Kristina Pfister Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten“ von Kristina Pfister

» ›Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?‹, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten.« Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.

Das Cover gibt das Grundgefühl des Buches tatsächlich perfekt wieder

— Klabauterclarens
Klabauterclarens

Das Cover passt verstörend gut zum Inhalt.

— Thaliomee
Thaliomee

Ein sehr realistisches Buch, dass mich zutiefst berührt hat

— derbuecherwald-blog
derbuecherwald-blog

Das Buch wird mich in Gedanken sicher eine Weile begleiten. Ich kann es jedem empfehlen, der Abenteuer nicht nur in Fantasybüchern sucht.

— BonniesBuchemotion
BonniesBuchemotion

Ein Gemälde unserer Zeit, es ist nicht leicht, einfach nur zu leben, genauso wenig wie es leicht ist einen Dinosaurier zu falten.

— KleinerKomet
KleinerKomet

Es passiert nicht viel, man schwimmt in der Lustlosigkeit der Protagonistin mit, die sich von einem anderen Mädel das Leben zeigen lässt.

— Loooora
Loooora

Wer sich gemeinsam mit Protagonistin Annika stilvoll durch rund 250 Seiten langweilen will, der greife gerne zu!

— TochterAlice
TochterAlice

Stimmungsvolles Buch über die Leere und Langeweile. Sommerferien extra large.

— MrsFraser
MrsFraser

Die Leere ist leider zu treffend dargestellt

— Wolly
Wolly

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    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Klabauterclarens

    Klabauterclarens

    26. July 2017 um 11:56

    In dem Buch "Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten" sehe ich weniger einen Spiegel der Generation, sondern viel mehr den Versuch zu erklären, wie es sich anfühlt in eine Antriebsstörung zu rutschen und wieder herauszufinden. Die Protagonistin Annika ist in meinen Augen eine junge Frau, die sich mit dem Druck etwas zu erleben, ihre Jugend zu genießen und auszunutzen, überfordert fühlt. Durch ihre Umgebung wird sie immer wieder mit Leuten konfrontiert, die es "richtig machen", ins Ausland gehen, das Leben genießen. So anscheinend auch Marie Luise, ihre Nachbarin, die Annika durch ihr Fenster beim Party machen beobachtet. Doch beim Kennenlernen offenbart sich, das ihre neue Freundin keinesfalls so lebenslustig ist, wie sie aus der Ferne wirkt. Auch sie trägt eine Leere in sich, die teilweise durch eine dunklere Färbung ihrer Stimme zum Ausdruck kommt, dann jedoch schnell wieder durch idealisierte Vorstellungen des Lebens überdeckt wird, die Marie Luise aus Büchern und Filmen bezieht und immer wieder versucht zu erreichen. Annika hingegen versucht es nicht mal und als sie gegen Ende des Romans tatsächlich in "buchwürdige" Situationen gerät, wahrt sie stets eine ungläubige Distanz. Wie die Protagonistin aus Sylvia Plaths "Die Glasglocke" kann sie keine der unzähligen Möglichkeiten, die vor ihr liegen, ergreifen und versinkt in einem inneren Sumpf. Erst Marie Luise gelingt es, sie abzufangen und zu animieren, wieder am Leben teilzunehmen.Die Leere, Langweile und Antriebslosigkeit, die in anderen Rezensionen kritisiert wurden, machen dieses Buch in meinen Augen zu einem wunderbaren Ausdruck für eine Depression ohne direkten Auslöser, ohne das die Erkrankung jemals explizit genannt wird. Besonders fasziniert hat mich, wie bereits erwähnt, gegen Ende des Romans die Beschreibung der bunteren Szenen, die an eine Sommeridylle erinnern, von Annika aber dennoch nicht als solche wahrgenommen werden können. Obwohl sie sich stabilisiert, bleibt die Leere in ihr bestehen.

