Da die Geschichte vom Grundgerüst einwandfrei war und das Buch mit einem ordentlichen Cliffhanger endet, habe ich mich gefragt, woran es gelegen hat.Ein wenig schwer habe ich mich mit dem Anfang getan, da ich nur holperig ins Geschehen kam. Martin Benner ist eher unsympathisch und entwickelt sich erst mit der Zeit zu einem Charakter, den man gern hat. Eine gewöhnungsbedürftige Beziehung führt er mit Lucy, die ihn immer wieder bei seinem Vorhaben unterstützt. Hilfe erhält Benner zudem auch von einem Ganoven, der Benners Nichte schützen soll.Das Buch verläuft äußerst klischeehaft verläuft. Natürlich ist ein guter Charakter auf einmal böse, natürlich gibt es eine Entführung, natürlich wird Benner einiger Dinge beschuldigt, die er nur schwer entkräften kann, natürlich ist Prostitution enthalten... Irgendwie nichts, was ich nicht schon mal so gelesen habe. Gekleidet ist dies leider auch in einer eher einfachen Sprache. Im ersten Band werden praktisch gar keine Enden geknüpft. So bleibt es also dann am Leser, ob er die Geschichte weiterverfolgen möchte. Ich vergebe zwei Sterne und belasse es beim ersten Band.

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  • Spannend, undurchsichtig, aber manchmal etwas zu klischeehaft

