Kurt Lauber Der Wächter des Matterhorns

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Inhaltsangabe zu „Der Wächter des Matterhorns“ von Kurt Lauber

Wenn Kurt Lauber von der Zermatter Bergrettung Glück hat, ist es Tag, das Wetter gut und er kann per Helikopter ein paar unerfahrene Touristen einsammeln, die sich überschätzt haben. Doch wenn es schlecht läuft, erlauben Gelände, Schneesturm und Dunkelheit nur eine Rettung zu Fuß. Dann ist er schon mal 17 Stunden unterwegs, um Verletzte oder im schlimmsten Fall tödlich Verunglückte zu bergen. Ein abenteuerliches – und abwechslungsreiches Leben. Denn Kurt Lauber ist seit über 15 Jahren außerdem Hüttenwirt auf der Hörnlihütte am Matterhorn auf 3260 Meter Höhe. Spannend und mitreißend erzählt er, was er in über 1000 Rettungseinsätzen erlebt hat, die nicht immer spurlos an ihm vorübergehen, und gibt Einblicke in den aufreibenden Hüttenalltag mit sechs Mitarbeitern – ein beeindruckender Bericht vom Leben und Arbeiten vor dem Panorama des mächtigen Matterhorns.

Großartig! Vielen Dank für diesen Einblick!

— Natalie_Helbert

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  • Tagwoll 3.260 MüM

    Der Wächter des Matterhorns

    KaraMelli

    10. September 2017 um 14:07

    Drei Monate im Jahr ist Kurt Lauber Wirt der Hörnlihütte unterhalb des Matterhorns.Er berichtet in seinem Buch vom Leben während dieser Zeit und beginnt mit dem alljährlichen Erwecken der Hütte aus ihrem Winterschlaf im Juli und endet mit dem Verlassen selbiger im September.Was er in den letzten Jahren während dieser Zeitspanne erlebt hat, ist aufgeteilt in kleine, feine Kapitel und jedes bildet einen Übergang zum nächsten, so dass man nie den Faden und den Fluss verliert.Mir hat dieser Aufbau sehr gut gefallen.Kurt Lauber liefert neben unterhaltsamen Anekdoten auch viel Wissenswertes und Informationen rund um´s Matterhorn, Bergsteigen und Allem, was damit zusammenhängt.Man erhält als Leser ebenso Einblick in das Rettungswesen und die Arbeit der Air Zermatt, wie auch in das Berufsleben der Bergführer und Einsatzkräfte und welchen Gefahren sie sich, bedingt durch Routen und Wetterlagen, aussetzen.Die Wasserknappheit und daraus resultierende Folgen werden ebenso thematisiert wie Naturschauspiele z. B. das Elmsfeuer.Von all diesen Dingen bekommt die durchschnittliche Sommer-Wandertouristin, wie ich es bin, wenig mit und das Buch hat mir geholfen, die Augen und das Herz ein bisschen weiter zu öffnen.Herr Lauber ist kein Literaturpoet. Er ist vor allem eins: authentisch.Und sich seiner privilegierten Stellung, wie auch der damit verbundenen Verantwortung, sehr wohl bewußt.Lieblingssätze:"Das Gegenteil von gut ist gut gemeint." "Das Ziel einer Bergtour ist nie der Gipfel, sondern immer die Rückkehr in´s Tal."Da ich der Schweiz und speziell dem Wallis hoffnungslos verfallen bin, werde ich auch die gesammelten Gipfelgeschichten des Autors lesen, denn sie bringen mich in der schweizfreien Zeit zurück an und sogar auf den Berg.I chume zrugg!

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  • Der Horu

    Der Wächter des Matterhorns

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2014 um 11:01

    Die Schweiz mit ihren SAC-Hütten ist etwas besonderes, eine ganz eigene Welt oben in den Bergen. Ich durfte auch schon in zwei SAC-Hütten einkehren anlässlich einer Wanderung und bin fasziniert von der Abgeschiedenheit und der friedlichen Welt abseits der Zivilisation. Kurt Lauber beschreibt in seinem Buch einen Rückblick auf eine Saison in der Hörnlihütte am Fusse des Horu, des Matterhorns. Die Saison dauert nur rund drei schneefreie Monate. So manche unangenehme Überraschung kann sich in dieser Zeit ereignen, viel freudiges, dankbares. Nicht zuletzt erzählt der Hüttenwart aber auch über die tragischen Todesfälle am Berg. Der Zusammenhalt der Hüttencrew wird anschaulich beschrieben, die Zusammenarbeit mit der Air Zermatt die unerlässlich ist in der Bergrettungsdienst. Das Familienleben des Hüttenwarts.

