Unsere verlorenen Herzen

von Krystal Sutherland 
4,2 Sterne bei127 Bewertungen
Unsere verlorenen Herzen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (107):
M

Das ist ein liebesroman, dass anders geschrieben wurde nicht wie alle. Das war wirklich sehr schön und empfehlednswert

Kritisch (7):
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Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte und die Story anfangs sehr zäh ist, überzeugen die Figuren!

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Inhaltsangabe zu "Unsere verlorenen Herzen"

Kann es mehr als eine große Liebe geben? Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570164976
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:25.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    magische_zeilens avatar
    magische_zeilenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte und die Story anfangs sehr zäh ist, überzeugen die Figuren!
    Von unangenehmen Begegnungen zum Happy End?

    Eckdaten

    - Titel: "Unsere verlorenen Herzen"
    - Autorin: Krystal Sutherland
    - Verlag: cbt
    - Seiten: 377
    - Erscheinungsdatum: 25. September 2017
    - Preis: 14,99€

    Meine Meinung
    Der Anfang der Geschichte war für mich etwas ungewohnt. Normalerweise lese ich Bücher, in denen die Protagonistin weiblich ist. In diesem Buch gibt es mit Henry aber einen männlichen Protagonisten. Das zu begreifen und zu verinnerlichen hat mich einige Seiten gekostet.
    Erschwerend kam hinzu, dass es zu Beginn keine großen Erklärungen gab. Man landet direkt in der Geschichte und wird dann so nach und nach über die Situation, die Beziehungen und die Geschehenisse aufgeklärt.
    So treffen Henry und Grace ziemlich früh in der Geschichte aufeinander und begegnen sich von da an dann auch häufiger. Diese Begegnungen sind für mich als Leser nur leider meist eher unangenehm. Ich hab dann immer gehofft, dass diese Szenen möglichst kurz sind, damit sie schnell wieder vorbei sind, und Henry keinen Unsinn anstellt.
    Mit das größte Problem, das ich mit dieser Geschichte hatte, war die Figur von Grace. Während des Lesens kamen immer mehr Details zu Grace Vergangenheit und ihrer derzeitigen Situation ans Licht und alles in allem betrachtet fand ich schon sehr früh, dass die Autorin da definitiv übertrieben hat. Ich glaube nicht, dass es dem Mädchen für den Verlauf der Geschichte unbedingt so schlecht hätte gehen müssen.
    Zum Aufbau muss ich sagen, dass ich mich sehr über die kurzen Kapitel gefreut habe. So ließ sich das Buch super morgens auf dem Weg zur Arbeit lesen, ohne dass ich Angst haben musste, mitten in einem Kapitel vom erreichen meiner Haltestelle unterbrochen zu werden.
    Was ich hingegen sehr schade fand, war, dass bis kurz vor Ende die Geschichte eher so vor sich hinplätscherte, aber sich auf den letzten Seiten mal wieder die Ereignisse überschlagen. Als hätte die Autorin versucht, möglichst viele Seiten zu füllen, und dann kurz vor Ende festgestellt, dass ihr Buch schon viel zu dick geworden ist.
    Bis zum Ende hab ich dafür gebetet, dass Henry und Grace ihr verdientes Happy End bekommen. Naja, so wirklich "happy" war das Ende für mich persönlich dann nicht und hat mich ziemlich fertig zurückgelassen.

    Kurz und knapp gesagt fand ich die Geschichte eher nur okay, dafür war der Schreibstil recht angenehm, obwohl auch anfangs etwas zäh, und vor allem die Figur von Henry fand ich sehr schön ausgearbeitet. Grace war mir, wie bereits erwähnt, etwas zu schlecht bei allem weggekommen.

