Kurt Dinan Wir sind nicht zu fassen

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Inhaltsangabe zu „Wir sind nicht zu fassen“ von Kurt Dinan

Klassenzimmer voller Wasserbomben, öffentliche Rache an fiesen Lehrern, eine Kuhherde auf dem Schuldach – die Aktionen des mysteriösen Chaos-Clubs sind legendär. Als Max eine rätselhafte Einladung des Clubs erhält, sieht er seine Chance gekommen: Endlich nicht mehr Mister Kein-Sozialleben, Mister Durchschnitt, Einfach-nur-Max sein! In der Hoffnung, in die Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden, vergisst er völlig Gangsterregel Nr. 4: Bleib misstrauisch. Und so findet er sich genau in dem Moment vor dem verunstalteten Wasserturm auf dem Schulgelände wieder, als der Sicherheitsdienst auftaucht – eine Falle! Max kocht vor Wut und setzt auf Gangsterregel Nr. 7: Dein ist die Rache!

War witzig gemacht und dadurch, dass es für Kinder/Jugendliche geschrieben ist, leicht zu lesen. Toll!

— sarahsuperwoman

Ein überraschend guter Roman, der mehr kann, als nur lustig und albern zu sein!

— _hellomybook_

Ein Buch für Fans von kleinen Rebellionen und denen, die einfach nicht erwachsen werden wollen!

— LeoLoewchen

Sehr gelungenes Jugendbuch voller genialem Witz und Humor aber auch mit ernsten Tönen, ideal für Heranwachsende

— Julitraum

Definitv eines meiner Jugendbuchhighlights in 2016! Klug, emotional und humorvoll!

— Zwillingsmama2015

Hochwertig, amüsant und absolut lesenswert! ☺

— MelE

Ein geniales Jugendbuch mit spannenden und lustig "kuhlen" Streichen. Auch für Erwachsene super lesenswert. Gerne mehr davon =) !!!

— Tom_Read4u

Schöne Unterhaltung mit ein paar Überraschungen

— TheRedRidingHood

Kurzweilig und unterhaltsam, sehr amüsant und gut zu lesen!

— LeonoraVonToffiefee

Sehr "kuhle" Geschichte über Streiche, Moral, Erwachsenwerden, Rückgratwachsenlassen: witzig und verdient das Prädikat "wertvoll".

— Archer

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    Wir sind nicht zu fassen

    lenasbuecherwelt

    28. December 2016 um 12:03

    Ich gebe zu, als ich den Klappentext gelesen habe, war es um mich geschehen. „Wir sind nicht zu fassen“ klang einfach zu originell und lustig, als dass ich mir die Chance hätte entgehen lassen können, das Buch zu lesen. Max ist ein stinknormaler Teenager, einer, der in der Masse untergeht, der mit dem Strom schwimmt und auch sonst unauffällig ist. Doch als er die Chance bekommt, das zu ändern, kann er sich dies natürlich nicht entgehen lassen. Also folgt er der Einladung des berüchtigten Chaos-Clubs, der an der Highschool mit Streichen sein Unwesen treibt, selbst Mitglied der Truppe zu werden. Doch schon bald merkt Max, dass da etwas gewaltig schief läuft und die Mitglieder ihm und 4 anderen Teenagern einen Streich gespielt haben.  Das wollen die 5 natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beschließen, den Anderen eins auszuwischen.  Denn Rache ist ja bekanntlich süß… ;) Das Buch schlägt unterhaltsame Töne an und es hat viel Spaß gemacht, von den Streichen und natürlich der ganzen Planung, die dahintersteht, zu lesen. Später hinterfragt Max dann auch einige seiner Aktionen, was dem ganzen noch etwas Nachdenklichkeit verleiht, doch im Großen und Ganzen bleibt „Wir sind nicht zu fassen“ ein kurzweiliger Lesespaß. Dennoch, ich war ganz überrascht, als ich gelesen habe, dass die Protagonisten schon 16 sind, kamen sie mir doch um einiges jünger und kindlicher vor. Auch hätte der Geschichte meiner Meinung nach ein bisschen mehr Tiefgang gut getan, sei es bei der Story an sich oder bei den Charakteren… Eine lustige, voll mit Streichen gespickte Geschichte, der etwas mehr Tiefgang gut getan hätte.

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  • Eine tolle, leichte und beflügelnde Lektüre mit glaubwürdigen und liebenswerten Charakteren.

    Wir sind nicht zu fassen

    _hellomybook_

    27. December 2016 um 20:29

    Was ich bereits am Anfang meiner Rezension sagen möchte, ist, dass "Wir sind nicht zu fassen" mich unglaublich positiv überrascht hat. Eigentlich hatte ich ein albernes, fast kindisches, aber gute Laune verbreitendes Jugendbuch erwartet, jedoch weit gefehlt. "Wir sind nicht zu fassen" hat sehr sympathische Protagonisten zu bieten, nachvollziehbare Gedankengänge, toll beschriebene Emotionen. Dazu hat jede der Hauptfiguren einen eigenen Charakter zu bieten, den man im Laufe des Buches kennen und lieben lernt. Ja, das Buch besteht großteils aus Streichen oder "Pranks", wie man sie gegenwärtig nennt, aber es ist mehr als das. Es ist zudem eine leichte, beflügelnde Coming-Of-Age-Geschichte. Die innere Verwandlung des Protagonisten klingt jederzeit glaubwürdig und logisch. Zudem schafft es "Wir sind nicht zu fassen" tatsächlich, Erwartungsspannung aufzubauen, denn der Autor besitzt die Fähigkeit, den Leser in die Situationen mit einzubinden, sodass es sich anfühlt, als würde man selbst jemanden "pranken". Und am Ende hat es sogar einen guten Showdown zu bieten und konnte mich mit einem unvohersehbaren Twist überraschen. Fazit: Letztendlich lässt sich sagen, dass "Wir sind nicht zu fassen" ein überraschend guter Roman ist, der mehr kann, als nur lustig und albern zu sein. Eine tolle, leichte und beflügelnde Lektüre mit glaubwürdigen und liebenswerten Charakteren. Glasklare Leseempfehlung!