    Schwesterherz

    Lucciola

    21. November 2017 um 22:16

    Martin Benner ist erfolgreicher Anwalt, der eigentlich recht zufrieden mit seinem Leben ist. Er hat genug Geld, genug Frauen und eine kleine Tochter, die eigentlich seine Nichte ist und die Tochter seiner Schwester, die bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als ein Mann in seiner Kanzlei auftaucht, der behauptet, der Bruder von Sarah Tell zu sein, einer fünffachen Serienmörderin, die sich vor ihrem Prozess das Leben genommen hat. Er will von Martin Benner, dass dieser Nachforschungen anstellt, die Unschuld seiner Schwester beweist und seinen Neffen Mio findet. Benners Neugier ist geweckt, doch er ahnt nicht, was er damit ins Rollen bringt. Je mehr in der Fall in den Bann zieht, umso mehr begibt er sich auf dünneres Eis und gefährdet damit nicht nur sich, sondern auch alle, die ihm nahe stehen... „Wir Menschen neigen nicht dazu, an das zu glauben, was aus dem Rahmen des Erwarteten fällt."S. 34Das Buch ist der erster Teil einer zweireihigen Reihe, daher werden natürlich nicht alle Fragen geklärt und das Ende des Buches hat einen ordentlichen Cliffhanger. Dennoch hat die Autorin es geschafft, einen guten Kompromiss zu finden zwischen zu wenig aufklären und zu viel aufklären, sodass man das erste Buch abschließt mit dem Gedanken, dass man doch ein bisschen besser den Überblick hat und gleichzeitig dem Drang, dass man unbedingt wissen will, wie es weiter geht.„Das Leben hat mich eine Reihe von grundlegenden Regeln gelehrt. Eine davon ist, dass die Wahrheit im Prinzip immer vorzuziehen ist, auch wenn sie juckt, unangenehm oder peinlich ist."S. 102Die Autorin schreibt flüssig und sehr spannend. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem man so wenig ahnt, was auf einen zukommt und bei dem es so viele Verwirrungen gibt! Die Spannung ist manchmal kaum auszuhalten und hält bis zum Schluss an. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme, in die Story reinzufinden, aber wenn man dranbleibt, lohnt es sich: das Buch wird von Seite zu Seite besser. „Man trifft seine Entscheidungen, dachte ich. Und dann lebt man mit den Konsequenzen."S. 106Der Protagonist Martin Benner ist anfangs vor allem eines: eher unsympathisch. Arrogant. Überheblich. Nervig. Aber im Leben ist nicht alles schwarz oder weiß, sondern es gibt so viele verschiedene Graustufen dazwischen. Und genau so ist es auch bei Benner. Denn im Laufe der Geschichte entdecken wir immer mehr Seiten an ihm: wie liebevoll er mit seiner Nichte umgeht, obwohl diese doch so gar nicht in sein Leben passt, wie unüblich die Konstellation zwischen Benner, Belle und Lucy ist und die Tatsache, dass ein Krimineller ihm einen Gefallen schuldet und sich die beiden irgendwie ziemlich gern haben... Der Böse ist nicht unbedingt der Böse und der Gute nicht unbedingt der Gute. Es ist interessant, mal nicht alle Handlungen der Charaktere nachvollziehen zu können, denn so bleibt noch viel Handlungsspielraum für den zweiten Teil. Das Buch ist voller Gegensätze. Ein arroganter Protagonist mit einem weichen Herz. Eine Affäre, die doch eigentlich mehr will. Ein Gangster, der ziemlich nett und hilfsbereit ist. Und sehr viele Menschen, die nicht das zu sein scheinen, was sie vorgeben zu sein...