Kurt Busiek

 4 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Conan, Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Marvels

 (2)
Neu erschienen am 11.02.2020 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.

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Cover des Buches Conan (ISBN:9783866073739)

Conan

 (9)
Erschienen am 18.07.2007
Cover des Buches Marvels (ISBN:9783741611988)

Marvels

 (2)
Erschienen am 11.02.2020
Cover des Buches Conan (ISBN:9783866072817)

Conan

 (2)
Erschienen am 14.03.2007
Cover des Buches Conan (ISBN:9783866076167)

Conan

 (2)
Erschienen am 18.07.2008
Cover des Buches Conan (ISBN:9783866075177)

Conan

 (2)
Erschienen am 13.03.2008
Cover des Buches Conan (ISBN:9783866074736)

Conan

 (2)
Erschienen am 15.11.2007
Cover des Buches Avengers: Ultrons Rache (ISBN:9783957983176)

Avengers: Ultrons Rache

 (1)
Erschienen am 20.04.2015

Neue Rezensionen zu Kurt Busiek

Neu

Rezension zu "Marvels" von Kurt Busiek

Zu Recht ein Meisterwerk!
Mueli77vor 9 Tagen

Die Superhelden sind da und rufen bei den Menschen verschiedene Empfindungen hervor. Fotojournalist Phil Sheldon ist es, der eben diese Emotionen beim ersten Auftauchen der Menschlichen Fackel und Namor, dem Submariner in seinen Bildern festhält. Zu Beginn ist es Angst. Doch als Helden wie Captain America gegen den Krieg ziehen und Iron Man und andere Avengers und auch die Fantastischen Vier die Menschen vor intergalaktischen Bedrohungen beschützen, schlägt die Angst in Freude und Bewunderung um. Als dann aber die Mutanten und mit ihnen die X-Men auftauchen und es immer wieder zu größeren Kollateralschäden bei den Kämpfen der Superhelden kommt, kippt die Stimmung erneut …

Autor Kurt Busiek hat mit „Marvels“ einen modernen Klassiker der Comicliteratur geschaffen. Einen Superheldencomic, in dem die Superhelden nur eine untergeordnete Rolle spielen und der eigentliche Hauptaugenmerk auf den ganz normalen Menschen liegt. Menschen, wie du und ich, Menschen ohne jegliche Kräfte und besondere Eigenschaften. Kurzum, normale Durchschnittsbürger, die mit dem Auftauchen der Superhelden zurechtkommen müssen. Die schildert Busiek sehr eindrucksvoll aus der Sicht des eigens für Marvels geschaffenen Fotojournalisten Phil Sheldon. Er ist nicht einfach nur ein Teil der Masse, die sich mit dieser neuen Situation abfinden muss, er ist auch ein Chronist der Ereignisse und der daraus resultierenden Emotionen.

Für die visuelle Umsetzung war der damals noch recht junge Alex Ross genau die richtige Wahl. Sein malerisches Artwork hat zwischenzeitlich viele Preise erhalten, doch damals war seine gesamte andere Arbeit, die er nachweisen konnte, eine Terminator-Miniserie. Trotz seiner noch jungen Karriere und fehlenden Reputation entschied man sich bei Marvel rückblickend genau richtig. Sein realer und oft malerischer Stil brachte genau die richtige Dosis Realismus in das Genre der Superheldencomics, um die teils dennoch surrealen Ereignisse so darzustellen, dass sie wirkten, als wären sie aus der nächstbesten Nachrichtensendung entnommen.
Am erstaunlichsten ist jedoch die Tatsache, dass Alex Ross' Entwicklung sich glücklicherweise darauf beschränkt, dass seine Zeichnung ein ganzes Stück detaillierter und noch realistischer geworden sind.

