Kurt Busiek , Brent Eric Anderson Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel

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Inhaltsangabe zu „Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel“ von Kurt Busiek

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  • Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek

    Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel
    Bernd Perplies

    Bernd Perplies

    12. July 2009 um 11:29

    „Astro City: Der gefallene Engel“ ist ein Superhelden-Comic, der einen interessanten Seitenweg von der immergleichen Mainstream-Ware beschreitet. Kurt Busiek interessiert sich für die Schattenseiten der Four-Colour-Geschichten und stellt einen gescheiterten Superschurken, der ein neues Leben beginnen will, ins Zentrum seiner Handlung. Trostlosigkeit und Melancholie bilden die Grundstimmung in Wort und Bild, doch Busiek gönnt seinem Protagonisten auch die Hoffnung auf bescheidenes Glück. „Eine sehr gute Gangster-Story. Und eine noch viel bessere Superhelden-Story“, sagt Frank Miller in seiner Einleitung des Sammelbandes. Dem kann ich mich nur anschließen. Hoffen wir, dass uns Panini irgendwann auch die anderen Geschichten aus Astro City bringt! (Fazit meiner Rezension beim Ringboten / http://www.ringbote.de/737+M584f6889b6a.html)

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  • Rezension zu "Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel" von Kurt Busiek

    Kurt Busiek´s Astro City: Der gefallene Engel
    MisterWoo

    MisterWoo

    25. February 2009 um 12:15

    Eine goldene Regel aus dem Universum der Superhelden lautet: Keine Superhelden ohne Superschurken. Diese Regel gilt auch für Astro City, Kurt Busieks Comic-Spielwiese bei Wildstorm/DC. Die gefeierte Serie, früher bei Speed, wird heute bei Panini fortgesetzt. Im Mai erschien Der gefallene Engel, eine Geschichte über einen Superschurken der etwas anderen Sorte. Alles beginnt damit, dass der Häftling Carl Donewicz aus dem Gefängnis entlassen wird. Nach Jahren des Eingesperrtseins tauscht er seine orangefarbene Sträflingskluft gegen einen Anzug und ist wieder ein freier Mann. Allerdings ist Donewicz kein gewöhnlicher Knacki, sondern ein Superschurke. Seine Haut glänzt, sie ist aus kugelsicherem Stahl und macht ihn nahezu unverwundbar. Früher nannte man ihn Steel-Jacketed Man, oder nur kurz: Steeljack. Nun macht er sich auf den Weg zum Kiefer Square, einem heruntergekommenen Viertel von Astro City, wohin sich redliche Bürger in der Nacht besser nicht verirren. Donewicz ist hier aufgewachsen. Man kennt ihn, ein kleiner Verbrecher, der bis ganz nach oben wollte und doch irgendwo auf dem Weg dorthin abgestürzt ist. Solche wie Donewicz gibt es in Kiefer Square viele. Aber der entlassene Häftling, der früher Steeljack war, hat etwas gelernt. Er möchte um jeden Preis gut sein, so wie die Superhelden, die engelsgleich am Himmel ihre Kreise ziehen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Legale Arbeit zu finden als Ex-Knacki ist schwierig, die Vergangenheit lastet schwer auf Donewicz, Selbstzweifel und Schuldgefühle plagen ihn. Im Kern ist Der gefallene Engel weniger Handlung als Portrait. Sicher, einen Plot gibt es auch, er ist solide und macht Spaß, doch wirklich stark machen diese Geschichte die herzlichen Momentaufnahmen eines Gefallenen, der wieder auf die Beine kommen möchte. Wer hätte gedacht, dass man auf einer Superhelden-Story auch solch sanfte Töne spielen kann?

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