Kurt Geisler Bädersterben

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Inhaltsangabe zu „Bädersterben“ von Kurt Geisler

Eigentlich wollte sich Frühpensionär Helge Stuhr aus Kiel nur eine Woche in St. Peter-Ording an der Nordsee erholen. Doch gleich bei seinem ersten Strandbesuch gerät er in die Ermittlungen in einem rätselhaften Mordfall. Unter einem Pfahlbau wurde eine furchtbar zugerichtete Leiche gefunden. Und das mitten in der Hochsaison! Panik unter den Urlaubsgästen scheint vorprogrammiert, wäre da nicht Stuhr, der Kommissar Hansen als „verdeckter Ermittler“ zur Verfügung steht. Eine heiße Spur führt ihn auf die Hochseeinsel Helgoland …

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Enttäuschender 5. Band. Das war weder ein Roman noch ein Thriller, sondern ein wissenschaftliches Buch mit gelegentlichen ialogen. Schade :(

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  • Rezension zu "Bädersterben" von Kurt Geisler

    Bädersterben

    Gospelsinger

    In Sankt Peter-Ording Urlaub zu machen, ist eine sehr gute Idee. Eigentlich. Nicht jedoch für Helge Stuhr, der nicht nur eine Springflut ertragen muss, sondern auch in einen rätselhaften Kriminalfall hineingezogen wird. Unter einem der berühmten Pfahlbauten am Strand wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Das ist natürlich gar nicht gut für den Tourismus, also muss der Fall möglichst schnell aufgeklärt werden. Unterstützt von dem Kieler Kommissar Hansen und von seinem Freund Olli lässt Stuhr die geplante Erholung sausen und macht sich an die Arbeit. Eine Spur führt nach Helgoland, was dem bedauernswerten Helge einen recht unangenehmen Flug durch Nebel und Sturm beschert. Dann passieren noch weitere Morde. Hängen sie zusammen? Spielen die in der Region geplanten Investitionsmaßnahmen eine Rolle? Es hat mir gut gefallen, dass die handelnden Personen so stinknormale Menschen sind. Fast schon ein bisschen bieder, vor allem der Oberamtsrat Dressen, ein ganz typischer Verwaltungsmensch, und trotzdem sympathisch. Das größte Plus dieses Krimis ist jedoch das Lokalkolorit. Sankt Peter-Ording ist hervorragend beschrieben, beim Lesen meint man fast, dort zu sein und das Meeresrauschen zu hören. Das macht es für mich schwierig, dieses Buch objektiv zu beurteilen. Denn ich liebe St. Peter und habe dort vor in diesem Monat genau 10 Jahren meinen Lebensgefährten kennen gelernt… Aber der Autor lässt ausgerechnet den berühmtesten Pfahlbau, die Arche, abbrennen! Statt der emotional-nostalgischen-persönlichen 10 Sterne also objektive 5 Sterne und die Hoffnung, dass es Fortsetzungsbände geben wird, die mich wieder an die Nordsee versetzen.

