Kurt Geisler

 3.7 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Bädersterben, Friesenschnee und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kurt Geisler

Bädersterben

Bädersterben

 (8)
Erschienen am 12.07.2010
Friesenschnee

Friesenschnee

 (6)
Erschienen am 11.07.2011
Küstengold

Küstengold

 (5)
Erschienen am 09.07.2012

Neue Rezensionen zu Kurt Geisler

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Rezension zu "Küstengold" von Kurt Geisler

Rezension zu "Küstengold" von Kurt Geisler
sab-mzvor 6 Jahren

Kurt Geisler hat die Verquickung der Krimihandlung mit einer Ode an seine Heimat Schleswig-Holstein verbunden.

Helge Stuhr, der als Pensionär so nebenbei noch detektivisch tätig ist, will ja nur Urlaub in St-Peter-Ording machen. Dabei gerät er in einen Strudel von Morden, dunklen Machenschaften in der Energiewirtschaft und auch Gefahren für ihn.

Sein Freund Kommissar Hansen schickt ihn nach Rendsburg und er lässt auch Neumünster, etc nicht aus. Der Krimi gerät zu einer Rundreise durch das nördlichste Bundesland und man merkt, dass der Autor sich zum einen dort gut auskennt und zum anderen auch seine Heimat liebt.

Stuhr erlebt Urlaub, Liebe, Detektivarbeit, frühere Kollegen, wie hängen die denn damit zusammen, und vieles mehr.

Rundum ein Krimi, der einen in den Bann zieht.

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Rezension zu "Küstengold" von Kurt Geisler

Rezension zu "Küstengold" von Kurt Geisler
Gospelsingervor 6 Jahren

Helge Stuhr freut sich auf eine entspannte Sommerwoche in St. Peter-Ording. Er hat, wie in jedem Jahr, extra auf schönes Wetter gewartet und genießt sein erstes Bier am Strand.
Kurz darauf wird ebendieser Strand heftig aufgewirbelt, weil ein Privatflugzeug darauf eine unsanfte Landung hinlegt. Den Eigentümer des Fliegers erwartet schon sein Lieblingsdrink, und er lädt Helge zu einer sehr feuchten Nacht ein. Offensichtlich lässt es sich in der Energiewirtschaft gut verdienen, und es warten noch weitere erhebliche Einnahmequellen, wenn im Wattenmeer unterirdische Kohlendioxidspeicher angelegt werden, das reinste Küstengold eben.
Aber dann muss Stuhr seinen Urlaub schon wieder abbrechen, denn er wird von Kommissar Hansen um Hilfe gebeten. Es gibt mehrere brutale Morde, und die Opfer haben alle etwas mit der Energieversorgung zu tun. Gleich zwei russische Unternehmen wollen regionale Energieversorger übernehmen, und sowohl in der Regierung als auch in der Verwaltung wecken sie Begehrlichkeiten. Stuhr hat es nicht leicht, in diesem Dickicht den Schuldigen zu finden, erst recht, weil einige Hinweise auf die radikalen Atomkraft-Gegner deuten. Kurzerhand schleust Stuhr seinen Kumpel Olli in die autonome Szene ein.
Gleich am Anfang spielt das Buch in meinem geliebten St. Peter-Ording, und auch später kehrt die Handlung hierher zurück. Dazwischen spielen Kiel und das Ehrenmal in Laboe eine Rolle. Das Lokalkolorit hat in diesem Band endlich wieder einen höheren Anteil als im letzten.
Dieser Krimi ist humorvoller als die ersten beiden Bücher der Reihe; witzig ist z.B. die Beschreibung des Umzugs in eine neue Wohnung. Merke: Lass deine Freunde während deines Umzugs nicht allein, schon gar nicht, wenn es regnet und Alkoholisches im Umzugsgut ist.
Lustig fand ich auch, dass Stuhr bei seiner Rückkehr SPO erstmals im schlechten Wetter erlebt hat. Dabei hat dieser Ort auch bei Regen und Sturm seine Reize.
Herrlich ist, wie Stuhr sich als Frauenversteher versucht, indem er einschlägige Romane in pastellfarbenen Covern liest. Trotzdem ist sein Umgang mit Frauen immer noch nicht besonders erwachsen.
Nachdem ich den zweiten Band etwas schwächer fand, hat mir dieser spannende und humorvolle Krimi wieder richtig gut gefallen. St. Peter-Ording ist immer wieder einen Toten wert.

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Rezension zu "Friesenschnee" von Kurt Geisler

Rezension zu "Friesenschnee" von Kurt Geisler
Gospelsingervor 7 Jahren

Was tut man, wenn man von seiner Partnerin in eine Theateraufführung geschleppt wird, zu der man keine Lust hat? Ganz einfach, man nutzt die Gunst der Stunde, als ein Schauspieler ausrastet und stirbt, schaltet sich in die Ermittlungen ein und beendet so den leidigen Kulturtrip.
In der Nähe des Kieler Wasserturms, in dem die Theateraufführung stattfindet, wird eine Frau brutal angegriffen. Der Verdacht fällt auf den Schauspieler Robert Halbedel, der völlig durchdreht und auf das Dach flüchtet, eine Aktion, die er nicht überlebt.
Aber war Halbedel wirklich der Täter? Der frühpensionierte ehemalige Landesbeamte Helge Stuhr unterstützt sehr bereitwillig die Ermittlungen seines Freundes, Kommissar Hansen, und auch sein Freund Olli ist mit von der Partie.
Kein Wunder, dass Helges Freundin Jenny stinksauer ist, denn dazu hat sie allen Grund, als im Verlauf der Ermittlungen auch noch die Ex von Helge Stuhr auftaucht und ihn erneut in ihren Bann zieht. Ist dieser Kerl denn völlig bescheuert? Liebt eine Frau, denkt über Heirat nach, und steigt mit einer anderen in die Kiste. Das dicke Ende hat er sich dann selbst zuzuschreiben. Aber man muss Stuhr immerhin zugutehalten, dass er den Fall löst.
Auch wenn sich die Handlung über Kiel, Föhr und Hamburg erstreckt, kam mir das Lokalkolorit diesmal viel zu kurz, besonders in Bezug auf das Wattenmeer, das eigentlich nur eine Statistenrolle spielte, um einen Verbrecher ertrinken zu lassen. Im letzten Buch fand ich das Lokalkolorit wesentlich besser dosiert.
Und auch die Krimihandlung fand ich diesmal schwächer als im letzten Band. Aber der flüssige Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, und ich werde diese Reihe im Auge behalten.

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