Kuno Kruse Der Mann, der sein Gedächtnis verlor

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der sein Gedächtnis verlor“ von Kuno Kruse

Er saß alleine auf einer Bank in Hamburg und wusste nicht mehr, wer er war. Jonathan Overfeld hatte sein Leben vergessen, wie andere eine Telefonnummer. Als er sich im Krankenhaus ans Klavier setzte und zu seiner Überraschung das „Ave Maria“ von Johann Sebastian Bach perfekt spielte, kamen plötzlich die ersten Bilder zurück. Schreckliche Bilder aus der Vergangenheit. Gute Gründe, ein ganzes Leben zu vergessen. Fugue ist eine Form der Amnesie. Ausgelöst durch Furcht. Der STERN-Redakteur Kuno Kruse hat Jonathan Overfeld – den Mann, der sein Gedächtnis verlor – auf der erschütternden Suche nach seiner Vergangenheit begleitet und diese unglaubliche Reise zurück in die Angst dokumentiert.

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    Der Mann, der sein Gedächtnis verlor

    WildRose

    23. January 2014 um 15:55

    "Der Mann, der sein Gedächtnis verlor" erzählt die wahre Geschichte des Jonathan Overfeld. Dieser wusste eines Tages überhaupt nicht mehr wo er war, wer er war, und was in seinem bisherigen Leben passiert war. Nach und nach kamen dann Erinnerungen wieder, auch durch andere erfuhr Jonathan mehr über seine Vergangenheit. Und diese war einfach nur grauenhaft, ja unvorstellbar schrecklich: Jonathan wurde in Heimen missbraucht, eingesperrt, gequält und zusammengeschlagen. Und das jahrelang. Das Schicksal, von dem dieses Buch erzählt, ist wirklich interessant und äußerst ergreifend, ebenso aufrüttelnd wie "Vater unser in der Hölle" von Ulla Fröhling. Allerdings bin ich der Meinung, die Umsetzung hätte besser sein können. Kuno Kruse hat zwar gute Arbeit geleistet, doch leider scheint er manchmal von einem Punkt in Jonathans Leben gleich zu etwas völlig Anderem zu springen, sodass es schwierig wird, selbst den Überblick zu behalten. Über Jonathans Gefühle erfährt man leider auch relativ wenig. Es ist zwar verständlich, dass bei einem solchen Buch ein paar Fragen offen bleiben, doch hier hätte man dem Leser einfach noch mehr Informationen geben können. Irritierend fand ich auch, dass Kruse eher am Ende des Buches das "False Memory Snydrome" erwähnt und das nicht einmal kritisch. Das finde ich schade, denn gerade durch jenes "Syndrom", das es so gar nicht gibt (siehe z.B. "Rotkäppchens Schweigen"), wurde und wird Missbrauchsopfern in etlichen Fällen nicht geglaubt, ihre Erinnerungen werden als "falsch" abgestempelt. Insgesamt aber ist dieses Buch genau das Richtige für jeden, der auf der Suche nach einem berührenden und interessanten Erfahrungsbericht ist und sich für die in den letzten Jahren ans Licht gekommenen Heimskandale interessiert.

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