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  • Rezension zu "Der Wächter des Matterhorns" von Kurt Lauber

    Der Wächter des Matterhorns

    Bibliophil

    28. July 2012 um 17:48

    Wenn man von der Schweizerseite her das Matterhorn besteigen will, kommt man nicht an ihr vorbei: die Hörnlihütte . Sie liegt oberhalb Zermatt, Kanton Wallis, auf einer Höhe von 3‘260 m. Die Hütte ist nur während der Bergsteiger-Saison im Sommer geöffnet. Und diese Zeit ist kurz dafür aber umso intensiver. Seit sechzehn Jahren stellt sich Kurt Lauber den Herausforderungen und bewirtet zusammen mit einem kleinem Team Übernachtungsgäste und Touristen, die für ein Mittagessen zum Berghaus aufsteigen, um die Bergsteiger auf dem Matterhorn zu beobachten. Es ist keine leichte Aufgabe diese Herberge zu führen, es ist eine grosse logistische Herausforderung. Die Lebensmittel werden mit dem Helikopter geliefert und für das Wasser werden Schnee und Gletscherschmelzwasser gefasst und über oberirdische Leitungen ins Haus geführt. Wasser ist in dieser Hütte ein kostbares Gut und dementsprechend sorgsam wird damit umgegangen. Gäste können hier nicht duschen und die Angestellten kommen nur einmal in der Woche in den Genuss. Gleichzeitig arbeitet Kurt Lauber auch als Rettungsspezialist für die Bergrettung. Immer wird er von seiner Arbeit vom Helikopter abgeholt, um Bergsteiger, die in Not geraten sind zu bergen. Im Buch erzählt er von einigen spektakulären Rettungsaktionen, die sehr spannend zu lesen sind. Das Buch habe ich schnell gelesen. Es war sehr interessant zu erfahren, wie es in einer so bekannten Berghütte während der Hochsaison zu- und hergeht. Kurt Lauber erzählt sehr abwechslungsreich: von den Schwierigkeiten, ein Berghaus auf 3‘260 m zu führen, von Bergsteigern die unbedingt bei jedem Wetter auf das Matterhorn wollen und dabei ihre Kräfte überschätzen, von ungebeten Gästen die plötzlich vor der Tür stehen und von spanischen Bergsteigern, die um Geld zu sparen, Wasser aus der Kloschüssel schöpfen, damit sie ein paar Franken sparen können. Schlussendlich kommt ihnen diese Sparmassnahme aber teuer zu stehen ….

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  • Rezension zu "Der Wächter des Matterhorns" von Kurt Lauber

    Der Wächter des Matterhorns

    Gospelsinger

    31. March 2012 um 15:00

    Das muss ein wirklich harter Job sein, in der Sommersaison auf der Hörnlihütte. Nur einmal in der Woche duschen können, weil ein ständiger Wassermangel herrscht, Arbeitstage, die um 03:00 Uhr morgens beginnen und bis tief in die Nacht gehen, schwierige Vorratsplanung, weil alles per Hubschrauber transportiert werden muss, Schneefälle im August, und dazu ständige gefährliche und schwierige Rettungseinsätze, an einem Seil am Hubschrauber hängend. Aber es muss auch ein herrlicher Job sein. Ein Arbeitsteam, das zu einem Familienersatz heranwächst, ein Sohn, der schon als Achtjähriger den Aufstieg zum Gipfel schafft, wundervolle Sonnenaufgänge, interessante Gäste, immer neue Erlebnisse und der ehrfurchtsgebietende Berg. Dieses Buch hat es geschafft, mir als Flachländerin das Matterhorn und das Bergsteigen sehr nahe zu bringen. Ich fand es faszinierend, was alles zu beachten ist, wie schwierig es ist, den richtigen Weg zu finden, seine Kräfte vernünftig einzusetzen, um auch den Abstieg zu schaffen, welche Gefahren drohen, weil trotz aller Technik der Mensch den Launen der Natur ausgesetzt ist. Viele der am Matterhorn passierenden Verletzungen und Todesfälle sind einfach Schicksal. Aber leider gibt es auch viele unvernünftige Menschen, die das Matterhorn entgegen aller Warnungen besteigen und damit sich und die Rettungskräfte fahrlässig in Gefahr bringen. Menschen, die sich und vor allem ihre Fitness überschätzen, mit Sandalen oder gar Flip-Flops ankommen, oder die sich krank stellen, weil sie zu faul für den Abstieg sind und dank ihrer Reiseversicherungen den Hubschrauber kostenlos in Anspruch nehmen können. Dieses Buch dagegen vermittelt Respekt vor dem Berg. Das Matterhorn zu besteigen, würde ich persönlich nach dieser Lektüre nicht versuchen, dazu bin ich zu untrainiert, zu unerfahren im Klettern und zu vernünftig. Aber ich würde gern einmal in der Hörnlihütte übernachten.

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