Kurt Busiek

 4 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Conan, Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kurt Busiek

KURT BUSIEK ist einer der profiliertesten Autoren der amerikanischen Comic-Szene, der für sein umfangreiches Schaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Dabei ist er in allen Genres aktiv, ob Superhelden, Science-Fiction oder Fantasy. Seinen Durchbruch hatte der 1960 in Boston geborene Top-Autor und Fanliebling, der mehrfach den Harvey und den Eisner Award gewonnen hat, mit der Graphic Novel Marvels, die Alex Ross bebildert hat. Weitere wichtige Werke in Busieks Portfolio sind AQUAMAN, TRINITY, SUPERMAN und SUPERMAN: GEHEIMIDENTITÄT, das verlagsübergreifende Crossover JLA/AVENGERS, Avengers, Avengers Forever, Spider-Man: Die ersten Jahre und Iron Man. Hinzu kommen Storys mit Thor, den Fantastic Four und dem jungen Indiana Jones. Für Marvel schuf Busiek mit Mark Bagley überdies das Konzept der Thunderbolts, bei denen es seither in jeder Inkarnation um Schurken auf Heldenmission geht. Außerdem läutete Busiek 2004 mit seinen vielen Conan-Geschichten ein Revival und eine neue Comic-Ära für Robert E. Howards berühmten Barbaren ein. Darüber hinaus ersann er 1995 die vielfach ausgezeichnete, noch immer mit Erfolg fortlaufende Hommage-Serie ASTRO CITY, die in Busieks eigenem Science-Fiction-Kosmos angesiedelt ist. Abseits der großen Superhelden-Universen entwickelte und verfasste er eigenständige Titel wie Arrowsmith, Superstar: As Seen on TV, Shockrockets, The Autumnlands, Redhand und die Jack Kirby-Hommage Kirby: Genesis.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Marvel Snapshots: Alltagshelden (ISBN: 9783741622106)

Marvel Snapshots: Alltagshelden

Erscheint am 29.06.2021 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Kurt Busiek

Cover des Buches Conan (ISBN: 9783866073739)

Conan

 (9)
Erschienen am 18.07.2007
Cover des Buches Conan (ISBN: 9783866076167)

Conan

 (2)
Erschienen am 18.07.2008
Cover des Buches Marvels (ISBN: 9783741611988)

Marvels

 (2)
Erschienen am 11.02.2020
Cover des Buches Conan (ISBN: 9783866072817)

Conan

 (2)
Erschienen am 14.03.2007
Cover des Buches Conan (ISBN: 9783866075177)

Conan

 (2)
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Cover des Buches Conan (ISBN: 9783866074736)

Conan

 (2)
Erschienen am 15.11.2007
Cover des Buches Batman: Kreatur der Nacht (ISBN: 9783741609794)

Batman: Kreatur der Nacht

 (1)
Erschienen am 04.08.2020

Neue Rezensionen zu Kurt Busiek

Cover des Buches Batman: Kreatur der Nacht (ISBN: 9783741609794)Mueli77s avatar

Rezension zu "Batman: Kreatur der Nacht" von Kurt Busiek

Eine klassische Batman-Story ohne klassischen Batman
Mueli77vor 8 Monaten

Der junge Bruce Wainwright liebt Batman über alles. Er vergöttert die Comics, er hat das Alte Ego Bruce Waynes zu seinem Idol auserkoren. Doch Batman ist nur eine Fantasie, eine Comic-Legende. Zwar hat auch er einen „Alfred“, seinen Onkel Alton Frederick. Und eigentlich könnte Bruces Leben richtig schön sein, wenn da nicht der verhängnisvolle Moment wäre, in dem seine Eltern während eines Einbruchs ermordet werden. Seit diesem Moment manifestiert sich immer wieder eine Art „Batman“, der Bruce aus vielen verschiedenen schwierigen Situationen heraushilft. Doch woher kommt dieser Batman und was ist seine Aufgabe?


Kurt Busiek hat sich den Mythos Batman genommen und eine neue Geschichte verfasst, die grundsätzlich ohne den klassischen Batman auskommt, und dennoch alles beinhaltet, was man von einer Batman-Story erwartet. Ein Helfer und Vertrauter der Familie mit dem Namen Alfred, ein Polizist namens Gordon und ein „Robin“ der Hilfe benötigt, weil seine Eltern ebenfalls ermordet wurden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Story ohne Batman, die aber kaum klassischer sein könnte. Eine andere Sicht auf den Mythos des Mitternachtsdetektivs, eine mögliche Erzählung, wie sie vielleicht sogar wirklich passieren könnte. Die trotz alles mysteriösen Elemente realer ist, als viele frühere Batman-Erzählungen.