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  • Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Wir sind nicht zu fassen"

    Wir sind nicht zu fassen

    LeoLoewchen

    08. December 2016 um 16:43

    Wer denkt, Streiche sein nur etwas für Kinder, der kennt den Chaos-Club noch nicht!  Heute habe ich für euch das Buch "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan aus dem magellan Verlag.  Es gibt wohl kaum einen Jugendlichen, der durchschnittlicher ist, als Max.  Er ist einer von vielen, fällt nicht auf und hat auch sonst nichts Besonderes an sich.  Als sich ihm jetzt allerdings die Chance bietet, Teil von etwas ganz Großem zu werden, verändert sich Max ach so eintöniges Leben.  Man hat ihn nämlich als neues Mitglied des berühmt berüchtigten "Chaos-Clubs" angeworben, welcher sein Schlüssel zur Anerkennung als echter Gangster werden könnte.  Nach Aktionen, wie beispielsweise eine Kuhherde auf dem Schulhof, will jeder Teenager Teil dieses Clubs sein, um den Erwachsenen mal so richtig eins auszuwischen.  Als Max das erste Treffen dieser Bande besucht, erklärt man ihm zuerst die Gangsterregeln, die er zu befolgen hat.  Doch schon das Befolgen von Regel eins "Lass dich nicht erwischen", gestaltet sich als schwierig.  Denn bald findet sich Max in einer ziemlich miesen Aufnahmeprüfung wieder, die brenzlich für ihn ausgeht.  Wollte ihn dieser Club denn jemals wirklich als Mitglied aufnehmen?  Doch Max, ganz der Gangster, hält sich an Regel sieben "Die Rache ist dein!" und zeigt dem "Chaos-Club", wie man einen richtigen Streich inszeniert...  Als ich mich etwas über dieses Buch informiert habe, musste ich doch sofort schmunzeln.  Irgendwie klang die Geschichte für mich so naiv und trotzdem schon wieder so originell, dass ich sie einfach selber lesen musste.  Tatsächlich ist dieses Buch kein wirklich typisches Jugendbuch, da zwar das Alter der Protagonisten passt, aber ihr Verhalten teilweise doch eher kindisch ist. Dennoch ist es bemerkenswert, mit was für einer Strategie sie ihre Streiche in die Tat umsetzen und was für ein starkes Konzept dahinter steckt.  Max passt als Protagonist perfekt in diese Geschichte, jedoch bin ich erst sehr langsam mit ihm warm geworden.  Er soll so um die 16 Jahre als sein und dafür war mir sein Verhalten doch recht oft viel zu naiv und kindisch.  Zwar ist er wirklich sympathisch und sorgt für viele kleine Lacher, doch irgendwie kam er sehr oberflächlich daher.  Das ist wirklich schade, da mir lediglich etwas Tiefgang bei diesem Buch gefehlt hat.  Ansonsten eine wirklich originelle Geschichte, die sehr gut unterhält und sich toll lesen lässt!  Ein Buch für Fans von kleinen Rebellionen und denen, die einfach nicht erwachsen werden wollen!  Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!  Das war es dann von mir!  Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Rezension zu "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan

    Wir sind nicht zu fassen

    kathrineverdeen

    22. November 2016 um 19:05

    Max ist ein klassischer Außenseiter, den man auf jeder Schule finden kann: ein fast unsichtbarer Junge ohne Freunde und nennenswerte Fähigkeiten, mit durchschnittlichen Noten. Einfach-nur-Max! Bislang störte Max sich nicht an diesem Außenseiterdasein. Doch als er eines Tages eine Einladung von dem berühmt berüchtigten Chaos Club - der an der Asheville High sein Unwesen treibt -, erhält, sieht er seine Chance, etwas an seinem unscheinbaren Dasein zu ändern. Ein Teil dieses legendären Clubs zu sein, würde alles ändern. Denn wer kann von sich behaupten, dass er in einer nächtlichen Aktion eine ganze Kuhherde auf dem Schuldach platziert hat, oder öffentlich Rache an einem ihm verhassten Lehrer genommen hat, ohne dafür bestraft zu werden? Das sind verlockende Aussichten, jedoch vergisst Max - vor lauter Hoffnung, in den geheimen Club aufgenommen zu werden-, misstrauisch zu sein. Er ist zwar tatsächlich ein Teil der nächsten Aktion des Chaos-Clubs - nur nicht ganz so wie erhofft. Und so befindet er sich plötzlich mit vier weiteren vermeintlichen Anwärtern in einer prekären Lage, auf einem verunstalteten und hell erleuchteten Wasserturm auf dem Schulgelände, wieder. Umringt vom Sicherheitsdienst …In "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan stehen fünf junge Menschen, die wie Max auf den Streich des Chaos-Clubs hereingefallen sind, und ihr Rachefeldzug deutlich im Mittelpunkt. Fünf sehr unterschiedliche Jugendliche, die ihr Leben in die von ihnen gewählten Bahnen lenken möchten und dabei (zur Freude der Leser) einige Hürden überwinden müssen. Jeder von ihnen ist aus einem ganz persönlichen Grund motiviert diesen Club auffliegen zu lassen und so inszenieren sie eine Aktion nach der anderen. Natürlich sorgfältig geplant und gemeinsam in der Gruppe durchgeführt. Doch ihr Plan gerät oft ins Wanken, weil jeder die Chance nutzt, um einen persönlichen Rachefeldzug zu bestreiten. Dabei verlieren sie oft das gemeinsame Ziel aus den Augen.Die bedeutsame und gewichtige Thematik dieser Geschichte bietet viel Potenzial, jedoch fehlt es ihr etwas an Tiefe. Viele Situationen wirken zugunsten der Situationskomik zu oberflächlich und rasch abgehandelt. Auch die Charaktere wurden von Kurt Dinan bis auf Max etwas eindimensional gezeichnet, sodass man nur einen kleinen Einblick in ihre wahre Persönlichkeit bekommt. Sehr lesenswert fand ich jedoch die Entwicklungen innerhalb der Gruppe, denn als Leser durfte ich erleben, wie fünf so verschiedene Jugendliche trotz ihrer Probleme zu einer verschworenen Einheit werden.Der Titel „Wir sind nicht zu fassen“ kam für mich etwas zweideutig daher. Zum einen liegt die Erklärung dafür offensichtlich in der Handlung: der Chaos-Club arbeitet so versteckt, dass man seine Akteure nicht fassen kann. Die Zweideutigkeit liegt für mich aber auch in den Taten der fünf nach Rache lechzenden Außenseiter, denn diese agieren manchmal etwas unüberlegt und das Ergebnis ihrer Handlungen ist für sie selbst und den Leser nicht zu fassen, im Sinne von nicht zu begreifen.Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte bietet „Wir sind nicht zu fassen“ von Kurt Dinan fast alles, was ein unterhaltsames Jugendbuch benötigt: Eine interessante, überzeugende und humorvolle Handlung, die in einem einfach gehaltenen, aber nicht zu platten Schreibstil niedergeschrieben wurde und einige bedeutsame Botschaften für die Leser bereithält. Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und die greifbar sind. Eben Menschen, mit denen der Leser sich gerne umgibt, oder die ihn bewegen, auf welche Weise auch immer. Nicht zu vergessen: bedeutsame und eindringliche Themen, mit denen sich der Leser gerne beschäftigt, die, gemischt mit einer guten Portion Situationskomik, die Handlung nie zu schwermütig werden lassen.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Spaßig und gleichzeitig auch tiefgründig

