Kugane Maruyama

 4,2 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor*in von Overlord 1, Overlord 3 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kugane Maruyama

Kugane Maruyama, Autor der Lightnovel »OVERLORD«, die als Anime und Manga adaptiert wurde. Die Idee zu seiner Bestsellerserie kam ihn, als sich seine Rollenspielgruppe nicht zum Spielen treffen konnte. Nach und nach entwickelte er daraus ein komplett neues Fantasy-Universum...

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Overlord 16 (ISBN: 9783551750501)

Overlord 16

Neu erschienen am 09.01.2023 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Kugane Maruyama

Cover des Buches Overlord 1 (ISBN: 9783551740779)

Overlord 1

 (8)
Erschienen am 04.07.2017
Cover des Buches Overlord 3 (ISBN: 9783551740793)

Overlord 3

 (5)
Erschienen am 31.10.2017
Cover des Buches Overlord 4 (ISBN: 9783551740809)

Overlord 4

 (3)
Erschienen am 30.01.2018
Cover des Buches Overlord 5 (ISBN: 9783551741783)

Overlord 5

 (3)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Overlord 6 (ISBN: 9783551741790)

Overlord 6

 (2)
Erschienen am 31.07.2018
Cover des Buches Overlord 7 (ISBN: 9783551741806)

Overlord 7

 (1)
Erschienen am 30.10.2018
Cover des Buches Overlord Light Novel 01 HARDCOVER (ISBN: 9783842070783)

Overlord Light Novel 01 HARDCOVER

 (1)
Erschienen am 11.08.2021
Cover des Buches Overlord 10 (ISBN: 9783551748294)

Overlord 10

 (0)
Erschienen am 27.08.2019

Neue Rezensionen zu Kugane Maruyama

Cover des Buches Overlord Light Novel 01 HARDCOVER (ISBN: 9783842070783)
zickzacks avatar

Rezension zu "Overlord Light Novel 01 HARDCOVER" von Kugane Maruyama

Ainz Ooal Gown soll zur Legende werden!
zickzackvor 3 Monaten

Yggdrasil war 12 Jahre das vorherrschende Online-Rollenspiel. Doch nun sollen die Server heruntergefahren werden. Der Gildenmeister, der sogenannte Overlord, mit dem Alias „Momonga“ ist der letzte verbleibende Spieler seiner Gilde Ainz Ooal Gown und möchte im Spiel eingeloggt bleiben, bis dieses ihn von selbst hinausbefördert. Es hat jahrelang sein sonst langweiliges Leben begleitet und er ist trotz, dass der Hype am Spiel vorbei ist, treu geblieben. Doch als die Zeit gekommen ist, wird Momonga nicht aus dem Spiel ausgeloggt, sondern das Gegenteil passiert. Er kann sich nicht ausloggen und ist in diesem gefangen. Plötzlich wird das Spiel zur Realität, denn die NPCs, die vorher nicht sprechen konnten, werden zu echten Geschöpfen. Momonga hat eines vor mit den neuen Gegebenheiten. Er will seine Gilde Ainz Ooal Gown zu einer Legende machen.

 

Anfangs habe ich nur mal in das Buch hineingeschnuppert und hatte gar nicht vor, dieses zu lesen. Doch dann hat mich etwas an diesem gepackt und ich musste es einfach lesen. Erst habe ich überlegt, was mich daran angezogen hat, bis mir Parallelen zur Hauptfigur aufgefallen sind. Ich konnte seine Gefühle und Gedanken nachvollziehen, gerade als es um das Ende seines geliebtes Spieles ging und scheinbar keiner seiner ehemaligen Kameraden zumindest zu diesem Ende auftauchen wollte, um sich zu verabschieden. Einst hat er viele Abenteuer mit den Spielern erlebt, hat sie in sein Herz geschlossen und ihm war das Spiel wichtig. Es hat viel von seinem Leben eingenommen und es hat ihm einfach wehgetan, dass nun plötzlich Schluss sein sollte und er wusste, dass das eine große Leere hinterlassen wird. Zudem wird er auch nicht mehr den Kontakt zu den anderen Spielern haben, obwohl er schon seit Wochen/Monaten dafür allein gekämpft hat, dass seine Gilde am Leben blieb (ist allein auf Quests gegangen etc.).

