Kurt Held

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Kurt HeldDie rote Zora und ihre Bande
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Die rote Zora und ihre Bande
Die rote Zora und ihre Bande
 (183)
Erschienen am 25.06.2015
Kurt HeldGiuseppe und Maria
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Giuseppe und Maria
Giuseppe und Maria
 (4)
Erschienen am 15.07.2006
Kurt HeldDie rote Zora und ihre Bande (Fischer Klassik)
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Die rote Zora und ihre Bande (Fischer Klassik)
Kurt HeldDie Rote Zora und ihre Bande
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Die Rote Zora und ihre Bande
Die Rote Zora und ihre Bande
 (10)
Erschienen am 25.07.2013
Kurt HeldKlassiker aus der Kiste
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Klassiker aus der Kiste
Klassiker aus der Kiste
 (0)
Erschienen am 01.06.2010
Kurt HeldDer Trommler von Faido
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Der Trommler von Faido
Der Trommler von Faido
 (1)
Erschienen am 01.12.1992
Kurt HeldMatthias und seine Freunde
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Matthias und seine Freunde
Kurt HeldFreundschaft und Rivalität
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Freundschaft und Rivalität

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ChaosQueen13s avatar

Rezension zu "Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held

„Die rote Zora und ihre Bande“ von Kurt Held
ChaosQueen13vor einem Jahr

Ein spannender Abenteuerklassiker nicht nur für die Jugend, sondern auch für Erwachsene die im Herzen jung geblieben sind.

Es ist wirklich ein wunderbares Buch, man muss es wenigstens 1x gelesen haben.
Mit sehr viel Spannung und Herz, regt es die Phantasie des Lesers an, ein großes Abenteuer das seinesgleichen sucht. Die Geschichte „Die rote Zora und ihre Bande“ wurde schon vor langer Zeit geschrieben und trotzdem ist der Inhalt sehr aktuell. Man versinkt beim lesen in die Abenteuer der Zora und ihrer Bande hinein und ist traurig wenn es zu Ende gelesen ist.

Ein sehr empfehlenswerter Klassiker!

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Katharina_Rambeauds avatar

Rezension zu "Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held

Zu Recht ein Klassiker
Katharina_Rambeaudvor einem Jahr

Kurt Helds Roman "Die rote Zora und ihre Bande" ist nichts für schwache Gemüter: Thematisiert werden neben dem frühen Verlust der Eltern auch Alkoholismus, Gewaltbereitschaft, Mobbing (auch wenn der Begriff zur Zeit des Geschehens unbekannt war), Untreue und Machtmissbrauch.

Sämtliche Schwächen und Fehler einer menschlichen Gesellschaft, der es vor allem um Profite geht, werden beleuchtet und somit bloßgestellt. Gleichzeitig weckt der Roman eine Sehnsucht nach einem einfachen, trotz vieler Wiedrigkeiten sorglosen Leben, wie es die Kinder um die rote Zora auf ihrer Burg führen, nach der tiefen Naturverbundenheit, die sie immer wieder empfinden und die in starkem Kontrast zu den hinterhältigen Methoden stehen, die in der Stadt Senj vorherrschen.

Es ist ein Buch über Zusammenhalt und Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit, außerdem ein Appell, dem eigenen Gewissen zu vertrauen. Die Uskoken, wie sich die fünf Bandenmitglieder selbst nennen, kämpfen mit teilweise harten Mitteln für mehr Gerechtigkeit, und auch wenn sie dabei häufig über ihr eigentliches Ziel hinausschießen: Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar. Auch ihre Emotionen sind es und Held gelingt ein lebendiges Bild einer Gesellschaft, in der es nicht nur gute oder schlechte Menschen gibt, sondern jeder sowohl positive als auch negative Eigenschaften gleichermaßen in sich vereint.

Die Sprache ist klar und die Beschreibungen so, dass es nicht überladen wirkt, aber man trotzdem ein sehr deutliches Bild der kleinen Küstenstadt Senj und der Umgebung bekommt. Mir hat der Erzählstil gefallen, obwohl oder gerade weil er von einer brutalen Ehrlichkeit geprägt war, bei der Freude und Wut manchmal sehr nah beieinander lagen.

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Lilli33s avatar

Rezension zu "Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held

Ein Kinderbuch-Klassiker
Lilli33vor 3 Jahren

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (25. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3733500917
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren

Ein Kinderbuch-Klassiker

Inhalt:

Die Geschichte spielt vor ein paar Jahrzehnten in Dalmatien in der kleinen Stadt Senj. Der Junge Branko hat gerade seine Mutter verloren, der Vater reist als Geiger durch die Welt und keiner kümmert sich mehr um ihn. Er hat kein Dach über dem Kopf und leidet Hunger. Als er auf dem Markt einen herunter gefallenen Fisch nehmen will, steckt man ihn ins Gefängnis. Doch schon bald wird er von einem Mädchen wieder befreit. Es ist die rothaarige Zora, die ihn daraufhin in ihre Bande von Waisenkindern aufnimmt. Gemeinsam kämpfen sich die fünf Kinder durchs Leben. Von den meisten Erwachsenen werden sie verfolgt, nur wenige unterstützen sie. Einer davon ist der alte Fischer Gorian, und als ihm die Fischereigesellschaft Schwierigkeiten macht, sind die Kinder an seiner Seite und unterstützen ihn im Kampf um seine Rechte als freier Fischer.


Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich in meiner Kindheit gelesen, und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mich damit gequält habe. Ich fand es ziemlich langweilig. Woran das lag, wusste ich allerdings nicht mehr. Nachdem ich entdeckt habe, dass der Fischer-Verlag eine neue Ausgabe herausbringt, fasste ich spontan den Entschluss, diesem Klassiker noch einmal eine Chance zu geben. Und darüber bin ich nun ganz froh. Denn es ist wirklich eine tolle Geschichte.

Allerdings habe ich auch diesmal eine Zeit lang gebraucht, um mich mit dem Buch anzufreunden. Für 400 Seiten enthält es recht wenig Handlung, die ein bisschen zu ausufernd erzählt wird. Doch es gibt auch wirklich spannende Szenen und witzige Dialoge. Es geht um Armut und Reichtum, um Freundschaft und Loyalität, um Liebe und Eifersucht, um Gerechtigkeit und soziales Verhalten - wichtige Themen, die ein Kinderbuch wertvoll machen.

Die Protagonisten, allen voran Branko und die rote Zora als Bandenführerin, werden sehr vielschichtig dargestellt. Sie wirken sehr authentisch und lebensecht. Es wird genau vermittelt, warum sie ihre ganzen Untaten und Streiche verüben. Das passiert nicht aus Jux und Tollerei, sondern im Kampf ums nackte Überleben bzw. um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Fazit:
Der Roman ist schon fast 50 Jahre alt, aber in manchen Teilen der Welt leider immer noch aktuell. Es werden wichtige Werte vermittelt. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Da es aber doch ein dickes Buch ist und die Handlung nicht besonders rasch vorankommt, sollte das Kind schon leseerfahren sein.

★★★★☆

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