    Wir sind nicht zu fassen

    Skyline-Of-Books

    17. November 2016 um 19:51

    Klappentext „Klassenzimmer voller Wasserbomben, öffentliche Rache an fiesen Lehrern, eine Kuhherde auf dem Schuldach – die Aktionen des mysteriösen Chaos-Clubs sind legendär. Als Max eine rätselhafte Einladung des Clubs erhält, sieht er seine Chance gekommen: Endlich nicht mehr Mister Kein-Sozialleben, Mister Durchschnitt, Einfach-nur-Max sein! In der Hoffnung, in die Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden, vergisst er völlig Gangsterregel Nr. 4: Bleib misstrauisch. Und so findet er sich genau in dem Moment vor dem verunstalteten Wasserturm auf dem Schulgelände wieder, als der Sicherheitsdienst auftaucht – eine Falle! Max kocht vor Wut und setzt auf Gangsterregel Nr. 7: Dein ist die Rache!“   Gestaltung Dieses Cover hat mich beim ersten Blick sofort zum Lachen gebracht. Es ist schlicht und löst trotzdem ein breites Grinsen beim Betrachter aus. Die Kuh sieht einerseits sehr real aus, andererseits wirkt ihr Blick auch recht gelangweilt bzw. ziemlich kuh-typisch. Vor dem blau-türkisenen Hintergrund liegt der Blickfokus natürlich direkt auf dem Kuhgesicht, was das Cover ziemlich besonders macht. Zudem sieht es so aus, als würde die Kuh um eine Ecke schauen. Ich finde es insgesamt passend zur Geschichte und gleichzeitig schlicht sowie einfach, aber dennoch besonders.   Meine Meinung Besonders der Klappentext von Kurt Dinans Roman „Wir sind nicht zu fassen“ hat mich gereizt, da mich vor allem die Gangsterregeln sofort zum Lächeln gebracht haben. Aber auch, dass das Buch einiges an Identifikationspotenzial bereit zu halten scheint, hat mich neugierig gemacht. So ist Protagonist Max, ein ganz normaler Durchschnittsjunge, der sich nichts sehnlicher wünscht, als auch endlich dazuzugehören. Das kennen vermutlich viele von uns: in der Schulzeit haben sich vermutlich die meisten Kinder bzw. Jugendlichen gewünscht, dazuzugehören und „cool“ zu sein.   Max scheint die Chance zu bekommen, denn er wird vom berühmt-berüchtigten Chaos-Club eingeladen, mitzumachen. Doch seine Freude wird schnell zunichte gemacht: er wurde reingelegt und so macht er es sich zur Aufgabe, dem Chaos-Club eins auszuwischen. Rache ist schließlich süß… Gemeinsam mit vier anderen Teenagern, die ebenfalls reingelegt wurden, möchte Max die Identität des Chaos-Clubs aufdecken, da dieser seit langer Zeit vielen Leuten Streiche spielt, aber bisher niemand weiß, wer hinter dem Club steckt. Dass diese fünf Jugendlichen, die zunächst nur die Opfer sind und die alle nicht zu den beliebten Kids in der Schule gehören, ihr Schicksal selber in die Hand nehmen, hat mir sehr gut gefallen.   Die bunt zusammen gewürfelte Fünfergruppe entspricht meiner Meinung nach viel eher dem typischen Jugendlichen und man kann sich super mit ihnen identifizieren. Sie sind nicht die Cheerleader-Königin oder das Sportass und stehen an der Highschool-Nahrungskette eher weiter unten. Max und die anderen vier sind ganz normale Teenager und spiegeln so die breite Masse wieder. Dabei sind alle fünf Charaktere sehr unterschiedlich. Jede bzw. jeder hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen, aber gemeinsam können sie viel mehr sein.   Besonders beeindruckt hat mich der Zusammenhalt der kleinen Gruppe, der mit dem Verlauf der Geschichte immer intensiver und enger wird. Aus fünf Schülern, die vorher nichts gemeinsam zu haben schienen, werden Freunde, die durch dick und dünn gehen. Freunde, die zusammenhalten, egal ob sie beliebt sind oder eben nicht. Die Streiche, die sie im Handlungsverlauf spielen, sind dabei durchaus unterhaltsam. Ich habe in meiner Schulzeit nie wirklich Streiche gespielt und war daher gespannt, welche mir hier begegnen würden. Von sehr lustigen, über eher eklige bis hin zu ziemlich destruktiven Streichen war hier alles dabei. Die Streiche sind auch der Mittelpunkt der Handlung und waren auch größtenteils sehr lustig. Manchmal habe ich allerdings etwas ihre Umsetzbarkeit in der Realität hinterfragt.   Dabei werden die Streiche jedoch nicht einfach so einer nach dem anderen „abgearbeitet“, sondern sie werden auch reflektiert. Protagonist Max beginnt nämlich die Aktionen seiner Truppe zu hinterfragen, sodass „Wir sind nicht zu fassen“ auch einen moralischen Aspekt bekommt. Das Buch wirkt so sehr erwachsen und die Streiche bleiben auch nicht unkommentiert oder unverbunden nebeneinander stehen. Die Gangsterregeln, die Max in Filmen gelernt hat und immer wieder bei den Plänen anwendet, habe ich als toll empfunden, weil sie mich immer wieder zum Lächeln gebracht haben.   Fazit Mit „Wir sind nicht zu fassen“ hat Kurt Dinan ein Schulabenteuer geschrieben, das wohl jeder Jugendliche gerne selbst erlebt hätte. Verrückte Streiche treffen hier auf durchaus erwachsene, moralische Anmerkungen, die dem Leser nicht nur die spaßige Seite der Streiche vor Augen führen. Aber im Vordergrund steht eindeutig der Spaß, der auch beim Leser ankommt, auch wenn manche Streiche mir nicht ganz so gut gefallen haben und ich an ihrer Umsetzbarkeit gezweifelt habe. Besonders schön war es für mich, den wachsenden Zusammenhalt der kleinen Gruppe von Außenseitern zu verfolgen. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Sehr gelungenes Jugendbuch voller genialem Witz und Humor, aber auch mit ernsten Tönen

