Consider - Das Portal

von Kristy Acevedo 
4,1 Sterne bei11 Bewertungen
Consider - Das Portal
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Am Anfang denkt man das dies wieder so ein 0 - 8 - 14 Buch ist, aber falsch gedacht. Die Seiten fliegen nur so vorbei ...

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Anfangs war ich etwas skeptisch, aber es lohnt sich dran zu bleiben... es wird richtig gut! 👍

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Inhaltsangabe zu "Consider - Das Portal"

Als sich Portale am Himmel öffnen und Hologramme das nahende Ende der Welt durch einen herabstürzenden Kometen verkünden, ändert sich Alex' Leben schlagartig. Die Hologramme sagen, dass der einzige Weg zum Überleben durch die Portale und damit gleichzeitig in die Zukunft führt - doch es gibt keine Garantie dafür, dass das die Wahrheit ist. Die Gesellschaft spaltet sich in zwei Lager: Die, die die Erde verlassen, und die, die bleiben wollen. Auch Alex' Eltern gehören zu den Zweiflern. Als schließlich Anarchie und Chaos ausbrechen, fliehen Alex' beste Freundin Rita und ihr Freund Dominik durch die Portale. Alex hat nicht mehr viel Zeit, um sich zu entscheiden: Familie oder Freunde, Wahrheit oder Lüge, Leben oder Tod?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401604275
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:02.03.2018
Teil 1 der Reihe "Consider"

Rezensionen und Bewertungen

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    Claudia107vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs war ich etwas skeptisch, aber es lohnt sich dran zu bleiben... es wird richtig gut! 👍
    Spannende Endzeitstory!

    Klappentext: "Alex Leben ändert sich schlagartig, als Portale am Himmel erscheinen, die in eine sehr weit entfernte Zukunft führen. Menschliche Hologramm verkünden das nahende Ende der Welt, verursacht durch einen herabstürzenden Kometen. Wer überleben will, muss durch eines der Portale gehen. Bald spaltet sich die Gesellschaft in zwei Lager: die Zweifler, zu denen auch Alex Eltern gehören, und die anderen, die den Hologrammen glauben. Als erst ihre beste Freundin und kurz darauf ihre große Liebe den Weg durch das Portal nehmen, begreift Alex, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Während die Welt vor ihren Augen in Anarchie und Chaos verfällt, muss sie die richtige Entscheidung treffen: Familie oder Freunde, Wahrheit oder Lüge, Leben oder Tod?"


    Das Buch bestehend aus 348 Seiten ist ein Jugendbuch und spielt sich in Amerika ab. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich auch so. Allerdings hatte ich anfangs echte Probleme mit der Protagonistin. Ihre Stimmungsschwankungen nervten mich etwas und auch wie sie mit Medikamente umging gefiel mir nicht wirklich. Auch verriet der Klappentext meiner Meinung schon viel zu viel von der Geschichte. Die erste Hälfte des Buches erfährt man eigentlich schon von der Beschreibung. Aber ab der 2. Hälfte nahm die Geschichte wirklich an Fahrt auf. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und ich wollte unbedingt wissen, wie es endet. Das Ende war dann auch eine echte Überraschung...richtig gut und ich möchte jetzt unbedingt wissen wie es weiter geht und freue mich schon auf Band 2, welches Gott sei Dank schon im September erscheinen wird. 

    Fazit: Dieses Buch hat mir ab der 2. Hälfte richtig spannendes Lesevergnügen bereitet. Es lohnt sich dran zu bleiben! Absolute Leseempfehlung!

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    thursday-bookdreamsvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnde Geschichte mit interessanter Idee dahinter!
    Buchrezension zu CONSIDER - Das Portal von Kristy Acevedo

    Der Countdown läuft

     

    Der Roman ,,Consider – das Portal“ wurde von Kristy Acevedo geschrieben und im März 2018 vom Arena Verlag veröffentlicht.