Wer wäre besser geeignet, eine düstere Geschichte, über einen noch düstereren Helden zu erzählen, die bis in die tiefsten dunkelsten Tiefen der menschlichen Psyche vordringt, als John Paul Leon. Leon, der bereits das Marvel-Meisterwerk „Erde X“ visuell umgesetzt hat, läuft auch hier zu Hochform auf. Seine kontrastreichen, extrem düsteren Bilder sind perfekt geeignet diese Fledermaus-Fantasie zu Papier zu bringen. Und hier zeigt sich das Talent Leons durch die im Anhang befindlichen Bleistiftzeichnungen sehr deutlich. Vom ersten Entwurf, teilweise bis hin zur fertig kolorierten Seiten zeigt Panini einen kurzen Einblick in die Entstehung dieses Meisterwerkes und rundet es mit einem abschließenden Text von Kurt Busiek aus dem Oktober 2019 ab.


Nicht umsonst gehört Busiek zu den Ikonen der amerikanischen Comic-Autoren. Erneut hat er bewiesen, weshalb er genau in diesem Olymp aufgestiegen ist und nicht nur von seinen Fans, sondern auch gerade von seinen Kritikern, gefeiert wird. Es gibt selten Dinge, die so eindeutig zu beschreiben sind, aber in diesem Fall ist die Sache klar. Selbst wenn ihr kein Fan Batmans seid, oder von DC im Allgemeinen, solltet ihr diesen Band lesen, weil es die Essenz Batmans einfängt, ohne den klassischen Batman zu gebrauchen.

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Cover des Buches Marvels (ISBN: 9783741611988)Mueli77s avatar

Rezension zu "Marvels" von Kurt Busiek

Zu Recht ein Meisterwerk!
Mueli77vor einem Jahr

Die Superhelden sind da und rufen bei den Menschen verschiedene Empfindungen hervor. Fotojournalist Phil Sheldon ist es, der eben diese Emotionen beim ersten Auftauchen der Menschlichen Fackel und Namor, dem Submariner in seinen Bildern festhält. Zu Beginn ist es Angst. Doch als Helden wie Captain America gegen den Krieg ziehen und Iron Man und andere Avengers und auch die Fantastischen Vier die Menschen vor intergalaktischen Bedrohungen beschützen, schlägt die Angst in Freude und Bewunderung um. Als dann aber die Mutanten und mit ihnen die X-Men auftauchen und es immer wieder zu größeren Kollateralschäden bei den Kämpfen der Superhelden kommt, kippt die Stimmung erneut …

Autor Kurt Busiek hat mit „Marvels“ einen modernen Klassiker der Comicliteratur geschaffen. Einen Superheldencomic, in dem die Superhelden nur eine untergeordnete Rolle spielen und der eigentliche Hauptaugenmerk auf den ganz normalen Menschen liegt. Menschen, wie du und ich, Menschen ohne jegliche Kräfte und besondere Eigenschaften. Kurzum, normale Durchschnittsbürger, die mit dem Auftauchen der Superhelden zurechtkommen müssen. Die schildert Busiek sehr eindrucksvoll aus der Sicht des eigens für Marvels geschaffenen Fotojournalisten Phil Sheldon. Er ist nicht einfach nur ein Teil der Masse, die sich mit dieser neuen Situation abfinden muss, er ist auch ein Chronist der Ereignisse und der daraus resultierenden Emotionen.

Für die visuelle Umsetzung war der damals noch recht junge Alex Ross genau die richtige Wahl. Sein malerisches Artwork hat zwischenzeitlich viele Preise erhalten, doch damals war seine gesamte andere Arbeit, die er nachweisen konnte, eine Terminator-Miniserie. Trotz seiner noch jungen Karriere und fehlenden Reputation entschied man sich bei Marvel rückblickend genau richtig. Sein realer und oft malerischer Stil brachte genau die richtige Dosis Realismus in das Genre der Superheldencomics, um die teils dennoch surrealen Ereignisse so darzustellen, dass sie wirkten, als wären sie aus der nächstbesten Nachrichtensendung entnommen.
Am erstaunlichsten ist jedoch die Tatsache, dass Alex Ross' Entwicklung sich glücklicherweise darauf beschränkt, dass seine Zeichnung ein ganzes Stück detaillierter und noch realistischer geworden sind.

