Kristine Gasbarre

 3.1 Sterne bei 36 Bewertungen

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Liebe ist nichts für Feiglinge

Liebe ist nichts für Feiglinge

 (36)
Erschienen am 14.01.2013
How to Love an American Man

How to Love an American Man

 (0)
Erschienen am 15.08.2011

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Rezension zu "Liebe ist nichts für Feiglinge" von Kristine Gasbarre

Kann man lesen, muss man aber nicht
Alex150599vor 14 Tagen

Das Buch ist eine Art Biographie der Autorin und beinhaltet ihre Erfahrungen in Sachen Liebe. Bis jetzt hatte sie immer Pech mit der Liebe gehabt und holt sich daraufhin Rat bei ihrer Großmutter. Meiner Meinung nach, verspricht der Klappentext viele Tipps der Großmutter, allerdings waren das nur eine handvoll Tipps, die auch direkt schon im Klappentext genannt wurden.

Im Buch waren an vielen Stellen die Beschreibungen viel zu kurz und gingen nicht in die Tiefe. An einigen Stellen habe ich mich gefragt, wieso die Autorin das jetzt berichtet. Dadurch konnte ich auch nicht die Charaktereigenschaften der Personen ergründen. Deswegen wirkt das Buch ziemlich distanziert.

Trotzdem hat es an einigen Stellen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ab und zu gab es auch Stellen an denen man weinen, lachen oder mitfiebern musste. Leider nur zu wenige.


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L

Rezension zu "Liebe ist nichts für Feiglinge" von Kristine Gasbarre

Ratgeber? Autobiographie?
little_devilvor 3 Jahren

Inhalt

Krissy wurde von der Liebe bisher nur enttäuscht und zieht daraufhin erst einmal nach Italien, von wo ihre Großeltern stammen. Als ihr Großvater im Sterben liegt, kehrt sie nach Hause zurück. Sie zieht wieder bei ihren Eltern ein und kümmert sich um ihre Großmutter, die mit der Einsamkeit nach dem Tod ihres Mannes nicht zurechtkommt. Von der Großmutter lernt sie in dieser Zeit sehr vieles über die Liebe und glückliche Beziehungen.

Krissy beginnt eine Beziehung mit dem viel jüngeren Tucker, welche allerdings von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist. Doch da ist noch der erfolgreiche Arzt Chris, den es allerdings nach Asien zieht...
Soweit zum Inhalt des Buches. Was mich hierbei die ganze Zeit ein wenig verwirrt hat, ist die Tatsache, dass ich bis zum Ende nicht wirklich dahinter gekommen bin, was dieses Buch nun letztendlich sein möchte - Frauenlektüre, klar, aber ist es ein Beziehungsratgeber? Eine Autobiographie (der englische Originaltitel "How to love an American man - A true Story" lässt darauf schließen)? Oder doch nur ein "einfacher" Frauenroman? Ich denke, dass sich da jeder das aussuchen kann, was seiner Meinung nach am ehesten zum Buch passt.

Meine Meinung

Der Schreibstil von Kristine Gasbarre gefällt mir im Großen und Ganzen sehr gut. Alle Charaktere werden gut beschrieben, so dass man sich gut in die Handlung hineinversetzen kann. Auch die Emotionen werden ganz gut von der Autorin beschreiben, so dass man bis zu einem gewissen Grad auch mitfühlen kann.
Was mir allerdings weniger gefällt, ist das Frauenbild, was im Buch dargestellt wird. Die Ratschläge der Großmutter sind doch allesamt sehr konservativ und von der klassischen Rollenverteilung geprägt, was meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist und mit Sicherheit auch kein Garant für eine glückliche Beziehung. Die Dialoge drehen sich dementsprechend auch häufig im Kreis, da es doch immer wieder nur um ein und dasselbe Thema geht.

