Krystal Sutherland

 4.1 Sterne bei 202 Bewertungen
Autorin von Unsere verlorenen Herzen, Es muss ja nicht perfekt sein und weiteren Büchern.
Autorenbild von Krystal Sutherland (©Lisa Fahey)

Lebenslauf von Krystal Sutherland

Der plötzliche Traumberuf: Krystal Sutherland ist geboren und aufgewachsen in Townsville, ganz im Norden von Australien – einer recht unwirtlichen Gegend mit Krokodilen und Quallen, wie Sutherland selbst sagt. 2011 zog sie nach Sydney, sie lebte aber zwischendurch auch in Amsterdam, Hong Kong und Palo Alto. Schriftstellerin zu werden, war eigentlich nie ihr großer Traum, viel eher wollte sie Floristin, Vulkanologin oder Schauspielerin werden. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag verspürte sie aber plötzlich den Wunsch, zu schreiben. Sie setzte sich und schrieb ihren ersten – laut Sutherland furchtbaren und unveröffentlichten – Roman. Heute ist sie die erfolgreiche Autorin mehrerer Bücher für junge Erwachsene. Sie hat zwar keine Haustiere, aber in Amsterdam hatte sie ein Fahrrad namens Kim Kardashian. Derzeit lebt Sutherland mit ihrem Freund abwechselnd in Palo Alto und Sydney.

Alle Bücher von Krystal Sutherland

Cover des Buches Unsere verlorenen Herzen (ISBN: 9783570164976)

Unsere verlorenen Herzen

 (149)
Erschienen am 25.09.2017
Cover des Buches Es muss ja nicht perfekt sein (ISBN: 9783570165232)

Es muss ja nicht perfekt sein

 (30)
Erschienen am 22.04.2019
Cover des Buches Wer fliegen will, muss schwimmen lernen (ISBN: 9783734104350)

Wer fliegen will, muss schwimmen lernen

 (7)
Erschienen am 21.01.2019
Cover des Buches Our Chemical Hearts (ISBN: 9781471405839)

Our Chemical Hearts

 (12)
Erschienen am 04.10.2016
Cover des Buches A Semi Definitive List of Worst Nightmares (ISBN: 9781524741693)

A Semi Definitive List of Worst Nightmares

 (4)
Erschienen am 05.09.2017

Neue Rezensionen zu Krystal Sutherland

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Rezension zu "Wer fliegen will, muss schwimmen lernen" von Krystal Sutherland

Tiefgründige und ergreifende Geschichte
Lales-Buecherweltvor einem Monat

Inhalt:
Der 17-jährige Henry hat keinerlei Erfahrungen in Sachen Liebe. Wenn seine beiden Freunde mit Liebesproblemen zu kämpfen hatten, konnte er sie nie wirklich verstehen. Doch dann kommt eine neues Mädchen an die Schule, in viel zu weiten Jungsklamotten, mit ungekämmten Haaren und einem hinkenden Bein wirkt Grace Town nicht gerade wie der ideale Liebespartner und schon gar nicht so, wie Henry sich seine erste große Liebe immer vorgestellt hat.
Und trotzdem muss Henry seither immer an sie denken. Aber es ist gar nicht so einfach, Grace kennen zu lernen, denn sie scheint in Gedanken immer weit weg zu sein...

Meine Meinung:
Wer fliegen will, muss schwimmen lernen hat mich gleich angesprochen. Den Titel, vor allem zusammen mit dem Cover, finde ich sehr tiefgründig. Der Klappentext von dem Buch klang für mich von Anfang an spannend, aber nicht so, dass ich dachte: "Das musst du jetzt unbedingt lesen!" Trotzdem habe ich mich an die Geschichte heran gewagt und bin im Nachhinein sehr froh darüber!

Die Geschichte ist aus der Sicht von Herny geschrieben. Als Leser bekommt man Einblicke in das Familiengeschehen und in Ausschnitte aus seiner Vergangenheit. Er wird als relativ "normaler" Jugendlicher beschrieben, der sich gerne mit Gott und der Welt befasst, aber auch einfach mal etwas anstellt. Kurz: er ist die ideale Identifikationsfigur für zahlreiche Jugendliche. Mir war er auf jeden Fall sehr sympathisch und ich konnte mich gut in ihn hinein versetzen. Ebenso gut finde ich auch seine Schwester und seine Freundin Lola. Die Eltern waren mir persönlich etwas suspekt, aber hey, die Menschen sind verschieden.

