Krystal Sutherland

 4.2 Sterne bei 174 Bewertungen
Autorin von Unsere verlorenen Herzen, Es muss ja nicht perfekt sein und weiteren Büchern.
Krystal Sutherland

Lebenslauf von Krystal Sutherland

Der plötzliche Traumberuf: Krystal Sutherland ist geboren und aufgewachsen in Townsville, ganz im Norden von Australien – einer recht unwirtlichen Gegend mit Krokodilen und Quallen, wie Sutherland selbst sagt. 2011 zog sie nach Sydney, sie lebte aber zwischendurch auch in Amsterdam, Hong Kong und Palo Alto. Schriftstellerin zu werden, war eigentlich nie ihr großer Traum, viel eher wollte sie Floristin, Vulkanologin oder Schauspielerin werden. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag verspürte sie aber plötzlich den Wunsch, zu schreiben. Sie setzte sich und schrieb ihren ersten – laut Sutherland furchtbaren und unveröffentlichten – Roman. Heute ist sie die erfolgreiche Autorin mehrerer Bücher für junge Erwachsene. Sie hat zwar keine Haustiere, aber in Amsterdam hatte sie ein Fahrrad namens Kim Kardashian. Derzeit lebt Sutherland mit ihrem Freund abwechselnd in Palo Alto und Sydney.

Neue Bücher

Es muss ja nicht perfekt sein

 (18)
Neu erschienen am 22.04.2019 als Taschenbuch bei cbj.

Alle Bücher von Krystal Sutherland

Unsere verlorenen Herzen

Unsere verlorenen Herzen

 (138)
Erschienen am 25.09.2017
Es muss ja nicht perfekt sein

Es muss ja nicht perfekt sein

 (18)
Erschienen am 22.04.2019
Wer fliegen will, muss schwimmen lernen

Wer fliegen will, muss schwimmen lernen

 (4)
Erschienen am 21.01.2019
Our Chemical Hearts

Our Chemical Hearts

 (12)
Erschienen am 04.10.2016
A Semi Definitive List of Worst Nightmares

A Semi Definitive List of Worst Nightmares

 (2)
Erschienen am 05.09.2017

Neue Rezensionen zu Krystal Sutherland

Neu

Rezension zu "Es muss ja nicht perfekt sein" von Krystal Sutherland

Schöne Geschichte zwischen zwei Figuren eingepackt in sonderbare Nebenstränge und -figuren
Skyline-Of-Booksvor 10 Tagen

Klappentext

„Esthers Familie ist ungewöhnlich. Das ist das Mindeste, was man sagen kann. Ihr Vater wagt sich nicht mehr aus dem Keller, der Bruder kann nur bei Licht schlafen und die Mutter hat panische Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Was Esthers größte Angst ist, weiß sie nicht. Aber vorsichtshalber notiert sie alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und die gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah Smallwood – ihrem Schwarm aus der Grundschule. Doch statt sie auszulachen, hilft Jonah ihr, sich ihren Ängsten zu stellen. Gemeinsam arbeiten sie die Liste ab und kommen sich immer näher. Bis Esther erfährt, was Jonah getan hat.“

 

Gestaltung

Das Cover finde ich sehr sommerlich und süß. Das Stück Wassermelone am oberen Bildrand aus dem sowohl Regentropfen als auch kleine Herzchen regnen gefällt mir aufgrund des Zeichenstils und weil es einen Farbtupfer auf dem ansonsten ruhigen Cover darstellt richtig gut. Ich mag auch die Schriftart und Farbe des Titelschriftzuges, denn der rötliche Ton hebt sich von dem Hintergrund schön ab. Das helle Gelb des Hintergrundes sorgt zudem für den sommerlichen Effekt und ist gleichzeitig nicht zu knallig, sodass ich das Cover insgesamt sehr stimmig finde.