    Die Hauptprotagonistin heißt Alex, sie leidet unter schweren Panikattacken, die immer wieder dazu führen, dass sie ein oder zwei Tabletten schluckt, um sich zu beruhigen. An ihrer Seite sind ihr fürsorglicher Freund Dominik und ihre beste Freundin Rita.

    Eines Abends erscheinen plötzlich Portale an verschiedenen Punkten der Erde und menschliche Hologramme prophezeien den Untergang der Welt durch einen Kometen. Bis dieser Komet auf der Erde einschlägt, bleiben der gesamten Menschheit noch 6 Monate um durch die Portale zu gehen und in ein Paralleluniversum in der Zukunft zu flüchten. Die Gesellschaft ist unentschlossen: Es gibt die, die gehen wollen, weil sie den Hologrammen glauben und die, die abwarten oder bis zum Ende auf der Erde bleiben möchten. Alex Eltern gehören zu diesen Zweiflern und sie erlebt mit, wie Freunde sie verlassen, um durch eins der Portale zu gehen und wie um sie herum Chaos ausbricht.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn ich finde die Idee dahinter sehr spannend. Was passiert zum Beispiel mit den Menschen im Gefängnis? Dürfen sie gehen oder müssen sie bleiben? Wie reagiert der Staat? Was passiert mit den Vorräten? Mit Geschäften und Arbeitsplätzen? Und vor allem:  Wie würde man selbst wohl reagieren? All diese Fragen haben mich beim Lesen sehr beschäftigt und zum Nachdenken gebracht.
    Auch wenn mir der etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil nicht so gut gefallen hat, hat mich das Buch sehr gefesselt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass auf dem Klappentext schon zu viel verraten wird. Mit den Hauptfiguren bin ich sehr warm geworden, sie haben, wie ich finde, alle eine starke Persönlichkeit und die Handlungen waren gut nachvollziehbar.

    Alles in Allem kann ich euch das Buch sehr ans Herz legen. Es ist sehr tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Ich kann es kaum abwarten, dass der zweite Teil im September erscheint.

    Danke an den Arena Verlag für das Zuschicken dieses schönen Buches!

    Liebe Grüße

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    Maxi2011s avatar
    Maxi2011vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Endzeit-Geschichte!
    Eine spannende Endzeit-Geschichte!

    Consider – Das Portal von Kristy Acevedo

     

    Auf der Leibziger Buchmesse war mir Consider das erste Mal so richtig ins Auge gefallen und hat in mir den Wunsch zum Lesen geweckt. Umso mehr hat es mich gefreut, ein Rezensionsexemplar vom Arena Verlag erhalten zu haben.

     

    Alex hat schon genug mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen als plötzlich aus dem nichts Portale auftauchen. Zu den Portalen gehören auch Hologramme die das Ende der Welt ankündigen und den Menschen einen Zufluchtsort anbieten: Der Weg durch die Portale. Ein Weg ins ungewisse. Kann das stimmen? Der Countdown läuft und Alex wird sich entscheiden müssen … bleibt sie bei ihrer Familie oder flüchtet sie mit Dominick?

     

    Ich musste mich Anfangs an den Schreibstil der Autorin gewöhnen der, für mich persönlich, recht nüchtern und mit wenig Emotionen zu lesen ist. Es gab so viele Szenen, die viel mitreißender gewesen wären, wenn die Emotionen mehr zur Geltung gebracht worden wären, aber trotzdem hat mich die Geschichte packen können.

    Alex ist hier größtenteils mit ihren eigenen Problemen am Kämpfen. Ihre Ängste und Sorgen, aber auch um die ihrer Freunde. Dann kommen noch die familiären Probleme dazu.

    Wie soll sie sich entscheiden? Wie soll sie wissen was richtig ist?

    Als sie dann einen Entschluss trifft und sie sich für den letzten Gang bereit macht, kommt alles anders. Dieses Hin und her sorgt für Spannung und man fiebert mit Alex richtig mit. Sehr gut umgesetzt und überzeugend.   

