Krystal Sutherland Unsere verlorenen Herzen

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Inhaltsangabe zu „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland

Kann es mehr als eine große Liebe geben? Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...

Eine etwas andere Liebesgeschichte, die zum Nachdenken anregt.

— athina

Eine etwas andere Lovestory, die mich mitten ins Herz traf!

— Julia-booklove307

Ein Buch, das mir auf wunderschöne Art und Weise das Herz gebrochen hat!

— FleurDeVie

Mal eine komplett andere Liebesgeschichte und mit dem Schluss hatte ich nicht gerechnet

— janasbuecherblog

Eine ganz tolle Geschichte über die Liebe, die nicht immer rosarot sein muss. 5 Sterne plus!

— PollyMaundrell

Das Buch zeigt wie tiefgründig und auch schwierig wahre Liebe ist und was sie aus einem Menschen machen kann.

— Mein_Buecher_Paradies

Total emotional!

— annsbookworld

schöne aber auch traurige geschichte mit (zum glück) keinem happy end. ich hasse happy ends. lies sich auch sehr gut lesen

— Glitzermarie

Jugendbuch mit Herzschmerzpotential und unerwarteter Tiefe.

— Verena-Julia

Ein tolles Buch mit einzigartigen und liebenswerten Charakteren. Der Schluss ist definitiv nicht das, was man erwartet. :)

— the_ocean_of_books

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  • Die etwas andere Jugendromanze

    Unsere verlorenen Herzen

    Julia-booklove307

    14. January 2018 um 17:50

    Die Charaktere:Henry: Eigentlich ist Henry ein sehr zielstrebiger Mensch und gibt sich Mühe in der Schule, so dass er eher selten negativ auffällt. Außerdem ist eines seiner größten Ziele Redakteur der Schülerzeitung zu sein. Als er Grace jedoch kennenlernt verlagern sich seine Interessen ganz eindeutig.Grace: Auf den ersten Blick wirkt Grace eher wie ein ziemliches Wrack, mit ihrem schief geschnittenen Haar und den viel zu großen Jungsklamotten. Auch charakterlich ist sie meist eher verschlossen und ruhig. Nur selten kommt sie aus sich heraus und kann wirklich Spaß haben. Doch eigentlich kämpft sie nur mit sich selbst, denn einerseits ist sie gebrochen und auf der anderen Seite hat sie wieder jemanden gefunden, dem sie sich öffnen könnte. Schreibstil:Erzählt wird die Geschichte aus Henrys Sicht in der Ich-Perspektive. Dies lässt natürlich viele tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt zu, wodurch man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann. Insgesamt ist es ein toller und jugendlicher Schreibstil. Besonders haben mir immer die kurzen Gedankeneinschübe, welche in Klammern gesetzt waren, gefallen. Außerdem wird das Ganze noch durch kurze Chatverläufe aufgelockert, die auch der Aufmachung des Buches guttun. Auch an Humor fehlt es diesem Buch nicht, so dass ich oft schmunzeln musste. Meine Meinung:Da es über dieses Buch viele unterschiedliche Meinungen gab, wusste ich nicht so genau, mit welchen Erwartungen ich an das Buch herantreten soll.Allerdings hat mich vor allem der lockere Schreibstil schnell für sich eingenommen. Auch die Charaktere sind wirklich toll getroffen, gerade weil es eher unübliche Protagonisten sind. Jeder hat seine besonderen Eigenarten, welche sie aber gerade deswegen besonders sympathisch machen. Jeder Einzelne ist auf seine eigene Art und Weise charismatisch und nimmt den Leser schnell für sich ein.Die hier thematisierte erste große Liebe im Jugendalter ist nun auch wirklich etwas, mit dem sich jeder identifizieren kann. Die dargestellten alltäglichen Probleme und Hürden, die es dabei zu bewältigen gibt, kennt wirklich jeder. Genauso wie die anfängliche Naivität in Bezug auf die angebetete Person, die einen alle Verfehlungen übersehen lässt. Meiner Meinung nach ist es der Autorin außerdem recht gut gelungen, die Gefühle einer ersten Liebe einzufangen und auf Papier zu bringen, so dass man als Leser tatsächlich ein wenig das Gefühl hatte, selbst wieder einen Jugendschwarm zu haben.Neben dieser nicht ganz so typischen Jugendliebesgeschichte enthält das Buch außerdem wirklich viele Wahrheiten, die man auch in späteren Jahren noch sehr gut auf sich beziehen kann. Besonders gut hat mir die Aussage gefallen, dass man Liebe nicht daran festmachen kann, wie lange sie anhielt, sondern wie stark die empfundenen Gefühle waren. So kann auch eine kurze Sommerromanze echte Liebe sein. Und natürlich ist diese "kurze" Liebe nicht weniger wahr, wie eine langjährige Beziehung. Für mich gab es somit in diesem Buch echt tolle Botschaften, die man sich auch jetzt noch zu Herzen nehmen kann.Eine etwas andere Lovestory, die mich mitten ins Herz traf.

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  • Die wunderschöne Tragik der Liebe und des Lebens

