Kurt Lieck

 3 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf

Kurt Lieck, geboren 1899 in Charlottenburg, war als Schauspieler vor allem an den Münchner Kammerspielen und dem Neuen Schauspielhaus in Wien engagiert. Daneben führte er regelmäßig auch Regie. Während er kaum im Fernsehen auftrat, war Lieck im Rundfunk umso öfter zu hören - so dass er zu den meistbeschäftigten deutschen Sprechern nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte. Besonders bekannt wurde er durch die Paul-Temple-Hörspiele von Francis Durbridge, bei denen er in zehn von zwölf Fällen die Rolle des Sir Graham Forbes sprach. Außerdem lieh er zum Beispiel 1955 Old Shatterhand seine Stimme in Der Schatz im Silbersee nach Karl May. Im Jahr darauf war er wieder in Winnetou zu hören, 1958 in Old Surehand. Kurt Lieck starb 1976.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kurt Lieck

Cover des Buches Professor Tarantogas Sprechstunde (ISBN: 9783895841729)

Professor Tarantogas Sprechstunde

 (1)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Kurt Lieck

Cover des Buches Der Schatz im Silbersee (ISBN: 9783780207364)
ViktoriaScarletts avatar

Rezension zu "Der Schatz im Silbersee" von Karl May

Herausragende Geschichte von einem der besten Schriftsteller
ViktoriaScarlettvor 4 Jahren

Die Reise durch den wilden Westen führte mich auf bekannte und unbekannte Pfade. Abenteuer, brenzlige Situationen und viel Geschick sind Teile davon. Mehr erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Karl May hat mich mit seinem meisterhaften Schreibstil erneut auf ein bildgewaltiges Abenteuer mitgenommen. So viele Jahre gibt es seine Bücher schon, doch niemals kommt er aus der Mode. Sein Schreibstil ist flüssig und angenehm. Gekonnt erzählt er vom wilden Westen, den Bleichgesichtern, den Indianern und deren Abenteuer. Obwohl so viele Namen darin vorkommen, habe ich niemals einen Protagonisten verwechselt. Der Grund liegt darin, dass Karl May von jedem ein hervorragendes Bild „gezeichnet“ hat, dass ich nicht so schnell vergessen konnte. Außerdem lerne ich immer wieder etwas, da er Erklärungen zu Gegenständen u.a. einfließen lässt, ohne den Lese-/Hörfluss zu stören.

In der Geschichte geschehen viele Abenteuer hintereinander, die dennoch perfekt miteinander verwoben sind und immer einen Teil vom vorherigen Abenteuer in sich tragen. Der rote Faden ist stehts vorhanden und gipfelt in höchst spannende Kapitel am Silbersee. Zuvor erleben wir eine Schiffsreise, Überfälle, Rettungsversuche, Indianderbegegnungen (Freund und Feind) und vieles mehr. Die Tramps um den roten Cornel sorgen stehts für Aufruhr. Dabei wird es oftmals höchst gefährlich und ein Kämpfe auf Leben und Tod brechen aus. Doch mit Schlauheit und ein wenig List, schaffen die Protagonisten sich einen Weg zu bahnen. Selbst wenn man zuerst nicht ahnt, wozu manch kleines Erlebnis wichtig ist, erkennt man es später doch. Bei all dem traf ich auf Old Firehand, Old Shatterhand, Winnetou, dem großen und dem kleinen Bären, Tante Droll, Hobble-Frank und auf viele mehr. 

So wurden auf diese Weise viele kleine Abenteuer und bewegende Lebensgeschichten zu einem großen bildgewaltigen Abenteuer, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Schicksale, schreckliche Erlebnisse und erfreuliche Erinnerungen gehören dazu. Für Identität und Persönlichkeit wurde von Karl May gesorgt. 

Ich fieberte mit, beobachtete das Geschehen und ritt gemeinsam mit Westmännern und Indianer durch das Land. Mehr als einmal war mir angst und bange um so manche Figur. Doch kam auch immer wieder Erleichterung und Freude hinzu. Karl May gehört zu Recht zu den besten Schriftstellern der Welt!

Meine Meinung zum Sprecher:
Dies hier ist mein erstes Hörbuch mit Sprecher Heiko Grauel. Sein Vorlesen ist famos! Denn er liest klar, locker und versetzt sich in die Figuren hinein. Sogar die Dialekte und Akzente las er perfekt. Gleichzeitig passt er seine Stimme an und bringt Emotionen in einer guten Dossierung ein. So war mir, als würde mir ein Westmann oder ein Indianer die Geschichte erzählen. Besser wie er kann man es wirklich nicht machen. Vielmehr bescherte er mir ein grandioses Hörerlebnis!