     

    „Wenn die Wahrheit von Angst verhüllt und von Träumen umwölkt wird, wenn Fakt und Fantasie sich seltsam paaren, dann werden vielleicht Helden geboren.“

     

    Fazit:

    Consider – Das Portal konnte mich in seinen Bann ziehen und mich mit Vorfreude auf das zweite Band zurück lassen. Eine spannende Endzeit-Story mit Tiefgang, die Aufzeigt, was mit Menschen passiert wenn das Ende der Welt naht.

     

     

    Lg eure Tanya

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    killmonotonys avatar
    killmonotonyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein junges Mädchen mit Angststörung, Portale, die den Weltuntergang prophezeien und durcheinandergewürfelte Science-Fiction-Begriffe
    Rezension: Consider. Das Portal

    Kristy Acevedo muss mal ein Physikbuch lesen. JETZT. — So kann man meine Gedanken während der Lektüre von Acevedos „Consider. Das Portal“ gut zusammenfassen. Warum das so war? Nun, anscheinend fand die Autorin es ganz toll, lustige Begriffe aus der Wissenschaft durcheinander zu werfen und somit alle Leser zu verwirren. Doch erst mal zum Anfang: Es geht um Alex, die an einer Angststörung leidet. Wann immer sie in eine Stresssituation gerät oder sich in einem geschlossenen Raum mit vielen Menschen befindet, bekommt sie Panikattacken und fühlt sich einem Herzinfarkt nahe. Alex hat einen ziemlich perfekten Freund (natürlich): Dominick ist zuvorkommend, verständnisvoll und gibt gern sein Recht auf eigene Entscheidungen an Alex‘ Haustür ab. Alex‘ beste Freundin Rita ist ein kleiner Rebell, ihre Eltern gehören einer religiösen Gruppe an und nötigen die atheistische Rita zu allerlei kirchlichen Riten. So viel zur Grundlage der Story.  Das Leben unserer Charaktere könnte friedlicher nicht sein (bis auf Ritas natürlich), bis eines Tages überall auf der Welt seltsame Portale erscheinen. Diese werden von Hologrammen begleitet, die das Ende der Welt ankündigen. In einigen Monaten wird ein riesiger Komet auf die Erde stürzen und die Menschheit auslöschen. Doch anstatt in Panik auszubrechen, wird erst einmal genau untersucht, ob es überhaupt einen Kometen gibt. Als sich das nämlich als negativ herausstellt, entspannt sich die Bevölkerung der Erde derweil fast wieder ein bisschen, und auch Alex hat dringendere Probleme als den bevorstehenden, vielleicht überhaupt nicht geschehenden Weltuntergang: nämlich, auf welche Uni sie und Dominick gehen werden. Prioritäten muss man setzen! Währenddessen forschen die Wissenschaftler weiter und viele Menschen versammeln sich um die Portale, um den Hologrammen Fragen zu stellen, über ihre Welt, über ihre Technik, und ob der Komet wirklich kommen wird. Auf der anderen Seite soll das Leben besser sein, durch die fortgeschrittene Technik im Jahre 2359 werden Menschen bis zu 250 Jahren alt, die vorherrschende Ordnung ist eine Meritokratie (die Regierung wird anhand ihrer Qualifikation ausgewählt) und ohnehin scheint alles besser zu sein als auf der guten alten Erde.

    Ab wann weiß man, dass ein Geschehnis tragisch endet? Erst am Schluss?