„Aber es war mir ein Vergnügen, Sie beide kennenzulernen. Immer schön mit skandinavischen Idealisten, die sich weigern, die Welt als den elenden Ort anzuerkennen, der sie nun mal ist."S. 288Jeder Abschnitt des Buches wird mit einem Interview angefangen, das zwischen Martin Benner und einem Journalisten stattfindet und Kleinigkeiten von dem preisgibt, was geschehen wird - aber nie zu viel, sodass man mit Spannung das erwartet, was noch kommen wird. Eine interessante Methode, die einen auch dazu bringt, immer am Ball zu bleiben, denn der Blick in die Gegenwart hebt die Spannungskurve immer wieder an. „Zu allen Zeiten und in allen Kulturen haben Menschen ihren Kindern beigebracht, sich vor dem Feuer zu hüten. Wenn man den Flammen zu nah kommt, verbrennt man sich, und die Narben wird man nie mehr los. Sie werden zu einer ewigen Erinnerung daran, dass man gegen eine der Grundregeln verstoßen hat: keine Kräfte herauszufordern, die einen zunichtemachen, sobald man ihnen zu nahe kommt."S. 313Die Story ist - wie bereits im ersten Kapitel angesprochen - voller Klischees. Manchmal völlig unrealistisch und an anderen Stellen wieder erschreckend realistisch. Die Story wird aus Sicht von Benner erzählt und das sehr geradlinig und ehrlich. Manchmal sogar zu ehrlich, sodass man den Protagonisten an manchen Stellen so überhaupt nicht mehr leiden kann. FazitDie Charaktere sind allesamt undurchsichtig und weder schwarz noch weiß. Vieles ist nicht so wie es scheint und dadurch wird die Spannung immer aufrecht gehalten, auch durch die Einblicke in die Gegenwart mit Hilfe der eingeschobenen Interviews. An manchen Stellen ist mir der Thriller aber doch zu klischeehaft und zu unrealistisch. Insgesamt aber ein spannender Thriller, der mich dazu bringt, unbedingt auch Band zwei lesen zu wollen. http://lucciola-test.blogspot.de/2017/11/books-kristina-ohlsson-schwesterherz.html

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  • Spannender erster Teil

    Schwesterherz

    c_awards_ya_sin

    24. October 2017 um 12:16

    Martin Benner ist erfolgreicher Anwalt in Stockholm. Sein Leben ist gut, er liebt seine Nichte, die bei ihm aufwächst und er hat eine Partnerin, die ihm nicht nur beruflich zur Seite steht.All das gerät ins Wanken als ein Mann in sein Büro kommt und ihn beaufträgt den Fall seiner toten Schwester wieder aufzurollen. Doch Sara war nicht das Opfer, sondern die Täterin! Oder etwa nicht? Obwohl Martin nicht so recht will steckt er schon mittendrin und es bleibt im gar nichts anderes übrig als selbst mit Ermittlungen zu beginnen.Denn plötzlich steht er unter Mordverdacht.In diesem spannenden ersten Teil erfährt der Leser wie leicht es ist ein Leben zu manipulieren und wie ein Kartenhaus zusammenbrechen zu lassen. Stockholm und Houston spielen eine Rolle, doch wer soll Martin das schon glauben?Obwohl ich es eigentlich nicht mag eine Geschichte in zwei Bücher zu packen ist es hier einfach nur klasse gemacht. Man hat nicht das Gefühl die Handlung ist zwanghaft getrent worden, denn hier geht es ganz klar um die Abwertsspirale von Martin Benner. Seine Geschichte ist mit der von Sara Texas verwoben und nur wenn die eine Geschichte gelöst wird, kann auch das Leben des charismatischen Stockholmers wieder Fuß fassen. Ich bin wahnsinnig auf das zweite Buch gespannt und werde es sicher lesen, in der Hoffnung, dass es dann mit den sympatischen Charakteren wieder bergauf geht.