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    saskia_bookss avatar
    saskia_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist ein emotionales Buch, bei dem man sich wünscht gewisse Stellen umschreiben zu können, damit die beiden ihre verlorenen Herzen finden.
    Eine süße Geschichte von Verlust, Trauer und Sehnsucht.💓

    ⚜️Rezension⚜️

    📖Titel: Unsere verlorenen Herzen

    📖Autorin: Krystal Sutherland

    📖Verlag: cbt - Verlag

    📖Seitenanzahl: 377

    📖Preis: 14,99 €

    📖Inhalt:

    Was würdest du für deine große Liebe tun?

    Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...

    Kann es mehr als eine große Liebe geben?


    📖Meinung:

    Das Cover mit den vielen gebrochenen Herzen und dazu noch der Titel, haben mich dazu gebracht dieses Buch zu lesen. 💔

    Es ist aus der Sicht des 17-jährigen Henry geschrieben worden und nicht aus der eines Mädchens, was für mich eine angenehme Abwechslung war.

    Der Einstieg verlief sehr leicht, sodass man keine Probleme hat sich in die Geschichte einzufinden.😊

    Mir waren auch alle Charaktere sehr sympathisch, mitunter natürlich des Hauptcharakters Henry Page selbst.

    Es war schön zu sehen, wie sehr Henry von Grace, dem Mädchen mit den Jungsklamotten, fasziniert und eben nicht abgeschreckt war.

    Denn wie sagt man so schön:

    >>Don't judge a book by its cover.<<

    Auch wenn man es unweigerlich doch tut, verlor Henry sein Interesse an seiner neuen Mitschülerin nicht.

    Ihre Beziehung zueinander erwacht im Laufe des Buches, während man immer mehr hinter Graces Fassade blicken darf.

    Sie ist ein Rätsel in Person, dessen Henry auf die Spur gehen will ... und erfährt dabei schreckliches.

    An dem Schreibstil der Autorin gibt es nichts auszusetzen, denn man fliegt förmlich über die Seiten, wenn man so neugierig ist, wie Henry.

    Ich hätte mir nur gewünscht, dass kein offenes Ende beim Lesen der letzten Seiten auf mich warten würde ...

    Andererseits passt es zu dieser verletzlichen Geschichte von Henry und Grace.


    📖Fazit:

    Es ist ein emotionales Buch, bei dem man sich wünscht gewisse Stellen umschreiben zu können, damit die beiden ihre verlorenen Herzen finden.

    Eine süße Geschichte von Verlust, Trauer und Sehnsucht.💓


    ➡️Insgesamt:🌟4 von 5 Sterne🌟 ⬅️

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    Buechervielfalts avatar
    Buechervielfaltvor 5 Monaten
    Unsere verlorenen Herzen

    Das Buch konnte mich gleich von Anfang an fesseln. Durch den flüssigen und humorvollen Schreibstil der Autorin ist es mir sehr leicht gefallen in die Geschichte hineinzukommen. 
    Vorallem die Frage, was sich hinter Grace Geheimnis verbarg, machte mich neugierig.
    Das Buch konnte mich durch Abwechslung, wie zum Beispiel interessante Chatverläufe zwischen den Protagonisten überzeugen. Außerdem wurden Vergleiche von Fim-und Buchfiguren mit eingebracht. Dadurch wurde die Zielgruppe der Jugendlichen besonders angesprochen.
    Die Autorin schrieb das Buch in der Ich-Perspektive aus der Sicht des Jungen Henry . Dies machte für mich die Geschichte noch interessanter, da ich noch nicht allzu viele Bücher dieser Art gelesen habe.
    Henry war mir als Protagonist sehr sympathisch. Mit seiner netten Art habe ich ihn direkt ins Herz geschlossen. Der Umgang mit seinen Freunden hat mir gut gefallen und wie er versuchte der geheimnisvollen Grace näher zu kommen und ihr Verhalten zu verstehen.
    "In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ"
    Grace hat eine starke Anziehungskraft auf Henry und stellt sein Leben auf den Kopf. Die Schule wurde für ihn zur Nebensache, da er nur noch an Grace dachte.
    Sie war eine unnahbare Person, die ein kaputtes Bein und eine kaputte Seele hatte. Die Nebencharaktere wie die Freunde, Eltern und die Schwester waren für Henry jederzeit da und unterstützten ihn.