    Während der Lektüre kommt nicht nur mir immer wieder der Gedanke: Was ist da drüben denn genau? Da das Portal nur einseitig funktioniert, können die Menschen, die einmal hindurch gegangen sind, nicht so einfach wieder zurück. Trotzdem sorgt das Element des Portals für mich immer wieder für Verwirrung, besonders wenn Phrasen kommen wie „Zeitreisen in ein Paralleluniversum“ oder Fragen wie „Glaubst du, auf dem anderen Planeten kann man auch angeln?“ — Moment, ich dachte es geht hier um ein Wurmloch in eine Parallelwelt der Erde, die nicht von einem Kometen getroffen wird? Aber nein, offenbar reist man mit einem dieser Portale nicht nur in ein Paralleluniversum, sondern auch durch die Zeit und außerdem auch noch auf einen anderen Planeten. Um sicherzugehen, dass es nicht an der Übersetzung liegt, habe ich im englischen Text mal nachgeschaut, wie die Formulierungen da sind: Time travel to the other parallel planet, parallel future, parallel universe time travel. Daran liegt es also nicht. Die Tatsache, dass Parallelwelten, interstellare Reisen und Zeitreisen in einen Topf geworfen werden, macht den Eindruck, dass die Autorin sich vielleicht nur oberflächlich mit dem Thema befasst hat, was mir als erwachsenem Leser natürlich überhaupt nicht gefällt. Und was ist bitte eine Parallelzukunft? 

    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/kristy-acevedo-consider-das-portal

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    Mikaey0s avatar
    Mikaey0vor 5 Monaten
    Endzeitroman mit Scifielementen - spannend mit psychologischem Tiefgang.

    Meinung: Bevor ihr dieses Buch lest, solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass es manche von euch in den Grundfesten erschüttern kann. Diese Geschichte ist nicht einfach nur ein Endzeitroman, eine Dystopie mit Science Fiction Elementen. Für solche, die dafür empfänglich sind, wirft die Geschichte Fragen auf. Es geht um die eine, die alles entscheidende und Jahrhunderte alte Frage: Glaube oder Wissenschaft? Ich habe früher oft „Portal“ gespielt - ein PC Spiel, bei dem man sich mit Hilfe einer Kanone eigene Portale erschaffen kann und so Level meistern muss. Aber ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht, wie groß dieser Schritt ins Unbekannte für Menschen sein muss, wenn das mal „Wirklichkeit“ wird. Alexandra Lucas ist ein ganz normales 17 jähriges Mädchen. Sie hat einen festen Freund, Dominick, eine beste Freundin, Rita und nach außen hin eine normale Familie. Und dennoch schwebt, schon vor dem Auftauchen der Portale rund um den Globus, eine dunkle Wolke über der Familie Lucas. Der Vater leidet unter PTBS, die Mutter sagt nur Ja und Amen und ihr Bruder Benji lässt sich nur selten blicken. Unter diesen „innerlich“ zerrütteten Umständen war es für mich nicht sehr überraschend, dass Alex unter Panikattacken und Depressionen leidet. Was mich allerdings überrascht hat ist, dass die Autorin es geschafft hat, diese Krankheit so greifbar und authentisch zu beschreiben, dass ich für kurze Zeit selbst einiges schwarz gemalt und mir Dinge eingebildet habe. An alle, die in meinen Worten jetzt irgendeine Verurteilung lesen wollen - dem ist absolut NICHT so. Ich schildere nur meine Empfindungen beim Lesen. Seit ihrer Diagnose schluckt Alex Medikamente gegen die Ängste. Nichtsdestotrotz beeinflusst das in gewisser Weise auch ihre Umwelt und hier liegt der einzige und größte Knackpunkt der Geschichte: Ich habe mich auf eine Story eingestellt, die sich auf die Portale, die Ungewissheit und die Apokalypse konzentriert. Auf die Plünderungen, die Verzweiflungen und das Schmieden von Plänen. Bekommen habe ich genau das, aber es hält sich in Waage mit Alexandras Sicht auf die Welt. Consider ist aus der Ich-Perspektive erzählt. Und oftmals kam es mir so vor als würde der bevorstehende Weltuntergang, den die Programme ankündigen, dank Alex Sorgen, Zweifeln, Familienproblemen und Ängsten in den Hintergrund rücken. Sie kam mir manchmal vor wie eine Verrückte, die selbst nicht weiß, was sie will. Das bringt der Story zwar den nötigen Adrenalinschub, um die Spannung - neben dem rückwärtslaufenden Countdown bis der Komet die Erde trifft - oben zu halten, war aber teilweise auch echt anstrengend zu lesen, weil mein Kopf in Dauerschleife schrie: „Triff endlich eine KLARE Entscheidung Mädel!“ Versteht mich nicht falsch. Ich mag den leicht chaotisch angehauchten Schreibstil. Ich mag Alexandra. Ich mag die Geschichte. Sie vereint viele Probleme der heutigen Zeit. Die Medienpräsenz in Katastrophenfällen. Die Menschlichkeit im Angesicht des bevorstehenden Todes. Das Zusammenrücken statt Auseinanderreißen. Es ist emotional aufwühlend das zu lesen. So nah, so greifbar. Am schlimmsten ist für mich allerdings der Plottwist. Der Cliffhanger. Wenn die einzelnen Puzzleteilchen sich im Hirn zusammensetzen. BOOM! Fazit: Consider ist für mich eine außergewöhnliche Geschichte. Ein Endzeitroman mit Scifi Elementen, der großen Wert auf die Charakterentwicklung und das Miteinander der Protagonisten legt. Mit dem Ticken des Countdowns im Nacken ist es durchweg spannend und wer auf realistische Zukunftsszenarien steht, der sollte sich das nicht entgehen lassen. Ein Hauch Tiefgründigkeit kann beim Lesen nicht schaden. Oder der Blick für Psychologisches. Wer damit umgehen kann, hat mit Consider den Hauptgewinn gezogen. Aber Achtung: Böser, böser Cliffhanger. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

