Bonfire – Sie gehörte nie dazu

von Krysten Ritter 
3,4 Sterne bei33 Bewertungen
Bonfire – Sie gehörte nie dazu
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Positiv (17):
Wuestentraums avatar

Interessante Story und superspannendes Ende

Kritisch (4):
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Die Handlung besteht hauptsächlich aus dem Gejammer der Protagonistin, wie gemein früher alle zu ihr waren

Alle 33 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Bonfire – Sie gehörte nie dazu"

Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453292130
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:13.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    dj79s avatar
    dj79vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Viel mehr als Erin Brockovich 2.0, aber nur ein Light-Thriller.
    Viel mehr als Erin Brockovich 2.0

    Beim Lesen von Bonfire habe ich zunächst gedacht, Mmhh, kenne ich die Story nicht schon? Wird das hier Erin Brockovich 2.0? Doch wie so oft muss ich zugeben, dass sich das Weiterlesen und das auf das Buch Einlassen durchaus gelohnt hat. Im Rahmen ihrer Recherchen zu einem potentiellen Umweltskandal kehrt die junge Anwältin, Abby Williams, wieder nach Barrens, die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, zurück. Hier wurde sie ausgegrenzt, hier wurde Abby zum Mobbing-Opfer. Kaum angekommen, trifft Abby auf alte Bekannte. Sofort brechen alte Wunden wieder auf. Die Erinnerungen schmerzen. Abby merkt, dass sie nie mit den Geschehnissen ihrer Jugend abgeschlossen hat. Für meinen Geschmack ist Abby etwas zu wankelmütig, was Männer angeht. Zudem hat sie einen starken Hang zum Alkoholmissbrauch. Das kostet ihr einige Sympathiepunkte. Gut finde ich, dass sie sich nun endlich ihrer Vergangenheit stellt. Weil Abby dabei auf Ungeheuerliches stößt, ist dies auch der Annäherung an das Genre eines Thrillers sehr zuträglich. Bis auf wenige Ausnahmen waren mir die meisten Bewohner Barrens‘ unsympathisch. Entweder haben sie Abby bei ihren Recherchen boykottiert oder sie hatten eine dermaßen arrogante Ausstrahlung, dass es mir unmöglich war sie zu mögen. Fast niemand hat sich ehrlich gefreut, Abby wieder zu sehen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Man kann stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen weiterlesen. Die recht kurzen Kapitel animieren ebenfalls dazu. Die Story thematisiert aktuelle Gefahren ohne „erhöhten Leichenanfall“, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann. Mit einem Augenzwinkern habe ich einen kleinen logischen Fehler wahrgenommen. Auf Seite 169 bestellt sich Brent, als er gemeinsam mit Abby in einer Kneipe ist, einen Tequila. Auf Seite 172 rührt er während des Gesprächs mit ihr in seinem Whiskey. Als Brent Abby dann schließlich küsst, schmecken seine Lippen nach billigem Tequila. Wer beim Genre Thriller vor allem skandinavische Werke im Kopf hat, wird von Bonfire enttäuscht sein. Über weite Strecken habe ich Krysten Ritters Thriller eher als Kriminalroman empfunden. Erst im letzten Drittel kommt thrillerwürdige Spannung auf. Wen diese Einschränkung nicht stört, dem kann ich Bonfire als Lektüre zwischendurch empfehlen.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Interessante Story und superspannendes Ende
    Bonfire

    Abby arbeitet als Anwältin und muss nach vielen Jahren in die Kleinstadt zurückkehren, in der sie aufgewachsen ist. Sie arbeitet mit ihrem Team an einem großen Umweltskandal. Schnell wird klar, dass Abby keine guten Erinnerungen an diesen Ort hat und auch die Menschen dort, vor allem einige Frauen, die sie damals tyrannisiert haben, sich bis heute nicht geändert haben. Es wird nicht einfach für Abby, diesen Fall zu bearbeiten und sich der Vergangenheit zu stellen.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Auch die Geschichte um den Umweltskandal war sehr interessant. Für meinen Geschmack war die erste Hälfte des Buches sehr langatmig. Man musste wirklich am Ball bleiben, um dann in der zweiten Hälfte belohnt zu werden. Denn die Geschichte kam eher langsam in Fahrt, aber dann fesselte sie mich richtig und hat mir sehr gut gefallen, vor allem das megaspannende und unvorhersehbare Ende.


    Fazit:

    Guter Thriller mit interessanter Story und megaspannendem Ende.