Am Ende bleibt jedoch die Frage, ob sich eine Anschaffung lohnt, wenn man bereits eine der früheren Ausgaben besitzt. Nun, entgegen früheren Ausgaben, wie beispielsweise der Veröffentlichung innerhalb der Marvel Exklusivreihe, besitzt die aktuelle Ausgabe neben dem neuen Epilog keinerlei weiteres Material. Hier sammeln sich wirklich nur die ersten vier Ausgaben der Marvels Heftserie, inkl. der etwas später erschienenen Nullnummer. In der Marvel Exklusivreihe hingegen gab es neben den damals bereits veröffentlichten Ausgaben noch wissenswerte Hintergrundinfos, sowie Skizzen, Zeichnungen und Covermotive. All dies fehlt hier leider. Für mein Empfinden hätte man den Band durchaus mit solchem Material noch anreichern können und so eine fast schon perfekte, ultimative Edition schaffen können, auch wenn diese letztendlich statt 23 Euro eher 25 Euro gekostet hätte. Auch wenn der Epilog einen würdigen Abschluss bietet und dennoch die Chance bietet den Staffelstab an eine neue Generation weiterzureichen wird er vielen Käufern als alleiniges Kaufargument vermutlich nicht ausreichen, wenn sie bereits eine frühere Veröffentlichung besitzen. Wer allerdings noch keine Fassung dieser grandiosen Geschichte besitzt kann bedenkenlos zugreifen, während alle anderen vermutlich sorgsam abwägen werden.

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Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek

Momentaufnahmen eines Gefallenen, der wieder auf die Beine kommen möchte
Christopher_Bvor 8 Monaten

Eine goldene Regel aus dem Universum der Superhelden lautet: Keine Superhelden ohne Superschurken. Diese Regel gilt auch für Astro City, Kurt Busieks Comic-Spielwiese bei Wildstorm/DC. Die gefeierte Serie, früher bei Speed, wird heute bei Panini fortgesetzt.

Der gefallene Engel ist eine Geschichte über einen Superschurken der etwas anderen Sorte. Alles beginnt damit, dass der Häftling Carl Donewicz aus dem Gefängnis entlassen wird. Nach Jahren des Eingesperrtseins tauscht er seine orangefarbene Sträflingskluft gegen einen Anzug und ist wieder ein freier Mann.

Allerdings ist Donewicz kein gewöhnlicher Knacki, sondern ein Superschurke. Seine Haut glänzt, sie ist aus kugelsicherem Stahl und macht ihn nahezu unverwundbar. Früher nannte man ihn Steel-Jacketed Man, oder nur kurz: Steeljack. Nun macht er sich auf den Weg zum Kiefer Square, einem heruntergekommenen Viertel von Astro City, wohin sich redliche Bürger in der Nacht besser nicht verirren.

Donewicz ist hier aufgewachsen. Man kennt ihn, ein kleiner Verbrecher, der bis ganz nach oben wollte und doch irgendwo auf dem Weg dorthin abgestürzt ist. Solche wie Donewicz gibt es in Kiefer Square viele. Aber der entlassene Häftling, der früher Steeljack war, hat etwas gelernt. Er möchte um jeden Preis gut sein, so wie die Superhelden, die engelsgleich am Himmel ihre Kreise ziehen. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Legale Arbeit zu finden als Ex-Knacki ist schwierig, die Vergangenheit lastet schwer auf Donewicz, Selbstzweifel und Schuldgefühle plagen ihn. Im Kern ist Der gefallene Engel weniger Handlung als Portrait. Sicher, einen Plot gibt es auch, er ist solide und macht Spaß, doch wirklich stark machen diese Geschichte die herzlichen Momentaufnahmen eines Gefallenen, der wieder auf die Beine kommen möchte. Wer hätte gedacht, dass man auf einer Superhelden-Story auch solch sanfte Töne spielen kann?

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Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek

Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek
Bernd Perpliesvor 11 Jahren

„Astro City: Der gefallene Engel“ ist ein Superhelden-Comic, der einen interessanten Seitenweg von der immergleichen Mainstream-Ware beschreitet. Kurt Busiek interessiert sich für die Schattenseiten der Four-Colour-Geschichten und stellt einen gescheiterten Superschurken, der ein neues Leben beginnen will, ins Zentrum seiner Handlung. Trostlosigkeit und Melancholie bilden die Grundstimmung in Wort und Bild, doch Busiek gönnt seinem Protagonisten auch die Hoffnung auf bescheidenes Glück. „Eine sehr gute Gangster-Story. Und eine noch viel bessere Superhelden-Story“, sagt Frank Miller in seiner Einleitung des Sammelbandes. Dem kann ich mich nur anschließen. Hoffen wir, dass uns Panini irgendwann auch die anderen Geschichten aus Astro City bringt! (Fazit meiner Rezension beim Ringboten / http://www.ringbote.de/737+M584f6889b6a.html)

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