Kristopher Rufty

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Kristopher Rufty

Kristopher Rufty ist Autor zahlreicher Horrorthriller und schrieb für einige Low-Budget-Filme die Drehbücher.
Liest man eines seiner Bücher, fragt man sich, wie es um die geistige Gesundheit des Autors steht – genau das ist das wahre Kennzeichen eines erstklassigen Horrorschriftstellers.
Kristopher ist mit seiner Jugendliebe verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Familie wohnt in North Carolina mit ihrem Hund Thor und zahlreichen Katzen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kristopher Rufty

Cover des Buches Pillowface (ISBN: 9783865526991)

Pillowface

 (5)
Erschienen am 15.11.2018
Cover des Buches Ein Hund namens Jagger (ISBN: 9783865525062)

Ein Hund namens Jagger

 (5)
Erschienen am 23.01.2017

Neue Rezensionen zu Kristopher Rufty

Neu

Rezension zu "Ein Hund namens Jagger" von Kristopher Rufty

Jaggers Geschichte ist eine emotionale Berg- und Talfahrt
binesbuecherweltvor 6 Monaten


Cover


Durch das geniale Cover bin ich überhaupt erst durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Ich finde es sehr passend und für jeden der nicht weiß, wie ein Mastiff aussieht (Jaggers Rasse), der hat direkt ein Bild von dem riesigen Hund vor Augen.


Inhalt


Clayton, der in seinem Leben mehr falsch zu machen scheint wie richtig, verliert seinen Pitbull Bruiser bei einem illegalen Hundekampf, womit er sich eine Menge Ärger eingebracht hat. Denn er war überzeugt davon, dass Bruiser den Kampf gewinnt und hat deswegen den stinkreichen Brock Shuller davon überzeugt, dass er viel Geld auf ihn setzen soll. Aber nun ist der Kampf verloren und Brock besteht darauf sein Geld von Clayton zurück zu bekommen. Denn wenn es um Geld geht ist Brock durchaus bereit auf sehr unschöne Weise über Leichen zu gehen.


Die Suche nach einem neuen Hund erweist sich als schwieriger als Clayton dachte, aber seine Freundin Teresa sieht einen Ausweg. Sie weiß, wo Clayton einen würdigen Kampfhund bekommen kann. Und so trifft er auf den lieben und harmlosen Jagger, der daraufhin durch die Hölle geht. Und Jagger beschließt, diesen Weg nicht alleine zu gehen, denn er beginnt damit alles zu töten, was ihm in den Weg kommt. Sie haben Jagger zu ihrem wütenden Spielzeug gemacht, aber dann dreht Jagger den Spieß um und spielt mit ihnen.


Meine Meinung


Als großer Fan von Horrorfilmen und -büchern war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und ich bin froh, es getan zu haben. Man findet sehr schnell in die Geschichte rein und verliebt sich direkt in den friedlichen Jagger, der bei Frauchen Amy ein nahezu perfektes Hundeleben hat. Und irgendwann beginnt Jaggers Verwandlung und diese ist unheimlich spannend und fesselnd zu lesen.


Die erste Hälfte des Buches ist erschreckend, aber trotzdem sehr harmlos. Erst etwa nach der Hälfte fand ich es auf seine brutale Art sehr spannend und mitreißend, ein Buch, das man einfach nicht mehr weglegen kann. Der Schreibstil von Kristopher Rufty ist dabei wirklich sehr genial. Er schreibt einerseits über die normalsten Dinge, wie einen Spaziergang von Amy und Jagger total liebevoll und detailliert und genauso detailliert und brutal schreibt er über Jaggers Morde.


Die Charaktere finde ich sind ihn dem Buch tatsächlich sehr authentisch. Hauptprotagonistin Amy war manchmal mit ihren Nervenzusammenbrüchen etwas nervig, aufgrund ihrer besonderen Situation war das aber auch verständlich. Der ein oder andere Charakter hat vielleicht ein bisschen zu leichtsinnig versucht gegen Jagger anzukommen, aber in dem Fall wurde Dummheit dann auch wirklich zurecht bestraft ;-) Wer weiß, ob Menschen nicht tatsächlich so reagieren würden, wenn sie einem Hund gegenüberstehen, der aussieht wie eine Kampfbestie, von dem sie aber wissen, dass er eigentlich der liebste Hund der Welt ist. Und eben diese Verwandlung vom braven Hund zur Bestie macht diese Geschichte auch sehr emotional.




Fazit


Also ich muss gestehen, ich war schon immer ein Fan von blutigen Hundegeschichten. Spätestens als ich im Alter von etwa 12 Jahren heimlich mit meiner besten Freundin Cujo von Stephen King gelesen habe. Jagger hatte also schon mal die besten Voraussetzungen meinen Geschmack zu treffen, es hätte aber auch daneben gehen können. Aber das war absolut nicht der Fall. Jagger hat mich von Anfang bis zum Ende mit seiner Mischung aus Sensibelchen und brutaler Bestie mitgerissen. Auch wenn das Buch schon etwas älter ist gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle Horrorfans.