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  • Leserunde zu "Niemand verschwindet einfach so" von Catherine Lacey

    Niemand verschwindet einfach so

    aufbauverlag

    »Da ist ein wildes Biest im Herzen dieses Romans, und Sie werden es treffen.« The New Yorker International gefeiert als eines der eindrücklichsten Debüts der letzten Jahre: Niemand verschwindet einfach so beschreibt den gewagten Versuch einer Frau, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Elyria begibt sich in die Ferne, nur um festzustellen, dass man vor sich selbst niemals flüchten kann. Ein intimes Abenteuer – und die Geschichte einer Selbstfindung. »Als wir an jenem Abend nach Hause gingen, beide nach dem Bourbon riechend, der uns auf die Knie getröpfelt war, wusste ich, dass mein Mann ein Song war, dessen Text ich vergessen hatte, und ich ein verwackeltes Foto von jemandem, den er mal geliebt hatte.« Elyria löst ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. In Neuseeland angekommen, setzt sie sich immer riskanteren und surrealer werdenden Begegnungen mit den Einwohnern und der Tierwelt aus. Doch ihre eigentliche Reise ist die Reise in ihr eigenes Herz der Finsternis. Verfolgt vom Tod der Schwester, ausgestoßen von der Mutter, zermürbt von der Eintönigkeit ihrer Ehe, droht Elyria an ihren eigenen Gedanken verlorenzugehen. Auf fast hypnotische Weise beschreibt Catherine Lacey eine Frau, die verrückt wird, allein durch sich selbst. Doch niemand verschwindet einfach so, egal wie sehr er es versucht. Zur LeseprobeÜber Catherine LaceyCatherine Lacey wurde in Mississippi geboren und lebt in Chicago. Für ihren ersten Roman »Niemand verschwindet einfach so« wurde sie mit dem Whiting Award 2016 ausgezeichnet. Demnächst erscheint in den USA ihr zweiter Roman »The Answers«.Jetzt bewerben!Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 370
  • Spannender Fall

    Schwesterherz

    Maki7

    23. July 2017 um 10:42

    Eines Tages taucht Bobby in Martin Banners Anwaltskanzlei auf und bittet ihn, nachzuweisen, dass seine Schwester Sara Texas, eine geständige Serienkillerin, die Morde gar nicht begangen hat. Die hat sich allerdings vor der Gerichtsverhandlung umgebracht und ihre Schuld ist eindeutig bewiesen.Aus Langeweile wohl, Martin hat nur einen Mandanten, und auch aus Neugier, sieht er sich den Fall etwas genauer an und merkt, dass an der ganzen Sache was faul ist und geht dem nach. Bis er selber plötzlich als Doppelmörder verdächtigt wird. Nun muss er die Wahrheit aufdecken, um sich selbst zu retten. *Die Geschichte wird aus Martins Ich-Perspektive erzählt. Ich bin immer noch der Meinung, das ist für die meisten Geschichten nur schädlich, weil die anderen Protagonisten und so viele Informationen verloren gehen. Die Beziehung zu Lucy und Belle wurde mir zu oft wiederholt, aber ansonsten liest es sich flüssig.Martin Banner ist reich, oberflächlich, eingebildet, dauergeil und egoistisch. Das fand ich erfrischend, mal kein aalglatter weisser Ritter sondern einfach ein Mensch, wie es wohl etliche solche auf der Erde hat. Und seine Eroberungen hat er ja auch zu nichts gezwungen. Er ist und bleibt so, weil er es kann.Eine Sache hat mich extrem gestört. Nach und nach wird Martin beschrieben, ein Detail hier, eins da. Ich habe mir mein Bild von ihm im Kopf erstellt und dann: Afroamerikaner. Ich kriegte es das ganze Buch hindurch, nicht mehr hin, mein erstes Bild zu ändern. Immer wieder musste ich meinen Kopfkinofilm anhalten, Moment, noch mal zurück, Martins aussehen korrigieren. Das ist extrem störend. Es ist ein Schwedenkrimi, wenn der Protagonist schwarz ist, sollte man das sehr früh in die Geschichte einbauen, bevor man einen weissen Mann gezeichnet hat und dann seine Hautfarbe ändert. Meinem Kopfkino hat das einfach immer wieder einen mächtigen Abbruch getan. Lucy. Obwohl sie fast durch die ganze Geschichte dabei ist, bleibt sie extrem blass und langweilig. Für die Geschichte ist sie nicht von Bedeutung ausser dass man sich denkt, Mädel leg dir ein Rückgrad zu. Von selbständiger, starker Frau, die Martin da beschreibt, hab ich nichts mitbekommen. Eher ein Anhängsel, dass einfach alles mitmacht und darauf wartet, dass er sich endlich für sie entscheidet und Kinder mit ihr will. Der Fall ist seit langem einer, der mich wirklich gepackt hat. Ich hab das Buch in einem Wisch gelesen, konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, Spannung aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Leider ist das Ende überhaupt kein Ende sondern eher einfach eine kurze Verschnaufpause. Im nächsten Buch geht es dann weiter.Trotz einiger Kritikpunkte, ist es ein spannender Krimi und ein Lesevergnügen.