    Ich war begeistert, wie die Autorin es schafft solch ein bewegendes ernstes Thema mit Humor und Emotionen den Lesern näher zu bringen. Mir hat das Buch bis zum Schluss sehr gut gefallen und kann es auf jeden Fall nur empfehlen. Meiner Meinung nach, ist das Buch nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern könnte auch älteren Lesern gefallen.

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte die mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Eine Neue Schülerin und die Fragen nach ihrem Geheimnis.
    Wenn man Liebe zwar nicht sucht, aber trotzdem findet …

    Kurzbeschreibung
    In der Westland High begegnet der 17- Jährige Henry Page in seinem Abschlussjahr der neuen Schülerin Grace Town, die so ganz anders aussieht.
    Sie trägt übergroße Jungs Klamotten und sieht nicht gerade gepflegt aus und humpelt auf einem Bein und hat dafür einen Stock.
    Ein seltsames Bild denkt Henry, aber noch viel auffälliger ist Graces Blick der gebrochen scheint. Henry ist sich sicher das Grace ein Geheimnis hat und eines Tages als sie beide zusammenarbeiten sollen, merkt Henry das Grace ihn nicht nur verzaubert sondern auch wegstößt.

    Nur warum.

    Fragen über Fragen denen Henry auf den Grund gehen will.

     

    Cover
    Das Cover gefällt mir nicht wirklich. Das Farben sind mir zu fad und die Herzen die gebrochen scheinen passen zwar zum Inhalt, aber es ist kein Eyecatcher der mich jetzt begeistert. Ich würde das Buch in der Buchhandlung wenn ich ehrlich bin nicht in die Hand nehmen.

     

    Schreibstil
    Die Autorin Krystal Sutherland hat einen gelungenen Schreibstil, der sich nicht nur flüssig liest, sondern auch bildhaft mitnimmt zu den Protagonisten in die High-School. Dabei lernt man nicht nur die Eigenarten kennen, sondern auch die Geheimnisse die manche zu verbergen versuchen.
    Für mich eine interessante Story die mich mit dem Ende allerdings nicht begeistern konnte.

     

    Meinung
    Wenn man Liebe zwar nicht sucht, aber trotzdem findet …

    Dann sind wir bei dem 17- Jährigen Henry Page der sich auf seine Schulische Leistung konzentriert während seine Klassenkameraden nur Mädchen im Kopf haben.

    Henry hatte noch nie dieses Gefühl der Liebe wie in einem Film und denkt auch nicht, das ihm so ein Gefühl mal begegnen würde.

    Leider hat er sich da ganz und gar geirrt.
    Den eines Tages steht die neue Schülerin seiner Klasse da, in Form von Grace Town, die gerade ihre Schule gewechselt hat. Henry fällt ihr heruntergekommenes Aussehen auf und den Blick der gebrochen und aus dem auch jede Menge Ärger zu sprechen scheint.

    Interessant wird das ganze muss ich sagen, als die beiden in der Schul- Zeitung den Posten des Chefredakteurs übernehmen sollen.

    Da war ich gespannt und auch wenn sich Grace zurückzieht und seltsam ist, scheint sie bei Henry aufzutauen.

    Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, heimlich, zwischen Schatten und Seele.
    (S. 16 von “Unsere verlorenen Herzen”)

     

    Allerdings warum ist sie manches Mal daran interessiert mit Henry Zeit zu verbringen und ihn ein anderes Mal, oder in dem nächsten Moment zurückzuweisen. Weshalb ist sie so verschlossen und lässt sich einfach gehen?

    Genau diese Fragen haben nicht nur Henry beschäftigt sondern auch mich und ich war auf die Antworten gespannt und wurde nicht enttäuscht. Wobei ich sagen muss da wäre ich nicht darauf gekommen. Im Nachhinein passt aber alles zusammen.

     

    Fazit
    Eine interessante Geschichte die mich nicht zu 100% überzeugen konnte.