Nach den ersten Seiten war ich zunächst überzeugt, ein 5-Sterne-Buch in den Händen zu halten, aber leider wurden meine Erwartungen dann im Verlauf doch eher enttäuscht. Das Buch ist zwar nett geschrieben, und mit Sicherheit ein netter Frauenroman, doch aus meiner Sicht auch nicht mehr als das. Ja, so stellenweise habe ich die Autorin doch ein wenig bemitleidet, die es zwar geschafft hat, zwei Universitätsabschlüsse in Psychologie und Medienwissenschaften zu machen (verrät einem der Einband oder aber ihre Homepage), aber trotzdem nicht in der Lage ist, einem Mann drei kleine Worte zu sagen, ohne sich vorher tagelang mit ihrer Großmutter darüber beraten zu haben...
Alles in allem vergebe ich 3 Sterne für das Buch - die Idee, die dahinter steckt, finde im Grunde genommen gar nicht mal schlecht, und der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr gut. Allerdings steht das im Buch dargestellte Frauenbild im Gegensatz zu meinen Vorstellungen, zudem dreht sich die Geschichte, wie auch die Dialoge, spätestens nach der Hälfte des Buches doch irgendwie im Kreis. Bei der Empfehlung bin ich eher unentschlossen, da es mit Sicherheit Personen gibt, denen das Buch sehr gut gefallen wird - für "Emanzen" ist das Buch allerdings gar nichts ;)


-Diese Rezension wurde von mir bereits auf anderen Plattformen veröffentlicht-

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LucyAnns avatar

Rezension zu "Liebe ist nichts für Feiglinge" von Kristine Gasbarre

Gesamtkonstrukt nicht überzeugend
LucyAnnvor 3 Jahren

Dieses Buch lässt mich recht zwiegespalten zurück. Einerseits war es durchaus eine unterhaltsame, leichte Lektüre. Andererseits kann man mit dem offenen Ende und den so gar nicht festgelegten Lebensentwürfen der Personen einfach nichts anfangen…

Es fängt schon da an, wo man versucht, das Genre zu bestimmen. Ist es ein Liebesroman (wie auch das Cover suggeriert)? Oder ein Ratgeber in Sachen Liebe, wie Inhalt und Kapitelüberschriften denken lassen? (Kurz zu den Überschriften: Sie passen – mehr oder weniger – zur Moral der Geschicht‘ der einzelnen Kapitel; wirken aber wie aus einem Ratgeberbuch: „Bekomme dein eigenes Leben in den Griff“, „Unterstütze ihn bei seiner Arbeit“, „Erkenne eine offene Tür“). Oder gar eine Autobiographie, da Kristine die Protagonistin ist? Oder, am wahrscheinlichsten, eine Mischung aus allem?
Diese Mischung in Verbindung mit den Kapitelnamen ist mal was Neues, aber meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelungen.

Die Geschichten über Kristines Großeltern gefielen mir ganz gut. Einerseits finde ich es wichtig und richtig, dass die Weisheit des Alters weitergegeben wird, auch wenn das heutzutage nicht mehr so im Trend ist. Man darf Lebenserfahrung nicht unterschätzen, ebenso die traditionellen Werte und Denkweisen. Diese regen zumindest zum Nachdenken an.
Auch die übrigen Geschichten von Kristines halbitalienischer, großer, verrückter Familie gefielen mir. Die Familie wurde keineswegs „überharmonisiert“, sondern wirklich real geschildert. Am besten gefiel mir die Anekdote von der zweiten Großmutter, die sonst im Buch nicht wirklich vorkommt, aber eine taffe Frau sein dürfte (im Gegensatz zu Grandma Nr. 1): Als ihr Brunnen im Hof kaum funktionierte und sie ihren Mann um Reparatur bat, verschob er es immer wieder. Eines Tages gab der Brunnen seinen Dienst komplett auf, und sie saß mit fünf kleinen Kinder, Wäsche und Haushalt da. Also nahm sie eine Axt, schlug den Brunnen kurz und klein, und als am Abend ihr Mann heimkam, sagte sie ruhig zu ihm: „Du, der Brunnen ist heute leider kaputtgegangen, du musst bitte einen neuen kaufen.“ Am nächsten Tag baute der Mann tatsächlich einen neuen Brunnen.

