Kugane Maruyama

 4,4 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor*in von Overlord 1, Overlord 3 und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Kugane Maruyama, Autor der Lightnovel »OVERLORD«, die als Anime und Manga adaptiert wurde. Die Idee zu seiner Bestsellerserie kam ihn, als sich seine Rollenspielgruppe nicht zum Spielen treffen konnte. Nach und nach entwickelte er daraus ein komplett neues Fantasy-Universum...

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Overlord 18 (ISBN: 9783551801111)

Overlord 18

Neu erschienen am 30.04.2024 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Kugane Maruyama

Cover des Buches Overlord 1 (ISBN: 9783551740779)

Overlord 1

 (8)
Erschienen am 04.07.2017
Cover des Buches Overlord 3 (ISBN: 9783551740793)

Overlord 3

 (5)
Erschienen am 31.10.2017
Cover des Buches Overlord 4 (ISBN: 9783551740809)

Overlord 4

 (3)
Erschienen am 30.01.2018
Cover des Buches Overlord 5 (ISBN: 9783551741783)

Overlord 5

 (3)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Overlord Light Novel 01 HARDCOVER (ISBN: 9783842070783)

Overlord Light Novel 01 HARDCOVER

 (2)
Erschienen am 11.08.2021
Cover des Buches Overlord Light Novel 02 HARDCOVER (ISBN: 9783842070790)

Overlord Light Novel 02 HARDCOVER

 (2)
Erschienen am 25.10.2021
Cover des Buches Overlord 6 (ISBN: 9783551741790)

Overlord 6

 (2)
Erschienen am 31.07.2018
Cover des Buches Overlord 13 (ISBN: 9783551749963)

Overlord 13

 (1)
Erschienen am 02.03.2021

Neue Rezensionen zu Kugane Maruyama

Cover des Buches Overlord Light Novel 02 HARDCOVER (ISBN: 9783842070790)
zickzacks avatar

Rezension zu "Overlord Light Novel 02 HARDCOVER" von Kugane Maruyama

Ainz versucht sich einen Namen als Abenteurer zu machen
zickzackvor einem Monat

Momonga, inzwischen Overlord Ainz Ooal Gown bzw. kurz Lord Ainz genannt, ist im Onlinespiel Yggdrasil nach dessen Abschaltung gestrandet. Inzwischen führt er seine Gilde erfolgreich, hat sich eine Grundfestung Nazarick aufgebaut, aber er strebt nach mehr. Wissen ist Macht. Und so reist er getarnt als Abenteurer zusammen mit seiner treuen Dienerin Naberal nach E-Rantel, um sich dort einen Ruf aufzubauen und das gewonnene Wissen für sich zu nutzen. Aber eine Gefahr kommt der Stadt immer näher…

 

Ich habe ja sehr damit gerungen, ob ich bei der Reihe weiterlese. Einerseits wegen dem Verlag, wo sich die einzelnen Veröffentlichungen ewig hinziehen, dass ich schon zwischendurch dachte, dass es gar nicht mehr weitergeht. Aber tatsächlich sind dieses Jahr dann doch mal Band 3 und 4 herausgekommen. Aber nicht nur deshalb, mich hat der erste Band auch nicht zu 100% überzeugt. Es lag vor allem daran, dass sich für mich die Geschichte und der Prota negativ entwickelt haben. Dennoch ist mir die Geschichte im Kopf geblieben, weshalb ich dann doch neugierig genug war weiterzulesen.

Allerdings muss ich nun zum Schluss sagen, dass ich immer noch sehr zwiegespalten bin. Mit dem Infodump fand ich es in diesem Band nicht so schlimm. Das hat sich hier besser verteilt, aber so richtig mit den Figuren, insbesondere Ainz, komme ich nicht klar und das ist bei mir kein gutes Zeichen für eine Geschichte.

Das liegt vor allem daran, dass Ainz teils so scheiß freundlich zu anderen ist, dann ist er wieder kalt und in seinen Gedanken merkt man erst recht wie egoistisch er eigentlich handelt. Er ist sozusagen nicht unbedingt ein Sympathieträger. Das an sich stört mich nicht, aber diese falsche Art an ihm kann ich eben nicht leiden. Ich könnte viel mehr damit leben, wenn er die ganze Zeit ein Großkotz und Unsympath wäre, aber da er sich gern mit anderen gutstellt, obwohl diese ihn am Arsch vorbeigehen, mag ich überhaupt nicht. Das ist eine Eigenschaft an Leuten, die ich wirklich zum Kotzen finde.