    Unsere verlorenen Herzen

    FleurDeVie

    14. January 2018 um 15:36

    Es handelt sich hier um eines jener Bücher, die einen mit einem verzweifelten Seufzer entlassen. Trotzdem werde ich tapfer versuchen, die Fetzen meines zerrissenen Herzens zusammenzusuchen und diese Rezension zu schreiben. Direkt hervorheben möchte ich Henry Page, der uns in "Unsere verlorenen Herzen" von seiner ersten, tragischen Liebe erzählt (eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Jungen - sehr gut!). Ich fand ihn umwerfend. Selten habe ich eine Figur in einem Buch so gerne gemocht. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich dachte "wenn ich Grace Town wäre, hätte ich ihn sicher nicht so behandelt". Aber so einfach ist es nunmal nicht. So sehr ich Grace auch schütteln wollte, weil sie mir besonders im letzten Drittel des Buches schlicht und ergreifend zu blöd, rücksichtslos und sprunghaft wurde - lässt man sich auf ihre Geschichte ein, erkennt man, dass vieles eben doch einen Sinn ergibt. Wie verarbeitet man große Trauer und was verändert sie in einem? Was bleibt übrig? Je mehr ich über Grace nachdachte, umso besser konnte ich sie verstehen und umso weniger unsympathisch wurde sie mir im Nachhinein auch. Was das Buch, abgesehen von einem wahnsinnig tollen Protagonisten, für mich ausmacht, ist der Schreibstil. Henrys Sprache ist unverkennbar die eines (literaturinteressierten, intelligenten) 17-jährigen Jungen, der genügend Witz mitbringt, um einen zum Schmunzeln zu bringen, aber eben auch über eine enorme Sprachgewalt verfügt. Dieses Buch lebt von zitierwürdigen Stellen! Manches möchte man am liebsten einrahmen und aufstellen, anderes lieber auf die Schuhsohle oder auf die letzte Seite eines Notizbuches kritzeln. Die Sprache ist einfach genug gehalten, um flüssig lesen zu können, aber eben nicht zu einfach. Henry (und auch Grace, aber auch hin und wieder andere Charaktere) wird teilweise wirklich philosophisch und regt stark zum Nachdenken an. Man hat also die Chance, diese tiefgründige Lektüre nicht einfach nur zu lesen, sondern zwischendurch innezuhalten und sein Gehirn zu benutzen. Ich bin dabei auf Ansätze gestoßen, die mich und meine Persönlichkeit in gewisser Hinsicht etwas weitergebracht haben. Allein dafür verdient dieses Buch fünf Sterne. Die zahlreichen Anspielungen auf Filme, Bücher und Gedichte fand ich genial. Ich habe es vielleicht nicht jedes Mal auf Anhieb verstanden, deshalb habe ich so manche Anspielung gegoogelt und siehe da, mein Horizont hat sich erweitert.Genauso wie Henry sind auch seine beiden besten Freunde, Murray und Lola, unglaublich liebenswert. Sie sind alle ein bisschen seltsam und weit weg von perfekt, aber sie sind so echt, und davon lebt diese Geschichte. Klar, "Unsere verlorenen Herzen" ist irgendwie unfair und irgendwie total scheiße. Aber es gibt einem auch unheimlich viel. Zum Abschluss kann ich nicht anders, als diese Rezension mit dem Gedicht von Pablo Neruda enden zu lassen, auf das immer wieder verwiesen wird. Ich habe es vorher nicht gekannt, durch Henry und Grace kennengelernt und seitdem sicher hundertmal gelesen. Lasst euch inspirieren. I do not love you as if you were salt-rose, or topaz, or the arrow of carnations the fire shoots off. I love you as certain dark things are to be loved, in secret, between the shadow and the soul. I love you as the plant that never blooms but carries in itself the light of hidden flowers; thanks to your love a certain solid fragrance, risen from the earth, lives darkly in my body. I love you without knowing how, or when, or from where. I love you straightforwardly, without complexities or pride; so I love you because I know no other way than this: where I does not exist, nor you, so close that your hand on my chest is my hand, so close that your eyes close as I fall asleep.

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  • Eine schöne Geschichte

    Unsere verlorenen Herzen

    Lee-Lou

    10. January 2018 um 17:01

    Ich habe dieses Buch wochenlang "vor der Nase tanzen sehen". Als es mir auch noch zugeschickt wurde, war ich sehr überrascht, da ich eigentlich nicht vor hatte dieses Buch zu lesen, weil mich einfach schon das Cover nicht angesprochen hat.  Allerdings musste ich dann trotzdem zugeben, dass die Inhaltsangabe gar nicht schlecht klingt.  Mit dem Lesen begonnen, war ich nach kurzer Zeit schon etwas skeptisch. Habe aber trotzdem weitergelesen, weil mir der Schreibstil so gut gefallen hat (und der Inhalt natürlich auch irgendwie). Mit der Zeit hat sich dann herausgestellt, dass meine Skepsis völlig unbegründet war.  Der gesamte Verlauf wird aus Henrys Sicht geschildert. Dabei ist alles so geschrieben, als würde er vor dem Leser sitzen und ihm diese Geschichte erzählen. Daher gibt es auch sehr viele Nebensätze, die jedoch sehr gut zum Rest passen.  "Unsere verlorenen Herzen" ist eine sehr gefühlvolle jedoch keine kitschige Geschichte.  Nicht nur Henry und Grace sind hervorragend gestaltet, sondern tatsächlich so ziemlich jede Figur, die in dieser Geschichte vorkommt. Hin und wieder gibt es sogar aufgrund der Dialoge etwas zu schmunzeln. Dass hier alles aus der Sicht eines Jungen geschildert wird, war mir neu und hat mir deshalb auch wirklich gut gefallen. Genauso wie das Ende der Geschichte, weil es einfach anders und unvergleichbar ist.

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  • schöne Story

    Unsere verlorenen Herzen

    Sanny

    10. January 2018 um 07:16

    Aufgrund von einigen guten Bewertungen auf Facebook hat mich dieses Buch neugierig gemacht.Der Schreibstil gefällt mir gut. Er ist witzig und amüsant. In Klammern gibt es immer mal wieder Anmerkungen, als wenn Henry direkt vor mir steht uns sich so mit mir unterhält und mir seine Geschichte erzählt. Durch wirkt es sehr authentisch. Gefallen haben mir die viele Anspielungen auf Filme. Der Text wird immer mal wieder mit Facebook und SMS Chats aufgelockert - sogar eine Power Point Präsentation gibt es. Das finde ich grade bei Jugendbüchern sehr angenehm und abwechslungsreich. Das Buch umfasst 27 Kapitel. Ich mag es, dass fast alle Charaktere ein bisschen verrückt sind - keiner ist "normal". Grade Henrys ältere Schwester Sadie mochte ich sehr, aber auch seine beste Freundin und Nachbarin Lola habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Grace, die neue in der Schule mit ungepflegten Jungsklamotten und Gehstock war mir erst recht suspekt - aber im Laufe des Buches lernt man sie immer besser kennen. Eine schöne Story - als Jugendbuch weiterzuempfehlen. Es besticht durch den vielen trockenen Humor und Sarkasmus, sowie verrückte Charaktere und Chats. 

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  • Eine Liebesgeschichte, die nicht immer gut ausgehen muss