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  • Auf der Suche nach Luzifer

    Schwesterherz

    rike84

    17. July 2017 um 19:43

    Martin Brenner ist ein erfolgreicher Anwalt, der um seine Wirkung auf Frauen weiß. Nebenbei hat er eine kleine Tochter, die eigentlich seine Nichte ist. Er hat sie adoptiert, nachdem seine Schwester und ihr Mann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Seine Ex und Affäre Lucy ist in seinem Leben auch allgegenwärtig, denn die beiden teilen sich auch eine Kanzlei. Als dann, wie in einem alten Detektivroman, ein merkwürdiger Kerl in sein Büro kommt und einen ebenso merkwürdigen Auftrag hat, geht es für Martin immer tiefer hinunter  in den persönlichen Abgrund.  Er soll die berühmte Serienkillerin Sarah Texas rehabilitieren  – aber die ist seit einigen Monaten tot. Entgegen aller Bedenken zieht der Fall ihn in seinen Bann und er beginnt zu ermitteln. Bis er selbst im Fokus einer aktuellen Ermittlung steht – als Mordverdächtiger. Die Reihe Dieses Buch ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie um Martin Brenner.  Um die Spannung in der Reihe auch nach Ende des ersten Buches aufrecht zu erhalten, werden natürlich nicht alle Fragen in diesem Buch geklärt – nein, am Ende stellen sich dann auch noch ein paar neue Fragen. Damit der Leser nach dem ersten Buch nicht enttäuscht ist, dass es mittendrin aufhört, hat die Autorin eine große Frage dann doch geklärt. Das finde ich für so eine Reihe einen guten Kompromiss. Ich hatte mal das erste Buch der zweiteiligen Reihe „Post Mortem“ gelesen, war da nach Band 1 allerdings nicht sehr motiviert, Band 2 überhaupt zu lesen. Bei diesem Buch hier ist der Cliffhanger einfach besser, eine Kleinigkeit wurde schon aufgeklärt, aber der Rest liegt noch im Dunkeln. Schwesterherz ist von der Handlung her auch wesentlich besser geeignet, weil Personen, Geschichten und Rätsel doch von anderer Qualität und Komplexität sind. Stil, Machart, Meinung Wie immer schreibt Kristina Ohlsson sehr spannend, fluffig und gut. Es holpert nicht, man langweilt sich nicht und sie beschränkt sich auf das Wesentliche, ohne knapp zu klingen und mit einigen wohlgewählten Details. Die Geschichte wird übrigens direkt von der Hauptperson Martin Brenner erzählt, und das eingebettet in ein Interview mit einem Journalisten. So hat man vor neuen Kapiteln ein kurzes Gespräch, in dem sich doch immer schon etwas Unheil ankündigt bzw. ein kleiner Hinweis auf die Zukunft auftaucht. Besonders gut finde ich die Hauptperson und die dazugehörige Familienkonstellation. Martin Brenner ist ein gutaussehender Anwalt, der schon etwas oberflächlich und arrogant klingt, wenn er so redet oder denkt. Aber wie es so ist im Leben, ist nicht alles schwarz – und weiß. Die Abneigung schwindet recht schnell, wenn der Leser davon erfährt, dass er seine Nichte adoptiert hat. Obwohl sie so überhaupt nicht in sein Leben passt, konnte er nach dem Tod seiner Schwester einfach nicht zulassen, dass die Kleine ins Heim kommt. Die Beziehung zwischen den Beiden ist sehr interessant und doch etwas unüblich.  Und wo das ganze eh schon ungewöhnlich ist, darf auch die Ex-Freundin Lucy nicht fehlen. Sie ist nämlich nicht nur die Ex, sondern auch der Mutterersatz für die adoptierte Tochter, die Arbeitskollegin und die aktuelle Affäre. Dann gibt’s da auch noch einen großen Gangster, der Martin einen Gefallen schuldet. Der Kriminelle ist allerdings auch ziemlich nett. Das ist mal was Neues. Irgendwie finde ich es auch sehr erfrischend, dass man nicht alle Gedanken und Aktionen der Hauptcharaktere nachvollziehen- oder mögen kann.  Ein Hoch auf kreative Graustufen! Um es mit den Worten der Hauptperson selbst zu sagen: „Sie haben noch nie so eine klischeehafte Geschichte gehört. (..) Sie enthält alle notwendigen Zutaten. Unaufgeklärte Morde. Einen übermächtigen Drogenboss. Einen erfolgreichen sexsüchtigen Anwalt. Und – Trommelwirbel! – ein süßes Kleinkind. Mit anderen Worten: großes Kino! Wenn da nicht dieses eine Detail wäre..“ (S. 8) Was mir auch gefällt, ist die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Gegenwart gibt es einen Auftrag, der Martin und Lucy in der Vergangenheit forschen lässt. Es passieren aber auch Verbrechen in der Gegenwart, die damit zu tun haben. Während des Buches gibt es keinerlei Gedanken von der Schlüsselperson, der verurteilten Mörderin Sarah Texas. Man liest eigentlich nur die Gedanken von Martin Brenner und in der Gegenwart –so macht sich nur durch seine Augen ein Bild der Lage. Ein paar Andeutungen führen den Leser auch gern mal in die Irre, trotzdem hat man genug Stoff für eigene Spekulationen, aber auch nicht zu viel davon. Die Handlung spielt übrigens nicht nur in Stockholm, sondern auch in Texas. So gibt’s gleich 2 Regionalthriller in Einem. Fazit Ich werde jetzt mit Teil 2 der Reihe anfangen. Schwesterherz ist nicht wirklich dafür gemacht, ohne den zweiten Teil „Bruderlüge“ konsumiert zu werden. Es bleiben einfach Fragen offen und die Neugier ist nach dem Ende des ersten Buches nach wie vor groß. Bruderlüge sollte man ebenso auf keinen Fall lesen, ohne Schwesterherz gelesen zu haben. Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass mich ein Thriller von Kristina Ohlsson immer gut unterhalten wird. Der Stil dieser Autorin ist einfach genau meins. Die besonderen Hauptpersonen mit ihrem Graustufen und die unheilvollen Andeutungen sind die besondere Würze des Buches, der Fall an sich erblasst daneben fast ein wenig – lässt aber viele Fragen für den zweiten Band offen. Ich vergebe 4 Sterne und mache mich jetzt an Band 2. Die Rezension folgt.

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  • Hat mich nicht überzeugt...

    Schwesterherz

    Corazon

    16. July 2017 um 15:30

    Als Freund von Skandinavienkrimis hat mich dieses Buch nicht überzeugt.
    Die Story fesselte mich nicht, zudem empfand ich den Erzählstil als sehr einfach- insgesamt alles ohne psychologische Raffinesse.