    Eine Neue Schülerin und die Fragen nach ihrem Geheimnis.

     

    4 von 5 Sternen

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    MaikeSoests avatar
    MaikeSoestvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Deprimierende Geschichte...
    Deprimierende Geschichte...

                                                  Inhalt


    Was würdest du für deine große Liebe tun?


    Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran - bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen...



    (Quelle: Klappentext)



                                           Meine Meinung


    Ich fange wie immer mit den Charakteren an: Henry mochte ich am Anfang der Geschichte ziemlich gerne und ich konnte mich gut mit ihm identifizieren, da ich auch sehr gerne schreibe. Die Entwicklung die Henry im Buch macht gefällt mir allerdings überhaupt nicht, er wirft alles weg, das er sich hart erarbeitet hat und obwohl es sein letztes Schuljahr ist, kümmert er sich nicht um seine College-Bewerbungen und macht nicht mal mehr seine Hausaufgaben, weil er nur noch an Grace denken kann. Grace ist meiner Meinung nach, ein richtig ätzender Mensch und ich konnte sie schon seit ihrem ersten Auftritt im Buch überhaupt nicht leiden, leider hat sich das auch bis zum Ende nicht geändert. Ich konnte sie auf jeden Fall ein bisschen verstehen, nachdem ich ihre ganze Geschichte kannte, aber für mich hat das rein gar nichts geändert und hasse solche selbstzerstörerischen Menschen wie sie, die auch immer alle anderen mit in den Abgrund reißen. Henrys Freunde Lola und Murray mochte ich sehr gerne und seine Schwester Sadie fand ich richtig, richtig lustig. Den Schreibstil fand ich eigentlich ziemlich gut, es ließ sich relativ flüssig lesen, da die Schrift auch sehr groß ist und es oft Seiten mit Chats gab, wo dann natürlich nicht allzu viel Text steht. Die Geschichte selbst konnte mich leider ganz und gar nicht überzeugen, ich fand sie unglaublich zäh und langweilig und habe mich immer nur über Henry und Grace geärgert. Das Ende ist kein Happy-End, aber ich war ehrlich gesagt so froh, dass es vorbei war und alle noch relativ gut aus der Sache herausgekommen sind, dass ich so gut wie alles akzeptiert hätte.



                                                    Fazit


    Ich gebe dem Buch sehr großzügige 3 von 5 Sternen, weil es nicht das Schlechteste war, das ich je gelesen habe, aber von gut war es doch noch ein ganzes Stück entfernt. Ich fand die Geschichte total deprimierend und ich mag solche Geschichten einfach nicht.


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    catching_wordss avatar
    catching_wordsvor 6 Monaten
    Unsere verlorenen Herzen

    Schreibstil

    Der Schreibstil ist einfach so jung und erfrischend. Er passt perfekt zu der Geschichte und ist super für junge Leser geeignet.
    Das ganze ist so humorvoll und lebensfroh erzählt - es macht einfach Spaß so über die Seiten hinweg zu fliegen.
    Da es ja besonders jüngere Leser ansprechen soll, sind viele Sätze und Dialoge relativ einfach gehalten und doch auch gewisse Art und Weise so komplex, dass durch Leichtigkeit viele wichtige Aspekte und Gedanken vermittelt werden.

    Charaktere

    Grace und Henry. 2 Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch passen sie wahrscheinlich genau deswegen so perfekt zusammen.

    Ich habe mir zwischendurch immer wieder gewünscht, einen Freund wie Henry zu haben. Er sprüht vor Lebensfreude, ist kreativ, witzig, zuverlässig und einfach immer da, wenn seine Freunde ihn brauchen. Er ist nicht nur der brave Nachbarsjunge von nebenan, man kann mit ihm auch abgedrehtere Sachen machen und doch bleibt er am Ende die gute Seele.

