Kristina Schröder , Caroline Waldeck Danke, emanzipiert sind wir selber

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Inhaltsangabe zu „Danke, emanzipiert sind wir selber“ von Kristina Schröder

Feministinnen wie Alice Schwarzer und Strukturkonservative wie Eva Herman haben eines gemeinsam: Sie wissen genau, wie das richtige Frauenleben auszusehen hat. »Hört auf damit!«, sagt Kristina Schröder. »Wir brauchen keine Rollendiktate, weder von der einen noch der anderen Seite, und auch nicht von der Politik.« Kristina Schröder hat Karriere gemacht und gerade ein Kind bekommen. Steht sie deshalb für ein Leitbild, an dem junge Frauen sich orientieren sollen? Nein, sagt sie, die Frauen von heute brauchen keine Leitbilder! Feministinnen machen den gleichen Fehler wie die Strukturkonservativen auf der anderen Seite des politischen Spektrums: Beide schreiben vor, wie das ideale Frauenleben auszusehen hat. »Gefährlich und falsch!«, sagt Kristina Schröder. Frauen (und Männer!) sollen endlich frei wählen können, wie sie ihr Leben gestalten wollen, ob mit oder ohne Familie, mit oder ohne Karriere. Diese Entscheidungen sind privat. Politik sollte keine Leitbilder vorgeben, sondern sicherstellen, dass alle Männer und Frauen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben haben und ihrer Verantwortung in Familie und Partnerschaft gerecht werden können. Welche Wege dahin führen zeigt sie in diesem zugleich politischen und persönlichen Buch – angriffslustig und klar.

Gespannt auf die Aussagen einer ehemaligen Familienministerin über Feminismus und den Vorwürfen gegenüber arbeitenden Müttern.

— AnniO90
AnniO90

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  • Rezension zu "Danke, emanzipiert sind wir selber" von Kristina Schröder

    Danke, emanzipiert sind wir selber
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. April 2012 um 12:29

    Sie ist die neben Philip Rösler vielleicht am meisten von den Medien belächelte Ministerin im derzeitigen Kabinett Merkel, die Familienministerin Kristina Schröder. Unvergessen, wie sie vor einiger Zeit einen Streit mit Alice Schwarzer von Zaun brach, unübersehbar auch, wie sehr sie unter der Knute von Ursula von der Leyen leidet. Die ist zwar keine Feministin, weiß aber vielleicht noch besser als diese, was angeblich für Frauen gut ist. Und natürlich auch für deren Männer und Familien. Irgendwann, ich vermute, es hängt mit ihrer eigenen Eheschließung und Familiengründung zusammen, hat Kristina Schröder wohl die Schnauze voll gehabt von all der selbstgefälligen Bevormundung von Frauen durch Frauen. Und sie hat sich mit der Unterstützung ihrer Mitarbeiterin Caroline Waldeck das von der Seele geschrieben, was sie schon lange umtreibt. Es ist nicht nur ein „Abschied vom Diktat der Rollenbilder“, sondern auch ein Manifest , das das Recht zu entscheiden, wie sie leben wollen, und woran sie sich orientieren, wieder den Frauen zurückgeben möchte. Denn egal ob radikale Feministinnen auf der einen oder die strukturkonservativen Frauen aus der CSU etwa auf der anderen – sie alle schreiben den Frauen vor, wie sie leben sollen. Und sie richten Gegensätze auf, unter denen die Frauen dann aufgerieben werden: Emanzipation o d e r Familie, berufliche Karriere o d e r Mutterschaft, Freiheit o d e r Verantwortung. Schröder brandmarkt diese Gegensätze als konträre Positionen von gestern. Heute und morgen, so wirbt sie leidenschaftlich, entscheiden das die Frauen selbst. Und sie tun es vielleicht zusammen und in fairem und partnerschaftlichen Diskurs und Wechsel mit ihrem Mann. Sie wird erheblichen Widerspruch ernten, das ist sicher. Aber man muss ihr große Anerkennung zollen, dass sie sich mutig zwischen die Fronten begeben hat und für die Versöhnung der oben genannten alten Gegensätze wirbt. Sie wird sich in ihrer politischen Praxis daran messen lassen müssen.

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