Aber auch finde ich es etwas wenig spannend, wenn jegliche Herausforderung vor die Ainz und seine Begleitung Naberal gestellt werden, keine große Sache für diese sind. Während seine Mitreisenden sich halb in die Hose machen, knüppelt er die Gegner quasi mit einem Schlag um. Ich weiß, die Reihe heißt „Overlord“ und er soll ja auch eine mächtige Figur sein, aber dass selbst der letzte Kampf keine wirkliche Herausforderung für ihn war, das war schon irgendwie enttäuschend und… einfach langweilig. Er hat zwar so getan, als würde er wichtige Kämpfe daraus zu ziehen und es sollte so aussehen, als würde er in Schwierigkeiten kommen, aber dazu war er immer zu entspannt.

Ich finde irgendwie Figuren, die an ihren Aufgaben wachsen, die vielleicht auch mal scheitern, allgemein interessanter, als andere die mit einem Fingerschnippen alles beenden. Da fehlt mir dann die Spannung.

Auch fand ich die Geschichte an sich etwas dürftig. Ich finde, es ist halt nicht allzu viel passiert, außer dass Ainz von A nach B gereist ist, ein Bisschen was über die Welt erfahren hat, ein Bisschen gekämpft hat und ja bewiesen hat, was er doch für eine krasse Socke er ist.

Allerdings muss ich auch sagen, wenn das alles sehr negativ klingt, hat die Geschichte etwas, warum ich sie dennoch interessiert lese. Immerhin ist es eine Abenteuer-Fantasy-Reise. Der Schreibstil ist gut und die darin enthaltenen Zeichnungen nett. Zudem warte ich darauf, dass Ainz doch noch einen Gegner vor die Nase gesetzt bekommt, der ihn ordentlich ins Schwitzen bringt und am Rande seiner Kräfte. Auch der Ausblick auf den nächsten Band klingt ganz gut.

 

Fazit: Im Prinzip war es für mich ein solides Buch. Ich hätte mir allgemein etwas mehr Spannung gewünscht und mit der einen Eigenschaft von Ainz werde ich nicht richtig warm, aber ich mag die Welt und die Figuren an sich schon. Ich denke, dass da noch viel Potenzial drinsteckt. 3 Sterne.

Cover des Buches Overlord Light Novel 01 HARDCOVER (ISBN: 9783842070783)
zickzacks avatar

Rezension zu "Overlord Light Novel 01 HARDCOVER" von Kugane Maruyama

Ainz Ooal Gown soll zur Legende werden!
zickzackvor 2 Jahren

Yggdrasil war 12 Jahre das vorherrschende Online-Rollenspiel. Doch nun sollen die Server heruntergefahren werden. Der Gildenmeister, der sogenannte Overlord, mit dem Alias „Momonga“ ist der letzte verbleibende Spieler seiner Gilde Ainz Ooal Gown und möchte im Spiel eingeloggt bleiben, bis dieses ihn von selbst hinausbefördert. Es hat jahrelang sein sonst langweiliges Leben begleitet und er ist trotz, dass der Hype am Spiel vorbei ist, treu geblieben. Doch als die Zeit gekommen ist, wird Momonga nicht aus dem Spiel ausgeloggt, sondern das Gegenteil passiert. Er kann sich nicht ausloggen und ist in diesem gefangen. Plötzlich wird das Spiel zur Realität, denn die NPCs, die vorher nicht sprechen konnten, werden zu echten Geschöpfen. Momonga hat eines vor mit den neuen Gegebenheiten. Er will seine Gilde Ainz Ooal Gown zu einer Legende machen.

 

Anfangs habe ich nur mal in das Buch hineingeschnuppert und hatte gar nicht vor, dieses zu lesen. Doch dann hat mich etwas an diesem gepackt und ich musste es einfach lesen. Erst habe ich überlegt, was mich daran angezogen hat, bis mir Parallelen zur Hauptfigur aufgefallen sind. Ich konnte seine Gefühle und Gedanken nachvollziehen, gerade als es um das Ende seines geliebtes Spieles ging und scheinbar keiner seiner ehemaligen Kameraden zumindest zu diesem Ende auftauchen wollte, um sich zu verabschieden. Einst hat er viele Abenteuer mit den Spielern erlebt, hat sie in sein Herz geschlossen und ihm war das Spiel wichtig. Es hat viel von seinem Leben eingenommen und es hat ihm einfach wehgetan, dass nun plötzlich Schluss sein sollte und er wusste, dass das eine große Leere hinterlassen wird. Zudem wird er auch nicht mehr den Kontakt zu den anderen Spielern haben, obwohl er schon seit Wochen/Monaten dafür allein gekämpft hat, dass seine Gilde am Leben blieb (ist allein auf Quests gegangen etc.).