 

Meine Meinung

Nachdem ich von Autorin Krystal Sutherland schon „Unsere verlorenen Herzen“ gelesen hatte und dieses Buch mir richtig gut gefallen hatte, war ich gespannt auf ihr neustes Werk. In „Es muss ja nicht perfekt sein“ geht es um Esther, die in einer Familie aufwächst, in der einige Ängste vorherrschen. Esther weiß nicht, was ihre größte Angst ist, aber sie schreibt sicherheitshalber alles in Frage kommende auf. Als Esters Grundschulschwarm Jonah an diese Liste kommt, hilft er ihr, sich ihren Ängsten zu stellen und so kommen sich die beiden näher. Doch Jonah verbirgt ein Geheimnis…

 

Wenn ich „Es muss ja nicht perfekt sein“ mit „Unsere verlorenen Herzen“ vergleiche, muss ich doch sagen, dass mich das neue Buch der Autorin etwas irritiert hat, denn „Es muss ja nicht perfekt sein“ ist ziemlich skurril. Direkt mit den ersten Seiten geht es eigentlich schon los, denn Esther trägt beispielsweise ein Rotkäppchenkostüm (und im Verlauf der Geschichte viele weitere seltsame Verkleidungen). So ist sie genau wie ihre ganze Familie ziemlich komisch. Für meinen Geschmack manchmal etwas zu komisch und abgedreht, denn ich vermisste doch etwas die realistischen Züge bei dieser Familie. Das fand ich etwas schade, denn die Idee hinter der Geschichte fand ich eigentlich richtig gut.

 

Es geht darum zu zeigen, dass man sich seinen Ängsten stellen kann und sollte und es in Ordnung ist, sich dafür Hilfe zu holen. Diese Botschaft fand ich schön und vor allem die Geschehnisse mit Esther und Jonah fand ich sehr bewegend und berührend. Hier hat die Autorin das geschaffen, was mich schon bei „Unsere verlorenen Herzen“ so überzeugt hat: sie konnte mich mit der Geschichte ergreifen und berühren. Der Aspekt mit Esther und Jonah war auch wirklich schön ausgearbeitet, denn es gab hier auch ein paar lustigere Momente, sodass mir die Abwechslung in diesen Szenen gut gefallen hat – von ernst bis zu humorvoll war alles dabei.

 

Aber dennoch konnte mich die Skurrilität all der Charaktere und Gegebenheiten, die Esther und Jonah umgeben, nicht überzeugen. Es war mir einfach zu abgedreht und unglaubwürdig, denn nicht nur Esthers Familie hat einige psychische Probleme zu bewältigen, auch andere Charaktere wie z.B. ihre beste Freundin kämpfen damit. So war mir dies einfach zu gehäuft bei zu vielen Figuren, die einander kennen und miteinander in Verbindung stehen. Zwar finde ich es toll, dass die Autorin sich dem Thema der Ängste und der psychischen Erkrankungen annimmt und diese auch ernsthaft darstellt und thematisiert, aber es war dann teilweise doch zu überspitzt (wenn beispielsweise noch ein Familienfluch hinzukommt).

 

Den Schreibstil von Krystal Sutherland fand ich wieder sehr gelungen, denn ich habe das Gefühl, dass ich mich in diesen fallen lassen kann. Die Autorin schreibt leicht und locker, sodass ich die Geschichte sehr schnell gelesen habe. Auch die ernste Thematik, die die Autorin mit Jonahs Charakter in die Geschichte einbringt, fand ich von ihr sehr gefühlvoll dargestellt und passend aufgegriffen. Hiermit konnte sie mich wirklich überzeugen und Jonahs Bürde auch sehr emotional beschreiben, sodass mein Herz schwer wurde, als ich von seinen Schwierigkeiten las.

 

Fazit

Wie schon bei „Unsere verlorenen Herzen“ zeichnet sich auch „Es muss ja nicht perfekt sein“ durch den locker-leichten Schreibstil der Autorin aus. Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten gefiel mir sehr und ich mochte die Bewältigung von Esthers Ängsten mit Hilfe von Jonah am liebsten an diesem Buch. Die Nebencharaktere fand ich etwas zu skurril und sonderbar, was mir leider nicht gefallen hat. Dafür fand ich die Botschaft des Buches ansprechend und vor allem wichtig: stell dich deinen Ängsten und dabei Hilfe in Anspruch zu nehmen ist nicht schlimm.

