Kurt Lanthaler Grobes Foul

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Inhaltsangabe zu „Grobes Foul“ von Kurt Lanthaler

SIE WISSEN ALLES. DER STARFUSSBALLER WIRD ERPRESST. MIT EINER GESCHICHTE, DIE KEINESFALLS AN DIE ÖFFENTLICHKEIT GELANGEN DARF… Der Stürmerstar Paolo Canaccia hat die teuersten Beine seiner Mannschaft und eine Frau, um die ihn ganz Italien beneidet. Währenddessen ist der Aushilfs-LKW-Fahrer Tschonnie Tschenett hauptsächlich damit beschäftigt, unter der Sommerhitze zu leiden. Als er nachts an einem auf der Notspur der Autobahn geparkten Ferrari vorbeikommt, hält er an. Stunden später hat er in Canaccia einen Freund gewonnen. Der ein Problem hat: Der Starfußballer wird erpresst. Mit einer Geschichte, die keinesfalls an die Öffentlichkeit gelangen darf … WEITERE KRIMIS AUS DER TSCHONNIE-TSCHENETT-REIHE: - Der Tote im Fels - Grobes Foul - Herzsprung - Azzurro - Napule LESERSTIMMEN: "Der Antiheld Tschonnie Tschenett tritt mal wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dabei will er doch nur einem Fußballstar helfen. Verplant, chaotisch und schräg, ein Krimistar der besonderen Sorte." "Der Krimi gewährt Einblicke hinter die Fassade Südtirols abseits der aufgehübschten Touristenstories. Ein Buch mit starkem Realitätsbezug, Italienische Redewendungen runden das Ganze ab. Ein Buch zum Abtauchen, einlassen, schmunzeln!"

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  • Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler

    Grobes Foul
    leserin

    leserin

    10. March 2011 um 12:19

    Der Freizeitdetektiv Tschonnie-Tschenett ermittelt auf seine lustige Art . Drogen, Liebe, Alkohol spielen hier eine bedeutende Rolle. Der Autor macht aus seinen Figuren teileweise nette Charaktere, besonders Berta, die Helferin und Retterin in Notlagen, finde ich gut. Der Roman haut einen zwar nicht gerade um, aber er ist allemal lesenswert und durch seine etwas andere Schreibart nicht langweilig. Sogar auch Infos über den Ameisenlöwen werden geboten und das Kochrezept für die Südtiroler Tirtelen wird beschrieben. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar für so manches Interessante aus Südtirol und auch kleine Wörterübersetzungen.

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  • Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler

    Grobes Foul
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2010 um 20:05

    Tschonnie Tschenett stellt gerade fest,dass sein Tank des LKWs nicht mehr lange mitmacht,da springt ihm der Star-Fußballer Paolo Cancaccia vor das Gefährt. Er hält an und die beiden trinken miteinander und unterhalten sich ganz nett. Tschenett trieft ihn draufhin noch einige Male und schließlich bittet Paolo ihn um Hilfe: Er wird erpresst. Paolo, noch nicht lange verheiratet mit einer wunderschönene Frau,um die ihn ganz Italien beneidet, lässt sich schon seit längerem auf eine andere Frau ein. Und genau das wird ihm zum Verhängnis, die Erpresser wollen eine Milliarde. Als wäre das nicht genug Arbeit für den so arbeitsfaulen Tschenett, ist er auch noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Man hat ihm gekündigt und somit auch seinen fahrbaren Untersatz, den LKW genommen. Außderm hat er massenhaft Schulden bei verschiedenen Personen, die vor allem aus seinem kleinen Alkoholproblem resultieren. Als auch noch eine Leiche an einem Ort gefunden wurde, an dem Tschenett sich vorher aufhielt und man anschließend auch noch Drogen in seinem LKW findet, hat er auch noch die Polizei am Hals. Die Person Tschonnie Tschenett ist super beschrieben. Da das ganze aus seiner Sicht erzählt wird, erhält man einen wunderbaren Einblick in seine Gedankenwelt. Er,der alles ganz locker sieht, von einem Job zum nächsten lebt und sein Geld gleich wieder für Alkohol und Drogen ausgibt. Er, dem die Probleme reihenweise vor die Füße zu fallen scheinen und der sich trotzdem nichts daraus macht und einfach weiter sein Leben lebt und das beste daraus macht. Einfach wunderbar sympatisch und vor allem realistisch beschrieben. Besonders gefallen haben mir die italienischen Unterhaltungen,dessen Inhalt nicht immer ganz klar wurde und man so selbst ein wenig darüber grübeln konnte, was deren Inhalt betrifft. Für wirklich bedeutende Textstellen und Wörter gibt es eigens ein Glossar. Um außerdem einen Überblick über die Gegend zu erhalten, in der sich das ganze abspielt, ist ebenfalls auch eine Karte enthalten. Eine vielversprechende Geschichte,mit tollen Charakteren und doch hab ich mich manchmal schwer getan, weiterzulesen. Anfangs kommt die Geschichte nur schleppend in Gang. Bis es zu dem Jobangebot von Paolo kommt,hat man fast schon die Hälfte des Buches hinter sich und dann kam das Ende auch schon wieder ziemlich schnell. Ein flotterer Einstieg und dafür ein längerer Hauptteil wäre mir lieber gewesen.