    Bei Grace hat es länger gedauert, bis ich einen Zugang zu ihr finden konnte. Auch sie ist ein wirklich sympathischer Charakter. Vielleicht nicht direkt zu Beginn, aber mit der Zeit taut sie immer mehr auf. Es ist so schön zu sehen, wie sie bei Henry langsam ihre Maske fallen lässt und immer mehr sie selbst sein kann. Sie hat ein Geheimnis und man will unbedingt erfahren, was genau bei ihr los ist. Die Art und Weise, wie sie es Henry langsam anvertraut ist sehr beeindruckend. 
    Am Ende kann man sie wirklich gut verstehen und auch sie wird ein wundervoller Charakter, mit dem man lachen aber auch mitleiden kann.

    Meine Meinung

    Ein wundervoller, herzerwärmender Jugendroman, der viel tiefer geht, als es eine normale Liebesgeschichte tun würde.

    "Warum sind wir so schnell bereit, jene zu verletzten, die uns am meisten bedeuten?"

    Zu Beginn mag das ganze wie eine typische Romanze wirken, in der das Mädchen vielleicht ein bisschen schwierig ist. Die große erste Liebe. Unsicherheit, Verwirrung und Anhimmeln der Geliebten. Vielleicht war es auch so für Henry, doch schnell merkt man, dass Grace nicht das typische Highschool-Cheerleader-Girl ist. Sie hat eine Vergangenheit und sie leidet. Und sie hat allen Grund dazu.

    Es ist so rührend, wie Henry ihr hilft, neuen Lebensmut zu finden. Die beiden tun sich richtig gut und man hört ihren Gesprächen so gerne zu.
    Dass ihre Online-Gespräche wirklich als kleine Textfelder abgedruckt sind, erfrischt das Buch immer wieder und bringt etwas lockeren hinein.

    Es geht hier nicht um eine einfache Liebe. Es geht darum, verletzt zu werden, zu fallen, zu kämpfen und jemanden zu finden, der einen auffängt, wenn man es am nötigsten hat.
    Es geht um wahre Freundschaft und dass die erste Liebe manchmal nicht immer rosarot ist. Sie ist auch mal schwer und kann viele Probleme mitbringen. Am Ende sollte man nie vergessen, dass immer 2 Seiten dazu gehören, und wenn eine Seite nicht funktioniert, dann geht auch die andere kaputt, weil sie zu viel kämpfen muss.

    Das Ende hat einfach perfekt gepasst. Ich hatte zwischenzeitlich Angst, dass es ein zu kitschiges Ende wird, aber es war genau richtig. Ein anderes Ende hätte mich enttäuscht.

    Einfach ein wundervolles Buch, das so humorvoll geschrieben ist und doch so in die Tiefe geht, aber genau abgestimmt auf junge und auch auf ältere Leser abgestimmt.

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    Damariss avatar
    Damarisvor 8 Monaten
    Eine große Empfehlung!

    "Unsere verlorenen Herzen" ist so ein Jugendbuch, das ich schon vor dem Lesen mögen will. Unbedingt. Und es beginnt auch so, wie ich das bei Jugendbüchern schätze. Toll geschrieben, mit viel Wortwitz und Eigenheit. Trotzdem fand ich das Buch zuerst nur okay, nicht mehr. Mir fiel es schwer, die Chemie der Geschichte zu erfassen, vor allem die zwischen Henry und Grace. Doch irgendwann änderte sich das, und ich habe begriffen, dass "Unsere verlorenen Herzen" so viel mehr ist als die Thematisierung einer ersten romantischen Liebe. Die Geschichte geht tiefer. Sobald mir das klar wurde, empfand ich das Buch als einfach nur wow.