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Rezension zu "Pillowface" von Kristopher Rufty

Eine Horror-Story mit etwas Tiefe, die sich sehen lassen kann.
Buecherschwarmvor 2 Jahren

Schwer, das alles in Worte zu fassen. Wir haben einen zwölfjährigen ansonsten normalen Jungen, der aufgrund des Todes seiner Eltern und seines Hundes tief verletzt ist. Und wir haben einen übergroßen Serienkiller namens Pillowface mit Kissenbezug über dem Kopf, der durch blutige Wunden tief verletzt ist. Wie lässt sich so etwas vereinen? Ehrlich gesagt, keine Ahung. Kristopher Rufty hat das aber irgendwie geschafft. Der Horror in der Story bleibt über das ganze Buch erhalten, während sich die Freundschaft entwickelt. Das eine formt das andere, während das andere ersteres verbindet. Die Geschichte ist ein herrlich weißer Faden, der die Freundschaft spannt und sich zu einem kräftigen blutroten Kissen webt.

Meine Meinung zum Buch:
Tolle Story um eine seltsame Freundschaft, die auch das Verlangen nach Blut genügend stillt - Die Brutalität und Härte war passend für einen Titel der Kategorie Horror & Thriller. Ich habe im Gesamteindruck das Buch wirklich genossen und kam durchaus auf meine Kosten. Die spannende Verwebung von einer seltsamen Buddy-Verbindung zwischen Junge und Serienkiller war sehr gut umgesetzt, fesselnd und hat sich toll entwickelt. Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass Pillowface am Ende des Jahres sehr wahrscheinlich in meiner Liste der liebsten Bücher des Jahres 2019 auftauchen wird.

Fazit meiner Rezension zu Pillowface: Eine Horror-Story mit etwas Tiefe, die sich sehen lassen kann.

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Rezension zu "Pillowface" von Kristopher Rufty

Einfach nur gut
Emmas_Bookhousevor 2 Jahren

Pillowface - Kristopher Rufty
Verlag: Festa
Kategorie: Horror / Thriller Nr. 137
Taschenbuch: 14,99 €
Ebook: 4,99 €
ISBN: 978-3-86552-699-1
Erscheinungsdatum: 20. November 2018
Genre: Horror/Thriller
Seiten: 448
Inhalt:
Ein Junge wird der Freund eines Serienkillers.
Der zwölfjährige Joel Olsen hat keine Freunde. Er lebt in seiner eigenen Welt und liebt besonders Horrorfilme.
Zu Beginn der Sommerferien findet Joel im Hinterhof einen schwer verletzten Mann, der sein Gesicht unter einem Kissenbezug verbirgt.
Als Joel ihm hilft, entsteht eine unerwartete Freundschaft. Der Maskierte ist der Inbegriff all dessen, was Joel so liebt: Ein Slasher-Killer aus Fleisch und Blut!
Völlig irre und brutal. Fans von Richard Laymon werden begeistert sein.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover finde ich super, es passt sehr gut zur Geschichte und durch das rot, fällt es auf. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Zum Buch:
Dies ist meine erste Rezension 2019 und da trifft es gleich den Festa Verlag, der auch zu einem meiner Liebsten gehört.
Pillow Face ist ein spannendes und blutiges Buch, das aber wie ich finde, auf die ruhige geschrieben. Hier geht es nicht so hektisch zu, wie man vielleicht annehmen möchte.
Joel hat vor kurzem seine Eltern verloren und seine Schwester Haley hat nun das Sorgerecht für ihn. Doch so wirklich klar kommen die beiden zurzeit nicht. Als dann auch noch der Hund der Familie stirbt, ist es endgültig vorbei. Doch dann steht ein wildfremder Mann, blutüberströmt in seinem Garten und da schlägt Joels Horrorherz höher. Doch so toll wie Joel es sich vorstellt, ist es dann doch nicht.
Hier wird man richtig mitgenommen in der Geschichte, hier fiebert man mit und verspürt doch manchmal auch so ein unangenehmes Gefühl im Bauch. Das Buch ist locker und düster geschrieben und ganz besonders gut gefallen haben mir, die kleinen Erwähnungen der Horrorfilme und Figuren meiner Jugend. Manchmal musste ich auch schmunzeln. Hier wurden auch ein paar Überraschungseffekte eingebaut, mit denen man nicht gerechnet hat.
Die Charaktere wurden gut dargestellt, man fängt sogar an Pillow Face ins Herz zu schließen, dafür aber einige andere zu hassen. Joel gefällt mir hier besonders gut, wobei ich sagen muss, das der Junge mit seinem 12 Jahren wirklich Mut hat. Manchmal dachte ich mir das kann doch jetzt nicht wirklich passieren, aber doch es passierte.
Die bildliche Darstellung ist auch gut gelungen, hier ist man wirklich mittendrin anstatt nur dabei. Tatschlich denkt man hier, man ist in einem Slasher Film der 80er. Hat mir wirklich gut gefallen.
Das ende habe ich mir allerdings etwas anders vorgestellt, aber wer weiß vielleicht geht Pillow Face ja irgendwann einmal in die zweite Runde. Mich würd es freuen.
Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe auch 2019 weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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