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    Puschel1304s avatar
    Puschel1304vor 5 Tagen
    Ein langer Beginn und dennoch mit einem sehr interessanten Ende

    "Bonfire - Sie gehörte nie dazu" von Krysten Ritter

    Titel:
    Mit dem Titel "Bonfire", der ins deutsche übersetzt "Feuer" bedeutet konnte ich leider nicht sehr viel anfangen. Vielleicht liegt es daran, dass ich deutsche Titel sehr gerne mag. Vielleicht liegt es daran, dass der Titel den Leser meiner Meinung nach nicht wirklich an sich zieht. Der Untertitel "Sie gehörte nie dazu" ist dazu der komplette Gegensatz. Treffend, Präzise und Anziehend.
    Meiner Meinung nach hätte dieser Untertitel als Titel dienen sollen.

    Cover:
    Auf dem Cover ist eine lange dunkle Straße zu sehen. Das Bild wirkt düster und lädt den Betrachter zum Neugierig-werden ein. Der Titel "Bonfire" ist durch sein neonorange klar erkennbar und sticht sehr heraus.
    Alles in allem zieht dieses Cover an, keine Frage.

    Klappentext:
    Einen wirklichen Klappentext im üblichen Stil hat dieses Buch nicht.
    "Eine junge Anwältin stellt sich den Dämonen ihrer provinziellen Heimatstadt und bringt einen tödlichen Skandal ans Licht".
    Ein einzelner Satz, der dieses Buch genaustens beschreibt.
    Vielleicht nicht für jedermann einladend, aber auf alle Fälle passend getroffen.

    Schreibstil:
    Die Geschichte von Krysten Ritter wird in 44 Kapiteln auf 360 Seiten wiedergegeben. Die Handlung ist einfach geschrieben und nett zu lesen. Es werden keine schwierigen Fachbgeriffe in den Raum geworfen und der Leser wird in der Ich-Perspektive mitgenommen.


    Inhalt:
    Eine Protagonistin, die bereits in ihrer Kindheit nie wirklich zu ihrer Stadt Barrens gehörte. Mädchen, die sie ausschlossen, die sie nie wirklich in ihrer Clique haben wollten. Eine beste Freundin, die mit Freundin nicht viel zu tun hatte. Kein Wunder, dass man diese Stadt verlässt und in die Großstadt zieht. Gerade auch, weil der Vater nun auch nicht unbedingt der Beste ist und die Mutter leider viel zu früh gegangen ist.
    Blöd nur, dass man nun in eben genau dieser Stadt ermitteln muss und einen Skandal aufdecken will. Einen Skandal einer Firma, die durch ihr Geld eine ganze Stadt im Griff zu haben scheint. Eine Firma, die scheinbar vor nichts und niemanden anhält.
    Doch neben dieser Firma ist auch noch die Vergangenheit, die es zu erkunden gilt. Was ist aus der ehemals besten Freundin passiert, die angeblich direkt nach dem Abschluss die Stadt verlassen hat und von der niemand mehr etwas hörte? Kann es sein, dass sie nicht freiwillig ging?
    Wer Interesse an diesem Buch bekommen hat, sollte es auf jeden Fall lesen, denn das Ende ist meiner Meinung nach nicht vorhersehbar.

    Fazit:
    Ein sehr angenehm zu lesendes Buch. Eine interessante Geschichte, die sicherlich genau so in der Welt passieren könnte. Ein Ende, dass ich so nicht vorhersehen konnte und demnach eine klasse Wendung auf den letzten Seiten.
    Dennoch meiner Meinung nach gerade zu Beginn zu langatmig geschrieben. Es war keineswegs so, dass Informationen zu viel waren und dennoch waren sie zu sehr ausgeschmückt. Die richtige Spannung kam dann doch erst zum Schluss. Zuvor war es sicherlich interessant, wen die Firma alles geschmiert zu haben scheint und auch die Ermittlungen waren nett anzuhören, aber ein wenig mehr Pepp wäre schon schön gewesen.
    Alles in allem dennoch ein Buch, dass man auf jeden Fall lesen kann und das ich weiterempfehlen würde, daher gibt es hier für mich 3,5 Sterne, die heute an einem besonders schönen Tag zu 4 aufgerundet werden :-)

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    Guerkkchens avatar
    Guerkkchenvor 5 Tagen
    Spannend – aber ausbaufähig

    Abby kommt nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurück – aus beruflichen Grünen. Schnell wird klar, wie sehr sie dort gelitten hat, ausgegrenzt war und dass sie noch immer nicht mit diesem Kapitel abgeschlossen hat. Als Anwältin für Umweltschutz hat sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut. Während des gesamten Falls, den es für sie und ihre Kollegen zu lösen gilt, hängt Abby in der Vergangenheit fest, fast scheint sie besessen davon zu sein. 