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  • Leserunde zu "Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten" von Kristina Pfister

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    »Hi«, sagte sie, »ich bin Marie-Louise. Ich wohne gegenüber, Du siehst aus, als könntest du ein Geschirrset gebrauchen.« Andere sammeln Briefmarken, Annika sammelt Praktikumsbescheinigungen. Dabei driftet sie von Stadt zu Stadt ohne zu wissen, was sie mit sich anfangen soll – »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« von Kristina Pfister ist ein nahezu poetischer Roman über die Leere am Ende der Jugend. >> Hier geht's zur Leseprobe Inhalt: »Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?«, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten. Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.Autorin:Kristina Pfister, geboren 1987 in Bamberg, war Teilnehmerin der Bayrischen Akademie des Schreibens und der on3-Lesereihe. Sie lebt in München und Wiesbaden. »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« ist ihr erster Roman.Tropen | 253 Seiten | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-608-50159-9

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  • Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten.

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    10. July 2017 um 20:06

    Das Debüt "Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten" von Kristina Pfister ähnelt dem Sandstrand in einem reicheren Viertel. Jeder kennt diese Leute, die mit einem großen Metalldetektor größere Sandgebiete abgehen, um im Sand Schätze zu finden. Manchmal sind sie enttäuscht, ob der Banalität der gefundenen Schätze. Und dann wieder ist etwas besonderes dabei. So ist das mit dem Buch. Manchmal findet man wirkliche Schätze hier. Poetische, wunderschöne Sätze oder solche, die einen zum Nachdenken anregen. Und dann ist man wieder unglaublich gelangweilt. Ich muss leider sagen, dass die langweiligen Sätze überwiegen. Das schreibe ich nicht gerne, weil ich die Poesie großartig fand. Aber es nützt nichts, weil ich mich größtenteils einfach gelangweilt habe. Schuld daran ist auch der Aufbau. Es fängt damit an, dass sich Annika langweilt. Das Leben findet neben ihr statt. Und sie fühlt sich sooo wohl in dieser Langweile. Sie ist Generation Praktikum. Keine Ahnung, was sie machen will, aber sie muss ja. Aber dann taucht Marie- Louise auf. Partymaus. Kann nicht eine Minute stillsitzen. Also das komplette Gegenteil von Annika. Und sie macht es sich zur Aufgabe Annika zu motivieren. Vielleicht sieht sie es als aufregendes Sozialprojekt. Aber Annika zu motivieren scheint eine Mammutaufgabe zu sein und deswegen reist Marie- Louise am Schluss nach Frankreich. Wenn Annika endlich aufhört die lebende Tote zu spielen wird sie ihr schon nachreisen. Natürlich formuliert Marie- Louise das anders. Sie schreibt einfach eine Adresse in Frankreich auf ihren selbstgefalteten Origamidino.Jetzt wirst du vielleicht sagen: Spoiler! Du hast das Ende verraten. Nö, kein Spoiler. Das Buch hat nämlich durch seinen schlechten Aufbau keine Geschichte. Ohne Geschichte keine Spoiler. Ein guter Aufbau wäre meiner Ansicht nach gewesen: Annika macht sich auf den Weg nach Frankreich und auf dem Weg dahin erinnert sie sich daran, was es alles gekostet hat, sie von ihren Zombietagen wieder auferstehen zu lassen. Das wäre ein Ziel. So aber fließt die Langweile wie