Kurt Lanthaler

 3.9 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Der Tote im Fels, Grobes Foul und weiteren Büchern.

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Kurt LanthalerDer Tote im Fels
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Der Tote im Fels
Der Tote im Fels
 (8)
Erschienen am 18.05.2011
Kurt LanthalerGrobes Foul
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Grobes Foul
Grobes Foul
 (6)
Erschienen am 01.02.2010
Kurt LanthalerHerzsprung
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Herzsprung
Herzsprung
 (3)
Erschienen am 01.11.2000
Kurt LanthalerAzzurro
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Azzurro
Azzurro
 (2)
Kurt LanthalerNapule
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Napule
Napule
 (1)
Erschienen am 01.07.2005
Kurt LanthalerHeisse Hunde
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Heisse Hunde
Heisse Hunde
 (1)
Erschienen am 01.01.1997
Kurt LanthalerWeisswein und Aspirin
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Weisswein und Aspirin
Weisswein und Aspirin
 (1)
Erschienen am 01.05.2002
Kurt LanthalerOffene Rechnungen
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Offene Rechnungen
Offene Rechnungen
 (1)
Erschienen am 01.01.2000

Neue Rezensionen zu Kurt Lanthaler

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Rezension zu "Der Tote im Fels" von Kurt Lanthaler

Rezension zu "Der Tote im Fels" von Kurt Lanthaler
Bellexrvor 7 Jahren

Tschonnie Tschenetts erster Fall
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Hätte er es doch besser bleiben lassen, aber die Neugier treibt den Gelegenheits-LKW-Fahrer Tschenett dann doch in den Tunnel. Schließlich ist dort bei der eben durchgeführten Sprengung eine Leiche gefunden worden, die da gar nicht sein kann, zumal auch erst wenige Tage alt. Die ganze Aufregung ausnutzend, schnappt sich Tschenett den Koffer der Leiche und macht sich erst einmal auf den Weg in die Kneipe. Dort erzählt er seinem Kumpel und Dorfpolizisten Totó davon. Neugierig öffnen die Beiden den Aktenkoffer, doch außer ein paar Papieren enthält er nichts Interessantes. Sicherheitshalber versteckt Tschenett ihn dann jedoch in Bertas Hühnerstall. Sicher ist sicher. Und er soll sich nicht täuschen, denn der Koffer enthält brisantes Material rund um den Bau des Brenner Basistunnels und Tschenett gerät, eher er es sich versieht, mitten hinein in einen Strudel von Korruption und Mord.
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Locker, flockig und kurzweilig erzählt Kurt Lanthaler den ersten Fall seines Antihelden. Denn das ist Tschenett definitiv. Nie einem guten Roten ausweichend, lieber in Kneipen zu Hause als in seiner Wohnung, respektlos gegenüber der Obrigkeit und äußerst clever, so ist der Tschonnie Tschenett zu beschreiben. Mit Gelegenheitsfahrten als LKW-Fahrer für den Bau des Brenner Basistunnels und unregelmäßigen Sportberichten der heimischen Fußballmannschaft finanziert er seinen spartanischen Lebensunterhalt. Und er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der mit einem guten Schuss Neugier gepaart, ihn in ziemlich gefährliche Situationen führt.
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Und so steckt er auch sofort seine Nase in die Aufklärung des Toten im Fels und lässt sich davon auch nicht abbringen als kurz darauf ein zweiter Toter auf der Bildfläche erscheint und die Polizei ihn ordentlich in Mangel nimmt. Und die sind nicht die Einzigen. Muss Tschenett doch überrascht feststellen, dass plötzlich ziemlich viele Leute ein Interesse an ihm haben, wenn auch nicht unbedingt mit freundlichen Absichten. Doch dieser lässt sich davon nicht abbringen und in seiner zynisch, schnodderigen Art beginnt Tschenett selbst zu ermitteln und sticht hier regelrecht in ein Wespennest. Ganz offensichtlich haben die beiden Toten etwas mit dem Bau des Brenner Basistunnels zu tun, doch inwieweit diese darin involviert sind, wird Tschenett erst nach einiger Zeit klar, doch da steckt er schon zu weit in dem Fall, als das er sich hieraus zurückziehen könnte.
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Kurt Lanthaler ist ein sehr kurzweiliger Krimi gelungen mit einem Protagonisten, der von Anfang an überzeugt, da er schon ein wenig aus dem Krimialltag heraussticht. Dieser lebt in der Nähe des Brenners auf der Südtiroler Seite und dies spürt man auch fast in jedem Satz, die ständig mit italienischen Ausdrücken oder Halbsätzen durchwirkt sind (keine Sorge, entweder sind sie aus dem Zusammenhang sofort verständlich oder sie werden übersetzt). Das gibt dem ganzen Krimi eine gewisse Authensität und die Informationen rund um Südtirol, dem Brenner und der Gegend sorgen für ausreichend Lokalkolorit. Zusätzlich kreidet der Autor die Geschäftsgebaren der Industriellen an, zeigt auf, wie Politik und Geld ein Großprojekt beeinflussen können und lässt hier aber auch nicht das Klischee des korrupten italienischen Polizeibeamten aus.
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Die Story gestaltet sich größtenteils sehr unterhaltsam, jedoch nicht durchgehend spannend. Aber das ist auch gar nicht so unbedingt wichtig und stört auch nicht. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, da es einfach nur überzeugt und menschlich ist sowie die wirklich simple Auflösung, wie denn nun der Tote in den Fels gelangt ist.
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Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Krimi, der durch seinen Protagonisten lebt und ein aktuelles durchaus interessantes Thema aufgreift und dem man dadurch gern verzeiht, dass er nicht durchgängig spannend ist.