    Das Buch liest sich gut und schnell weg, der Schreibstil ist sehr angenehm. Trotzdem ist die Geschichte an der einen oder anderen Stelle ausbaufähig. Das Ende ist wirklich spannend, der Weg dahin aber manchmal ziemlich lang. 

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: kommt nicht unbedingt als Thriller rüber
    die Spannung geht verloren

    Abby muss nach vielen Jahren in ihre Heimatstadt zurückkehren. Sie arbeitet mit ihrem Anwaltsteam an einem Umweltskandal, der scheinbar in die Vergangenheit reicht.

    Ich fand das Cover sehr toll, dass lässt schon auf so eine kleine verschlafene Kleinstadt schließen, leider hat mich das Buch an sich nicht wirklich überzeugt. Als Thriller hätte ich es nun eigentlich auch nicht eingeteilt.

    Der Part mit der Recherche über den Umweltskandal fand ich nicht schlecht, aber der ist relativ schnell wieder abgeebbt. Der Rest ist eigentlich nur eine Selbstfindung von Abby in ihrer Vergangenheit. Als Protagonistin fand ich sie auch ein bisschen nervig. Sie scheint mit ihrem Leben nicht so ganz klar zu kommen, aber auch nicht zu wissen, was sie will.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen, aber die Geschichte an sich allerdings nicht. Die Spannung hat einfach gefehlt.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Die Handlung besteht hauptsächlich aus dem Gejammer der Protagonistin, wie gemein früher alle zu ihr waren
    Ich höre immer nur "Mimimi"

    Zehn Jahre nach ihrem Highschoolabschluss kommt Abby Williams erstmals zurück in ihre Heimatstadt. Als Anwältin einer Umweltschutzorganisation ermittelt sie gegen einen großen, hier ansässigen Konzern und wird mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.


    Der deutsche Untertitel "Sie gehörte nie dazu" spoilert im Prinzip die komplette Geschichte. Kaum in ihrem Heimatort angekommen, beginnt Abby Williams, darüber zu lamentieren, wie gemein doch alle in der Highschool zu ihr waren und hört bis zur letzten Seite nicht mehr damit auf. Sobald auch nur der Hauch einer Handlung aufkommt, ergeht sie sich auch schon darüber, dass sie früher nie mit den coolen Kids abhängen durfte und zu keiner Party eingeladen wurde, wenn das nicht sowieso schon Dreh- und Angelpunkt der Szene gewesen ist. Es vergeht keine einzige Szene in diesem Buch, in der sie nicht irgendwann darauf zu sprechen kommt, dass sie bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls gemobbt wurde.

    Dass das nicht schön ist, kann sicher jeder nachvollziehen. Warum die Protagonistin aber auch noch zehn Jahre später regelrecht verbittert darüber ist, wollte mir nicht so recht verständlich werden, zumal sie selbst von anderen Jugendlichen erzählt, die es wesentlich schlimmer erwischt haben als sie. So greift Krysten Ritter zwar das durchaus ernste Thema Mobbing auf, lässt ihre Protagonistin aber so lange auf den vergleichsweise harmlosen Aktionen gegen sie selbst herumreiten, dass es sich wie ein einziges großes "Mimimi" liest.

    Auch andere ernste Themen, wie den Umweltskandal, Drogen- und Alkoholprobleme oder Gewalt innerhalb der Familie behandelt die Autorin, doch die gehen - wie sollte es anders sein - vollkommen im Leid der Protagonistin unter, die sich lieber darüber auslässt, dass ihr im Chemieunterricht die Reagenzgläser ausgeschüttet wurden.

    Eine Sache, die für mich überhaupt nicht zusammenpassen wollte, waren die Schilderungen der handelnden Personen und deren Alter. Zehn Jahre nach dem Highschoolabschluss - da wären die Jugendlichen von damals mittlerweile Mitte bis Ende zwanzig. Warum weder Abby anfangs von keinem erkannt wird, noch sie andere erkennt, habe ich daher nicht wirklich verstanden. Auch die Berufe - Juniorpartnerin einer Anwaltskanzlei, stellvertretende Schuldirektorin, hohes Tier beim Konzern, gegen den ermittelt wird - empfand ich als unglaubwürdig für 26-/28-Jährige. Natürlich kenne ich mich nicht wahnsinnig gut damit aus, wie lange man in den USA studieren muss, um überhaupt Lehrerin, geschweige denn (stellvertretende) Direktorin zu werden, aber hey ... mit 28? Dazu kam eine Szene, in der Abby über "die ganzen Halbglatzen und Bierbäuche" spricht, die ihre ehemaligen Schulkameraden in so jungen Jahren schon an den Tag legen, dass es mir vorkam, als müssten nicht nur 10, sondern mindestens gute 20 Jahre vergangen sein.

