Kristina Pfister

 4 Sterne bei 346 Bewertungen
Autorin von Ein unendlich kurzer Sommer, Tage im warmen Licht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kristina Pfister (© Nathalie Oswald)

Lebenslauf

Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren. Seit frühester Kindheit träumt sie sich gern in fremde Köpfe und denkt sich Geschichten aus, die sie meistens auch aufschreibt. Dabei findet sie Inspiration bei ganz normalen Menschen und blickt gern auf das Besondere im Alltäglichen. Sie mag Spätsommertage fast so gern wie laue Juni-Nächte und erträgt mit Wollsocken auch den kalten Herbst. Sie lebt mit ihrer Familie in Nürnberg.

Quelle: S. Fischer Verlage

Alle Bücher von Kristina Pfister

Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783596708789)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (233)
Erschienen am 24.05.2023
Cover des Buches Tage im warmen Licht (ISBN: 9783596710157)

Tage im warmen Licht

 (70)
Erscheint am 28.08.2024
Cover des Buches Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten (ISBN: 9783608501599)

Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

 (21)
Erschienen am 06.02.2017
Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: B09YHWZ2BY)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (22)
Erschienen am 25.05.2022

Neue Rezensionen zu Kristina Pfister

Cover des Buches Tage im warmen Licht (ISBN: 9783596710157)
S

Rezension zu "Tage im warmen Licht" von Kristina Pfister

auch zum Wohlfühlen
Streifivor 5 Tagen

Maria hat ein Problem, Job weg, Wohnung gekündigt und ihre Tochter Linnea wird in der Schule gemobbt. Da liegt es nahe, alles hinter sich zu lassen und in das Haus, dass sie von Oma Hanne geerbt hat zu ziehen, in die Kleinstadt, wo sie auch ihre Jugend verbracht hat.
Doch genau dort hin wollte Maria nie wieder. Einmal dort angekommen, nimmt die Nachbarin und beste Freundin von Oma Hanne Martha sie unter ihre Fittiche, sie trifft alte Freunde wieder, gewinnt neue und auch Linnea lebt sich ein. Doch die Vergangenheit holt Maria ein und lang verdrängtes kommt wieder ans Licht.

Mir hat dieses zweite Buch von Kristina Pfister wieder gut gefallen. Einerseits zeichnet sie eine Kleinstadtidylle, in der vieles anders läuft und es viel Unterstützung gibt. Aber auch hier gibt es Dinge, die unter den Teppich gekehrt werden, über die nicht gesprochen wird und Missverständnisse jahrelang nicht ausgeräumt werden. Maria hätte ich manchmal schütteln mögen, irgendwie war sie immer der Meinung, sie muss nichts erklären, die ehemaligen Freunde wüssten doch genau um was es geht. Dass diese in der Vergangenheit ganz andere Dinge wahrgenommen und ins Geschehen interpretiert haben könnten, auf diese Idee kommt sie gar nicht nicht. Das fand ich in der x-ten Wiederholung etwas anstrengend, das hätte man auch schneller lösen können.

Trotzdem habe ich mich total wohl gefühlt mit dem Buch. Ich konnte mir Marias Haus und auch das von Martha sehr gut vorstellen und habe die gekochten Genüsse fast riechen können. Die Freundschaften halten einiges aus und am Ende lösen sich die Missverständnisse auch auf. Das Thema, das zu diesen geführt hat, fand ich sehr wichtig.

Alles in allem ein schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle!

Cover des Buches Tage im warmen Licht (ISBN: 9783596710157)
gagijus avatar

Rezension zu "Tage im warmen Licht" von Kristina Pfister

Wunderbar erzählte Dorfgeschichte
gagijuvor 11 Tagen

Ich hatte vorher noch nichts von Kristina Pfister gelesen, auch den Vorgängerband  "Ein unendlich kurzer Sommer nicht" - was ich nun aber definitiv nachholen werde.

Bereits das Cover stimmt einen auf Sommer und Harmonie ein - eine hübsche Frau mit Duttfrisur und einem roten Kleid, die Augen genießerisch geschlossen, auf einer Wiese im Schatten dicht belaubter Bäume - man assoziiert sofort schöne Tagträume.

Sehr gut geschildert, sowohl sensibel als auch spannend erzählt ist die Geschichte von Marie, ihrer Tochter, ihrer Oma und Tante und den wieder lebendig werdenden Geistern der Vergangenheit, gute Geister und böse Geister...

Nachvollziehbar lebt sie sich langsam wieder ins Dorf hinein, setzt sich mit den Menschen auseinander und findet ihren Weg. Klingt lapidar, ist aber einfach wundervoll zu lesen.

Und man wünscht sich natürlich auch sofort, dass der unbeholfene Nachbarsjunge aus der eigenen Kindheit auch zum gutaussehenden weißen Ritter im Blaumann mutiert wäre....;-)

Unbedingte Leseempfhelung!

Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783596708789)
K

Rezension zu "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister

Man fühlt sich, als wär man mit dabei gewesen - toll geschrieben
Kristinellenvor 19 Tagen

Sympathische Figuren, die alle alles andere als perfekt sind, treffen in der Provinz auf einem heruntergekommenen Campingplatz aufeinander und erleben den Sommer ihres Lebens. Man lacht und weint mit den Protagonisten. Manchmal wurde es mir zu kitschig, hat sich aber schnell wieder eingekriegt. Ich mochte jede einzelne der schrägen Typen, hier vorkommen. Die Themen Depression, Tod und Krankheit kommen sehr leicht daher und ich wünschte, ich hätte den knorrigen Gustav kennengelernt. Das Buch hat mich an unbeschwerte Sommertag am See erinnert, als das die ganze Welt für mich war. Ich schenke das Buch einer Freundin, die gerne mal aus ihrem Leben ausreißen würde. 

Gespräche aus der Community

Niemals wollte Maria zurück in ihre Heimat, doch als sie das Haus ihrer verstorbenen Großmutter erbt, ziehen Maria und ihre Tochter Linnea doch in das kleine Dorf – ganz sicher nur vorübergehend. Doch zwischen Fachwerkhäusern und Garten-Idylle finden die beiden eine Gemeinschaft, die ihnen Halt und Zuversicht gibt.

In unserer Leserunde lesen wir gemeinsam Kristina Pfisters neuen Roman
über Freundschaften, Zusammenhalt und dem Mut neu anzufangen.

924 BeiträgeVerlosung beendet
Aislingeachs avatar
Letzter Beitrag von  Aislingeachvor 8 Monaten

Ein wirklich schönes Buch, mit tollen herbstlichen Vibes, starken Charakteren und wichtigen Themen. Mir hat es wirklich gut gefallen.
Meine Rezension folgt in Kürze.

Feinfühlig, atmosphärisch und intensiv
"Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister ist ein fesselnder Sommerroman über zweite und dritte Chancen, über das Ankommen, Loslassen und Neubeginnen. Darin treffen Lale und Christophe auf einem in die Jahre gekommenen Campingplatz am See aufeinander und verbringen einen unvergleichlichen
Sommer zusammen.

Werden die beiden dabei finden, wonach sie eigentlich gesucht haben?

963 BeiträgeVerlosung beendet
lindris avatar
Letzter Beitrag von  lindrivor 2 Jahren

Den zweiten Abschnitt fand ich noch etwas besser als den ersten. Mir gefällt es, dass der Geschichte ein Hauch Melancholie anhaftet, trotzdem aber auch witzig sein kann. Da jetzt schon ein paar "Geheimnisse" gelüftet wurden, bin ich gespannt, wie es weiter geht und was noch so auf uns wartet. Besonders, wie es sich zwischen Lale und Chris weiter entwickelt...

»Hi«, sagte sie, »ich bin Marie-Louise. Ich wohne gegenüber, Du siehst aus, als könntest du ein Geschirrset gebrauchen.«

Andere sammeln Briefmarken, Annika sammelt Praktikumsbescheinigungen. Dabei driftet sie von Stadt zu Stadt ohne zu wissen, was sie mit sich anfangen soll – »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« von Kristina Pfister ist ein nahezu poetischer Roman über die Leere am Ende der Jugend.

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Inhalt:

»Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?«, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten.

Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.


Autorin:

Kristina Pfister, geboren 1987 in Bamberg, war Teilnehmerin der Bayrischen Akademie des Schreibens und der on3-Lesereihe. Sie lebt in München und Wiesbaden. »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« ist ihr erster Roman.

Tropen | 253 Seiten | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-608-50159-9
118 BeiträgeVerlosung beendet
Thaliomees avatar
Letzter Beitrag von  Thaliomeevor 7 Jahren
Ich habe ganz vergessen, meine Rezi zu verlinken. Hier also: https://www.lovelybooks.de/autor/Kristina-Pfister/Die-Kunst-einen-Dinosaurier-zu-falten-1358233126-w/rezension/1471273327/ Auch ich fand es extrem schwer zu bewerten, weil nicht viel passiert. Und weil ich nicht glauben möchte, dass die Generation Praktikum so tickt. Einfach einen (wenn auch blöden) Job hinschmeißen um danach nur noch in den Tag hinein zu leben... dafür ist man dann doch zu alt nach dem Studium. Irgendwann muss einfach die Einsicht kommen, dass Selbstständigkeit etwas tolles ist und man nicht ewig in einem Jugendzimmer bei Mama wohnen möchte.

Zusätzliche Informationen

Kristina Pfister im Netz:

Community-Statistik

in 468 Bibliotheken

auf 110 Merkzettel

von 4 Leser*innen aktuell gelesen

von 2 Leser*innen gefolgt

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