ein Fluß dahin und nimmt auf ihrem Weg ein paar poetische Perlen mit. Nein, selbst ein Fluß hat ein Ziel. Es tut mir leid das schreiben zu müssen. Aber es gibt hier kein Ziel. Ich würde es ja mit dem Leben vergleichen, aber auch, wenn ich mich schon furchtbar gelangweilt habe, hat es doch nie so lange angehalten. Irgendwann sucht man sich doch etwas mit dem man sich ablenken kann, oder? Ich finde das Leben ist eher ein Bahnhof und manchmal muss man eben aussteigen und einen anderen Zug nehmen. Annika bleibt aber in ihrem Zug sitzen, denn da war sie ja schon immer drin. Sie traut sich einfach nicht auszusteigen. Ja, der Gedanke versetzt sie regelrecht in Panik. Ab und zu klopft mal eine ihrer früheren Freundinnen oder Marie- Louise gegen die Scheibe: Du wolltest doch früher vor einer Haltestelle aussteigen! Aber Annika bleibt hartnäckig sitzen in der Angst, dass beim Aussteigen der Zug sie unter sich begräbt. Erst am Schluss ist sie vielleicht in der Lage mal auszusteigen. Vielleicht. Fazit: Empfehlen kann ich das Buch nur wegen mancher schöner Stellen. Mir reicht das nicht, um das Buch gut zu finden. Aber man kann es lesen und es hat ein extrem schönes Cover. Und die Rezension ist meine Meinung. Bitte, lest es und bildet euch eure eigene Meinung. Mich erinnert das an Kunst. Kennt ihr diese Bilder die Farbverläufe, Schlieren oder Kästchen in verschiedenen Farben zeigen? Manche Leute finden sie großartig. Sie fragen sich: Was will der Künstler mir sagen und suchen den Sinn in sich selbst, weil das Werk eine Seite von ihnen zum Schwingen bringt. Andere hingegen fragen sich: Was will ich damit? Das Bild zeigt nicht mal künstlerische Raffinesse. Die einen verlangen von sich selbst, dass sie etwas in das Werk hinein interpretieren können und finden die universelle Anwendbarkeit großartig. Die anderen möchten, dass das Bild sie auf ein bestimmtes spezielles Thema anspricht.Ich habe immer zu der zweiten Kategorie gehört. Das sind die Leute, die erwarten, dass die Künstler etwas ausdrücken wollen und dem Betrachter damit einen anderen Zugang zur Realität ermöglichen. Das liegt nicht daran, dass meine Fantasie nicht groß genug ist. Sondern, dass ich erwarte, dass jeder Mensch eigene Gedanken hat und diese deutlich ausdrücken kann. Damit ich in einen gedanklichen Dialog eintreten kann. Ich möchte mich mit einem Thema ausgehend von der Meinung des anderen auseinander setzen. Ich mag lieber einen René Magritte als einen Jackson Pollock. Wobei das Buch eher ein Mark Rothko ist. Deswegen ist das Buch leider nichts für mich. Das bedeutet nicht, dass es keine Seinsberechtigung hat oder dass es dir nicht gefallen wird, sondern einfach, dass ich nicht zur Kategorie Leser gehöre, die mit dem Buch etwas anfangen können. Ich schließe diese Rezension mit einer Stelle ab, die das Buch für mich gut zusammenfasst: Sie sprach von Weizenfeldern und einem Soundtrack, der aus Radioliedern bestand oder aus den alten Platten, die sie drinnen irgendwo gesehen hatte. Sie sprach von lachenden Gesichtern mit Kriegsbemalung, um prasselnde Feuer herumtanzend, und von Füßen ohne Schuhe, die durch Bäche wateten, Fische fingen, von einem Lachen, das in den Himmel stieg wie unser Schrei, damals im Wohnheim. (…) Ich sagte: „ Lass uns doch einfach mal kurz hier liegen bleiben. Es ist so angenehm.“ S. 159

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    • 2
  • Kein Kind mehr und noch lange nicht erwachsen

