Kurt Derungs Quellen Kulte Zauberberge

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Inhaltsangabe zu „Quellen Kulte Zauberberge“ von Kurt Derungs

Kennen Sie die Ostschweiz – mythologisch? Warum gelangte der hl. Gallus nach Arbon, Bregenz und St. Gallen? Waren der Säntis im Appenzell und der Gonzen bei Sargans heilige Berge? Wo liegen in Schaffhausen, im Thurgau und am Bodensee die ersten Siedlungen? Warum wird die hl. Idda in Fischingen und der Kniestein in Rankweil für Heilzwecke aufgesucht? Finden wir beim Kurort Heiden eine Steinkultstätte mit dem „Kindlistein“? In welcher Kultlandschaft liegt das berühmte Bad Ragaz und der Kurort Flums? Immer wieder entdecken wir in der Ostschweiz und in Vorarlberg verborgene Kapellen, Steinkultplätze und heilende Quellen. Die ältesten Landschaftsnamen weisen auf keltische und rätische Besiedlungen hin, ja mit Rhein, Thur oder Sardona sogar auf vorkeltische Spuren. Durch den Sagenreichtum im Länderdreieck Deutschland, Österreich und der Schweiz erschliesst sich eine mythologische Landschaft, deren besondere Orte bisher kaum wahrgenommen wurden. Gerade das Zusammenspiel von archäologischen Funden, lokalem Brauchtum, Mythensagen, geographischen Namen und das Erkennen von bedeutenden Landschaften eröffnet neue Zugänge in einer fundreichen Region. Wer auch immer die besonderen Orte der Ostschweiz und in Vorarlberg entdecken möchte und sich für traditionelle Plätze zwischen Bodensee und Walensee interessiert, wird mit diesem Buch auf Spurensuche gehen können.

Ein spannender kulturhistorischer Führer durch die Schweiz

— tinderness
tinderness

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  • Landschaftsmythologie der Schweiz

    Quellen Kulte Zauberberge
    tinderness

    tinderness

    18. September 2014 um 16:55

    Der Schweizer Kulturanthropologe Kurt Derungs hat gemeinsam mit der Leiterin der Publikumsdienste der Kantonsbibliothek St. Gallen, Christine Schlatter ein Buch geschrieben, das sich an exemplarischen Beispielen mit besonderen Landschaften in der Schweiz auseinandersetzt. Orte werden aufgesucht, die im Laufe der Menschheitsgeschichte mit besonderen symbolischen, mythischen und naturreligiösen Bedeutungen "aufgeladen" wurden, welche sich mit den Methoden der Landschaftsmythologie entschlüsseln lassen. Das führt zu überraschenden Einsichten, etwa, dass hinter der Schwarzen Madonna vom Pelagiberg am Bodensee ein matriarchaler Kult verbirgt, der im Laufe der der Christianisierung zu einem Marienkult umgeformt wurde. An vielen anderen Beispielen kann so der/die kulturhistorisch interessierte LeserIn Orte der Schweiz auf völlig neuartige Weise kennenlernen und erfahren, welch große Bedeutung Landschaft in der Kulturgeschichte besitzt. Ich nutze das Buch sehr oft für meine Streifzüge durch die Schweiz und bin froh, dass es im Schweizer Verlag Edition Amalia mehr davon gibt.

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