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Hallo,

ich freue mich, euch eine Leserunde zu meiner Interpretation des Nibelungenstoffes anbieten zu können. Hier der Klappentext:

 

Fünf Menschen.

Grimhild, die aus Liebe eine Katastrophe heraufbeschwört.

Sigfrid, der plötzlich versteht, als es zu spät ist.

Hagen, dessen eiserne Selbstbeherrschung von einem Lächeln bis auf den Grund zerschlagen wird.

Brünhild, die ihre Seele verschenkt und der Macht gebrochener Versprechen erliegt.

Gunter, der zum ersten Mal etwas für sich will und sich nicht damit abfinden kann, dass es unerreichbar sein soll.

Fünf Menschen, die in unauflösbaren Leidenschaften miteinander verstrickt sind. Fünf Menschen, die ihrem Schicksal nicht entfliehen können. Denn Wodan, der Gott der Ekstase, liebt es, Lust und Leid gleichermaßen bis zum Äußersten auszuloten.

 

Ein archaischer Stoff und eine große Tragödie, die ich historisch konkret in die Völkerwanderungszeit eingeordnet habe, ohne deshalb auf die Fantasyelemente der Sage (Zwerge, Tarnkappe, Drache) zu verzichten. Was den geografischen Hintergrund angeht, so beziehe ich mich dabei auf neuere Forschungsrichtungen, die den Stoff nicht bei Hunnen und Burgundern, sondern im nordwestdeutschen Raum verorten.

 

Ich werde wie immer selbst an der Runde teilnehmen und gern Fragen beantworten. Viel Glück!

 

Letzter Beitrag von  Gunnar01vor 4 Tagen
Herzlichen Dank!!
Zur Leserunde
Hallo,

ich freue mich darauf, wieder mit euch eine Leserunde zu starten. Diesmal geht es um den ersten Band meiner Fantasy-Trilogie "Seelenknoten" Hier zunächst der Klappentext:


Bastard, nennen sie ihn. Einen Niemand. Was kann Jarik dafür, dass er anders ist als der Rest seines Clans? Was kann er dafür, dass er die Gabe des Zweiten Gesichts besitzt, eine Gabe, die ihm nur Leid einträgt? Und warum verfolgt ihn sein Stiefvater mit solchem Hass?

Auch Prinzessin Aliena steht mit dem Rücken zur Wand. Jemand versucht, die Sieben Königreiche gegeneinander auszuspielen. Weshalb hilft ihr die Gabe, verborgene Handlungsmuster zu erkennen, nicht dabei, die Vorgänge zu durchschauen? Und wer hat den Zwerg Durin fortgelockt, ehe er ihr beibringen konnte, im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner zu überleben?

Jarik und Aliena verlieben sich ineinander. Aber wie können sich zwei Menschen finden, wenn sie auf verschiedenen Seiten stehen? Wie können sie sich der Intrigen erwehren, die einen Keil zwischen sie treiben wollen? Und vor allem – was nützen einem seherische Fähigkeiten, wenn Freund und Feind nicht voneinander zu unterscheiden sind?


So viel zum Inhalt. Ich würde die Leserunde als Autor begleiten, gucke dann auch täglich mehrmals hier rein, bin allerdings gelegentlich den einen oder anderen Tag nicht im Netz, wenn ich auf Lesereise bin. So beispielsweise am Wochenende vor dem Ende der Bewerbungsfrist.

Ich bin gespannt, wer sich meldet.

Viele Grüße

Gunnar
Zur Leserunde
Hallo,

ich lade euch ein zu einer Leserunde mit meinem Krimi aus der Weimarer Republik, "Schwarze Reichswehr" (erschienen dieses Jahr im Gmeiner Verlag).  Hier zunächst der Klappentext:

"Berlin, 1927. Während die Lohmann-Affäre die Weimarer Republik erschüttert und die Existenz einer geheimen Reichswehr enthüllt, wird Kommissar Gregor Lilienthal im Zuge einer Mordermittlung mit dem Schrecken des Ersten Weltkriegs und der Revolution von 1918/19 konfrontiert. Dabei trifft er auf zwielichtige Offiziere und skrupellose Militärärzte, auf Ringvereine und Freikorps, auf Joseph Goebbels und Horst Wessel – und auf ein Geheimnis, das all seine Erkenntnisse über den Haufen wirft."

Es handelt sich also um einen historischen Krimi aus der jüngeren Vergangenheit. Mit meiner Serie (dies ist der 6. Band, man kann aber jedes Buch für sich lesen) erzähle ich die Geschichte der Weimarer Republik, eine überaus spannende und konfliktreiche Zeit, und tauche in den Alltag der zwanziger Jahre ein.

Bis zum 27.7. werden zehn Bücher verlost, natürlich kann darüber hinaus jeder mitmachen, der das Buch gekauft hat. Ich werde die Leserunde begleiten und beantworte gern alle möglichen und unmöglichen Fragen. Es kann sein, dass ich mal den einen oder anderen Tag nicht reagieren kann, weil ich auf Lesereise bin, aber prinzipiell bin ich bestrebt, mehrmals täglich zu antworten.