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Thaliomee

    Thaliomee

    09. July 2017 um 13:50

    Cover und Titel haben mich sofort verzaubert und die Erwartungen vielleicht auch etwas hochgeschraubt. Der Inhalt kann damit leider nicht mithalten, obwohl das Buch durchaus gut geschrieben ist. Es geht um Annika, die ihr Studium der Kulturwissenschaft erfolgreich abgeschlossen, aber nicht im Arbeitsleben ankommt. Sie macht Praktika, die ihr keinen Spaß machen und ist unzufrieden mit ihrem Leben. Dann trifft sie auf Marie-Louise, die zwar auch keinen Job hat, dafür aber ein aufregendes und erfülltes Leben zu haben scheint. Die angepasste Annika und die wilde Marie-Louise freunden sich an und erleben eine Zeit, die an die Semesterferien im Sommer erinnert, allerdings ohne Klausuren oder Hausarbeiten. Einfach in den Tag hineinleben, Feiern, Schwimmen im See... So ist es wenig überraschend, dass die Handlung dahinplätschert und es keine Überraschungen gibt. Trotzdem zieht die Geschichte den Leser in seinen Bann, ich habe mich beim Lesen nicht gelangweilt. Meine Große Kritik an diesem Buch ist jedoch, dass mir nicht vorstellen kann hier jemanden zu begleiten, der ein abgeschlossenes Studium und sogar Praktika hinter sich gebracht hat. Es klingt eher nach der Zeit zwischen Abitur und Studium, wenn man nicht weiß was man mit seinem Leben anfangen soll und alles ein großes Abenteuer ist. Die Freunde aus der Schulzeit verstreuen sich und man hat noch keine neuen gefunden. Wer sich im Cover wiedererkennt, der hat vermutlich Freude an diesem Buch.

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    • 2
  • Sehr realistisch

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    derbuecherwald-blog

    derbuecherwald-blog

    08. July 2017 um 12:38

    Vollständige Rezension: Der BücherwaldDieses Buch ist nicht das totale HappyEnd-Buch in dem plötzlich einfach alles besser wird. Doch gerade die Tatsache, dass Annika sich nicht von jetzt auf gleich verändert, macht dieses Buch für mich so realistisch. Solche Veränderungen kommen langsam und schleichend. Genauso ergeht es Annika. Sie ist noch lange Zeit schüchtern und traut sich nicht Marie-Louise alles nachzumachen, aber langsam wird sie mutiger. Und natürlich gibt es auch Menschen, die ihre Veränderung nicht gut heißen.Genau deshalb, weil dieses Buch so realistisch ist, habe ich mich so verstanden gefühlt. Denn ich denke jeder kennt das Gefühl schüchtern zu sein oder Angst vor manchen Dingen zu haben. Und meistens ist es nicht einfach diese Gefühle über den Haufen zu schmeißen und sich ins Abenteuer zu stürzen.Der Schreibstil ist eher trocken und zurückhaltend. Deshalb konnte dieses Buch nicht sofort die totale Abenteuerlust in mir wecken. Doch gegen Ende wünscht man sich loszulassen und wie Annika und Marie-Louise einfach zu tun worauf man gerade Lust hat.Mit den Charakteren und besonders mit Marie-Louise bin ich schnell warm geworden. Man spürt deutlich die Eigenarten der Personen. Vor allem den anfangs krassen Gegensatz zwischen der wilden Marie-Louise und der schüchternen Annika.Es dauert aber ein bisschen bis das Buch an Fahrt aufnimmt. Die ersten Alltagstrott-Kapitel muss man überstehen damit man sich am Ende die wirklich schönen gönnen kann.

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  • Die Sogwirkung der Leere

