Kristina Pfister

 4,1 Sterne bei 185 Bewertungen

Lebenslauf von Kristina Pfister

Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg. 

Quelle: S. Fischer Verlage

Ihr Buch "Ein unendlich kurzer Sommer" erschien im Mai 2022 bei S. Fischer Verlage.

Neue Bücher

Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783596706204)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (150)
Neu erschienen am 25.05.2022 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.
Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783732458455)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (14)
Neu erschienen am 25.05.2022 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: B09YHWZ2BY)

Ein unendlich kurzer Sommer

Neu erschienen am 25.05.2022 als Hörbuch bei Argon Verlag.

Alle Bücher von Kristina Pfister

Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783596706204)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (150)
Erschienen am 25.05.2022
Cover des Buches Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten (ISBN: 9783608501599)

Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

 (21)
Erschienen am 06.02.2017
Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783732458455)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (14)
Erschienen am 25.05.2022
Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: B09YHWZ2BY)

Ein unendlich kurzer Sommer

 (0)
Erschienen am 25.05.2022

Neue Rezensionen zu Kristina Pfister

Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783732458455)A

Rezension zu "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister

Camping und Kaninchen
Alexia_vor 21 Stunden

Lale die Reiß aus nimmt. Christof der nach dem Tod seiner Mutter, einen Brief findet und sich daraufhin auf die Suche nach seinen Wurzeln macht. Gustav ein schrulliger, verschrobener Campingplatzbesitzer, James der spirituelle Schotte, Flo (17) der Kaninchen züchtet…ein bunter Haufen individueller Menschen die einen gemeinsamen Sommer mit Höhen und Tiefen erleben, sich dabei annähern und wieder entfernen und viele Dinge hinterfragen.

Ich bin in die Geschichte eingetaucht wie in einen Fluss und habe mich einfach treiben lassen. Denn so sind Schreib- und Erzählstil von Kristina Pfister – leicht, fließend und ganz behaglich. Die Charaktere sind sehr individuell und bringen ihren eigenen Witz und Charme mit. Viele Szenen lassen laut auflachen, schmunzeln und ein paar Tränchen verdrücken. Die Idee hinter der Geschichte war für mich allerdings keine Neue. Vielleicht habe ich auch einfach schon zu viele Bücher gelesen, in dem der/die Protagonist/in einen Brief von einem nahestehenden Verstorbenen findet und sich daraufhin auf die Suche nach seiner Vergangenheit macht. Die Idee war weder besonders schlecht, noch besonders gut umgesetzt. Es war schön die Geschichte der Charaktere zu begleiten, aber wirklich nachgegangen ist das Buch mir leider nicht. Lale, Christof, Flo, Gustav und wie sie alle heißen konnten mich leider nicht abholen obwohl ihre Themen teils sehr bewegend und sentimental waren. Auch die Kaninchen haben es mit ihrem Niedlichkeitsfaktor nicht wieder herumreißen können. Und so bin ich den Fluss bis zur Mündung hinabgetrieben ohne das am Ufer Sehenswürdigkeiten auf mich gewartet haben. Das Ende gibt ein wenig Herzschmerz her und lässt den Leser mit einem halben Happy End zurück, kann aber den Verlauf der Geschichte der teilweise auch ein Hin und Her ist, auch nicht wieder richten.

Es ist ein schönes, leichtes Sommerbuch was mich allerdings in seiner Umsetzung nicht überzeugen konnte. Lale und Co sind tolle Charaktere mit viel Potential und deswegen gibt es von mit 3 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783732458455)L

Rezension zu "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister

Ein Wohlfühlroman der zeigt, wie herrlich unkompliziert das Leben sein kann
littlesparrowvor 2 Tagen

"Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davonläuft?" - Dieser eine Satz aus dem Klappentext hatte mich sofort gepackt. 


Ein unendlich kurzer Sommer erzählt die Geschichte von Lale, die genau das versucht: vor sich selbst davonlaufen. 




Lale steigt in einen Zug und landet auf einem heruntergewirtschafteten Campingplatz. So rau, wie der Campingplatz wirkt, ist auch das Benehmen des Besitzers Gustav. Trotzdem lässt er Lale auf dem Campingplatz übernachten und Lale hilft dem alten Mann bei den längst fälligen Renovierungsarbeiten. 

