Kurt Lauber

 4.4 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von Kurt Lauber

Kurt LauberDer Wächter des Matterhorns
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Der Wächter des Matterhorns
Der Wächter des Matterhorns
 (10)
Erschienen am 02.04.2012
Kurt LauberMatterhorn, Bergführer erzählen
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Matterhorn, Bergführer erzählen
Matterhorn, Bergführer erzählen
 (2)
Erschienen am 02.05.2017
Kurt LauberMatterhorn, Bergführer erzählen: Gipfelgeschichten gesammelt von Kurt Lauber
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Matterhorn, Bergführer erzählen: Gipfelgeschichten gesammelt von Kurt Lauber
Kurt Lauber10 Jahre ebs Immobilienakademie
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10 Jahre ebs Immobilienakademie
10 Jahre ebs Immobilienakademie
 (0)
Erschienen am 01.07.2000

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Radagasts avatar

Rezension zu "Matterhorn, Bergführer erzählen" von Kurt Lauber

Das Matterhorn und seine Bergführer
Radagastvor einem Monat

Kurt Lauber schreibt diesmal über die Bergführer die Jahr für Jahr unzählige "Bergtouristen" auf das Matterhorn führen. Verschiedene Generationen an Bergsteigern werden in eine Art Portfolio vorgestellt und ihre Erinnerungen wiedergegeben. Ihre "Bergführerlebensläufe" lesen sich kurzweilig. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse werden ausführlich erzählt und verschönern nicht die Realität wie hart wie dieser Beruf sein kann. Das ich diesem Buch nur 2 Punkte geben konnte liegt daran, dass manche Kapiteln mit einer Art "Empfehlungsschreiben" für diesen oder jenen Bergführer endete. Werbung ist überall. Aber in diesem Buch finde ich es deplatziert. Die Erinnerungen der Männer und Frauen sind dennoch gut nachvollziehbar und regen zum nachdenken an. Aber scheinbar ist es immer noch nötig die Kuh (Matterhorn) zu melken, solange sie Milch gibt.

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Der Wächter des Matterhorns" von Kurt Lauber

Wenn andere Urlaub machen…
Igelmanu66vor 7 Monaten

»Während der letzten fünfundzwanzig Jahre habe ich an über 1000 Rettungseinsätzen in den Bergen teilgenommen. Ich habe viele negative Erlebnisse mit tragischem Ausgang gesehen. Durch Selbstverschulden – oder weil es das Schicksal so wollte.«

 

Kurt Lauber lebt und arbeitet dort, wo andere Urlaub machen. Er ist Skilehrer, Bergführer und Bergretter und leitet seit 1995 die Hörnlihütte am Matterhorn. Mit diesem Buch kann man ihn eine Saison lang begleiten, sowohl seine tägliche Arbeit als auch spektakuläre Rettungseinsätze verfolgen.

 

Die Saison dauert nur etwa drei Monate, von ca. Ende Juni bis September. Aber diese Zeit ist unglaublich intensiv, bedingt eine straffe Organisation und ganz viel persönlichen Einsatz. Wer realisiert schon, dass Wasserknappheit dort oben ein ganz großes Problem ist? Wie sorgfältig geplant werden muss, wenn für jegliche Transporte ein Hubschrauber nötig ist?

So erzählt Kurt Lauber von langen und anstrengenden Arbeitstagen, die durch eine ständige Rufbereitschaft noch verschärft werden.

»In einem durchschnittlichen Sommer ereignen sich alleine am Matterhorn an die vierzig Rettungseinsätze, etwa ein Drittel davon mit tödlichem Ausgang.«

Bei den Rettungseinsätzen merkt man deutlich, wie groß Laubers Routine und Erfahrung sind. Nicht wenige dieser Einsätze wären allerdings nicht nötig, würden sich viele Bergsteiger vernünftiger verhalten. Alleine mit Geschichten leichtsinniger Kletterer könnte der Autor scheinbar Bücher füllen. Kein Wunder, dass man ihm immer wieder den Ärger darüber anmerkt. Und natürlich muss er auch außerhalb der Hüttensaison Leben retten und in entsprechender Bereitschaft sein, ein Einsatz, der mit einem erheblichen Verlust an Freizeit und Privatleben einhergeht.

 

Mich hat sehr beeindruckt, was er alles zu berichten hat. Natürlich gibt es nicht nur Negatives. Lauber schildert auch Anekdoten und teilt schöne Erinnerungen, beispielsweise die ersten Touren mit seinem damals kleinen Sohn. Die große Liebe zu den Bergen, die Leidenschaft, mit der er seinen Beruf ausübt, wird dabei ganz deutlich. Ohne ginge es auch gar nicht.

Schnell geht nicht nur die Saison vorbei, schnell liest sich auch dieses Buch. Die Schilderungen sind überaus kurzweilig, die Art zu erzählen eine sehr persönliche. Wunderschöne und beeindruckende Fotos ergänzen alles perfekt.

 

Fazit: Ein sehr besonderes Leben hat Kurt Lauber sich ausgesucht. Ich habe sehr gerne darüber gelesen!

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KaraMellis avatar

Rezension zu "Der Wächter des Matterhorns" von Kurt Lauber

Tagwoll 3.260 MüM
KaraMellivor einem Jahr

Drei Monate im Jahr ist Kurt Lauber Wirt der Hörnlihütte unterhalb des Matterhorns.
Er berichtet in seinem Buch vom Leben während dieser Zeit und beginnt mit dem alljährlichen Erwecken der Hütte aus ihrem Winterschlaf im Juli und endet mit dem Verlassen selbiger im September.
Was er in den letzten Jahren während dieser Zeitspanne erlebt hat, ist aufgeteilt in kleine, feine Kapitel und jedes bildet einen Übergang zum nächsten, so dass man nie den Faden und den Fluss verliert.
Mir hat dieser Aufbau sehr gut gefallen.
Kurt Lauber liefert neben unterhaltsamen Anekdoten auch viel Wissenswertes und Informationen rund um´s Matterhorn, Bergsteigen und Allem, was damit zusammenhängt.
Man erhält als Leser ebenso Einblick in das Rettungswesen und die Arbeit der Air Zermatt, wie auch in das Berufsleben der Bergführer und Einsatzkräfte und welchen Gefahren sie sich, bedingt durch Routen und Wetterlagen, aussetzen.
Die Wasserknappheit und daraus resultierende Folgen werden ebenso thematisiert wie Naturschauspiele z. B. das Elmsfeuer.
Von all diesen Dingen bekommt die durchschnittliche Sommer-Wandertouristin, wie ich es bin, wenig mit und das Buch hat mir geholfen, die Augen und das Herz ein bisschen weiter zu öffnen.
Herr Lauber ist kein Literaturpoet. Er ist vor allem eins: authentisch.
Und sich seiner privilegierten Stellung, wie auch der damit verbundenen Verantwortung, sehr wohl bewußt.

Lieblingssätze:
"Das Gegenteil von gut ist gut gemeint."
"Das Ziel einer Bergtour ist nie der Gipfel, sondern immer die Rückkehr in´s Tal."

Da ich der Schweiz und speziell dem Wallis hoffnungslos verfallen bin, werde ich auch die gesammelten Gipfelgeschichten des Autors lesen, denn sie bringen mich in der schweizfreien Zeit zurück an und sogar auf den Berg.
I chume zrugg!

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