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    Gospelsinger

    06. January 2011 um 00:53
  • Rezension zu "Bädersterben" von Kurt Geisler

    Bädersterben

    goat

    04. December 2010 um 23:36

    Krimis aus dem Gmeiner-Verlag kommen bei mir eigentlich immer sehr gut an. Aus diesem Grunde bin ich auf der Gmeiner-Seite auch schon fast Stammgast. „Bädersterben“ hingegen hat mich sehr enttäuscht. Die Geschichte hat mich von Anfang an nicht überzeugen können und Kurt Geislers Schreibstil war so langatmig und einschläfernd, dass ich mich regelrecht quälen musste, das Buch zu Ende zu lesen. Ich habe direkt nach der Lektüre mal ein bisschen gegoogelt und festgestellt, dass speziell für dieses Buch eine eigene Seite im Netz zu finden ist, die, wie ich finde, interessanter aufgebaut ist, als das Buch geschrieben. Auf dieser Seite habe ich mehr über die Figuren erfahren, als beim Lesen des Krimis, was aber eher daraus resultierte, dass ich nur noch oberflächlich gelesen habe. Wer die Seite aufruft, dem wird gleich das Cover des Buches ins Auge fallen, welches mit satten Farben zu überzeugen versucht. Leider ist das Cover, wenn man das Buch dann wirklich in den Händen hält, weitaus weniger farbenfroh. Der Himmel nicht ganz so blau und das Gras erreicht leider auch nicht den satten Grünton wie auf der Internetseite. Nichts desto Trotz hat der Verlag wieder ein interessantes Cover ausgewählt, welches sogar aus dem Archiv von Kurt Geisler stammt. Wie man es als Leser der Gmeiner-Krimis auch schon gewohnt ist, findet man das gleiche Bild auf der Innenseite des Buchdeckels noch einmal in schwarz-weiß. Etwas erschrocken war ich schon, weil der Autor in meinen Augen etwas dick aufgetragen hat. Auf der Webseite zum Krimi kann man über und von dem Autor selbst folgendes lesen: „man liest im Strandkorb irgendeinen Krimi, der einen nicht fesseln will. Man ist versucht, nur noch die letzten drei Seiten zu lesen, doch selbst den Ausgang vermutet man schon. Warum kann man wenigstens nicht einmal im Urlaub spannend unterhalten werden? Nein, dieser Krimi war todlangweilig. An diesem wunderschönen Tag auf dem Sand von St. Peter-Ording traf ich zunächst die weise Entscheidung, brav weiter zu lesen, damit mir der Tag am Strand nicht zu lang wurde. Doch bei fortschreitender Lektüre wurde es immer klarer: Man musste beginnen, selbst zu schreiben, um es besser zu machen.“ Die erste Frage, die sich mir stellte: Warum hat Kurt Geisler es denn dann nicht besser gemacht? Beim Lesen seines Krimis habe ich mich jedenfalls gefühlt wie er, als er im Strandkorb saß. Allein die Tatsache, dass Frühpensionär Helge Stuhr dem Kommissar Hansen rein zufällig im Urlaub über den Weg läuft und dieser ihn gleich in die laufenden Ermittlungen einweiht und Stuhr auch noch als verdeckter Ermittler fungiert, ist doch hanebüchen. Das war schon mein erster leichter Dämpfer. Leider wurde es anstatt besser nur noch schlimmer im Hinblick auf die groben Schnitzer in der Geschichte. Logikfehler und ein doppelter Absatz rücken das Lektorat diesmal in ein ganz schlechtes Licht. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Flugzeugszene. Dort ist vor Abflug die ganze Zeit die Rede von einer zierlichen Frau, deren Name aber nicht erwähnt wird. Auf Seite 69 heißt es plötzlich: „Jedenfalls strebte niemand zu dem Fahrzeug mit dem Aufkleber der Langen Anna, folglich musste es Frau Rasmussen gehören.“ So so, Frau Rasmussen – und wer bitte ist Frau Rasmussen? Stuhr, der Träger dieser Gedanken ist, weiß nämlich noch gar nicht, dass die zierliche Frau neben ihm auf den Namen Rasmussen hört. Dieses wird auch erst auf Seite 87 publik – dort nämlich überreicht ihm die Dame eine Visitenkarte, von der er erst entnehmen kann, dass sie mit Namen Rasmussen heißt. Ein weiterer Patzer unterläuft dem Autor, indem ein Fluggast das Flugzeug noch vor dem Start panisch verlässt. Nach der Landung verlässt besagter Fluggast jedoch in aller Ruhe den Flieger. Auch dies rutscht wieder durchs Lektorat. Das Schlimme ist - auf der Website zum Buch schreibt der Autor: „Viele unterschiedliche Facetten aus allen Lebensbereichen müssen auf Papier an passenden Handlungsorten zusammengeführt werden. Dabei sind Fehler zu vermeiden, damit die notgedrungen gestrenge, aber ausgesprochen gute und gerechte Lektorin im Gmeiner-Verlag nicht den Geduldsfaden verliert. Letztendlich möchte ich nicht, dass sich in meinem nächsten Urlaub andere Feriengäste im Strandkorb nebenan über mein Buch Bädersterben ärgern.“ Es tut mir leid, dieses sagen zu müssen, aber genau das habe ich getan. Ich vergebe diesmal nur einen Stern und hoffe, dass der Autor den nächsten Roman genauso interessant gestaltet wie besagte Webseite. (http://www.baedersterben.de)

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  • Rezension zu "Bädersterben" von Kurt Geisler

    Bädersterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2010 um 12:55

    Inhalt: Eigentlich wollte sich Frühpensionär Helge Stuhr aus Kiel nur eine Woche in St. Peter-Ording an der Nordsee erholen. Doch gleich bei seinem ersten Strandbesuch gerät er in die Ermittlungen in einem rätselhaften Mordfall. Unter einem Pfahlbau wurde eine furchtbar zugerichtete Leiche gefunden. Und das mitten in der Hochsaison! Panik unter den Urlaubsgästen scheint vorprogrammiert, wäre da nicht Stuhr, der Kommissar Hansen als "verdeckter Ermittler" zur Verfügung steht. Eine heiße Spur führt ihn auf die Hochseeinsel Helgoland ... Meine Meinung: Nachdem ich unheimlich gerne regionale Krimis lese und auch ein Nordseefan bin, wollte ich „Bädersterben“ , den Debütroman von Kurt Geisler, unbedingt lesen. Ein Mord auf St. Peter Ording! Eine grausam zugerichtete Leiche wird unter einem Pfahlbau gefunden. Begleitet von der spannenden Beschreibung einer Springflut, wird der Leser in die kriminalistische Atmosphäre gezogen. Die Ermittlungen werden von Kommissar Hansen aufgenommen, der den Frühpensionär Helge Stuhr und dessen Freund Oliver um Mithilfe bittet. Dabei wollte Stuhr doch eigentlich nur seinen langersehnten Urlaub auf St. Peter Ording machen, statt nach Helgoland zwecks Ermittlungen zu reisen. Und ganz ehrlich, so ganz kann er auch nicht von diesem Fall lassen. Die Ortschaften sind wunderbar geschildert, der Autor versteht es den Leser für die Umgebung zu begeistern, da er die Orte sehr schön und detailreich beschreibt. Ich hatte teilweise das Gefühl ich wäre z.B. bei der am Anfang beschriebenen Springflut dabei, so deutlich konnte ich es mir dank der Beschreibung vorstellen. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch, Helge Stuhr wirkt auf mich etwas eigenbrödlerisch und so ergänzen sich die Protagonisten wunderbar. Ich hätte mir trotzallem noch etwas mehr Spannung gewünscht, ab und an zog sich die Handlung dann doch etwas zu sehr. Der Schreibstil ist sehr locker und unkompliziert, lässt sich einfach lesen mit wenig Dialekt. Das Cover ist passend gewählt und macht Lust auf Urlaub. Fazit: Ein leicht zu lesender Nordfriesland-Krimi, der Lust auf weitere Krimis mit dem Ermittlertrio Hansen, Stuhr und Oliver Hegstadt macht. Allerdings auch kein Krimi, den ich vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen mochte, daher von mir nur 4 von 5 Sternen.

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