Kurt Bracharz Cowboy Joe

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Inhaltsangabe zu „Cowboy Joe“ von Kurt Bracharz

Die heimische Polizei ist nicht zu unterschätzen - besonders nicht Johann Natter, genannt "Cowboy Joe". Früher nur ein kleiner Dorfpolizist, wandelt er sich in seinem neuen Job bei der Kripo zu einem mit allen Wassern gewaschenen Ermittler. Joe taucht ein in einen Verbrechenssumpf, wo ihm serbische Mafiosi und türkische Heroinhändler, Zuhälter und Boxer über den Weg laufen - eine Jagd durchs Rotlicht und Drogenmilieu beginnt.

Ein Buch mit hohem Tempo!

— Briggs

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  • Der Cowboy mal nicht als Kuhhirte

    Cowboy Joe

    Briggs

    26. October 2016 um 11:34

    Zunächst mal: Das Buch, obwohl "nur" broschiert, liegt unheimlich gut in der Hand und ist mit abgerundeten Ecken wirklich schön aufgemacht - für mich immer ein wichtiges Kriterium beim Lesen.Also los, kopfüber hinein in die Geschichte:Das Buch beginnt. Der Stil erinnert an einen Bericht mit wörtlicher Rede. Worum geht es hier eigentlich? Der Fall ist nach wenigen Seiten gelöst.Dann wird der Hauptdarsteller, der Cowboy, versetzt. Noch immer ist der Erzählstil so schnell, als verfolge man eine Polizeibericht.... und unversehens ist man drin. Mit einem Mal ist das Buch spannend, das Geschehen einen Ticken verlangsamt, und der Leser mitten in einem - - - - Krimi.Die Geschichte ist mitreißend, die Charaktere stimmig, es handelt sich um einen Krimi, der im Drogen- und Rotlichtmilieu spielt und in dem die Grenzen zwischen den Guten und den Bösen mitunter schwammig sind.Man neigt zur Sympathie mit dem Hauptdarsteller, der aber sehr "menschelt", also überhaupt nicht über kritische Fragen erhaben ist.Bracharz spielt ein wenig damit, dass der Leser die Geschichte zum Großteil aus der Sicht des Cowboys erfährt, an manchen Stellen jedoch die Sichtweise wechselt. Das Tempo ist hoch, der Leser jederzeit nah dran, und das ist angenehm zu lesen ' und als das Buch dann gemächlich sein Ende nimmt und die Spannung nachlässt, hat sich der Sprachstil ebenso wie das Geschehen beruhigt.

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  • Rezension zu "Cowboy Joe" von Kurt Bracharz

    Cowboy Joe

    Leela

    22. September 2009 um 19:09

    Durch das Erschießen einer Kuh erlangt der Dorfpolizist Johann Natter zweifelhafte Berühmtheit und wird von der Presse fortan "Cowboy Joe" genannt. Als er auch noch in eine andere - größere - Stadt versetzt wird und in der Abteilung für Drogendelikte landet, merkt Natter schnell, dass sich seine neue Stelle fundamental von der eines Dorfpolizisten unterscheidet: Er trifft auf Drogenhändler, Prostituierte und andere zwielichtige Gestalten...und macht mit manchen mehr Bekanntschaft, als ihm lieb ist. "Cowboy Joe" ist ein eher ungewöhnlicher Krimi, denn das Buch funktioniert nicht nach dem üblichen Strickmuster 'eine Leiche wird gefunden und die Polizei ermittelt, um den Täter zu finden'. Viele Gelegenheiten, mitzuraten, gibt es also nicht. Stattdessen liefert uns der Autor Brachartz hiermit eine interessante Milieu- und Charakterstudie ab, die mit mindestens ebenso viel Spannung aufwarten kann, wie ein herkömmlicher Krimi. Während der Ermittler in letzteren das Verbrechen nur aus gewisser Distanz betrachtet, taucht Natter tief in die kriminelle Szene Österreichs ein - klar, dass man dabei um einiges mehr erfährt und Natter selbst nicht ganz unbescholten bleibt... Wirklich gut beschrieben finde ich den Charakter Johann Natters: Brachartz schafft es, seinen Protagonisten durch eine lebendige Sprache und passende Charakterisierungen quasi zum Leben zu erwecken; ich konnte auf jeder Seite mit ihm mitfiebern, mitlachen usw. Auch die - teilweise ironischen - Anmerkungen zu Natters Privatleben tragen einiges dazu bei, während aber auch die anderen Charaktere sehr überzeugend und authentisch wirken. Als Nicht-Österreicher fiel mir aber auch die tolle, österreichische Stimmung im Buch auf: Der Autor spart nicht mit Seitenhieben auf seine Leute, man erfährt manches über Kultur, aber auch Probleme des Landes und vor allem die Wälder-Witze über Natter werden eine Art Dauerbrenner im Buch. Auch wenn humoristische Szenen nur vereinzelt im Buch auftauchen - das Buch ist mitnichten eine Krimikomödie, sondern schockt teilweise durch seinen Realismus - habe ich mich an manchen Stellen köstlich amüsiert, ob nun über die Witze oder den leicht ironischen Unterton in Brachartz’ Sprache. “Cowboy Joe” ist ein spannender, ungewöhnlich anderer Krimi, mit tollen und lebendigen Charakteren, einer dichten Atmosphäre und einer kleinen Prise Humor. Dank seines geringen Umfang weist das Buch keinerlei Längen auf und weiß von Anfang an gut zu unterhalten. Vor allem Liebhabern von anspruchsvolleren Krimis kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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  • Rezension zu "Cowboy Joe" von Kurt Bracharz

    Cowboy Joe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2009 um 19:11

    In dem Buch "Cowboy Joe" von Kurt Bracharz geht es um den Dorfpolizisten Johann Natter, der nach einem merwürdigen "Zwischenfall" von allen nur noch Cowboy Joe genannt wird und in die Stadt versetzt wird. Das ist das, was er immer wollte! In der Stadt trifft er dann auf Drogenhändler, Zuhälter, Zocker, Mafiosi und Boxer...ganz anders als auf dem Land. Natter stolpert einerseits recht chaotisch, aber auch lustig durch die Geschichte. Die Handlung ansich war für mich eher nebensächlich. Mir gefiel vorallem der Charakter Natters und wie er sich durch das Chaos, in das er hinein gerät, bewegt, Das Buch gefiel mir sehr gut, aber es hätte gerne noch etwas länger sein können!

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