    Unsere verlorenen Herzen

    Rori03

    05. January 2018 um 10:51

    Henry ist noch nie verliebt gewesen, bis Grace, eine neue Mitschülerin, in seine Schule kommt. Grace ist aber kein gewöhnliches Mädchen, sie trägt Jungsklamotten, hat ein kaputtes Bein und eine gebrochene Seele. Beide werden zum Englischlehrer gerufen, der für die Schülerzeitung verantwortlich ist. Er möchte sie gerne als Redaktionsleiter der Zeitung haben, während sich Henry freut es endlich geschafft zu haben, lehnt Grace sofort ab und verlässt den Raum. Henry wird wütend und rennt ihr hinterher. Wie konnte sie so ein Angebot einfach so ablehnen? Er versucht es herauszufinden, dabei erfährt er Sachen, die ihn nicht erwartet hätten. Eine unglaublich tolle Geschichte, die ein sehr ans Herzen geht. Besonders gut haben mir die einzelnen Chat-Ausschnitte oder aber auch die Idee mit der Powerpoint Präsentation gefallen. Wie Henry immer wieder versucht Grace dazu zu bringen ihn zu lieben, sie ihm aber immer wieder ausweicht, macht die Geschichte zu einem ewigen hin und her. Aber zu einem guten hin und her. Jedes Mal, wenn Grace ihn küsst oder wieder die alte Grace vor dem ganzen Geschehen ist, denkt man sich, doch jetzt hat sie es endlich hinter sich gelassen. Eine Sekunde später ist sie aber wieder die Verschlossene. Es geht wieder von vorne los. Die Ideen, die Henry hatte um sie zu überzeugen, brachten mich zum Teil zum Schmunzeln. Wie konnte Grace nicht wiederstehen? Aber wenn man einer  Person hängt, kann ich es verstehen. Man fühlt mit beiden mit und weiss nicht, auf welche Seite man sich stellen soll. Die einzelnen Zitate, die in das Buch miteingearbeitet wurden, brachten mich zum Teil zum Nachdenken. Toll finde ich auch, dass die Autorin die Quellen der Zitate hinten in das Buch geschrieben hat. Die beiden Freunden von Herny könnten spezieller auch nicht sein, die eine ist Lesbe und der andere hängt immer noch seiner Ex-Freundin hinterher. Die beiden machen die ganze Geschichte noch lustiger. Eine Geschichte, die einem fasst zum Weinen, aber auch zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat. Wahrscheinlich jetzt schon ein Highlight von diesem Jahr ;) Zum Schreibstil muss ich glaub auch nicht viel sagen. Man flog nur so durch die Seiten und schon war das Buch fertig. Die Chat-Ausschnitte, sowie hier und da Grafiken waren super eingefügt. Auch die Kapitel waren nicht zu lang. Das Cover lässt einem eine kitschige Liebesgeschichte vermuten für 12 jährige, doch es war eine ausergewöhnliche Geschichte, die ich auch mit 40 Jahren noch lieben werde. Fazit: Ich muss glaub nicht mehr viel sagen, ausser das dieses Buch sicher mehr als 5 Sterne verdient hätte, wenn es mehr geben würde. 5/5 Sternen ;)

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  • Ein wunderbar-schreckliches Buch!

    Unsere verlorenen Herzen

    PollyMaundrell

    04. January 2018 um 15:28

    BuchinfoKann es mehr als eine große Liebe geben?Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen... (Quelle: Verlag)AnfangIch habe mir den Moment, in dem man zum ersten Mal seine große Liebe trifft, immer wie eine Filmszene vorgestellt. Vielleicht nicht ganz wie im Film, mit Slow Motion, im Wind wehenden Haaren, anschwellenden Instrumentalklängen und so weiter. Aber zumindest würde er irgendwie besonders sein.Meine MeinungEines Tages kam dieses Buch bei mir an. Ich fragte nicht danach, sondern der Verlag sendete es mir einfach so zu. Ich war eine "Auserwählte", wie ich bei Instagram herausfand, die diese Überraschung erhielt. Ins Auge gesprungen war mir das Buch bereits, aber ich hätte es mir wohl nicht besorgt. Zu viel "Angst" hatte ich, eine von diesen typischen Highschool-Teenager-first love-but 4 ever and ever-Geschichten zu bekommen. Als es mir dann zugeschickt wurde, las ich es. Einem geschenkten Gaul...und so weiter ^^ Was soll ich sagen...ich bin wahnsinnig froh, dass ich es gelesen habe!Der Leser begleitet Henry durch sein Abschlussjahr und seine erste Liebe, die eines Tages, eingehüllt und müffelnd in Jungsklamotten, angehumpelt kommt. Grace Town. Sie spricht nicht, sie lächelt nicht und bricht durch ihr Äußeres auch keine Männerherzen, doch Henry verliebt sich schlagartig und Hals über Kopf in sie.In einer Rezension wurde genau das angekreidet. Sinngemäß lautete die Kernaussage dabei, dass sich ein Teenager nicht in einen hässlichen Menschen verlieben würde. Ich kann bei solch einer Äußerung wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Es gibt da diesen alten (aber wahren) Spruch "Schönheit liegt im Auge des Betrachters". Auch wenn dieser Satz langsam durchgenudelt ist, lässt es sich einfach nicht von der Hand weisen. Was der eine fürchterlich findet, ist für einen anderen genau das, wonach er sucht.Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die einen Menschen besonders und dadurch automatisch "schön" machen. Das kann eine Zahnlücke sein, ein Grübchen, ein ganz bestimmter Blick. Oder aber auch das ständig zerzauste Haar, welches so eine Wildheit ausstrahlt, oder ein Grunzer beim Lachen, der einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Wir müssen nicht alle wie Supermodels aussehen um schön zu sein! Das ist meine Meinung dazu.Und auch wenn Henrys Beschreibungen wirklich erst nicht darauf schließen lassen, dass er sich in sie verlieben könnte, tut er es eben doch. Warum? Weil er in dem Moment etwas in oder an ihr sieht, was ausreicht um sein Herz zu berühren. Da geht es Teenagern wie Erwachsenen...wenn es passiert, dann passiert es eben.Am Fußballfeld angelangt, wurde sie schneller, wodurch ihr Hinken noch stärker zutage trat als sonst und ihre Bewegungen leicht abgehackt wirkten. Ihr Gang ließ sich nur als Mad-Eye-Moody-esk beschreiben. (Seite 49, f.)Doch der Leser begleitet natürlich nicht nur Henry und Grace, sondern auch seinen Freundes- und Bekanntenkreis. Allen voran Lola, beste Freundin/Ex-Freundin/Lesbe, und Murray, die beide ständig in Henrys Zimmer rumhängen und ihm damit so manches Mal gehörig auf die Nerven gehen. Aber Henry weiß, was er an ihnen hat und erträgt sie deswegen auch dann, wenn er lieber alleine wäre.Murray finde ich irgendwie etwas merkwürdig. Er wäre der Typ, über dessen Äußerungen ich ständig nur mit den Augen rollen würde, wenn er sich in meinem Bekanntenkreis aufhalten würde. Allerdings immer mit einem Lächeln auf den Lippen, weil er einem manchmal fast ein bisschen leid tun kann. Lola allerdings gefällt mir wahnsinnig gut. Große Klappe, aber auch ein mindestens so großes Herz. Das sind Freunde, wie Henry sie braucht - und glücklicherweise ja auch hat."Wo wir gerade davon reden, ich muss dir noch was erzählen. Madison Carlson hat mich kürzlich allen Ernstes gefragt, wie mies du küsst, wenn einem Mädchen danach für alle Zeiten die Lust auf Männer vergeht.""Ich hoffe, du hast ihr höflich erklärt, dass sexuelle Orientierung vorbestimmt ist und dass du bereits eine Lesbe warst, als du mich geküsst hast.""Oh nein, ich habe ihr anvertraut, dass du einen schiefen Penis hast und dass ich, nachdem ich ihn gesehen hatte, niemals wieder einen sehen wollte."  (Seite 47, f.)In eben angesprochener Rezension befanden sich noch ein paar "Klopper". Zum Beispiel wird sich beschwert, dass dieses Buch zu düster für einen Jugendroman sei. Diese Aussage kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ja, dieses Buch hat seine düsteren Stellen und ist kein rosaroter-Zuckerwatte-wir sind alle happy-08/15-Teenie-Liebesroman - das geht aber von der Thematik her auch gar nicht. Auch wenn Henry ein ziemlich ruhiges Leben führt, in dem er nicht viel Schlimmes erleben musste, gilt das nicht für Grace. Sie trägt ein Päckchen mit sich rum, das manch ein Erwachsener nicht verkraften könnte. Dass eine 17-jährige dann fast daran zerbricht, leuchtet mir absolut ein.Genau diese Vergangenheit ist es, die Grace so wankelmütig erscheinen lässt. Mal lässt sie Henry ganz nah an sich heran und im nächsten Moment stößt sie ihn von sich und ignoriert ihn. Das hat nichts damit zu tun, dass Grace ein bösartiges Mädchen ist, die ihn absichtlich verletzt oder ausnutzt. Man kann nicht abstreiten, dass sie ihm mehr schadet als nutzt, aber das alles macht sie nicht vorsätzlich. Es ist ihre Art mit ihrem eigenen Leben klar zu kommen, worunter Henry dann leider leiden muss.All diese Dinge sind düster und traurig, aber sie sind real. Sie passieren so jeden Tag überall auf der Welt und lassen kein Alter aus. Viele Jugendliche haben Dinge erlebt, die ihre Psyche kaputt gemacht, oder ihr Weltbild zum Einsturz gebracht haben. Warum sollen ihre Geschichten nicht auch beschrieben werden? Warum sollte ein Jugendlicher nicht auch mit solchen Themen konfrontiert werden? Laut der Deutschen Depressionshilfe leiden 3-10% der 12 bis 17-jährigen an Depressionen (Quelle) - diese Krankheit ist allgegenwärtig und es wird Zeit, dass Betroffene jeden Alters wahrgenommen werden und sich trauen offen damit umzugehen.Meiner Meinung nach ist Krystal Sutherland genau das ganz hervorragend gelungen. Sie zeigt auf was ein möglicher Auslöser sein kann und wie es sich für jemanden anfühlt, solch einen Menschen zu lieben, aber nicht verstehen zu können.Fazit Ich würde es jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte. Es zieht den Leser in seinen Bann, geht tief unter die Haut, regt zum Nachdenken an und bleibt noch lange im Gedächtnis.Ein ganz wundervolles Buch, das sowohl Liebesroman als auch Selbstfindungstrip ist und Selbstzerstörung sowie -erhaltung beinhaltet. Meiner Meinung nach eignet es sich gut um Jugendliche an die Themen Trauma und Depression heranzuführen. Möglicherweise kann man es als Eltern mit seinen Kindern zusammen lesen und danach darüber sprechen.