    Hauptprotagonist und Erzähler seiner eigenen Geschichte ist Henry, ein Junge, den man mag. Er ist leicht nerdig, aber cool und kommt mir jedem gut zurecht. Er liebt es zu schreiben, darum ist seine große Motivation, Chefredakteur der diesjährigen Schülerzeitung zu werden. Es macht ihm nichts aus, dass er noch nie verliebt war. Als dann Grace auftaucht, humpelnd und in Jungsklamotten, verguckt sich Henry ziemlich schnell in sie. Da ist eine Chemie zischen den beiden, die Henry selbst nicht recht begreift.
    Grace ist anders als die meisten Jugendlichen; gebrochen, irgendwie düster-traurig und verletzlich zugleich. Dennoch umgibt sie etwas Taffes, eine harte Schale. Mir (und auch Henry) gelange es lange nicht, sie richtig einzuschätzen. Sobald man in Erfahrung bringt, was wirklich mit Grace los ist, wird klar, wie dramatisch (und tragisch!) die Situation für sie ist. Trotzdem entwickelt sich eine Art Beziehung zischen ihr und Henry, richtig zusammen sind sie aber nicht. Für mich war das aber verständlich, bzw. gut nachzuvollziehen.

    Von nun an geht Henry durch einen Prozess, in dem bei ihm der Gedanke reift, ob er überhaupt mit Grace, diesem gebrochenen Mädchen, glücklich werden kann. In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ. Dass der Weg mit ihr immer die Spuren von Kummer, Trauer und Eifersucht tragen würde. - S. 180/181.
    Henry wird bei diesen Gedanken unterstützt von einem liebevollen Zuhause und echten Freunden. Er möchte mit Grace eine aufrichtige Beziehung, obwohl ihm bewusst ist, dass die Sache auch schiefgehen kann. Grace selbst ist nicht recht greifbar. Mal windet sie sich heraus und ist abwehrend, mal ist sie total anhänglich. Zum Glück redet sie irgendwann Klartext und stellt Dinge richtig. Am Ende liegt es an Henry, für (s)einen weiteren Weg eine Entscheidung zu treffen. Im Ende habe ich wirklich sehr ergriffen aufgeseufzt.

    Zusammengefasst:
    "Unsere verlorenen Herzen" ist wie das Leben - manchmal wunderschön, manchmal aber auch schmerzhaft. Es ist ein Buch über eine (erste) Liebe, die durch eine große Tragödie begleitet wird. Liebe ist nicht immer nur heiter und sonnig, sie kann auch richtig weh tun. Es ist aber auch ein Buch über Selbsterkenntnis und Reife, die nicht ohne Schwierigkeiten erlangt werden. Und dann ist das Buch noch wundervoll zu lesen; humorvoll und klug und menschlich. Eine große Empfehlung!

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    cosisbookworlds avatar
    cosisbookworldvor 8 Monaten
    Interessant und Abwechslungsreich!

    Grundinformationen:

    Autor/in: Krystal Sutherland
    Preis: Paperback: 14,99 EUR
    Seiten: 378 Seiten
    Verlag: cbt Verlag
    ISBN: 978-3-570-16497-6
    Erschienen: 25.09.2017
    Genre: Jugendroman
    Sonstiges: ihr Debütroman


    Inhalt:
    Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...


    Meine Meinung:
    Das Cover ist einerseits schlicht gehalten aber andererseits auch ein hingucker. Die Herzen, sowie der Titel passen sehr gut zu dem Buch und ich finde, man hätte keinen besseren Titel wählen können. Vorallem,wenn man das Buch gelesen hat und sich dann mal den englischen Titel anschaut: Our Chemical Hearts , versteht man den Zusammenhang.
    Ebenfalls wurde de Inhalt dieses Buches sehr gut umgesetzt.
    Es geht um Henry, der noch nie verliebt war. Dies ändert sich aber schlagartig, als Grace Town neu in seine Klasse kommt. Es ist fesselnd mitzuerleben, wie Henry die ganzen Geheimnisse um Grace lüftet. Dazu trägt der Schreibstil auch sehr gut bei, denn er ist fesselnd und Krystal Sutherland hat in meinen Augen mit Unsere verlorenen Herzen einen wunderbaren Debütroman geschrieben.

    Das Buch ist von innen wunderschön Aufgemacht und gestaltet. Es wurde nicht nur normal geschrieben, sondern man findet mitten drin auch des öfteren Chatverläufe oder eine Power-Point.