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    ClaudiasBuecherhoehles avatar
    ClaudiasBuecherhoehlevor 6 Monaten
    Spannende Lesestunden

    Consider 1 – Das Portal von Kristy Acevedo
    erschienen bei Arena

    Zum Inhalt

    Als sich Portale am Himmel öffnen und Hologramme das nahende Ende der Welt durch einen herabstürzenden Kometen verkünden, ändert sich Alex' Leben schlagartig. Die Hologramme sagen, dass der einzige Weg zum Überleben durch die Portale und damit gleichzeitig in die Zukunft führt – doch es gibt keine Garantie dafür, dass das die Wahrheit ist. Die Gesellschaft spaltet sich in zwei Lager: Die, die die Erde verlassen, und die, die bleiben wollen. Auch Alex' Eltern gehören zu den Zweiflern. Als schließlich Anarchie und Chaos ausbrechen, fliehen Alex' beste Freundin Rita und ihr Freund Dominik durch die Portale. Alex hat nicht mehr viel Zeit, um sich zu entscheiden: Familie oder Freunde, Wahrheit oder Lüge, Leben oder Tod?
    (Quelle: Verlag)

    Zum Buch

    Vorweg sei gesagt, dass man den Klappentext lieber nicht zu intensiv lesen sollte, weil einfach zu viel verraten wird.

    Die Geschichte spielt über einen Zeitraum von sechs Monaten und wird im personalen Erzählstil geschildert. Durch diese Deadline wuchs die Neugier auf das Ende und die Spannung mit jeder Seite bei mir. Es beginnt auch sehr rasant und man ist mitten im Abenteuer. Der Leser trifft gleich auf Alex, die irgendwie ständig mit ihrem Haar unzufrieden ist und eine Pille nach der anderen einschiebt. Eine wirklich sehr schwierige Protagonistin, mit der ich auch nicht richtig warm wurde. Sie ist sehr ich-bezogen, was ich gar nicht ausstehen kann. Alex leidet an verschiedenen psychischen Erkrankungen, geht aber mit ihrer Medikamenteneinnahme – meiner Meinung nach – viel zu lasch um. Kaum tritt ein Problemchen auf, wird mal schnell eine Tablette eingeworfen. Oder lieber noch eine zweite. Gerade mit solchen Medikamenten sollte man vorsichtig sein, sind ja schließlich keine Smarties… Durch ein bestimmtes Ereignis, das Alex selbst herbeiführt, badet sie stellenweise in Selbstmitleid, so dass es kaum zu ertragen war. Ich wäre am liebsten ins Buch gestiegen und hätte ihr mal meine Meinung gesagt!
    Ihre Familie ist auch nicht gerade die einfachste. Der Vater muss ständig vor etwas geschützt werden (Gründe werden ausführlich im Buch genannt), der Bruder ist einfach unheimlich fies und die Mutter versucht alles zu richten. Da möchte ich nicht beim Essen mit am Tisch sitzen…
    Dominick ist eigentlich der perfekte Schwiegersohn und immer sehr besorgt um Alex. Sein Familienhintergrund ist ebenfalls nicht der leichteste, aber er geht anders damit um und hat trotzdem ein Ohr für seine Mitmenschen.