Die zentralen Punkte in Herny´s Leben sind Freunde, Schule und natürlich die Liebe - doch das erst, seit er Grace getroffen hat. Es ist der typische und vielleicht klischeehafte Fall von Liebe auf dem ersten Blick, was allerdings glaubwürdig und emotional echt dem Leser vermittelt wird.

Der Schreibstil ist entsprechend der Protagonisten frisch, flüssig und in Jugendsprache (aber nicht zu extrem). Es passt auf jeden Fall wunderbar! Man bekommt einen guten Einblick in Henrys Gedanken und Gefühle und ich habe mich mit ihm gefreut und gelitten. Ich finde es etwas ungewöhnlich, mal eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Jungen zu lesen, aber es ist wirklich etwas für´s Herz!

Meiner Meinung nach hat die Autorin einen guten Blick fürs Detail, bedeutet, sie beschreibt interessante Dinge sehr anschaulich, aber nicht so, dass sie abschweift und man überhaupt nicht mehr weiß, worum es geht.

Auf jeden Fall war es keine 08/15 Geschichte, sodass man es nicht sofort vergisst bzw. vergessen kann. Es werden hoch aktuelle Themen angesprochen, die eigentlich für jeden - mehr oder weniger - eine Rolle spielen. Das Buch ist also nicht bloß eine Lektüre zur Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Geschichte erweckt beim Leser Gefühle, unterhält und stellt tiefgründige Fragen - all das schafft längst nicht jedes Buch!

Das Lesen war ein echtes Erlebnis, ich wollte immer wissen wie es weiter geht und gleichzeitig hatte ich an manchen Stellen das Bedürfnis kurz inne zuhalten und selbst nachzudenken. Ich würde mir sehr wünschen, dass dies mehrere Bücher schaffen! Ich konnte die Entwicklung der Charaktere mitverfolgen und gleichzeitig verstehen, so als wäre ich selbst auch daran beteiligt.


Fazit:Es ist ein absolut lesenswertes und tiefgründiges Buch, das mich vollkommen überrascht und meine Erwartungen übertroffen hat. Demzufolge kann ich es auch nur empfehlen. Geeignet ab etwa 14 Jahren.

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Rezension zu "Es muss ja nicht perfekt sein" von Krystal Sutherland

Es muss ja nicht perfekt sein
zeilenzauberweltvor 2 Monaten

Handlung:

Esthers Familie ist alles andere als normal. Ihr Vater wagt sich seit einem tragischen Vorfall nicht mehr aus dem Keller, ihr Bruder kann nur bei Licht schlafen und Esthers Mutter hat Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Un Esthers größte Angst? Sie weiß es nicht, aber vorsorglich notiert sie sich alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und diese Liste gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah. Esther versucht alles mögliche, damit sie die Liste zurückbekommt. Doch statt sie auszulachen, bietet Jonah ihr einen Deal an. Er hilft ihr die Liste abzuarbeiten und sich den Ängsten zu stellen und am Ende bekommt sie ihre Liste wieder. Doch die Liste bringt Esther und Jonah immer näher.

Ängste können nicht zu ausgewachsenen Phobien werden, wenn du sie vermeidest, und Phobien können dich nicht umbringen, wenn du sie nicht hast. - S. 72

Charaktere:

Einerseits empfinde ich Esther als eine mutige und starke Persönlichkeit, da sie keinen Wert auf die Meinung andere gibt, gleichzeitig ist sie in vielen Dingen unsicher und ihr Elternhaus kann ihr keine Sicherheit geben. Alles in einem war mir Esther sympathisch, da sie nicht der typische Teenager ist und man sie irgendwie nur ins Herz schließen kann.

Das erste Aufeinandertreffen von Esther und Jonah hat leider dafür gesorgt, dass ich Jonah unsympathisch fand und es einige Zeit gedauert hat, bis sich dieses gewendet hat. Jonah hat es in seinen jungen Jahren ebenfalls wie Esther nicht leicht.

