Ich habe dieses Werk zu oft mitbekommen. Sei es als Oper oder als Hörspiel. Die Handlung ist mir zu kitschig und auch zu übertrieben, egal ob es die Liebesszenen oder die Spielszenen auf der Geige sind. Deshalb würde ich mir dieses Werk nur sehr ungerne nochmal antun, da es auch nicht sonderlich einfach sprachlich zu verstehen ist.
Kurt Kluge
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Kurt Kluge: Die Zaubergeige
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Meiner Meinung nach ist diese Geschichte nur für Musikliebhaber der Klassik.
"Die gefälschte Göttin" von Kurt Kluge erschien 1935 bei J. Engelhorn´s Nachf. Adolf Speemann Stuttgart.
Inhalt
Dr Stellach kommt in Charwati (Griechenland) an und erfährt von der soeben entdeckten Aphrodite von Charwati. Er nimmt sie mit nach Hause. Doch- ist es die richtige?
Meinung
Stil
Gleich zu Anfang fällt ein toller sprachlicher Ausdruck auf:
"Es plätscherte auf der zerweichten Straße, trieb Blasen auf den Pfützen, quietschte in seinen Stiefeln und trommelte auf seinen Hut (S.5)."
Man kann sich alles bildlich vorstellen, wie der Protagonist ankommt, völlig aufgeweicht vom Regen, man fühlt es schon beinah...kein Detail wird ausgelassen...das Beschreibende ist Kluges Stärke!
Außerdem wendet er das Stilmittel der Personifikation an.
"Ruhevoll atmet das warme Meer." (S.77)
Kurt Kluge zeigt, dass er Humor hat, zwei Stellen im Buch bringen den Leser zum Lachen.
Handlung
Die Handlung ist einfach: Der Protagonist kommt und möchte mit der Statue weg. Aber ganz so einfach lässt Kluge ihn nicht davonkommen. Nein, jm. zweites will genau diese Statue. Und es gibt gute Handwerker in Charwati. Welcher der beiden Herren entdeckt den Betrug zuerst? Und welcher wird betrogen?
Kluge versteht es, aus dieser simplen Handlung ein Kunstwerk zu machen, der sprachliche Ausdruck ist geschliffen, jedes Wort an der richtigen Stelle.
Charaktere
Kluge malt mit den Charakteren Dr Stellach und Hofrat von Schlaub zwei völlig unterschiedliche Herren. Der erste recht emotional, der zweite voller Fachkenntnis und auch in Krisenzeiten besonnen und aufs Detail achtend.
Fazit
Ich habe es gerne gelesen, da ich bereits das Buch "Der Herr Kortüm" in guter Erinnerung hatte.
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