    Wir sind nicht zu fassen

    Julitraum

    13. November 2016 um 15:19

    Max ist ein Schüler wie jeder andere an der Ashville Highschool. Er ist eher der ruhige, etwas schüchternere Typ ohne allzu viele Freunde und ohne allzu viel Aufsehen in der Schule zu erregen. Kurzum unauffällliges Mittelmaß, was Max nicht allzu toll findet. Als er eines Tages eine Einladung des legendären Chaos-Clubs, der an seiner Highschool schon seit Jahrzehnten zum Leidwesen der Lehrer und zur Freude der Schüler sein Unwesen treibt, erhält, ist Max völlig von den Socken. Denn der Chaos-Club ist einfach legendär. Niemand kennt seine Mitglieder, niemand weiß wer hinter diesem Club steckt, der alljährlich mit mehreren, einfach genialen Streichen und Aktionen Reden von sich macht. Sei es ein Klassenzimmer über Nacht mit Wasserbomben zu füllen, öffentliche Rache an fiesen Lehrern zu nehmen oder eine ganz Kuhherde aufs Dach der Schule zu verfrachten, der Chaos-Club ist faszinierend und unschlagbar und nicht zu fassen! Max ist also voller freudiger Erwartung und Aufregung als er zum verabredeten Treffen des Chaos-Club schleicht. Erstaunlicherweise trifft er dort auch noch auf 4 andere Mitschüler, die ebenfalls eine heimliche Einladung des Chaos-Club erhalten haben. Aber ebenso wie Max sind diese Schüler nicht unbedingt die schillerndsten Gestalten der Schule, eher unauffällig oder durch blöde Aktionen etwas ins Abseits geraten. Max Misstrauen meldet sich. Braucht der geniale Chaos-Club wirklich diese Art von Mitglieder? Doch wider alle Vorsicht folgt auch Max den schriftlichen Anweisungen des Clubs, der sich den 5 Schülern immer noch nicht offenbart hat. Als Max und die anderen sich jedoch auf dem plötzlich verunstalteten Wasserturm der Schule im Scheinwerferlicht umgegeben vom heraneilenden Sicherheitsdienst wiederfinden, ist allen klar, dies war eine heimtückische Falle! Max kocht vor Wut und sinnt auf Rache und so bekommt der legendäre Chaos-Club plötzlich einen ganz ausgefuchsten Gegener, mit demi nicht zu spaßen ist.... Dieses Jugendbuch, das ab einem Alter von 14 - 17 Jahren empfohlen wird, ist wirklich genial! Auch für Erwachsene - wie mich - ein absolutes Lesehighlight. Der lockere und manchmal saloppe Schreibstil spricht Jugendliche und auch Erwachsene sehr an. Die Geschichte als solches ist sehr klug und spannend aufgebaut. Mit unglaublich viel Witz und Humor sind viele Begebenheiten geschildert. Einige Streiche sind - obwohl sie unglaublich clever inszeniert sind - schon ein wenig hart, aber dies ist auch das Augenmerk des Buches. Es spricht auch einige ernste Dinge an und man lernt, wie die Jugendlichen selbst beginnen, ihr Tun und das der anderen zu hinterfragen, ob es ethisch und moralisch ist. Das Buch zeigt sehr gut auf, wie die Jugendlichen zunehmend erwachsener und reifer werden. Viele wichtige Themen wie echte Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Toleranz und Moral werden angesprochen und im Verlauf des Buches machen fast alle Figuren, besonders die der Jugendlichen, eine erstaunliche Entwicklung durch. Ein wahrhaft gelungenes Jugendbuch, das vortrefflich unterhält und auch so einiges mit auf den Weg gibt. Absolute Leseempfehlung!