  • Tandem-Leserunde zu "Schwesterherz" & "Bruderlüge" von Kristina Ohlsson

    Schwesterherz

    TanjaMaFi

    Schweden hat einen neuen Ermittler! Hochspannung, Nervenkitzel und Gänsehaut erwarten dich, wenn Anwalt Martin Benner seine Ermittlungen aufnimmt. Egal, ob in Schweden oder Texas, Krimifans kommen garantiert auf ihre Kosten!In unserer großen Tandem-Leserunde kannst du direkt zwei Fälle aus der Feder der schwedischen Erfolgsautorin Kristina Ohlsson entdecken, denn wir lesen gemeinsam Band 1 "Schwesterherz" und Band 2 "Bruderlüge"!Mehr zu "Schwesterherz"Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer? Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zu "Bruderlüge"Martin Benners brisanter Fall um Sara Texas geht weiter! Welche Geheimnisse und Wendungen euch erwarten, erfahrt ihr in "Bruderlüge". Neugierig? Dann lest hier die Leseprobe ... auf eigene Gefahr!Mehr zur AutorinKristina Ohlsson wurde 1979 in schwedischen Kristianstad in Skåne geboren. Heute lebt und schreibt die Schriftstellerin jedoch in Stockholm. Sie studierte Staatswissenschaft und war nach ihrem Abschluss im Außenministerium, bei der militärischen Hochschule und der schwedischen Sicherheitspolizei SÄPO tätig. Ihre Kriminalromane sind weltweit erfolgreich.Gemeinsam mit Limes vergeben wir 25 Buchpakete bestehend aus "Schwesterherz" und "Bruderlüge" unter allen, die sich bis zum 25.05.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten.Schweden oder Texas – was würdest du als Wohn- oder Urlaubsort vorziehen und warum?Ich drücke euch die Daumen.* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen.

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    • 1034
  • hat mich echt enttäuscht und gelangweilt

    Schwesterherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2017 um 22:03

    Martin Brenner ein elitärer Snob von Anwalt, Weiberheld ohne Ende... führt eine offene Beziehung mit seiner Kanzleipartnerin Lucy, die einem wenn sie nicht eine selbstbewusste Frau wäre die ihre eigenen Entscheidungen treffen kann, echt leid tun könnte. Menschlich macht ihn, dass er sich um die vierjährige Tochter Belle, seiner verstorbenen Schwester kümmert, auch wenn diese quasi von Tagesstätte zu Kindermädchen und Marianne (Brenners Mutter) hin und hergereicht wird. Eines Abends kommt ein Mann zu Brenner in die Kanzlei und bittet ihn darum sich eines Falles anzunehmen der sehr viel Aufsehen erregt hat. Sara Texas, die Schwester des Mannes, hat 5 Morde gestanden und sich dann bevor sie verurteilt werden konnte das Leben genommen hat. Bloß glaubt der Mann nicht an die Schuld seiner Schwester und bittet Brenner darum den Fall noch einmal aufzurollen und Sara postum zu entlasten. Eine gefährliche Jagd nach der Wahrheit beginnt und nichts ist wie es zu sein scheint. Von Schweden nach Texas und zurück.... Hmm klingt eigentlich ganz gut, das dachte ich auch. Warum es letztendlich für mich leider nicht funktioniert hat. Bei mir ist trotz des interessanten Plots keine Spannung aufgekommen... das liegt an vielen Komponenten der Fall wird quasi von hinten aufgerollt, das Interview, das den Rahmen um die Handlung spannt gefällt mir gar nicht, das Buch strotzt vor Wiederholungen die langweilen, sprachlich ist es mir zu platt und plump, teilweise auch wirklich ordinär, was mich zusätzlich stört ist der große Raum den das Beziehung Hin-und-her zwischen Martin und Lucy einnimmt. Auch die Szenen die sich rund um Martin und seine Nichte/Tochter Belle drehen haben mich nicht überzeugt. Was man auch unbedingt wissen sollte, dass der Fall in zwei Bänden erzählt wird. An Schwesterherz schließt direkt Bruderlüge an, was bedeutet ein Teil der Fragen wird beantwortet aber es bleibt dennoch vieles im Dunklen. Ich hoffe, dass mich der Folgeband etwas entsöhnt. * Rezensionsexemplar über Lovelybooks / Verlag

