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Klett-Cotta_Verlag

vor 5 Monaten

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»Hi«, sagte sie, »ich bin Marie-Louise. Ich wohne gegenüber, Du siehst aus, als könntest du ein Geschirrset gebrauchen.«

Andere sammeln Briefmarken, Annika sammelt Praktikumsbescheinigungen. Dabei driftet sie von Stadt zu Stadt ohne zu wissen, was sie mit sich anfangen soll – »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« von Kristina Pfister ist ein nahezu poetischer Roman über die Leere am Ende der Jugend.

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Inhalt:

»Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?«, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten.

Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.


Autorin:

Kristina Pfister, geboren 1987 in Bamberg, war Teilnehmerin der Bayrischen Akademie des Schreibens und der on3-Lesereihe. Sie lebt in München und Wiesbaden. »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« ist ihr erster Roman.

Tropen | 253 Seiten | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-608-50159-9

Autor: Kristina Pfister
Buch: Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

MrsFraser

vor 5 Monaten

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Oh, oh, oh!!! Ein Buch, das schon seit seinem Erscheinen auf meiner Wunschliste steht! Die Thematik berührt mich sehr und ich kann die Zerissenheit meiner Generation in Bezug auf die 'richtige' Zukunftsplanung sehr gut nachempfinden!
Gibt es keine besondere Bewerbungsfrage? Bisher nicht, daher hoffe ich, das der Sehnsuchtsruck, der gerade beim Entdecken dieser Leserunde durch mich fuhr es schafft, das Buch in meine Richtung anzustupsen...

maulwurf789

vor 5 Monaten

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Ein berührendes Buch und eine tolle Leseprobe! Hier springe ich gern in den Lostopf und hoffe auf ganz viel Glück! ;-)

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Buchgeborene

vor 3 Monaten

5. Leseabschnitt, Seiten 205 - Ende

Ich hasse Tessa. Ich hasse sie wirklich. Solche Leute kenn ich und sie sind einfach gruselig. Aber auf S. 207 sagt sie : " Ich meine, wenn es dir nicht gut geht, mach doch mal was dagegen, statt immer nur zu jammern." und ich kann nur zustimmend nicken. Auf S. 210 hätte ich Tessa gerne gefragt, was mit ihr nicht stimmt. Auf S. 224 musste ich irgendwie an mich selbst denken. Ich wäre auch nicht in der Lage gewesen der Narzisstin Tessa drastisch die Meinung zu sagen, aber ich hätte mir so sehr gewünscht, dass Annika dazu in der Lage gewesen wäre.
Sehr wahr, was Herr Öztürk auf S. 249 sagt.
S. 252 finde ich richtig gut.

Buchgeborene

vor 3 Monaten

5. Leseabschnitt, Seiten 205 - Ende
@Thaliomee

Ich finde Tessa echt unangenehm. Mit ihrem überkandidelten Gehabe und ihrer ständigen Kritik an Annika. Keine Ahnung wie man sie sympathisch finden kann. Für mich ist sie der Inbegriff einer Narzisstin. Aber vielleicht auch nur, weil sie mich an Frauen erinnert, die ich kenne.

Buchgeborene

vor 3 Monaten

5. Leseabschnitt, Seiten 205 - Ende
@Loooora

Bin ich wirklich die Einzige, die daraus liest, dass Annika jetzt nach Frankreich aufbricht?

Thaliomee

vor 3 Monaten

5. Leseabschnitt, Seiten 205 - Ende

Buchgeborene schreibt:
Ich finde Tessa echt unangenehm. Mit ihrem überkandidelten Gehabe und ihrer ständigen Kritik an Annika. Keine Ahnung wie man sie sympathisch finden kann. Für mich ist sie der Inbegriff einer Narzisstin. Aber vielleicht auch nur, weil sie mich an Frauen erinnert, die ich kenne.

Ich denke einfach, sie hat keine Chance gegen die beiden. Ich bin halt der Meinung, wenn Annika sie nicht mag, soll sie nicht zu ihr nach Berlin fahren und bei ihr übernachten. Wenn die beiden noch befreundet sind, sollte Annika sie nicht so komisch behandeln. Die Freundschaft der beiden ist jedenfalls nicht gesund!

Thaliomee

vor 3 Monaten

5. Leseabschnitt, Seiten 205 - Ende

Buchgeborene schreibt:
Bin ich wirklich die Einzige, die daraus liest, dass Annika jetzt nach Frankreich aufbricht?

Das denke ich auch. Vielleicht nicht jetzt sofort... aber natürlich wird sie Marie-Louise besuchen. Nur muss sie trotzdem ihren eigenen Weg finden.

Buchgeborene

vor 2 Monaten

Meinungen zum Buch und Rezensionen

Herzlichen Dank für dieses Buch! Es tut mir sehr leid, dass ich jetzt erst meine Rezension verfassen konnte und dass sie nicht im oberen Sternebereich geendet hat. Ich musste sehr, sehr lange über meine Rezension nachdenken, weil ich einfach nicht die richtigen Worte gefunden hab.
https://www.lovelybooks.de/autor/Kristina-Pfister/Die-Kunst-einen-Dinosaurier-zu-falten-1358233126-w/rezension/1471582053/
Ich werde die Rezension natürlich auch teilen.

Thaliomee

vor 2 Monaten

Meinungen zum Buch und Rezensionen

Ich habe ganz vergessen, meine Rezi zu verlinken. Hier also:
https://www.lovelybooks.de/autor/Kristina-Pfister/Die-Kunst-einen-Dinosaurier-zu-falten-1358233126-w/rezension/1471273327/

Auch ich fand es extrem schwer zu bewerten, weil nicht viel passiert. Und weil ich nicht glauben möchte, dass die Generation Praktikum so tickt. Einfach einen (wenn auch blöden) Job hinschmeißen um danach nur noch in den Tag hinein zu leben... dafür ist man dann doch zu alt nach dem Studium. Irgendwann muss einfach die Einsicht kommen, dass Selbstständigkeit etwas tolles ist und man nicht ewig in einem Jugendzimmer bei Mama wohnen möchte.

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