 

Ich konnte seinen Schmerz und die Enttäuschung sehr nachvollziehen. Es war, als würde er mir aus der Seele sprechen, denn solche Gedanken sind mir auch einmal durch den Kopf gegangen. Bei mir war es zwar kein Online-Rollenspiel, sondern ein Foren-Rollenspiel, welches immer mehr Spieler verloren hat und wo man gemerkt hat, dass es langsam stirbt und eines Tages wohl verschwinden wird, aber am Ende kommt es auf dasselbe hinaus. Allerdings muss ich sagen, dass Momonga noch mehr in diesem Spiel, man könnte es schon als Such bezeichnen, gefangen war. Ich habe hier schon noch mein reales Leben und finde es nicht so schrecklich wie er, aber dennoch waren mir die Gefühle, die er beim augenscheinlichen Ende und das sich Spieler nicht mehr bei ihm gemeldet haben, sehr nachvollziehbar. Das hat mich auf jeden Fall an das Buch gebunden.

Dementsprechend fand ich auch immer wieder Einwürfe im späteren Verlauf gut, wenn sich Momonga an seine Kameraden erinnert hat, was er mit ihnen erlebt hat, kleine Anekdoten an damals etc. In dieser neuen Welt wird er ja auch von der Hoffnung getrieben, dass vielleicht auch alte Spieler es in diese Welt verschlagen hat und er eines Tages auf sie trifft und sie wieder gemeinsam in ihrer Gilde leben können.

 

Das Buch war in diesen Stellen auch sehr eindringlich und packend geschrieben. Es hat einen in den Bann gezogen. Allgemein hat mir die aufgebaute Fantasy-Welt in dem Buch gefallen.

Die Gedanken der Hauptfigur waren allgemein immer recht spannend, gerade da er die Befürchtung hat, da er ja jetzt ein Untoter ist, dass er seinen menschlichen Bezug ganz verliert und nichts mehr bleibt von dem Spieler, der er einmal war. Dadurch, dass er sich immer mehr zu einem gefühllosen, berechnenden Untoten entwickelt hat, wirkte er auch an manchen Stellen sehr arrogant und unnahbar, verhielt sich aber dennoch anderen Figuren japanisch typisch sehr höflich gegenüber. So richtig kann ich mir noch keinen Reim aus diesem Verhalten machen, denn es wirkt manchmal so, als wüsste er nicht, welche Rolle er spielen möchte. Die Zweifel drückt er ja immer wieder aus, dass er im wahren Leben nicht für eine Führungsstelle gemacht war, aber gleichzeitig auch kein Untergebener mehr sein möchte. Er muss in die Rolle des mächtigen untoten Zauberers hineinwachsen.

 

Die Nebenfiguren, insbesondere Momongas Gefolge fand ich in Ordnung. Seine treue Dienerin die Teufelin Albedo vergöttert ihn ja, was er sich selbst eingebrockt hat. Das war manchmal schon echt etwas zu viel, wie auch das ängstliche Verhalten von dem Elfen Mare. Der stottert, wenn er redet vor Ehrfurcht/Angst. Das lässt sich halt nicht sonderlich gut lesen, wenn da dauernd Pünktchen sind oder angefangene Wörter.

 

Was mich wirklich sehr stark an dem Buch gestört hat und was mir dann auch die anfängliche Begeisterung etwas genommen hat, war der Infodump zwischendrin. Ja, mir ist klar, dass es hier um ein Spiel geht und das ab und an ein paar Spielmechaniken erklärt werden müssen. Aber kann man das nicht praktisch in einen Text mit einbinden, sondern muss das trocken theoretisch erklären? Meistens hat Momonga mit Überlegungen die Spielmechaniken erklärt und da ging es noch, obwohl das manchmal für meinen Geschmack schon übertrieben war. Aber es gibt auch eine Stelle, wo über eine Seite etwas aus dem Spiel erklärt wird. Davon abgesehen, dass ich allgemein von solchen Spielmechaniken wenig Ahnung habe (bin keine Gamerin, schaue wenn nur Streamern dabei zu), fand ich das auch einfach zu viel Information auf einmal. Man wird doch nicht glauben, dass ich mir gemerkt habe, was nun an Momongas Figur so besonders ist. Der hat halt paar Fähigkeiten, die ihm zu einer starken Figur machen.