    Die Idee der Story fand ich unheimlich interessant und die Darstellung ist der Autorin in meinen Augen auch sehr gelungen. Ich habe die Angst, Unsicherheit und Verzweiflung der Menschen stellenweise richtig spüren können. Die Geschichte driftet mehr und mehr in eine Weltuntergangsstimmung ab, die unaufhörlich auf den Höhepunkt zusteuert. Die Menschen werden vor eine immens schwere Entscheidung gestellt – ich wüsste nicht, wofür ich mich entscheiden würde… Sehr gut fand ich, dass die Außerirdischen nur als Hologramme erscheinen und ihre Botschaften an die Erdbewohner richten. Nachdem die ersten verkündet wurden, erscheinen an jedem Kapitelanfang Fragen und Antworten zu ihrem Planeten. Fand ich sehr interessant und gut gemacht.

    Kristy Acevedo hat mir mit Consider – Das Portal spannende Lesestunden beschert. Zum Glück hat die schwierige und teilweise richtig nervige Protagonistin mein Lesevergnügen nicht schmälern können. Ich mochte sie einfach nicht besonders und fand sie sehr egoistisch. Ihr Umgang mit Medikamenten war jetzt auch nicht besonders vorbildhaft, ihre psychischen Defekte wurden allerdings äußerst authentisch dargestellt.
    Die Idee der Story fand ich wahnsinnig interessant und von der Autorin gut umgesetzt. Die Spannung nimmt gerade zum Ende des Buches unheimlich zu, zwischendurch ist gerade Alex sehr mit sich und ihrem Leben beschäftigt – das gab einen kleinen Spannungsabfall. Obwohl auch diese Dinge sicherlich wichtig für gewisse Beweggründe waren. Angst, Unsicherheit, die Gefahr eines abstürzenden Kometen und auch Radioaktivität sind Teile dieser Geschichte, die ich in wenigen Stunden durchgelesen hatte. Das Ende war für mich absolut überraschend und hinterlässt einen fiesen Cliffhanger. Eine wirklich klare Leseempfehlung, auch wenn es nicht ganz bis zum Highlight reichte.


    Die Reihe

    Consider
    Contribute (Originalausgabe)


    Zum Autor

    Kristy Acevedo unterrichtet an einer High School in Fairhaven in Massachusetts. Sie ist ein großer Fan von Star Trek und Harry Potter. Für ihr Debüt Consider wurde sie mit dem PEN New England Susan P. Bloom Children’s Book Discovery Award ausgezeichnet.


    ab 12 Jahren
    352 Seiten
    übersetzt von Michael Koseler
    ISBN 978-3-401-60427-5
    Preis: 15 Euro

    © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

    An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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    MeeresSchimmervor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Am Anfang denkt man das dies wieder so ein 0 - 8 - 14 Buch ist, aber falsch gedacht. Die Seiten fliegen nur so vorbei ...
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    kottelsvor 3 Monaten
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    Anidayvor 3 Monaten
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    Buchraettinvor 4 Monaten

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