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    BonniesBuchemotion

    BonniesBuchemotion

    13. June 2017 um 22:54

    "Wie wird man die Person, die man gerne wäre?" Zum Inhalt:  Annika ist Mitte zwanzig, macht das ein oder andere Praktikum, das sie jedoch für sinnlos erachtet. Dabei hat sie ihren Abschluss in Kulturwissenschaften in der Tasche und es gäbe tausende Möglichkeiten. Stattdessen ist sie gefangen in einer trostlosen Melancholie der Möglichkeiten, ohne eine davon zu nutzen. Und dann ist da Marie-Luise, das Mädchen von gegenüber mit dem aufregenden Leben, dem Porzellangeschirr und der Lebensfreude. Das schiere Gegenteil von Annika, fremd und faszinierend. Durch einen Zufall steht sie vor Annikas Tür, sie verlieren sich aus den Augen und begegnen sich wieder, was für Annika treibender Motor wird, etwas zu tun.   „Ich meine, man muss aufpassen, dass freihändig Fahrrad fahren nicht das einzige Abenteuer bleibt, das man je erlebt hat.“ Meine Meinung: „Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten“ strotzt nur so vor wundervollen Bildern und Szenen, die lange im Kopf des Lesers nachhallen. Ich habe mir selten so viele Stellen als Zitat markiert, wie in diesem Buch, es ist poetisch, seicht und doch gewaltig, wie ein Bach, von dem man weiß, dass er irgendwann in einen reißenden Strom mündet – und doch wartet man darauf. Und es passiert nicht.  „Ich fragte mich, ob dumme Leute immer mutiger sein würden als ich, weil sie einfach weniger nachdachten.“ Die Handlung an sich plätschert seicht vor sich hin und bietet nicht sonderlich viele Überraschungen, keine Spannung oder gar Liebesgeschichte. Sie ist wie das echte Leben, alltäglich und doch ist man mittendrin und kann nicht umhin sich zu fragen, ob und wie sich das alles ändern wird. Man ist nah an Annika dran, manchmal zu nah, kann ihren Schmerz und den Wunsch nach Veränderung so deutlich spüren, dass man auf sie zugehen und ihr helfen möchte. Doch man ist machtlos und genau dieses Gefühl ist es auch, das einen durch das Buch begleitet. Was stellt man an mit der Leere am Ende des Studiums, mit den tausenden Möglichkeiten, die vor einem liegen, wie eine dunkle Bedrohung? Was ist mit den alten Freundschaften, die nur noch aus falschem Pflichtgefühl bestehen und erkaltet sind? Und ist der Wunsch nach Veränderung groß genug, um am Ende über die Melancholie zu siegen, ohne dass dies Not täte? Die Fragen bleiben offen. Sie verursachen Wellen aus Gedanken, die weite Kreise ziehen. Wann bist Du bereit, etwas zu ändern?  „Ich spürte mein Herz schlagen. Es war ein holpriges Gefühl, als wäre es aus dem Takt geraten. Als wollte es auf sich aufmerksam machen.“ Fazit:  „Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten“ hat mich mitgenommen und sehr überzeugt. Es ist ein Porträt einer Generation der Möglichkeiten, die keine Not kennt und genau dadurch in die Not gerät, sich für eine Richtung zu entscheiden und sich in diese zu bewegen. Das Buch wird mich in Gedanken sicher noch eine ganze Weile begleiten und ich kann es jedem empfehlen, der Abenteuer nicht nur in Fantasygeschichten sucht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Leere und Langeweile pur

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Tsubame

    Tsubame

    02. June 2017 um 09:14

    Wie schreibt man eine Rezension zu einer Geschichte, die davon lebt, dass eigentlich nichts Großartiges passiert? Denn genau darum geht es in dem Roman "Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten" von Kristina Pfister: die Leere am Ende der JugendAnnikas Leben ist auf einem Tiefpunkt angekommen, nachdem sie in der Vergangenheit von einem Praktikum zum nächsten pendelte, ohne irgendeine Perspektive für sich und ihr Leben erkennen zu können. In einem Wohnheim trifft sie auf die lebensgierige und überdrehte Marie-Louise und verbringt mit ihr einen Abend mit viel Alkohol johlend auf dem Dach. Danach trennen sich ihre Wege, bis sich die beiden zufällig im Krankenhaus ihrer gemeinsamen Heimatstadt wieder treffen.Sie verbringen einen Sommer zusammen, trinken, machen mit Jungs rum, erstellen eine Liste mit Abenteuern, die sie in ihrem Leben noch erleben wollen. Marie-Louise ist die treibende Kraft, Annika lässt sich mitschleifen und besucht auf Anraten ihrer Mutter gleichzeitig einen Psychologen, der ihr aus ihrem Tief heraushelfen soll.Als Leser begleitet man Annika auf ihrem Weg der Lustlosigkeit und Langeweile und fragt sich mitunter, ob die beschriebene "Generation Praktikum" wirklich so trostlos ist, wie in dem Buch dargestellt und ob Annika nur durch die Unsicherheit und Strukturlosigkeit ihres Lebens so abgestumpft ist oder woher das Problem dieser Protagonistin rührt, die sich von einer durchgeknallten Marie-Louise durch den Sommer zerren lässt.Zwar lässt sich der Schreibstil von Kristina Pfister flüssig lesen und es gab auch ein paar echt komische Stellen, aber eine Story ohne wirkliche Geschichte ist für meinen Geschmack dann doch etwas zu dünn ...Das Cover hätte nicht passender gewählt werden können. Das was drauf ist, ist in diesem Fall auch wirklich drin ;-)