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  • Mein Jugendbuchhighlight in 2016

    Wir sind nicht zu fassen

    Zwillingsmama2015

    24. October 2016 um 16:37

    Kurt Dinans Jugendroman „Wir sind nicht zu fassen“ ist ein wenig wie Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“-nur mit älteren und pubertierenden Schülern. Worum genau geht es? Max erhält eine Einladung des Chaos Clubs, der seit 40 Jahren an der Asheville High herrscht und wie der Name es schons sagt immer wieder für Chaos sorgt. Kein Wunder, dass Max, der fast kein Sozialleben hat,sich nur allzu gerne darauf einlässt. Doch zu spät merkt er und die anderen vier,dass er irgendwie hinters Licht geführt wurde... Kurt Dinan ist selbst Lehrer und Vater von vier Kindern, wen sollte es da schon wundern,dass so jemand irgend wann ein solch authentisches Buch schreibt - er hat bestimmt genug mitbekommen. Der Schreibstilist wirklich gut und man hat keinerlei Probleme in die Geschichte um die „5 vom Wasserturm“einzusteigen. Die 5 sind: Max (der Chef), Ellie (die Pastorentochter), Malone (skandalbehaftete Künstlerin), Tim (der vermeintlich dumme Sportler) und Dave ( er will als schlechtester Schüler bestehen oder durchfallen?) - alle haben eines gemeinsam. Kaum Freunde und fast niemand kennt sie. Doch nun haben sie sich und wollen sich am Chaos-Club rächen und seine Identität nach bald 40 Jahren offenlegen.... Das ist ein sehr gewagter Plan und ob die 5 das nun schaffen müsst ihr selbst rausfinden -und glaubt mir,ihr werdet es nicht bereuen. Für mich ist „Wir sind nicht zu fassen“ eines der besten Jugendbücher in 2016. Warum? Weil es humorvoll, emotional, authentisch und zuweilen auch klug ist – wunderschön!

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  • So schreibt man seinen Namen in den nassen Zement des Universums

    Wir sind nicht zu fassen

    MelE

    17. October 2016 um 17:50

    "Wir sind nicht zu fassen" ist ein äußerst amüsantes Jugendbuch, welches durch Gangsterregeln wirklich aufgepeppt wurde. Nachahmungswert ist es aber eher nicht, denn im Gegensatz zum Chaos - Club der  in der Schule von Max geduldet wird, da sie 1. eh nicht zu fassen sind und 2. immer einen Schritt voraus zu sein scheinen, wäre in unseren normalen deutschen Schulen der Bär los, wenn Schülerstreiche überhand nehmen würden. Es ist eine tolle Idee, denn es bringt in den Schulalltag richtig Pep und Abwechslung. Durch die Falle am Wasserturm ist für Max ganz klar, das er Rache nehmen muss. Hilfe dabei bekommt er von den vier anderen Personen, die auch in die Falle getappt sind. Es entwickelt sich eine geniale Situationskomik, die mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht hat. Irgendwann ist auch die Kuh auf dem Cover erklärt und ich frage mich tatsächlich, wie man zu solchen Ideen kommen kann. Manche der Streiche, die sich im Verlauf des Buches mehren sind wirklich schon professionell und ausgeklüngelt. Das Ziel ist immerhin den Chaos - Club zu entlarven und ebenso auch der Wunsch groß besser zu sein als diese geheimnisvolle Verbindung. Max großer Wunsch ist, seinen Namen in den nassen Zement des Universums zu schreiben. Ob es ihm gelingen wird? Ein genialer Streich muss her der alles andere dagewesene übertrumpfen kann. Es ist unglaublich, welch ein Potential sich in den fünf vom Wasserturm entwickelt und wie ihre Rache letztendlich aussieht. Max hat es einfach satt unsichtbar zu sein und er wittert die Chance groß rauszukommen. Es ist dabei egal Regeln zu brechen und fast eine Straftat zu begehen. Natürlich ist es auch echt cool dabei ein Mädchen zu beeindrucken. Ellie ist oft genau dann am Start wenn Max Hilfe braucht. Was sich letztendlich entpuppt ist wirklich fies eingefädelt, dennoch hat es dazu geführt, das Max endlich gesehen wird und eine positive Verwandlung innerhalb der Story durchmachen kann. Mir hat "Wir sind nicht zu fassen" sehr gefallen. Natürlich ist es nicht nachahmenswert den einen oder anderen Streich nachzuahmen und sollte nur mit einem Augenzwinkern gesehen werden. Das Lesen macht Spaß und  ist definitiv für die Zielgruppe ab 14 Jahren bestens geeignet. Vielleicht eher für Jungs als für Mädchen, aber da möchte ich mir kein Urteil bilden müssen. Hochwertig, amüsant und absolut lesenswert!

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  • Leserunde zu "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan

    Wir sind nicht zu fassen

    Magellan_Verlag

    Kein Wort zu niemandem! Pssst! Habt Ihr schon vom legendären Chaos-Club gehört? Er treibt in Kurt Dinans Jugendroman Wir sind nicht zu fassen sein Unwesen an der Asheville High. Das Zimmer des Beratungslehrers von unten bis oben mit Wasserbomben füllen, die Schulwebsite auf BauernhofLiebe.com umleiten und das Auto eines Lehrers über der Theaterbühne aufhängen – das sind nur ein paar seiner berühmt-berüchtigten Streichen! Als Max eine Einladung bekommt, dem Club beizutreten, lässt er sich nicht zweimal bitten – und gerät prompt in eine Falle! Nur gut, dass Max seine 25 Gangsterregeln parat hat und in seinen vier Leidensgenossen eine  unwahrscheinliche Crew findet. Ihr Ziel: Rache! Let the prank war begin! Kurt Dinan ist Lehrer und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern, die er auch liebevoll „die Verbrechensserie“ nennt, in Cincinnati, Ohio. „Wir sind nicht zu fassen“ ist sein erster Roman. Er sagt, er wäre als Siebzehnjähriger gern so mutig gewesen wie Max, seine Hauptfigur, aber genau das ist das Gute am Schreiben: Jetzt kann er zusammen mit Max all die genialen Streiche nachholen, die er in der Schule verpasst hat.  An der Leserunde teilnehmen und eines von 10 Exemplaren gewinnen könnt Ihr, wenn Ihr uns bis zum 14. September folgende Frage beantwortet: Welchen Streich würdest Du gerne mal jemandem spielen? In unserer Leseprobe könnt Ihr bereits in den Roman reinschnuppern. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen und freuen uns auf eine tolle Leserunde mit Euch! Euer Magellan-Team