Mein Fazit:
In diesem Hörbuch reiht sich ein Abenteuer an das Nächste, bildet einen roten Faden und mündet in ein bildgewaltiges Finale am Silbersee. Karl May hat in meisterlicher Manier Lebensgeschichten, Erlebnisse, Sorgen, Nöte und brenzliche Situationen vereint. Es wurde oft lebensgefährlich und doch ging das meiste mit Schlauheit und ein wenig List positiv aus. Berühmte Westmänner und Indianer sorgten dafür, dass es niemals langweilig wurde. Durch Sprecher Heiko Grauel war es für mich als erlebte ich das Ganze an der Seite der Protagonisten. Er liest klar und flüssig, ebenso spricht er gekonnt Akzente und Dialekte. Ich kann hier ganz klar eine Hörempfehlung aussprechen und habe mein ersten Jahreshighlight 2020 bei den Hörbüchern gefunden.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Cover des Buches Paul Temple und der Fall Lawrence (ISBN: 9783867176217)
Katrin87s avatar

Rezension zu "Paul Temple und der Fall Lawrence" von Francis Durbridge

Hörspiel-Krimi-Klassiker in gewohnter Paul-Temple-Art
Katrin87vor 5 Jahren

Ein spannender Fall für Paul Temple und seine Frau Steve, die sich im Urlaub am Meer beobachtet fühlt. Kaum zu Hause angekommen, wird Temple von Scotland Yard über das Verschwinden von Sylvia Ross informiert, der Tochter des Leiters der Spionageabwehr. Natürlich macht sich Paul Temple auf die Suche nach der Vermissten. Geheimnisvolle Zettel, geheime Treffen, bei denen es dann doch die ein oder andere Leiche gibt, mysteriöse Orte wie das Hotel Schweizer Hof in Zermatt und die Isle of Sky, alte Bekannte von Paul Temple, die alle anscheinend gar nichts miteinander zu tun haben und dann doch zum Fall gehören.

Wie üblich mit Witz und begnadetem Kombinationsvermögen und der gewissen weiblichen Intuition von Steve machen sich die Temples und der Zuhörer auf die Suche nach dem Mörder und der Lösung des Falles. Das Hörspiel besticht durch seine aufwendige Produktion, das durch perfekte Hintergrundgeräusche die jeweilige Szene sehr schön beleuchten und so den Höhrer direkt im Geschehen dabei sein lassen. Die Ermittlungen sind sehr detailliert, sodass man sich manches Mal fragt, wozu die ein oder andere Information nützlich sein mag. Die Sprecher sind überzeugend und nicht zu übertrieben, alles sehr angenehme Stimmen, die den Charakteren sehr treffend zugeordnet sind. Die Geschichte ist spannend und bis zum Schluss ist nicht klar, wie alle Stränge der Story zusammenhängen. 

Cover des Buches Der Schatz im Silbersee (ISBN: 9783780208361)
Buchgespensts avatar

Rezension zu "Der Schatz im Silbersee" von Karl May

Verfolgungsritt
Buchgespenstvor 8 Jahren

Der Rote Cornel hat große Pläne. Zusammen mit seinen Tramps plant er diverse Überfälle, um schließlich am Silbersee den legendären Indianerschatz zu heben. Doch schon zu Beginn seiner Unternehmungen verleitet ihn die Gier zu einem verhängnisvollen Fehler. Ein Raub setzt Old Firehand, Tante Droll und zwei Indianerhäuptlinge auf seine Fersen. Auf der Flucht zieht er auch die Aufmerksamkeit Winnetous und Old Shatterhands auf sich. Eine Jagd beginnt, die durch große Gefahren führt und neue Freundschaften festigt.

Mein allererstes Karl-May-Buch und für mich bis heute das Beste. Unzählige Abenteuer mit fast allen Helden des May-Universums und das Hörbuch hat mich genauso überzeugt wie das Print-Exemplar. Heiko Grauel liest mit angenehmer Stimme. Nicht allen Charakteren kann er einen unverwechselbaren Stil geben, aber dafür treten auch viel zu viele auf. Gelesen kommt gerade der Humor, der May auszeichnet, zur Geltung. Tante Droll mit altenburgischer Mundart und Hobble-Franks Sächsisch sind phantastisch und urkomisch umgesetzt. Schon im Buch war man stets verleitet diese Szenen laut zu lesen. Auch die gereimten Sätze des Gunstick-Uncle entfalten erst gelesen ihre volle Wirkung.

Am liebsten würde ich die CD sofort von vorne anfangen. Oder die nächste kaufen. Auch wenn ich die Sätze fast mitsprechen kann, konnte ich mich nicht davon losreißen und 12 CDs wurden kürzer als gedacht. Allerdings hätte man sich mehr Gedanken darüber machen können wo und wie eine CD endet. Mitten im Gespräch ist doch etwas unglücklich gewählt. Außerdem hat es mich verwirrt, dass das Ende des Buches von dem der CD abweicht. Ich kenne zwei Buchversionen und beide enden identisch. Nur die CD weicht in einem wesentlichen Punkt ab. Hat Karl May mehrere Manuskripte (wo hätte er dafür die Zeit hernehmen sollen?) oder nach welchem Motto werden die Karl-May-Romane vom Verlag bearbeitet und verändert? Ich kann nicht glauben, dass der Tosa-Verlag nach einer anderen Vorlage gearbeitet hat.

Trotzdem liebe ich dieses Hörbuch und will mehr davon! „Der Schatz im Silbersee“ bleibt ein zeitloses, spannendes Abenteuer zum immer wieder Hören und Lesen!

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