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  • 3/5 Sterne

    Unsere verlorenen Herzen

    Leseeule96

    03. January 2018 um 01:06

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür!Als Grace neu an seine Schule kommt, fühlt sich der 17-jährige Henry sofort zu ihr hingezogen. Grace trägt Jungsklamotten, scheint ungepflegt und legt alles daran, allein zu sein und lässt niemanden an sich heran. Henry muss ständig an sie denken und versucht, sie in ein Gespräch zu verwickeln, woraus schließlich nach einiger Zeit eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht. Und dann küsst Grace Henry. Aber da scheint noch immer irgendetwas zwischen ihnen zu stehen. Henry versucht alles in seiner Macht stehende, um dieses Geheimnis herauszufinden und Grace für sich zu gewinnen. Wird er es schaffen, an Grace heran zu kommen und sie vor den Schatten ihrer Vergangenheit retten?Vorweg muss ich sagen, dass dieses Buch ganz anders war, als ich gedacht habe. Es war nicht schlecht, aber trotzdem hat es mich ziemlich enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet habe. Das Buch ist komplett aus Henrys Sicht geschrieben und leider bin ich mit ihm als Protagonisten nicht warm geworden. Auch Grace hat es mir nicht angetan. Sie war immer so unnahbar und hat sich für meinen Geschmack total daneben benommen. Sie hat Henry ausgenutzt und hingehalten und ihn immer wieder verletzt, weshalb sie mir mit der Zeit absolut unsympathisch geworden ist.Der Schreibstil war okay, aber nichts besonderes und konnte mich daher leider auch nicht vom Hocker hauen. Es gab aber ein Zitat, was ich richtig toll fand und mich zum nachdenken gebracht hat. Dieses möchte ich gerne mit euch teilen:»Liebe ist nicht nur dann echt, wenn sie ein Leben lang hält. Du kannst den Wert einer Liebe nicht nach ihrer Dauer bemessen. Alles ist dazu bestimmt, irgendwann mal zu vergehen, auch die Liebe. Manchmal stirbt sie zusammen mit einem Menschen, manchmal allein für sich. Die größte Liebesgeschichte muss nicht von zwei Menschen handeln, die ihr ganzes Leben miteinander verbracht haben. Vielleicht handelt sie auch von einer Liebe, die nur zwei Wochen oder zwei Monate oder zwei Jahre gedauert hat, aber heller und heißer und glanzvoller geleuchtet hat als jede andere Liebe davor und danach. Trauere nicht um eine gescheiterte Liebe, denn das gibt es nicht. In deinem Gehirn ist jede Liebe gleich.« Fazit: Das Buch gehört definitiv nicht zu den größten Flops in diesem Jahr, aber trotzdem hat es mich enttäuscht, da ich etwas anderes erwartet und mir erhofft habe. Die Stimmung ist die meiste Zeit über sehr drückend und deprimierend und hat mich teilweise echt runter gezogen. Ich habe auch ziemlich lange an diesem Buch gelesen, weil ich einfach nur sehr, sehr schleppend voran gekommen bin. Daher sind es für mich leider nur sehr knappe und schwache 3 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens

    Eine Weihnachtsgeschichte

    Luftpost

    Dies ist ein Lesemarathon der Werwolf-Spielgruppe und der Challenge Gruppe “Zukunft vs. Vergangenheit”. ______________________________________________________________________________ Der Marathon findet vom 27. - 30.12. statt. Anmeldungen sind bis zum 25.12., 24 Uhr möglich! Bitte gebt bis dahin auch eure voraussichtliche Lesezeit an.______________________________________________________________________________ Dieses Mal müssen wir den Weihnachtswichteln helfen, die Geschenke für die Kinder auf der ganzen Welt rechtzeitig fertig zu bekommen. Teams gibt es diesmal nicht. Wir werden alle zusammen arbeiten. Außerdem wird es in diesem Marathon keine schwierigen Rätsel geben, ihr könnt also jederzeit einsteigen. ______________________________________________________________________________ Zu unseren Werwolf-Runden hier auf Lovelybooks veranstalten wir immer einen thematisch passenden Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal einer dieser Marathon statt. Ihr könnt auch teilnehmen, wenn ihr diese Werwolf-Runden nicht kennt! Neulinge sind immer willkommen. Es sind keine Kenntnisse zu “Momo” oder “Die Weihnachtsgeschichte” notwendig, um hier teilzunehmen und man hat dadurch auch keinerlei Vorteil. Die Wahl der Lektüre ist euch absolut selbst überlassen und muss nichts mit dem Thema zu tun haben. Der Spaß bei unserem Lesemarathon steht natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto “Alles kann, nichts muss” könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wie ihr wollt. Unser Ziel ist es, einen spannenden und abwechslungsreichen Marathon zu gestalten, zusammen zu lesen und gemütliche Stunden zusammen zu verbringen.  ______________________________________________________________________________ Die AnmeldungBitte gebt bei eurer Bewerbung an, wie viel ZEIT ihr mit Lesen verbringen wollt, da es dieses Mal wieder planungsrelevant ist. (Ob ihr letztendlich mehr oder weniger lest, ist natürlich nicht ganz so wichtig, hilft uns aber bei der Einschätzung). Ihr dürft euch bei der Anmeldung auch gerne einmal “Unterm Tannenbaum” umsehen und euch drei Geschenke aussuchen. ______________________________________________________________________________ Der AblaufDer Marathon startet am Mittwoch, den 27.12. um 9.00 Uhr. Es werden wieder im Abstand von 3 Stunden Aufgaben gepostet, diese sind keine Gruppenaufgaben und können von jedem Leser zu jeder Zeit bearbeitet werden. Ausgenommen sind hier einzelne Aufgaben, wie z. B. die Sammelaufgabe. Dies wird aber bei der Aufgabenstellung extra erwähnt. Die gelesene Zeit zählt bis zum 30.12. um 21.00 Uhr. Das Finale des Marathons findet anschließend statt. ______________________________________________________________________________ Zeit eintragen Wir sammeln diesmal Zeit und keine Seiten. Eure gelesene Zeit könnt ihr im Dokument in “Die Elfenwerkstätten” eintragen. Rundet dabei bitte immer auf 5 Minuten. Beispiele: Ihr habt 12 Minuten gelesen => Ihr dürft 15 Minuten eintragen.Ihr habt 38 Minuten gelesen => Ihr dürft 40 Minuten eintragen. Um Weihnachten zu retten, müsst ihr die Werkstätten aller Kontinente mit genug Zeit versorgen, damit alle Geschenke produziert werden können! _____________________________________________________________________________________ Das Orga-TeamDieses Mal besteht das Orga-Team aus stebec, BlueSunset, Henny176, katha_strophe & sternchennagel. Bei Fragen, Anregungen etc. meldet euch einfach bei der Luftpost. _____________________________________________________________________________________ Vergangene RundenDoctor Who | Phantom der Oper | Panem | Piraten | Märchenland | Vampire Diaries | Wunderschöne Winterzeit | Supernatural | Game of Thrones | Asterix - Der Gallier | Alice im Wunderland _____________________________________________________________________________________ Teilnehmerliste:⭐️ AnnikaLeu | 720 Minuten⭐️ BlueSunset | 720 Minuten⭐️ Buchgeborene | 765 Minuten⭐️ Elke | 180 Minuten⭐️ Fire | 300 Minuten⭐️ Henny | 600 Minuten⭐️ histeriker | 720 Minuten⭐️ Joel | 60 Minuten⭐️ katha | 240 Minuten⭐️ kattii | 300 Minuten⭐️ kaytilein | 600 Minuten⭐️ Knorke | 300 Minuten⭐️ LadySamira | 300 Minuten⭐️ LaLecture | 600 Minuten⭐️ mabuerele | 720 Minuten⭐️ mareike | 600 Minuten⭐️ Melanie | 1200 Minuten⭐️ Mitchel | 240 Minuten⭐️ mysticcat | 720 Minuten⭐️ papavero | 720 Minuten⭐️ Pippo | 960 Minuten⭐️ samea | 720 Minuten⭐️ Snorki | 800 Minuten⭐️ stebec | 870 Minuten⭐️ sternchen | 600 Minuten⭐️ Traubenbaer | 480 Minuten⭐️ Vucha | 720 Minuten

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    • 999
  • Zu düster und schwer für einen Jugendroman

    Unsere verlorenen Herzen

    janinchens.buecherwelt

    11. December 2017 um 08:08

    Ich habe das Buch überraschend vom Verlag zugeschickt bekommen und habe es mir direkt mal vorgenommen. Das war im September. Und auch wenn das Buch gerade mal um die 380 Seiten hat, so hat es sich für mich doch sehr gezogen und ich war froh, als ich es gestern nun endlich beenden konnte.Ein Grund, warum mein Lesefluss immer wieder stoppte, war die allgegenwärtige düstere Stimmung der Handlung. Die erste große Liebe ist das große Thema des Buches und ja, das versucht die Autorin uns Lesern auch rüberzubringen. Aber mit einer Schwere, die für ein Jugendbuch, meiner Meinung nach, viel zu abwegig ist. Unser Protgagonist Henry trifft auf eine neue Schülerin, die ihn vom ersten Moment an anzieht. Und das lediglich mit ihrer Aura, denn äußerlich kann sie vor allem durch ihren Kleidungsstil vorerst nicht punkten. Ich möchten den 17-jährigen von heute nicht unterstellen, dass sie wahre, innere Schönheit nicht erkennen können. Aber es scheint doch etwas übertrieben, dass ihnen das Erscheinungsbild völlig egal sein soll. Vor allem, wenn man sich noch überhaupt nicht kennt. Er lebt die ganze Zeit über auf einer rosaroten Wolke und versucht mit allen Mitteln, die Liebe zu und von Grace zu erzwingen. Weil sie beide, seiner Meinung nach, füreinander bestimmt sind. Grace hingegen hat mit ihren süßen 17 schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Sie trägt ein Päckchen aus Wut, Trauer und Verzweiflung mit sich herum und gibt sich dieser auch vollkommen hin. Für sie ist die Welt nur noch trist und sie wird erdrückt von ihren Erinnerungen und Gefühlen. Nach dem, was sie erlebt hat, kann ich das auch zum Teil verstehen. Und dennoch ist sie wie ein Fähnlein im Wind. An einem Tag ist sie himmelhochjauchzend und voller Tatendrang, am nächsten Tag spricht sie von Selbstmord. Eben jenen Stimmungsschwankungen folgt auch ihr Umgang mit Henry. Als würde sie jeden Tag mit einem Gänseblümchen "ich mag ihn, ich mag ihn nicht" spielen und sich dann je nach dem Ergebnis ihm gegenüber verhalten. Die Sprache und der Aufbau des Buches haben mir gut gefallen. Beides ist dem Alter des angesprochenen Lesers angepasst. Der Text wird immer wieder durch Textnachrichten zwischen den verschiedenen Charakteren unterbrochen. Das lockert die Stimmung etwas auf und zeigt einfach den Zeitgeist von heute auf. Die Thematik des Buches an sich, gefällt mir auch. Allerdings ist sie mir für ein Jugendbuch einfach ungeeignet und übertrieben. Wären die Protagonisten 10 Jahre älter, wären ihre Handlungen wesentlich nachvollziehbarer und realistischer. Wenn ich als Jugendliche von der ersten große Liebe lesen wollte, dann wollte ich nicht nur Herzschmerz, wie wir es hier hauptsächlich vorfinden, sondern auch Gänsehautmomente. Die blieben hier vollkommen aus. Mich konnten Sutherlands Worte zu keiner Zeit berühren und das finde ich bei einem Buch über die Liebe wirklich schade. Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht denke, dass die Jugendlichen von heute nicht zu tiefgründigen Gefühle im Stande sind. Es scheint mir einfach aus meiner Sicht und Erfahrung zu übertrieben, wie hier die erste große Liebe dargestellt wird. Natürlich ist nicht immer alles perfekt, aber so rabenschwarz, wie die Autorin es rüberbringt, ist es meines Erachtens auch nicht. Sie nimmt jungen Lesern eher den Glauben an die Liebe, als dass sie sie möglich macht. Denn auf die Frage vom Beginn, ob mehr als nur eine große Liebe möglich ist, sollte man mit "ja" antworten können. Denn es ist, entgegen der Handlung im Buch, auf jeden Fall möglich, der großen Liebe mehr als nur einmal im Leben zu begegnen, wenn man sich drauf einlässt.