    Wenn man es schafft, bis zum Schluss noch etwas mehr als höfliches Interesse an der Handlung zu haben, wird es auch noch mal spannend, allerdings sehr vorhersehbar. Was gerade gegen Ende jedoch auch immer wieder vorkam, waren Dinge, die zum Weiterkommen der Handlung beitrugen und völlig aus dem Nichts kamen, Krysten Ritter dann aber noch schnell ein "Das war ja schon immer so" hinterher schob und eine kurze Anekdote von früher, die das beweisen soll. 

    Ach ja, da war ja noch so etwas wie ein Umweltskandal. Doch dieser Handlungsstrang wird irgendwann auf die denkbar einfachste und schnellste Art und Weise abgefrühstückt, und anschließend darf vollkommen ungehemmt weiter "Mimimi" gemacht werden.

    Fazit: Deutsche Untertitel sind schon was feines. "Sie gehörte nie dazu" gelesen, und schon kann man sich viele Seiten ersparen, in der die Protagonistin in  j e d e r  Szene darüber jammert, wie fies doch in der Schule alle zu ihr waren und dass sie nie auf Partys eingeladen wurde. So gehen die wirklich wichtigen Themen unter, und so etwas Unwichtiges wie eine Handlung sucht man vergebens. Schade, denn der Schreibstil ist wirklich ordentlich. 

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    Nicole_Jaguschs avatar
    Nicole_Jaguschvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: 3.5 Sterne. Die erste Hälfte des Buches ist wirklich sehr langatmig. Der Rest und das Ende des Buches holen dann aber auf und sich spannend.
    booklikes!Gewinn: 3.5 Sterne für Bonfire!!!

    Inhalt: Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen?

    Das Buch war schwierig. Hier habe ich gemerkt, was es für einen Unterschied macht, wenn es sich um eine Fernsehserie handelt oder um ein Buch. Bei Serien liebe ich es, wenn sie sich langsam entwickeln und langsam voran kommen, vor allem dann wenn man mehrere Folgen an einem Stück sehen kann. Bei Büchern, macht es mich fast schon wahnsinnig, wenn sich die Geschichte nur langsam entwickelt und die Handlung erst ab einem gewissen Punkt, der viel zu spät kommt, so richtig in Schwung kommt. Genau das hatten wir hier bei dem Buch. Trotzdem muss ich sagen, dass es mir zum Ende hin, doch viel besser gefallen hat, als ich es am Anfang noch gedacht hätte.

    Ich hab bei Bewertungen oft gelesen, dass Leute das Buch abgebrochen haben, was ich absolut verstehen kann, denn wirklich erst ab der Hälfte des Buches habe ich so richtig in die Geschichte reingefunden, bin ich wärmer mit unserem Hauptcharakter Abby geworden und erst ab der Hälfte, kam so richtig Schwung ins Buch und die Handlung wurde wirklich vorwärts getrieben.

    Obwohl es ein eher langsames Buch war, fand ich den Schreibstil wirklich gut. Die Story war wirklich gut durchdacht und ich mochte es wie am Ende alles zusammen gekommen ist und alles gut mit einer Schleife verpackt wurde.

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    seekingzamonias avatar
    seekingzamoniavor 16 Tagen
    Solider Thriller mit Abzügen.