In diese stillschweigende Übereinkunft platzt wenig später Christophe. Christophe ist auf der Suche nach sich selbst - oder vielmehr nach seinen Wurzeln. Die Suche führt ihn ebenfalls auf den Campingplatz von Gustav. Und auch, wenn sich Lale weiter in Schweigen hüllt, verlässt sich Christophe auf sein Gespür.


Ein unendlich kurzer Sommer ist ein sehr bildhaft und überaus atmosphärisch erzählter Roman. Kristina Pfister lässt ihre Charaktere eine immense Entwicklung durchlaufen. Alle Charaktere haben unverwechselbare Merkmale und aus ihrem Leben erworbene Besonderheiten, die sich in ihrem Umgang miteinander widerspiegeln. Obwohl nicht viel in der Geschichte passiert, herrscht durch die Weiterentwicklung der Charaktere stets Bewegung. Es fühlt sich an, wie ein lauer Sommerwind. Ein Windhauch, der zwischenzeitlich auch mal auffrischt, mich dann aber wieder wohlig umhüllt. 

Vanida Karun liest die Geschichte in genau dem richtigen Tempo und befindet sich stimmlich mit dem Geschehen im Einklang. Das Timbre ihrer Stimme lässt die Charaktere zum Leben erwachen. Es fühlt sich für mich an, als wäre ich selbst mitten im Geschehen.


Fazit

Ein unendlich kurzer Sommer ist für alle, die eine wunderbar atmosphärisch erzählte Geschichte genießen wollen und für alle, die vielleicht auch gerade ein bisschen selbst entfliehen wollen. Vor sich selbst, aus dem Alltag, aus dem eigenen Wirrwarr an Gefühlen. 

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Cover des Buches Ein unendlich kurzer Sommer (ISBN: 9783596706204)J

Rezension zu "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister

Ein langsam leichter Sommerroman
jamaexvor 2 Tagen

Lale muss raus, weg aus ihrem Alltag - braucht Pause von ihrem derzeitigen Leben. Ohne irgendwem davon zu erzählen steigt sie in einen Zug und fährt ganz stumpf bis zur Endstation, keine Ahnung was sie dort erwartet. Landen tut sie letztendlich auf einem alten Campingplatz am See, wo der alte und auf den ersten Eindruck sehr grimmige Besitzer Gustav sie in einem der Wohnwagen leben lässt, wenn sie im Gegenzug ein wenig bei den anfallenden Renovierungs- und Sanierungsarbeiten behilflich ist. Endlich findet Lale ein bisschen Ruhe, lebt ein entschleunigtes Leben. Das ändert sich jedoch mit der Ankunft von Chris und dem ein oder anderen Geheimnis über Gustav.

Dieses Buch lässt mich total zwiegespalten zurück und eine Rezension zu schreiben fällt mir daher gar nicht so leicht. Der Schreibstil ist klasse und die Kapitellängen sind sehr angenehm. Mein Problem mit diesem Buch liegt in der Geschichte. Irgendwie ist mir diese nicht spannend genug gewesen oder es ist nicht ausreichend viel passiert - ich hatte die meiste Zeit nicht das Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu müssen. Gleichzeitig aber habe ich die Atmosphäre der Geschichte geliebt: Die Campingplatz- und Sommer-Vibes haben einfach total entspannt, der Umgang und die Beziehungen der Personen sowie ihre Charaktere haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 

Ich weiß nicht, ob ich das Buch nicht einfach zu einem falschen Zeitpunkt gelesen habe. Wenn ich abends von der Arbeit komme, muss ich mich auf mein Buch freuen und es muss spannend sein. Aber so ein Buch ist das hier halt einfach nicht. Wenn ich mir aber vorstelle es im Urlaub zu lesen, während ich total entspannt in den tag hineinlebe, dann wäre das mit der fehlenden Spannung vermutlich gar nicht so aufgefallen bzw. hätte nicht gestört.