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  • außergewöhnliche Liebe

    Unsere verlorenen Herzen

    Mein_Buecher_Paradies

    06. December 2017 um 21:46

    "Grace Town ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium" Seite 90Inhalt:Henry hat sich bisher kaum für Mädchen interessiert und sich nur dem Schreiben der Schülerzeitung gewidmet. Doch dann taucht ein neues Mädchen auf der Schule auf: Grace. Sie trägt Jungsklamotten, humpelt und wirkt sehr sonderbar. Doch Henry spürt sofort die Anziehungskraft, die von ihr ausgeht. Grace ist nicht wie die anderen Mädchen auf Henrys Schule, sie ließt Gedichte und lässt kaum einen an sich heran. Für Henry war sie von Anfang an etwas ganz besonders und so versucht er hinter ihre Fassade zu blicken. Cover:Auf den ersten Blick wirkt es kitschig, doch auf den zweiten passt es perfekt zu der Geschichte.Schreibstil:Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und die Seiten verfliegen. Die Autorin hat eine wunderschöne Wortwahl und es stecken viele einzigartige und wahre Aussagen über die Liebe und das Leben in ihren Wörtern. Sie schafft eine wirklich besondere Atmosphäre.Charaktere:Die Protagonisten Henry und Grace waren beide sehr außergewöhlich und hatten wenig von einem typischen Schüler, wie wir sie aus Highschool Geschichten sonst so kennen. Henry ist ein begabter Schreiber, er kann besser mit dem Stift umgehen als mit dem Mund. Das merkt man auch immer wieder an seinen Notizen. Er lernt in diesem Buch die Liebe kennen. Die Autorin stellt die schönen als auch die schlechten Seiten dieser ganz besonderen Liebe sehr gut heraus. Henry hat es gewiss nicht einfach mit Grace und zeigt sehr viel Mitgefühl und Kämpft unglaublich für das was er möchte. Denn noch nie hat er so eine Anziehungskraft für ein Mädchen empfunden. Seine Famile und seine Freunde stehen ihm bei und besonders seine beste Freundin Lola bringt sehr viel Humor mit.Grace ist sehr zurück gezogen. Im Laufe des Romans erfahren wir warum sie Jungen Klamotten trägt und was sie für ein Geheimnis hütet. Sie musste schon sehr viel erleben, bringt daher aber auch jede Menge Weißheit mit.Meinung:Eine wirklich außergewöhliche Liebesgeschichte, die vollkommen ohne Klischees auskommt. Wir erfahren viel über die beiden Protagonisten und das Leben. Es passieren immer wieder rassante Wendungen, welche größtenteils von Grace ausgehen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Genauso wenig wie mit dem Ende der Geschichte. Das Buch zeigt wie tiefgründig und auch schwierig wahre Liebe ist und was sie aus einem Menschen machen kann. Bewertung: 5/5Anmerkung:Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Cbt Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis) Diese Gegenleistung beeinflusst nie meine Meinung.

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  • Wirklich emotional und tiefsinnig

    Unsere verlorenen Herzen

    kohoho

    23. November 2017 um 23:08

    Wieder einmal beweist ein eher schlichteres Cover, dass sich dahinter eine außergewöhnliche und tiefsinnige Geschichte verbergen kann. So auch bei "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland. Ich hatte damit gerechnet, dass das Buch keine allzu leichte Lektüre werden wird, hatte aber ganz andere Erwartungen und nicht mit solch einer Ernsthaftigkeit gerechnet. Ungewöhnlich aus einer männlichen Sichtweise zu lesen hat mich das Buch dennoch sofort gepackt und mitgenommen, denn der Schreibstil der Autorin war für mich sofort stimmig. Auch ist Henry als Charakter sehr greifbar und nachvollziehbar, was ihn zu einem Protagonisten macht, den man ziemlich schnell mag, zumindest erging es mir so. Seine Art und seine Gedanken waren für mich niemals undeutlich oder unverständlich, natürlich habe ich mir manchmal gedacht, was er da treibt, aber ich habe während des Lesens nie in Frage gestellt, wie und warum er handelt.Auch bekommt man zu den anderen Charakteren durch Henry ein gutes Bild. Vor allem ist es ziemlich spannend, durch seine Augen Grace kennen zu lernen. Denn sie ist durchaus ein interessanter und mysteriöser Charakter, und das nicht nur für Henry. Ansonsten fesselt die Geschichte mit einer Tiefsinnigkeit und Ernsthaftigkeit, immer wieder unterbrochen von Henrys Humor, die ich nicht erwartet hatte. Das Buch hat mich emotional auf eine Reise geschickt, mich zum Nachdenken angeregt und wird wohl auch noch eine Weile in meinem Kopf bleiben.Das Debüt von Krystal Sutherland ist wirklich gelungen. "Unsere verlorenen Herzen" wird eines meiner Lieblingsbücher bleiben, ich kann es wirklich nur empfehlen!