    Die Aufklärung eines Umweltskandals bringt die Anwältin Abby Williams nach Jahren zurück in ihre Heimatstadt, wo sie mit der Clique konfrontiert wird, die ihr das Leben in ihrer Jugend zur Hölle gemacht hat. 
    Neben der Tatsache, dass ihre Traumata wieder aufreissen muss sie auch detektivisch herausfinden, was mit Kaycee, der ehemaligen Anführerin, geschah.
    .
    Generell hat mich die Handlung bis kurz vor Ende ziemlich am Ball gehalten. 
    Aus der Sicht - und dem sehr guten Erinnerungsvermögens - Abbys wird man nach und nach mit dem Schrecken ihrer Jugend konfrontiert, der Umweltskandal rückt dabei sogar immer mehr in den Hintergrund. Einiges war etwas vorherzusehen, anderes, zB der essenzielle Punkt, was mit Kaycee geschah, enträtselt sich überraschend, so dass sich die Spannung durchweg hält. 
    Abby selber ist ein für mich schwierig und nicht immer nachvollziehbarer Charakter, vielleicht bewusst so gezeichnet aufgrund ihrer Erfahrungen. Während ihre Erinnerung in vielen Punkten sehr detailliert ist erfährt man eher wenig über ihre eigentliche Beziehung zur Clique, was einem manchmal dann schwer macht, ihr in ihren Denkweise zu folgen.
    Für mich etwas zu viel: die einzelnen Themen ... der Umweltskandal, die Traumata der Jugend, die Probleme in der Familie undundund - dadurch bleibt Einiges nur angerissen. 
    .
    Sprachlich passend zur Geschwindigkeit der Handlung ist es durchweg spannend und interessant geschrieben, bis kurz vor Ende war ich wirklich am Ball. Dann kamen ein paar lose Fäden, die nicht wirklich zusammengeflochten wurden und das Tempo der Erzählweise wurde fast schon hektisch. Gefühlt, als ob die Autorin fertig werden wollte - und das schnell.
    Das war schade, denn effektiv ist es ein wirklich solider Thriller mit einer spannenden und gut erzählten Handlung, der ohne das holprige Ende wirklich eine Menge Potenzial hätte. 

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    Revontulets avatar
    Revontuletvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Wenn Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen
    Wenn Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen

    Die Handlung des Buches ist kurz erzählt. Abby Williams – aufgewachsen in einer Kleinstadt – lebt nun in Chicago und ist Umwelt-Rechtsanwältin. Als sie einen Fall übernimmt, der eine Firma in ihrer Heimatstadt betrifft, wird schnell klar, dass Abby von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wird. Und so ist es auch…vor Ort überschlagen sich die Ereignisse.

    Die Handlung ist für meinen Geschmack sehr vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört, weil ich es viel spannender fand, den Charakter von Abby genauer kennenzulernen. Wer war sie früher und wer ist sie jetzt? Wie bewältigt sie ihre Probleme und wie kommt sie damit klar, wieder in der Kleinstadt zu sein, in der ihr als Jugendliche das Leben zur Hölle gemacht wurde?

    Die Autorin, Krysten Ritter, ist normalerweise Schauspielerin und versucht sich hier an ihrem ersten Roman. Sprachlich ist sie hervorragend, die Geschichte ist auch spannend, leider finde ich die anderen Charaktere nicht besonders gut ausgearbeitet und es wäre erzählerisch sicher noch mehr möglich gewesen. Trotzdem hat mich das Buch überzeugt und ich hoffe, sie bleibt dran und wir lesen wieder von ihr.

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    S
    Spreelingvor 19 Tagen
    Hatte mehr werden kokönn

    Abby ist erfolgreiche Anwältin. Das war in der Kindheit nicht vorraus zu sehen. Als Kind wurde sie gemobbt. Endlich konnte sie die Kleinstadt verlassen und die Vergangenheit auch. Jetzt führt ein aktueller Fall sie jedoch zurück. Die alten Feinde sind noch da und Abby muss sich ihnen stellen.

    Der Plot hat mir viel versprochen. Das Buch war dann an einigen Stellen doch etwas langatmig. Es gibt zu viele Schauplätze im Geschehen. So konnten die Figuren nicht genug heraus gearbeitet werden. Das fand ich schade! 
    Für einen Debüt Roman solide gemacht. Beim nächsten vielleicht nur eine Handlung und mehr Tiefe bei den Figuren!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Diana_Verlags avatar
    Liebe Thriller-Begeisterte,

    Hollywoodstar und Serienliebling Krysten Ritter glänzt nicht nur in Breaking Bad und ihrer Rolle als Netflix-Superheldin Jessica Jones, sondern jetzt auch mit ihrem packenden Thriller:

    Bonfire erscheint am 13. August 2018.

    Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie schon damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern.
    Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens „Das Spiel“ noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeiten und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen?

    Neugierig geworden? Wollt ihr Abby zur Seite stehen, wenn sie sich den Dämonen ihrer provinziellen Heimatstadt stellt?
    Dann bewerbt Euch! Wir drücken Euch die Daumen!

    Ein kleiner Hinweis noch: Bei den verlosten Büchern handelt es sich um Leseexemplare, d.h. Vorab-Exemplare, die inhaltlich identisch sind, aber keinen Hardcovereinband haben. Wir hoffen, das stört Euch nicht?!

    Herzliche Grüße, Euer Team vom Diana-Verlag.
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Na-Dine28s avatar
    Na-Dine28vor einem Monat
    Ich habe schon die engl. Version gelesen und wäre jetzt auf die deutsche Fassung gespannt
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