Wer auf der Suche nach einer leichten, vor allem atmosphärischen Lektüre für den Sommerurlaub oder ruhige Stunden im Garten ist, dem würde ich dieses Buch empfehlen. Schon das Cover transportiert Summerfeeling und auch in der Geschichte gehts weiter - vom ständigen Eis essen zu Stunden am See oder abendlichen Lagerfeuer ist hier Sommer pur! 

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Gespräche aus der Community

Feinfühlig, atmosphärisch und intensiv
"Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister ist ein fesselnder Sommerroman über zweite und dritte Chancen, über das Ankommen, Loslassen und Neubeginnen. Darin treffen Lale und Christophe auf einem in die Jahre gekommenen Campingplatz am See aufeinander und verbringen einen unvergleichlichen
Sommer zusammen.

Werden die beiden dabei finden, wonach sie eigentlich gesucht haben?

Herzlich willkommen zu unserer Leserunde zu "Ein unendlich kurzer Sommer"

Fühlt ihr euch bei diesem Zitat auch sofort in den Sommer und ans Wasser versetzt und erlebt hautnah mit, was die Figuren gerade fühlen?

»Wir waren unendlich, du und ich und der Sommer. Das Floß schwankte unter deinem Gewicht, wackelte. So erinnere ich mich an dich: Ausgebreitete Arme, deine langen, weißen Beine in zu kurzen, roten Shorts. Deine gebräunten Arme. Dein vom Sommer ausgeblichenes Haar. Die kleinen, hellen Fältchen neben deinen Augen. Und das grünbraune Wasser des Sees unter uns. Ich lag auf dem Floß und hielt mir einen Arm vors Gesicht, wenn du mit einem Platschen ins Wasser sprangst. Zu viele Algen, sagte deine Tante, ein viel zu warmer Sommer. Genau richtig für mich, sagte ich. Es kann gar nicht warm genug sein. Genau richtig für uns, sagtest du.«

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins von 50 Exemplaren des Romans aus dem FISCHER Taschenbuch Verlag bewerben, indem ihr die folgende Frage beantwortet:

Was macht für euch einen perfekten Sommer aus?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

950 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  jamaexvor 2 Tagen

https://www.lovelybooks.de/autor/Kristina-Pfister/Ein-unendlich-kurzer-Sommer-3425478327-w/rezension/5919160687/

Hier meine Rezension! :-) Ich werde sie wortgleich auch bei Thalia, Hugendubel, Amazon, Buecher.de & Vorablesen veröffentlichen.

»Hi«, sagte sie, »ich bin Marie-Louise. Ich wohne gegenüber, Du siehst aus, als könntest du ein Geschirrset gebrauchen.«

Andere sammeln Briefmarken, Annika sammelt Praktikumsbescheinigungen. Dabei driftet sie von Stadt zu Stadt ohne zu wissen, was sie mit sich anfangen soll – »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« von Kristina Pfister ist ein nahezu poetischer Roman über die Leere am Ende der Jugend.

>> Hier geht's zur Leseprobe

Inhalt:

»Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?«, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten.

Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.


Autorin:

Kristina Pfister, geboren 1987 in Bamberg, war Teilnehmerin der Bayrischen Akademie des Schreibens und der on3-Lesereihe. Sie lebt in München und Wiesbaden. »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« ist ihr erster Roman.

Tropen | 253 Seiten | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-608-50159-9
118 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  Thaliomeevor 5 Jahren
Ich habe ganz vergessen, meine Rezi zu verlinken. Hier also: https://www.lovelybooks.de/autor/Kristina-Pfister/Die-Kunst-einen-Dinosaurier-zu-falten-1358233126-w/rezension/1471273327/ Auch ich fand es extrem schwer zu bewerten, weil nicht viel passiert. Und weil ich nicht glauben möchte, dass die Generation Praktikum so tickt. Einfach einen (wenn auch blöden) Job hinschmeißen um danach nur noch in den Tag hinein zu leben... dafür ist man dann doch zu alt nach dem Studium. Irgendwann muss einfach die Einsicht kommen, dass Selbstständigkeit etwas tolles ist und man nicht ewig in einem Jugendzimmer bei Mama wohnen möchte.

Zusätzliche Informationen

Kristina Pfister im Netz:

Community-Statistik

in 280 Bibliotheken

von 70 Lesern aktuell gelesen

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