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  • so viel Lustlosigkeit in einem Roman

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Loooora

    Loooora

    01. June 2017 um 19:14

    "Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten" ist das Erstlingswerk von Kristina Pfister.Pfister erzählt in dem Buch von Annika, Anfang 20 gerade fertig mit ihrem Bachelor, die von Praktikum zu Praktikum tingelt, nicht weiß, was sie aus sich und ihrem Leben machen sollen und in Lustlosigkeit und Lethargie verfällt. Eines Abend steht Marie-Louise vor ihrer Tür, ebenfalls Anfang 20, das komplette Gegenteil von Annika, die M.-L. immer von ihrem Fenster aus beobachten konnte. Die beiden verbringen einen Abend zusammen, dann zieht M.-L. aus ihrer Wohnung und geht nach London. Monate später treffen sich die beiden im heimischen Krankenhaus wieder, freunden sich an und verbringen den ganzen Sommer über miteinander. Das Buch ist voll von Annikas Lustlosigkeit, sie ist mit sich nicht im reinen, findet keinen Arbeitsplatz bzw. weiß gar nicht, was sie eigentlich aus ihrem Leben machen möchte. Und genau diese Lustlosigkeit sprang auch zwischendurch auf mich beim Lesen über (und auf das Verfassen der Rezension ;) ). Es war zwischendurch echt anstrengend zu lesen, wie sie anscheinend in ihrem Leben "gefangen" ist, alle erwarten irgendwas von ihr oder kritisieren sie ("Du warst früher anders") und sie blockt ab oder nimmt es so hin und das hat sie teilweise sehr unsympathisch gemacht. Ihre Freundin M.-L., die ich zwischenzeitlich oder zumindest beim ersten Kennenlernen noch recht sympathisch und erheiternd fand, nervte mich irgendwann auch. Sie ist das komplette Gegenteil von Annika, giert nach Aufmerksamkeit, will immer Mittelpunkt stehen, macht was sie will, egal was dabei rauskommt. Man merkt auch, dass Annika teilweise versucht, sich diese Art anzueignen, was weniger gelingt. Als ich mich für diese Leserunde beworben habe, dachte ich, dass ich mich oder Freunde teilweise in dem Buch wieder finden könnte, dass die Charakter ungefähr in meinem Alter sind, und man demnach einer Generation entspricht. Aber gerade das Gegenteil war der Fall. Vielleicht soll sie die Negativbeispiele einer Generation darstellen, die alles machen können was sie wollen, und denen Tür und Tor offen stehen. Annika auf der einen Seite, die dadurch mit allem überfordert ist, resigniert und dadurch in Lustlosigkeit verfällt und Marie-Louise, die dadurch egoistisch ist, alles will und auch versucht sich einzufordern.  Die beiden waren einfach von ihrer Art mMn wahnsinnig überzogen dargestellt, dass es schwer, Sympathien zu entwickeln. Positiv an den Buch kann man aber trotzdem nette Zitate bewerten, sowohl als Aussagen von den Personen, als auch durch die Songtexte, die eingebracht werden. Es war interessant, dass die Songtexte bei Google einzugeben und sich die Lieder mal anzuhören, ein paar schöne Sachen waren dabei. Ansonsten hat mich das Buch teilweise an "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner erinnert, vor allem aber vom Schreibstil her. Pfisters Stil ähnelt mMn dem von Kuttner schon sehr stark. Leider blieb mir von dem Buch, abgesehen von den netten Zitaten, nicht mehr wirklich viel im Gedächtnis, da auch nicht wirklich viel passiert ist. Es wird halt ein ganz normaler Sommer von jungen Menschen dargestellt, die diesen miteinander verbringen. Man hätte letztendlich vielleicht mehr daraus machen können, wenn die Lust da gewesen wäre. 