    Auch zu den Charakteren kann man einiges sagen, da sich manche im Laufe des Buches echt verändert haben. Henry, die Hauptperson, ist ein 17-jähriger Junge, der sich volle Kanne in Grace verliebt, die aber viele Dinge in ihrem Leben verarbeiten muss und nicht ganz mit allem klar kommt. Ebenfalls bemerkt man bei ihr eine Wandlung im Laufe des Buches. Lola und Murrey, Henrys beste Freunde, sind nochmals Charaktere für sich. La hat oft ihre Finger im Spiel und ist immer für Henry da, ebenso wie Murrey. Doch auch Henrys Schwester Sadie, kurz Suds, spielt zum Ende hin eine immer größere Rolle, vorallem für Henry. Es gibt aber auch Charaktere die Mitten in der Mitte dazu kommen, wie zum Beispiel Maddy.
    Generell hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.


    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich finde es richtig cool, dass das Buch nicht nur normal geschrieben ist, sondern dass es auch Chatverläufe etc. gibt.
    Das Buch bekommt von mir 4,5/5 Sterne.



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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr als nur ein Jugendbuch, gefühlvoll und emotional...
    Liebe verletzt und hält selten für immer...

    Bei dem Buch handelt es sich um so viel mehr als um einen Jugendroman, der eine Liebesgeschichte beinhaltet.

    In der Geschichte geht es um den schlacksigen, 17 jährigen Henry, der noch nie verliebt gewesen ist und sich immer wieder wundert, was seine Mitschüler so toll daran finden. Doch dann kommt Grace an seine Schule, die sehr sehr merkwürdig ist. Sie humpelt, trägt Jungsklamotten und sieht immer ungewaschen aus. Was hat es mit dem Mädchen auf sich? Ihre Art verwirrt ihn und dann passiert es: Henry kann Grace einfach nicht mehr vergessen. Ist das die Liebe, von der alle immer sprechen?

    Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um das Erstlingswerk der Autorin, doch das merkt man ganz und gar nicht. Krystal Sutherland hat ihr Augenmerk vor allem auf die Charaktere gelegt, die alle etwas Besonderes an sich haben, so dass jeder Leser seinen Liebling finden wird.

    Durch die Handlung führt uns Henry als Ich- Erzähler. Er und die interessante Grace stehen im Mittelpunkt der Handlung. An Henry gefiel mir vor allem seine Neugierde nach Neuem und dass er Grace gegenüber so offen und verständnisvoll ist.

    Grace, die einst der Star ihrer Schule war, ist seit einem schweren Unfall nicht mehr dieselbe. Der Schulwechsel sollte ihr den Neueinstieg ins Leben erleichtern, doch sie kann einfach nicht vergessen, was passiert ist. An ihr hat mir besonders ihre Nachdenklichkeit gefallen und wie sie die Welt betrachtet. Wahrscheinlich kann man das nur nachvollziehen, wenn einem selbst etwas Schlimmes passiert ist.

    Die anderen Mitschüler sind ebenfalls dem alltäglichen Leben entnommen. Da ist Henrys beste Freundin La, die lesbisch ist oder sein Kumpel Murray, der den Mädels den Kopf verdreht, es aber nicht mal merkt.

    Die Geschichte wird vor allem durch die Gefühle der Protagonisten getragen. Mir hat vor allem gefallen, dass nicht immer alles lustig und eitel Sonnenschein ist, sondern dass die Freunde auch mal gemeinsam traurig sein können. Zudem sind sie immer für einander da.

    Es geht um Freundschaft, den Schulalltag überstehen, die erste Liebe erleben, den ersten Liebeskummer überwinden und das Leben an sich, das eben auch nicht immer wie ein Ponyhof ist.

    Am besten hat mir jedoch gefallen, dass die Liebe hier nicht als Kitsch dargestellt wird und dass sie nicht zwingend ewig halten muss. Es gibt kein Happyend und als Leser kann man am Ende weiterspinnen, was den Charakteren noch alles passieren könnte.