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  • Schwesterherz

    Schwesterherz

    fraeulein_lovingbooks

    09. July 2017 um 15:47

    Inhalt Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …(Quelle: Randomhouse )  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Limes Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Martin Benner führte bisher ein ruhiges Leben als Rechtsanwalt, der die Tochter seiner verstorbenen Tochter großzieht und mit seiner Geschäftspartneranwältin Lucy eine kleine Bettgeschichte am laufen hat. Seine Mandanten sind meistens nicht gut betucht und er nimmt gerne kleinere Fälle an. Bis Bobby Tell in sein Büro stürmt und ihn bekniet die Verteidigung seiner verstorbenen Schwester zu übernehmen. Natürlich hat der Rechtsanwalt von dem Fall gehört und erbittet sich eine Woche Bedenkzeit.In der Woche beginnt er mit den ersten Nachforschungen, wird als Mörder verdächtigt und wird immer tiefer in den Fall rein gezogen, sodass ihm gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als die Verteidigung zu übernehmen…Ich fand den Rechtsanwalt von der ersten Seite an sympathisch, aber sein Verhalten gegenüber Lucy ist ja mal unter aller Sau. Bin mal gespannt, ob die zwei am Ende doch wieder ein Paar werden. Im Bezug auf seine Nichte, Bella, war ich mir zuerst nicht sicher, was ich davon halten soll. Das Kind wohnt bei ihm und wird von einem Kindermädchen aufgezogen. Er stellt nur ein Dach über dem Kopf und das Geld – das war mein erster Eindruck. Doch im Laufe der Geschichte merkt man, das ihm etwas an dem Mädchen liegt, die beiden feste Rituale haben und er sie tief im Inneren wie ein eigenes Kind liebt, nur, dass er dies nicht zeigen kann. Wie auch gegenüber Lucy. Lucy habe ich bewundert, weil sie an seiner Seite bleibt, obwohl er sie immer wieder mit seinen Worten und Handlungen verletzt. Sie mag Bella gerne und ist eine Art Ersatzmutter geworden, auch wenn Martin das verhindern wollte.Die anderen beteiligten Nebencharaktere haben mir durch die Bank weg gut gefallen, weil jeder einzelne seine Geschichte hatte, die zum Gesamtbild des Falles gehört. Jeder noch so kleine Hinweis und jeder noch so kleine Charakter hat seinen Anteil.Wirklich klasse – ich bin gespannt, wie es in „Bruderlüge“ damit weitergeht. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird aus der Sicht von Martin Benner, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt.Das Buch ist in sechs Teilabschnitte unterteilt, die mit einer Aufzeichnung eines Interviews zwischen Martin Benner und dem Journalisten Fredrik Ohlander starten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es war eine Art kleine Zusammenfassung von dem Kapitel davor, gespickt mit der Sichtweise des Journalisten. Ich hatte nicht erwartet, dass die Geschichte fast sofort ab Seite 1 an rasanter Fahrt aufnimmt und das sich das bis zum Ende nicht verändern wird. Mit jeder Seite tauchen neue Entwicklungen auf oder die alten Ergebnisse werden in einem anderen Licht betrachtet. Immer im Zentrum Martin Benner, um den sich alles dreht und der schnell zum Spielball eines Unbekannten wird. Ich habe die Hälfte des Buches in einem Zug gelesen und hätte vermutlich die ganze Nacht weitergelesen, wenn man mir das Buch nicht weggenommen hätte, damit ich endlich mal schlafe Für mich ist „Schwesterherz“ einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe – packend, unvorhersehbar und komplex.Für mich in einem Wort: perfekt. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Geständig, aber unschuldig?