 

Ich konnte seinen Schmerz und die Enttäuschung sehr nachvollziehen. Es war, als würde er mir aus der Seele sprechen, denn solche Gedanken sind mir auch einmal durch den Kopf gegangen. Bei mir war es zwar kein Online-Rollenspiel, sondern ein Foren-Rollenspiel, welches immer mehr Spieler verloren hat und wo man gemerkt hat, dass es langsam stirbt und eines Tages wohl verschwinden wird, aber am Ende kommt es auf dasselbe hinaus. Allerdings muss ich sagen, dass Momonga noch mehr in diesem Spiel, man könnte es schon als Such bezeichnen, gefangen war. Ich habe hier schon noch mein reales Leben und finde es nicht so schrecklich wie er, aber dennoch waren mir die Gefühle, die er beim augenscheinlichen Ende und das sich Spieler nicht mehr bei ihm gemeldet haben, sehr nachvollziehbar. Das hat mich auf jeden Fall an das Buch gebunden.

Dementsprechend fand ich auch immer wieder Einwürfe im späteren Verlauf gut, wenn sich Momonga an seine Kameraden erinnert hat, was er mit ihnen erlebt hat, kleine Anekdoten an damals etc. In dieser neuen Welt wird er ja auch von der Hoffnung getrieben, dass vielleicht auch alte Spieler es in diese Welt verschlagen hat und er eines Tages auf sie trifft und sie wieder gemeinsam in ihrer Gilde leben können.

 

Das Buch war in diesen Stellen auch sehr eindringlich und packend geschrieben. Es hat einen in den Bann gezogen. Allgemein hat mir die aufgebaute Fantasy-Welt in dem Buch gefallen.

Die Gedanken der Hauptfigur waren allgemein immer recht spannend, gerade da er die Befürchtung hat, da er ja jetzt ein Untoter ist, dass er seinen menschlichen Bezug ganz verliert und nichts mehr bleibt von dem Spieler, der er einmal war. Dadurch, dass er sich immer mehr zu einem gefühllosen, berechnenden Untoten entwickelt hat, wirkte er auch an manchen Stellen sehr arrogant und unnahbar, verhielt sich aber dennoch anderen Figuren japanisch typisch sehr höflich gegenüber. So richtig kann ich mir noch keinen Reim aus diesem Verhalten machen, denn es wirkt manchmal so, als wüsste er nicht, welche Rolle er spielen möchte. Die Zweifel drückt er ja immer wieder aus, dass er im wahren Leben nicht für eine Führungsstelle gemacht war, aber gleichzeitig auch kein Untergebener mehr sein möchte. Er muss in die Rolle des mächtigen untoten Zauberers hineinwachsen.

 

Die Nebenfiguren, insbesondere Momongas Gefolge fand ich in Ordnung. Seine treue Dienerin die Teufelin Albedo vergöttert ihn ja, was er sich selbst eingebrockt hat. Das war manchmal schon echt etwas zu viel, wie auch das ängstliche Verhalten von dem Elfen Mare. Der stottert, wenn er redet vor Ehrfurcht/Angst. Das lässt sich halt nicht sonderlich gut lesen, wenn da dauernd Pünktchen sind oder angefangene Wörter.