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  • Sehr lustig mit einer Prise Ernsthaftigkeit

    Wir sind nicht zu fassen

    Tom_Read4u

    17. October 2016 um 10:55

    Die 5 Jugendlichen Max, Wheeler, Elli, Malone und Adleta gehören nicht gerade zu den beliebtesten Schülern auf ihrer Schule. Jeder ist sehr speziell, auf seine eigene Art und Weise. Max als durchschnittlicher Langweiler mit all seinen Unsicherheiten und Problemen im Schulalltag, Wheeler ein durchgeknallte Faullenzer, Elli die Pastorentochter, Malone, die durch ein Oben-Ohne-Foto zum Gespräch der ganzen Schule wurde und Adleta, ein super Lacrosse Spieler, aber mit scheinbar wenig Hirn, fallen auf einen Streich des legendären Chaos Club herein und werden nun erneut zum Gespött der ganzen Schule. Aber der anonyme Chaos Club hat die Rechnung ohne die 5 gemacht, die nun nur eines wollen RACHE!!! Ob Max und seine Freunde es schaffen werden, den Chaos Club zu enttarnen und so Rache für ihre Bloßstellung nehmen zu können oder kommt am Ende doch alles anders? Das wird hier natürlich nicht verraten, nur so viel, es warten einige genial lustige und trickreiche Streiche auf uns Leser. Die Geschichte mit ihren knapp 320 Seiten ist schön flüssig zu lesen und  hat mich an etlichen Stellen zum Schmunzeln gebracht, sowohl durch die lustigen Streiche/Aktionen, aber auch durch die vielen versteckten Wortwitze. Eine  toll erzählte Geschichte, die bei einem sofort das Kopfkino abspringen lässt. Jedoch kommt neben all den Streichplanungen und den Streichen selbst, das zwischenmenschliche Miteinander  - Freundschaft, Liebe und auch Verrat -nicht zu kurz und so packt der Autor Kurt Dinan auch an geschickt platzierten Stellen immer wieder eine kleine Prise Ernsthaftigkeit mit rein, die zum Nachdenken anregt und auch vielleicht als ein kleiner Fingerzeig gedacht ist, dass jeder sein Leben selbst bestimmt und mit etwas Fleiß und Durchsetzungsvermögen großes erreichen kann. Fazit: Tolle, spannende und lustige Geschichte, die ein paar geschickt eingefädelten Wendungen besitzt und so richtig Spaß macht zu Lesen!!! Sehr zu empfehlen und deswegen auch von mir 5 Sterne!!!

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  • Wir sind nicht zu fassen - unterhaltsamer Jugendroman mit nachdenklichen Momenten

    Wir sind nicht zu fassen

    Tiffi20001

    10. October 2016 um 15:05

    Klappentext:Klassenzimmer voller Wasserbomben, öffentliche Rache an fiesen Lehrern, eine Kuhherde auf dem Schuldach – die Aktionen des mysteriösen Chaos-Clubs sind legendär. Als Max eine rätselhafte Einladung des Clubs erhält, sieht er seine Chance gekommen: endlich nicht mehr Mister Kein-Sozialleben, Mister Durchschnitt, Einfach-nur-Max sein! In der Hoffnung, in die Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden, vergisst er völlig Gangsterregel Nr. 4: Bleib misstrauisch. Und so findet er sich genau in dem Moment vor dem verunstalteten Wasserturm auf dem Schulgelände wieder, als der Sicherheitsdienst auftaucht – eine Falle! Max kocht vor Wut und setzt auf Gangsterregel Nr. 7: Dein ist die Rache!Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem Titel „Wir sind nicht zu fassen“ eine schwarz-weiße Skizze einer Kuh und ist ansonsten in Türkis gehalten worden.Das Cover gefällt mir persönlich gut, obwohl ich auch sagen muss, dass es mir auf den Bildern im Internet nicht so gut gefallen hat. Als ich das Buch jedoch in den Händen hielt, gefällt mir sowohl die Farbgestaltung sehr gut, da ich den türkisen Hintergrund mag und er auch sehr gut ins Auge sticht. Die Zeichnung der Kuh ist zwar ungewöhnlich, was ich prinzipiell gut finde, ich muss aber auch sagen, dass sie mir etwas zu wenig aussagekräftig ist und beim ersten Betrachten keinen wirklichen Einblick in das Buch bietet. Dagegen gefällt mir der Titel des Buches sehr, da er neugierig macht und auch den Inhalt gut beschreibt. Zudem ist der Titel auf dem Cover hervorgehoben, was sehr gelungen ist.Der Klappentext passt ebenfalls sehr gut zum Buch und ist interessant geschrieben, sodass Interesse am Buch geweckt wird. Mir gefällt, dass wirklich kaum etwas von der Handlung verraten wird und dennoch ein guter Einblick in die Grundgeschichte gegeben wird. Insgesamt gesehen eine gelungene Buchgestaltung, die durchaus zum Lesen des Buches animiert.Eigene Meinung:Aufgrund des Klappentextes war ich sehr gespannt auf das Buch, ich hätte jedoch nicht erwartet, dass es mich so begeistern kann.Der Einstieg in das Buch ist sehr unmittelbar, sodass man sofort mitten im Geschehen ist, was mir gut gefallen hat. Die Handlung an sich war durchgehend spannend und die Grundidee den „Chaos-Club“ der Schule mit Streichen, welche durch die Hauptfiguren des Buches durchgeführt werden, auffliegen zu lassen hat mir gut gefallen. Insgesamt hatte das Buch durch vielen Aktionen und Streiche ein hohes Lesetempo und es konnte mich durchwegs fesseln. Allerdings muss ich auch sagen, dass manche der Aktionen über das Ziel hinausschießen und dabei tatsächliche Menschen verletzt wurden, was ich nicht so gut fand. Deshalb fand ich es auch besonders gelungen, dass vor allem die Hauptfigur Max im Verlauf des Buches ins Nachdenken kommt, wie weit man für seine Rache gehen darf, da das Buch dadurch eine sehr interessante und wichtige Tiefe erreichen konnte. Das Ende des Buches konnte mich dann ebenfalls absolut überzeugen, da es überraschend war und ich es so nicht erwartet hatte.Die Figuren des Buches sind ein sehr großer Vorteil der Geschichte, da alle sehr sympathisch sind, sie gleichzeitig aber auch Ecken und Kanten haben und es kein reines „schwarz – weiß“ denken gibt. Ich konnte ich in die Charaktere sehr gut hineinversetzen und vor allem der Hauptprotagonist Max erlebt eine spannende Wandlung im Buch.Die Sprache des Buches ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich der Handlung gut folgen konnte. Besonders gut gefallen haben mir dabei der humorvolle Schreibstil und die häufigen Andeutungen/Anlehnungen auf Filme und ähnliches. Auch die immer sich im Buch immer wieder befindlichen „Gangsterregeln“ konnten mich gut unterhalten und haben das Buch zusätzlich aufgelockert. Fazit:Ein unterhaltsames Jugendbuch mit einer spannenden, aber auch nachdenklichen Thematik und interessanten Figuren, das ich jedem empfehlen kann.Autor:Kurt Dinan ist Lehrer und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern, die er auch liebevoll „die Verbrechensserie“ nennt, in Cincinnati, Ohio. „Wir sind nicht zu fassen“ ist sein erster Roman. Er sagt, er wäre als Siebzehnjähriger gern so mutig gewesen wie Max, seine Hauptfigur, aber genau das ist das Gute am Schreiben: Jetzt kann er zusammen mit Max all die genialen Streiche nachholen, die er in der Schule verpasst hat. (Quelle: Magellan)Allgemeine Infos:Titel: Wir sind nicht zu fassenAutor: Kurt DinanVerlag: MagellanSeitenzahl: 320Preis: 16,95 EURISBN: 978-3734850233