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  • Rezension zu "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler

    Grobes Foul
    Carriecat

    Carriecat

    28. March 2010 um 11:24

    Cover: Auffallend grün, wie die Hoffnung... oder der Fußballplatz. Im Hintergrund die Franzensfeste, in deren Nimbus die Geschichte spielt. Hauptfigur: Tschenett: Mann mittleren Alters, Gelegenheitsarbeiter wie er im Buche steht. Mal LKW- Fahrer, Hausmeister, DJ oder eben Detektiv. Er ist immer mit dem Gesetz in Konflikt, ständig Pleite und etwas "Stoff" nicht abgeneigt. Gescheiterte Existenz? Inhalt: Tschenett hilft einem gestrandeten Ferrari- Fahrer und versackt gleich mit ihm. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass in der Nähe eine Leiche gefunden wurde und der Ferrari- Fahrer Fußballstar beim AC Roma ist. Tschenett hat nun gleich mehrere Fälle am Bein: - Er muß heraussfonden, wer der Mörder ist, da er unter Verdacht steht. - Er muß für seinen neuen Fußballfreund einen Erpresser dingfest machen. - Er muß erstmal seinen "Tank" nachfüllen! Dafür ist er bereit tief in den Sumpf rund um den Brenner einzutauchen und italienische, deutsche und österreicher Eigenheiten zu ertragen. Stil: Der Roman ist aus der Perspektive von Tschenett geschrieben. Mal taucht er als Ich-Erzähler auf, mal stellt er seine Gedanken einfach so in den Raum. Der Autor springt gerne ins Italienische, was manchmal direkt im Anschluß erklärt wird, manchmal aber auch nicht. Der Leser kann so einen Teil der Dialoge der Fantasie überlassen. Der Lesefluß wird durch die verschiedenen Aspekte und Personen der Geschichte etwas holprig. Wer ist da eigentlich wichtig, wer oder was nur schmückendes Beiwerk? Am Ende des Romans wartet ein gut 30 Seiten starkes Glossar mit Übersetzungen, Erläuterungen und Hintergrundgeschichten über die Hauptfigur, die es ja nun schon 5 Bände lang gibt. Fazit: Amüsantes aus dem 3 Nationen Eck. Einige nette Eigenheiten werden beschrieben und bringen den Leser zum Schmunzeln. DIe Geschichte selbst hat mich aber nicht vom Hocker gerissen, es kam kaum Spannung auf. Besonders ärgerlich: einige Fäden der Handlung wurden überhaupt nicht mehr aufgenommen oder gar aufgelöst. Kommt das im nächsten Band? Auf jeden Fall ist "der Tschenett" eine schöne Abwechslung zu den "harten", blutrünstigen Krimis der heutigen Zeit.

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