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1711
  • Langeweile oder Antriebslosigkeit

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    TochterAlice

    TochterAlice

    27. May 2017 um 08:36

    oder aber vielleicht beides: das sind die - fraglos nicht gerade starken Motivationen, die Abiturientin Annika durchs Leben führen. Wobei: Abiturientin ist sie schon seit einigen Jahren und seitdem? Nun, seitdem jobbt sie sich durch diverse Praktika, lässt sich treiben."Machen lassen" ist sowieso die passende Bezeichnung, denn von allein macht Annika nix. Ihre neueste Freundin Marie-Louise hat sie durch den gegenseitigen Blick durchs Fenster in die Unterkünfte kennengelernt - Annika hat Marie-Louise beim Langeweilen, Marie-Louise Annika beim Rumhängen zugesehen. Bis sie schließlich mal rüberkam. Umgekehrt wäre das nie passiert.Ich bin schon ein paar Jahre älter, gehöre den geburtenstarken Jahrgängen an, die sich ganz schön auf die Hinterbeine stellen mussten, um ein Praktikum, geschweige denn einen Job zu bekommen. Annikas Rumhängerei, die gottseidank nur teilweise für ihre Generation, die, wie ich gelernt habe, auch Generation Praktikum genannt wird, ist mir fremd.In der Hinsicht war es interessant, sich über dieses Buch mit dem Geist der Zeit, der ein überaus passiver ist, vertraut zu machen. Wobei: irgend etwas passiert im Laufe der Handlung mit Annika, aber ob das gut ist? Sie entfremdet sich immer mehr ihrem vertrauten Umfeld, orientiert sich neu, aber das passiert so saft- und kraftlos, dass ich mich trotz des durchaus ansprechenden  und nicht unoriginellen Stils der Autorin Kristina Pfister zeitweise schwer damit tat, am Ball zu bleiben.Denn: Eloquent ist sie ja, die Generation Praktikum, die gleichzeitig die Generation Facebook, Handy, What's app und was weiß ich noch alles ist. Sie kommuniziert eben (auch) schreibend. Diese Aussage von Marie-Louise bspw. ist aus meiner Sicht signifikant für die Atmosphäre, die so im Buch herrscht und die mich insgesamt befremdet: "...man muss aufpassen, dass freihändig Fahrrad fahren nicht das einzige Abenteuer bleibt, das man je erlebt hat."Annika wünsche ich nach der Lektüre dieses Buches, das genau so endet, wie es anfängt, plätschernd eben, ein bisschen mehr Leben. Abenteuer - das wäre etwas zu ambitioniert!