Meinung:

Die Idee hinter der Geschichte hat mich neugierig gemacht und der Klappentext sowie das schöne Cover haben mich angesprochen. Doch leider war die Umsetzung nicht ganz gelungen. Mir war es von allem zu viel. Ich fand es schade, dass wirklich jeder ein psychisches Problem hatte und keiner wirklich "normal" war. Ich hätte mir da einen bunten Misch gewünscht. Weiter waren einige Szenen in die länge gezogen.

Insgesamt ist es eine süße Geschichte für zwischendurch. Der Schreibstil ist locker und flüssig und man kann die Geschichte in einem Rutsch durchlesen. 

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Rezension zu "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland

"Weil du Sternenstaub verdienst, ich dir aber nur Staub geben kann."
MareikeUnfabulousvor 5 Monaten

"Weil du Sternenstaub verdienst, ich dir aber nur Staub geben kann."

Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch und war doch ein wenig skeptisch, weil es ein Jugendbuch ist und ich bisher wenig Jugendbücher gelesen habe, die mich vollends begeistern konnten. Meine Neugier war geweckt, als ich all die positiven Rezensionen gelesen habe.

Trotz einer gewissen Schwere, die die Thematik mit sich bringt, ließ sich das Buch sehr leicht lesen. Die Seiten flogen mir förmlich davon. Zwischendurch gab es ein paar Absätze mit viel "blabla", was dem Ganzen insgesamt aber irgendwie etwas Angenehmes verliehen hat. Es war, als könnte man kurz aufatmen. Zusätzlich werden Chatverläufe von Grace und Henry abgebildet und - nicht zu vergessen! - die Powerpoint Präsentation, die Henry für Grace angefertigt hat.

Henry ist ein sehr liebsamer Mensch, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
Genauso wie er wollte ich unbedingt mehr von Grace erfahren. Grace, dessen Leben sich innerhalb von drei Monaten drastisch verändert hat. Was war in den letzten Monaten mit dem Mädchen passiert, das von Kopf bis Fuß wie ein Junge angezogen ist? Das ungewaschen und ungesund aussieht und zusätzlich am Stock geht?

Ich kommt eigentlich niemals vor, dass ich Markierungen in Büchern vornehme. Es fühlt sich an, als würde ich die Seiten beschmutzen. Bei "Unsere verlorenen Herzen" war das anders. Meine Angst, all die schönen Zitate nicht noch einmal lesen zu können, war größer. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

"You say you wanna stay by my side, Darlin' your head's not right."

"Egal, wie viel Schmerz oder Angst oder Scham wir erfahren, egal, wie viel Herzschmerz oder Trauer wir erleiden, am Ende gehen wir im Nichts auf. Der Gedanke, dass ich am Schluss wieder ein unbeschriebenes Blatt bin, macht mir Mut. [...] Vergessen zu werden ist nicht Schreckliches. Es ist das, was ich mir unter wahrer Vergebung der Sünden vorstelle."

"Weil mir nicht klar war, dass man sich in Menschen genauso verlieben kann wie in Songs. Auch wenn ihr Lied dir anfangs nichts sagt, verwandelt sich die unbekannte Melodie schon bald in eine Symphonie und dringt dir unter die Haut. Sie wird zur Hymne im Geflecht deiner Adern, zur Harmonie, eingestickt in das Gewebe deiner Seele. "

"In einem Geheimnis liegt besondere Schönheit." - Ich will aber nicht, dass du ein Geheimnis bist." - "Doch, Henry. Das willst du."

"Aber Liebe ist ein naturwissenschaftlicher Vorgang. Manchmal dauert dieser Vorgang ein ganzes Leben und wiederholt sich in Endlosschleife, manchmal nicht. Manchmal wird eine Supernova draus, die irgendwann verglüht. Wir alle sind chemische Herzen. Macht das die Liebe weniger wunderbar? "

Ich wollte das Buch eigentlich mit vier von insgesamt fünf Sternen bewerten. Je mehr ich mir meiner Rezension aber bewusst werde, desto klarer wird, dass das Buch volle fünf Sterne verdient hat. Es ist eine sehr berührende Liebesgeschichte, die beim Lesen einen kleinen Schmerz in meiner Brust verursacht hat. "Unsere verlorenen Herzen" ist eines dieser Bücher, das nach einem Happy End schreit. Ich habe das Buch längst zugeklappt und zurück ins Bücherregal gestellt und denke immer noch, dass es das nicht gewesen sein kann...

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