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    Wir sind nicht zu fassen

    esposa1969

    09. October 2016 um 16:13

    Klappentext:Klassenzimmer voller Wasserbomben, öffentliche Rache an fiesen Lehrern, eine Kuhherde auf dem Schuldach – die Aktionen des mysteriösen Chaos-Clubs sind legendär. Als Max eine rätselhafte Einladung des Clubs erhält, sieht er seine Chance gekommen: Endlich nicht mehr Mister Kein-Sozialleben, Mister Durchschnitt, Einfach-nur-Max sein! In der Hoffnung, in die Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden, vergisst er völlig Gangsterregel Nr. 4: Bleib misstrauisch. Und so findet er sich genau in dem Moment vor dem verunstalteten Wasserturm auf dem Schulgelände wieder, als der Sicherheitsdienst auftaucht – eine Falle! Max kocht vor Wut und setzt auf Gangsterregel Nr. 7: Dein ist die Rache!Leseeindruck:"Wir sind nicht zu fassen" von Autor Kurt Dinan ist ein wirklich lesenswerter, witziger und unterhaltsamer Jugendroman. Wie der Klappentext bereits verrät, treibt in der Ashville High bereits seit vier Dekaden der legendäre Chaos-Club sein Unwesen. Als der eher unauffällige Max eine Einladung des Chaos-Clubs erhält, fackelt er nicht langeund sieht seine Gelegenheit gekommen, seinem eintönigen Dasein zu entrinnen. Doch die Einladung entpuppt sich als eine Falle, auf der er und andere Mitschüler reingefallen sind. Und so sinnen Max und die anderen vier auf Rache und veranstalten eigene Streiche, um den Chaos-Club Paroli zu bieten....Dieses Buch hat eine Lesealterempfehlung von 14 bis 17 Jahren. Ich wollte erst gemeinsam mit meinem knapp 13-jährigen Sohn lesen, las dann aber doch alleine. Die Streiche sind allesamt sehr speziell, mal mehr, mal weniger komisch, stehen im Mittelpunkt der Geschichte, die sich recht gut und flüssig lesen lässt. Die Figuren machen eine interessante Entwicklung durch im Laufe der Geschehnisse. Insgesamt las sich die Handlung gut, stellenweise aber auch etwas langatmig. Dennoch möchte ich für die 315 Seiten gerne 4 Sterne vergeben.Das Cover wirkit im ersten Moment nicht wie ein Jugendbuch, im Laufe des Lesens aber wird es immer stimmiger!@ esposa1969

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  • Ein Streichkrieg hält die Schule in Atem