Mehr hätte es mich an der ein oder anderen Stelle interessiert, welcher Spieler wirklich hinter Momonga steckt. Es wurde zwar einmal sein echter Name erwähnt, was er gearbeitet hat und das er neben Yddrasil und seiner langweilig Arbeit im Leben nichts hatte, aber das ist doch schon ganz schön mau… und auch sehr klischeehaft. Da wünsche ich mir etwas mehr Info und… vermisst er denn wirklich nichts aus der echten Welt? Stört es ihn tatsächlich nicht, dass er jetzt als dieser untoter Overlord in einer fremden Welt gefangen ist?

 

Fazit: Anfangs konnte ich mich sehr gut in den Prota hineinversetzen, obwohl da nicht einmal viel passiert ist. Aber die Vermittlung von Gedanken und Emotionen war sehr gut. Anschließend fand ich durch viel Infodump und der Entwicklung des Protas die Geschichte schwerfälliger zu lesen. Daher vergebe ich vier Sterne.

Cover des Buches Overlord 1 (ISBN: 9783551740779)
ChristineChristls avatar

Rezension zu "Overlord 1" von Kugane Maruyama

Tolle Story! Tolle Zeichnungen!
ChristineChristlvor 6 Jahren

Titel: Overlord
Drehbuch/Manga: Kugane Maruyama / Art Hugin Miyama
Verlag: Carlsen Manga
Sprache: Deutsch
Seiten: 196 Seiten ∞
Reihe: Ja, dies ist Band 1

Im Jahre 2126 wurde ein Spielehighlight veröffentlicht - das Game "Yggdrasil", welches Fans von MMORPGs ganz neue Möglichkeiten zur In-Game-Interaktion zwischen den Spielern ermöglichte. Begeistert erstürmten die Spieler die neue Fantasywelt und mächtige Krieger und Magier erschufen Gilden und Gemeinschaften, um die Geschicke ihrer Server basierenden Onlinewelt zu gestalten. Zwölf Jahre später ist das alles ein alter Hut! Yggdrasil hat kaum noch Spieler und die Server sollen abgeschaltet werden, sodass einige Spieler einer der mächtigsten Gilden mit 41 Mitgliedern zu einem Online-Gildentreffen aufrufen, um die letzten Sekunden ihres Yggdrasil-Lebens gemeinsam zu verbringen. Doch nur noch traurige vier Mitglieder tauchen auf, um den Schwanengesang mitzuerleben, einer von ihnen das Gildenoberhaupt mit dem Alias "Momonga". Nach und nach loggen sich alle bis auf Momonga aus, der wirklich bis zur Serverabschaltung online bleiben will. Der Countdown läuft runter... und... Nichts? Nichts passiert?! Halt!! Doch - die Messaging-Funktionen sind abgeschaltet... der Logout funzt auch nicht mehr!!! Und die ganzen NPCs fangen plötzlich an, mit ihm, dem großen "Momonga", zu interagieren?! Yggdrasil und seine Bewohner wurden zum Leben erweckt... und "Momonga" ist jetzt in dieser Welt gefangen! In einer Welt voller Magie, Ränke und Intrigen und Monstern, die im Spiel eigentlich ziemlich gut zu "farmen" waren und jetzt eine tödliche Gefahr darstellen...


Meine Meinung:
Overlord hat mich angesprochen, im Grunde nur durch ein Wort - "Yggdrasil". Da ich Griechische Mythologie liebe, musste ich den Klappentext lesen. Gut, es hat wenig mit der Mythologie zu tun(rein gar nichts) aber der Klappentext hat mich doch angesprochen, also musste ich diesen Manga probieren.
Der Klappentext war wirklich ziemlich umfangreich, sowie der ganze Manga eigentlich auch ist.
Wirklich gut umgesetzt und hat mir richtig Lust auf den Anime gemacht. Jedoch kann ich euch gleich sagen das im Manga alles viel viel detailreicher erklärt / gemacht ist. Wirklich toll.

Hier gefallen mir auch besonders die verschiedenen Charakteren. Es wird hier wirklich nicht langweilig!

Total super ist auch die Kurzgeschichte am Schluss. "Overlord Special" ! Für Fans des Animes sicherlich ein muss.

Meine Schnellwertung

Zeichnungen 

4/5 Masken

Story/Geschichte

4/5 Masken

Aufbau

3/5 Masken

Cover

5/5 Masken

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