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  • Unsere verlorenen Herzen gelesen - Herz gebrochen

    Unsere verlorenen Herzen

    Verena-Julia

    19. November 2017 um 11:22

    „Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, heimlich, zwischen Schatten und Seele.“ (Pablo Neruda) „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland ist eins dieser Bücher, wo mir schon beim ersten In-der-Hand-Halten klar ist, dass es mir mein Herz brechen wird. Eine dieser Geschichten, die ich schon oft gelesen habe: Zwei Teenager, die sich treffen, ineinander verlieben, deren Liebe aber keine Chance hat. Und doch ist diese Geschichte anders:Henry ist 17 Jahre alt und war noch nie verliebt. Herzklopfen, Schlaflosigkeiten, große Gefühle und Liebeskummer kennt er nur durch die Schilderungen seiner Freunde. So richtig vorstellen kann er sich das aber nicht. Und dann tritt Grace in sein Leben. Sie ist neu in der Schule und völlig anders als die anderen Mädchen. Grace trägt schlabbrige Jungsklamotten und humpelt mit einem Stock durch die Gegend, ist ungewaschen und schaut ungesund aus. Aber nicht nur ihr Bein ist kaputt sondern auch ihre Seele scheint zerbrochen. Diese Zerbrechlichkeit wirkt unglaublich anziehend auf Henry. Die unscheinbare und traurige Grace geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Gemeinsam sollen sie die Schülerzeitung in ihrem Abschlussjahr leiten, dabei kommen sie sich immer näher. Doch irgendetwas steht zwischen ihnen und jedes Mal, wenn die Beiden ein Schritt vorwärts gehen, werden sie drei Schritte zurück geworfen... Der 17-jährige Henry erzählt in „Unsere verlorenen Herzen“ aus seinem Leben. Er ist schlaksig und unscheinbar und gehört nicht zu den Typen, die von den Mädchen angehimmelt werden. Stattdessen verbringt er die meiste Zeit mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola. Murray kommt aus Australien, ist groß, gebräunt und muskulös, also das Gegenteil von Henry und die Mädchen stehen auf ihn. Er hängt aber noch sehr an seiner Exfreundin. Lola ist halb Chinesin, halb Haitianerin und mit Georgia zusammen. Sie ist diejenige, die die Dreierfreundschaft mit Henry und Murray zusammen hält. Die drei können sich auf einander verlassen und sind immer für den anderen da. Grace hingegen bleibt vor allem für Henry lange ein Rätsel und nur langsam löst sich ihr Geheimnis auf und der Leser erfährt, was ihr passiert ist. Und je mehr Henry von ihrer Vergangenheit erfährt, desto tiefer zieht es ihn das Wirrwarr seiner Gefühle, desto mehr konnte ich mich in Grace hineinversetzen, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt. Grace ist auch diejenige, die mit ihren Worten und Gedanken dem Buch eine ungeahnte Tiefe gibt: „Der Weltraum ist das beste Mittel gegen Traurigkeit, das ich kenne. […] Ein Blick in den Nachthimmel führt mir vor Augen, dass ich nur die Asche von längst verglühten Sternen bin. Ein Mensch ist eine Ansammlung von Atomen, die für kurze Zeit eine geordnete Struktur bilden, um dann wieder zu zerfallen. Ich finde meine eigenen Unwichtigkeit tröstlich“ (Grace; S. 80) „...egal, wie viel Schmerz oder Angst oder Scham wir erfahren, egal, wie viel Herzschmerz oder Trauer wir erleiden, am Ende gehen wir im Nichts auf. Der Gedanke, dass ich am Schluss wieder ein unbeschriebenes Blatt bin, macht mir Mut. Du bekommst einen Funken Bewusstsein geschenkt, mit dem du anstellen kannst, was du willst, bevor du ihn wieder ans Universum abgeben musst. […] Vergessen zu werden, ist nichts Schreckliches. Es ist das, was ich mir unter wahrer Vergebung der Sünden vorstelle.“ (Grace; S. 81) Ich hatte Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden, weswegen das Buch letztendlich auch nur vier Sterne von mir bekommt. Das lag anfangs sowohl an der Sprache als auch an den vielen Vergleichen mit Charakteren aus Harry Potter, Serien usw., die ich erst einmal nachschlagen musste, weil mir das nicht bekannt war. Das war jedoch nur am Anfang so als Grace noch keinen großen Part einnimmt und es viele Konversationen zwischen Henry, Murray und Lola gibt und Henry aus seinem Leben erzählt. Je mehr Raum Grace bekommt, desto besser kam ich mit der Sprache zurecht. Mit Grace bekommt der Roman auch seine sprachliche Tiefe. Henrys Gedanken werden tiefgründiger und auch Grace und ihre philosophischen Ansichten kommen gut rüber. Die beiden haben mich zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt und letztendlich hat ihre Geschichte mein Herz gebrochen, schlimmer und vor allem nachhaltiger als ich es erwartet hatte. Für mich ist „Unsere verlorenen Herzen“ trotz des schwachen Anfangs ein berührendes Buch, welches unter die Haut ging und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • Ein sehr emotionales und gefühlvolles Buch über das Erwachsenenwerden

    Unsere verlorenen Herzen

    xxJuyaxx

    12. November 2017 um 19:02

    „Unsere verlorenen Herzen“ stammt aus der Feder von Krystal Sutherland und auch gleichzeitig ihr Debütroman. Der Klappentext hört sich nach einer schönen und leichten Liebesgeschichte an. Und genau das war es auch. Ich habe begonnen dieses Buch zu lesen und ich konnte nicht mehr so schnell aufhören. Der Schreibstil war sehr leicht und flüssig, so dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin. Die Geschichte um Henry und Grace hat die Autorin sehr geheimnisvoll gestaltet und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Henry ist zu Beginn der Geschichte sehr nett und brav. Er macht genau das, was man von ihm erwartet und macht dabei auch keine Ausnahmen. Er hat zwar nicht viele Freunde, aber dennoch seine festen Freunde, die stets an seiner Seite sind. Sie haben sich auch nicht über ihn lustig gemacht und ihn bei allem unterstützt. Auch die Gespräche zwischen den Freunden waren oftmals humorvoll und haben die Stimmung aufgelockert. Der Leser erfährt auch viel über die Eltern von Henry. Sie sind einem sehr sympathisch und auch humorvoll, wenn sie sich mit Henry unterhalten. Henrys Verhalten ändert sich jedoch, als er auf Grace trifft. Grace ist die Neue in der Klasse und sehr geheimnisvoll. Sie trägt jeden Tag männliche Kleidung und hat ein verletztes Bein. Doch niemand weiß warum. Sie hat zu niemandem Kontakt. Henry schafft es nach einiger Zeit zu ihr durchzudringen und ein wenig über sie zu erfahren. Doch es bleiben viele Fragezeichen. Und je mehr sich Henry mit Grace beschäftigt, desto mehr vernachlässigt er alles andere um sich herum – seine Freunde, seine Schule und Familie. Henry und Grace verbringen sehr viel Zeit miteinander. Die gesamte Geschichte wird aus Henrys Sicht erzählt und der Leser bekommt einen sehr guten und tiefen Einblick in seine Gefühlswelt. Denn Henry empfindet sehr viel für Grace und seine Gefühle fahren zum aller ersten Mal richtig Achterbahn. Auch Grace empfindet etwas für ihn, zeigt es jedoch auf eine andere Weise. Sie ist auch zum Teil sehr egoistisch und verlangt sehr viel von Henry, um ihn dann im nächsten Moment wieder links liegen zu lassen. Aber dieses ganze Verhalten von ihr hat einen bestimmten Grund. Mir war schon irgendwie bewusst, was es alles mit ihr auf hat und was ihr Geheimnis ist. Dennoch finde ich die Gefühle in diesem Buch sehr tiefgründig. Wobei mir manchmal die Gefühlswelt von Grace fehlte. Ich hätte gerne erfahren, wie sich wirklich fühlt oder was sie genau denkt. Im Buch konnte man dies nur erahnen. Den Schluss fand ich sehr gut gewählt von der Autorin und man hat gemerkt, wie sich alles zu einem Höhepunkt hinbewegte. Die Autorin hat sehr viel Spannung in dieses Buch eingebaut und so die Geschichte nicht langweilig werden lassen. Fazit: Es ist eine schöne und leichte Liebesgeschichte, die viele Gefühle mitbringt und sich mit dem Thema „Trauma“ auseinandersetzt. Und diese Gefühle waren sehr authentisch. Mir haben leider die Gefühle von Grace gefehlt. Dennoch war es ein sehr emotionales und gefühlvolles Buch über das Erwachsenenwerden, das Entdecken der eigenen Gefühlswelt und den Umgang mit einem erlebten Trauma.