    Wir sind nicht zu fassen

    TheRedRidingHood

    03. October 2016 um 18:00

    In dem Buch "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan geht es vorrangig um den Jugendlichen Max, welcher wohl als der Durchschnittsschüler schlechthin gilt. Keiner kennt ihn wirklich und keiner möchte ihn kennen lernen. Doch damit will Max sich nicht mehr zufrieden geben und als er dann eine ominöse Einladung des legendären Chaos-Clubs erhält, sieht er darin seine Chance, seinem langweiligen Leben eine neue Wendung zu verschaffen. Zusammen mit ein paar anderen Jugendlichen aus seiner Schule stellt er jedoch zu spät fest, dass sie in eine Falle geraten sind und nur zu Opfern eines neuen genialen Streichs der Schullegenden wurden.Doch Max hat genug und beschließt Rache zu nehmen...Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die Thematik fand ich sehr ansprechend und erfrischend, da ich vorher noch nie eine Geschichte mit dem Hauptthema "Streiche" hatte. Ich musste feststellen, dass sich damit eine lustige und sehr unterhaltsame Geschichte erschaffen lässt.Was mich außerdem positiv überraschte, war dass das Buch dadurch aber durchaus nichts an Ernsthaftigkeit verloren hatte. Denn obwohl dieser "Krieg der Streiche" im Vordergrund steht, bekommt man als Leser trotzdem einen Blick hinter die Kulissen, also in das Privatleben der sehr verschiedenen Jugendlichen und man stellt früh fest, dass jeder seine eigenen Päckchen zu tragen hat. Genau das gab der Geschichte noch mehr Tiefe und sie wirkte dadurch authentischer. Außerdem konnte man so auch diverse Reaktionen seitens der Protagonisten nachvollziehen. Mir gefiel es sehr gut, dass ein paar Elemente in dieser Geschichte etwas von "coming-of-age" hatten, was das ganze noch realistischer wirken ließ. Man sollte nämlich bedenken, in welchem Alter sich unsere Hauptprotagonisten befinden. Da ist es klar, dass es noch viele andere Probleme und Themen in deren Leben geben muss, als nur die Ausführung perfekter Streiche.Hinzu kommt, dass ich an manchen Stellen wirklich überrascht wurde. Ich dachte ehrlicherweise, dass dies auch wieder einmal ein vorhersehbares Jugendbuch wird, doch ich lag definitiv falsch. Mehr als einmal ging die Geschichte plötzlich in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hätte. Das fand ich sehr unterhaltsam und ließ mich oft mitfiebern.Der Schreibstil von Kurt Dinan gefiel mir ebenfalls gut. Er ist nichts außergewöhnliches, aber trotzdem sehr angenehm zu lesen und entspricht genau dem, was man von einem guten Jugendbuch erwartet. Die Gestaltung des Covers ist für mich ein kleines Highlight. Allerdings konnte mich der Magellan-Verlag da noch nie enttäuschen, im Gegenteil. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und insgesamt wirkt die Verarbeitung des Buches wieder sehr hochwertig. Im Bücherregal ist es ein wahrer Blickfang. Insgesamt kann ich das Buch also auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem an junge Leser, an die das Ganze ja auch eigentlich gerichtet ist. Trotzdem lege ich es auch den Lesern ans Herz, die die Schulzeit schon hinter sich gelassen haben. Mit diesem Buch erinnert man sich doch gerne wieder an die eigenen Schulstreiche zurück.

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  • Es ist einfach nicht zu fassen

    Wir sind nicht zu fassen

    TochterAlice

    03. October 2016 um 07:54

    was so an der Ashville High passiert. Gut, an jeder Highschool in den Staaten wird mal ein bisschen Unfug verzapft, aber das, was der Chaos Club hier bereits seit Jahrzehnten veranstaltet, das geht auf keine Kuhhaut - nein, die Kühe befinden sich vielmehr eines Tages auf dem Dach der Schule: es ist eine ganze Herde, die da aufgeboten wird. Wie ist sie dadrauf gekommen? Nun, bevor man sich darüber Gedanken macht, sollte man zunächst überlegen, wer denn eigentlich hinter dem Chaos Club steht. Zumindest für Max und seine vier Leidensgenossen ist dies eine ausgesprochen brennende Frage, finden sie sich doch eines Nachts auf dem Wasserturm wieder - eine Einladung des Chaos Clubs, die auf mehr - vielleicht sogar auf eine Aufnahme in diese illustre Vereinigung - hoffen ließ, stellte sich als Falle heraus. Aber es hat auch sein Gutes: die Fünf - bislang eher Einzelgänger - bilden bald eine schlagkräftige Truppe, die dem Chaos Club entgegenhält. Natürlich im Geheimen wie auch der Chaos Club selbst in den 40 Jahren seines Wirkens noch nie entlarvt wurde. Und sind sie erfolgreich? Nun, man wird sehen - wer neugierig geworden ist, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Denn hinter diesem Buch steckt viel mehr als seichte amerikanische Jugendunterhaltung, nein, hier geht es um Selbstvertrauen, Vertrauen in andere, um Leistungen - gemeinsame als auch diejenigen, die man als Individuum bringt und vor allem - und dies sollte in viel mehr Jugendbüchern eine Rolle spielen - darum, einen, nämlich seinen Platz in der Welt zu finden. Der Autor schreibt eindringlich und oft auch entlarvend, die Gestaltung der Charaktere entpuppt sich als seine ganz starke Seite. Nicht nur die Jugendlichen, auch die Lehrer sind wirklich sehr anschaulich gezeichnet, man hat einen jeden direkt vor Augen. Teilweise erschienen mir die Handlungen und Gedanken nicht so ganz nachvollziehbar, ja, ich empfand sie gar als verwirrend und brauchte eine Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Dennoch ist das Buch lesenswert, zumal sicher nicht jeder sich von den Ausführungen Kurt Dinans irritieren lässt. Eine ungewöhnliche und unterhaltsame Lektüre nicht nur für Jugendliche!

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  • Kampf dem Chaos-Club!

    Wir sind nicht zu fassen

    cyrana

    30. September 2016 um 18:31

    An der Asheville High treibt der Chaos-Club nun schon seit 40 Jahren sein Unwesen mit Streichen. Natürlich sind die Mitglieder längst nicht mehr dieselben, aber der geheimnisvolle Club besteht weiter und so überlegt Max gar nicht mal so lange, als er eine Einladung des Chaos-Clubs erhält. Der brave Max, der seine Wochenende zu Hause mit Filmegucken verbringt, ein Durchschnittsschüler mit eigentlich nur einem Freund, Wheeler. Doch das möchte er ändern und geht zu dem auf der Einladung genannten Treffpunkt. Tja, das ist nur leider eine Falle. Aber nun reicht es Max; das lässt er sich nicht gefallen und gemeinsam mit den anderen, die auf die Einladung hereingefallen sind, überlegt er, wie man den Chaos-Club auffliegen lassen kann und sich rächen kann.Dabei helfen ihm die vielen Action-Filme, aus denen er sich gerne mal für seine Gangster-Regeln bedient, wie zum Beispiel aus "Ocean's Eleven" oder "Leverage".Eine witzige Schulgeschichte mit zum Teil genialen Streichen (der mit den Kühen war göttlich), aber leider auch ein paar geschmacklosen Streichen. Nebenbei noch ein wenig Philosophie und auch Psychologie und auf jeden Fall viel Unterhaltung, geschrieben in einem gut durchdachten Stil. Eine Prise Moral ist auch mit dabei.

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