Kristine Kathryn Rusch Die Flucht. Star Trek Voyager 02

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Inhaltsangabe zu „Die Flucht. Star Trek Voyager 02“ von Kristine Kathryn Rusch

Ein toller Roman, obwohl er zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Serie erschien.

— Ameise
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  • Rezension zu "Die Flucht. Star Trek Voyager 02" von Kristine Kathryn Rusch

    Die Flucht. Star Trek Voyager 02

    Ameise

    29. November 2009 um 14:29

    Kurz nachdem es die U.S.S. Voyager in den Delta-Quadranten verschlagen hat, benötigt man bereits dringend Ersatzteile. Der selbsternannte Fremdenführer Neelix meint, auf dem Planeten Alcawell fündig zu werden, gibt allerdings verschämt zu, dass es dort spuken würde. Natürlich fliegen sie trotzdem zu dem Planeten, wo sich tatsächlich eine Unzahl verlassener Shuttles befindet. Torres, Kim und Neelix sollen eines davon untersuchen - und sind kurz darauf spurlos verschwunden. Statt dessen taucht plötzlich ein Fremder auf, und der teilt der entsetzten Janeway Folgendes mit: Ihre vermissten Leute befinden sich ca. 300 000 Jahre in der Vergangenheit, und durch die strengen Vorschriften der "Zeitkontrolle" ist es praktisch unmöglich, sie wieder zurückzuholen... Na bitte - es geht doch! "Die Flucht" beweist, dass es tatsächlich möglich ist, zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Serie einen spannenden Roman zu schreiben. Ganz im Gegensatz zu einigen anderen Star Trek-Romanen übrigens, die ebenfalls recht bald nach dem jeweiligen Pilotfilm erschienen... Die Autoren machen es hier genau richtig: Da sie zu dem Zeitpunkt noch nicht besonders viel über die Figuren wussten, gehen sie bei den Charakterisierungen nicht allzu sehr in die Tiefe. Sie gehen lieber auf Nummer Sicher und beschreiben lediglich das, was schon im Pilotfilm offensichtlich war: dass Torres aufbrausend ist, Tuvok dagegen ruhig und logisch, oder dass Neelix eine Quasselstrippe ist... So unterläuft ihnen noch nicht einmal ein Fehler, als Seska auftaucht, zu diesem Zeitpunkt ja noch als bajoranisches Crewmitglied getarnt. Der einzige Fauxpas betrifft den Holodoc, der hier Zimmerman heißt, so wie es ursprünglich geplant war. Anstatt auf die Personen einzugehen, konzentrieren sich die beiden Autoren auf eine interessante Zeitreisestory, die so originell, raffiniert, spannend und witzig zugleich ist, dass ich diese Geschichte nur allzugern als TV-Episode gesehen hätte. Es wäre ein Highlight der gesamten Serie gewesen! Ich mag übrigens auch, dass hier nichts künstlich in die Länge gezogen wird. Die Voyager braucht Ersatzteile, Neelix macht seinen Vorschlag, und schwupps - sind sie auch schon im Orbit des Planeten - auf Seite 20! Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch schnell durchlesen, das finde ich ebenfalls sehr angenehm. Die Aliens sind so sympathisch beschrieben, dass ich sie trotz ihrer geradezu absurden Bürokratie sofort mochte. Zeitreisegeschichten liebe ich sowieso, und "Die Flucht" gehört zu den originellsten, die ich jemals gelesen habe. Fazit: Der erste reguläre Voyager-Roman (nach dem Buch zum Pilotfilm) ist von Anfang bis Ende gelungen - deshalb gibt es von mir volle Punktzahl!

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