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leserins avatar

Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler

Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler
leserinvor 8 Jahren

Der Freizeitdetektiv Tschonnie-Tschenett ermittelt auf seine lustige Art .
Drogen, Liebe, Alkohol spielen hier eine bedeutende Rolle.
Der Autor macht aus seinen Figuren teileweise nette Charaktere, besonders Berta, die Helferin und Retterin in Notlagen, finde ich gut.
Der Roman haut einen zwar nicht gerade um, aber er ist allemal lesenswert und durch seine etwas andere Schreibart nicht langweilig.
Sogar auch Infos über den Ameisenlöwen werden geboten und das Kochrezept für die Südtiroler Tirtelen wird beschrieben.
Am Ende des Buches gibt es ein Glossar für so manches Interessante aus Südtirol
und auch kleine Wörterübersetzungen.

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Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler

Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Tschonnie Tschenett stellt gerade fest,dass sein Tank des LKWs nicht mehr lange mitmacht,da springt ihm der Star-Fußballer Paolo Cancaccia vor das Gefährt. Er hält an und die beiden trinken miteinander und unterhalten sich ganz nett.
Tschenett trieft ihn draufhin noch einige Male und schließlich bittet Paolo ihn um Hilfe: Er wird erpresst.
Paolo, noch nicht lange verheiratet mit einer wunderschönene Frau,um die ihn ganz Italien beneidet, lässt sich schon seit längerem auf eine andere Frau ein. Und genau das wird ihm zum Verhängnis, die Erpresser wollen eine Milliarde.
Als wäre das nicht genug Arbeit für den so arbeitsfaulen Tschenett, ist er auch noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Man hat ihm gekündigt und somit auch seinen fahrbaren Untersatz, den LKW genommen. Außderm hat er massenhaft Schulden bei verschiedenen Personen, die vor allem aus seinem kleinen Alkoholproblem resultieren. Als auch noch eine Leiche an einem Ort gefunden wurde, an dem Tschenett sich vorher aufhielt und man anschließend auch noch Drogen in seinem LKW findet, hat er auch noch die Polizei am Hals.

Die Person Tschonnie Tschenett ist super beschrieben. Da das ganze aus seiner Sicht erzählt wird, erhält man einen wunderbaren Einblick in seine Gedankenwelt. Er,der alles ganz locker sieht, von einem Job zum nächsten lebt und sein Geld gleich wieder für Alkohol und Drogen ausgibt. Er, dem die Probleme reihenweise vor die Füße zu fallen scheinen und der sich trotzdem nichts daraus macht und einfach weiter sein Leben lebt und das beste daraus macht. Einfach wunderbar sympatisch und vor allem realistisch beschrieben.

Besonders gefallen haben mir die italienischen Unterhaltungen,dessen Inhalt nicht immer ganz klar wurde und man so selbst ein wenig darüber grübeln konnte, was deren Inhalt betrifft. Für wirklich bedeutende Textstellen und Wörter gibt es eigens ein Glossar. Um außerdem einen Überblick über die Gegend zu erhalten, in der sich das ganze abspielt, ist ebenfalls auch eine Karte enthalten.

Eine vielversprechende Geschichte,mit tollen Charakteren und doch hab ich mich manchmal schwer getan, weiterzulesen. Anfangs kommt die Geschichte nur schleppend in Gang. Bis es zu dem Jobangebot von Paolo kommt,hat man fast schon die Hälfte des Buches hinter sich und dann kam das Ende auch schon wieder ziemlich schnell. Ein flotterer Einstieg und dafür ein längerer Hauptteil wäre mir lieber gewesen.

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