Knappe 4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Rezension zu "Es muss ja nicht perfekt sein" von Krystal Sutherland

Leider hat es mich enttäuscht!
D4rkN1ght77vor 13 Tagen

Inhalt:

Esther Solars Familie ist seltsam. Ihre Mutter hat Angst vor Pech, ihr Bruder Angst vor der Dunkelheit und ihr Vater hat seit einer Ewigkeit nicht mehr den Keller verlassen. Ester selbst weiß jedoch nicht, was ihre größte Angst ist. Sicherheitshalber notiert sie deshalb alles, was infrage käme. Diese Liste gerät jedoch ausgerechnet in die Hände ihres Schwarms aus der Grundschule. Jonah Smallwood lacht sie jedoch nicht aus, sondern hilft Esther sich ihren Ängsten zu stellen. Und während sie die Liste gemeinsam abarbeiten kommen sich beide immer näher…

Meine Meinung:

Das Cover des Buches gefällt mir optisch sehr gut. Jedoch verspricht das Buch eine leichte und sommerliche Geschichte, die das Buch aber nicht ist.

Mit den Charakteren der Geschichte bin ich leider nicht wirklich warm geworden. Sie waren weder richtig sympathisch, noch konnte ich mich mit ihnen identifizieren. Esthers gesamte Familie ist halt sehr seltsam und speziell. Ich bewundere Esther jedoch dafür, wie sie sich mit der Hilfe von Jonah ihren Ängsten stellt. Das ist sehr mutig. Vor Jonah habe ich ebenfalls großen Respekt. Seine Familiensituation ist nicht leicht, aber er geht so gut wie möglich mit der Situation um.

 

Das Buch behandelt sehr ernste Themen wie psychische Erkrankungen, Angstzustände, Panikattacken und den Tod. Über diese Themen muss j definitiv mehr gesprochen und geschrieben werden, auch wenn dies nicht leicht ist. Leider hat die Autorin für die Verarbeitung dieser Themen eine großartige Idee gehabt, sie jedoch nicht gut genug umgesetzt.

Der Schreibstil von Krystal Sutherland hat mir ja bereits in „Unsere verlorenen Herzen“ sehr gut gefallen. Negativ fand ich in diesem Buch jedoch, dass die Geschichte in der Er/Sie-Form. Ich denke die Ich-Form hätte das gesamte Buch emotionaler gemacht und man hätte vieles besser nachvollziehen können.

Fazit:

„Es muss ja nicht perfekt sein“ hat mich nach „Unsere verlorenen Herzen“ leider enttäuscht. Eine großartige Idee zur Verarbeitung ernster Themen wurde nicht gut genug umgesetzt. Schade!

 

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Rezension zu "Es muss ja nicht perfekt sein" von Krystal Sutherland

Anders als erwartet
Kartoffelschafvor einem Monat

Ist das Cover nicht der Wahnsinn? Es verspricht (ungeachtet des Klappentextes) ein wundervolles Sommerbuch. Allein die Aufmachung war für mich Anlass genug, dieses Buch lesen zu wollen. 


Bekommen habe ich dann allerdings etwas völlig anderes als erwartet - und ich war durchaus positiv überrascht. 

Die Autorin behandelt die Themen Depressionen, Anderssein, Phobien und ganz allgemein die Selbstfindungsphasen von Teenagern. 
Dabei gelingt es ihr wirklich meisterhaft, all diese Schwierigkeiten anzusprechen und kompakt in einen Roman zu verpacken. 
Der Schreibstil ist ein wenig besonders allerdings durchaus angenehm. 
Die Charaktere sind vielschichtig, facettenreich und in der Lage, eine Wandlung durchzumachen. 
In diesem Buch ist kaum etwas vorhersehbar. 

Allerdings gibt es auch einige Längen, etliche Passagen sind sehr, sehr ausschweifend dargestellt und wirken so etwas gewollt. Ich denke, die Leser sind durchaus in der Lage, dem Geschehen zu folgen, ohne das seitenlange Erklärungen zum jeweiligen Gemütszustand des betreffenden Charakters von Nöten sind. :) 

Insgesamt allerdings ein wirklich lesenswertes Buch, das auch im Nachhinein noch nachdenklich stimmt. 
Definitiv mit Fingerzeig: du bist einzigartig! Du bist richtig so, wie du bist und es ist absolut okay, anders zu sein. Du musst nicht mit der Masse schwimmen und kannst definitiv zu dir selbst stehen! 

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