Kurt Drawert Spiegelland

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Inhaltsangabe zu „Spiegelland“ von Kurt Drawert

Bereits in den Jahren 1990 und 1991 schrieb Kurt Drawert einen kurzen, furios aufwühlenden, sprachgewaltigen Roman, der sich mit dem Ende seines Heimatlandes auseinandersetzt. Für diesen vermutlich ersten bedeutenden Roman über das Ende der DDR wurde ihm der Uwe-Johnson Preis verliehen. Gewidmet ist das Buch Drawerts Söhnen 'im Sinne einer Erklärung '. Es erzählt die Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung, die Drawert meisterhaft mit zeitgeschichtlichen Ereignissen verknüpft. Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls wird dieses erste große literarische Zeugnis dieses Umbruchs neu herausgegeben. Der Band wird ergänzt um die Erzählungen der 90er Jahre, darunter 'Haus ohne Menschen', für das Drawert den Ingeborg-Bachmann Preis erhielt. Thematisch verbundene Essays wie 'Polen, eine innere Reise' und 'Go, Trabi, go down' bieten einen Blick auf die Jahre nach dem Fall der Mauer. Mit dieser Ausgabe liegen erstmals die wichtigsten Prosatexte Kurt Drawerts aus der Anfangszeit des wiedervereinigten Deutschland gesammelt vor. 'In kreisenden und bohrenden, aufgestauten und weiterdrängenden Sätzen, pathetisch und reflektierend, werden die Materialien einer Biographie um und um gewendet. Dabei ereignet sich das Erstaunliche, daß diese Erinnerungsfragmente durch die kunstvollen Sätze nicht etwa zerrieben werden; sie gewinnen in der Reflexion eine seltsame Transparenz… Und, seltsam genug, gerade diese Verfremdung bewirkt, daß das Buch einem nahegeht. Es leistet etwas anderes und mehr als jene detailreichen Werke, an denen kein Mangel besteht: es erhellt die Vergangenheit, die DDR als Teil der deutschen Geschichte, gleichsam von innen.' Elsbeth Pulver, NZZ Kurt Drawert (*1956) lebt als freier Schriftsteller und Leiter der Textwerkstatt in Darmstadt. Er wuchs in Borgsdorf und Hohen Neuendorf bei Berlin sowie ab 1967 in Dresden auf. Von 1982 bis 1985 studierte er am Leipziger Literaturinstitut. Zahlreiche Auslandsreisen, u. a. nach Australien, Brasilien und Russland. Zu seinen Auszeichnungen gehören u.a. der Léonce und Lena Preis, der Uwe Johnson Preis, der Ingeborg Bachmann Preis, der Rainer Malkowski Preis, die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung und der Werner Bergengruen Preis. Zahlreiche Stipendien, darunter für die Villa Massimo in Rom, die Villa Decius in Krakau und das New York Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Zuletzt erschienen: 'Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte. Roman' (2008), 'Idylle, rückwärts. Gesammelte Gedichte' (2011) und 'Schreiben. Vom Leben der Texte' (2012) im CH Beck Verlag.

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