Kurd Laßwitz

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Kurd Laßwitz

Kurd Laßwitz (1848–1910) war Naturwissenschaftler und promovierter Philosoph, zudem Autor einiger Sachbücher und zahlreicher utopisch-phantastischer Romane und Kurzgeschichten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kurd Laßwitz

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Cover des Buches Bis zum Nullpunkt des Seins (ISBN: B004WLEUQI)

Bis zum Nullpunkt des Seins

 (1)
Erschienen am 13.04.2011
Cover des Buches Homchen (ISBN: 9783739215624)

Homchen

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Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Sternentau (ISBN: 9783945807323)

Sternentau

 (0)
Erschienen am 17.01.2019
Cover des Buches Bilder aus der Zukunft (ISBN: 9783945807408)

Bilder aus der Zukunft

 (0)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Atomistik und Kriticismus (ISBN: 9783956108723)

Atomistik und Kriticismus

 (0)
Erschienen am 04.12.2013

Neue Rezensionen zu Kurd Laßwitz

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Rezension zu "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz

Rezension zu "Auf zwei Planeten." von Kurd Laßwitz
Jokvor 8 Jahren

Kurd Lasswitz beschreibt das erste Aufeinandertreffen der Menschen mit den Bewohnern vom Mars. Diese sind am Nordpol der Erde "sesshaft" geworden und werden von drei Polarforschern entdeckt, die mit ihrem Ballon abstürzen. Lasswitz beschreibt detailliert die ersten Kommunikationsversuche, die Verständigung, das gegenseitige Verstehen. Obwohl die "Martianer" hoch entwickelte Vernuftwesen sind, versuchen sie letztlich doch, sich die Erde und die Menschen Untertan zu machen. Das gelingt aber nicht und so endet das Buch mit dem Frieden zwischen den beiden Planeten.

Ich wusste gar nicht, dass es so früh (1897) schon so gute Science Fiction gegeben hat. Natürlich mutet einiges ein wenig "verstaubt" an, aber ansonsten hat dieser Roman alles, was auch ein moderner Science Fiction Roman hat. Eine interessante Handlung, viele sehr interessante Ideen, gute Charaktere und Sprache. Mir persönlich hat es ein wenig an Spannung gefehlt. Aber insgesamt: geine gute Leseempfehlung für alle Science Fiction Interessierte.

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Rezension zu "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz

Rezension zu "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz
rallusvor 10 Jahren

Ein SF Roman von 1897(!) Er schildert den Erstkontakt von Menschen, die mit einem Ballon zum Nordpol fliegen und dort mit der hochtechnisierten Welt der „Nume“, wie sich die Marsbewohner selbst nennen, in Berührung kommen.
Durch einen Unfall gelangen Menschen auf die Raumstation, die über den Nordpol steht und von dort aus geht es weiter direkt auf den Mars. Das immer lebensfeindlicher werdende Klima auf dem Mars veranlasst die Bewohner, sich eine neue Heimat zu suchen und das ist nun einmal die Erde.
Am Ende leben Marsbewohner und Erdbewohner friedlich nebeneinander. Ein nach heutigen Massstäben sehr antiquiertes und dadurch auch schwierig zu lesendes buch.

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Rezension zu "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz

Rezension zu "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz
Ferrantevor 11 Jahren

Laßwitz' Werk darf zu recht als der erste große deutsche Science-Fiction-Roman gelten. Um die vorletzte Jahrhundertwende entdecken Forscher am Nordpol die Raumstation von Marsmenschen. Diese sind nach Kant'schen Idealen ausgerichtete Verunftwesen, die nichtsdestrotrotz versuchen, die Erde in die Knie zu zwingen, indem sie den Erdbewohnern die Vernunft absprechen. Trotz ihrer technischen Überlegenheit können die Marsmenschen von den sog. "Baten", den Erdbewohnern, überrumpelt werden, und der Roman endet mit dem Frieden zwischen Mars und Erde. Gespickt ist dieses Gerüst der Handlung mit vielen privaten Episoden und (Liebes-)Problemen der Forscher, die bei den Marsmenschen aufgenommen werden, technisch-kulturellen Beschreibungen der Marswelt oder philosophischen Ausführungen. Laßwitz erzählt schlicht, aber fesselnd, auch durch sein Ideenfeuerwerk. Die erste Hälfte des Buches wird eingenommen von den Erlebnissen auf und genauer Beschreibung der Raumstation am Nordpol, im zweiten Teil entwickelt sich ein schneller Wechsel zwischen den Planeten und den Hauptfiguren. Diese liebevoll erstellte Sonderausgabe enthält außerdem noch umfangreiche Informationen über Autor und Werk in Nachworten des Herausgebers. Dieser verfällt jedoch leider in die Unarten so mancher Germanisten, ständig altklug und pseudo-gelehrtenhaft Fachbegriffe und lateinische Wendungen heranzuzitieren, wirr sexuell zu interpretieren oder schlicht zu langweilen, aber dabei lässig wirken zu wollen.

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