Krystyna Kuhn Engelshaar

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Inhaltsangabe zu „Engelshaar“ von Krystyna Kuhn

Ein Aussiedlermädchen aus Kirgisien, ertränkt und mit viel Liebe rituell aufgebahrt, bringt die Frankfurter Polizeipsychologin Hannah an ihre Grenzen: Was weiß Jelenas Freundin, die nach dem Mord spurlos verschwunden ist? Was der verschwiegene Kolja? Es gibt zuwenig Anhaltspunkte für ein schlüssiges Täterprofil, und Hannah läuft allmählich die Zeit davon Der dritte fesselnde Roman aus der Feder der deutschen Krimientdeckung Krystyna Kuhn.»Verfilmt Kuhn und bedenkt sie mit Preisen!«Krimi-Forum

Interessant, spannend, gut recherchiert! Weiter zu empfehlen!

— buecher_liebe21

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  • Interessanter und spannender Kriminalroman!

    Engelshaar

    buecher_liebe21

    25. September 2015 um 18:15

    Das Buchcover in der Weltbild-Ausgabe passt zum Inhalt des Buches, verrät aber nicht zu viel. Mir persönlich gefällt dieses Cover sogar besser, als das Original. Ich kam gut in die Geschichte hinein, da der Schreibstil der Autorin sehr angenehm ist, wodurch sich das ganze Buch einfach und schnell lesen lässt. Mir gefielen die hin und wieder humorvollen Stellen, die im Buch auftauchten, wirklich gut. Sie haben die Geschichte aufgelockert und brachten mich immer wieder zum grinsen. Die Geschichte ist von der ersten Seite an interessant geschrieben und auch Spannung baute sich auf, sodass ich immer weiter lesen wollte. Zur Mitte des Buches hin flaute die Spannung etwas ab, wobei aber eine unterschwellige immer noch vorhanden war. Zum Ende hin rätselte man immer mehr mit, wer denn nun der wahre Täter war. Man wurde oft auf die falsche Fährte geführt, was die Geschichte aber umso interessanter machte. Die Spuren verloren sich immer wieder, man befürchtete schon, dass sich der Fall nie aufklären würde, doch die Ermittler fanden dann doch immer etwas. Ich hatte zwar eine Vermutung, wer der Täter war, doch wer wirklich dahintersteckte und was die Person alles getan hatte, da wäre ich nicht drauf gekommen. Was mir bei diesem Kriminalroman besonders gut gefiel, war, dass das Ermittlerteam nicht die typische polizeiliche Ermittlungsarbeit ausführte, sondern Methoden der Kriminalpsychologie anwendete. Die Ermittler versuchten, die Psyche des Täters und des Opfers zu verstehen, um so den Fall aufzuklären. Das machte das Buch für mich viel interessanter, da mich Psychologie sehr interessiert. Die Autorin hat sich sehr gut über Kriminalpsychologie informiert, auch über die Religion, die in diesem Buch stark vertreten ist, hat sie sehr gut recherchiert, wodurch man als Leser wiederum auch alles verstanden hat, was die Autorin schrieb. Was mir auch sehr gut gefiel, war, dass die Geschichte in und um Frankfurt spielt. Dadurch fühlte man sich mehr an der Geschichte dran. Die Protagonisten in der Geschichte hatten alle ihre eigene Persönlichkeit, die Anzahl der Protagonisten war noch in Ordnung. Bei einem Kriminalroman ist es üblich, dass es mehr Protagonisten gibt, wegen dem Ermittlerteam und die restlichen Charaktere hielten sich von der Anzahl noch im Rahmen. Hannah Roosen ist die Hauptprotagonistin und war mir wirklich sympathisch. Ich konnte sie gut nachvollziehen und mochte sie als Hauptprotagonistin. Die anderen Charaktere waren mir mehr oder weniger auch sympathisch. Doch einen Protagonisten gab es, den ich nicht so gut leiden konnte. Ron, einer der Ermittler, schien ständig nervös zu sein und war manchmal ganz schön nervig, doch das hatte auch seinen Grund, wie sich im Laufe des Buches herausstellte. Was mir auch sehr gut gefiel, war die Entwicklung der Protagonisten, die im Laufe des Buches stattfand. Die Kapitel sind unterschiedlich lang, mal kürzer, mal länger, doch sie haben immer eine angemessene Länge, sodass sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Die Erzählperspektive wurde aus der Ich-Perspektive von der Hauptprotagonistin, Hannah Roosen, geschrieben. Dadurch war man mehr am Geschehen dran, wodurch man das Gefühl bekam, man wäre selbst Hannah und würde das alles miterleben. Ich konnte so mit ihr mitfühlen und -fiebern, rätselte mit ihr, was wirklich passiert war und was hinter allem steckte und wurde von der Geschichte geradezu mitgezogen, als wäre ich dabei. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war interessant und spannend, sodass ich immer weiter lesen wollte. Trotz der vielen Informationen, die man als Leser bekam, hat man alles verstanden und konnte es nachvollziehen. Kriminalroman-Leser kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und jedem, der einfach mal einen etwas anderen Kriminalroman lesen möchte. Das Buch bekommt von mir gute vier Sterne. Die anderen Bücher von der Autorin möchte ich auch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Engelshaar" von Krystyna Kuhn

    Engelshaar

    leserin

    02. November 2012 um 17:31

    Sehr spannend- habe es gerne gelesen

  • Rezension zu "Engelshaar" von Krystyna Kuhn

    Engelshaar

    Jens65

    10. August 2008 um 14:06

    Die Amish-People mitten in Mainhattan. Aber da es in Frankfurt spielt, ist es ein deutscher Krimi. Und der ist Krystyna Kuhn gelungen. Das Buch verbindet Spannung, Wissen und Humor. Der Plot überrascht am Ende. Der Leser wird die ganze Zeit in die Irre geführt und war sich doch schon sicher. Eines ist sicher: Krystyna Kuhn gibt sich nicht schnell zufrieden. Nicht mit Klischees, nicht mit Frankfurt als bloßer Kulisse, nicht mit einem einfachen Plot. Ein Krimi, der einen klüger macht als man vorher war. Eine ungewöhnliche Geschichte. Was wollen Sie mehr?

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