Ich würde mich über euer Interesse freuen.

Viele Grüße

Gunnar Kunz


Letzter Beitrag von  Gunnar01vor 5 Monaten
Hallo, ich bin wieder zurück von einer ziemlich aufregenden Lesereise! Das ging schon mit der Hinfahrt los. 6 Uhr aufstehen, mit dem Zug nach Norddeich, wo ich eigentlich 75 Minuten Zeit zum Umsteigen in die einzige Fähre des Tages nach Juist gehabt hätte. Aber wir sprechen ja von der Bahn. In Emden war die Brücke kaputt (was wohl öfter vorkommt, zumal die unter Denkmalschutz steht), deshalb standen wir anderthalb Stunden in Leer herum. Bekamen dann von der Bahn ein Taxi gestellt mit der Aussicht, entweder in Norddeich kein Zimmer mehr zu bekommen, weil die Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht waren, oder bis zur Ersatz-Fähre um Mitternacht im Wartesaal abzuhängen. Meine Lesung sollte zwar erst am folgenden Tag stattfinden, aber ich hätte mich maßlos geärgert, hätte ich den Auftakt des Festivals und die Lesungen der Kollegen verpasst. Zum Glück saß in unserem Taxi eine Einheimische, die flugs die letzten noch freien Plätze im Flugzeug von Norddeich nach Juist reservierte. Das war zwar nicht billig (45.- Euro pro Person), aber das war es wert, um rechtzeitig anzukommen. Ich sah dem Flug in der 8 Personen fassenden Maschine (siehe Foto) zunächst etwas skeptisch entgegen, aber es war dann ein wunderbar ruhiger, nur wenige Minuten dauernder Flug bei schönstem Sonnenschein, sodass ich noch rechtzeitig zum Auftakt da war. Es lasen Nora Luttmer und Klaus-Peter Wolf, zwischendurch spielte eine Band – eine schöne Veranstaltung. Mit dem sympathischen Organisator des Ganzen, Thomas Koch von der örtlichen Buchhandlung, den ich ja von meinem Stipendium 2015 her kannte, ging ich dann um 1.40 in der Nacht noch zum Fähranleger, um zwei Kolleginnen abzuholen, die auf die Mitternachtsfähre hatten warten müssen. Und fiel anschließend halbtot ins Bett. Am Samstag Abend, nach meiner Kollegin Judith Merchant, las ich aus „Schwarze Reichswehr“. Wieder eine schöne Stimmung im Publikum. Sonntag Vormittag las Tatjana Kruse, anschließend ging es auf die Fähre zurück aufs Festland. Da ich ja am Montag früh in Parchim bereits vor Schülern aus meinem Kinderbuch „Schnatzelschnapf!“ lesen sollte, die Fähre aber erst um 14:30 Uhr abfuhr, hatte ich mir die einzig mögliche Zugverbindung nach Parchim herausgesucht, bei der ich um 23:15 dort wäre, mit fünfmaligem Umsteigen. Nach den Erfahrungen bei der Hinfahrt befürchtete ich das Schlimmste. Und zu Recht. Beim ersten Umsteigen in Bremen hieß es, der Anschlusszug nach Hamburg habe über 50 Minuten Verspätung, damit hatte sich meine Reise eigentlich bereits erledigt. Allerdings erhielt ich am Schalter die Information, ein früherer Zug nach Hamburg hätte ebenfalls Verspätung und träfe gerade ein, wenn ich die Beine in die Hand nehmen würde, könnte ich ihn noch erwischen. Was ich auch tat. Der nächste Anschlusszug in Hamburg startete mit fünf Minuten Verspätung, sodass ich in Ludwigslust wieder rennen musste, um den Zug nach Schwerin zu erwischen. Dort war ich gezwungen, den Schienenersatzverkehr zu nutzen, mit einem Busfahrer, der die Strecke zum ersten Mal fuhr und die Fahrgäste fragen musste, wo es denn lang ginge. In Crivitz erneut umsteigen in den Zug nach Parchim, wo ich dann nach neun Stunden Reise gegen 23:30 ankam und tot ins Bett fiel. Am Montag hatte ich ab 8:30 kurz hintereinander drei Lesungen vor Kindern aus meinem Kinderbuch „Schnatzelschnapf! oder: Wie kommt die Welt in meinen Kopf?“, die anstrengend, aber auch sehr schön waren. Danach fuhr ich gleich zu meinem nächsten Leseort weiter, nach Neubrandenburg. Diesmal gelang es der Bahn tatsächlich, den Zeitplan einzuhalten. Am Dienstag hatte ich einen freien Tag, den ich zum Arbeiten nutzte. Mittwoch dann wieder drei Lesungen aus „Schnatzelschnapf!“ vor Kindern. Anschließend ging es zurück nach Berlin.
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