Am Ende bleibt jedoch die Frage, ob sich eine Anschaffung lohnt, wenn man bereits eine der früheren Ausgaben besitzt. Nun, entgegen früheren Ausgaben, wie beispielsweise der Veröffentlichung innerhalb der Marvel Exklusivreihe, besitzt die aktuelle Ausgabe neben dem neuen Epilog keinerlei weiteres Material. Hier sammeln sich wirklich nur die ersten vier Ausgaben der Marvels Heftserie, inkl. der etwas später erschienenen Nullnummer. In der Marvel Exklusivreihe hingegen gab es neben den damals bereits veröffentlichten Ausgaben noch wissenswerte Hintergrundinfos, sowie Skizzen, Zeichnungen und Covermotive. All dies fehlt hier leider. Für mein Empfinden hätte man den Band durchaus mit solchem Material noch anreichern können und so eine fast schon perfekte, ultimative Edition schaffen können, auch wenn diese letztendlich statt 23 Euro eher 25 Euro gekostet hätte. Auch wenn der Epilog einen würdigen Abschluss bietet und dennoch die Chance bietet den Staffelstab an eine neue Generation weiterzureichen wird er vielen Käufern als alleiniges Kaufargument vermutlich nicht ausreichen, wenn sie bereits eine frühere Veröffentlichung besitzen. Wer allerdings noch keine Fassung dieser grandiosen Geschichte besitzt kann bedenkenlos zugreifen, während alle anderen vermutlich sorgsam abwägen werden.

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Cover des Buches Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel (ISBN: 9783866074224)Christopher_Bs avatar

Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek

Momentaufnahmen eines Gefallenen, der wieder auf die Beine kommen möchte
Christopher_Bvor 2 Jahren

Eine goldene Regel aus dem Universum der Superhelden lautet: Keine Superhelden ohne Superschurken. Diese Regel gilt auch für Astro City, Kurt Busieks Comic-Spielwiese bei Wildstorm/DC. Die gefeierte Serie, früher bei Speed, wird heute bei Panini fortgesetzt.

Der gefallene Engel ist eine Geschichte über einen Superschurken der etwas anderen Sorte. Alles beginnt damit, dass der Häftling Carl Donewicz aus dem Gefängnis entlassen wird. Nach Jahren des Eingesperrtseins tauscht er seine orangefarbene Sträflingskluft gegen einen Anzug und ist wieder ein freier Mann.

Allerdings ist Donewicz kein gewöhnlicher Knacki, sondern ein Superschurke. Seine Haut glänzt, sie ist aus kugelsicherem Stahl und macht ihn nahezu unverwundbar. Früher nannte man ihn Steel-Jacketed Man, oder nur kurz: Steeljack. Nun macht er sich auf den Weg zum Kiefer Square, einem heruntergekommenen Viertel von Astro City, wohin sich redliche Bürger in der Nacht besser nicht verirren.

Donewicz ist hier aufgewachsen. Man kennt ihn, ein kleiner Verbrecher, der bis ganz nach oben wollte und doch irgendwo auf dem Weg dorthin abgestürzt ist. Solche wie Donewicz gibt es in Kiefer Square viele. Aber der entlassene Häftling, der früher Steeljack war, hat etwas gelernt. Er möchte um jeden Preis gut sein, so wie die Superhelden, die engelsgleich am Himmel ihre Kreise ziehen. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Legale Arbeit zu finden als Ex-Knacki ist schwierig, die Vergangenheit lastet schwer auf Donewicz, Selbstzweifel und Schuldgefühle plagen ihn. Im Kern ist Der gefallene Engel weniger Handlung als Portrait. Sicher, einen Plot gibt es auch, er ist solide und macht Spaß, doch wirklich stark machen diese Geschichte die herzlichen Momentaufnahmen eines Gefallenen, der wieder auf die Beine kommen möchte. Wer hätte gedacht, dass man auf einer Superhelden-Story auch solch sanfte Töne spielen kann?

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