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  • Sommerferien XL

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    MrsFraser

    MrsFraser

    25. May 2017 um 21:45

    'Die Kunst einen Dinosaurier zu falten' ist für mich '...a stunning debut novel, one that seems destined to help define a generation', auch wenn das eigentlich Jay McInerey über Sweetbitter gesagt hat. Auf dieses Buch trifft es viel besser zu. :) Annika hat ihr Bachelor-Studium abgeschlossen und ist nun unentschieden, was sie weiter mich sich und ihrem Leben anfangen will. Sie sehnt sich nach einem ausgefüllten Leben, wie es anscheinend das Mädchen hat, das auf der anderen Straßenseite lebt: Marie-Louise. Zufällig stammen beide aus dem gleichen Dorf und treffen sich dort wenig später wieder um einen gemeinsamen, lethargischen Sommer zu verbringen, in dem sie sich mit ihren eigenen und den Erwartungen der anderen konfrontiert sehen. Ob sie sich jedoch mit ihnen auseinander setzen, steht auf einem anderen Blatt.Kristina Pfisters Buch ist nicht unbedingt ein 'arbeitsmarkt-technischer' Einblick in die 'Generation Praktikum', denn entgegen der Erwartungen, die der Klappentext (unbeabsichtigt?) schürt, geht es überhaupt nicht um die Erfahrungen, die Annika bei ihren Praktika sammelt. Es geht tatsächlich nur um diesen einen Sommer und ob der nun am Ende des Studiums, nach dem Abi oder irgendwann in den Schul- oder Semesterferien angesiedelt ist, spielt überhaupt keine Rolle. Der Roman fängt eine Stimmung ein, die das Coverbild wunderbar wiedergibt: Langeweile pur, Ideen- und Ratlosigkeit und generelle Lustlosigkeit. Zwar ist die Protagonistin an diesem und jenem interessiert, aber jeweils nur halbherzig. Am meisten Anziehung übt Marie-Louise auf Annika aus und ihr Einfluss ist nicht immer unbedingt der beste. Viele Gedankengänge und halbseidenen Motivationsversuche, die Faszination von einer anderen Person, die Diskrepanz zwischen der Person, die wir in der Schule waren und die wir dann wurden, Selbstsedierung durch Computerspiele, das alles kommt mir mehr als nur bekannt vor. Ich glaube, die meisten von uns werden früher oder später mal so einen Sommer verbracht haben. In diesem Buch passiert nicht viel, so viel sei verraten. Allerdings generiert es einen gewissen Sog, der durch flüssige, klare Sprache dazu führt, dass man von der Poesie der Langsamkeit und des Nichtstuns angerührt wird.

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  • Gähnende Leere

    Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten
    Wolly

    Wolly

    25. May 2017 um 10:44

    Annika hängt in der Luft. Sie ist in der Phase zwischen Studium und Job bei der sie nicht weiß in welche Richtung sie später gehen möchte. Sie lässt sich lustlos treiben und wird erst durch die Zufallsbekanntschaft Marie-Louise aus ihrer Trance gerissen. Gemeinsam verbringen sie einen Sommer der Annikas Leben verändern sollte.Meinung:Die Kunst, einen Dinosauerier zu falten hat mich alleine durch seinen Titel schon angesprochen. Poetisch, geheimnisvoll, einfach Neugierde weckend. Auch der Klappentext war interessant und ich rechnete damit, Annika auf einer Reise zum Erwachsenwerden zu begleiten. Leider bekam ich von der Protagnoistin nur eine immer währende Leere. Sie schleppt sich gelangweilt und perspektivlos durchs Leben, weiß nichts mit sich anzufangen und hat auch kein Interesse daran etwas zu ändern. Zugute halten muss ich der Autorin, das sie diese Leere wunderbar rüberbringt. Leider ist da ansonsten aber bis auf ein paar kleine schöne Stellen nicht viel mehr. Es ist kein Sommer voller Aktivität, Spaß mit Freunden usw. wie ihn sicherlich einige von uns kennen in der Zeit nach der Schule beispielsweise. Es sollte eine Zeit sein in der man seine Stärken entdeckt und Interessen ausprobiert um zu wissen wohin die Reise gehen soll. Wenn man schon kein Ziel hat, sollte man wenigstens Spaß daran haben es suchen. Das ist bei Annika nicht der Fall. Sie bleibt für mich abstrakt, schwer nachzuvollziehen und schlicht öde. Die Nebencharaktere die Potenzial hätten, werden nur angerissen und bleiben ansonsten gesichtslos. Fazit: Schade, denn das Thema dem sich die Autorin widmet finde ich wunderbar und erzählenswert. Allerdings nicht mit dieser lethargischen Protagonistin, die alles andere als stellvertretend für diese Zeit sein sollte.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

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    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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