Ansonsten dreht sich alles in Kristines Welt darum, wann sie endlich DEN einen Mann findet. Ich bemerkte da schon eine leichte Besessenheit, die gegen Ende besser wurde. Anfangs stürzte Krissy sich Hals über Kopf in jede neue Beziehung, um bald darauf wieder enttäuschter Single zu sein, und ich glaube, sie will mit diesem Buch ihre Entwicklung aufzeigen (die ich nun nicht so erwähnenswert fand). Mir sagen ihre Denkweisen und Werte, die sie teilweise auch aus den Gesprächen mit ihrer Grandma hat, einfach nicht zu. Ein Beispiel: Liebe oder Beruf. Als ihr Auserwählter beruflich nach Asien auswandern will, meinen sie, vielleicht führt uns Gott wieder zusammen, wenn wir fest daran glauben. Diese Auffassung, der Beruf sei wichtiger als die Liebe und gehe vor (geht nicht auch beides zusammen?) teile ich nicht. Was nützt eine tolle Karriere, wenn man sich jeden Tag grämt, weil man entweder seine große Liebe versäumt/nicht genützt hat oder man ständig unglücklich und unzufrieden auf der Suche nach einem Lebenspartner ist? Umgekehrt ist vielleicht die Karriere nicht mehr so wichtig, wenn man ein schönes Leben mit einem tollen Partner an der Seite hat.

Die Männer werden – mit Ausnahme des leuchtenden Vorbilds, Kristines schon verstorbenem Grandpa – sehr eindimensional geschildert. Sogar Chris, dem die meisten Sätze des Buches gewidmet sind, ist charakterlich so blass geblieben, dass ich nur hoffen kann, der „echte“ Chris hat mehr Charakter. Einen wie ihn, der in dem Alter (er dürfte ja zumindest schon über 30 sein) noch immer nicht weiß, was er eigentlich will, außer seiner Karriere, der sich nie festlegt und Krissy, wenn sie ihren Gefühlen wörtlich Ausdruck verleihen will, mehr oder weniger den Mund verbietet, weil Reden ja alles kaputt machen würde und er sowieso nicht weiß, wie die Zukunft aussieht – den würde ich aus meinem Leben kicken! Ich meine, hallo? Schon mal gehört, dass man seine Zukunft auch aktiv gestalten kann?

Die ganze Geschichte wabbert irgendwie so schwammig dahin und niemand legt sich je auf etwas fest. Man hält nur durch in der Hoffnung, dass ein Ende auf einen wartet, das endlich klare Linien und Entscheidungen aufweist. Aber Fehlanzeige. Das Ende ist ebenso offen und nicht zufriedenstellend wie der Rest des Buches. Man hat das Gefühl, die Autorin hat kurz vor Ende das Handtuch geschmissen. Oder erhofft sich eine Fortsetzung…

Daher: Leichte Unterhaltung, Familiengeschichten lustig, Ratschläge zumindest interessant, aber als Gesamtkonzept konnte es mich nicht überzeugen.
Dass das Buch ein Überraschungsbestseller in den USA gewesen sein soll, wie hinten am Buch vermerkt ist, kann ich nicht nachvollziehen.
Und der deutsche Titel ist ja mal sowas von schlecht und unpassend!!! (Die amerikanische Ausgabe trägt den Titel: "How to love an American man". Dieser Titel erklärt vielleicht auch den Bestseller und passt zumindest wesentlich besser, auch zu dem Kapitelbenennungskonzept!)

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Gespräche aus der Community

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silkedbs avatar
In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch.

Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/

Diese Woche gibt es "Liebe ist nichts für Feiglinge" von Kristine Gasbarre als Taschenbuch aus dem List Verlag zu gewinnen.

Hier eine kurze Inhaltsangabe:
"Kristine Gasbarre führte ein erfolgreiches Leben in New York und Italien. Nur mit der Liebe klappte es nie so recht. Wo sind sie nur, die echten Männer, die wie ihr Großvater sechzig Ehejahre lang unverbrüchlich zu ihrer Frau und ihrer Familie stehen? Als Kristine in ihre kleine Heimatstadt zurückkehrt, um sich um ihre verwitwete Großmutter zu kümmern, bekommt sie von ihr überraschende Antworten: Eine Frau braucht keine Machtspielchen, keine Dating-Tipps und keine Checklisten für Mr. Right. Ihr Ehegeheimnis, so erzählt die Großmutter, waren Respekt, Geduld und Hingabe. Angeblich altmodische Liebeswerte, doch Kristine entdeckt: Wenn du weißt, wer du als Frau bist, findest du den richtigen, für dich perfekten Mann − und den Mut, ihn von ganzem Herzen zu lieben."


Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben.
Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.
Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.
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