 

Was mich wirklich sehr stark an dem Buch gestört hat und was mir dann auch die anfängliche Begeisterung etwas genommen hat, war der Infodump zwischendrin. Ja, mir ist klar, dass es hier um ein Spiel geht und das ab und an ein paar Spielmechaniken erklärt werden müssen. Aber kann man das nicht praktisch in einen Text mit einbinden, sondern muss das trocken theoretisch erklären? Meistens hat Momonga mit Überlegungen die Spielmechaniken erklärt und da ging es noch, obwohl das manchmal für meinen Geschmack schon übertrieben war. Aber es gibt auch eine Stelle, wo über eine Seite etwas aus dem Spiel erklärt wird. Davon abgesehen, dass ich allgemein von solchen Spielmechaniken wenig Ahnung habe (bin keine Gamerin, schaue wenn nur Streamern dabei zu), fand ich das auch einfach zu viel Information auf einmal. Man wird doch nicht glauben, dass ich mir gemerkt habe, was nun an Momongas Figur so besonders ist. Der hat halt paar Fähigkeiten, die ihm zu einer starken Figur machen.

Mehr hätte es mich an der ein oder anderen Stelle interessiert, welcher Spieler wirklich hinter Momonga steckt. Es wurde zwar einmal sein echter Name erwähnt, was er gearbeitet hat und das er neben Yddrasil und seiner langweilig Arbeit im Leben nichts hatte, aber das ist doch schon ganz schön mau… und auch sehr klischeehaft. Da wünsche ich mir etwas mehr Info und… vermisst er denn wirklich nichts aus der echten Welt? Stört es ihn tatsächlich nicht, dass er jetzt als dieser untoter Overlord in einer fremden Welt gefangen ist?

 

Fazit: Anfangs konnte ich mich sehr gut in den Prota hineinversetzen, obwohl da nicht einmal viel passiert ist. Aber die Vermittlung von Gedanken und Emotionen war sehr gut. Anschließend fand ich durch viel Infodump und der Entwicklung des Protas die Geschichte schwerfälliger zu lesen. Daher vergebe ich vier Sterne.

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Cover des Buches Overlord 1 (ISBN: 9783551740779)
ChristineChristls avatar

Rezension zu "Overlord 1" von Kugane Maruyama

Tolle Story! Tolle Zeichnungen!
ChristineChristlvor 5 Jahren

Titel: Overlord
Drehbuch/Manga: Kugane Maruyama / Art Hugin Miyama
Verlag: Carlsen Manga
Sprache: Deutsch
Seiten: 196 Seiten ∞
Reihe: Ja, dies ist Band 1

Im Jahre 2126 wurde ein Spielehighlight veröffentlicht - das Game "Yggdrasil", welches Fans von MMORPGs ganz neue Möglichkeiten zur In-Game-Interaktion zwischen den Spielern ermöglichte. Begeistert erstürmten die Spieler die neue Fantasywelt und mächtige Krieger und Magier erschufen Gilden und Gemeinschaften, um die Geschicke ihrer Server basierenden Onlinewelt zu gestalten. Zwölf Jahre später ist das alles ein alter Hut! Yggdrasil hat kaum noch Spieler und die Server sollen abgeschaltet werden, sodass einige Spieler einer der mächtigsten Gilden mit 41 Mitgliedern zu einem Online-Gildentreffen aufrufen, um die letzten Sekunden ihres Yggdrasil-Lebens gemeinsam zu verbringen. Doch nur noch traurige vier Mitglieder tauchen auf, um den Schwanengesang mitzuerleben, einer von ihnen das Gildenoberhaupt mit dem Alias "Momonga". Nach und nach loggen sich alle bis auf Momonga aus, der wirklich bis zur Serverabschaltung online bleiben will. Der Countdown läuft runter... und... Nichts? Nichts passiert?! Halt!! Doch - die Messaging-Funktionen sind abgeschaltet... der Logout funzt auch nicht mehr!!! Und die ganzen NPCs fangen plötzlich an, mit ihm, dem großen "Momonga", zu interagieren?! Yggdrasil und seine Bewohner wurden zum Leben erweckt... und "Momonga" ist jetzt in dieser Welt gefangen! In einer Welt voller Magie, Ränke und Intrigen und Monstern, die im Spiel eigentlich ziemlich gut zu "farmen" waren und jetzt eine tödliche Gefahr darstellen...