    Fazit: Berührend, gefühlvoll und einfach so ehrlich wie das wahre Leben. Ich spreche eine Leseempfehlung für jung und alt aus.

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    Julia-booklove307s avatar
    Julia-booklove307vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine etwas andere Lovestory, die mich mitten ins Herz traf!
    Die etwas andere Jugendromanze

    Die Charaktere:
    Henry: Eigentlich ist Henry ein sehr zielstrebiger Mensch und gibt sich Mühe in der Schule, so dass er eher selten negativ auffällt. Außerdem ist eines seiner größten Ziele Redakteur der Schülerzeitung zu sein. Als er Grace jedoch kennenlernt verlagern sich seine Interessen ganz eindeutig.

    Grace: Auf den ersten Blick wirkt Grace eher wie ein ziemliches Wrack, mit ihrem schief geschnittenen Haar und den viel zu großen Jungsklamotten. Auch charakterlich ist sie meist eher verschlossen und ruhig. Nur selten kommt sie aus sich heraus und kann wirklich Spaß haben. Doch eigentlich kämpft sie nur mit sich selbst, denn einerseits ist sie gebrochen und auf der anderen Seite hat sie wieder jemanden gefunden, dem sie sich öffnen könnte. 


    Schreibstil:
    Erzählt wird die Geschichte aus Henrys Sicht in der Ich-Perspektive. Dies lässt natürlich viele tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt zu, wodurch man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann. Insgesamt ist es ein toller und jugendlicher Schreibstil. Besonders haben mir immer die kurzen Gedankeneinschübe, welche in Klammern gesetzt waren, gefallen. Außerdem wird das Ganze noch durch kurze Chatverläufe aufgelockert, die auch der Aufmachung des Buches guttun. Auch an Humor fehlt es diesem Buch nicht, so dass ich oft schmunzeln musste. 


    Meine Meinung:
    Da es über dieses Buch viele unterschiedliche Meinungen gab, wusste ich nicht so genau, mit welchen Erwartungen ich an das Buch herantreten soll.Allerdings hat mich vor allem der lockere Schreibstil schnell für sich eingenommen. Auch die Charaktere sind wirklich toll getroffen, gerade weil es eher unübliche Protagonisten sind. Jeder hat seine besonderen Eigenarten, welche sie aber gerade deswegen besonders sympathisch machen. Jeder Einzelne ist auf seine eigene Art und Weise charismatisch und nimmt den Leser schnell für sich ein.

    Die hier thematisierte erste große Liebe im Jugendalter ist nun auch wirklich etwas, mit dem sich jeder identifizieren kann. Die dargestellten alltäglichen Probleme und Hürden, die es dabei zu bewältigen gibt, kennt wirklich jeder. Genauso wie die anfängliche Naivität in Bezug auf die angebetete Person, die einen alle Verfehlungen übersehen lässt. Meiner Meinung nach ist es der Autorin außerdem recht gut gelungen, die Gefühle einer ersten Liebe einzufangen und auf Papier zu bringen, so dass man als Leser tatsächlich ein wenig das Gefühl hatte, selbst wieder einen Jugendschwarm zu haben.

    Neben dieser nicht ganz so typischen Jugendliebesgeschichte enthält das Buch außerdem wirklich viele Wahrheiten, die man auch in späteren Jahren noch sehr gut auf sich beziehen kann. Besonders gut hat mir die Aussage gefallen, dass man Liebe nicht daran festmachen kann, wie lange sie anhielt, sondern wie stark die empfundenen Gefühle waren. So kann auch eine kurze Sommerromanze echte Liebe sein. Und natürlich ist diese "kurze" Liebe nicht weniger wahr, wie eine langjährige Beziehung. Für mich gab es somit in diesem Buch echt tolle Botschaften, die man sich auch jetzt noch zu Herzen nehmen kann.

    Eine etwas andere Lovestory, die mich mitten ins Herz traf.

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