    Schwesterherz

    MikkaG

    07. July 2017 um 16:32

    Die interessante Grundidee lässt den routinierten Thriller-Fan aufhorchen: Anwalt Martin Brenner soll nachweisen, dass eine geständige Mörderin die Morde gar nicht begangen hat – und zwar posthum, hat sie sich doch vor der Urteilsverkündung umgebracht. Aber damit sticht Brenner in ein Wespennest, denn es gibt direkt mehrere Menschen, die kein Interesse daran haben, dass die Wahrheit ans Licht kommt...Eine posthume Neuaufwicklung eines Falles, der schon als gelöst zu den Akten gelegt wurde, ist meines Erachtens eine unverbrauchte, interessante Idee! Damit hatte das Buch schon mal ein paar Pluspunkte gut – die es aber relativ schnell wieder abgeben musste, da sich meine Begeisterung leider in Grenzen hielt.Die Spannung kommt und geht: streckenweise zieht sich die Geschichte etwas, dann galoppiert sie wieder in rasantem Tempo davon und die Ereignisse überschlagen sich. Besonders in der zweiten Hälfte gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, und ich rechne der Autorin hoch an, dass der Kriminalfall sowohl komplex als auch solide konstruiert ist. So richtig bei der Stange halten konnte mich die Geschichte dennoch nicht; ich fand nicht alles glaubhaft und manche Entwicklungen wirkten auf mich sogar ein wenig konstruiert. Die größten Probleme hatte ich allerdings mit dem Protagonisten.Martin Brenner ist in meinen Augen vieles: selbstverliebt, sexistisch, egoistisch. Er kommt sich unglaublich toll dabei vor, jede Frau, die er haben will, mühelos ins Bett zu kriegen, und man hat den Eindruck, für ihn gibt es nur drei Arten von Frauen: will ich – will ich nicht – nehm' ich, wenn es gerade nichts Besseres gibt... Einteilung nach Beuteschema. Obwohl er durchaus auch die ein oder andere gute Eigenschaft hat, war er mir dermaßen unsympathisch, dass es mir das Buch etwas verleidet hat. Dabei kann ein schwieriger Protagonist durchaus interessant sein und einem Thriller zusätzliche Würze geben! Dann muss er jedoch etwas an sich haben, was ihn darüber hinaus besonders macht, und das geht Martin Brenner meiner Meinung nach ab. Er pflegt eine sehr oberflächliche Lebensweise: alles muss schick, edel und teuer sein, da ist eine Armbanduhr für umgerechnet etwa 8500 Euro ein echtes Schnäppchen. Diese Einstellung gibt er schon an seine kleine Ziehtochter Belle weiter (eigentlich seine Nichte, die er nach dem Tod seiner Schwester zu sich genommen hat), die öfter schick gekleidet im Nobelrestaurant mit ihm brunchen geht. Die Kleine kam mir manchmal vor wie ein Accessoire; er betont zwar öfter, wie wichtig sie ihm geworden ist, die Verantwortung und Betreuung delegiert er dann aber doch lieber an andere. Mit seiner Geschäftspartnerin Lucy verbindet ihn eine unverbindliche sexuelle Beziehung, wobei jedoch ein deutliches Ungleichgewicht besteht. Lucy tut alles für ihn, auch wenn sie nicht seiner Meinung ist, und ich fand sehr schade, dass sie sich ihm so unterordnet, denn eigentlich war sie für mich der interessantere, sympathischere Charakter! Mein Liebling ist auf jeden Fall der Ganove Boris, und der ist im Kontrast zu Martin das beste Beispiel dafür, dass auch ein schwieriger, zwiespältiger Charakter mit fragwürdiger Moral ein großartiger Charakter sein kann! Schade, dass der Autorin dieses Kunststück aus meiner Sicht bei ihrem Protagonisten nicht gelungen ist...Der Schreibstil ist für meinen Geschmack etwas zu anspruchslos für einen intelligent geschriebenen Thriller, mit einfach strukturierten Sätzen und schlichter Wortwahl. Das Buch liest sich vom Tonfall her sehr 'männlich', was natürlich gut dazu passt, dass Martin Brenner als Alphamännchen im Mittelpunkt steht. Von Krimi-Reihen oder -Mehrteilern bin ich es gewohnt, dass jedes Buch zumindest teilweise in sich abgeschlossen ist, hier wird indes tatsächlich nur sehr wenig aufgelöst, so dass die Geschichte wirklich nicht ohne den zweiten Band stehenbleiben kann. Schade, denn der erste Band hat mich nicht genug überzeugt, um auch den zweiten lesen zu wollen.  Fazit:Die Geschichte klingt sehr ansprechend: Eine junge Frau, die fünf Morde gestanden hat, bringt sich vor der Verhandlung um. Ihr Bruder ist jedoch überzeugt von ihrer Unschuld und wendet sich an Staranwalt Martin Brenner, um zu beweisen, dass sie ein falsches Geständnis abgegeben hat. Der will erst ablehnen, lässt sich aber dann doch hineinziehen in einen Fall, der für ihn zunehmend brisant wird. Ich wollte das Buch wirklich mögen, und der Kriminalfall ist eigentlich auch spannend und originell – leider fand ich Martin Brenner als Protagonisten jedoch furchtbar unsympathisch, und das nicht mal auf interessante Art. Auch die Spannung blieb für mich nicht durchgehend aufrecht erhalten, und dazu kommt noch ein eher einfacher Schreibstil. 

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