Meine Meinung:
Overlord hat mich angesprochen, im Grunde nur durch ein Wort - "Yggdrasil". Da ich Griechische Mythologie liebe, musste ich den Klappentext lesen. Gut, es hat wenig mit der Mythologie zu tun(rein gar nichts) aber der Klappentext hat mich doch angesprochen, also musste ich diesen Manga probieren.
Der Klappentext war wirklich ziemlich umfangreich, sowie der ganze Manga eigentlich auch ist.
Wirklich gut umgesetzt und hat mir richtig Lust auf den Anime gemacht. Jedoch kann ich euch gleich sagen das im Manga alles viel viel detailreicher erklärt / gemacht ist. Wirklich toll.

Hier gefallen mir auch besonders die verschiedenen Charakteren. Es wird hier wirklich nicht langweilig!

Total super ist auch die Kurzgeschichte am Schluss. "Overlord Special" ! Für Fans des Animes sicherlich ein muss.

Meine Schnellwertung

Zeichnungen 

4/5 Masken

Story/Geschichte

4/5 Masken

Aufbau

3/5 Masken

Cover

5/5 Masken

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Cover des Buches Overlord 1 (ISBN: 9783551740779)
teriis avatar

Rezension zu "Overlord 1" von Kugane Maruyama

Gute Manga-Umsetzung
teriivor 5 Jahren




Für viele Jahre war das Online-Spiel "Yggdrasil" ein unglaublicher Hit. Doch nun - nachdem immer weniger Spieler sich anmeldeten - steht es kurz davor für immer abgeschaltet zu werden. Unser namenloser Protagonist - Username im Spiel: Momonga - verbringt die letzten Stunden alleine in seiner alten Gilde. Doch als die Server abgeschaltet werden, bleibt das Spiel weiterhin online ... Naja, online stimmt nicht so ganz. Der Spieler ist nun als Momonga in Yggdrasil und all die Non-Player-Charaktere sind zum Leben erwacht und wollen ihren Lord dienen. Nun ja, denkt sich der Spieler. Nicht schlecht. Und als nächstes steht die Weltherrschaft auf den Plan - oder?



Nachdem ich den Anime von "Overlord" gesehen hatte, wollte ich auch den Manga ausprobieren. Ich muss gestehen, dass ich den Manga mehr mag als den Anime. Ich finde, dass er sich mehr auf das Wesentliche konzentriert und uninteressante Sachen, die ich Anime lästig empfand, schneller abhandelt oder gleich weglässt.

Was ich an Overlord mag, sind die ganzen Charaktere, die Lord Momonga dienen: Da ist mal die Dämonin Albedo. Blöderweise hat Momonga vor der vermeintlichen Abschaltung des Spiels an ihrem Code rumgepfuscht, so dass sie Momonga nun liebt. Hier kommt ein bisschen Erotik auf, da Albedo Momonga wegen des Codes total verfallen ist; sie duldet auch keine anderen Frauen um ihn, wie die Vampirin Shaltear, die sich auch von Momonga angezogen fühlt. Dann gibt es noch andere Elfengeschwister, ein riesiges Insektenmonster, Kampf-Haushälterinnen und und und ...
Mit seiner Dienerschaft will Momonga nun die Weltherrschaft erringen - und nachforschen, ob er der einzige ist, der in der neuen Welt gestrandet ist.

Die Idee von einem Spieler, der plötzlich im Spiel gefangen ist, ist ja nichts Neues. Das Genre boomt mit "Sword Art Online" und "Re:Zero" ja gerade. "Overlord" ist aber düsterer als gerade Genannten. Wer also Lust auf etwas erwachsenere Gameaction hat, soll sich "Overlord" holen.

Allerdings hat mich "Overlord" weder als Anime, noch als Manga sonderlich gepackt. Es war nett zu lesen, aber nicht mehr.


Wer Lust auf erwachsenere High Fantasy gemischt mit Online-Spielen hat, sollte bei "Overlord" zugreifen.



Für den ersten Band vergebe ich vorerst nur 3 von 5 Herzen. Es war ganz nett, aber leider nicht packend. 

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