Kurt Krömer

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Kurt KrömerEin Ausflug nach wohin eigentlich keiner will
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Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will
Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will
 (18)
Erschienen am 20.06.2013
Kurt KrömerEin Ausflug nach wohin eigentlich keiner will: Zu Besuch in Afghanistan
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Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will: Zu Besuch in Afghanistan

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Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will" von Kurt Krömer

Ein Komiker geht nach Afghanistan
Buecherseele79vor 7 Monaten

Ich denke dass dem ein oder anderen Kurt Krömer bekannt ist und mit seiner frechen, direkten Art die auch mal unter die Gürtellinie
geht kann bestimmt nicht jeder etwas anfangen.
Ich persönlich mag die Art von Kurt Krömer und somit war ich auch gespannt was er in diesem ersten Buch nun zu berichten hat.
Denn aussergewöhnlich ist es ja schon dass ein "Komiker" nach Afghanistan reist weil die Bundeswehr in ihren Lagern
sich einen Auftritt vom ihm wünscht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, leicht und Kurt Krömer spart natürlich im ersten Teil nicht mit frechen Sprüchen und seinen
privaten Ansichten über den Flug, das ganze Hin und Her um nach Afghanistan zu kommen, über die Bundeswehr.
Denn Herr Krömer hat den Zivildienst sowie den Dienst in der Bundeswehr komplett verweigert, aus welchen Gründen und wie
es dazu kam erzählt er ganz offen in seinem Buch.

Vorweg muss gesagt werden- das Buch ist "nur" mit ca. 180 Seiten bestückt, also hier einen grossen Ratgeber oder eine
halbe Lebensgeschichte was Herr Krömer dort erlebt hat darf man nicht warten.
Trotzdem zolle ich Herrn Krömer meinen Respekt dass er diese Reise dann gleich 2x angetreten ist, einmal um eben die
Bundeswehr zu unterhalten und dann nochmals weil er Afghanistan selbst kennenlernen wollte, die Leute, deren Leben unter Terror und Krieg, was hätte man besser machen können, wo bringen die verschiedenen Lager und Stellungen aus dem Ausland
der Bevölkerung etwas?

Welche Gefahren dort lauern, auch für die Bundeswehr zeigt Kurt Krömer hier in seinem Buch auf.
Und umso mehr man liest, umso tiefer man in die Geschichte eintaucht umso mehr merkt man auch wie dieses Land
Kurt Krömer zu reizen beginnt aber auch wie gewisse Situationen ihm zusetzen.
Da ist dann erstmal Schluss mit Lustig und das kommt für mich auch sehr persönlich herüber, nichts ist gestellt oder übertrieben,
weder in der Beschreibung noch mit seinem Humor.

Das Gespräch gegen Ende des Buches finde ich am interessantesten als Kurt Krömer mit seinem "Fremdenführer" in Afghanistan spricht und von ihm wissen möchte was gut gelaufen ist, wie hat der Terror und der Krieg das Land und die Leute
verändert, wie leben sie damit, wie gehen sie mit den ständigen Warnungen wegen Selbstmordattentätern um?
Welche Fehler hat auch das Ausland gemacht?
Wo hätte man besser, anders ansetzen müssen?

In meinen Augen scheut Kurt Krömer nicht die Konfrontation und gibt es so von sich wie er die Reise gefühlt und erlebt hat.
Ein kurzweiliges aber sehr interessantes und bewegendes Leservergnügen mit einem spritzer Humor.

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rkuehnes avatar

Rezension zu "Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will" von Kurt Krömer

Gut gemeint - mehr leider nicht
rkuehnevor 3 Jahren

Ich bin nicht so der Sachbuch-Leser, ziehe den Roman vor und auch Krömers Afghanistan-Bericht hab ich nur gelesen, weil ich ihn geschenkt bekommen hab. Was passiert, wenn ein Komiker in ein Kriegsgebiet fährt und danach plötzlich über Weltpolitik schreibt. Es geht schief. Krömer ist zwar oft sehr ernst, verlässt aber dennoch seine Rolle nicht und trotz aller Versuche mit Warmherzigkeit und Menschlichkeit, die er definitiv zeigt, gelingt ihm der Spagat nicht. Kurzum, es gibt mit Sicherheit dutzende bessere Bücher über die Lage und die Menschen in Afghanistan. Dennoch gibt Krömer dem Land und den Afghanen ein Gesicht, eines, was ich ohne sein Buch vielleicht nicht verinnerlicht hätte und somit verpufft sein Ansinnen auch nicht ganz im Leeren. Kurzum, es wäre viel mehr drin gewesen, aber die Absicht und das Buch alleine, sind auch schon ein mutiger, wichtiger Schritt. Eine Weiterempfehlung ist das nicht, aber wer das Buch eh im Regal stehen hat, kann ruhig mal einen Blick rein und raus aus seiner Komfortzone werfen.

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Caillean79s avatar

Rezension zu "Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will" von Kurt Krömer

Ein Ausflug, der mir (leider) nicht im Gedächtnis bleiben wird
Caillean79vor 5 Jahren

Kennen Sie das, wenn man sich lange drauf freut, ein bestimmtes Buch zu lesen, weil der Titel so anders klingt und der Klappentext so interessant? Mir ging es mit diesem Buch so. Und dann hält man das Buch endlich in der Hand und denkt – was, so dünn??? Nun ja, 176 Seiten muss ja nicht „wenig“ sein – es kommt ja auf den Inhalt an. Aber wenn der sich dann auch noch zu einem – aus meiner Sicht übergebührenden – Teil auf den Werdegang des Autors konzentriert, ist man doch ein wenig enttäuscht. Also ich war jedenfalls ein wenig enttäuscht.

Ich hatte mir mehr erhofft, von dem „Ausflug nach wohin eigentlich keiner will“. Sicherlich, es war interessant zu erfahren wie es in den Bundeswehrlagern Mazar el Sharif und Kabul zugeht. Es waren dabei eher die Details, die mich verblüfft haben, aber leider nicht der Reisebericht als solches. Schade. Ich hatte ein wenig das Gefühl, so ganz ist Kurt Krömer eben doch nicht in seinem Element, wenn er nicht Witze reißen kann… Dass das bei so einem Thema nicht geht, ist ihm klar und deshalb hat er sich auch zurückgehalten. Gute Entscheidung. Man merkt dem Buch auch grundsätzlich an, dass die beiden hier beschriebenen Reisen (einmal auf Einladung der Bundeswehr und einmal ins "zivile" Kabul) dem Autor nahe ging. Und trotzdem sprang der Funke bei mir eben nicht über. Im Gedächtnis bleiben wird mir das Buch sicherlich nicht. Schade eigentlich.

Noch kurz etwas zu den Fotos im Buch: Vielleicht liegt das am Druck oder am Papier oder daran, dass alles „nur“ schwarz-weiß ist… aber die sehen irgendwie sehr unprofessionell aus. Oder ist das Absicht? Dafür, dass die Reisegruppe auf den zwei Reisen nach Kabul jeweils Profi-Fotografen dabei hatte, war ich auch hier vom Ergebnis enttäuscht.

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