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  • Berührend!

    Unsere verlorenen Herzen

    Liss

    12. November 2017 um 16:06

    Unsere verlorenen Herzen ist ein so berührender Jugendroman, dessen Ende mir wahrlich das Herz gebrochen hat. Denn mit so einem Ende hatte ich und wahrscheinlich auch viele andere Leser nicht gerechnet. Es geht furchtbar süß los mit einem Jungen, Henry, auf einer Schule, auf der ein neues Mädchen, Grace, dazukommt. Sie wirkt im ersten Augenblick und in den ersten Gesprächen sehr distanziert und absolut nicht nähe bedürftig. Sie kleidet sich jungenhaft, humpelt und scheint nicht glücklich zu sein.Irgendwie hat es Henry erwischt und er lernt sie besser kennen und das mit jedem Tag und mit jeder Faser seines Körpers. Dabei fällt auf, dass Grace sehr seltsame Fragen in Bezug auf das Leben stellt. Sie denkt ganz anders darüber. Vor allem ihre Philosophie vom Leben hat mich begeistert und berührt. Den Gesprächen der beiden habe ich am liebsten gelauscht. Sie erinnerten mich ein bisschen an die in "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".Gegen Ende kommt echt Wind und Chaos auf und Henrys und Grace's Leben stehen Kopf. Was schlussendlich draus wird, will ich nicht verraten, denn das sollte jeder selber lesen. Realistisch ist es allemal, und berührend, emotional, unvergesslich und angemessen. Ich könnte hier noch eine Reihe anderer Adjektive anhängen um euch zu überzeugen, das Buch zu lesen, aber ich denke das reicht jetzt. :DDer Schreibstil ist manchmal angemessen poetisch, es werden auch viele literarischen Werke genannt und Zitate aufgegriffen und mit ihnen die Geschichte weitererzählt, das macht so ein Buch aber auch immer direkt noch viel schöner und malerischer und hatte mir richtig gut gefallen.Fazit "Unsere verlorenen Herzen" sagt schon viel im Titel aus. Es geht ums Herz, und um Schmerz. Um das Finden und Verlieren. Um das Leben und was alles passieren kann. Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Verständnis. Es ist alles mit drin, gut verpackt in einer emotionalen Geschichte über zwei Jugendliche, die sich in der Schule begegnen und nicht mehr von einander lassen können. Unbedingt lesen! 5/5 Punkte.

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  • Herrlich unperfekt

    Unsere verlorenen Herzen

    _-Cinderella-_

    11. November 2017 um 17:44

    Autorin: Krystal SutherlandTitel: Unsere verlorenen HerzenPreis: 14,99€Seiten: 384Verlag: cbtErscheinungstag: 25. September 2017Teil einer Reihe: -Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...(Quelle: Verlag)Von diesem Buch habe ich schon sehr viel im Internet und in der Bloggerwelt gehört. Viele haben es ja vom Verlag zugeschickt bekommen und dadurch wurde ich auch erst auf das Buch aufmerksam. Freundlicherweise habe ich es dann auch noch nach einer Anfrage bekommen und die ersten begeisterten Meinungen hatte ich zwischenzeitlich auch schon entdeckt.Auch auf den ersten Blick passte mit diesem Buch alles. Das Cover sieht wunderschön aus und ist mit dem kaputten Herzen einfach so herrlich "unperfekt" und passt dadurch super zu der Liebesgeschichte von Henry und Grace. Aber auch der Klappentext klang so nach großen Gefühlen und der ersten Liebe und ich musste es einfach lesen.Der Schreibstil von Krystal Sutherland hat mich sofort überrascht. Es war überraschend gut für ein Debüt geschrieben und ich hatte die Geschichte in gerade mal einem Tag verschlungen. Auch rechnete ich nicht damit, dass das Buch aus der Sichtweise des männlichen Protagonisten geschrieben wurde. Aber auch das macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem, denn hätte Grace die Geschichte erzählt, so hätte ich diese in einer anderen Form schon gekannt, aber Henry machte daraus etwas vollkommen Neues und wunderschönes.Auch der Humor kam nicht zu kurz und so habe ich gestern Abend des Öfteren einfach lachend vor dem Buch gesessen und musste mich erst mal wieder beruhigen, bevor ich weiter lesen konnte. Und die wunderbaren Weisheiten, die dieses Buch vermittelt, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Denn dieser Einzelband sprüht gerade so davor. Es ist schon unglaublich wie viel Gefühl die Autorin in ihr Debüt gesteckt hat und dieses auch an mich vermitteln konnte. Ich liebe die Geschichte einfach und vor allem das Ende hat mich noch mal vom Stuhl gerissen.Denn auch dieses ist so herrlich unperfekt und ich rechnete einfach nicht damit, dass die Autorin das machen würde. Ich möchte euch natürlich nicht spoilern, denn das muss man einfach selbst lesen und erleben, aber hach... ich werde das Buch bestimmt nicht so schnell vergessen.Der Einzelband und das Debüt "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland hat mich ab der ersten Seite begeistert, sodass ich es innerhalb von einem Tag einfach verschlungen habe. Von den Charakteren, über den Schreibstil und die Geschichte ist es einfach großartig und ihr müsst das Buch auch lesen und euch von Henry und Grace verzaubern lassen.Ich vergebe 5 Punkte.Danke an cbt für das Rezensionsexemplar.

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