Kristiyana Valcheva Ich bin in der Hölle gewesen

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Inhaltsangabe zu „Ich bin in der Hölle gewesen“ von Kristiyana Valcheva

Libyen, 1999: Ohne Vorwarnung wird die bulgarische Krankenschwester Kristiyana Valcheva zusammen mit vier Kolleginnen von der libyschen Polizei verhaftet. Damit beginnt ein entsetzlicher Alptraum, der acht Jahre lang dauern soll. Den Frauen wird zu Unrecht vorgeworfen, 400 Kinder vorsätzlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Obwohl sie trotz unvorstellbarer Qualen und Folter immer wieder ihre Unschuld beteuert, wird Kristiyana Valcheva zum Tode verurteilt. Der Fall geht weltweit durch die Medien, und in letzter Minute können die fünf Frauen gerettet werden. Jetzt hat Kristiyana Valcheva ihre Geschichte aufgeschrieben, damit die ganze Welt die Wahrheit über ihre Jahre in libyscher Gefangenschaft erfährt.

Erschreckend was heutzutage noch möglich ist. Sehr interessanter Erfahrungsbericht.

— tiggger

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  • 8 Jahre Gefangenschaft in Lybien.

    Ich bin in der Hölle gewesen

    tiggger

    06. July 2015 um 08:17

    Dieser Erfahrungsbericht ist wirklich sehr erschreckend. Es tut einem so unendlich Leid, was mit diesen Menschen dort vor Ort geschehen ist. Das Ganze ging mir so nah, ich habe es sogar Nachts im Traum verarbeitet. Kristiyana erzählt von dem Unrecht, welches ihr wieder fahren ist, von der 8-jährigen Gefangenschaft, von der Folter, die sie durch machen musste, so wie ihrer psychischen Entwicklung. Sie gibt Einblick in das politische System und die Machenschaften hinter der Fassade - zur Vertuschung von Missständen und Verantwortungsabtretung. Es ist immer schwer einen Erfahrungsbericht zu rezensieren. Warum gebe ich 4 Sterne? Nur, weil ich zwischendurch mit den Zeiten nicht ganz klar gekommen bin. Wann war jetzt nochmal genau was? - das war für mich manchmal etwas undurchsichtig. Ansonsten war dieser Bericht sehr gut dargestellt.

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  • Rezension zu "Ich bin in der Hölle gewesen" von Kristiyana Valcheva

    Ich bin in der Hölle gewesen

    buchfeemelanie

    11. April 2012 um 10:50

    Generell kein schlechtes Buch. Die Krankenschwester Kristyana wird fälschlicherweise beschuldigt, vorsätzlich hunderte von Kindern mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Sie wird gefangen genommen und über Jahre hinweg misshandelt. Positiv: Sehr ehrlich geschrieben. Besonders der Teil von "Folterungen" ist gut "gelungen". Die Protagonistin ist mir weder sympatisch noch unsympatisch. Zeigt, wie einfach in machen Länder solche hinterlistigen Intrigen gespannt werden können, und was für Folgen diese haben können. Auch ohne ausreichenden Beweise kann so ein Schicksal besiegelt werden. Negativ: Nachdem die "Unschuld" praktisch klar war, lebten sie noch jahrelang durch politische Verwicklungen Gefangenschaft. Dieser Teil, der nicht gerade nur 5 Seiten lang ist, ist zwar theoretisch interessant, jedoch viel zu langatmig. Diese ganze "Lockerbie - Skandal mit Schadensersatzforderungen" ist ein bisschen schwierig zu lesen und mit der Zeit eher uninteressant. Auffallend sind auch die Widersprüche im Buch. Zwei Beispiele: 1. die Krankenschwester schildert das tolle Leben in Bulgarien in den 80er´n. Gleich darauf erzählt sie von Not, Hunger und dass sie wegen eines besseren Lebens nach Libyen gegangen ist. 2. In der Zusammenfassung steht, sie versteht sich als "Helferin", jedoch stellt sie im Buch selbst klar, dass sie hier ein besseres Leben erwartet. Deshalb zwei Punkte. Wen aber gerade solche politischen Spannungen und Verwicklungen interessiert, für den könnte es ein ganz gutes Buch sein.

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